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Start > > -> EM-Rente: Auch Entscheidungen nach "Aktenlage"

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 26.07.2014, 13:07   #26
Snickers
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Snickers Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: EM-Rente: Auch Entscheidungen nach "Aktenlage"

Ich würde versuchen die EM Rent durchzudrücken..........ab dem 01.07.2014 gibt es ja auch noch einmal 45,- dazu für "Neue".

Dann kannst Du dir immer noch einen Minijob besorgen.
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Alt 26.07.2014, 13:10   #27
Cerberus
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Standard AW: EM-Rente: Auch Entscheidungen nach "Aktenlage"

Zitat von Snickers Beitrag anzeigen
Ich würde versuchen die EM Rent durchzudrücken..........ab dem 01.07.2014 gibt es ja auch noch einmal 45,- dazu für "Neue".

Dann kannst Du dir immer noch einen Minijob besorgen.
Genau.

Deswegen:

Zitat:
Das wäre eine Schiene, die ich fahren u. mit der ich persönlich leben könnte, wenn die DRV nicht mitspielt.
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Alt 26.07.2014, 13:14   #28
Marion63
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Standard AW: EM-Rente: Auch Entscheidungen nach "Aktenlage"

Zitat von Heiliger Geistl Beitrag anzeigen
Nach Allem, was ich so mitbekommen habe, gibt es eine Faustformel:

Je geringer die EM Rente, desto höher die Wahrscheinlichkeit der Bewilligung und umgekehrt.

was eigentlich nicht sein dürfte. aber ich hab das auch von andern schon mitbekommen, da geht das oft rasant in die EM-Rente, wenn die Rente sehr niedrig oder die Grundsicherung etc. komplett zahlen muss und die DRV diesen EM-Rentnern keine Renten zahlen muss.
umgekehrt, wie in meinen Fall, ich wäre dann komplett aus dem Leistungsbezug von ALG II und Grundsicherung etc. raus. heisst, ich würde von denen keinen Cent mehr bekommen. dauert das. in 2 Tagen werden es 4 Jahre.
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Alt 26.07.2014, 13:15   #29
Snickers
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Snickers Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: EM-Rente: Auch Entscheidungen nach "Aktenlage"

Wenn sie nicht mitspielt oder nicht sofort bewilligt?

Ist Dein Spiel.............nicht aufgeben!
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Alt 26.07.2014, 13:31   #30
Cerberus
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Standard AW: EM-Rente: Auch Entscheidungen nach "Aktenlage"

Zitat von Snickers Beitrag anzeigen
Wenn sie nicht mitspielt oder nicht sofort bewilligt?
Spätestens dann, wenn meine rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft sind.

Je nach Minijob könnte ich mir auch vorstellen, wenn nicht sofort bewilligt wird, oder nach Ablehnung des Widerspruchs, das letzte "Stück" bis zur Altersrente für Schwerbehinderte als Aushilfe "rumzuwurschteln".
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Alt 26.07.2014, 17:14   #31
liesa
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Standard AW: EM-Rente: Auch Entscheidungen nach "Aktenlage"

Also ich meine jeder ist froh wenn seine Rente bewilligt wurde! Und umsonst oder aus dem Grund: Ach, der bekommt ja von uns gar nix oder nur 100 Euro, also winken wir das durch, bekommt niemand Rente!





liesa
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Alt 26.07.2014, 18:17   #32
saurbier
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Standard AW: EM-Rente: Auch Entscheidungen nach "Aktenlage"

Also ich kann euch aus eigener Erfahrung im Bekanntenkreis sagen, dass die DRV auch bei kleiner EMR den Weg eines langen Pozessverfahrens (ging bis zum LSG) nicht scheut.

Da scheint man eher in Gottes Hand zu sein, denn die Wege der DRV sind eben unergründlich.

Für Cerberus kann ich nur sagen, was Doppeloma auch schon teilweise ausgeführt hat.

Eine dauerhafte AU ist sicherlich der beste Weg und heute scheint es dank der Arbeitsmarktrente bei einigen dann auch manchmal etwas leichter zu laufen, wenn eben alle Fakten passen.

Ich z.B. hab schon seit 1998 eine BU (heute nur noch Teil-EMR) und nachdem ich 2011 einen Unfall hatte in dessen Folge ich mich einer OP mit anschließender Reha unterziehen durfte, kam eben wegen der andauernden AU und dem negativen Rehabericht mit weiterhin anhaltender AU (fast 2 Jahre) und erneut anstehender OP die Bewilligung einer vollen EMR-Arbeitsmarktrente auf meinem EMR-Antrag hin.

Und auch der Weiterbewilligungsantrag (3Jahre) wurde binnen einer Woche entschieden, eben weil aktuell keine solzialversicherungspflichtige Teilzeitarbeit vorhanden ist.

Wenn du damals schon schlecht dagestanden hast und man dir immer mit "Pförtner" kam, ja warum has du dich nicht länger Krank schreiben lassen.

Man muss schon Argumente bieten, will man den Weg in eine Teil-EMR bzw. volle EMR gehen.

Ob die Ärzte fähig sind oder nicht, wichtig ist hier wohl eher der behandelnde Hausarzt der hinter einem stehen sollte, wie Doppeloma ausgeführt hat.

Wenn man dir jetzt bei der AfA wieder mit bestenfalls noch "Pförtner" kommt, dann würde ich umgehend einen EMR-Antrag stellen.

Sollte die DRV dann bestenfalls eine Teil-EMR bei dir sehen, dann könnte daraus auch eine volle EMR-Arbeitsmerktrente entstehen, eben weil die AfA aktuell keine Vermittlungsmöglichkeit in eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit bei dir sieht.

Wenn du dann bei wohlmöglich 800,- bis 900,-€ Rente noch einen gesundheitlich passenden Minijob finden könntest (immer unter 15 Wochenstunden), dann hättest du doch auch eine Möglichkeit einigermaßen zu leben, oder nicht.


Gruss saurbier
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Alt 26.07.2014, 19:22   #33
Heiliger Geistl
 
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Standard AW: EM-Rente: Auch Entscheidungen nach "Aktenlage"

Zitat:
Also ich kann euch aus eigener Erfahrung im Bekanntenkreis sagen, dass die DRV auch bei kleiner EMR den Weg eines langen Pozessverfahrens (ging bis zum LSG) nicht scheut.
Ich denke, das ist häufig dann, wenn der Antragsteller noch einen Job hat, der an knapp 3h am Tag rankommt.

Genauso "gefährlich" ist es, wenn jemand, der die Rente bewilligt bekam, nun plötzlich einen Job ausübt, um dazuzuverdienen, weil sie oder eher nicht zum Sozialamt will.

Da sind mir Leute bekannt, wo die DRV sogar bei unbefristeter Rente Terror gemacht haben, plötzlich, und Nachuntersuchungen verANLSSTEN.

OBWOHL der Antragsteller im Rahmen des Erlaubten, 450€, arbeitete.
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Alt 26.07.2014, 22:17   #34
Muzel
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Standard AW: EM-Rente: Auch Entscheidungen nach "Aktenlage"

Eine Aktanlegeentscheidung darf keine sein, die über die Existenz entscheidet. Da sollte man sich immer wehren. Meine Opferente wurde per Aktenlage abgeschmettert. Da habe ich den Petitionsausschuss eingeschaltet, was mir nicht geholfen hat und nur das Verfahren verzögert hat. Trotzdem ist ein Aktanlegegutachten immer angreifbar und im Widerspruchsverfahren wurde mir auch nach Begutachtung Rente zugesprochenen.
__

Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie behalten.
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Alt 26.07.2014, 23:04   #35
Doppeloma
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Frage AW: EM-Rente: Auch Entscheidungen nach "Aktenlage"

Hallo Snickers,

Zitat:
Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, das die DRV schneller bewilligt wenn Jemand keinen Anspruch hat!
Da stimme ich dir zu und einige Fälle davon konnte man auch schon hier im ELO nachlesen, die bekamen sogar die volle EM (ohne Befristung natürlich) bewilligt, bei minimaler EM-Rente (unter 100 Euro) oder ganz ohne Renten-Anspruch ...

Wobei der (angeblich) nicht vorhandene Renten-Anspruch auch sehr "variabel" eingesetzt werden kann, die DRV bestimmt ja letztlich den "Eintritt des Leistungsfalles" und wenn man den geschickt auf einen Zeitpunkt "verlagert" wo die versicherungsrechtlichen Ansprüche (gerade mal) nicht erfüllt waren (36 anerkannte Versicherungsmonate in den davor liegenden 5 Jahren !!!) ... dann gibt es eben "leider" keine Rente als Geldleistung dazu ...

Alles schon vorgekommen und welche arme /kranke "S**" hinterfragt das noch genau, wenn man wenigstens die volle EM bescheinigt hat bei der DRV und auf "Lebenszeit" (oft egal wie jung der Betroffene noch ist) ... so "großzügig" ist man bei einem Geld-Zahlungs-Anspruch (für die nächsten 20/30 bis X Jahre) ganz sicher nicht ... da wird auch mindestens befristet (überwiegend), man ist ja noch so jung, das kann ja noch wieder werden ...

Da wird dann eher noch bei den Verlängerungen von Zeitrenten "gemauschelt" und eine EM-Voll-Rente (unter 3 Stunden) "mutiert" ohne ersichtliche Besserung der Gesundheit zur "Arbeitsmarktrente" ... manche merken "ja nix mehr" ... wundern sich dann nur noch warum sie plötzlich vom Sozi zum JC geschickt werden ... ???

Es hat sicher auch seinen tieferen Grund, warum man den Unterschied zur "echten" Voll-EM-Rente frühestens auf der 2. oder 3. Seite des Bescheides finden kann ...
Vorne steht wie immer Sie erhalten VOLLE Rente wegen Erwerbsminderung ... ;-)))

Der Schlüssel ist wohl die gesetzliche Vorgabe (nicht die Besserung der Gesundheit), dass eine (volle) EM-Rente mit Befristungen spätestens nach 9 Jahren (durchgehender Bewilligungen) in eine OHNE Befristung verlängert werden MUSS ... das gilt aber nicht für die "Arbeitsmarktrente" (oder Unterbrechungen mit dieser Rentenart, dann beginnt das danach von vorne mit den 9 Jahren), die kann auch 20 +X Jahre lang immer wieder neu befristet werden ...

Anderen wird eben die volle EM-Rente nach 6 oder 7 oder 8 Jahren einfach nicht mehr verlängert, ob das auch gesundheitlich begründet ist, wird nicht unbedingt geprüft von der DRV ... in einem anderen Forum speziell zu diesen EMR-Merkwürdigkeiten kann man nur noch "staunen" was die sich alles einfallen lassen ... um berechtigte /notwendige EM-Berentungen zu "vermeiden" oder später wieder aufheben zu können ...

Zitat:
JC muss dann nicht bezahlen ...
Ob dann das JC oder das Sozial-AMT noch zahlen muss interessiert die DRV bei ihren Entscheidungen zur EM-Rente ganz sicher nicht ...
Wer schon länger im Bezug von ALGII ist will sich sowieso nur finanziell "verbessern", das wird bei der DRV und/oder deren Gutachtern gar nicht so gerne gesehen ... da ist es dann auch egal, ob man sogar immer noch im festen Job ist und nur wegen deren eigener Verweigerungshaltung überhaupt in Hartz 4 gelandet ist ...

Das verdanken wir ganz sicher auch den schon fast inflationären Aufforderungen der JC bei jedem längeren "AU-PUPS" direkt (vom JC-Amtsarzt) als "Erwerbsgemindert" angesehen zu werden und die EM-Rente beantragen zu müssen ... egal, ob das wirklich erforderlich wäre oder nicht ...

Mir ist bisher kein Fall bekannt, wo sich da die DRV NUR nach den "Wünschen" eines JC-Amtsarztes richten würde ..., im Ernstfall müsste ja die DRV dann tatsächlich zahlen ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 27.07.2014, 10:44   #36
Cerberus
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Standard AW: EM-Rente: Auch Entscheidungen nach "Aktenlage"

Zitat:
...dann würde ich umgehend einen EMR-Antrag stellen.
Öhm........... (na, macht ja nix)......... der Rentenantrag ist gestellt.
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Alt 27.07.2014, 19:52   #37
mathias74
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mathias74 mathias74 mathias74
Standard AW: EM-Rente: Auch Entscheidungen nach "Aktenlage"

Zitat von Snickers Beitrag anzeigen
Ich würde versuchen die EM Rent durchzudrücken..........ab dem 01.07.2014 gibt es ja auch noch einmal 45,- dazu für "Neue".
45,- für was ?
mathias74 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.07.2014, 19:58   #38
noah
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noah
Standard AW: EM-Rente: Auch Entscheidungen nach "Aktenlage"

Zitat:
45,- für was ?
Durch die Gesetzesänderungen zum 01.07.2014 wird die EMR jetzt bis zum 62. Lebensjahr "hochgerechnet". Vorher wurde nur bis zum 60. gerechnet.

Pro Jahr kommen so ca. 40€ hinzu. Bei mir sind das für die zwei Jahre 80€ netto! Das nimt man doch gern mit
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Alt 27.07.2014, 20:06   #39
Snickers
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Standard AW: EM-Rente: Auch Entscheidungen nach "Aktenlage"

Zitat von noah Beitrag anzeigen
Durch die Gesetzesänderungen zum 01.07.2014 wird die EMR jetzt bis zum 62. Lebensjahr "hochgerechnet". Vorher wurde nur bis zum 60. gerechnet.

Pro Jahr kommen so ca. 40€ hinzu. Bei mir sind das für die zwei Jahre 80€ netto! Das nimt man doch gern mit
Aber nur für die ab dem Stichtag, für laufende "Fälle" = 0,- Euro
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Alt 27.07.2014, 20:19   #40
noah
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noah
Standard AW: EM-Rente: Auch Entscheidungen nach "Aktenlage"

Zitat:
Aber nur für die ab dem Stichtag, für laufende "Fälle" = 0,- Euro
Stimmt, hatte ich vergessen zu erwähnen.

Da ich meinen Antrag im Januar gestellt habe, habe ich mich erstmals über die lange Bearbeitungszeit gefreut
noah ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.07.2014, 20:36   #41
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Standard AW: EM-Rente: Auch Entscheidungen nach "Aktenlage"

Zitat von noah Beitrag anzeigen
Stimmt, hatte ich vergessen zu erwähnen.

Da ich meinen Antrag im Januar gestellt habe, habe ich mich erstmals über die lange Bearbeitungszeit gefreut
Wenn du da mal nicht falsch liegst.............es wird ja rückwirkend bewilligt ........aber ich weiß es nicht.

Und es werden insgesamt um die 40,- werden, nicht pro Jahr.
LG
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Alt 27.07.2014, 20:42   #42
Snickers
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Standard AW: EM-Rente: Auch Entscheidungen nach "Aktenlage"

Schau:

Zitat:
Droht eine Erwerbsminderung vor Erreichen des 62. Lebensjahrs, sollte der Versicherte den Rentenantrag wegen Erwerbsminderung frühestens erst ab 1.7.2014 stellen unter der Voraussetzung, dass sich die Zurechnungszeit laut Gesetz (Änderung des § 59 Abs. 1 SGB VI) wie geplant um zwei Jahre auf das vollendete 62. Lebensjahr erhöht. Es kommt allein auf den Rentenbeginn (z.B. 1.7.2014 oder später) an, nicht auf den Jahrgang. Eine Nachbesserung für Erwerbsminderungsrentner, die vor dem 1.7.2014 in Rente gegangen sind (sog. Bestandsrentner), soll es nicht geben
Erwerbsminderungsrente: Zurechnungszeit erhöht
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Alt 27.07.2014, 23:12   #43
Doppeloma
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Standard AW: EM-Rente: Auch Entscheidungen nach "Aktenlage"

Hallo Snickers,

Zitat:
Wenn du da mal nicht falsch liegst.............es wird ja rückwirkend bewilligt ........aber ich weiß es nicht.
Es wird nicht unbedingt (immer) rückwirkend bewilligt aber in der Regel gilt (bei Bewilligung einer EM-Rente) das Antragsdatum (oder auch eine davor liegende Reha) als "Eintritt des Leistungsfalles" und der dürfte wohl kaum in der Zukunft liegen ...

Letztlich kann auch jeder beauftragte Gutachter den Leistungsfall anders einordnen ... gerade die DRV-Gutachter legen das gerne auf genau den Tag ihrer Begutachtung fest ..., also vorher war man noch gar nicht so krank ...

Die neuen Zurechnungszeiten gelten erst (und NUR) für Neu-EM-Rentner mit Bewilligung ab /nach dem 01.07.2014 ... für die Antragsteller davor ist nicht zu erwarten, dass sie in den "Genuß" kommen werden.

Ich schätze mal, dass plötzlich auch manche DRV-Reha (vor dem 01.07.2014 beantragt und/oder absolviert) eine "Umdeutung in EM-Rente" erfährt, weil man damit den früheren Beginn der Rente (vor dem 01.07.2014) dann sehr gut begründen kann...

Es wird im Übrigen ganz unterschiedlich sein, wie viel Renten-Zuwachs das dann tatsächlich ergibt, das ist ja vom persönlichen (bis zum EM-Rentenfall) erzielten Einkommen abhängig, da gibt es keinen "festen Betrag" für jeden Antragsteller ...

Es geht um "Zurechnungszeiten" und nicht um Zuwachs an Renten-Punkten generell, das ist immer abhängig vom konkreten Alter des zukünftigen EM-Rentners und seinem Gesamt-Einkommen bis dahin ... wer schon fast 60 ist, ehe er die EM-Rente überhaupt bekommt, bei dem kommt da nicht mehr viel raus mit diesen erweiterten "Zurechnungszeiten" ...

Da zählt ja zunächst was man im bisherigen Arbeitsleben so durchschnittlich verdient hatte und wird dann "hochgerechnet" als hätte man (nun) bis 62 weiterhin gearbeitet ...

Bei den Bestands-EM-Rentnern war das bisher nur bis zum 60. Lebensjahr der Fall, genützt hat es auch da schon eher jüngeren Leuten, die bis zur (notwendigen) EM-Rente relativ gut verdient hatten ... ich bekam EM-Rnte erst mit 58 Jahren bewilligt, da hat das bischen verbleibende Zurechnungszeit, den "Kohl auch nicht mehr fett gemacht" ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

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Alt 28.07.2014, 12:18   #44
saurbier
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Standard AW: EM-Rente: Auch Entscheidungen nach "Aktenlage"

Na ja, dass ganze bleibt auch erst mal abzuwarten, denn es haben sich ja schon die armen Arbeitgeber negativ zur Rentenreform in breite Stellung gebracht.

Da wollen einige sogar wegen Verfassungsbedenken (Arbeitsplatzverlust wegen Krankheit gegenüber Kündigung bzw. sogar Insolvenz) eine Klage in Betracht ziehen während andere das Thema Müttergeld ins Auge fassen.

Es bleibt also abzuwarten, wie das weiter gehen dürfte.


Gruss sauerbier
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Alt 06.08.2014, 08:23   #45
aidafan301
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Standard AW: EM-Rente: Auch Entscheidungen nach "Aktenlage"

Meine Antwort kommt zwar etwas spät, aber besser spät als nie.

Ich bin aus der Reha arbeitsunfähig entlaissen worden und habe im Anschluss an die Reha die EM-Rente beantragt (April 2012). Im November kam die Nachricht (ohne Gutachter), dass die EM-Rente bewillig wird (für zwei Jahre - teilweise auch rückwirkend. Kurze Zeit später musste ich die Verlängerung beantragen, die auch ohne Gutachter genehmigt wurde.

Meine aktuelle Rente geht bis Juni 2015. Ich bin nicht gesund und es hat sich auch nichts verbessert, sodass ich wieder verlängern muss. Ich gehe aber ganz stark davon aus, dass ich dieses Mal zum Gutachter muss. Gehe zwar regelmäßig zu meinem Neurologen, der mir auch die entsprechenden Atteste ausstellen wird, aber ich glaube, noch einmal habe ich nicht so viel Glück.

LG
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Alt 06.08.2014, 22:22   #46
Muzel
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Standard AW: EM-Rente: Auch Entscheidungen nach "Aktenlage"

Abwarten und Tee trinken. Mehr kannst du nicht machen. Der Gutachter hat mir zwar Schwierigkeiten bereitet. Aber, was ich schreibe ist Spekulation. Jeder ist ein Einzelfall. Ich bekomme Dauerrente seit 2010 und überprüft wurde ich uch noch nicht, aber was heißt das schon.
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