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Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 08.07.2018, 12:51   #26
Muzel
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Standard AW: Befreiung von der gesetzlichen Zuzahlung

Ich denke, dass es ein heikles Problem mit den Formularen gibt. Die Kasse behauptet zwar, dass das Muster 55 jedem Kassenarzt vorliegt. Ob das wirklich so ist, wage ich sehr zu bezweifeln. Mein LVR-Gutachter (FA Psychiatrie) hätte mir gern die Verordnung eines Assistenzhundes ausgestellt. Leider hatte er das nötige Hilfsmttelverordnungsformblatt nicht, was jeder FA haben sollte. Er wollte es sich besorgen. Das hat nicht getan. Dafür hat er mir eine formlose Bescheinigung ausgestellt und die wurde von der KK beanstandet und so habe ich den Hund nicht bekommen.

Hallo Atze. Man soll keine schlafenden Hunde wecken. Wenn man solche Anträge stellt, kann das Heim auf die Idee kommen, dass man doch kränker ist. Meine Schwiegermutter im Heim hat keine rechtliche Betreuung und jetzt den umgewandelten Pflegegrad 3. Wir wollen, dass das so bleibt.
__

Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie behalten.

Geändert von Muzel (08.07.2018 um 13:04 Uhr)
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Alt 08.07.2018, 15:06   #27
Kerstin_K
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Standard AW: Befreiung von der gesetzlichen Zuzahlung

Zitat von Muzel Beitrag anzeigen
Man soll keine schlafenden Hunde wecken. Wenn man solche Anträge stellt, kann das Heim auf die Idee kommen, dass man doch kränker ist. Meine Schwiegermutter im Heim hat keine rechtliche Betreuung und jetzt den umgewandelten Pflegegrad 3. Wir wollen, dass das so bleibt.
Ich hlte das zwar für abwegig, denn das Heim kann ja höchstens eine Neubegutachtung durch den MDK beantragen, daz hat es nach den meisten Heimverträgen das Recht, wenn der Pflegeaufwand höher wird, aber wenn das Eure Sorge ist, das lässt sich sehr einfach umgehen.

Ihr könnt die Zuzahlungsbefreiung beantragen, wenn das Jahr rum ist. Dann Muss man haltalle Belege bis dahin sammeln. Dan bekommt die Schwiegermutter die zuviel gezahlte Zuzahlung von der KK zurück, aber keinen Befreiungsausweis, weil das Jahr ja schon rum ist. Ist für alle Beteiligten aufwendiger, aber im Ergebnis das selbe. Den natrag kann man für vier Jahre rückwirkend stellen.
__

Viele Grüße aus Hannover
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Alt 08.07.2018, 15:42   #28
Doppeloma
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Frage AW: Befreiung von der gesetzlichen Zuzahlung

Hallo Muzel,

ganz ehrlich mal von mir dazu habe ich nicht den Eindruck, dass du von dem was bisher dazu geschrieben wurde überhaupt irgendwas wirklich verstanden hast.

Zitat:
Ich denke, dass es ein heikles Problem mit den Formularen gibt. Die Kasse behauptet zwar, dass das Muster 55 jedem Kassenarzt vorliegt. Ob das wirklich so ist, wage ich sehr zu bezweifeln. Mein LVR-Gutachter (FA Psychiatrie) hätte mir gern die Verordnung eines Assistenzhundes ausgestellt.
Das hat nun wieder mit den Befreiungen von der Zuzahlung so überhaupt NICHTS zu tun.
Eine Verordnung ist NICHT Angelegenheit eines Gutachters, sondern eines behandelnden Arztes.

Einen Antrag zu stellen auf einem Formular, das JEDER Arzt aus seinem PC nun ausdrucken KANN bedeutet ja noch lange nicht, dass der Antrag dann von der Kasse auch positiv entschieden wird.

Zitat:
Leider hatte er das nötige Hilfsmttelverordnungsformblatt nicht, was jeder FA haben sollte. Er wollte es sich besorgen. Das hat nicht getan.
Dann hatte er wohl keine Lust dir zu erklären, dass er das als beauftragter Gutachter gerade gar nicht DARF, der sollte dich "begutachten" und nicht deine Behandlung übernehmen.

Ansonsten kann JEDER behandelnde Arzt die Formulare für Heilmittel-Verordnung direkt aufrufen wenn er seinen PC "in Ordnung" hat, es sind die gleichen wie für Physio-Therapie oder ähnliches (Männe bekam z.B. kürzlich eine Verordnung für einen Dusch-Hocker), die Entscheidung ob du einen Therapie-Hund bekommen wirst fällt aber bei der KK.

Die sind offenbar anderer Meinung und dann musst du das mit der KK klären und NICHT mehr mit deinem Arzt, der das mal verordnet hat.

Zitat:
Dafür hat er mir eine formlose Bescheinigung ausgestellt und die wurde von der KK beanstandet und so habe ich den Hund nicht bekommen.
Da hat die KK auch nur den "einfachsten"Grund genommen, um das abzulehnen, richtig wäre gewesen (dir oder deinem behandelnden Arzt) das erforderliche Formular dann zu übermitteln, damit der "Formular-Kram" seine Ordnung hat.

Es gibt GESETZE (§ 16 SGB I) und ein formloser Antrag ist AUCH ein rechtsgültiger Antrag, wenn die entscheidende Behörde was auf ein bestimmtes Formular haben will MUSS die das dem Antragsteller zur Verfügung stellen.

Dann füllt man (oder der Arzt) das aus und reicht das nach, das muss aber ein Arzt sein der dich behandelt und KEINER der dich "nur mal begutachtet".

Die sind oft sehr "großzügig" mit solchen Empfehlungen, sie müssen das ja auch nicht für dich dann durchsetzen, bei deiner KK.
Es gibt oft genug Beiträge im TV dazu, wie schwer es ist überhaupt einen Therapie-Hund zu bekommen, sogar für Kinder läuft das oft nur über Spenden, weil schon die Ausbildung sehr teuer ist ...

Und du glaubst ernsthaft, dass ein Gutachter nur einen Zettel schreiben braucht "Frau Muzel benötigt einen Therapie-Hund" und dann geht das problemlos durch bei deiner KK ...

Gehört aber ALLES schon NICHT mehr zu deiner Frage nach den Zuzahlungen und der Befreiung davon ...
Wenn du Fragen für andere Personen hast dann solltest du das auch (zu Beginn des Themas) erklären und nicht erst nach X Beiträgen mal darauf hinweisen, dass es (wegen der Befreiung) um deine Schwiegermutter geht, die im Pflegeheim ist.

Mit Pflegegrad 3 sollte sie (eigentlich) auch schon längst "befreit" sein, ohne weitere besondere Nachweise aber das kannst du nur dort erfahren, wo auch die Rezepte ausgestellt werden, da muss das ja bekannt sein, ob mit oder ohne Zuzahlung ...

Was du da nun wieder befürchtest wenn nachgefragt wird wegen Zuzahlungen ist mir nicht nachvollziehbar, die Pflegekasse hat damit gar nichts zu tun.

WIR HIER sind keine Hellseher und können das NICHT wissen, wenn du anfragst ob du selber (und wie) eine Zuzahlungs-Befreiung bekommen kannst.

Dazu wurde eigentlich schon genug geschrieben ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 08.07.2018, 18:49   #29
Atze Knorke
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von Atze Knorke
 
Registriert seit: 28.02.2009
Beiträge: 1.660
Atze Knorke Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Reden AW: Befreiung von der gesetzlichen Zuzahlung

Hallo Doppeloma,

ist doch interessant, wieviel verdreht wird …. du bei allen und in jeder Lebenslage Erklärungen abgibst - ich merke an, es kommt auf die feinen Unterschiede an und meine Sicht der Sachlage lasse ich mir nicht von dir verklären.

Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Ich sehe auch Unterschiede, ich habe von GDB 60 geschrieben und NICHT ...
... willst du mich mal wieder "kirre" machen oder was soll das werden hier ???
Nein, du hast deine Aussage "von GdB 60" im gleichen Atemzug mit "unbefristet" dargestellt:
Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Bleibt aber weiter überflüssig bei GdB ab 60 unbefristet ...
Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Klammere dich doch nicht an diesem "Muster 55" so fest, ... ... wann und warum die KK das wirklich haben will wird sie dem Antragsteller weiterhin individuell mitteilen und der Arzt kann das nun (wie eine AU-Bescheinigung) selber fertig ausgefüllt ausdrucken.
Ob ich klammere oder nicht klammere, steht nicht zur Debatte, jedoch die KK hat ihre "Verfahrensgrundsätze" und die Hauptrolle der Entscheidung trifft die KK und nicht der behandelnde Arzt. Das "Formular" ist nur eine allgemeine Standardisierung, damit die Entscheidung für die KK leichter ist.

Ganz vorsichtig beginne ich mal aus deinem Beitrag #23, weil es mir nicht ums überzeugen geht:

Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
In dem Formular (Muster 55) geht es aber gar nicht um GdB oder Änderungen dabei ...
Diese Behauptung/Anmerkung habe ich nicht auf dieses Spielfeld gebracht.

Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Da muss ich dir also leider widersprechen, denn ein Schwerbehinderten-Ausweis (ab GdB 60) der unbefristet bereits gültig ist wird NICHT mehr überprüft, die zusätzliche ärztliche Bescheinigung ist damit bereits als überflüssig zu betrachten.
Bei dieser Aussage geht es los, wie einem die Worte im Munde herum gedreht werden. Das von dir eingebrachte "unbefristet" beim GdB war NICHT der Sachstand!

Was du für "überflüssig" erachtest, ist nicht der Maßstab. Deinen Mann als Beispiel und auch immer wieder ins Große und Ganze reinzuschieben, ist das eine, gilt jedoch für die meisten (Krankheits)Fälle nicht als allgemeingültige Grundlage.

Dann führe ich weiter zum 'Antrag auf Befreiung von Zuzahlung' aus:
GdB über 60 ist nicht automatisch unbefristet und hier macht die KK schon einen Unterschied (Voraussetzungen), ob mit 1 % oder 2 % Belastung zu rechnen ist. Deine GdB-Sichtweise "unbefristet" ist so nicht ganz zutreffend.

Ich klärte bereits in meinem Beispiel auf, dass die KK Wert auf das ärztlich attestierte ‚Muster 55’ legte, bei einem GdB 60 (ich schrieb >GdB 50 – übersetzt ÜBER GdB 50) mit einem befristeten Schwerbehindertenausweis.

So hier dazu:
Zitat von Atze Knorke Beitrag anzeigen
Im 'Muster 55' wird ärztlich attestiert, seit wann in ärztlicher Dauerbehandlung wegen derselben Erkrankung bei dem behandelnden Arzt.

Das stimmt aber nicht mit der Feststellung/Anerkennung eines GdB beim Versorgungsamt (Datum Schwerbehindertenausweis) überein.
Das ist der Zusammenhang, eben nicht aus dem Kontex zu reissen, um daraus dann Körnerpickerei zu betreiben.

Die GdB-Feststellung durch das Versorgungsamt und Dauerbehandlungsfeststellung (Chroniker) vom behandelnden Arzt (Muster 55) sind nicht das gleiche Datum, mitunter mehrere Jahre Abstand zu einander.

Zitat von Atze Knorke Beitrag anzeigen
Der gesundheitliche Zustand kann sich verändern, egal welcher anerkannter Grad der Schwerbehinderung (im positiven als auch im negativen Sinn), ist nicht für die Ewigkeit ausgestellt ... Die KK will sich vergewissern, dass die Voraussetzungen für die (Zuzahlungs)Befreiung (weiterhin) gegeben sind.
Wer aufmerksam liest, ist klar im Vorteil. Dazu habe ich das BSG-Urteil verlinkt; hieraus ersichtlich, dass es keinen Automatismus für EWIG gibt!

Zum Link -BSG-Urteil- Aktenzeichen: B 9 SB 2/15 R -
"Kein Schwerbehindertenausweis auf ewig":

Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Davon, dass ein GdB der bereits unbefristet erteilt wurde (wegen tatsächlich dauerhafter Einschränkungen OHNE Chance auf Heilung / Besserung) wieder aufgehoben werden kann, steht da NICHTS drin ... auch nicht an Punkt 22 ...
Ein Lesefehler deinerseits, es steht ausführlich geschrieben:
Zitat:
Leitsätze:
1. Zehn Jahre nach einer wesentlichen Änderung der Verhältnisse des Betroffenen ist nur die rückwirkende Aufhebung eines Dauerverwaltungsakts ausgeschlossen, nicht die Aufhebung mit Wirkung für die Zukunft.

2. Die Ausstellung eines unbefristeten Schwerbehindertenausweises begründet kein schützenswertes Vertrauen auf den Fortbestand der zugrunde liegenden Feststellung der Schwerbehinderteneigenschaft.
Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Ist also völlig untauglich mich zu überzeugen, wovon immer du mich hier gerade so vehement überzeugen möchtest ... ich denke mal damit können wir diesen überflüssigen "Zweier- Disput" in diesem Thema auch wieder beenden.
Dich zu überzeugen, steht nicht an erster Stelle, sondern Fakten bzw. die Praktiken, die einen Hilfesuchenden weiterhelfen können.

Keiner ist perfekt, dennoch bitte mehr Klasse statt Masse.

P.S. Mein Motiv besteht darin, die bestmöglichen Hilfe-Infos - und Erfahrungen (AEG) weiterzugeben und ich bin sicher, dass deine Motivation & Engagement denselben Antrieb haben, mit dem Ziel, solidarisch & emphatisch Lösungen zu finden.
__

Icke grüß' mal, Atze Knorke

Die Beiträge sind reiner, persönlicher Erfahrungsschatz keine Rechtsberatung.

"Man braucht zwei Jahre, um sprechen zu lernen, fünfzig, um schweigen zu lernen." (Ernest Hemingway)

"Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier." (Mahatma Gandhi)

Geändert von Atze Knorke (08.07.2018 um 19:39 Uhr)
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Alt 08.07.2018, 21:01   #30
Muzel
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Standard AW: Befreiung von der gesetzlichen Zuzahlung

Liebe Doppeloma!
Mit der Zuzahlungsbefreiung sehe ich wirklich nicht durch.
Meine Schwiegermutter lebt seit mehr als 2 Jahren im Altenheim und die Pflegestufe 1 (jetzt in Pflegegrad 3 umgewandelt) hatte sie schon bevor sie ins Heim kam. Der HA besucht sie auch im Heim und verschreibt die Medikamente. Warum wir die die Zuzahlungsbefreiung nicht bekommen, verstehe ich nicht. Wir bekommen regelmäßig die Rechnung und müssen die rezeptpflichtigen und auch die nicht rezeptpflichtigen Mittel bezahlen.
Meinen unbefristeten SBA habe ich der Kasse geschickt und warte nun auf die Dinge, die da kommen sollen.
Danke für die Mühe und Geduld!
__

Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie behalten.
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Alt 08.07.2018, 22:09   #31
Caramell
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Standard AW: Befreiung von der gesetzlichen Zuzahlung

Muzel, Deine Schwiegermutter bekommt eben nur eine Befreiung von der Zuzahlung, wenn man die auch beantragt. Und wenn man die beantragt hat, gibt es auch einen Bescheid, warum es die nicht oder noch nicht gibt. Uns sollte das Heim der Meinung sein, es ist ein höherer Pflegegrad notwendig, dann werden die Euch schon Bescheid geben. Den es macht ja auch mehr Arbeit und kostet eben mehr Geld.

Gut für Dich hast den SBA zur KK geschickt, das sollte reichen. Ich hoffe es war ein Vermerk dazu, das es um die Zuzahlungsbefreiung geht. Den das können die ja so nicht wissen.
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Alt 09.07.2018, 01:40   #32
Doppeloma
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Info AW: Befreiung von der gesetzlichen Zuzahlung

Hallo Atze Knorke,

Zitat:
Dich zu überzeugen, steht nicht an erster Stelle, sondern Fakten bzw. die Praktiken, die einen Hilfesuchenden weiterhelfen können.
Die Hilfesuchende @Muzel hat dir aber bereits "Romane" früher (im #Post 20) schon mitgeteilt, dass sie mit deiner besonderen Art der Hilfe NICHTS anfangen kann, da waren wir mit dem Thema Zuzahlungen und wie man das beantragt (eigentlich) schon DURCH .

Darauf hast du dich im #Post 22 dann empört ...

Zitat:
Jedenfalls liegt die Hilfe-Hauptaufgabe nicht darin, sich die Finger unnötig wund zu schreiben.
Meine Frage, warum tust du es dann trotzdem ... ???

Zitat:
Keiner ist perfekt, dennoch bitte mehr Klasse statt Masse.
Ich strebe auch gar nicht an "perfekt" zu sein und ich werde diesen überflüssigen Zweier-Disput hier in diesem Hilfe-Thema mit dir tatsächlich (mal wieder) beenden ... ich habe auch nicht vor mir FÜR DICH weiter die "Finger wund zu schreiben".

Anders scheinst du ja NICHT zu merken, dass du deine Art von "Klasse" übertreibst ... und dir die Betroffenen überhaupt NICHT mehr folgen können (oder dir in deiner "Krümel-Ka**erei" im Bezug auf meine Beiträge gar nicht mehr folgen wollen ???) ...

Es geht hier NICHT um MICH (auch NICHT um DICH ), sondern um die TE @Muzel ...

MfG Doppeloma
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Geändert von Doppeloma (09.07.2018 um 04:03 Uhr) Grund: Fehlerkorrektur
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Alt 09.07.2018, 19:54   #33
Muzel
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Standard AW: Befreiung von der gesetzlichen Zuzahlung

Lieber Caramell!
Für meine Schwiegermutter müssten wir ganz definitiv den Zuzahlungsbefreiungsantrag stellen und automatisch läuft überhaupt nichts. Sei nicht böse wegen der Nachfrage.
Die Kasse meiner Schwiegermutter hat uns den Antrag zugeschickt. Sie hat auch einige Angaben eingetragen. Die Angaben zur Zuzahlungsgrenze wurden nicht gemacht, so dass ich keine Ahnung habe, ob sich das lohnt.
Interessant fand ich, dass diese Kasse (meine Schwiegermutter und ich sind in verschieden Kassen) die Möglichkeit schafft, dass der Patient sich nur für bestimmte Monate befreien kann.
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Alt 09.07.2018, 22:56   #34
Caramell
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Standard AW: Befreiung von der gesetzlichen Zuzahlung

Muzel, die KK Deiner Schwiegermutter kann auch keine Angaben machen, wie hoch die Zuzahlungsgrenze ist, den das hängt immer vom Einkommen, ich nehme mal an sie bekommt Rente, ab. Ausrechnen kann man das sich alleine. Bei Rente wird die Bruttorente genommen, die mal 12 und davon 1% (bei Chronisch Kranken).
Klar wenn man jetzt einen Antrag stellt, wird man eben nur von Julie bis Dezember bereit oder wenn man noch nicht genug zusammen hat, dann fängt eben die Befreiung noch später an.
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Alt 10.07.2018, 20:01   #35
Muzel
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Standard AW: Befreiung von der gesetzlichen Zuzahlung

Danke caramell,
nach deiner Rechnung müsste meine Schwiegermutter nur 11 Euro pro Monat löhnen. Über dies Option sollte ich meinen Mann instruieren. Ich muss mir die Rechnungen der Apotheke anschauen.
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Alt 10.07.2018, 22:26   #36
ela1953
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Muzel, das wird nicht monatlich gerechnet.
Die Krankenkasse hatte vor Jahren für meine Mutter den Betrag von 120 Euro im Jahr ausgerechnet.
Ab Januar werden alle Ausgaben zusammengerechnet. Wenn die 120 Euro zusammen sind geht man zur KK und bekommt für den Rest des Jahres die Befreiung.
Den Antrag kann man auch für ein paar Jahre nachträglich stellen.
Beispiel: 2017 wurden für Medikamente (es zählen nur verschreibungspflichtige), Stützstrümpfe und Krankenhaus 200 Euro bezahlt. Zuzahungspflicht sind 120 Euro. Dann erstattet die KK 80 Euro.
Bei Rentnern gibt es auch die Möglichkeit der Vorauszahlung.
Wenn man weiß, dass man die z.b. 120 Euro überschreitet, kann man das machen. Muss es aber nicht. Wenn man nur 100 Euro ausgibt, dann bekommt man das zu viel gezahlte nicht zurück.
So erklärte es uns damals die KK meiner Mutter.
Als die Rente erhöht wurde, man die Praxisgebühr nicht mehr zahlen musste
Und es feststand, dass kein Krankenhausaufenthalt geplant war haben wir das nicht mehr im Voraus gezahlt.
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Alt 14.07.2018, 18:55   #37
Muzel
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Heute bekam ich ein Schreiben von der KK, dass ich wegen meiner anerkannten Schädigungsfolgen nach § 18 BVG von der Zuzahlung komplett befreit bin. Ich würde meine Badekur und den Therapiehund kostenlos bekommen, wenn ich denn eine Verordnung hätte. Auch für den außervertraglichen Psychotherapeuten und für die Badekur müsste keine Zuzahlung leisten, noch nicht einmal die Fahrtkosten. Das ist aber noch ein ellenlanger Weg.
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