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Start > > -> Aussteuerung! Was ist zu tun ?

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 15.02.2013, 16:52   #26
gurkenaugust
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Standard AW: Aussteuerung! Was ist zu tun ?

Deswegen sagte ich ja: laß die Frage offen. Wenn deine grundsätzliche Einsatzfähigkeit unter gesundheitlichen Aspekten geklärt ist, kannst du immer noch eine entsprechende Verfügbarkeitserklärung abgeben, sofern das überhaupt nötig sein sollte.
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Alt 18.02.2013, 16:17   #27
Machts Sinn
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Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn
Standard Widerspruch - Textvorschlag

Hallo IceAngel,

das passt - wegen ggf. anderer Krankengeld-Bewilligung - vielleicht nicht ganz ganau aber sehr weitgehend; schau mal rein, was du aus diesem Thread verwenden kannst:

http://www.sozial-krankenkassen-gesu...erden/#post319

Gruß!
Machts Sinn
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Alt 19.02.2013, 16:16   #28
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IceAngel79
Standard AW: Aussteuerung! Was ist zu tun ?

@Machts Sinn: Ich verstehe nicht ganz. Auf was willst Du damit hinaus ?


Habe heute Post vom Sozialgericht wegen der Klage gegen die Afa ( Ablehnung Reha) erhalten. Die sind wohl der Auffassung, das derzeit nicht erschließe, welche Qualifizierungsmaßnahmen, die nicht mit Belastungen einergehen würde, denen ich wohl derzeit nicht gewachsen wäre, in betracht kommen würden. Man ist der Auffassung, der "ewige Kreislauf" wäre eher durch ambulante berufsbegleitende Psychotherapie als durch eine berufliche reha zu durchbrechen...

Was will man davon halten ??? So einfach ist das für die ? Ich kann langsam nicht mehr.
Wie soll man denn bitte deutlich machen, das eine psychotherapie keine (langfristige) Lösung ist ?

Ja, ich könnte arbeiten, sogar in Vollzeit.Wenn die Zeiten geregelt sind, ich genug verdiene um nicht weiter vom Staat abhängig zu sein und wenn meine Tochter nicht darunter leidet, sprich zu kurz kommt bzw nur bei einer Tagesmutter ist, die auch noch bezahlt werden will. Diese jobs findet man aber fast nur im Büro und dazu fehlt die Qualifizierung. Ohne die ändert sich das nicht.

hat jemand eine Idee? ich weiß nicht mehr weiter.
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Alt 19.02.2013, 17:21   #29
Machts Sinn
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Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn
Standard AW: Aussteuerung! Was ist zu tun ?

Hallo IceAngel,

zu den anderen Fragen kann ich nichts sagen, aber beim Krankengeld ist es bisher keineswegs sicher, dass die Zahlung enden muss nur weil die Höchstanspruchsdauer verbraucht ist. Das mag seltsam klingen, aber wer alles andere unabhängig davon regelt, könnte gut beraten sein, zusätzlich gegen das Krankengeld-Ende zu streiten - wenn das nicht zuviel wird und wenn weiterhin AU vorliegt (auch jeweils rechtzeitig festgestellt und der Krankenkasse nachgewiesen wird).

Hier wird so ein Fall diskutiert, mit Text-Beispiel und allem drum und dran:

http://www.sozial-krankenkassen-gesu...rden/?e55ec1fc

Was hältst du davon?

Gruß!
Machts Sinn
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Alt 21.02.2013, 00:36   #30
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IceAngel79
Standard AW: Aussteuerung! Was ist zu tun ?

@Machts Sinn:
ich verstehe zwar auf was du hinaus willst, aber das sind ja wieder neue "Böhmische Dörfer".
Trifft das in meinem Fall auch zu ? Krankengeld bewilligt ab 09.11.2011 durchgehend bis 27.03.2013 wegen 4 gleichgebliebener Diagnosen. Dazu kommt das ich während dem Bezug von Kankengeld die Kasse gewechselt habe. Soweit ich aber gesehen habe steht nirgens eine Ablauffrist.
Kannst Du Dir meine Bescheide mal ansehen , würd dir die über Email zukomen lassen ???

Und alles andere würde ich auch zu gerne beantwortet bekommen ich frag mich wie man gesund werden soll, wenn man ständig wieder mit neuen baustelen konfrontiert wird...
IceAngel79 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.2013, 15:20   #31
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IceAngel79
Standard AW: Aussteuerung! Was ist zu tun ?

Jemand eine Idee, wie man hier den Spagat zwischen dafür arbeitsfähig und für anderes nicht hinbekommt ?
Was soll ich denen den sagen ? Alles auslegungssache....
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Alt 25.02.2013, 01:00   #32
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IceAngel79
Standard AW: Aussteuerung! Was ist zu tun ?

ich bin verwirrt und verunsichert. ich muss nochmal fragen wie das künftig mit den Au´s weiterlaufen soll, wenn ich Alg I beantrage.

Ich beantrage jetzt Alg I. Dort muss ich mich mit meiner "Restleistung" zur Verfügung stellen, sonst kein Geld, also dort nicht AU.

AUB´s erhalte ich keine mehr nach der Austeuerung und Auszahlscheine ebenfalls nicht. Dazu kommt, ich bin noch in der Firma angestellt, aber kann die Tätigkeit nicht mehr ausüben.

Wie weise ich dem Arbeitgeber Au nach, wenn ich keine "Belege" mehr erhalte ??? Der möchte nämlich nachweise dafür.

Finde das alles sehr verwirrend, sorry
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Alt 25.02.2013, 15:15   #33
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IceAngel79
Standard AW: Aussteuerung! Was ist zu tun ?

Ich hab auch noch weitere Fragen zur Nahtlosigkeitsregelung:

§ 145 Abs. 1 SGB III - Arbeitsförderung gibt einem Arbeitslosen, der nach den Feststellungen der Agentur für Arbeit wegen Minderung seiner Leistungsfähigkeit mehr als 6 Monate nicht mehr in der Lage ist/voraussichtlich nicht mehr in der Lage sein wird, 15 Stunden wöchentlich unter arbeitsmarktüblichen Bedingungen zu arbeiten, einen Anspruch auf Arbeitslosengeld I.

Bei mir ist der Fall, das ich grundsätzlich bis zu 6 Std. am Tag gehen kann aber mit Einschränkungen und nicht mehr im jetzigen Beruf. Was kommt auf mich zu ?
IceAngel79 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.2013, 02:51   #34
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Tiefrot
Standard AW: Aussteuerung! Was ist zu tun ?

Hallo iceangel,

also vorausschicken möchte ich, daß ich kein „Profi“ bin, jeder Fall anders ist, ich aber trotzdem hoffe, Dir viell. ein bisschen helfen zu können.

Zuerst würde ich mal versuchen, beim Arbeitsamt von einem „Reha-Berater bzw. Schwerbehinderten-Berater“ betreut zu werden.
Bei mir war das damals, als ich in einer ähnlichen Situation war wie Du heute, daß ich automatisch bei einem Reha-Berater gelandet bin. Dort wird man eigentlich gut behandelt und etwas in „Watte gepackt“, d.h. es wird auf Einschränkungen Rücksicht genommen.

Deine Frage zu: „Ich werde alle Möglichkeiten nutzen, um meine Beschäftigungslosigkeit zu beenden ….“ : Ich hatte damals das offen gelassen und mit der SB bei Abgabe darüber gesprochen, sie sagte mir klipp und klar, daß ich, wenn ich „nein“ ankreuze, kein ALG I erhalten könne.

Deine Frage zu: „Ich will ohne zwingenden Grund nur noch zeitlich eingeschränkt arbeiten? Hier hatte ich damals Nein angekreuzt

Jedoch zu der Frage 1. Seite Hauptantrag: „Ich kann bestimmte Beschäftigungen nicht mehr ausüben oder muss mich zeitlich einschränken“. Hier hatte ich „Ja“ angekreuzt und bei Gesundheitlichen Gründen ebenfalls „Ja“ angekreuzt. Es wird dabei aber darauf verwiesen, daß bei einer ärztlichen Begutachtung Du Dich bereit erklärst, Dich im Rahmen des festgestellten Leistungsvermögens für die Vermittlung zur Verfügung zu stellen. Da Du aber schon beim 1. Gutachten gesundheitliche Einschränkungen hattest, werden Dir wahrscheinlich bei einem 2. Gutachten, ebenfalls Einschränkungen bescheinigt, so daß Du z.B. nicht mehr Schicht arbeiten musst, oder z.B. keinen Zeitdruck verträgst oder Ähnliches. Ich würde, wie das im Thread bereits ausgeführt wurde, ebenfalls keine Angaben machen zum zeitlichen Umfang Deiner Arbeitskraft, denn Du willst ja ALG I für Deine zuvor geleistete volle Arbeitsleistung erhalten und wenn Du weniger Stunden angeben würdest, würdest Du auch nur einen Teil des ALG I erhalten.

Wie Du, war auch ich noch beim alten AG angestellt. D.h.: Ich habe keine AU beim Arbeitsamt abgegeben und auch nicht beim AG. Dann habe ich, weil ich ja weiterhin nicht beim alten AG arbeiten konnte, das ALG I (1 Jahr) voll ausgeschöpft.

Während dieser Zeit erhielt ich keinen einzigen Vermittlungsvorschlag, da ich ja weiterhin beim alten Arbeitgeber angestellt war und somit nicht gleich vermittelbar gewesen wäre und dies ja definitiv nicht war aus gesundheitlichen Gründen, ich dies dem Arbeitsamt aber nicht per Krankmeldung belegt habe, da ich ja dann wiederum nicht vermittelbar gewesen wäre, also kein ALG I („Spagat“).

Außerdem willst Du ja nicht von Dir aus kündigen = Sperrfrist bzw. der Urlaub, der Dir dann in dieser Zeit anteilig seitens Deines Arbeitgebers zusteht, Dir ja dann auch von diesem noch abgegolten werden muß, also für die Zeit, in der Du nach der Aussteuerung noch beim AG angestellt bist und ALG I erhältst.

Wahrscheinlich wirst Du dann alle 2 Monate einen Meldetermin erhalten.

Sollte die SB Dich (wahrscheinlich) in die Jobbörse aufnehmen, würde ich mich als "intern anonym veröffentlicht" erfassen lassen.

Das Arb.amt hat mir eine berufliche Reha vorgeschlagen (ebenfalls 1 Jahr), habe ich im Anschluss an ALG-1-Bezug auch gerne wahrgenommen, da ich wie gesagt, gesundheitlich eingeschränkt war.

Du schriebst, daß Du keinen Rentenantrag gestellt hast und damit auch nichts anfangen könntest, da Du noch zu jung bist.

Vielleicht solltest Du doch einmal darüber nachdenken, einen Antrag auf eine Erwerbsminderungsrente zu stellen. Fakt ist: Du bist lange Zeit krank, es wird schwierig werden, ich spreche aus Erfahrung, nach langer Krankheit wieder voll zu arbeiten. Die EU-Rente wird in den meisten Fällen erst einmal auf Zeit bewilligt, z.B. für 3 Jahre. In dieser Zeit soll dem Arbeitnehmer die Möglichkeit gegeben werden, sich wieder „hochzurappeln“, das hat nichts mit dem Alter zu tun, sondern ganz einfach: Jemand war lange krank und kann nicht sofort wieder voll in das Berufsleben einsteigen.

Es gibt eine halbe EU-Rente (Arbeitsfähigkeit für 3 Std. bis 6 Std. täglich) und eine volle EU-Rente (unter 3 Std. Arbeitsfähigkeit). Zu der Rente kann man dann in gewisser Höhe noch etwas hinzuverdienen (würde die RV Dir mitteilen, wie viel das wäre), außerdem teilt Dir die RV mit, wenn Du Dich vor Antragstellung beraten lässt, wie hoch die halbe bzw. volle EU-Rente bei Dir wäre.


Du solltest evtl. diese Möglichkeit in Betracht ziehen, da Du, wenn Du Dein ALG I erst einmal ausgeschöpft hättest (wenn Du keinen geeigneten Arbeitsplatz findest) , kein Hartz 4 (Dein Mann verdient gut) erhalten würdest, Du aber, wenn Du Rente erhältst, einen gesicherten monatlichen Betrag erhalten würdest und Du dann Schritt für Schritt in das Arbeitsleben zurückkehren könntest. Außerdem wäre Deine Tochter dann älter und nicht mehr ganz so betreuungsbedürftig.

Eine ambulante Psychotherapie schließt eine berufliche Reha nicht aus, würde ich als Ablehnungsgrund so nicht akzeptieren.

Du könntest eine Psychotherapie machen und als Chance für Dich nutzen, die meisten Menschen profitieren davon.

Du hättest natürlich auch die Möglichkeit gehabt, eine berufliche oder medizinische Reha über Deine Krankenkasse zu erhalten. Warum die Kasse Dir keine Reha angeboten hat, kann ich nicht nachvollziehen.

Ich kann Dich verstehen, daß Du momentan kein Land siehst, bei den vielen offenen Fragen, die Du hast, mir ging und geht es genauso.

Ich drücke Dir die Daumen, daß Du trotzdem für Dich das Beste Ergebnis erzielen kannst.

LG Tiefrot
Tiefrot ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.03.2013, 14:26   #35
IceAngel79->Emailproblem
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IceAngel79
Standard AW: Aussteuerung! Was ist zu tun ?

@Tiefrot: Ich danke für deine ausführliche Schilderung. Es ist interessant zu lesen, was andere in ähnlicher Situation erlebt haben.

Mein Ziel ist ganz klar eine Umschulung, da ich sonst keine Perspektive für mich auf dem Arbeitsmarkt sehe.
Die Situation ist ja mittlerweile so verzwickt, das ich weder ein noch aus weiß.

Psychotherapie heißt hier für jede Stelle ob Afa oder DRV die Lösung meines Problems. Ärzte und Therapeuten sehen das allerdings so,dass
vorerst Belastungsfaktoren beseitigt werden müssen, damit eine Therapie überhaupt Erfolg haben kann. Ich steh auf Wartelisten bei diversen Therapeuten. Mit einem Platz ist aber frühstens in einem halben Jahr zu rechnen.
Eine Reha wurde angeboten. Stationär kommt für mich nicht in Frage, eine Mutter-Kind Kur möchte ich nicht, da ich meine Tochter nicht aus dem gewohnten Umfeld nehmen möchte (grade erst die Schule gewechselt, verpasst den Anschluß etc.) und teilstationär fühle ich mich wieder zeitl. überfordert da mit Anfahrt von 7-18 Uhr nicht zu Hause. Zudem verschafft mir eine Therapie keinen geeigneten Job.

Ich weiß auch langsam nicht mehr, ob ich gesund oder krank sein soll. Momentan ist man der Auffassung, das ich für eine Umschulung nicht Belastbar wäre. Ich weiß einfach nicht, wie ich darstellen soll, das ich die Umschulung machen kann, aber im Einzelhandel nicht mehr einsetzbar bin.
Bin ich krank erhalte ich kein Arbeitslosengeld, bin ich gesund muss ich jeden Sch.... Job annehmen und gefährde damit erneut meine Gesundheit.Nehme ich einen Job an, platzt die Umschulung.

Wo ist der Ausweg aus diesem Kreislauf ???
IceAngel79 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.03.2013, 15:34   #36
saurbier
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Standard AW: Aussteuerung! Was ist zu tun ?

Hallo IceAngel79,

also ich hab jetzt nicht alles gelesen, aber du schreibst ja am 28.01. das du im Mai von deiner GKV ausgesteuert wirst und möchtest wissen was du machen sollst.

So, ich kenne ja deine Krankheit nicht, ist aber zuerst auch von unter geordneter Rolle.

Wenn du bereits 78 Wochen bzw. 18 Monate KG erhalten hast, wirst du von der GKV zu recht ausgesteuert, weil dies die max. Zeit für KG ist.

Demzufolge solltest du dich, am besten bereits einige Tage vor Ablauf der Leistung auf KG bei der für dich zuständigen AfA melden und dabei unbedingt angeben, dass du bei der GKV wegen Krankheit ausgesteuert wirst/wurdest und daher einen ALG-I Antrag nach § 145 SGB III stellst.

Parallel zu diesem Antrag solltest du dann auch einen Antrag bei der DRV Deutsche Rentenversicherung - Rente - Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit einschließlich Krankenversicherung der Rentner auf Versichertenrente (Antragsformular R0100) stellen. Damit umgehst du eine extra Aufforderung hierzu seitens der AfA und vor allem versäumst du keine fristen.

Nun müsste dich die AfA eigentlich zum ÄD schicken, welcher dein Restleistungsvermögen für die Arbeitsvermittlung festzustellen hat.

Mach zum Restleistungsvermögen deiner Arbeitskraft bitte auch schon im Antrag keine zeitlichen Einschränkungen, denn damit erhältst du automatisch weniger ALG-I, als dir aus der Berechnung deiner bisherigen Einkünfte zustehen dürfte.

Weiterhin solltest du die ärztlichen Unterlagen nur dem ÄD persönlich vorlegen und auch keine Schweigepflichtentbindung(en) pauschal unterschreiben. Das dies nicht erforderlich, darüber müssten dich sogar die SBs informieren.

Sollte jetzt dein zuständiger SB ALG-I Leistungen für dich verweigern, weil du diesem kein ärztliches Gutachten übergibst bzw. die Schweigepflichtentbindung(en) nicht unterschreibst, dann fordere diesen auf dir dies unbedingt schriftlich zu geben, andererseits kannst du aber auch so höfflich sein und ihn auf die Rechtslage hinweisen, nach welcher er nicht dazu berechtigt ist, eine freiwillige Leistung (Unterschrift auf der Schweigepflichtentbindung(en) von der ALG-I Leistung abhängig zu machen, genauso wie es dir frei zusteht, dem ÄD die Unterlagen persönlich auszuhändigen. Wenn der SB das trotzdem weiter fordert, verlange von ihm die Gesetzliche Grundlage (Gesetz) dazu.

All das dient nur zu deinem persönlichen Schutz.

Als Anmerkung, sei gesagt, dass du ein Recht auf ALG-I Leistungen hast, wenn du am besten zeitgleich einen Rentenantrag unter Berücksichtigung auf § 145 SGB III stellst, bis das vom Rententräger ein rechtskräftiger Bescheid vorliegt, gleich ob positiv oder negativ. Lass dir nichts anderes von den SBs einreden, es zählt nur ein rechtskräftiger Bescheid (Verwaltungsakt).

Hast du alles Anträge gestellt, kannst du dich erst mal zurück lehnen und die Entscheidungen abwarten.

Normaler Weise ist es ja so, dass die GKV von sich aus bereits einen Antrag auf Rehabilitation stellt bzw. dich dazu auffordert und dies weit vor der Aussteuerung.

Wenn möglich sollte man eine stationäre Maßnahme einer ambulanten vorziehen, wenn aber eine ambulante am Ort machbar ist, wäre dies natürlich einfacher für den Betroffenen, so hab ich es z.B. immer gehandhabt, weil ich im Nachbarort die Möglichkeit dazu habe.

Du schreibst du möchtest keine Rehabilitation machen, nun das ist sehr schlecht, denn du musst der DRV die Möglichkeit geben deine Arbeitsfähigkeit wieder herzustellen, so sieht es zumindest das Gesetz vor. Ich kann dir daher wenig sagen wie es aussieht wenn du dies nicht machen willst.

Vermuten könnte ich mal, dass sich die DRV dann auch weigern wird eine EMR zu bewilligen, oder bestenfalls dies von einer entsprechenden medizinischen Begutachtung durch die eigenen Ärzte abhängig macht.

Wenn du eine Umschulung möchtest, dann wäre auf jedenfalls eine stationäre Maßnahme der beste Weg.

Kämen dort die Rehabilitationsärzte zu dem Schluss das du weiterhin AU bist, würde man von dort aus bereits eine ABE in die Wege leiten. Damit könnte die DRV ja bestenfalls eine EMR vermeiden.

Bei der ABE (dauert länger) wird dann ausgetestet, was du gesundheitlich noch kannst, sowie welche Befähigungen du für eine Umschulung besitzt.

In meinem Fall dauerte die ABE 3 Monate in einer Einrichtung der DRV in Wuppertal.

Bitte bedenke eine Umschulung zahlt die DRV nur um eine EMR zu vermeiden, die AfA um eine erfolgreiche Wiedereingliederung im Arbeitsmarkt zu erreichen und beides setzt voraus das du das richtige Alter hast und Gesund genug dazu bist.

Wenn du Pech hast, wird auch die Umschulung außerhalb deiner gewohnten Umgebung stattfinden, also das mit deinem Kind dürfte dann ggf. auch wieder ein persönliches Problem darstellen.

Meine (und ich meine auch nur meine) Empfehlung wäre, nutze die Möglichkeit der stationären Rehabilitation die man dir ja schon angeboten hat, denn wenn eine ambulante wie du schreibst dich zu sehr belasten würde, wäre sie kontraproduktiv. Vielleicht findet sich ja ein Weg zur Kindesbetreuung über die DRV bzw. Krankenkasse, welche dafür auch Mittel zur Verfügung stellen.

Es ist halt nicht ganz so einfach.


Ich wünsche dir alles Gute.


Gruß
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Alt 24.03.2013, 16:45   #37
Kaffeesäufer
 
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Standard AW: Aussteuerung! Was ist zu tun ?

Dann lies dir mal alles durch, es ist alles geklärt und läuft seinen Weg, sie hat mehrere Threads dazu am laufen gehabt........
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Alt 24.03.2013, 17:28   #38
saurbier
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Standard AW: Aussteuerung! Was ist zu tun ?

Sorry, aber gleich mehrere Threads.

Ich hab halt nur diesen gelesen.

Wenn sie bereits alles hat, dann ist es ja auch gut.


Gruß
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Alt 24.03.2013, 17:47   #39
Kaffeesäufer
 
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Standard AW: Aussteuerung! Was ist zu tun ?

Ja war etwas verwirrend bei ihr, Anträge sind gestellt nur noch was abwarten was sich tut.
Aber vielleicht antwortet sie noch mit dem aktuellem Stand :-)
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Alt 25.03.2013, 20:41   #40
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IceAngel79
Standard AW: Aussteuerung! Was ist zu tun ?

Hallo ihr lieben, hier mal ein Update:

Rentenkonto: Widerspruch gegen Bescheid zur Kontoklärung, da ALGII im Jahr 2008 fehlt. Ich war geringfügig beschäftigt und erhielt ergänzend ALGII. Laut Auskunft vom Jobcenter wurden keine Leistungen gezahlt. Kontoauszüge werden als Nachweis nicht anerkannt. Stehe hier wie ein Ochs vorm Berg und weiß nicht weiter.

Antrag Teilhabe am Arbeitsleben: wird wohl dem zufolge abgelehnt werden, da ich nur auf 174 Monate+ 3 (2013) zur Erfüllung der Wartezeit komme, wenn ich nicht irgendwie nachweisen kann, das im Jahr 2008/2009 Leistungen vom Jobcenter gezahlt wurden.
Damit wäre dann die Agentur der Träger und die sind nur für 3-6 monatige Maßnahmen zu haben, mit denen man nichts anfangen kann. Weiterbildungen zum Wirtschaftsfachwirt wurde abgelehnt.

Arbeitslosmeldung: schon erfolgt und im Rahmen des Gutachtens aus Mai 2012 zur Verfügung gestellt. Neues Gutachten wird erst mal nicht veranlasst. Heißt: Vermittlung nur als Bürohilfe, Kernarbeitszeit Mo-Fr. 8-14 Uhr, 30 Std. Woche wie bisher auch. Sollte keine Probleme geben, laut SB. Außer das sie mich als fast unmöglich vermittelbar ansieht, wenn keine Qualifizierungen erzieht werden.

EGV: unterschrieben, ohne Anzahl von Bewerbungen oder sonstigen Verpflichtungen.SB wechselt leider jetzt. Mal gespannt wer dann kommt...Nächster Termin in 3 Monaten.

Antrag Arbeitslosengeld: Termin ist morgen.

Arbeitgeber: Bekommt weiterhin AUs vom Facharzt da die Tätigkeit nicht mehr möglich ist.

Therapie: Gespräch bei einem Therapeuten gehabt, leider vorerst nur auf der Warteliste, ca. 6 Monate Wartezeit. Aber auch dieser bestätigt, das eine Therapie erst dann Erfolg verspricht, wenn meine berufliche Situation sich ändert, da vorher keine Genesung möglich sei. Willkommen im ewigen Kreislauf!

Klage Reha Sozialgericht: Obiges wurde aber so dem Sozialgericht mitgeteilt, die ja der Meinung sind, das eine Psychotherapie meine einzige Lösung für alles ist.

Von Anträgen auf Reha oder Rente war bisher noch nicht die Rede.

So, ich hoffe ich habe nichts vergessen und freue mich über eure Beiträge hierzu!
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Alt 25.03.2013, 23:17   #41
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IceAngel79
Standard AW: Aussteuerung! Was ist zu tun ?

Was mich auch mal interessieren würde:
Ist es eigentlich in Ordnung, wenn die SB das ärztliche Gutachten Teil B vorliegen hat oder bekommen die SB nur eine Mitteilung wozu man noch Leistungsfähig ist? Meine Hatte zumindest Gutachten Teil B komplett vorliegen und ein ärztl. Attest aus 2009, das damals auch an den ärztl. dienst gerichtet war.
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Alt 26.03.2013, 12:45   #42
saurbier
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Standard AW: Aussteuerung! Was ist zu tun ?

Hallo IceAngel79

nun ich weiß jetzt aber nicht was man da sagen soll, denn wenn ich das richtig sehen, geht es doch um eine Klage bei SG die schon läuft.

ja was möchtest du denn jetzt.

Eine Umschulung, Teilhabe am Arbeitsleben, was?

Ich blick da leider nicht durch, vor allem da Kaffeesäufer ja geschrieben hat du hättest gleich mehrere Threads am laufen.


Gruß
saurbier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.04.2013, 11:12   #43
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IceAngel79
Standard AW: Aussteuerung! Was ist zu tun ?

Ich versuche eine Umschulung in Form einer Reha zu bekommen. Nennt sich Teilhabe am Arbeitsleben.
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Alt 03.04.2013, 17:47   #44
saurbier
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Standard AW: Aussteuerung! Was ist zu tun ?

Und wo ist da das Problem.

Die Voraussetzung für eine Reha ist ein gesundheitliches Leiden, was mit solch einer Maßnahme verbessertwerden soll damit die Arbeitsfähigkeit erhalten bleibt bzw. wieder hergestellt wird.

Liegt dies bei dir vor?

Dann stelle einen Reha-Antrag.

Wenn die Reha nichts gebracht hat, kann man schon aus der Reha heraus über den Rententräger eine Arbeitsbelastungserprobung beantragen.
Hierbei stellt der Rententräger in speziellen Häusern dafür fest, zu was man a) geeignet ist und b) wieweit man dafür belastbar ist, so war es bei mir z.B. 1998.

Kommen die dortigen Mediziner zu der Überzeugung mit einer Umschulung bzw. Fortbildung kann bei dir die Arbeitskraft erhalten werden, wird der Rententräger sicherlich auch die Umschulungs- bzw. Fortbildungskosten tragen.

Liegt bei dir bereits eine Behinderung vor und du hast keinen Job mehr, dann dürfte dies doch eigentlich kein Problem sein, seitens der AfA solch eine Leistung zu erhalten.

Oder ist deine Behinderung derart, dass sich das ganze nicht mehr lohnt, wohlmöglich weil du schon zu Alt bist.


Gruß suarbier
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Alt 03.04.2013, 19:46   #45
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Standard AW: Aussteuerung! Was ist zu tun ?

Lies dir erstmal die anderen Threads durch dann weisst du wo es hängt zur Zeit ;)
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Alt 03.04.2013, 21:22   #46
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Standard AW: Aussteuerung! Was ist zu tun ?

Alle möglichen Anträge sind gestellt, aber so einfach wie 1998 wird heute leider nicht mehr einfach mal was bezahlt. Ich kann dir auch nicht sagen, ob ich krank genug oder zu krank für diese Umschulung bin, das kommt nämlich leider auf die Sichtweise der verschiedenen Ämter oder Sozialgerichtes an. die drehen sich doch alles wie sie es brauchen!

Nur mal kurz zusammengefasst:
Ich kann aus psychischen Gründen und starker Migräneanfälle leider nicht mehr im derzeitigen Beruf (Einzelhandel) und gelerntem Beruf Köchin arbeiten. Ich habe einen GdB von 30. Der Gleichstellungsantrag wurde abgelehnt, hier läuft nu8n ein Widerspruch. Meine Arbeitsstelle ist noch nicht gekündigt, bin weiterhin AU.Stehe dem Arbeitsamt eingeschränkt zur Verfügung. Werde nur noch als Bürohilfe vermittelt.
Reha-Antrag wurde bei der Afa abgelehnt da Ermessensleistung und deren Meinung nach noch Anlerntätigkeiten in Betracht kommen und eine Psychotherapie mein Ausweg wäre..., Durch ärztl. Gutachten bin ich sehr stark einschränkt. Zudem kommt finanziell nichts bei rum bei Anlerntätigkeiten in Teilzeit (Kinderbetreuung, daher nicht Vollzeit). Damit verbessert sich mein Gesundheitszustand auch nicht. Psychotherapie bringt nur Erfolg, wenn die Grundsituation sich ändert. Ist also ein ewiger Kreislauf.
Klage läuft aber dauert ewig.
Antrag Reha bei der Rentenkasse läuft auch, dazu muss aber das Konto geklärt sein, da mir aktuell 2 Monate Beitragszeit fehlen um die Wartezeit für die Teilhabe zu erfüllen.
Diese Zeit hätte ich voll, wenn die fehlenden Zeit ALG2 die damals zusätzlich zum geringfügigen Job gezahlt wurden auch im Versicherungsverlauf auftauchen würden.

Ich habe 2008 eine geringfügig entlohnte Stelle angenommen, hatte Abzüge von 2%, also auch Rentenbeiträge etc. gezahlt. Zusätzlich bekam ich aufstockend ALG2.

Im März 2009 habe ich zusätzlich eine Teilzeitstelle aufgenommen .
Zum Juni 2009 wurde ALG2 eingestellt da ich genug Einkommen erzielt hatte.

Die geringfügige Stelle ist im Versicherungsverlauf aufgeführt, bis ich die Teilzeitstelle angenommen habe. ALG2 fehlt.
Die geringfügige Stelle steht ab Aufnahme der Teilzeitstelle auch nicht mehr drin, obwohl ich auch bei dieser Rentenabgaben hatte.

Was ist mit dem ALG2 das ich bis Mai zu beiden Stellen bezogen habe? Wurde zu dieser Zeit nicht mehr gedoppelt ? Kann mir das jemand sagen ? Leider finde ich dazu nichts.
Laut Jobcenter wurden angeblich keine Leistungen gezahlt, so die Info an die Rentenkasse und auch mir gegenüber.
Kontoauszüge dienen nicht als Nachweis. Bescheide aus der Zeit (2008) habe ich nun endlich gefunden. Nun muss das erst mal geklärt werden und genau da hängt es im Moment.
IceAngel79 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.04.2013, 13:03   #47
saurbier
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Standard AW: Aussteuerung! Was ist zu tun ?

Da einzige was ich dazu sagen kann ist, dass es 2011wieder einmal eine Reform gab, bei der die Zahlung der Rentenbeiträge (2,90€) weggefallen ist.

Auf dich bezogen würde das bedeuten, du hättest eigentlich eine Anspruch darauf.

Wenn das jobcenter jetzt nichts abgeführt haben sollte, muss du auch noch dagegen angehen.

Bei deinem Karussell bleibt eh wohl nicht viel übrig, als von Prozess zu Prozess alles zu klären.

Da wäre die erste Baustelle eben die DRV und die Beitragszeiten zu belegen, besonders die angeblich fehlenden 2 Monate.



Gruß saurbier
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Alt 06.04.2013, 03:00   #48
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IceAngel79
Standard AW: Aussteuerung! Was ist zu tun ?

Und genau so sieht es ja im Moment aus!
Hab nun einen Termin bei der Rentenkasse, aber erst in 2 Wochen. So verstreicht dann die Zeit. Ich könnte bereits ein Jahr Umschulung geschafft haben, stattdessen kämpft man nur.
Wie soll man da gesund werden, wenn man sich von Prozess zu Prozess schleppt ???

Um Missverständnisse auszuschließen: Im Verlauf tatsächlich fehlen hier 1,5 Jahre Zeiten von ALG2 Leistung. Aktuell fehlen ohne deren Berücksichtigung noch 2 Monate (bzw. jetzt nur noch einer) um die Wartezeit für die Teilhabe am Arbeitsleben von 15 Jahren zu erfüllen (geringfügig wird ja leider anders gewertet, obwohl man auch da Rentenbeiträge gezahlt hat).

Ich hatte gehofft mir könne das hier jemand erklären wie das 2008/2009 bezüglich der Rentenabgaben war ? Ab 2011 ist mir die Regelung bekannt.
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Alt 06.04.2013, 07:47   #49
Fritz Fleißig
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Standard AW: Aussteuerung! Was ist zu tun ?

Zitat von IceAngel79 Beitrag anzeigen
Ich habe 2008 eine geringfügig entlohnte Stelle angenommen, hatte Abzüge von 2%, also auch Rentenbeiträge etc. gezahlt. Zusätzlich bekam ich aufstockend ALG2.
Der Abzug von 2 % hört sich danach an, als ob der Arbeitgeber die fällige Pauschalsteuer von deinem Lohn abgezogen hätte. Das ist zwar eher unüblich, darf aber zulässigerweise arbeitsvertraglich vereinbart werden, da letztlich du der Steuerschuldner bist. Bei den pauschalen Sozialabgaben wäre dies nicht erlaubt. Mit Rentenbeiträgen hat die Pauschalsteuer nichts zu tun.

Um mit einer geringfügigen Beschäftigung in der RV versichert zu sein, hättest du (nach damaliger Rechtslage) gegenüber dem Arbeitgeber auf die Versicherungsfreiheit in der RV ausdrücklich verzichten und dessen Mehrbeiträge übernehmen müssen. Hast du so eine Erklärung gegenüber dem Arbeitgeber abgegeben?

Zitat von IceAngel79 Beitrag anzeigen
Im März 2009 habe ich zusätzlich eine Teilzeitstelle aufgenommen.
War diese Stelle versicherungspflichtig, also nicht nur geringfügig? Bei Versicherungspflicht müßtest du vom Arbeitgeber Kopien der An- und Abmeldung zur Sozialversicherung bekommen haben.

Zitat von IceAngel79 Beitrag anzeigen
Die geringfügige Stelle steht ab Aufnahme der Teilzeitstelle auch nicht mehr drin, obwohl ich auch bei dieser Rentenabgaben hatte.
Wie schon gesagt: ich zweifele daran, ob du bei der geringfügigen Beschäftigung überhaupt Rentenabgaben gezahlt hast beziehungsweise in der RV versichert warst. Ohne RV-Versicherungspflicht bekommst du nur einen gewissen Zuschlag aufgrund der Pauschalbeiträge bei Entgeltpunkten und Wartezeit in deinem Versicherungsverlauf, keine vollwertigen Beitragszeiten.

Zitat von IceAngel79 Beitrag anzeigen
Was ist mit dem ALG2 das ich bis Mai zu beiden Stellen bezogen habe? Wurde zu dieser Zeit nicht mehr gedoppelt ? Kann mir das jemand sagen ? Leider finde ich dazu nichts.
Bei Bezug von ALG II bestand bis Ende 2010 Versicherungspflicht in der RV - es sei denn, du wärest schon anderweitig aufgrund einer Beschäftigung versichert gewesen. Die alte Fassung von § 3 Nr. 3a SGB VI findest du etwa hier: Fassung § 3 SGB VI a.F. bis 01.01.2011 (geändert durch Artikel 19 G. v. 09.12.2010 BGBl. I S. 1885)

Zitat von IceAngel79 Beitrag anzeigen
Laut Jobcenter wurden angeblich keine Leistungen gezahlt, so die Info an die Rentenkasse und auch mir gegenüber.
Kontoauszüge dienen nicht als Nachweis. Bescheide aus der Zeit (2008) habe ich nun endlich gefunden. Nun muss das erst mal geklärt werden und genau da hängt es im Moment.
Um eine Klärung bei der RV wirst du nicht herumkommen, da man aus der Ferne und ohne alle Unterlagen nichts Genaues sagen kann.
Fritz Fleißig ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2013, 10:49   #50
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IceAngel79
Standard AW: Aussteuerung! Was ist zu tun ?

Ich hab im Arbeitsvertrag nachgesehen.
Ich habe mich damals gegen die Aufstockung der Rentenbeiträge entschieden. Rentenbeiträge wurden nur vom Arbeitgeber gezahlt. Der Abzug der pauschalen 2% war vertraglich vorgegeben.

Die Teilzeitstelle war versicherungspflichtig. Da ist im Versicherungsverlauf auch alles ok. Nur ist ab Aufnahme dieser, die geringfügige Stelle nicht mehr im Verlauf. Ich würde gerne wissen warum ???
Und die Zeit Alg2 zu der geringfügigen Stelle müsste dann auch drin stehen ???
IceAngel79 ist offline   Mit Zitat antworten
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