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Start > > -> Brauche dringend Rat bezüglich Erklärung Restleistungsvermögen / Nahtlosigkeitsregelung und ALG1

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 23.12.2017, 03:17   #51
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: Brauche dringend Rat bezüglich Erklärung Restleistungsvermögen / Nahtlosigkeitsregelung und ALG1

Hallo fredy2206,

Zitat:
du musst noch im ALG-Bezug sein und dann wieder krank werden. Es würde reichen, wenn Du ein paar Tage vor Ablauf des ALG1 eine neue Krankheit bekommen würdest.
Das gilt aber NUR bei ALGI wegen "normaler Arbeitslosigkeit" und NICHT nach einer Aussteuerung, die bereits auf diese Krankheit erfolgt ist (er ist ja bereits laufend AU geschrieben).

Konntest du nicht wissen, weil der TE (überflüssigerweise) abseits seines bestehenden Themas dazu, ein neues Thema eröffnet hat.
Das wurde nun von mir korrigiert, denn mit "falschen Hoffnungen" kann er ja auch NICHTS anfangen.

Zitat:
Ich hatte mir 5 Tage, bevor mein ALG1 abgelaufen war, die Hand gebrochen. Da hat mich dann meine Sachbearbeiterin des Jobcenters darauf hingewiesen, dass mir Krankengeld zusteht.
Das mag ja in deinem Falle auch sehr korrekt gewesen sein, du hast aber sicher kein ALGI infolge einer Aussteuerung aus dem Krankengeld bezogen ???

Zitat:
habe ich dann die 78 Wochen Krankengeld voll ausschöpfen können.
Diese 78 Wochen wurden aber vom TE bereits "ausgeschöpft" und nun läuft das anschließende ALGI (gemäß § 145 SGB III, auch wenn seine AfA das anders sehen möchte) wohl auch bald ab und er hofft anschließend wieder Krankengeld beziehen zu können.

Zitat:
Hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen.
Leider NICHT, denn der TE wird ganz sicher KEIN Krankengeld mehr bekommen, da er das ALGI bereits wegen der erfolgten Aussteuerung bezieht (und NICHT wegen Arbeitslosigkeit, er hat ja sogar noch ein Arbeitsverhältnis "ruhend") und durchgehend weiter AU geschrieben war.

Zitat:
Und Du hast gleich nach Ablauf des ALG1 Anspruch auf das Krankengeld. Da gibt es keine 6wöchige Wartefrist.
Das ist schon gar nicht korrekt, nach Ablauf des ALGI wäre er für Krankengeld überhaupt nicht mehr versichert, das ist auch keine "Wartefrist" sondern die gesetzliche Leistungsfortzahlung nach § 146 SGB III, sofern man NICHT wegen Aussteuerung ALGI bezieht.

Ist der Rest-Anspruch auf ALGI bei einer Erkrankung geringer, dann zahlt die KK in diesen Fällen auch früher aber eben NUR bei "richtigen Arbeitslosen" ...

Das sind "Ausgesteuerte" eben nicht, auch wenn die AfA gerne versucht das so zu behaupten, besonders wenn EM-Rente bereits im Widerspruch oder in der Klage ist.

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

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Alt 23.12.2017, 11:47   #52
fredy2206
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Standard AW: Brauche dringend Rat bezüglich Erklärung Restleistungsvermögen / Nahtlosigkeitsregelung und ALG1

Hallo Doppeloma,

Zitat:
Das gilt aber NUR bei ALGI wegen "normaler Arbeitslosigkeit" und NICHT nach einer Aussteuerung, die bereits auf diese Krankheit erfolgt ist (er ist ja bereits laufend AU geschrieben).

Konntest du nicht wissen, weil der TE (überflüssigerweise) abseits seines bestehenden Themas dazu, ein neues Thema eröffnet hat.
Zitat:
Das wurde nun von mir korrigiert, denn mit "falschen Hoffnungen" kann er ja auch NICHTS anfangen.
Danke, mir waren die Hintergründe nicht so klar. Dann ist es natürlich ein anderer Fall und wie man hier wieder deutlich sehen kann, muss man wirklich jeden Fall individuell betrachten.

Viele Grüße
fredy
fredy2206 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.12.2017, 12:16   #53
Sammy1968
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Sammy1968
Standard AW: Brauche dringend Rat bezüglich Erklärung Restleistungsvermögen / Nahtlosigkeitsregelung und ALG1

Hallo,
Danke für euere Antworten.

@ Doppeloma ich wollte mit dem neuen Thread bestimmt nicht nur positiven Antworten hören, dachte es gehört ja nicht zu meinem eigentlichen Thema deshalb habe ich das als allgemein und neu eingestellt. Sorry wenn das so rüberkam.
Weil ja sonst meine aktuellen Fragen (die mir sehr wichtig sind) untergehen. Wie z.B. meine Frage nach dem Gutachterbüro.

Klar weiß ich das viele nach dem Ende des Krankengeldbezuges und Ende des ALG1 in ALG2 kommen. Darüber mache ich mir auch keine Gedanken weil ich ALG2 eh nicht bekommen würde. Es hat mich nur interessiert was wäre wenn. Denn ich habe ja mehrere „Baustellen“ bin aber praktisch nur wegen dem Hauptsächlichen (der Psyche) krankgeschrieben und andere Fachärzte wie Orthopäde oder Neurochirurge wollte mich jetzt auch krankschreiben, da ich evtl. Im neuen Jahr operiert werden muss.

Irgendwo habe ich mal gelesen, man sollte sich von den anderen Fachärzten auch krankschreiben lassen das wäre besser um nachzuweisen das man auch von den Ärzten als arbeitsunfähig angesehen wird?

Die Entscheidung des Widerspruch zieht sich eh noch hin. Und mir gehts leider wie vielen anderen immer schlechter und ich kann bestimmt egal wie es ausgeht nicht mehr arbeiten. Deshalb gebe ich auch nicht auf.

Wünsche euch allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch.
Vg
Sammy1968 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.12.2017, 02:27   #54
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: Brauche dringend Rat bezüglich Erklärung Restleistungsvermögen / Nahtlosigkeitsregelung und ALG1

Hallo Sammy1968,

Zitat:
ich wollte mit dem neuen Thread bestimmt nicht nur positiven Antworten hören, dachte es gehört ja nicht zu meinem eigentlichen Thema deshalb habe ich das als allgemein und neu eingestellt. Sorry wenn das so rüberkam.
War "doof" ausgedrückt von mir, aber es ist eben nicht besonders klug gewesen, du siehst ja, dass es dadurch direkt zu Antworten kam, mit denen du gar nichts anfangen kannst.

Die Aussteuerung zu kennen ist sehr wichtig für eine korrekte Antwort auf diese Frage, dafür reicht es eben nicht zu schreiben, dass man ALGI bezieht und die AfA meint die "Nahtlosigkeit" würde nicht zutreffen.

Die trifft aber zu (gesetzlich geht das gar nicht anders) und zumindest die KK weiß das auch sehr genau, wenn du erneut Krankengeld beantragen würdest.

Zitat:
Weil ja sonst meine aktuellen Fragen (die mir sehr wichtig sind) untergehen. Wie z.B. meine Frage nach dem Gutachterbüro.
Da geht NICHTS verloren wie du siehst, aber es ist wohl auch noch Keinem groß was eingefallen dazu, letztlich entscheidet nur die DRV welche Gutachter dich untersuchen sollen und welche nicht und die müssen keineswegs noch eine Praxis laufen haben.

Ich war sogar vom Gericht aus bei einem sehr alten internistischen Gutachter (über 70) in seiner "Privat-Villa" ( mit voll ausgestattetem Praxis-Bereich !!!) einbestellt, der hat NUR noch Gutachten für Gerichte geschrieben, auch für das LSG.

Auf die DRV und ihre "Gutachter" war er nicht so gut zu sprechen aber darauf (seine Bemerkungen nebenbei dazu) bin ich während meiner Begutachtung (die bei ihm fast 3 Stunden dauerte) lieber nicht weiter eingegangen.

Hätte ja auch eine "böse Falle" sein können, aber der hatte wohl echt einen "Rochus" auf deren häufige "Fehleinschätzungen der Erwerbsfähigkeit" zu Gunsten der DRV.

Das nützt dir zwar aktuell wenig, ich will dir nur damit erklären, dass es nicht unbedingt "Praxis-Ärzte" sein müssen, die den Auftrag bekommen von der DRV, Männe war z.B. auch mal in der "med. Zentrale" der DRV bei einer psychiatrischen Gutachterin.

Die kennen normalen Praxisbetrieb (vermutlich) auch nur noch theoretisch und sind DIREKT bei der DRV angestellt ... da muss man (meist) auch keine Illusionen haben, wie das Gutachten wohl ausfallen wird.

Es sei denn man kann denen langsam (im Vorfeld) mal ein wenig die "Hölle" bereiten, weil sie klare Fehler gemacht haben im Antragsverfahren und das schon zum 2. Mal ...
Aber das ist eine längere Geschichte, die ich hier schon öfter angedeutet habe, in allen Einzelheiten aber auch schon zum Selbstschutz NICHT schildern werde.

Auch wenn uns inzwischen wohl Keiner mehr was tun kann deswegen, habe ich kein Interesse uns zu outen und was zu provozieren, zumal wir die relevanten (internen) Vorgänge auch gar nicht beweisen können.

Jedenfalls bekam mein Männe nach diesem DRV-Gutachten sehr schnell den Bescheid zur vollen EM-Rente (OHNE Befristung), wo er doch knapp ein Jahr zuvor (am SG) angeblich noch Vollzeit arbeiten können sollte.

Wegen psychischer Probleme war er übrigens NIE AU geschrieben oder in Behandlung, das nur nebenbei.
Es ging IMMER um seine diversen orthopädischen Probleme und die chronischen Schmerzen, die sich daraus über die Jahre entwickelt hatten.

Interessant war dann der Hinweis meines Psychiaters (er kannte auch Männe, zumindest als meinen ständigen Begleiter), dass er "diese Dame kenne, die würde immer seine Gutachten bei Gericht zerpflücken wollen" ... also ein "Engel mit gestutzten Flügeln" bei Männes Begutachtung (die fachlich schon völlig neben seinen wirklichen Problemen war) ...

So gewinnt man öfter mal den Eindruck, dass schwere körperliche Krankheiten kein EM-Rentengrund sind, aber zur Not macht man eben bei der DRV genug "Psyche" daraus ...

Zitat:
Denn ich habe ja mehrere „Baustellen“ bin aber praktisch nur wegen dem Hauptsächlichen (der Psyche) krankgeschrieben und andere Fachärzte wie Orthopäde oder Neurochirurge wollte mich jetzt auch krankschreiben, da ich evtl. Im neuen Jahr operiert werden muss.
Im Grunde nützt es wenig von mehreren Ärzten eine AU-Bescheinigung zu haben, es geht NICHT um deine "Arbeits-FÄHIGKEIT", es geht um deine Erwerbsfähigkeit nach Rentenrecht.

Dazu machen AU-Bescheinigungen nur unterstützende Aussagen aber nicht nach dem Motto "Viel hilft viel" ... EINE Bescheinigung darüber, dass du wegen Krankheit nicht arbeiten gehen kannst genügt dafür völlig, wegen welcher ist dafür eigentlich egal.

Zitat:
Irgendwo habe ich mal gelesen, man sollte sich von den anderen Fachärzten auch krankschreiben lassen das wäre besser um nachzuweisen das man auch von den Ärzten als arbeitsunfähig angesehen wird?
Ich weiß nicht wo du das nun wieder gelesen hast, es ist wichtig, dass diese Ärzte deine gesundheitlichen Probleme auch dokumentieren (und dazu sind sie verpflichtet) und du kannst durchaus wieder deine Befunde und Arztberichte (in Kopie) mitnehmen zum nächsten Gutachter, vielleicht sieht der das ja anders und nimmt das dankend entgegen.

Gerade orthopädische Probleme entwickeln sich ja oft über viele Jahre und du siehst das schon richtig, dass der Psychiater dafür nicht der richtige Facharzt gewesen ist.

Zitat:
Habe ja jetzt einen Gutachtertermin beim Psychiater hinter mir, nun kam heute ein Brief (Begutachtung ist jetzt 4 Wochen her) ich soll mich bei einem Arzt, der ist Orthopädischer Gutachter, hat ein Gutachterbüro und schreibt Gutachten für Gerichte usw., vorstellen.
Das macht mir Angst.
Davor solltest du also nicht unbedingt ANGST haben, sondern dich gut darauf vorbereiten, ihm fehlende fachärztliche Unterlagen noch geben zu können.
Hast du denn deine Ärzte mal gefragt, ob die DRV inzwischen mal was angefordert hat ???
Wenn nicht, wäre das keine gute Arbeit (immer noch nicht) denn der kann mit dem Reha-Bericht sicher NICHT allzu viel anfangen wenn das eine psychosomatische Rega gewesen ist.

Zitat:
Klar ich habe ja auch Wirbelsäulenbeschwerden, deswegen bin ich ja beim Neurochirurgen und wegen Kniebeschwerden beim Orthopäden in Behandlung. Dachte aber ich muss zum „normalen“ Arzt Orthopäde oder so.
Das ist (vermutlich) ein "normaler Orthopäde", eine Spezialisierung auf Begutachtungen kann (eventuell) sogar ein Vorteil für dich sein, denn der weiß sehr genau, worauf es ankommt (sogar bei Gericht wie du schreibst).

Zitat:
Aber ein Arzt der nur ein Gutachterbüro hat und keine Praxis macht mir Angst und geht mir ganz schön auf meine Psyche.
Kennt das jemand von euch? Was könnte das bedeuten.
Das sieht nach "Absicherung" der DRV aus, falls du noch am Gericht Klage einreichen würdest bei einer Ablehnung des Widerspruches.

Wenn die DRV aber deine Ärzte selbst dazu noch gar nicht angeschrieben hat und er keine Unterlagen hat für sein Gutachten kann das (später am Gericht) auch "nach hinten los gehen" für die DRV.

Was der in seinem "Gutachter-Büro" so alles hat, um dich untersuchen zu können, das weißt du doch gar nicht, nimm auf jeden Fall ein paar wichtige Befunde mit und dann bleib ruhig und warte ab wie das ausgehen wird.

Eine ambulante Praxis ist auch keine "Garantie" für ein ordentliches Gutachten, so habe ich es beim DRV-Psychiater selbst erlebt, der hat seine blutjunge Assistenz-Ärztin die Arbeit machen lassen, für die er dann von der DRV bezahlt wurde.

Das war mein erstes EM-Renten-Gutachten überhaupt, da wusste ich noch nicht, dass es so schon nicht in Ordnung war, dachte auch noch, "die würden schon wissen was sie tun" ... bei Gericht (fast 2 Jahre später) fand man das dann NICHT mehr in Ordnung.

Der Internist (von der DRV) war Leiter einer Klinik-Abteilung und hatte (eigentlich) auch gar keine Zeit für mich, im Gutachten standen Untersuchungen die er nie gemacht hatte (die waren schon zeitlich gar nicht möglich in 17 Minuten), das störte die DRV alles nicht im Geringsten ...

Es hat also wenig Bedeutung wo ein (Fach-) Gutachten stattfinden wird, wichtiger ist die Person des Gutachters und ob du den Eindruck von "Sachlichkeit und Neutralität" mitnehmen kannst aus dieser Begutachtung.

Für die EM-Rente gibt es nicht die konkrete Krankheit sondern die Gesamtheit deiner Erwerbsfähigkeit ist rentenrechtlich zu prüfen, dazu gehören auch relevante körperliche Krankheiten.

Es genügt ja nicht wenn der Psychiater meinen würde, du kannst (wieder) arbeiten und die körperlichen / orthopädischen Probleme lassen das auch nicht (oder nur sehr eingeschränkt) zu ...

Es wird zwar (leider) sehr oft sehr einseitig "begutachtet" (besonders durch die DRV-Gutachter) aber der Mensch ist ja ein kompletter Organismus und da muss alles ausreichend noch "funktionieren" um Vollzeit / Teilzeit arbeiten zu können für den Lebensunterhalt.

Deine Fachärzte werden sicher auch ohne zusätzliche AU-Bescheinigungen einschätzen können, ob sie dich aktuell und in nächster Zukunft für Arbeitsfähig halten oder eher nicht ...

Den Rest (Beurteilung deiner gesamten Erwerbsfähigkeit) wirst du den Gutachtern und der DRV überlassen müssen ...

Jetzt erst mal ruhige Feiertage !

MfG Doppeloma
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Alt 24.03.2018, 18:26   #55
Sammy1968
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Sammy1968
Böse AW: Brauche dringend Rat bezüglich Erklärung Restleistungsvermögen / Nahtlosigkeitsregelung und ALG1

Meine Frau hat mich begleitet und durfte sogar mit rein. Der Gutachter diktierte alles sofort alles nach einer Art Vorgabekatalog auf Band. Die ganze Untersuchung lief nach diesem ab und dauerte circa 30 Minuten. Er hat mich ausgemessen von oben bis unten. Alle Ergebnisse wurden diktiert. So z.B. Ziffer 1.3 10 cm, bei Ziffer 4. 6 cm... (als Beispiel)
Nach meinen Unterlagen, die ich dabei hatte, Röntgenbilder und neue Befunde und so weiter fragte er gar nicht. und hatte auch nach meinem Eindruck keine Unterlagen vorliegen. Er wusste noch nicht mal das ich krank geschrieben bin und warum und weshalb ich Rente eingereicht habe. Ich erwähnte das ich wegen meiner Psyche auch in Behandlung bin das wusste er auch nicht.
Die Psyche ist ja eigentlich das Hauptproblem bei mir.
Zum Schluss diktierte er das ich in meinem Beruf nur noch unter 3 Std. arbeitsfähig bin und zum allgemeinen Arbeitsmarkt sagte er nur was sehr eingeschränkt.
War alles etwas komisch dort. Habe natürlich zuhause ein Gedächtnisprotokoll erstellt.

Nun kam die Ablehnung des Widerspruchs.

Bisher wurden immer noch keine Ärzte von mir angeschrieben.
Ich werde auf jeden Fall Klage mit dem VDK einreichen.

Könnt ihr mir sagen wie das jetzt weitergeht? und auf was muss ich jetzt achten.

Im Juni läuft mein ALG1 aus. Wie ist das dann mit meiner Krankenversicherung wenn ich kein ALG2 bekomme?

Der VdK wird bestimmt die Gutachten anfordern oder muss/kann ich das selbst tun.

Das nimmt mich alles sehr mit und ich weiß nicht mehr wo mir der Kopf steht.
Hoffe ihr könnt mir hier etwas helfen. Bin total mutlos jetzt.

Vielen Dank.
Sammy1968 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.03.2018, 00:29   #56
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: Brauche dringend Rat bezüglich Erklärung Restleistungsvermögen / Nahtlosigkeitsregelung und ALG1

Hallo Sammy1968,

Zitat:
Meine Frau hat mich begleitet und durfte sogar mit rein.
Das passiert ja nicht so oft und kann noch für das Gerichtsverfahren sehr wertvoll werden, es ist auch gut, dass ihr bald ein Gedächtnis-Protokoll zu dem Termin geschrieben habt.

Zitat:
Der Gutachter diktierte alles sofort alles nach einer Art Vorgabekatalog auf Band. Die ganze Untersuchung lief nach diesem ab und dauerte circa 30 Minuten.
Das ist leider inzwischen häufiger so, macht so eine Begutachtung natürlich nicht unbedingt "angenehmer / menschlicher".

Die aktuellen Gutachten wirst du im Zuge der "Akten-Einsicht" bekommen, ob der VDK vor Ort bei dir dafür der richtige Partner ist kann ich nicht beurteilen, den Widerspruch haben die auch schon begleitet ???

Zitat:
Nach meinen Unterlagen, die ich dabei hatte, Röntgenbilder und neue Befunde und so weiter fragte er gar nicht. und hatte auch nach meinem Eindruck keine Unterlagen vorliegen. Er wusste noch nicht mal das ich krank geschrieben bin und warum und weshalb ich Rente eingereicht habe.
Na-Ja, zu welchem Zweck er dich konkret begutachten soll hat ihm schon bekannt zu sein, es macht sogar bei der DRV einen Unterschied, ob es um einen Reha-Antrag oder um die EM-Rente geht dabei.

Wer Reha möchte ist oft zu krank dafür (= Ablehnung) und wer EM-Rente möchte ist zu "gesund" dafür (= Ablehnung), das muss also im Gutachter-Auftrag schon klar sein, welcher Bereich gerade zu beachten ist.

Solche offensichtlichen Ungereimtheiten habt ihr sicher auch im Gedächtnis-Protokoll vermerkt und die Unterlagen (die ihr dabei hattet) werden sicher dann bei Gericht mehr Interesse finden (müssen) ...

Zitat:
Ich erwähnte das ich wegen meiner Psyche auch in Behandlung bin das wusste er auch nicht.
Die Psyche ist ja eigentlich das Hauptproblem bei mir.
Das hat der psychiatrische Gutachter ja dann wohl auch sehr anders gesehen, es überrascht mich aber nicht besonders, dass auch dein Widerspruch abgelehnt wurde.

Zitat:
Nun kam die Ablehnung des Widerspruchs.
In ca. 80 % werden die Widersprüche gegen die EM-Renten-Ablehnung auch abgelehnt, warum sollte die DRV denn selber ihre eigene (erste) Entscheidung dazu anzweifeln wollen.

Was dann noch so "begutachtet" wird (im Widerspruchsverfahren), dient meist nur der Bestätigung, dass die Ablehnung der EM-Rente zu Recht erfolgte ...

Es passiert ziemlich selten, dass sehr gute Anwälte das im Widerspruch schaffen wenn sie der DRV klare juristische Schlamperei im Antragsverfahren nachweisen können, sehr oft habe ich das allerdings noch nicht lesen dürfen ...

Mein Anwalt hat da fast 1 Jahr lang gekämpft (besonders gegen die mehr als fragwürdigen DRV-Gutachten) und dann wurde mein Widerspruch auch abgelehnt ... meine Ärzte waren allerdings seit der Antragstellung auch noch nie von der DRV angeschrieben worden.

Zitat:
Bisher wurden immer noch keine Ärzte von mir angeschrieben.
Bei Gericht war das dann die erste Aktion nach Einreichen der Klage und der Klagebegründung, bei ALLEN behandelnden Ärzten aktuelle Berichte anzufordern.
Dieses mal allerdings nach gerichtlichem Fragen-Katalog und nicht mehr auf die vorrangigen DRV-Interessen "abgestimmt".

Zitat:
Ich werde auf jeden Fall Klage mit dem VDK einreichen.
Könnt ihr mir sagen wie das jetzt weitergeht? und auf was muss ich jetzt achten.
Du solltest unbedingt Klage einreichen, ob mit oder ohne VDK, oft genug wird erst am Sozialgericht wirklich korrekt nachgeprüft, ob du eine EM-Rente bekommen musst oder nicht.

Die bereits erstellten Gutachten bekommst du dann über die Akteneinsicht direkt vom Gericht oder über deine Rechtsvertretung, so sollte es jedenfalls sein.

Mit der DRV "verhandelt" man dann nicht mehr direkt sondern nur noch über das SG ... oder die Rechtsvertretung.

Zitat:
Der VdK wird bestimmt die Gutachten anfordern oder muss/kann ich das selbst tun.
Wenn dein VDK was taugt dafür, dann solltest du dort unbedingt auch deine Gutachten dann besprechen und eigene Stellungnahmen (für das Gericht), dazu mit einreichen was daran stimmt und was daran falsch ist.

Dabei geht es nicht um irgendwelche "Kleinigkeiten", sondern besonders um die realen Erklärungen zu deinem medizinischen Zustand, denke daran, dass auch beim VDK keine Ärzte, das für dich machen werden.

Mein Anwalt war sehr froh über meine Gedächtnis-Protokolle und meine Anmerkungen auf den / zu den fertigen Gutachten der DRV, zumal auch mein Männe immer mit gewesen ist und die Abläufe / Dauer zumindest bezeugen konnte.

Mach dir von allen Unterlagen auch immer eigene Kopien und lass dich nicht von den "Stellungnahmen" der DRV aus der Ruhe bringen, die geben erst auf wenn ihnen gar nichts Anderes mehr übrig bleibt.

Das ist meist erst nach gerichtlich beauftragten (und dann hoffendlich neutralen) neuen Gutachten der Fall.

Denn der Richter ist auch kein Arzt und wird das bei vielen widersprüchlichen medizinischen Berichten / Befunden (deine Ärzte und die DRV-Gutachten / Reha-Berichte) durch (mindestens) ein eigenes Gutachten feststellen lassen, was denn nun stimmen kann und was eher nicht.

Zitat:
Im Juni läuft mein ALG1 aus. Wie ist das dann mit meiner Krankenversicherung wenn ich kein ALG2 bekomme?
Bist du verheiratet, ist dein Ehepartner gesetzlich versichert ???
Dann kannst du in die Familienversicherung kostenfrei aufgenommen werden ...
Letztlich wird das dann von deiner KK nur überprüft, denn du bist ja bereits in der KvdR "eingeplant", seit dem Antrag auf EM-Rente.

Bist du NICHT verheiratet oder der Partner ist privat versichert, dann geht das so nicht und du musst den Beitrag für deine (gesetzliche) KK selbst bezahlen, für eine "freiwillige" Pflicht-Mitgliedschaft, klingt komisch ist aber so ...

Der Mindestbeitrag liegt aktuell bei ca. 170 € im Monat ... das klärst du dann bitte möglichst nahtlos mit deiner KK ... wenn das ALGI beendet ist.

Zitat:
Das nimmt mich alles sehr mit und ich weiß nicht mehr wo mir der Kopf steht.
Das glaube ich dir gerne, geht wohl Jedem so wenn die notwendige EM-Rente immer weiter "in die Ferne rückt", denn die Gerichtsverfahren dauern ja auch immer länger.

Bei mir waren es knapp 2 Jahre und dann wurde die EM-Rente aber nach den Gerichts-Gutachten (Internist und Psychiater) relativ schnell bewilligt, das Gericht hat der DRV wohl keine andere Wahl mehr gelassen.

Ich hatte auch meine Zweifel das zu überstehen aber man staunt irgendwann selber, was man ALLES schaffen KANN wenn man keine andere Wahl mehr hat.

Wenn du jetzt aufgeben würdest, war aber bis hier her auch schon alles umsonst, dann musst du bei "Null" wieder neu starten und das bedeutet nicht unbedingt, dass es dann besser laufen wird, also zieh das JETZT durch ...

Du weißt doch "man darf immer wieder mal hinfallen im Leben" ABER man MUSS (nach dem Durchatmen) wieder aufstehen und weiter KÄMPFEN ...

Erst wenn der Richter konkret meint, dass es keinen Sinn mehr ergibt solltest du sehr gut zuhören, denn ein verlorener Prozess gegen die DRV muss auch nicht in deine Renten-Akte ... das kann man dann (zur Not) noch mit Rücknahme der Klage verhindern.

Mussten wir leider auch einmal machen aber darüber solltest du jetzt noch gar nicht weiter nachdenken, in der Regel gibt es am SG dann den Erfolg und die EM-Rente ...

MfG Doppeloma
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Alt 25.03.2018, 16:33   #57
Sammy1968
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Sammy1968
Standard AW: Brauche dringend Rat bezüglich Erklärung Restleistungsvermögen / Nahtlosigkeitsregelung und ALG1

Hallo Doppeloma,

Erst einmal Danke für deine aufmunternden Worte. Das macht mir etwas Mut.

Wollte zitieren aber es klappt leider nicht.

Deshalb versuche ich das so zu beantworten,

Der VdK hat mir beim Widerspruch geholfen und ich glaube der ist hier ganz gut.

Wegen meiner weiteren Krankenversicherung ist bei mir folgende Situation. Meine Frau ist krank (hat PG 2), das belastet mich natürlich auch, und bekommt EM Rente.
Kann ich dann über Sie mitversichert werden?
Kommt die KK von sich aus auf mich zu oder muss ich dann die Initiative ergreifen.

Ich werde auf jeden Fall versuchen ALG2 zu beantragen den viel Rente bekommt meine Frau ja nicht. Evtl. klappt das ja.
Gibt es hier im Forum Tips zu diesem Antrag?

Zudem wurde bei mir auch festgestellt das ich Hautkrebs habe, weiß ja nicht ob das auch für die Rente relevant ist.

Ich habe mir das Ablehnungsschreiben nochmal genau durch gelesen, das bezieht sich immer wieder auf den allgemeinen Arbeitsmarkt, ich könnte ja noch leichte Tätigkeiten ausführen.
Auf meinen Beruf wird gar nicht eingegangen. Wie ja schon erwähnt hat der Gutachter ja auch gesagt das ich für meinen Beruf nicht mehr arbeitsfähig bin.

Ich dachte immer, es wird dann auch geprüft ob es überhaupt solche Jobs gibt, also der Arbeitsmarkt „verschlossen“ ist. Wegen Arbeitsmarktrente oder täusche ich mich da.

Ich werde auf jeden Fall meine eigenen Bemerkungen zu den Gutachten machen und miteinreichen. hatten wir bei dem Widerspruch auch schon gemacht.

Jetzt heißt es abwarten. Leider
Sammy1968 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.03.2018, 02:40   #58
Doppeloma
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Hallo Sammy1968,

Zitat:
Erst einmal Danke für deine aufmunternden Worte. Das macht mir etwas Mut.
Das war pure Absicht ...

Zitat:
Wollte zitieren aber es klappt leider nicht.
Dann schau mal hier rein, da wird das ganz genau erklärt ...

https://www.elo-forum.org/technische...ml#post2017189

Zitat:
Der VdK hat mir beim Widerspruch geholfen und ich glaube der ist hier ganz gut.
Dann lass dir dort auch weiter helfen, immerhin bezahlst du ja schon genug Beitrag dafür, aber verlange auch zu ALLEN Vorgängen / Schriftverkehr informiert zu werden (Kopien von wichtigen Verfahrens-Unterlagen einfordern).

Es ist und bleibt DEIN Gerichtsverfahren, der VDK soll dich dabei unterstützen / beraten und begleiten, die Entscheidungen sind immer noch DEINE Angelegenheit ...

Zitat:
Wegen meiner weiteren Krankenversicherung ist bei mir folgende Situation. Meine Frau ist krank (hat PG 2), das belastet mich natürlich auch, und bekommt EM Rente.
Kann ich dann über Sie mitversichert werden?
Diese Belastungen sind (für mich) durchaus nachvollziehbar ABER die haben keine Bedeutung für die Entscheidung der DRV zur EM-Rente, dabei geht es NUR um DEINE Leistungs-Einschränkungen, die dich hindern berufstätig zu sein.

Es ist sehr wichtig das IMMER im Kopf zu behalten, du wirst keine EM-Rente bekommen, damit du deine Frau "entspannter" pflegen kannst ... ich weiß was Pflegegrad 2 etwa bedeutet, mein Männe hat den kürzlich auch bewilligt bekommen.

Deine Frau kann dich allerdings über die EM-Rente (als Familienversichert) mit in ihre Versicherung aufnehmen lassen, sie ist ja bestimmt auch gesetzlich versichert.

Zitat:
Kommt die KK von sich aus auf mich zu oder muss ich dann die Initiative ergreifen.
Wenn ihr beide bei der gleichen KK seid ist das recht unkompliziert, du musst dich aber selber darum kümmern, damit es nicht zu Beitrags-Problemen kommen kann.

Mit dem laufenden Antrag auf EM-Rente (auch während Widerspruch und Klage) bist du auch schon (theoretisch) in der KvdR (Krankenversicherung der Rentner) "erfasst".

Man wird dich also nach Antragstellung auf "Familienversicherung" (ab Tag nach dem Ende des ALGI) informieren, dass deine Versicherung wie bisher (Beitragsfrei !!!) weiterläuft, weil eine Familienversicherung (bei deiner Frau) gesetzlich möglich wäre.

Klingt kompliziert, ist es aber nicht, kläre das mit der KK am Besten zu Ende Mai, das genügt in der Regel ... man wird dir erforderliche Formulare geben / zuschicken und dir auch mitteilen, was du noch mit einreichen sollst.

Ich weiß das gerade nicht mehr so genau, ob man den Aufhebungsbescheid zum ALGI dann benötigt ... es ist bei uns einfach schon zu lange her ... ich werde wohl langsam etwas vergesslich ...

Zitat:
Ich werde auf jeden Fall versuchen ALG2 zu beantragen den viel Rente bekommt meine Frau ja nicht. Evtl. klappt das ja.
Wenn euch Wohngeld dazu nicht helfen kann (kommt ja auch auf die Miete / Wohnkosten an), dann wird dir gar nichts Anderes übrig bleiben als ALG II zu beantragen ...wir mussten auch noch fast 2 Jahre davon "existieren" bis wir BEIDE die EM-Rente bekamen ...

Zitat:
Gibt es hier im Forum Tips zu diesem Antrag?
Es gibt jede Menge Tipps im Bereich "ALG II", mit deinen konkreten Fragen solltest du aber besser HIER in deinem Thema bleiben, denn es gibt ja schon genug Erfahrungen dazu auch von Antragstellern auf EM-Rente.

Wer in das Klage-Verfahren muss, hat meist schon keine Ansprüche mehr auf andere Lohnersatz-Leistungen ...

Zitat:
Zudem wurde bei mir auch festgestellt das ich Hautkrebs habe, weiß ja nicht ob das auch für die Rente relevant ist.
Es hat mit deiner Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu tun, gerade für das Sozialgericht ist ALLES wichtig, was mit deinen Erkrankungen zu tun hat und sich auf deine Leistungsfähigkeit am "allgemeinen Arbeitsmarkt" auswirken wird.

Es geht zwar zunächst darum festzustellen, ob du zum Antragszeitpunkt schon so eingeschränkt warst, dass Erwerbsminderung vorgelegen hat, aber hinzutretende Krankheiten während des laufenden Verfahrens müssen natürlich zusätzlich mit einbezogen werden.

Das Gericht weiß aber auch nur das, was mitgeteilt wird dazu an aktuellen / neuen Gesundheitsproblemen, besser zuviel als zu wenig medizinische Unterlagen einreichen, die sortieren das schon nach Relevanz für das Verfahren dann selber aus.

Es mag dir kein besonderer Trost sein aber eine Bekannte von mir musste auch erst bis an das SG wegen der EM-Rente, bekam dann leider auch Krebs dazu und wurde dann relativ schnell berentet, wo es vorher noch nicht danach ausgesehen hatte.

Persönlich wünsche ich dir natürlich, dass die Ärzte das gut in den Griff bekommen werden, damit du deiner Frau noch lange zur Seite stehen kannst und natürlich auch, damit es dir selbst bald wieder besser geht.

Zitat:
Ich habe mir das Ablehnungsschreiben nochmal genau durch gelesen, das bezieht sich immer wieder auf den allgemeinen Arbeitsmarkt, ich könnte ja noch leichte Tätigkeiten ausführen.
Das ist generell so, es gilt NUR der "allgemeine Arbeitsmarkt" für die Beurteilung der Erwerbsfähigkeit bei der DRV, also jede erdenkliche Tätigkeit, die man gesundheitlich und mit den vorhandenen Kenntnissen und Fähigkeiten noch (theoretisch) ausüben "könnte" ...

Zitat:
Auf meinen Beruf wird gar nicht eingegangen. Wie ja schon erwähnt hat der Gutachter ja auch gesagt das ich für meinen Beruf nicht mehr arbeitsfähig bin.
Du bist (meine ich) Jahrgang 68, da hast du KEINEN Berufsschutz mehr, das gilt nur noch für VOR dem 02.01.1961 Geborene aber die werden dann auch auf den "allgemeinen Arbeitsmarkt" verwiesen und sollen eben "was Anderes machen" ...

Nur sehr selten bekommen diese berechtigten Jahrgänge noch eine DRV-BU-Rente bewilligt und müssen dann trotzdem noch weiter VOLL arbeiten (können) am "allgemeinen Arbeitsmarkt".

Diese DRV-BU-Rente (Betrag = 50 % einer regulären EM-Vollrente) soll dann nur den Einkommensverlust etwas "ausgleichen", weil man im (früheren) Beruf meist deutlich mehr verdienen konnte.

Auf eine sogenannte "Arbeitsmarktrente" besteht dann übrigens gar kein Anspruch, man ist ja "nur" Berufs-Unfähig und für den sonstigen Arbeitsmarkt noch VOLL Erwerbsfähig.


Zitat:
Ich dachte immer, es wird dann auch geprüft ob es überhaupt solche Jobs gibt, also der Arbeitsmarkt „verschlossen“ ist. Wegen Arbeitsmarktrente oder täusche ich mich da.
Da täuscht du dich gewaltig, die "Arbeitsmarktrente" gibt es NUR, wenn mindestens eine reguläre teilweise EM-Rente (Erwerbsfähigkeit liegt über 3 aber UNTER 6 Stunden täglich) für den "allgemeinen Arbeitsmarkt" schon anerkannt wurde von der DRV.

Dann kann der erforderliche Teilzeit-Arbeitsmarkt (Teilzeitarbeit zur Teil-EM-Rente) als "verschlossen" angesehen werden und es wird die volle EM-Rente gezahlt als "Arbeitsmarktrente" ... obwohl man eigentlich gesundheitlich nur Teilweise erwerbsgemindert ist.

Das passiert durchaus häufiger, weil es am aktuellen Arbeitsmarkt kaum die erforderlichen (leidensgerechten / versicherungspflichtigen) Teilzeit-Arbeitsplätze gibt, die ein Teil-EM-Rentner dann brauchen würde.

Solange dich die DRV aber weiter für VOLL Erwerbsfähig hält (6 und mehr Stunden täglich Erwerbsfähig = Vollzeit nach Rentenrecht) gibt es keinen "verschlossenen" Arbeitsmarkt ... ob es die "passende" Arbeit irgendwo für dich geben könnte, interessiert die DRV dabei NICHT.

Für die Arbeitsvermittlung ist die AfA zuständig, das hat man mir sogar wörtlich im Ablehnungsbescheid zur EM-Rente mitgeteilt.

Ich hatte ja auch noch meine Arbeit, sollte das aber (auch lt. DRV-Gutachten) NICHT mehr machen (auch nicht Teilzeit zu einer Teilrente) ...
Ich sollte mir eben was "Anderes" suchen (mit Mitte /Ende 50) bzw. die AfA sollte das tun (die mich zum EM-Renten-Antrag aufgefordert hatte, weil ich lt. AfA-ÄD gesundheitlich komplett NICHT mehr vermittelbar sei... ).

Zitat:
Ich werde auf jeden Fall meine eigenen Bemerkungen zu den Gutachten machen und miteinreichen. hatten wir bei dem Widerspruch auch schon gemacht.
Das ist auch sehr wichtig, man darf nicht darauf hoffen, dass VDK oder ein Anwalt alles ohne die richtige Zuarbeit alleine erledigen können, es wird noch genug "Leerlauf" geben, wo man denkt es geht überhaupt nicht voran ...

Die DRV lässt sich auch bei Gericht oft noch viel Zeit wenn sie Stellungnahmen abgeben soll für den Richter und sie muss ja auch (vom Gericht) in das Verfahren einbezogen werden.

Wir hatten damals Niemanden der Bescheid wusste und uns weiterhelfen konnte (oder wollte), die (noch) "Gesunden" um uns herum meinten bald: "Wenn die keine Rente zahlen wollen, dann wird wohl keine nötig sein, die wissen schon, was sie machen"...

Da haben wir bald den Mund gehalten und uns alleine durchgekämpft ... und die (KK / AfA / DRV / JC) wussten eben oft NICHT "was sie da mit uns machen" ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 27.03.2018, 15:22   #59
Sammy1968
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Sammy1968
Standard AW: Brauche dringend Rat bezüglich Erklärung Restleistungsvermögen / Nahtlosigkeitsregelung und ALG1

Hallo Doppeloma,

und wieder Danke für deine Antwort. Es ist einfach toll von dir wie du den Menschen hier mit deinen Antworten hilfst.
Du glaubst gar nicht wie mir das seelisch hilft.

Zitieren klappt leider nicht.

Ich war beim VDK und habe die Vollmacht für die Klage abgegeben. Alles weitere kommt jetzt von denen.

Klar letztendlich treffe ich die Entscheidung.

Meine Frau ist in der KvdR und da bin ich dann froh das ich mitversichert werden kann.
Wenigstens eine Sorge weniger.

Habe mich nochmal schlau gemacht ALG2 brauche ich nicht zu beantragen. Ich habe vor 2 Jahren ein wenig geerbt und wir wohnen im eigenen Haus. Trotzdem wird das eine „harte“ Zeit bis zur Entscheidung des SG.

Werde aber versuchen zumindest Wohngeld/Lastenzuschuss zu beantragen.

Wegen dem Hautkrebs. Ich bin mal wieder an eine richtige doofe Hautärztin geraten, die es auch nicht nötig hat einen richtigen Befundbericht zu schreiben, noch nicht mal an meinen Hausarzt,
ich habe die jetzt mal schriftlich aufgefordert einen Befund zu schreiben. Sie hat mir damals nur einen Laborausruck in die Hand gedrückt wo die Hautproben untersucht wurden.

Ich werde diese Ärztin mitangeben und, falls ich nichts anderes bekomme, diesen Laborzettel mitschicken.

Wie muss ich mich jetzt der AFA gegenüber verhalten. Muss ich den Ablehungsbescheid dahin schicken. Muss ich denen mitteilen, das ich Klage eingereicht habe?
Was kann von deren Seite jetzt kommen?

Ich habe mal irgendwo gelesen, das man sich, auch nach Ablauf des ALG1 weiter „arbeitssuchend“ geführt werden soll, deshalb das man irgendwo weiter geführt wird? Wegen rentenrechtlichen Voraussetzungen.
Oder auf jeden Fall ALG2 beantragen, das man dort geführt wird, auch wenn man weiß es wird abgelehnt? Ist sinnvoll.

Ja und du hast recht ich bin Jahrgang 1968 deshalb habe ich keinen Berufsschutz.

Ich habe richtig Angst was da kommt.

Viele Grüße
Sammy1968
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Alt 29.03.2018, 04:52   #60
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: Brauche dringend Rat bezüglich Erklärung Restleistungsvermögen / Nahtlosigkeitsregelung und ALG1

Hallo Sammy1968,

Zitat:
und wieder Danke für deine Antwort. Es ist einfach toll von dir wie du den Menschen hier mit deinen Antworten hilfst.
Du glaubst gar nicht wie mir das seelisch hilft.
Kann mir das durchaus vorstellen, wie das helfen kann, wenn man sich mit Leuten austauschen kann, die das selber durchmachen musten.

Wir hatten damals leider Niemanden, der uns da etwas weiterhelfen konnte, mussten uns alles selber zusammen suchen, wenn man uns nicht überall "unterbuttern" sollte.

Zitat:
Zitieren klappt leider nicht.
Schaffst du schon noch, immer mal wieder versuchen ... das wird schon ;-)))

Zitat:
Ich war beim VDK und habe die Vollmacht für die Klage abgegeben. Alles weitere kommt jetzt von denen.
Klar letztendlich treffe ich die Entscheidung.
Dann bin ich mal auf deine weiteren Berichte gespannt, ich selbst hatte leider kein Glück mit dem VDK bei uns vor Ort, die wollten nicht mal Widerspruch einlegen, da hätte ich heute noch keine EM-Rente ...
Aber es soll ja Ausnahmen geben, wo das gut funktioniert hat mit deren Hilfe, meine Daumen sind ganz feste gedrückt.

Zitat:
Meine Frau ist in der KvdR und da bin ich dann froh das ich mitversichert werden kann.
Das ist korrekt, so wirst du wenigstens mit der Krankenversicherung keine Probleme bekommen und keine Extra-Kosten dafür tragen müssen.

Bitte führe trotzdem unbedingt deine AU-Bescheinigung weiter, die wirst du brauchen so lange bis deine EM-Rente durch ist ... mach das bitte auch deinen Ärzten klar, auch (und gerade) gerichtliche Gutachter werden danach fragen, ob du AU geschrieben bist und wie lange schon.

Wenn die Scheine erst mal Keiner mehr haben will, dann hebe die zu Hause gut auf, die KK sollte die eigentlich weiter registrieren müssen aber manchmal meinen die das sei nicht (mehr) nötig.

AU-Zeiten sichern aber auch die Ansprüche auf EM-Rente weiter, dazu brauchst du diese Bescheinigungen unbedingt weiterhin, unseren Ärzten war egal ob wir noch Arbeit hatten oder von irgendwo Geld bekommen haben, die wollten erst den Bescheid zur EM-Rente sehen, dann wurde die AU beendet.

Zitat:
Habe mich nochmal schlau gemacht ALG2 brauche ich nicht zu beantragen. Ich habe vor 2 Jahren ein wenig geerbt und wir wohnen im eigenen Haus. Trotzdem wird das eine „harte“ Zeit bis zur Entscheidung des SG.
Dann bleibt die fortlaufende AU-Bescheinigung besonders wichtig, denn du bist ja über keinen Leistungs-Empfang mehr "Pflichtversichert" für die EM-Renten-Ansprüche.

Bescheinigte AU-Zeiten müssen aber von der DRV dafür auch anerkannt werden, leider wissen das sogar viele Ärzte nicht und beenden dann die AU, weil sie ja "sowieso" Keiner mehr haben will.

Zitat:
Werde aber versuchen zumindest Wohngeld/Lastenzuschuss zu beantragen.
Das sollte auch möglich sein, da sind die "Vermögens-Freibeträge" deutlich höher als bei ALGII ...
Vielleicht solltet ihr auch mal über einen Antrag auf Pflegegeld nachdenken für deine Frau, du musst doch sicher viel übernehmen zu Hause wenn sie schon EM-Rente bezieht ???

Es gibt dafür neue Bewertungsrichtlinien seit letztes Jahr, sonst hätten wir den Antrag auch nicht gestellt, mein Männe hat nun Pflegegrad 2 bekommen, immerhin rund 300 € Pflegegeld im Monat ... das hilft uns sehr weiter ...

Zitat:
Wegen dem Hautkrebs. Ich bin mal wieder an eine richtige doofe Hautärztin geraten, die es auch nicht nötig hat einen richtigen Befundbericht zu schreiben, noch nicht mal an meinen Hausarzt,
ich habe die jetzt mal schriftlich aufgefordert einen Befund zu schreiben.
Dazu ist sie aber verpflichtet, sie kann doch nicht eine so schwerwiegende Diagnose stellen und lässt dich dann (ohne Nachweis dafür) "im Regen stehen", da sind doch sicher nun auch weitere medizinische Maßnahmen nötig ???

Zitat:
Sie hat mir damals nur einen Laborausruck in die Hand gedrückt wo die Hautproben untersucht wurden.
Ich werde diese Ärztin mitangeben und, falls ich nichts anderes bekomme, diesen Laborzettel mitschicken.
Wenn sie vom Gericht angeschrieben wird, dann wird sie wohl die gestellten Fragen dazu auch beantworten müssen, was Anderes wird der Richter bestimmt nicht akzeptieren und dann bekommst du eine Kopie davon (sollte jedenfalls so sein) und hast auch was in der Hand.

Zitat:
Wie muss ich mich jetzt der AFA gegenüber verhalten. Muss ich den Ablehungsbescheid dahin schicken. Muss ich denen mitteilen, das ich Klage eingereicht habe?
Der Ablehnungsbescheid geht die AfA NICHTS an, informieren musst du allerdings dazu, dass der Widerspruch abgelehnt und nun Klage am Sozialgericht eingereicht wurde, eine schriftliche Bestätigung (vom VDK z.B.) wäre angebracht.

Zitat:
Was kann von deren Seite jetzt kommen?
Der "Sachstand" zu deinem EM-Renten-Antrag ist nicht anders als vorher, das Verfahren läuft (schwebend) weiter und eine Entscheidung ist noch nicht absehbar.
Ich denke nicht, dass die nun wieder Theater machen werden, zumal dein ALGI ohnehin bald abgelaufen sein wird.

Mein Widerspruch wurde auch kurz vor dem Ablauf meiner Ansprüche an die AfA abgelehnt, das hat die nicht mehr sonderlich interessiert, als ich das (schriftlich / nachweislich) mitgeteilt hatte, wurde einfach weitergezahlt bis zum Schluss.

Zitat:
Ich habe mal irgendwo gelesen, das man sich, auch nach Ablauf des ALG1 weiter „arbeitssuchend“ geführt werden soll, deshalb das man irgendwo weiter geführt wird?
Dann gilt aber KEINE "Nahtlosigkeit" mehr, du würdest dich also "als gesund" der Vermittlung zur Verfügung stellen müssen, was dann eher nicht für eine Erwerbsminderung spricht.

Zitat:
Wegen rentenrechtlichen Voraussetzungen.
Die rentenrechtlichen Voraussetzungen solltest du also besser über die weitere AU-Bescheinigung aufrecht erhalten, das zeugt wenigstens davon, dass du immer noch KRANK bist ... und du brauchst keine Termine bei der AfA wahrnehmen (meldest dich wegen Krankheit aus der Vermittlung offiziell ab).

Zitat:
Oder auf jeden Fall ALG2 beantragen, das man dort geführt wird, auch wenn man weiß es wird abgelehnt? Ist sinnvoll.
NEIN, das ist (in deinem Falle) NICHT sinnvoll, für "Nichtleistungsbezieher" (so nennt man die Leute die keinen Anspruch mehr auf ALGI haben, aber weiter bei der AfA in der Vermittlung bleiben) ist NUR die AfA zuständig.

Beim JC (ALGII) wird das NUR übernommen, wenn man dort auch Leistungen beziehen kann und muss.
Aber auch dort wäre eine AU-Bescheinigung weiter erforderlich, sonst musst du auch zu Terminen / vielleicht in Maßnahmen und dich regelmäßig um Arbeit bewerben.

Zitat:
Ja und du hast recht ich bin Jahrgang 1968 deshalb habe ich keinen Berufsschutz.
Glaube mir, das würde dir auch nicht weiter helfen können, uns wurde die BU-Rente auch abgelehnt, wir könnten ja noch "so viele andere Sachen arbeiten" ...

Zitat:
Ich habe richtig Angst was da kommt.
Kann ich mir sehr gut vorstellen aber da wirst du wohl "durch" müssen, so hatten wir uns das früher mal auch nicht vorgestellt wegen Krankheit (mit Job) in Hartz 4 zu müssen ... aber "unter die Brücke" wollten wir schon gar nicht ...

Du musst immer daran glauben, dass auch wieder bessere Zeiten kommen werden und bis dahin versuchen aus dem was gerade ist, noch "das Beste" zu machen ...

Wir haben versucht unsere "Träume" niemals ganz zu verlieren ... wir wollten immer nach Rügen umziehen (als "Altersruhesitz" )UND wir haben das letztlich auch geschafft, nun wohnen wir schon über 4 Jahre hier ...

MfG Doppeloma
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