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Start > > -> EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 15.01.2017, 18:14   #26
Timmymausi
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Timmymausi
Standard AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Hallo,

Zwergin:
Als ich Deine Zeilen gelesen hatte bezgl. Medis, will ich Dir nur sagen - dass ich Dich schon verstehen kann. Es ist halt in meinem Falle so, dass ich auf bestimmte Zusatzstoffe in Medis eben allergisch reagiere und die Gefahr eines Schocks zu erleiden - nicht gerade in meinem Ermessen ist, wie Du sicherlich auch verstehen kannst. Gut finde ich auch, dass die Ärztin im Erstgespräch auch vorsichtig war - bezgl. meiner Allergien. Deshalb war ich auch dankbar darüber, dass die Ärztin mich verstanden hat.

Ich würde mich da nicht unbedingt auf die Meinung von Außenstehenden verlassen, man kann da nicht pauschalisieren.

Meine Nachbarin ist gelernte Krankenschwester und kennt die Ärztin vom Krankenhaus. Deshalb weiß Sie, dass Sie hinter Ihren Patienten steht und einfühlsam ist. Ich höre mir oft die Meinung von Anderen an, letztendlich entscheide ich dann doch Selbst, was ich tun will und was nicht. Da höre ich sehr oft auf mein Bauchgefühl und das hat mich bisher immer gut geführt.

Doppeloma:
Das hat mich beim zweiten Neurologen auch so gestört, dass er mich kaum kannte und sofort das Medi verschrieben hat. Da bin ich auch Deiner Meinung. Eine große Diskussion will ich hier nicht anstreben, weil
ich "Keine" Psychopharmaka nehme. Habe auch gute Gründe dafür. Wenn es Anderen hilft, dann ist es halt so. Manche können nicht ohne, das liegt halt an den entsprechenden Diagnosen die es gibt, dann kann ich es auch nachvollziehen. Bin ja kein Arzt, also halte ich mich auch hier zurück.
Ich bin halt dankbar, dass ich eine Ärztin gefunden habe - die auf mich eingeht.

Ich wünsche allen eine hoffentlich, positive und erfolgreiche Woche.

LG
Timmymausi
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Alt 16.01.2017, 12:15   #27
Timmymausi
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Timmymausi
Lächeln AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Hallo,

tja, jetzt gehts in die nächste Runde. Der Rechtschutz von Verdi hat mir den 109er Gutachter verwehrt, nachdem mein letzter Neurologe - nicht bereit war eine Stellungnahme zum Gutachten zu schreiben. Die Kosten für das laufende Verfahren werden jedoch getragen. Nach Rücksprache mit dem Rechtsanwalt meinte dieser, dass wir im mündlichen Verfahren vor dem Sozialgericht das Gutachten auseinanderpflücken und die Unstimmigkeiten deutlich machen müssen. Er gab mir den Tip an Beispielen deutlich zu machen, wie es mir so geht. Dass ich um 8.45 Uhr aufstehe und so schwach bin, dass ich den Telefonhörer nicht mehr halten kann. Naja, da mußte ich erst einmal lachen - er wollte halt sagen, dass ich auflisten soll - dass ich nicht mehr als 3 Stunden arbeiten kann.
Verflixt, jetzt fehlen mir doch glatt die richten Worte

Hat von Euch schon mal Jemand so eine Beschwerdeliste geschrieben oder so eine Aufstellung gemacht?
Bin für jeden Hinweis dankbar.

Im übrigen habe ich mal einen Termin beim VDK gemacht, mal sehen was die so sagen + evtl. als Mitglied dort einzutreten.

Freue mich auf Hinweise von Euch.

LG
Timmymausi
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Alt 16.01.2017, 13:01   #28
Kalinda
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Beiträge: 67
Kalinda
Daumen hoch AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Hallo Timmymausi,

nur ganz kurz und teilweise überspitzt formuliert, hoffe, es ist trotzdem hilfreich.

Zitat:
Hat von Euch schon mal Jemand so eine Beschwerdeliste geschrieben oder so eine Aufstellung gemacht?
Ich habe sowas gemacht, für die DRV und für das Versorgungsamt - bzw. habe mir die Arbeit 1 x gemacht und dann für "alle" verwendet. Im Rahmen meiner fast täglichen Tagebucheintragungen, hielt ich mein Befinden sowieso schon seit Jahren (seit der Psychotherapie) fest. Damit will ich sagen, meine Symptome waren schon in meinem Computer, ich musste sie "nur" noch ordnen und ämterkompatibel ausformulieren.

Dazu teilte ich mir einen typischen Tag von morgens bis abends ein. (Ohne Uhrzeiten, nur für mich im Kopf.) Und ging dann gedanklich - Symptom für Symptom etappenweise ab, von morgens bis abends. Schrieb dann stichwortartig erstmal die Symtpome hin, die mir da eingefallen sind.

Nur ein Beispiel: Kopfschmerzen, Depression, Schwindel, Tinnitus, Bandscheibenvorfall, Ängste.
Danach ordnete ich (in Gedanken) alle Symtptome einer Überschrift zu.

Beispiel:

1. Hausarbeit
2. Kochen
3. Einkaufen
4. Hobbies
...
12. Sozialkontakte

Dann formulierte ich meine Beschwerden aus. Beispiel:

1. Hausarbeit
Aufgrund täglicher Schmerzen wegen [Symptom] ist es mir seit [Zeit] nicht mehr möglich, meinen Haushalt zu führen. Zusätzlich behindern mich Schwindelanfälle, so dass ich meistens nur noch auf dem Sofa sitze. Sobald ich aufstehe, verstärken sich die Schmerzen. Das macht sich [so] und [so] bemerkbar.
Weil der Haushalt ja trotzdem in Ordnung gehalten werden muss, kommt ungefähr 1-2 x die Woche meine [Schwägerin/Nachbarin/Putzfrau/Mutter/Bruder/Schwester/Cousine/Freundin] und kümmert sich komplett um alles.

2. Kochen
Auch frische Nahrungsmittel kann ich aufgrund [Symptom] nicht mehr zubereiten. Ich behelfe mir, indem ich Tiefkühlkost oder eine Dose erwärme.

Und so weiter.

Achtung:

1) In Wirklichkeit habe ich alles viel, viel, viel, viel, viel, viel ausführlicher dargestellt! Da blieben keine Fragen mehr offen! Aber ich denke, das Prinzip ist klar geworden.
2) Das ist meine Vorgehensweise gewesen, sie hat keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit und ich übernehme keine Erfolgsgarantie.

Habe das Ganze nochmal mit meiner Therapeutin durchgesprochen und mit dem VDK!

Lieber Gruß
Kalinda
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Alt 16.01.2017, 15:58   #29
Doppeloma
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Frage AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Hallo Timmymausi,

Zitat:
tja, jetzt gehts in die nächste Runde. Der Rechtschutz von Verdi hat mir den 109er Gutachter verwehrt, nachdem mein letzter Neurologe - nicht bereit war eine Stellungnahme zum Gutachten zu schreiben.
Vergiss doch bitte ein Gutachten nach SGG § 109, was glaubst du denn wie ein (von dir beauftragter) Gutachter das ALLES alleine aushebeln soll, was mehrere andere bereits für DRV und Gericht "beschlossen und verkündet" haben, das wäre herausgeworfenes Geld.

Die Rechtsschutz der Gewerkschaft hat dazu (vermutlich) auch schon genug eigene Erfahrungen in anderen Fällen gesammelt, das wird meist (von der DRV) als "Gefälligkeits-Gutachten" abgetan, besonders wenn bisher alles"passend" für die DRV gewesen ist ... sogar das vom Gericht.

Und welchen Gutachter willst du denn dafür bestimmen wollen, der sollte schon "einen Namen haben" (den kannst du aber nicht bezahlen) UND das Gericht muss auch noch zustimmen wollen, dass ein solches Gutachten noch Sinn macht.

Zitat:
Die Kosten für das laufende Verfahren werden jedoch getragen. Nach Rücksprache mit dem Rechtsanwalt meinte dieser, dass wir im mündlichen Verfahren vor dem Sozialgericht das Gutachten auseinanderpflücken und die Unstimmigkeiten deutlich machen müssen.
Ja soweit stimme ich zu, allerdings musst du dann in einer Verhandlucng auch erst mal dazu kommen, dass man das überhaupt von dir hören will, bei Männes Verhandlung damals haben wir unds gefragt, was er überhaupt dort sollte.

Die Gegendarstellungen zum gerichtlichen Gutachten waren bereits mehrfach hin und her gegangen, das hat weder den Gutachter noch den Richter wirklich beeindruckt und an seinen Ansichten auch GAR NICHTS geändert ...

Im Prinzip stand das Ergebnis schon fest als wir den Saal betreten haben, die Anwältin hat auch nichts weiter unternommen, als der Richter meinte es sei besser die Klage zurück zu nehmen, weil sie keinen Erfolg mehr haben wird ...

Zitat:
Er gab mir den Tip an Beispielen deutlich zu machen, wie es mir so geht. Dass ich um 8.45 Uhr aufstehe und so schwach bin, dass ich den Telefonhörer nicht mehr halten kann. Naja, da mußte ich erst einmal lachen - er wollte halt sagen, dass ich auflisten soll - dass ich nicht mehr als 3 Stunden arbeiten kann.
Verflixt, jetzt fehlen mir doch glatt die richten Worte
Dafür sollte es ja über das bisherige Verfahrecn schon genug medizinische Aussagen geben (können) und wenn das bisher nicht gereicht hat wirst du damit jetzt am Gericht auch nichts mehr erreichen können, WARUM sollte man (gegen allemedizinischen Gutachten) nun für wichtiger halten was DU selber dazu aufschreibst ...

Zitat:
Hat von Euch schon mal Jemand so eine Beschwerdeliste geschrieben oder so eine Aufstellung gemacht?
Bin für jeden Hinweis dankbar.
Ist sicher nicht verkehrt das mal zu machen aber wenn du aktuell daraus noch Erfolg am Gericht erwartest wirst du wieder schwer enttäuscht sein, so komplex (wie von meiner Vorposterin geschildert) mag das für das Versorgungsamt angebracht und richtig sein, die DRV intersssiert es nicht ernsthaft wie man im täglichen Leben zurecht kommt, die wollen NUR wissen, ob man was arbeiten könnte oder nicht ...

Das sonstige Privatleben / Freizeit kann daneben kaputt gehen, das ist uninteressant für die Entscheidung zur EM-Rente ... davon wird nur genutzt was auch (an Aktivitäten) noch in "Berufstätigkeit" umgesetzt werden könnte.

Zitat:
Im übrigen habe ich mal einen Termin beim VDK gemacht, mal sehen was die so sagen + evtl. als Mitglied dort einzutreten.
Die "sagen" GAR NICHTS, ehe du nicht den Mitgliedsvertrag unterschrieben hast und wenigstens für 1 volles Jahr den Beitrag zahlen wirst, die steigen in dein "verkorkstes" Verfahren auch nicht mehr ein, du hast doch bereits eine Rechtsvertretung (die wenigstens schon einigermaßen vertraut ist mit dem Vorgang), was soll da nun der VDK anders oder besser machen können ???

"Viele Köche verderben auch hier den Brei" und so frage ich mich gerade welche "Wunder" du nun vom VDK erwartest ... die vertreten auch nur (aus ihrer Sicht) erfolgversprechende Fälle.
Ich war damals auch extra eingetreten in der Hoffnung die würden mich unterstützen mit der EM-Rente, wenn ich nicht selber fristgerecht Widerspruch eingelegt hätte wäre mein Verfahren schon nach dem abgelehnten Antrag vorbei gewesen ...

Ich stimme deiner neuen Ärztin zu, dass du die Entwicklung am Gericht im Moment erst mal abwarten solltest, aber ich warne dich ganz deutlich davor, den Moment zu verpassen, wo man dir (vom Gericht aus) den Hinweis gibt die Klage besser zurück zu nehmen, weil man deine Klage sonst abweisen wird.

Nach einer Abweisung (Urteil gegen dich) wirst du kaum noch Unterstützer finden können die weiterhin Geld und Zeit dafür investieren wollen, es wird nicht "einfacher" das dann am LSG überzeugender "an den Richter" zu bringen ... mit den aktuellen medizinischen Grundlagen / Gutachten ...

Letztlich wird dich dann vielleicht auch die Gewerkschaft "fallen" lassen und dir von einer Berufung abraten und den VDK brauchst du damit im aktuellen Stadium gar nicht mehr mit rein nehmen wollen ...

Die eigenen Entscheidungen kann dir hier natürlich auch Niemand abnehmen, aus meinen bisherigen Erfahrungen damit (in einem anderen Forum) hat auch noch Niemand mit dem Gutachten nach § 109 SGG letztlich die EM-Rente bekommen, dort haben das einige versucht.

Ein Betroffener musste sogar schon vor der Begutachtung aufgeben, denn alle (aus seiner Sicht geeigneten) Gutachter die er dafür angeschrieben hatte, haben letztlich "den Schwanz eingezogen", es kann ja kein Gutachter verpflichtet werden ein solches Gutachten zu übernehmen, wenn er das selbst nicht für sinnvoll halten möchte.

Das klingt hier manchmal so als ob man sich den dann nur noch irgendwo "bestellen" brauchst aber ganz so einfach ist das nun auch wieder nicht.

Mein Psychiater hat mir mal angeboten, einen geeigneten Kollegen zu empfehlen, wenn ich Bedarf hätte an einem Gutachten nach SGG § 109, habe ich dankend abgelehnt weil ich den gar nicht hätte bezahlen können ... es ist ja dann gut gegangen weil ich mehr Glück hatte mit Richter und gerichtlich beauftragten Gutachtern ...

Mehr Wirkung für das laufende EM-Renten-Verfahren hat IMMER das Gutachten nach § 106 SGG, leider eben auch dann wenn es gegen den Antragsteller ausgefallen ist.

Wie sagte doch der Richter in Männes Verfahren. "Ich vertraue diesem Gutachter seit vielen Jahren und ich bin ja auch kein Arzt und kann das nur so übernehmen, wie er das als Mediziner beurteilt" ...

Damit ist eigentlich ALLES gesagt, die gerichtlichen Gutachten sind das "A" und "O" für die Entscheidung des Richters ... leider auch dann wenn sie medizinisch NICHT korrekt erstellt wurden ...
Vielelicht hatte ich schon damit "Glück", dass es keine orthopädischen Probleme waren bei mir ... hier wird auffällig häufig "Fehlbegutachtet" und reine Psychiater-Gutachten (oder Neurologen) haben auch ihre besonderen Eigenheiten ...

In einer Fachzeitschrift mainte mal ein Psychiater dazu, es kann die selbe Person von 30 Psychiatern begutachtet werden, JEDER meint was Anderes und ALLE haben trotzdem RECHT, denn das ist eine medizinische Stellungnahme, die JEDER aus seinen eigenen Erfahrungen / Erkenntnissen schreibt ...

MfG Doppeloma
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Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 16.01.2017, 17:12   #30
goodwill
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Standard AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Ich habe mal eine Aufstellung für einen Verschlimmerungsantrag Schwerbeh. geschrieben. Nachdem ich der Absage widersprochen hatte, wurde ich eingeladen zur Begutactung und fuhr mit meinem Betreuer hin.
Danach ging es fix. Allerdings war ich bereits unbefristet EM Rentner.
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Alt 16.01.2017, 17:51   #31
Doppeloma
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Daumen hoch AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Hallo goodwill,

Zitat:
Ich habe mal eine Aufstellung für einen Verschlimmerungsantrag Schwerbeh. geschrieben.
Das meine ich ja damit, beim Versorgungsamt ist es sogar sehr wichtig selbst zu beschreiben wann und bei welchen Aktivitäten/ Alltagsverrichtungen die Einschränkungen vorliegen für die man den Behinderten-Grad einfordert.

Es ist (dort) ein verbreiteter Irrglaube, dass man nur "genug" Diagnosen beweisen braucht und dann wüssten die damit schon was anzufangen, mit den genau gleichen Diagnosen (und in unterschiedlicher Ausprägung) können aber Menschen (naturgemäß) ganz unterschiedliche Einschränkungen haben.

In Arztberichten und Befunden steht eher nichts dazu drin wie sich das genau beim Patienten im Alltag auswirkt, darum ist es sehr wichtig das selber (allgemeinverständlich) zu beschreiben für das Versorgungsamt.

Zitat:
Nachdem ich der Absage widersprochen hatte, wurde ich eingeladen zur Begutactung und fuhr mit meinem Betreuer hin.
Danach ging es fix. Allerdings war ich bereits unbefristet EM Rentner.
Ist ja auch folgerichtig und hast du jetzt schon ein Ergebnis zu deinem Widerspruch ?

EM-Rente und GdB werden nach völlig unterschiedlichen Bewertungen beurteilt, das sollte man immer bedenken, ein hoher GdB bedeutet ja NICHT, dass man nicht arbeiten könnte, das sieht jedenfalls die DRV bei Bearbeitung von EM-Rente nicht unbedingt als "Grund" an ...

Was man nach dem Schwerbehinderten-Recht alles nicht mehr (so wie früher) kann (und vielleicht sogar zum Schwerbehinderten-Ausweis führen kann) bedeutet eben nicht "automatisch" auch Erwerbsgemindert im Sinne des Rentenrechtes zu sein.

Es gibt genügend Beispiele dafür, dass man auch mit GdB 100 und mehreren Merkzeichen durchaus Vollzeit arbeiten gehen kann, an einem dafür geeigneten Arbeitsplatz natürlich.

Reduziert auf die Belange der DRV und einen EM-Renten-Antrag mag das vielleicht nützlich sein aber man sollte darauf achten, dass der "Alltag" die DRV eigentlich gar nicht interessiert dabei, sondern NUR was beruflich noch nutzbar ist ...

Mit Angaben zu "Hobbys" und vielen Kontakten / Besuchen / Reisen kann man sich dort eher schaden, denn wer noch Hobbys hat und Reisen möchte "kann so krank nicht sein", den "stört bloß die berufliche Arbeit dabei" seinen (eigentlichen) persönlichen Interessen nachkommen zu können.

Mir ist durchaus bewußt, dass es schrecklich klingt und auch so schrecklich IST, aber das ist (leider) die Denkweise der DRV wenn es um die EM-Rente geht ... darum ist es überflüssig dazu auch noch umfassende schriftliche Aufzeichnungen bei Gericht einzureichen, wenn im Prinzip längst alles schon "gelaufen" ist.

MfG Doppeloma
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Alt 17.01.2017, 01:32   #32
goodwill
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Standard AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Mein GdB wurde hochgestuft, zur EM-Rente erhalte ich alle paar Jahre eine Nachfrage, ob sich etwas verändert hat bei mir.
Dort führe ich kurz auf, welche Art der Therapie ich mache, zu welchen Ärzten und Therapeuten ich gehe und dass sich weiter nichts verändert hat.

Muss hinzufügen, dass ich eben nur psychisch krank bin und man weiterhin darauf setzt, dass ich nochmal gesund genug für eine Arbeitsstelle werde.
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Alt 18.01.2017, 23:44   #33
Hamilkar
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Hamilkar
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Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Mit Angaben zu "Hobbys" und vielen Kontakten / Besuchen / Reisen kann man sich dort eher schaden, denn wer noch Hobbys hat und Reisen möchte "kann so krank nicht sein", den "stört bloß die berufliche Arbeit dabei" seinen (eigentlichen) persönlichen Interessen nachkommen zu können.
was sachlich betrachtet ja auch nicht ganz falsch ist. wer noch -überspitzt- aktiv ne Weltreise machen kann mit Besichtigung der Cheops-Pyramiden und Kamelreiten, worauf soll sich da eine verminderte Erwerbsfähigkeit begründen?

es ist manchmal echt erstaunlich, wie manche echt kranke Personen hartnäckig von der DRv abgelehnt werden, andere (scheinbar) durchgewunken. von "Dienstunfähigen" aus der Beamtenzunft ganz zu schweigen.
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Alt 04.03.2017, 20:31   #34
Timmymausi
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Timmymausi
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Hallo Leute,
melde mich mal wieder zurück. Derzeit weiß ich nicht mehr wo mir der Kopf steht.
Nur noch krank, starke Depressionen und zu aller letzt, hat mein PC auch noch Probleme verursacht.
Dann hat mein Provider festgestellt, dass ich monatelang nur die halbe Internetleistung habe.
Bin nicht gut drauf, denn der Provider will mich dafür nur mit einmalig "10 Euro" abspeisen. Leider zeigt die Fritz-Box nur die letzten 3 Monate an.
Wie gesagt......nur Mist. Bin ziemlich gefrustet, wie Ihr lesen könnt.

Am 13. März habe ich einen Termin bei einer Psychoanalytikerin, weil ich seit neuestens mit sogenannten "Flashbacks/Triggern" zu tun habe. Die Ärztin meinte nur zu mir, dass diese kommen, wenn man sich in einer Ausweglosen Situation befindet. Hat von Euch schon Jemand mit so etwas zu tun gehabt?

Montags (06.03.) habe ich einen Termin bei meiner neuen Neurologin. Habt Ihr noch Tipps für mich, was Sie noch für mich tun kann bzgl. Dienstags?

Am Dienstag (07.03.)nun also Termin vor dem Sozialgericht in München. Drückt mir bitte die Daumen, dass
brauche ich wirklich.
Danke Euch schon mal im Voraus.

Timmymausi
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Alt 07.03.2017, 12:46   #35
Timmymausi
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Termin Sozialgericht: EM-Rente abgelehnt. Mehr kann ich aktuell nicht schreiben.
Falls es Jemanden interessieren sollte.
Sorry
Timmymausi
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Alt 07.03.2017, 13:19   #36
timilu
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timilu
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Oh man, das tut mir leid für dich.
timilu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.03.2017, 15:46   #37
Timmymausi
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Timmymausi
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So, puhhh...habe ich mal die Kraft gefunden zu schreiben, was mir Heute vor dem Sozialgericht in München passiert ist.

Das erste was die Richterin sagt, war mein Geburtsjahr - Sie beantragen also EM-Rente und da hatte ich schon im Vorfeld den Eindruck, dass ich bereits verloren hatte. Voreingenommenheit nennt man das. Deutlich ausgedrückt:"Sie sind noch zu jung für die Rente, da können Sie noch ca. 20 Jahre arbeiten". Sie bezog sich auf das Gutachten von der vom Sozialgericht bestellten Gutachterin, welche zu 50% falsche Angaben machte. Meine Gegendarstellung, welche zum Gutachten in der Akte war - nahm Sie überhaupt nicht zur Kenntnis. Als ich sagte, dass die Gutachterin nicht auf meine gesammten Diagnosen eingegangen sei, obwohl ich eine Auflistung aller meiner Krankheiten inkls. ICD.-Code dieser beim Gutachtertermin ausgehändigt hatte, wurde völlig ignoriert. Die Antwort der Richterin kam wie folgt: Es gibt Menschen die haben 1 Diagnose und die sind so krank, dass die Erwerbsfähigkeit damit so eingeschränkt ist und dann gibt es Menschen die haben 20 und mehr Diagnosen und denen geht es trotz alledem gut. Mir fehlten die Worte. Bei mir sind die Diagnosen aber so gravierend, dass diese mich in meiner Alltagswelt total einschränken - auch dass interessierte nicht. Mein Anwalt sagte überhaupt nichts dazu. Ich fühlte mich total im Stich gelassen. Der Anwalt sitzt neben mir und nichts kommt. Letztendlich sagt die Richterin, ich soll die Klage zurück ziehen. Ich schaue Sie an und sage: "Nein", ich ziehe diese nicht zurück. Ich habe nächste Woche einen Termin bei der Psychoanalytikerin aufgrund meiner Traumen und ich gehe den Weg weiter. Ich habe Flashbacks und Trigger. Sichtlich überrascht über meine Worte meinte die Richterin noch, gut - dann zieht sich dass Gericht zur Beratung zurück.
Hinter der verschlossenen Tür, war plötzlich ein lauter Streit zu hören und immer wieder fiel das Wort: Sie ist im Hartz4, Sie ist im Hartz4. Ich schaute meinen Anwalt an und dieser sagte nichts.
Es kam wie es kommen mußte, in 10 Minuten war die Sache erledigt. Klageabweisung.
Begründung steht im Urteil. Toll. Sie hat die Begründung nicht einmal ausgesprochen.

Vor der Verhandlung habe ich meinen Anwalt darauf hingewiesen, dass ich gestern bei der Neurologin war, 2 Monate krank geschrieben bin und eine ganz neue Diagnose haben würde. Zweitens habe ich ebenfalls ganz neu eine Schulterverletzung in der rechten Schulter (Heilmittelverordnung anbei). Das wurde alles nicht vorgetragen. Beide Gutachterinnen (DRV + Sozialgericht) haben von einer Reha abgeraten, der Anwalt wollte mich in die Reha bringen - von Richterin abgelehnt.

Ich habe meinen kompletten Ordner, mit allen Diagnosen, Arztberichten, Krankenhausaufenthalten, Blutwerten.....mitgeschleppt - alles umsonst.
In 10 Minuten - Ende, Gelände.

Ich bin Heute wirklich nicht mehr Aufnahmefähig, verzeiht. Bitte wirklich nur hilfreiche Worte hier, bin schon
genug im Keller.

Gruß
Timmymausi
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Alt 07.03.2017, 18:30   #38
Kalinda
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Kalinda
Standard AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Liebe Timmymausi,

ich bin echt fassungslos, bei dem was Du da beschrieben hast. Ach Mensch, lass Dich nochmal drücken ... Das tut mir echt Leid, wie mies das für Dich gelaufen ist.

Wie kann denn der Anwalt so sein? Ich kapier das nicht, dass der Dich nicht verteidigt hat. Der hätte das Wort ergreifen und Deinen Fall korrekt vortragen müssen.

Ich hoffe ja nur, dass sich hier noch ein paar Leute melden, die gute Tipps haben - was Du jetzt noch machen kannst.
Kalinda ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.03.2017, 21:07   #39
Timmymausi
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Timmymausi
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Danke, Kalinda.

Wie kann denn der Anwalt so sein? Ich kapier das nicht, dass der Dich nicht verteidigt hat. Der hätte das Wort ergreifen und Deinen Fall korrekt vortragen müssen.

Ja, dass habe ich mich auch die ganze Zeit gefragt. Hatte die ganze Zeit dass Gefühl, dass ich in einem verkehrten Film war.

Ist dass nur in Bayern so übel vor dem Sozialgericht oder laufen solche Praktiken auch in den anderen Bundesländern? Diese Frage stelle ich mir schon den ganzen Tag.

Ich gebe auf jeden Fall nicht auf.

LG
Timmymausi
Timmymausi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.03.2017, 00:11   #40
Doppeloma
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Frage AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Hallo Timmymausi,

Zitat:
Ist dass nur in Bayern so übel vor dem Sozialgericht oder laufen solche Praktiken auch in den anderen Bundesländern? Diese Frage stelle ich mir schon den ganzen Tag.
Das ist nicht nur in Bayern so, im Post #29 hatte ich dich bereits vorgewarnt und dir den Fall von Männe geschildert (im 1. EM-Renten-Verfahren) das lief doch sehr ähnlich ab und das war in Land Brandenburg ...

Es tut mir echt leid für dich aber ich hatte dir auch empfohlen, die Klage zurück zu nehmen wenn es keinen Sinn mehr macht aktuell, denn mit der "Abweisung" hast du jetzt der DRV "einen Joker" in die Hand gegeben, den sie auch im nächsten EM-Renten-Verfahren ziehen wird.

Zitat:
Vor der Verhandlung habe ich meinen Anwalt darauf hingewiesen, dass ich gestern bei der Neurologin war, 2 Monate krank geschrieben bin und eine ganz neue Diagnose haben würde. Zweitens habe ich ebenfalls ganz neu eine Schulterverletzung in der rechten Schulter (Heilmittelverordnung anbei). Das wurde alles nicht vorgetragen.
Du bist doch (vermutlich) schon länger AU geschrieben und du lässt eine wichtige Tatsache außer Acht dabei ...

Es geht beim EM-Rentenverfahren immer vorwiegend darum nachzuweisen, ob du zum Zeitpunkt der ursprünglichen Antragstellung EM gewesen bist oder nicht, nachfolgende, zusätzliche gesundheitliche Probleme haben ja nicht zur Antragstellung geführt.

Das mag für dich gerade schwer zu verstehen sein, aber mit den neueren Gesundheits-Problemen, Diagnosen und Arztberichten hättest du (wahrscheinlich) gute Chancen für einen erneuten Antrag auf EM-Rente, aber dafür wäre zunächst die Rücknahme der Klage erforderlich gewesen.

Zitat:
Ich habe meinen kompletten Ordner, mit allen Diagnosen, Arztberichten, Krankenhausaufenthalten, Blutwerten.....mitgeschleppt - alles umsonst.
In 10 Minuten - Ende, Gelände.
Was hast du dir davon erwartet, weder die Richter noch die Beisitzer sind Ärzte, um deine Gesundheits-Unterlagen überhaupt beurteilen zu können, deswegen werden dafür ja die Gutachter beauftragt.
Ich bin nicht wirklich "stolz" darauf, dass ich Recht behalten habe mit meiner Einschätzung oben, aber es war leider genau so zu erwarten mit den vorliegenden Gutachten von DRV und Gericht, da hatte auch dein Anwalt keine Möglichkeiten mehr.

Die letzte "Brücke" die man (das Gericht) dir noch gebaut hat (Klage-Rücknahme) hast du abgelehnt und damit hast du den Prozess am SG schon mal verloren, wer soll dich denn jetzt am LSG begleiten oder willst du das nun alleine angehen ...

Mit dem aktuellen Anwalt wird das wohl nichts werden am LSG, wenn er dich schon am SG hat "hängen" lassen, ich kann mir sehr gut vorstellen wie es dir gerade geht, ich weiß ja noch wie "erschlagen" mein Männe damals war nach der Verhandlung.

Er hatte auch mehr von seiner Anwältin erwartet, sie hat ihm dann aber wenigstens noch angeraten lieber die Klage zurück zu nehmen und besser bald einen neuen Antrag zu stellen auf EM-Rente, denn das LSG wird auch nicht unbedingt eine andere Entscheidung treffen nach Durchsicht deiner SG-"Akte" besonders auch der schon vorliegenden Gutachten.

Zitat:
Ich gebe auf jeden Fall nicht auf.
Du sollst ja auch nicht aufgeben aber was erwartest du jetzt vom LSG, das wird (wahrscheinlich) weitere Jahre dauern, die Abweisung herauszufordern war keine gute Entscheidung von dir, denn das geht nicht mehr rückgängig zu machen.

Du kannst natürlich auf die Berufung noch verzichten und lieber bald einen neuen Antrag mit deinen neuen ärztlichen Unterlagen und Befunden stellen, aber die DRV darf sich nun als "Sieger" fühlen und das hättest du mit der Klage-Rücknahme vermeiden können.

Das gilt nur als "neutrale Atempause" bis zum nächsten "Angriff" mit besserer "Munition" ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 09.03.2017, 00:22   #41
Atze Knorke
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Atze Knorke Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Reden AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Hallo Timmymausi,

ich kann das nur zu gut nachvollziehen und der Weg bis dahin von Pleiten, Pech
und Pannen gepflastert, weil man bei solchen Gerichtsterminen nicht weiss, was
auf einem zukommt nebst dem Fragenkatalog zügig Folge zu leisten, für einen
juristischen Laien zu Komplex, der FK niemals in den schriftl.
Gerichtsausführungen präsent ist, warum wohl? Das ist der reinste Albtraum.

Das zehnminütige (Fehl)Endergebnis ist schon VORAB mit dem RA verhandelt worden,
ich lehne mich weit aus dem Fenster, dass schätze ich so ein. Was so u. a. auch in
den Gerichtskantinen geplaudert wird.

Der Rechtsanwalt ist wegen Untätigkeit + Befangenheit abzulehnen, dafür kann
der keine PKH abkassieren. Das ist somit leider das Ergebnis, was du nun
hautnah miterleben mußtest, aber das ist für dich existenziell.
Guter Advocat in diesem Gefüge ist eine Rarität. Doch Beweisführung wegen
mangelnder Kompetenz oder sogar Untätigkeit ist knifflig, denn dafür benötigt
man wieder einen RA.

Das Sozialgericht M. im bayerischen Ländle ist eine ganz besondere Judika-Spezies.

Pfusch vor Gericht und das dicke Ende, ein Kracher, ich bin empört.

Die reinste Zermürbungsstrategie bis die Nerven blank liegen.

Timmymausi, kann man dich wohnortmäßig ein wenig eingrenzen, um evtl. (Nach)Hilfe
zu forcieren oder PN?

Info:
Informationen für Klägerinnen und Kläger am Sozialgericht | Rechtsanwaltskanzlei Constanze Würfel

Ich drück' dich mal virtuell.
__

Icke grüß' mal, Atze Knorke

Die Beiträge sind reiner, persönlicher Erfahrungsschatz keine Rechtsberatung.

"Man braucht zwei Jahre, um sprechen zu lernen, fünfzig, um schweigen zu lernen." (Ernest Hemingway)

"Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier." (Mahatma Gandhi)
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Alt 09.03.2017, 14:46   #42
beimi
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beimi
Standard AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Zitat von Timmymausi Beitrag anzeigen
So, puhhh...habe ich mal die Kraft gefunden zu schreiben, was mir Heute vor dem Sozialgericht in München passiert ist.
Ich habe nächste Woche einen Termin bei der Psychoanalytikerin aufgrund meiner Traumen und ich gehe den Weg weiter. Ich habe Flashbacks und Trigger.

Ich bin Heute wirklich nicht mehr Aufnahmefähig, verzeiht. Bitte wirklich nur hilfreiche Worte hier, bin schon
genug im Keller.

Gruß
Timmymausi
Hallo Timmymausi,
ich habe Deinen Thread hier gelesen und es fällt mir auf, dass Du mit Deinen Traumatas nie psychotraumatologisch begutachtest wurdest, denn dies ist eine ganz andere ärztliche Fachrichtigung als reine Neurologie und Psychiatrie. Dazu benötigen Psychiater spezielle Kenntnisse.
Bist Du Trauma-Typ I oder Trauma-Typ II? Dies wäre schonmal die erste Frage, die zu beantworten wäre. Und dementsprechend wäre auch die ärztliche Fachrichtung auszuwählen.
Das scheint mir bei Deinem Verfahren untergegangen zu sein? Und wäre eventuell ein Ansatzpunkt in Revision/Berufung zu gehen?
Grüße beimi
beimi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.03.2017, 18:30   #43
Timmymausi
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Timmymausi
Lächeln AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Als erstes einmal vielen Dank für die Antworten hier. Oh, Mann - Danke für eure Worte.
Ich habe wieder was Neues jetzt und bzgl. Berufung - vielleicht kann dass ja helfen.

Am Freitag, den 10.03.17 hatte ich meine erste Doppelstunde bei einer Psychoanalytikerin die sich auf Trauma bzw. Analyse spezialisiert hat. Als ich Ihr dass vom Sozialgericht erzählte, war Sie fassungslos. Fassungslos über den Rechtsanwalt der mich da vertreten hat. Ich bin zahlendes Mitglied bei der Gewerkschaft Verdi in München und die Rechtsabteilung ist im Hause und da werden die Mitglieder vertreten. Also zahle ich einen kleinen Beitrag von ca. 7 Euro im Monat (bei ALG2) und habe den Rechtsschutz inbegriffen. Die Psychoanalytikerin sagte nur, dass "die" Anwälte keinerlei Ahnung vom Sozialrecht haben und bei Ihrem Fall (vor 40 Jahren) alles nichtig wurde. Sie gab mir sofort den Rat - eine Beschwerde an Verdi Selbst zu richten und ein Gedächtnisprotokoll vom Sozialgericht mitzusenden. Ich bin traumatisiert und ich müßte so schnell als möglich in eine Klinik gehen. Sie könnte mit mir keine Therapie beginnen, weil ich so instabil sei.

Der Anwalt hätte mich vertreten und umgehend handeln sollen. Statt dessen hat die Richterin Spielchen mit mir gemacht. Die Klage nicht zurück zu nehmen - war richtig von Ihrer Seite her. Sie hätte dies auch so gemacht.

Beimi
Ja, Du hast - ich habe schwere und auch tiefe Traumas in mir, aufgrund der Dissozationen, hat mich die Situation im Sozialgericht und die mangelnde Unterstützung durch den Anwalt retraumatisiert.
Vielleicht eine Info an diejenigen die nicht wissen, was Dissoziationen sind:

Trauma & Dissoziation

Ich gehöre in eine Klinik die speziell für Traumabewältigung zu tun hat und dies so schnell als möglich, meinte die Psychoanalytikerin. Das Gutachten vom Sozialgericht hätte ausgehebelt werden müssen, dies hat der Anwalt nicht gemacht. Ein zu über 50%iges falsches Gutachten liegt in der Akte vom Sozialgericht - das habe ich alles dem Anwalt zu verdanken. Die Psychoanalytikerin ist wirklich darüber entsetzt.
Mein erstbehandelnder Neurologe hat monatelang immer die gleiche Diagnose geschrieben, obwohl es mir immer schlechter ging. Auch das ist nicht mehr hinzunehmen, gab Sie mir zur Antwort.

Jetzt ist meine neue Neurologin für 2 Wochen im Urlaub, also habe ich genug Zeit mir erst einmal ein paar gute Kliniken auszusuchen. Wer hat Erfahrung mit St. Irmingard am Chiemsee? Wurde mir vorgeschlagen.

Doppeloma
Ich weiß was Du mir sagen willst und ich verstehe es auch. Danke für Deine Hilfestellungen.

Atze Knorke
Habe Dir eine PN geschrieben.

Wünsche Euch noch einen schönen Abend.
Schöne Grüße von
Timmymausi
Timmymausi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2017, 15:01   #44
beimi
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Beiträge: 165
beimi
Standard AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

[QUOTE=Timmymausi;2182962]Als erstes einmal vielen Dank für die Antworten hier. Oh, Mann - Danke für eure Worte.

Beimi
Ja, Du hast - ich habe schwere und auch tiefe Traumas in mir, aufgrund der Dissozationen, hat mich die Situation im Sozialgericht und die mangelnde Unterstützung durch den Anwalt retraumatisiert.
Vielleicht eine Info an diejenigen die nicht wissen, was Dissoziationen sind:

Trauma & Dissoziation

Hallo Timmymausi,
das mit einer speziellen Traumaklinik kann 6 bis 8 Monate Wartezeit mit sich bringen. Versuche eine ambulante Psychotraumaklinik zu finden damit du ersteinmal eine entsprechende Diagnose für Deine
Traumata hast. Diesen Befundbericht mit den neuen Erkenntnissen und Diagnosen dann der DRV vorlegen.
Dann hast Du neue Beweise erbracht.
Prof. Dr. Martin Sack, Klinik rechts der Isar, in München ist Spezialist für KPTBS. Er hat auch ein Buch mit anderen Autoren für KBTBS geschrieben.
Siehe z.B hier: Trauma-Ambulanz | Münchner Institut für Traumatherapie
Trauma-Ambulanz | Münchner Institut für Traumatherapie
Liebe Grüße beimi
beimi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.07.2017, 14:13   #45
Timmymausi
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Timmymausi
Standard AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Soo, ich melde mich mal wieder.

Der aktuelle Stand der ganzen Dauergeschichte ist jetzt, dass ich die Berufung beim Landessozialgericht nicht mehr mache. Es sind laut Überprüfung des VDK, 3 negative Gutachten vorhanden und die Gutachterin vom SG ist auch beim LSG sehr angesehen. Also.....wie dass dann ausgeht, kann sich jeder hier wohl denken.

Ich bin aufgrund der beiden letzten 2 Begutachtungen so instabil geworden, alte Traumata kamen dadurch hoch, dass ich erst einmal in eine Klinik gehe, Abteilung Traumatherapie.
Für mich persönlich ist es sehr erschreckend wie man als Mensch behandelt und zusätzlich kaputt gemacht wird. Es wird langsam mal Zeit, dass die Öffentlichkeit mal erfährt - welche Seelenqualen durch solche "Gutachter" - im Wort Gutachter steht schon dass Wort (Achtung) - entstehen. Dass aufgrund deren Behandlungen - deren Willkür - man zwangsläufig ausgesetzt ist - die Zahl der Suizide steigt, wundert mich überhaupt nicht mehr.
Es grenzt wirklich an Körperverletzung was sich da - ich nehme mich als Beispiel - alles ereignet hat. Ich bin nur noch krank. Komme aus den Krankheiten nicht mehr heraus.

Hinzu dann die Abwertungen durch die Richterin am SG in München, die hinter der verschlossenen Türe auch noch lautstark schreien mußte bei der Besprechung: " Sie ist im Hartz4, Sie ist im Hartz4". Wie ich mich da im Gerichtssaal gefühlt habe, brauche ich nicht zu schreiben - dass kann sich Jeder hier denken.

Es sollte ein Gesetz erlassen werden, in dem psychisch kranke Menschen in Würde begutachtet werden und eine Begleitperson die rechtlich anerkannt ist - dabei ist. Die auch vor Gericht ein rechtliches Gehör hat.
Um diesen endgültigen Mauscheleien und Hintergangen werden durch die Gutacher/ Richter, ein Ende zu setzen.

Mein Fazit ist:

Ich bin noch kränker geworden durch das Ganze Rentenverfahren und jetzt seelisch mehr kaputt gemacht worden, als ich es vorher war.

Mein Vertrauen in andere Menschen, Behörden usw. ist vorbei.
Bin nur noch im Rückzug.

Weiß nicht wie es Euch so ergangen ist, mir reichts endgültig.

Schöne Grüße von
Timmymausi
Timmymausi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.07.2017, 22:57   #46
Hamilkar
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Hamilkar
Standard AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

mh, traurig zu lesen. aber leider Realität in BRD.

gibt über das Gutachtergemauschele bereits mediale Beiträge; "Gutachterfalle" mal als Stichwort. oder denke an den Mollath. ist ja nicht nur so, dass Gutachten ärztlicherseits nur gegen einen verwendet werden bzgl. DRV o.ä.. bissi arg systemkritisch, ruckzuck biste eingewiesen in eine "Geschlossene".

man kann nur resignierend feststellen, dass diese BRD binnen der letzten 20 Jahre einen radikalen sozialen Abstieg gemacht hat. bei gleichzeitig hohen Sozialabgaben.

leider ist auch nicht erkennbar, dass sich dies für den Normalbürger wieder ändert. die Politik fährt ja alles dagegen auf, was möglich ist. die fette Nahles vorne weg.


egal, schwacher Trost, DU bist nicht allein...

kannst dir ja über Jimdo o.ä. eine anonyme Domain holen und stellst deinen Ablauf mal anonymisiert ins Internet oder fährst einen Blog.

setzt dir das Ziel, nach dem Klinkaufenthalt ggf. einen neuen Anlauf EM-Rente zu starten, je nachdem wie das da ausgeht.


Nachsatz: ein Bekannter von mir hat gerade wegen "Deppressionen" seine Dienstunfähigkeitspension auf Lebenszeit bekommen, mit Ende 40...leider nur die Mindestpension von mtl. rund 1.300 Euro + 70% Beihilfe zur Krankenversicherung... man sieht, die eigenen Leute werden seitens der Politik nach wie vor protegiert.
Hamilkar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.07.2017, 00:04   #47
goodwill
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goodwill goodwill goodwill goodwill goodwill goodwill
Standard AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Hallo,

ich kann diese Erfahrungen glücklicherweise nicht bestätigen. Meine beiden Begutachtungen fanden Anfang bis Mitte der 2000er Jahre statt und waren jeweils sehr empathisch und sensibel. Auch durfte ich meinen Betreuer mit in den Untersuchungsraum nehmen.
goodwill ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.07.2017, 06:15   #48
aidafan301
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aidafan301 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Zitat von Hamilkar Beitrag anzeigen
Nachsatz: ein Bekannter von mir hat gerade wegen "Deppressionen" seine Dienstunfähigkeitspension auf Lebenszeit bekommen, mit Ende 40...leider nur die Mindestpension von mtl. rund 1.300 Euro + 70% Beihilfe zur Krankenversicherung... man sieht, die eigenen Leute werden seitens der Politik nach wie vor protegiert.
Dabei darf man aber nicht vergessen, dass man sich in dem Fall noch zu 30 % selbst versichern muss. Wenn man das abzieht, sieht es auch schon wieder etwas anders aus. Ich weiß das nämlich von meinem Mann, der sich ebenfalls um diese 30 % kümmern muss, wenn er in Pension geht.

LG
Gaby
aidafan301 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.07.2017, 11:40   #49
saurbier
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Standard AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Wir wollen hier aber nicht vergessen, auch der normale Rentner muß von seiner Butto-Rente (gleich welcher Höhe) auch seine eigenen Beiträge für KK und PKV abführen. Geht man dann wie hier ja zumeist noch in die Frührente, dann wird man sogar noch mit 10,8% Strafabzug belohnt.

Letzteres hat sich erst zum Teil ab 2014 gebessert, wenngleich es eh eine Mogelpackung ist, da die neurlichen Rentner wegen Anhebung der Renten Eintrittszeiten auch wieder um 2 Jahre länger arbeiten müßen.

Der Politik fallen eh immer wider neue Mittel und Wege ein um in Deutschland die Renten kurz und kürzer zu halten, weil sie wissen das die Rentner das alles mitmachen.


Gruß saurbier
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