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Start > > -> Ausmustern in HLU in unangemeldetem Hausbesuch Amtsärtztin und ohne AU statthaft?


Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 13.09.2017, 01:10   #51
Mondblume
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Registriert seit: 25.08.2017
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Mondblume
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Liebe Gila,

Hab Deinen Text etwas modifiziert. Ist das so ok? Oder nun zuviel? Oder fehlt was?

Die Formatierung (unterstreichung; fett) ist leider futsch, wenn ich Datei von Word nach hierhin übertrage. Und von hier am Handy auch nicht möglich.



" Bezugnehmend auf Ihren „Hausbesuch“ bei mir am 29.06.17 um 11:10 h möchte ich Ihnen ergänzend mitteilen, dass ich mit einem unangemeldeten Hausbesuch nie einverstanden war. Besonders durch die Umstände „unangemeldet“, die Befragung nicht barrierefrei gestaltet wurde, ja nicht einmal ein Dolmetscher anwesend war,

war ich gravierend im Nachteil gegenüber Nicht-Behinderten Menschen.


Nach BSG Urteil Novb13 haben Autisten aber Anspruch auf eine barrierefreie Ärztliche Begutachtung, um gravierende Nachteile auszugleichen und zu verhindern. Das heißt: die Befragung ist schriftlich und getrennt von der körperlichen Untersuchung vorzunehmen. Hierauf habe ich das JobCenter mehrfach in der Vergangenheit mit Informationsblättern zu Autismus und BSG Urteil hingewiesen. Zuletzt Ende Novb16.

Die Untersuchung am 29.06.17, (so es denn eine war?; sinnvolle barrierefreie Kommunikation fehlte!), habe ich nur zugelassen, weil diese verpflichtend sind und dessen Verweigerung vom Jobcenter sanktioniert werden.

Vor allem der Umstand, daß weder das Jobcenter, noch das Gesundheitsamt den Besuch und eine geplante Amtsärztliche Untersuchung angekündigt haben (so es denn eine war?), konnte auch ich selbst weder noch mal auf die Notwendigkeit einer barrierefreien Befragung hinweisen, noch einen geeigneten Beistand und/oder Dolmetscher beiziehen.

Daher bitte ich um den Nachweis, wann Sie den Hausbesuch (oder Untersuchung?) schriftlich angemeldet haben wollen. Sowie um Erklärung, warum diese nicht barrierefrei gestaltet wurde.

Auch durch die Umstände des Besuches und der Einblicknahme in meine medizinischen Unterlagen, die sehr stark selektiv war; sowie aufgrund der fehlenden medizinischen Untersuchung, kann nur eine unzureichenden Beurteilung meiner „Arbeitsfähigkeit“ entstanden sein.


Weiter wurde ich auch nicht über Rechte und Pflichten aufgeklärt.
Auch fehlt die Aufklärung darüber, welchen Grund und welche Form der Besuch nun genau hatte und welche Folgen die von Ihnen bei Ihrem Besuch Ihrer Meinung nach festgestellte „Arbeitsunfähigkeit von Minimum 1 Jahr“ für mich haben wird und wo und zu welchem Zweck ich melden soll, falls sich m. E. meine Arbeitsfähigkeit bessern sollte.

Weiter haben Sie behauptet, es habe sich bei Ihrem Besuch gerade nicht um die Erstellung eines "Gutachtens" gehandelt und mir würde daher auch keine Kopie des Ergebnisses zustehen.

Dies ist mir ebenso unklar (keine Möglichkeit einer vorausgehenden barrierefreien und verständlichen Kommunikation!) - denn weiter gaben Sie an, dass Sie im Auftrage des Jobcenters handeln und diesem daher auch von Ihrer „festgestellten“ "Arbeitsunfähigkeit“ Mitteilung machen würden. Dies ist nach meinem Verständnis jedoch eine "amtsärztliche Begutachtung“, die auch entsprechend in einem Gutachten begründet werden muss.

Daher bestehe ich VORAB auf Übersendung Ihrer vollständigen Einschätzungen/Gutachten Teil A und der vollständigen beabsichtigten Mitteilung Teil B an das JobCenter, bevor ich mich für eine Erteilung einer Schweigepflichtsentbindung entscheide.

Die Zustimmung hierzu wird gem. § 182 BGB erst dann und schriftlich erfolgen, wenn ich nach Fertigstellung Ihres Gutachtens/Berichtes Einsicht in das Untersuchungsergebnis genommen habe und mir die Folgen klar sind!

Vorsorglich widerspreche ich hiermit auch einer Weitergabe und Verwertung von vorliegenden Befunden, Unterlagen, Gutachten und Informationen sowie der Übermittelung des Untersuchungsergebnisses nach § 76 Abs. 2 Nr. 1 SGB X an „andere Stellen“ - solange mir weder Inhalt noch mögliche Folgen bekannt und schlüssig sind. Weiter erinnere ich Sie hier, dass ich Sie bereits am 27.07.17 per Email um die Einhaltung Ihrer Schweigepflicht gebeten habe.

Ich bitte um Übersendung des Gutachtens /Einschätzung und des Nachweis der schriftlichen Ankündigung des Hausbesuches innerhalb der nächsten 8 Tage barrierefrei als Pdf an die Ihnen bekannte Email Adresse: xxxxyyy

Mit freundlichen Grüßen "




Lieber Gruss und gute Nacht
Mondblume

Geändert von Mondblume (13.09.2017 um 02:28 Uhr)
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Alt 13.09.2017, 06:30   #52
HermineL
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HermineL
Standard AW: Ausmustern in HLU in unangemeldetem Hausbesuch Amtsärtztin und ohne AU statthaft?

Ich würde diesen Satz noch ergänzen:
Zitat von Mondblume Beitrag anzeigen
Daher bitte ich um den Nachweis, wann Sie den Hausbesuch (oder Untersuchung?) schriftlich angemeldet haben wollen (§ 37 Abs.2 SGB X). Sowie um Erklärung, warum diese nicht barrierefrei gestaltet wurde.
HermineL ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.09.2017, 10:21   #53
Kerstin_K
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Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K
Standard AW: Ausmustern in HLU in unangemeldetem Hausbesuch Amtsärtztin und ohne AU statthaft?

Vielleicht den Untersuchungsauftrag auch noch mit anfordern? Könnte aufschlussreich sein....
__

Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.09.2017, 15:50   #54
gila
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Standard AW: Ausmustern in HLU in unangemeldetem Hausbesuch Amtsärtztin und ohne AU statthaft?

Hallo Mondblume!

Ich denke, du kannst den Text so der Amtsärztin einreichen.

Vielleicht noch einen Zusatz irgendwo, dass DU eine hinreichende Zusammenfassung und Begründung von ihr erwartest, WORAUF ihre Einschätzung, du seiest mindestens 1 Jahr AU denn fußt, denn aufgrund der in deinen Augen eher "unzureichenden" Untersuchung und fehlender fundierter Nachfrage nach deinen aktuellen Befindlichkeiten sowie deiner eigenen Wahrnehmung und Einschätzung wäre es dir nicht erklärlich, wie man jemanden "arbeitsunfähig" befinden kann, der sich selbst als durchaus arbeitsfähig einschätzt.

Ich gehe mal davon aus, dass du in deiner "Eigenschaft" als Autistin ;-) geradezu "prädistiniert" sein wirst, Inhalte von Gesprächsabläufen präzise zu protokollieren, daher nehme ich dein Protokoll also auch sehr "ernst", auch wenn dir vielleicht dazu die ein oder anderen "Emotionen" nicht zugänglich sind ...

Wenn dieser Termin wirklich in dieser Form so gelaufen ist, teile ich dir mal MEINE "Emotionen" als "Nicht-Autistin" mit und hoffe, ich kann dir das verständlich rüber bringen.
Ich bin von meiner Struktur eher "hochsensibel" gestrickt und "lese" da immer mehr drin zwischen den Zeilen ... Ich vermute aber, einigen anderen wird es ähnlich wie mir ergangen sein ...

Also: es mag sein, dass man den Hausbesuch angekündigt hat - es mag sein, dass die Ärztin in diesem Glauben zu dir kam, dass dich der Brief erreicht hat und du einverstanden bist.

Wenn du NICHT "arbeitsunfähig" bist, und auch dein Arzt dies so bestätigen würde, kann auch nicht einfach jemand daher kommen und dich "krank-schreiben".
WAS sagt dein Arzt denn zu dieser Verfahrensweise?


Fakt scheint zu sein:
1. die Ankündigung hat dich nicht erreicht
2. ein Einverständnis deinerseits lag der Ärztin somit auch nicht vor
3. dem Jobcenter hattest du bereits in der Vergangenheit hinreichend mitgeteilt, dass du für "Hausbesuche" nicht zu haben bist, ggf. nur unter gewissen Bedingungen, die eine "Chancengleichheit" im Gespräch wahren.

Weiter wurde genau DAS nicht beachtet - und dies obwohl du auch im "Gartentermin" darauf hingewiesen hast.

Dies HÄTTE die Ärztin (zumal sie behauptet, sich mit Autismus "auszukennen" und sogar in einer verantwortlichen ENTSCHEIDER-Stelle sitzt!!!) jedoch nach meiner Meinung unbedingt THEMATISIEREN müssen, nachdem du das Gespräch schon darauf gebracht hast und auch RESPEKTIEREN müssen.

Weiter springen mich förmlich in verschieden Sätzen und Bemerkungen der Ärztin Dinge an, die ich persönlich NICHT für OK halte:

Ich erfühle da WENIG RESPEKT - schon allein aus der Tatsache, dass sie dich x-mal nicht ausreden ließ!

Weiter erfühle ich sowas wie "aushorchen" - weil Fragen gestellt wurden, die da nicht rein gehören.
Es "fühlt" sich klar so an, als KÖNNTEN hier verschiedene Ebenen deines Falles ungut "vermischt" werden - z.B. bei der Frage nach deinem AUTO und ob du damit noch fährst!

Sowas würde eher in ein Gutachten gehören, dass sich mit dem Thema "Assistenz" oder nicht, zu befassen hat. Ich empfinde hier sowas wie man hier in Bayern sagt: "Hinterfotzigkeit". Das hat mit dem "AUFTRAG", mit dem sie eigentlich ja gekommen ist, NICHTS zu tun. DA ging es wohl - vorgeblich - nur um Feststellung deiner Arbeitsfähigkeit!

Auch die komischen Fragen nach Gymnastik und "Therapie" gehören in das Reich der "fragwürdigen Nachfragen" - und zeigen auch ERNEUT, dass von Autismus hier wenig Ahnung vorhanden zu sein scheint.

Weiter empfinde ich einige Anmerkungen der Ärztin als GANZ KLAR UND POTENZIELL DISKRIMINIEREND!

Beispiel: das Gespräch über deine beruflichen Fähigkeiten, Diplom, Ausrichtung deiner beruflichen Vorstellungen etc.

Gesprächsstelle hier: Ich: „nun ja, ich bin ja Diplom Sozpäd…“. Sie: unterbricht mich: „Richtig mit allem drum und dran?“. Ich: „Ja.“. Sie: „Mit Diplom und Anerkennungsjahr?“.

UNGEHEUERLICH!

Weiter: Ich: „Naja zum Beispiel mit älteren Menschen. Der Bedarf wäre da. Alles rund um das Thema Gesundheit. Entspannungstechniken und Yoga zum Beispiel auch. Ich habe das gelernt. Und zb. Heilkräuter, gesundes Essen usw. Oder zb für Frauen Theater- und Malkurse zur Selbstfindung. Ich habe dahingehend das Diplom geschrieben….. “ Sie: unterbricht mich: „als Autistin?“.

FRECHHEIT! Und so jemand sitzt an einer solchen "Schaltstelle"?

Aber der HAMMER ist folgender Satz am Schluss:
Sie: „als Tipp am Rande, wenn Sie wieder gesund sind, sollten Sie sich eher nach Verwaltungsaufgaben umsehen“.

Das haut dem Fass den Boden raus! Wie diskriminierend kann man eigentlich noch sein? Und wie RÜCKSICHTSLOS, wenn man gerade einen Menschen vor sich hat, der eher AUFGEBAUT werden sollte, als noch zusätzlich in unqualifizierter Weise "niedergemacht"!!!

Sei mir nicht böse: bei sowas könnte ich gerade KOTZEN!

Weiteres Gefasel über Mitwirkungspflichten etc., die Bemerkung "Oder haben Sie was zu verbergen" ... soviel kann man den Kopf gar nicht schütteln, dass er nicht abfällt!!

Dann: wenn man als AMTSÄRZTIN noch nie den Begriff der ENT-HINDERUNG gehört hat, und sitzt da mit seinem gut bezahlten Hinterteil an einer solch sensibler Stelle, die sich mit Leistungen zur TEILHABE von BE-Hinderten Menschen entscheidend befasst, zeigt das deutlich, dass hier wohl nur ein eher beamtenmäßiger "Routinejob" ausgeführt wird und das Thema WEITERBILDUNG und Interesse für das thematische Umfeld keine große Rolle spielen!

Das weiß sogar ich als "Laie", was ENT-HINDERUNG bedeutet und dass dies eine GANZ ELEMENTARE und TRAGENDE ROLLE spielt in der TEILHABE und INKLUSION, beim Budget, Assistenz und auch dass es hierüber ein ÜBEREINKOMMEN unseres Staates mit den Vereinten Nationen (UN-Behindertenrechtskonvention) gibt!

ENTHINDERUNG ist wohl sehr viel mehr als ein "komisches Wort", Frau Doktor!

Das ist eine klare Selbst-Disqualifizierung!

KOMISCHES Aufstellen der Nackenhaare bekomme ich auch ansonsten "zwischen den Zeilen" - es macht fast den Eindruck, als spiele dieses "negative Gutachten" von dem du immer redest, hier eine Rolle spielt und man hier deine Glaubwürdigkeit infrage stellt?

Also AUFGEPASST, ob dieses Gutachten (auch noch viel zu "alt") in der Kommunikation und vor Gericht beim LKR irgendwann eine Rolle spielt!

Ja: man kann einer gutachtenden Stelle eine Weitergabe eines Gutachtens, mit dem man nicht einverstanden ist, untersagen - das hätte sicher schon längst passieren müssen!
Aber wie ich auch schon sagte: richtig dagegen vorgehen kann man nur, wenn WEGEN so einem Gutachten eine negative Entscheidung seitens einer Behörde getroffen wird.

Ich habe den Schwachsinn schon selbst durchgemacht - weil es zu langwierig war, habe ich das neben meinen ganzen anderen Themen hier nie ausgeführt - aber als ich krank war und im Krankengeld schickte mich die KK zum MDK um feststellen zu lassen, ob man mich nicht in eine Reha schicken könne - sinnfrei, denn es stand noch eine OP an - ich war an dem Tag mit meinem Mann als Beistand dort und war VERÄRGERT, dass ich a) erscheinen musste und b) der MDK umgezogen war im Ort, es KEINE Info gab, wohin, der Taxifahrer es auch nicht wußte und wir erst nach mehreren Telefonaten jemanden fanden, der uns die neue Anschrift sagen konnte - dann waren keine Schilder am Gebäude und die Sucherei ging los ...

Ich kam 15 Minuten zu spät und wurde von der Ärztin "angefotzt" deswegen. Ich wurde knapp 25 Minuten befragt zu meinen beruflichen Ausbildungen und sonstigem, was NICHTS mit meiner Erkrankung zu tun hatte ... sollte dann noch UNTERSUCHT werden - was ich aber verweigerte, weil ich KLAR der Ärztin sagte: SIE sagen mir nicht, welche Fachrichtung sie bekleiden, ob Sie überhaupt Orthopädin sind oder Gynäkologin... und ICH sehe keinen Sinn darin, mich hier zu entkleiden für Schmerzen der Wirbelsäule, die man auf diese Weise nicht feststellen kann und weil ich nach einer Teilentfernung meiner Brust diese "erschrockenen Blicke" NICHT ertragen will, welche das Entblößen immer zuerst auslösen wird.
Ende der Durchsage und mein gutes Recht!

Fazit: ich bekam - ungefragt und unbegründet - eine PSYCHIATRISCHE DIAGNOSE an die Backe, die auch der KK einfach weitergegeben wurde. Meine 3 Freundinnen (alle Psychotherapeutinnen) lachten sich SCHLAPP darüber, mein Therapeut, der mich in der Phase begleitete, KANNTE das gar nicht!

Es war eine "Posttraumatische Verbitterungsstörung nach Prof. Dr. Linden" - der NOTWENDIGE Fragenkatalog zu einer Diagnostik wurde jedoch überhaupt nicht durchgegangen - die Ärztin war auch in keiner Weise befugt, hier selbstständig etwas "Neues" zu diagnostizieren!

Es war eine LACHPLATTE - ICH und verbittert! Eine gestandene Rheinländerin mit Humor bis zum Abwinken - jeder, der mich kennt, weiß das.

Also: Gutachten sperren lassen. Beschwerde eingereicht über die Untersuchung und die Ärztin beim MDK Oberbayern und nachdem nur völlig IDIOTISCHE Antworten und Ausreden kamen, recherchierte ich mal selbst: diese Ärztin war wohl als "Brotjob" beim MDK und machte ansonsten OSTEOPATHIE FÜR PFERDE!!!

Will mit dem Ausschweifen ins Reich der GROTESKE sagen: ich habe wirklich ALLE Hebel in Bewegung gesetzt, hier eine Korrektur, Löschung des Gutachtens oder zumindest auch eine Entschuldigung zu bekommen, mein Therapeut hat mir eigens ein Gutachten geschrieben ... aber letztlich "nichts" wirklich bewirkt mit dem lästigen Schriftverkehr.

Allerdings: kam nie mehr was von der Krankenkasse ... und wie ich erfuhr, ist diese Ärztin auch nicht mehr dort zu finden.
Dennoch: wenn EIN MAL so ein Schmarrn gelesen wurde von deinem Sachbearbeiter oder sonst wem, frisst sich das in sein Gehirn, säht ZWeifel und man MERKT das in der Kommunikation auch!

Deshalb vertrete ich hier auch immer wieder den Slogan: Wehret den Anfängen! Keine Schweigepflichtsentbindungen "einfach so" - immer die Weitergabe einschränken, bis man ALLES selbst gelesen hat - denn danach ist es einfach zu spät!

... to be continued ...
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Wer berühmt genug ist, muss nicht fürchten, zur Vernunft gebracht zu werden.
aus: "Altersglück" - Vom Segen der Vergesslichkeit
Autor: Dietmar Bittrich (Gummibärchenorakel)
gila ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.09.2017, 15:58   #55
gila
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Standard AW: Ausmustern in HLU in unangemeldetem Hausbesuch Amtsärtztin und ohne AU statthaft?

Damit es übersichtlich bleibt:

Mondblume - ich kann dir nur raten, alles, was derzeit "Kopfkino" ist, nur mal aufzuschreiben, damit man später einen Zusammenhang herstellen kann.

Sich mit den Vermutungen, Verdächtigungen in diesem Kopfkino nicht weiter zu befassen - aber aufmerksam zu bleiben.

Sich NUR auf DAS konzentrieren, was FAKT ist und auch derzeit ANGREIFBAR.

Den ANWALT umgehend anschreiben, KURZ deine Besorgnis und das Erlebte (Protokoll!) mitteilen - nicht auszuschweifen - und ihn DIREKT zu fragen: WOLLEN Sie hier meine Vertretung noch übernehmen oder nicht - bitte KLARHEIT - denn du brauchst wohl aufgrund einiger "seltsamer" Vorgehensweisen des JC und des Gesundheitsamtes UND WEGEN DER OFFENSICHTLICHEN BENACHTEILIGUNGEN, die du zu erleiden hast und die sich im kommenden Verfahren auswirken können, jemand, der voll und ganz hinter dir steht.

Dies würde auch die KOMMUNIKATION zwischen Anwalt und DIR betreffen, die du LEIDER als "mangelhaft" empfindest - bezogen auf deine Bedürfnisse und deine "Einschränkungen" als Autistin.

Sollte dies bei ihm nicht so sein - und die Vermutung hättest du leider, so wäre JETZT der Zeitpunkt, dir mitzuteilen, ob er das Mandat haben will oder nicht.

Ansonsten würdest du ihn entbinden und (würde ich sowieso raten) such dir einen aus der Liste des Autismusverbandes!

Dann würde ich mit diesem Verband unbedingt auch kontakten und deinen Fall schildern - so "abgespeckt" wie möglich - nur Fakten, keine Vermutungen oder "Kopfkino".

Ich hätte wohl auch keine Skrupel, dem Gericht mitzuteilen, dass es zu unangemeldeten Besuchen kam und daraus resultierenden "Untersuchungsergebnissen" und du dich hier aufs äußerste benachteiligt und anhand der im Protokoll auch festgehaltenen Art und Weise und Äußerungen diskriminiert siehst. Du möchtest dies dem Gericht als Vorfall zur Kenntnis geben, da du die Befürchtung hast, dass diese unzulängliche ärztliche "Untersuchung" dir ein "Bein stellen soll" im zu erwartenden Verfahren, in dem du nichts anderes willst, als dir ZUSTEHT: Hilfen zur TEILHABE am Leben und an der Arbeitswelt!
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Geändert von gila (13.09.2017 um 16:11 Uhr)
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Alt 13.09.2017, 16:21   #56
gila
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Standard AW: Ausmustern in HLU in unangemeldetem Hausbesuch Amtsärtztin und ohne AU statthaft?

sicherlich kennst du hiervon auch einiges:

Anmerkungen zur Umsetzung von Assistenz | Enthinderungsselbsthilfe

Interessant hier: Aus der Erfahrung stellte sich für uns manchmal die Frage, ob solche Angebote tatsächlich vielleicht vor allem den Zweck verfolgen die betreffenden Personen zu überwachen und dafür mit dem eigentlich nicht sehr wichtig genommenen Köder „Assistenz“ lockt.

Deswegen raten wir grundsätzlich davon ab und verweisen auf das „Arbeitgebermodell“ beziehungsweise das „Persönliche Budget“ hinweisen möchten, bei welchem die assistierende Person direkt angestellt werden kann. Wenn es bei Durchsetzung und Verwaltung Probleme gibt hilft die ESH. Eine trägerorganisierte erscheint oft zunächst einfacher und problemloser, weil man sich selbst ersteinmal um wenig kümmern muß


http://autista-heilbronn.de/doku/216...2015-09-22.pdf

https://www.autismus.de/fileadmin/us...2014_final.pdf


Herr Krauthausen als Botschafter für das Persönliche Budget: YouTube

YouTube

botschafter@assistenz.de vielleicht dort mal hinwenden?
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Alt 14.09.2017, 20:19   #57
Mondblume
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Mondblume
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Liebe Dank Gila!

Das ist SOOO viel mehr als ich erhofft habe! Und dankeschön! Endlich auch jemand, der sich damit auskennt und mich tatsächlich ernst nimmt. (Leider sehr selten :0((..)

Leider kann ich hier am Handy die Zitierfunktion nicht benutzen. Und drinnen im Haus, (also am Laptop), funktioniert der (sauteuere!) Internet Anschluss leider nur seeehr langsam u tlw gar nicht. (Kein Empfang).

Dankeschön dass Du mir bestätigst, dass da "Zwischen den Zeilen" sooo viel mehr gelaufen ist, als ich es verstehen konnte und daher nur "ahnen"!

Es ist ja nicht so, dass ich nicht reden könnte. Im Gegenteil bescheinigen mir ALLE: "Wie geschliffen und gebildet ich reden würde". DAS ist aber auch genau DER punkt, wo Nicht-Fachpersonal für Autismus bezweifeln, dass ich überhaupt Probleme im Alltag habe und erst recht schon mal keine Probleme mit der KOMMUNIKATION haben KANN. Dieser Satz also quasie nur in dem Zusammenhang kommt, "hätte doch gar nix".

Da hat es auch NICHTS genutzt, all diesen Leuten vom LK in den ersten 2 Jahren immer wieder geduldig und sehr lieb zu erklären, WO das Problem liegt. Nämlich darin, weil ICH eben KEIN intuitives Sprachverständnis habe und deshalb jedesmal ihm Gespräch versuchen muss, das was andere eben intuitiv zwischen den Zeilen erfassen können, in Sekundenschnelle mit dem Intellekt zu erfassen und adäquat richtig und angemessen zu reagieren.

Sowie eben auch Mimik und Gestik nicht erfassen kann, bzw nur bedingt. Daher eben ein "Gespräch" letzlich doch nicht wirklich erfassen KANN, weil ja bis zu 85% zwischen den Zeilen und/oder Gestik/Mimik transportiert werden! (Und deshalb im Gespräch vor allem bei Gutachten oder ähnlichem schlicht völlig benachteiligt und "verloren" bin.

Das ist umso gravierender, als ich ja die Chance für eine Therapie hatte. :0((



In Unkenntnis aus Autismus wurde daraus vom LK dann zb gemacht: "ich wolle UMSONST eine SEKRETÄRIN abstauben".. (oh ja, das kam wörtlich mehrmals!.. .Aber eben nur wörtlich. . .).

Wahlweise bin ich ergo entweder für den LK der absolut behinderte und schon grenz-debile Mensch, der Gespräche

!!!!!! Gar nicht beurteilen und wiedergeben KANN .. (oh ja, wenn ich mit Gesprächs-nachweisen kam, hiess es: "sei doch gar nicht in der Lage dazu"!) und deshalb einen "gerichtlichen Betreuer benötige.

(Der Richter hat dies in Vorverhandlung verneint!)

!!!!!! Oder eben wahlweise (von der gleichen Person selbstredend): "hochintelligent sei und darum die beschriebenen Defizite gar nicht haben KANN".. .



Danke, dass Du mir feedback gibst, über die Gefühle und Vermutungen die DU zu dem Gespräch hattest!

Denn das ist ja etwas, was ich selbst nicht kann. Und DESHALB sowohl Assistenz und Dolmetscher benötige.

Weil: ich hatte nämlich auch den Eindruck, dass SIE die den Fall wegen LK und Assistenz kennt und SIE den Fall (bzw die Fälle) vermischt!. Hatte auch den Eindruck, ich werde ausgefragt (zb Auto etc, da hab ich AUCH gedacht, "da strickt sie mir was draus, bin ja angeblich mobil") und von Ihr in SEHR in Frage gestellt werde (evtl sogar bishin, ob ich die Gutachten Autismus nicht gefälscht oder selbst erstellt haben könnte) und vermutlich auch den Verpächter über mich ausgefragt hat.. (und der vermutlich auch Romane erzählt hat!).. .

Da ich das aber REIN vom Intellekt her beurteilen MUSS, konnte ich es nicht wirklich sagen. Da sie ja natürlich VORDERGRÜNDIG auch soo nett daher kam.. .Für mich ist dann IMMER die Unsicherheit da, ob ich da dann wg zb EIGENER Ängste nicht evtl ZUVIEL in sowas hinein interpretiere.. .seufzzz. .

!!!Daher Dankeschön vielmals für das Feedback. GENAU das habe ich dringend gebraucht, um letzte Unsicherheiten auszuräumen!

Ich war mir tlw sogar nicht mal mehr sicher, ob SIE wirklich vom Jobcenter geschickt wurde.. .


!!! Ich habe ja auch erst gedacht, ich hätte die Anmeldung des LK und des Jobcenters evtl übersehen und stand eventuell nur SEHR klein irgendwo zwischen anderen Sachen.. .(Deshalb das Gespräch ja zugelassen).

!!! Es gibt aber wirklich nirgendwo weder vom JC noch vom LK auch nur EIN Wort irgendwo zu dem geplanten Hausbesuch (respektive Untersuchung). Nirgendwo!


!!! Da der RA ja nie was gegen das Gutachten aus 2014 eingewendet hat, liegt es natürlich dem Gericht in der Assistenz Sache vor... .!!!!.. . (Was ist SRL oder so ähnlich?).


Zitat Gila:
"Ich gehe mal davon aus, dass du in deiner "Eigenschaft" als Autistin ;-) geradezu "prädistiniert" sein wirst, Inhalte von Gesprächsabläufen präzise zu protokollieren, daher nehme ich dein Protokoll also auch sehr "ernst", auch wenn dir vielleicht dazu die ein oder anderen "Emotionen" nicht zugänglich sind ..."

Allerdings... .VOR der Borreliose hatte ich fast photografisches Gedächtnis. . Ich brauche diese Fähigkeit, um Gespräche analysieren zu können.. Aufgrund der Borreliose jetzt leider extreme Konzentrations- probleme und tlw auch Vergesslichkeit. ..
Daher fehlen einige Sätze.. .zb als sie sagte: "alles zu Assistenz geht über meinen Tisch und ICH bewillige das" habe ich im Anschluss (später, als sie schwieg), gefragt: "ob Sie Autismus Kenntnisse habe", was sie bejahte. Oder zum Thema "Krankenkasse Psychotherapie", da hat sie länger drin rumgebohrt. (Und war einer der vielen Punkte, wo ich SEHR misstrauisch wurde.. .Denn im Gegengutachten 2014 hiess ja: "solle meine (angebliche!) psychische Störung per Psycho Therapie behandeln lassen".

Der restliche Text war aber genau so, wie beschreiben. Die fehlenden Sätze werde ich nachtragen, sobald sie mir (hofftlich) wieder einfallen.. .



Eine "Posttraumatische Verbitterungstörung" ist auch ein tolles Konstrukt.. . Da hab ich erst vor 2-3 Monaten erstmalig von gehört und dachte zuerst: "das ist schwarzer Humor"... .keinesfalls und diese dubiose Krankheit soll es wirklich geben.. .grundgütiger. .. .wenn denen gar nix mehr einfällt.. .


Vielen lieben Dank! Drück Dich!
Mondblume

Ps: nachdem Amtsärztin weg war, hatte ich fast 1 stunde regelrecht katatonischen Zustand. (Sowas an Reaktion noch nie gehabt vorher). Und dann 3 x heftig erbrochen. (Denke war weniger Migräne, als psychische Reaktion auf das Ereignis).. .

Ergo war mir auch selber zum Ko..en.. .Dankeschön!

(To be continued)

Geändert von Mondblume (14.09.2017 um 21:45 Uhr)
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Alt 14.09.2017, 20:36   #58
Mondblume
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Mondblume
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Liebe Gila

Frage zu Deinem Zitat:

Zitat Gila: "Vielleicht noch einen Zusatz irgendwo, dass DU eine hinreichende Zusammenfassung und Begründung von ihr erwartest, WORAUF ihre Einschätzung, du seiest mindestens 1 Jahr AU denn fußt, denn aufgrund der in deinen Augen eher "unzureichenden" Untersuchung und fehlender fundierter Nachfrage nach deinen aktuellen Befindlichkeiten sowie deiner eigenen Wahrnehmung und Einschätzung wäre es dir nicht erklärlich, wie man jemanden "arbeitsunfähig" befinden kann, der sich selbst als durchaus arbeitsfähig einschätzt".

!!! Ja das wollte und will ich eigtl auch. Weiss aber NICHT, wie ich das formulieren soll, WEIL:

Wegen der Borreliose wäre ich immo ja tatsächlich AU, aber nicht dauerhaft.... . SIE scheint mich aber wegen des Autismus "Minimum 1 Jahr AU zu sehen". Wegen des Autismus war und bin ich ja nicht AU.. .Und wie ich ihr DAS nun ohne Romane ihr aufdröseln soll, war mir unklar. ..Deshalb liess ich es ganz.. .

Hast Du (oder jemand anderes) Idee, wie das formulieren?



Wie mein HA das sieht:

Mein HA ist bis 18ten noch im Urlaub. Hatte daher erstmals vor 3 Wochen mit ihm erste Mal über die Sache gesprochen und ihn auch gebeten, das jetzige Gutachten vom LK anzufordern. Ob er es tat, weiss ich daher noch nicht.

Der ist auch erst seit kurzem mein HA. Etwa 3 Monate.. . (lange geschichte.. .Unter anderem haben mich Sprechstundenhelferinnen ständig zu anderem Arzt geschickt, als ich wollte.. .An den hilfreichen in der Praxis kam ich nimmer ran.. .Da man dort auch nur alle 6 wochen überhaupt mal Termin bekommt, musste ich wechseln..)..

Der Neue scheint sehr gut zu sein. (Ganz gewiss bin ich aber noch nicht). Zb hat er direkt gesagt: "längere AU ist ja keine Erwerbs-UN-fähigkeit". Genaueres muss ich nächste Woche besprechen.

Lieb gruss und Gute Nacht!
Mondblume

(To be continued)
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Alt 14.09.2017, 22:16   #59
Mondblume
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Mondblume
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Liebe Gila und natürlich auch Alle anderen,


Ist das möglich, dass wir eine Reihenfolge erarbeiten?

Sicher ist ja sinnvoll, erstmal das jetzige Gutachten in Händen zu haben, bevor ich das dem Richter mitteile, dass es zu einem unangemeldeten Hausbesuch seitens des LK kam. (Oder sollte ich das auch so schon melden?)

Ich schicke das jetzt der Amtsärztin und fordere JC auf, mir den Nachweis über geplantes Gutachten und Nachweis des Untersuchungs-Auftrages zu schicken.


Problem mit RA:

Der RA, der ASSISTENZ macht, habe ich ja schon 2x angeschrieben. Jeweils mit kurzem Anschreiben und der Bitte es anzunehmen (da es ja theoretisch NUR ein JC Fall ist; also rechtlich ein anderer), aber natürlich darauf hingwiesen, dass es da eben eine Verknüpfung gibt. (Wenn ich vom LK auf den Autismus als AU erklärt werde, weder Therapien noch Arbeits-Assistenz erhalten werde).

Angehängt eben die Unterlagen dazu, die ich auch HIER einstellte. (Da er sich beide Male nicht rückmeldete, hab ich das Gesprächsprotokoll nicht dabei getan. Er hat ja offstl kein Interesse).

!!! Denn es kam NICHTS von ihm! Null.


!! Ob ich ihm wirklich drohen sollte, ihm den Fall zu entziehen.. .Da bin ich unsicher.. .

Denn ich HABE vor etwa 3 Monaten versucht den RA zu wechseln. Es gibt in Grosstadt auf der Liste nur 2 RA, die Autismus Fälle bearbeiten. Der eine hat auf JAHRE Aufnahme Stop! Der andere hat mir nicht geantwortet!

Ob es ganz OHNE Ra besser wäre, auch zweifelhaft. Oder?

Würde dem RA aber JETZT zumindest gerne noch mal schreiben wollen, dass ich das so wie er sich verhält, nicht grade produktiv finde und fragen warum er mir nie antwortet.. .

Idee was ich ihm Schreiben könnte? (Bin da wg Kommunikationstörung sehr unsicher, WIE formulieren).


!!! Für mich ist auch noch die Frage da, ob ich das damalige Gutachten des LK aus 2014 nicht doch nach pragraph 278 STGB anfechten könnte und das JETZT tun sollte. Oder ob das verjährt wäre.

WEIL: ich kann das ja mittels Ärzteblatt Novb 2013 beweisen, dass die vom LK angedichteten psychischen Erkrankungen in Kombination mit Autismus NICHT möglich sind.

Zitat:

" § 278
Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse

Ärzte und andere approbierte Medizinalpersonen, welche ein unrichtiges Zeugnis über den Gesundheitszustand eines Menschen zum Gebrauch bei einer Behörde oder Versicherungsgesellschaft wider besseres Wissen ausstellen, werden mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."

Soll ich das mal hier einstellen? (Gegengutachten LK Juni 2014 / das Hauptgutachten 2011 + das Gutachten auf Aktenlage März 2014 / + das Ärzteblatt Novb.2013).


Um die Anregungen kümmere ich mich. Hofftl nichts überlesen. Ja, den Autisten kenne ich. (Der auf seiner Seite zu Assitenz etc sehr gute Sachen schreibt.).



Lieber Gruss und Gute Nacht!
Mondblume

Geändert von Mondblume (14.09.2017 um 22:40 Uhr)
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Alt 15.09.2017, 02:06   #60
Mondblume
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Mondblume
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Liebe Gila,

Sorry für meine vielen Einzelantworten. Die 90 min Bearbeitung hier, keine Zitierfunktion am Handy etc, sind leider ALLE sehr ungünstig für mich.

Zitat Gila:

"Ja: man kann einer gutachtenden Stelle eine Weitergabe eines Gutachtens, mit dem man nicht einverstanden ist, untersagen - das hätte sicher schon längst passieren müssen!
Aber wie ich auch schon sagte: richtig dagegen vorgehen kann man nur, wenn WEGEN so einem Gutachten eine negative Entscheidung seitens einer Behörde getroffen wird."

Ja, es folgte ein ablehnender Bescheid aufgrund dieses Gegen-gutachtens des LK 2014. Deshalb hab ich SELBER Klage eingereicht ich mir dann in Ruhe den RA gesucht. Der war mir sogar von Forsea empfohlen worden!!

Er hat mir noch nicht mal verraten, WARUM er wegen das Gutachten nichts tat. :0((

Stelle das morgen, spätestens Samstag, vom Laptop aus ein.


Wegen der Amtsärztin und Diplom usw: DAS reden wirklich ALLE. .Auch dass ich DAS (mein Wunsch zu arbeiten), "doch gar nicht kann und lieber was in zb Verwaltung tun soll"... .ALLE ALLE ALLE... .Autisten sind ja angeblich zb auch nicht in der Lage zu vereisen. . .
deshalb reagiere ich da entweder gar nimmer drauf, oder versuche es Nicht-Autisten gerecht zu erklären. .Zb: "bin Autodidaktin, war selten in Vorlesungen...usw".

Mittlw aber meist soo resigniert, dass ich es gar nimmer versuche.. Und SELBER auch schon gar nimmer als Dikrimierung wahr nehme. Danke für's Erinnern!


Mir SELBER ist auch leider erst beim protokollieren aufgefallen, dass die Lady mich ja wirklich zu fast gar nichts hat ausreden lassen..:0((



Liebe HermineL,

Dankeschön für Deinen Zusatz! Ich habe ihn eingefügt.


Schlaft alle hofftl gut!
Mondblume

Geändert von Mondblume (15.09.2017 um 03:22 Uhr)
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Alt 15.09.2017, 10:04   #61
gila
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Standard AW: Ausmustern in HLU in unangemeldetem Hausbesuch Amtsärtztin und ohne AU statthaft?

Hallo Mondblume - heute ist mir etwas Ausführlicheres nicht möglich - aber ich habe dir alle Formulierungen für ein Schreiben an die Amtsärztin und auch Gericht/Anwalt an die Hand gegeben.

Kopiere dir die Sätze doch mal raus auf den Laptop und formuliere sie - inhaltlich passend - auf deine "Ich-Form" um.

Die Amtsärztin behauptet ja es wäre KEINE Begutachtung gewesen - dennoch stellt sie ja ein "Ärztliches Zeugnis" aus, indem sie die Arbeitsunfähigkeit attestiert.
Dazu braucht man DIAGNOSEN - und diese soll sie dir doch mal konkret benennen.
Erst dann wirst du sicher sein, ob sie sich auf die Borreliose und aktuellen Einschränkungen bezieht - oder ob sie das mit dem Autismus vermischt!

LG!
__

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Alt 15.09.2017, 10:52   #62
Simone17
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Simone17
Standard AW: Ausmustern in HLU in unangemeldetem Hausbesuch Amtsärtztin und ohne AU statthaft?

Hallo Mondblume,

Zitat:
" § 278
Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse

Ärzte und andere approbierte Medizinalpersonen, welche ein unrichtiges Zeugnis über den Gesundheitszustand eines Menschen zum Gebrauch bei einer Behörde oder Versicherungsgesellschaft wider besseres Wissen ausstellen, werden mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
"
Überleg Dir, ob Du das thematisieren willst. Da geht es um wissentlich falsche Angaben.

Bei psychschen Erkrankungen wird der Beweis dafür schwer zu erbringen sein.

Was ich gelesen habe, sind Symptome, keine Diagnose, wurde denn überhaupt eine Diagnose gestellt? Evtl nicht hochgeladen?

Falls der LK eine Diagnose genannt hat, hast Du zwei verschiedene Diagnosen von denen eine falsch sein kann. Der LK wird auf seiner Sicht beharren, das andere Gutachten ist wesentlich älter, der attestierende Arzt für keine Stellungnahme verfügbar.
Eine Differentialdiagnose schließt auch nicht zu 100 % aus, dass bei einem Patienten von vielen evtl. beide Erkrankungen auftreten, sondern bedeutet, dass man meistens unterscheiden muss, welche Erkrankung vorliegt.-
Letztendlich kann man da lang streiten. Du mußt weitere Gutachten erstellen lassen, um weiter zu kommen. - Nur weil der Autismus-Arzt ein Verfechter seiner Theorien ist, ist seine Diagnose schließlich auch nicht unhinterfragbar.

LG Sim
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Alt 17.09.2017, 23:23   #63
Kerstin_K
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Standard AW: Ausmustern in HLU in unangemeldetem Hausbesuch Amtsärtztin und ohne AU statthaft?

Simone,

Sorry, aber da bin ich anderer Meinung. Autismus ist etwas, was nicht heilt, besser oder schlechter wird. DA muss man nicht alle par Jahre neue Gutachten erstellen lassen.

Die Autsmus Diagnose von Mondblume wurde von DEM Spezialisten für Autismus bei Erwachsenen in Deitschland gestellt, die Diagnostik ging über mehrere Tage, das Gitachten umfasst ca. 40 Seiten.

Da kommt dann 2014 so ein Möchtegern-Psychologe an und wischt das nach einem 10-Minütigen Gespräch einfach vom Tisch. Und dass, obwohl er zuvor zugegegeben hat, dass er sich mit Autismus nicht auskennt. Und da meinst Du, das hat irgend eine Wert? Nicht Dein Ernst, oder?

Das kommt mir ja fast so vor wie bei einer Freundin von mir vor einigen Jahren. Sie wurde ohne Arme und Beine geboren. Nach 15 Jahren war dann mal eine neue Arbeitsplatzausstattung fällig. Die DRV lehnte ab, weil sie angeblich nicht im ausreichenden Maße nachgewiesen hatte, dass die Behinderung noch besteht. Tja, die meisten Befunde wareb halt aus ihrer Kindheit. Aber da wächst ja wohl auch nichts mehr nach. Wozu soll sie dass immmer wieder überprüfen lassen mittels Röntgenaufnahmen? Vor Gericht war das dann ganz schnell erledigt.


Gila,

sicher ist da bei dieser "Begutachtung" vieles nicht so gelaufen, wie es sein solllte, aber bei der Interpretation von Mondblumes Gedächtsnisprotokoll bin ich vorsichtig. Von uns war niemand dabei und Es könnte auch sein, dass Mondblume da einiges falsch verstanden hat, gerade weil sie nicht zwischen den Zeilen lesen kann, Gestik und Mimik nicht unterpretieren kann usw.

Ich will mal nur 2 Punkte rausgreifen:

Enthinderung ist ein komisches Wort. Finde ich ehrlich gesagt auch. Mir ist dieser Ausdruck bisher auch nur im Autismus-Umfeld begegegnet. Irgendwie klingt das komisch, ich kann es leider auch nicht erklären, warum. Das heisst aber doch nicht, dass ich die Bedeutung des Wortes nicht kenne. Das sind 2 verschiedene Dinge.

Und die Vorstellungen von Mondblume, was sie so arbeiten will, naja. Irgendwie kommt mir das fast vor, als wenn ein Rollstuhlfahrer als Dachdecker arbeiten will oder ein Gehörloser als Musiker und ein Blinder als Maler oder Fotograf. In einem Posting unter ihre alten Nick hat Mondblume ja selber geschrieben, dass die Studienfachwahl ein "Volltreffer" war. Als sie sich für dieses Berufsfeld entschieden hat, wusste sie nämlich noch nicht, dass sie Autistin ist.

Ich bin selber von Geburt an behindert und bin sicher die letzte, die jemanden mit Behinderung in der Berufswahl einschränken will, aber muss es denn unbedingt etwas sein, wo es genau auf de Fähigkeiten ankommt, die ein Autist eben nicht hat? Das kann doch keine Assistenz ausgleichen und dazu ist sie auch nicht da.

Am ehesten kann ich mir da noch den Möbelbau vorstellen, aber das wird wharscheinlich an anderen Dingen scheitern, denn so woe Mondblume derzeit wohnt, darf Sie im SOmmer nicht hämmern und sägen. Es müssten also externe Räumlichkeiten her und ob sich das dann trägt, wo wegen der TAgesrhythmusverschhiebeung eh schon der halbe Tag weg ist ....schwierig.

Vielleicht at die Amtsärztin ja genau das gemeint mit ihrem Verweis auf die Verwaltung?
__

Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.09.2017, 09:27   #64
Simone17
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Simone17
Standard AW: Ausmustern in HLU in unangemeldetem Hausbesuch Amtsärtztin und ohne AU statthaft?

Hallo Kerstin,

der "Spezialist", wie Du schreibst, ist merkwürdigerweise so ziemlich der einzige, der Autismus so inflationär definiert.

Dafür ist er dann nach der Diagnose für seine von ihm als Autisten definierten Patienten nicht mehr zu erreichen. Er hat sich ja auch sein Aufgabengebiet geschaffen, Ansehen und ein Thema für seinen Lehrstuhl. Im Bereich Psychiatrie ist es ja nicht so wie z.B. bei Infektionskrankheiten, dass sich neue interessante Themen von selbst ergeben, sondern das Feld ist beackert. -
Deswegen ist es in der Psychiatrie öfters der Fall, dass man immer geringere Abweichungen von der Norm als Krankheit definiert. -

Neue Gutachten werden nötig, wenn die Diagnose strittig ist und der attestierende Arzt nicht mal über die Auswirkungen der Krankheit im Alltag eines Patienten Stellung nimmt und die Diagnose für andere Fachärzte nicht eindeutig ist.
Außerdem auch wenn eine Krankheit, die ursprünglich nur bei schwerster offensichtlicher Beeinträchtigung diagnostiziert wurde, durch einen Verfechter so umdefiniert worden ist, dass man anscheinend bis um die 50 damit durchs Leben geht, ohne dass die Krankheit auffällt. Zumal die Differantialdiagnose v.a. auf biografischen Angaben beruht. -
Dein Vergleich hinkt da schon a bissel

Hauptsächlich werden aber bei einem Rechtsstreit die hervorgehobenen Punkte Probleme machen. -
Sicher nimmt man hilfreiche Gutachten gerne mit, aber wenn man sich überlegt, ob man sich auf einen Rechtsstreit einläßt, ist es auch mal hilfreich, die Perspektive der Gegenseite einzunhemen, bevor man sich aufnervt mit der Klagerei.

LG Sim

Geändert von Simone17 (18.09.2017 um 09:40 Uhr)
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Alt 18.09.2017, 11:08   #65
gila
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Standard AW: Ausmustern in HLU in unangemeldetem Hausbesuch Amtsärtztin und ohne AU statthaft?

Hallo Kerstin:

Zitat: sicher ist da bei dieser "Begutachtung" vieles nicht so gelaufen, wie es sein solllte, aber bei der Interpretation von Mondblumes Gedächtsnisprotokoll bin ich vorsichtig. Von uns war niemand dabei und Es könnte auch sein, dass Mondblume da einiges falsch verstanden hat, gerade weil sie nicht zwischen den Zeilen lesen kann, Gestik und Mimik nicht unterpretieren kann usw.

Und genau deswegen sollte Mondblume darauf bestehen, dass so ein "Ausfragen" ohne Beistand, ohne die notwendige Barrierefreiheit möglichst keine Berücksichtigung finden darf, schon gar nicht, wenn daraus mögliche Nachteile entstehen könnten!
__

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Alt 18.09.2017, 13:52   #66
Mondblume
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Hallo ihr lieben,

Möchte mal kurz korregieren:

Hallo Kerstin_K

Mein Autismus Gutachten ist nicht "40 Seiten lang", sondern 4. Es wurde nicht über "mehrere Tage erstellt", sondern über 6 Monate.

Weiter sinngemäss:"ich wäre bei Mondblume Ausführungen zum Termin Amtsärztin vorsichtig, wg der Kommunikation Störungen zb nicht zwischen Zeilen lesen können".

1) eben weil ich NICHT zwischen den Zeilen lesen kann, habe ich das Gespräch quasie wortwörtlich wieder gegeben.

2) Zitat kerstin_k

"Und die Vorstellungen von Mondblume, was sie so arbeiten will, naja. Irgendwie kommt mir das fast vor, als wenn ein Rollstuhlfahrer als Dachdecker arbeiten will oder ein Gehörloser als Musiker und ein Blinder als Maler oder Fotograf. In einem Posting unter ihre alten Nick hat Mondblume ja selber geschrieben, dass die Studienfachwahl ein "Volltreffer" war. Als sie sich für dieses Berufsfeld entschieden hat, wusste sie nämlich noch nicht, dass sie Autistin ist."

A) will ich nicht den üblichen Beruf eine Sozpäd ausüben. Sondern Einzelgespräche oder kleine Gruppen anleiten. (Yoga, Tanz, Malen etc).

DAS kann ich sehr wohl. SOGAR GUT!.. Und möchte es nicht abgesprochen wissen. Weder von Amtsärztin, noch von sonstwem... (!!)


Und sorry, der Möbelbau ist mir vieeel zu anstregend. Das tue ich nur, wenn ich MUSS. (Eigenbedarf).

Und ganz ehrlich: möchte das auch nicht diskutieren, was andere meinen, ich könnte müsste sollte.. .können darf!!... .



Hallo Simone:

Ja, die Diagnose, also das Gutachten als ganzes, hab ich noch nicht eingestellt. Eigestellt hatte ich Seite 4 des Gutachtens. Da steht die Diagnose aber auch. Allerdings ohne ICD 10 F 84.5


Keine Ahnung ob wir vom gleichen Autismus Spezialisten sprechen. Aber ja, ich will, wenn möglich das Gegengutachten des LK angreifen. Evtl geht es sogar um Paragraph 345 Stgb. "Falsch Beurkundung im Amt". (Falls dieser Arzt beamtet ist). Da fiele sogar das "wissentlich" weg.)


1) war das Autismus Gutachten als erstes erstellt.

2) das Gegengutachten enthält eine psychische Diagnose, die zusammen mit Autismus NICHT möglich ist. Es ist ENTWEDER die psychische Diagnose ODER Autismus. (Welches im übrigen keine Psych diagnose ist).

3) lässt sich das im Ärzteblatt November 2013 nachlesen, dass es entweder die psych Diagnose ODER Autismus ist. Dieses Ärzteblatt ist nicht nur von dem Autismus Spezialisten verfasst, sondern von mehreren. Und es entspricht den allgemeinen Diagnose Standards, welche Kriterien man für die Autismus Diagnose zugrunde gelegt hat.

4) das Ärzteblatt und der Diagnose Standard waren VOR dem Gegengutachten des LK allgemein bekannt und veöffentlicht. Also für JEDEN Arzt zugänglich.


5) öhhh, wer sagt dass ich bis fast 50 zig, OHNE Auffälligkeiten und Probleme durch das Leben ging?? Es gab nur keinen Namen dafür. Alle Doc's gingen in Unkenntnis zb von Depressionen oder sozialer Phobie aus. ...Da wusste ich aber, dass es nicht hinkommt. Ich habe ja zb keine ANGST vor Menschen.. .



Der Rest leider morgen, da es mir seit paar tagen sehr schlecht geht. (Borreliose).

Lieb gruss
Mondblume

Geändert von Mondblume (18.09.2017 um 15:03 Uhr)
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Alt 18.09.2017, 14:29   #67
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Standard AW: Ausmustern in HLU in unangemeldetem Hausbesuch Amtsärtztin und ohne AU statthaft?

Hallo Mondblume,

Zitat:
Ja, die Diagnose, also das Gutachten als ganzes, hab ich noch nicht eingestellt. Eigestellt hatte ich Seite 4 des Gutachtens. Da steht die Diagnose aber auch. Allerdings ohne IDC 10 F 84.5
Ich meinte, das Gutachten des LK - steht da irgendwo eine Diagnose?
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Alt 18.09.2017, 14:36   #68
Mondblume
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Mondblume
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Hallo Simone

Ja, da steht eine Diagnose. Da steht sinngemäss:

"Das es nicht abschließend Autismus sei, sondern die Psych Diagnose ICD 10 F XY. .... .DAS würde auch meine überzogenen Ansprüche an Assistenz und Hilfsmittel begründen".

"Überzogen" stand da nicht wörtlich; war aber so gemeint.

Also schwarz auf weiss und sogar mit ICD 10 Klassifizierung.

Und DAS ist halt nicht möglich. Entweder oder.

Und nein, die Sachen dazu hab ich noch nicht eingestellt.

Lieb gruss
Mondblume
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Alt 18.09.2017, 15:22   #69
Simone17
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Simone17
Standard AW: Ausmustern in HLU in unangemeldetem Hausbesuch Amtsärtztin und ohne AU statthaft?

sorry... Hatte Probs mit PC.

Zitat:
Keine Ahnung ob wir vom gleichen Autismus Spezialisten sprechen
Ich gehe mal davon aus, dass der Prof. V. gemeint ist , wenn von dem Spezialisten gesprochen wird.

Zitat:
2) das Gegengutachten enthält eine psychische Diagnose, die zusammen mit Autismus NICHT möglich ist. Es ist ENTWEDER die psychische Diagnose ODER Autismus. (Welches im übrigen keine Psych diagnose ist).
Siehe meine Frage, wirklich DIAGNOSE. Leider gehst Du auf mein Beitrag zur DD nicht ein.

Gerade im Bereich psychischer Erkrankungen, auch wenn man Autismus da nicht zu zählen will, (da hat man aber das gleiche Problem der Diagnosestellung) bekommt man schnell sehr verschiedene Diagnosen, kenne ich aus eigener Erfahrung, weil man eben nicht röngen kann o.ä. eindeutige Befunde) und dann jeder genau zum gleichen Ergebnis kommt.
Du gehst offensichtlich davon aus, dass Du vor Gericht wie von Dir gewünscht die Diagnose Autismus bestätigt bekommst. ...

ÄHHHH - Du könntest auch verlieren und hast dann vielleicht noch Zusatzdiagnosen. - Lies doch mal im Internet in Foren für Leute mit psychischen Problemen und heftigen Fehldiagnosen wie z.B. Psychose, die einen ein Leben lang begleiten und als Patienten oft schon in eine Schublade stecken...

Zitat:
) lässt sich das im Ärzteblatt November 2013 nachlesen, dass es entweder die psych Diagnose ODER Autismus ist. Dieses Ärzteblatt ist nicht nur von dem Autismus Spezialisten verfasst, sondern von mehreren. Und es entspricht den allgemeinen Diagnose Standards, welche Kriterien man für die Autismus Diagnose zugrunde gelegt hat.

4) das Ärzteblatt und der Diagnose Standard waren VOR dem Gegengutachten des LK allgemein bekannt und veöffentlicht. Also für JEDEN Arzt zugänglich.
Ja und? Das ist eine medizinische Publikation, man kann in der Medizin durchaus auch andere Standpunkte vertreten. Zur DD siehe oben. Davon ab, sagt das Ärzteblatt rein gar nichts über den Einzelfall aus.
Auch der Prof V kann mal irren, oder großzügig Austismus bescheinigen, was ja sein Steckenpferd ist. -

Zitat:
wer sagt dass ich bis fast 50 zig, OHNE Auffälligkeiten und Probleme durch das Leben ging??
Bitte genau lesen. - Ich hab gesagt, dass Du so lang nicht als Autistin aufgefallen bist, nicht, das es dir nie schlecht gegangen ist. Aber - nach der engeren, ursprünglichen Autismus-Diagnose gäbe es solche Fälle nicht.

Wenn Du wegen der Diagnose, mit der Du Dich nicht identifizieren kannst klagen willst, dann sei Dir wenigstens bewußt, dass Du das Risiko eingehst, evtl.Deine Situation zu verschlimmern und ein Eigentor zu schießen. Rechrchiere auch mal nach Fällen, in denen Leute wegen falscher nicht körperlicher Diagnosen geklagt haben und dann entscheide, ob es das Risiko wert ist.
Zitat:
Alle Doc's gingen in Unkenntnis zb von Depressionen oder sozialer Phobie aus. ...Da wusste ich aber, dass es nicht hinkommt. Ich habe ja zb keine ANGST vor Menschen.
Naja, oft kommt es auch zu einer Somatisierung, d.h. man verlagert psychsiche Beschwerden auf die körperliche Ebene und fühlt dann die ursprüngliche psychische Erkrankung nicht mehr.
Und wenn Du jetzt beim lesen schon ziemlich entnervt bist, dann überleg Dir ob Du solche Aussagen und noch einige andere vor Gericht oder von einem Gutachter hören willst und mit ungewissem Ausgang damit im Gepäck Klage einreichen.

Deine Regelleistungen bekommst Du doch, Du bist doch momentan nicht in der Situation, dass Dir Lseitungen vorenthalten werden, außer der Assistenz. Warum dann so eine riskante Klage? - Du bist noch von der Borreliose angegeriffen, hast das Tagesrhythmus-Problem, wohnst auf dem platten Land, bist Ü50 und lange aus dem Arbeitsleben raus, ich muß Kerstin da schon zustimmen, dass auch mit Assistenz sich vermutlich nicht viel ändern wird. - Werd doch erstmal richtig gesund.

LG Sim
Simone17 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.09.2017, 15:24   #70
Mondblume
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Mondblume
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Liebe Simone

Zitat Simone:

"Zumal die Differantialdiagnose v.a. auf biografischen Angaben beruht. -
Dein Vergleich hinkt da schon a bissel"

Das muss ich korregieren, weil es stimmt überhaupt nicht. Wer hat das erzählt, bzw wo hast Du das her?

Das Biographische war lediglich eine der BEIDEN "Voruntersuchungen". Danach wurde ich 8 stunden lang durch alle verfügbaren standardisierten Fragebögen zu allen nur erdenklichen Psych Diagnosen "gehetzt". Ohne Pause. Ohne nachdenken. Nicht mal Mittagspause gab es. Hab die hälfte mein Brotes zwischen Fragen runter gewürgt. Kaffe wurde kalt. Abwechselnd dann immer wieder zwischendrin mehrere Intelligenz Testungen, Konzentrationsspiele, räumliche Vorstellung usf usf. Das ging dermassen Schlag auf Schlag, das auch ein "Verstellen" absolut nicht möglich gewesen wäre. Abschließend wurde noch meine "Lernfähigkeit" getestet.

Ein Mrt vom Gehirn wurde auch gemacht.

Ich weiss nicht wieviele Psych Teste ich da durchlaufen habe..20?..25??. Aber insgesamt waren es mit den ganzen Intelligenz- und Reaktions- und sonstigen Testungen bestimmt an die 40-45 und mehr.

Und DANACH folgte noch ein 2 Stündiges Abschluss Gespräch, wo ich noch mal zu einzelnen Antworten zu obigen Testen genauer befragt wurde. Und erst DANACH gab es wirklich die Diagnose.


Insofern: Kerstin_K hat völlig Recht. Da kommt ein Amtsarzt daher und zweifelt DAS nach 10 min und etwa 10 Fragen offen an?

Der Autismus nicht mal kennt? Sonst hätte er ja auch gewusst, dass die von ihm gestellte psych Diagnose die am häufigsten gestellte FEHL-Diagnose bei Autismus ist und in Kombination schon mal gar nicht möglich ist.

Katastrophe ist allerdings, dass er nach Diagnose nimmer greifbar ist.


Lieb gruss
Mondblume

Geändert von Mondblume (18.09.2017 um 16:12 Uhr)
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Alt 18.09.2017, 15:29   #71
Simone17
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Simone17
Standard AW: Ausmustern in HLU in unangemeldetem Hausbesuch Amtsärtztin und ohne AU statthaft?

.. Posts haben sich überschnitten.
Habe keine Zeit mehr, auf alles zu schreiben, aber hoffe, ich habe meine Gedanken verständlich ausgedrückt.

LG Sim
Simone17 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.09.2017, 15:48   #72
Mondblume
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Mondblume
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Liebe Simone,

Vielleicht hast Du ja die Tage Zeit? Denn einiges ist ja jetzt verändert. Zb bezieht sich die Diagnose ja nicht nur auf biographie.

Ich verstehe Deine Bedenken. Ich mach mir da ja auch meine Gedanken.

Zitat Simone:
"Auch der Prof V kann mal irren, oder großzügig Austismus bescheinigen, was ja sein Steckenpferd ist. -*"

Wie kommst Du darauf? Wenn Du liest, wie die Diagnose gestellt wird, (und das auch nicht nur von ihm, sondern ich hatte insgesamt 3 verschiedene Doc's), scheint mir das doch arge Unterstellung. Es bekommen auch nur max 20-30% aller getesteten Leute tatsächlich die Diagnose Autismus.

Zitat Simone:
"Siehe meine Frage, wirklich DIAGNOSE. Leider gehst Du auf mein Beitrag zur DD nicht ein"

Verstehe leider nicht, was Du meinst. Möchtest Du die genaue Diagnose des LK wissen? Was bedeutet die Abkürzung "DD"?

Zitat Simone:

"Bitte genau lesen. - Ich hab gesagt, dass Du so lang nicht als Autistin aufgefallen bist, nicht, das es dir nie schlecht gegangen ist."

Ich denke schon, dass ich als Autistin aufgefallen bin. Auch wenn keiner den Namen dafür wusste. Es sind ja doch etliche Gemeinsamkeiten unter Autisten, die ich auch alle habe.

Zitat Simone:

"Aber - nach der engeren, ursprünglichen Autismus-Diagnose gäbe es solche Fälle nicht."

Hmmm, unsicher bin. Meinst Du damit evtl ausschließlich den Kanner Autismus mit Intelligenz Minderung?

Weil: das würde nicht stimmen. Hans Asperger hat schon früh auf den Asperger Autismus hingewiesen.



Ich gehe natürlich nicht davon aus, dass ich zu 100% gewinnen würde. Sonst würde ich vermutlich nicht fragen.


Allerdings bin ich der Meinung, dass ich "eigtl" recht bekommen müsste. Denn Äpfel und Birnen sehen zwar ähnlich aus, aber sind nun mal was anderes. Beispiel hört sich doof an, trifft es aber. Die psych Diagnose des LK ähnelt oberflächlich dem des Autismus. Deshalb IST es die häufigste Fehldiagnose.


Meinst Du wirklich, die Gefahr wäre sooo gross, dass der Richter komplett neues Autismus Gutachten erstellt sehen will? Und wer sollte es erstellen? Dr V. ist ja DER Experte in Deutschland. Und ein anerkannter meines Wissens.

Danke für Deine Bedenken!

Lieb Gruss
Mondblume

Geändert von Mondblume (18.09.2017 um 16:17 Uhr)
Mondblume ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2017, 00:17   #73
Mondblume
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Hi simone,

Noch ein Ps, da ich auf Deine Einwände gegoogelt habe:

Zitat Simone:
"der "Spezialist", wie Du schreibst, ist merkwürdigerweise so ziemlich der einzige, der Autismus so inflationär definiert."

Auch da irrst Du leider sehr. Es gibt sehr sehr viele, die die Diagnose Kriterien genauso so sehen wie Dr Vogeley. Und er ist in Deutschland unter Ärzten SEHR anerkannt als DER Spezialist.

Googel mal ärztliche Leitlinien Autismus 2016. Ab Seite 188.


Hi kerstin_k,

Ich mag zwar nicht die Fähigkeit haben, zwischen den Zeilen zu lesen. Vor allem, wenn mich jemand aufs Glatteis führen möchte, oder angreifen. Das kapiere ich in Regel nicht, oder viel zu spät. Ich kann auch nicht telefonieren.

Dafür habe ich evtl etwas viel wertvolleres: ich glaube an die Fähigkeiten und innere Kraft in jedem Menschen. Ich bin vorurteilsfrei und bewerte nicht alles und jedes. Ich denke nicht in Schubladen. Ich nehme jeden so, wie er ist. Ich bin sehr sensibel und einfühlsam. Nein, dass beißt sich nicht mit Autismus.

Ich bin ehrlich und loyal. Ich verstellen mich nicht und spiele keine Spielchen. Was ich sage, meine ich auch so. Manipulation ist mir fremd. Ich bin treu, zuverlässig und gründlich. Ich würde niemals absichtlich Mensch, Tier oder Pflanze weh tun. Weder mit Worten, noch tätlich.

Ich beobachte die Leute aufgrund meiner sogenannten "Defizite" auch genauer als andere. Daher kann ich, wenn ich jemanden kenne, schon am Geräusch der Schritte oder der Stimmlage hören, ob es ihm/ihr gut geht. Dadurch achte ich die Grenzen und Eigenheiten von Mensch und Tier und nehme darauf Rücksicht. Oft OHNE Worte. Ich mag länger brauchen, um andere einzuschätzen, dann aber sehr viel genauer und viel tiefer. Usw usf.

Negativ gesehen, fehlen mir damit natürlich etliche "Sozialkompetenzen" und kann mich in dieser Welt damit nur sehr schwer durchsetzen.


Aber die Leute spüren instinktiv meine gute Seiten und kommen gerne und gezielt zu mir. DAS war schon immer so. .Auch Tiere. Der Igel zb sitzt grad neben mir und lässt sich kraulen. ;0).. . Und ich bin auch beileibe nicht die einzige Sozpäd, Ärztin oder Therapeutin, die "nebenbei" auch Autistin ist.

Es ist nur leider eines der vielen vielen Vorurteile, die noch kursieren, dass man "sowas" als Autistin nicht kann und sich besser hinter irgendwelchen Akten und Computern versteckt (Grusel).. .aber bitte bloss nicht mit Menschen...(Ob ich die wohl anstecken könnte?.. ;0)..).


Gute Nacht an alle
Mondblume

Geändert von Mondblume (19.09.2017 um 01:27 Uhr)
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Alt 19.09.2017, 09:35   #74
Simone17
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Standard AW: Ausmustern in HLU in unangemeldetem Hausbesuch Amtsärtztin und ohne AU statthaft?

Hallo Mondblume,

Zitat:
Was bedeutet die Abkürzung "DD"?
Differentialdiagnose.
Zitat:
Möchtest Du die genaue Diagnose des LK wissen?
Ja, genau darauf wollte ich raus. Ich vermute anhand der eingestellten Passsagen, dass der LK eine narzisstische Persönlichkeitssörung annimmt. -
Wobei, wenn man sich auf das Ärztebaltt beziehen will, die Abgrenzung von Persönlichkeitssörungen und Autismus der Zeitpunkt der ersten Beschwerden relevant ist, somit dann doch wieder die biografischen Details.

Dass eine Differentialdiagnose eine Komorbidität ausschließt, wie Du einige Male geschrieben hast, ist nicht richtig, sie selbe Quelle

Zitat:
Die häufigsten in einer Beobachtungsstudie an spät diagnostizierten AS festgestellten psychiatrischen Komorbiditäten (Kasten 2) umfassen depressive Störungen in 53 % sowie die auch differenzialdiagnostisch relevanten Angststörungen in 50 %, AD(H)S in 43 % sowie Zwangsstörungen in 24 % der Fälle (6, 24). Im Vergleich zu alterstypisch diagnostizierten AS liegen bisher nur wenige Studien zur Abgrenzung psychiatrischer Komorbiditäten und Differenzialdiagnosen vor (24, 25).
Es ist also schon Asperger zusammen mit psychischen Erkrankungen möglich. Es muß im Einzelfall unterschieden werden, ob ausschließlich Autismus, Autismus plus psychische Erkrankung oder kein Autismus und ausschließlich eine psychsicher Erkrankung vorliegt. Das bedeutet Differentialdiagnose, nicht dass sich Autismus und andere Erkrankungen ausschließen.

Komorbidität bedeutet, dass Erkrankungen häufig zusammen auftreten.

Zitat:
Aber - nach der engeren, ursprünglichen Autismus-Diagnose gäbe es solche Fälle nicht."
Hmmm, unsicher bin. Meinst Du damit evtl ausschließlich den Kanner Autismus mit Intelligenz Minderung?
Weil: das würde nicht stimmen. Hans Asperger hat schon früh auf den Asperger Autismus hingewiesen.
Ich meine Autismus, der in der Kindheit und Jugend diagnostiziert wurde, weil die Beschwerden so ausgeprägt und augenfällig sind.

Zitat:

Wie kommst Du darauf? Wenn Du liest, wie die Diagnose gestellt wird, (und das auch nicht nur von ihm, sondern ich hatte insgesamt 3 verschiedene Doc's), scheint mir das doch arge Unterstellung. Es bekommen auch nur max 20-30% aller getesteten Leute tatsächlich die Diagnose Autismus.
Selbstverständlich gibt es zu dem ganzen Thema nicht nur eine Meinung, dann wäre es auch unnötig, abzuwägen, ob eine Klage riskant ist oder nicht.

Ich finde den Begriff "Unterstellung" umpassend, der Prof V. hat eben seine fachliche Meinung und einige, die sie teilen und es gibt wie so oft in der Medizin auch andere fachliche Meinungen.

Wie schon geschrieben, habe ich selbst psychische Probleme, und kenne es aus leidiger Erfahrung, dass man von verschiedenen Ärzte verschiedene Diagnosen gestellt bekommt, die einen raten zu Therapie, die anderen zu Medikamenten, manche zu beidem, andere empfehlen Heilpraktikertechniken, die einen wollen einen stationär langfristig auf Kur schicken, die nächsten raten zu ambulanter Therapie und da gibt es auch wieder verschieden Meinungen.-
Dass man sich die für einen hilfreichste Richtung auswählt ist klar, d.h. aber nicht, dass es zwingend bei einem Rechtsstreit unterstützt wird.

Dr. V. diagnostiziert anhand der von Dir beschriebenen Kriterien,
Zitat:
Das Biographische war eine der "Voruntersuchungen". Danach wurde ich 8 stunden lang durch alle verfügbaren standardisierten Fragebögen zu allen nur erdenklichen Psych Diagnosen ... Abwechselnd dann immer wieder zwischendrin mehrere Intelligenz Testungen, Konzentrationsspiele, räumliche Vorstellung usf usf. D...Abschließend wurde noch meine "Lernfähigkeit" getestet.
Ein Mrt vom Gehirn wurde auch gemacht.
Und DANACH folgte noch ein 2 Stündiges Abschluss Gespräch, wo ich noch mal zu einzelnen Antworten zu obigen Testen genauer befragt wurde. Und erst DANACH gab es wirklich die Diagnose.
Anamnese, Psychologische Tests, Diagnosegespräch. Alles in einem sehr theoretischen Rahmen. -

Bei den meisten Patienten mit psychischen Erkrankungen im weiteren Sinne kommen auch Therapieberichte aus längerfristiger ambulanter oder stationärer Psychotherapie dazu, die Aussagen über die persönliche Situation und Entwicklung über einen längeren Zeitraum und die Alltagsbewältigung erlauben.
Das interessiert besonders, wenn Leistungen beantragt oder eingeklagt werden, um beurteilen zu können, was sinnvoll ist.

Wenn ich alles richtig verstanden habe, dann argumentierst Du mit älteren Attesten, die alle noch vor Deinem Umzug ausgestellt worden sind. Danach warst Du mit Abwehr beschäftigt. - Wesentlich bessere Chancen hättest Du, hättest Du aktuelle Atteste am besten aus laufender therapeutischer Behandlung, die in Deinem Sinne wären. - Hilfreich wäre natürlich auch, wäre Prof V. mal greifbar und würde aktuell und konkret Stellung nehmen.

Momentan ist das alles etwas wenig, um Recht zu bekommen, sollte der LK einen halbwegs patenten Anwalt schicken oder der Richter nicht sehr auf Deiner Seite sein.

Hoffe, ich habe nichts vergessen.

LG Sim

Geändert von Simone17 (19.09.2017 um 10:06 Uhr)
Simone17 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2017, 11:30   #75
Simone17
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Simone17
Standard AW: Ausmustern in HLU in unangemeldetem Hausbesuch Amtsärtztin und ohne AU statthaft?

Doch was übersehen

Zitat:
Meinst Du wirklich, die Gefahr wäre sooo gross, dass der Richter komplett neues Autismus Gutachten erstellt sehen will? Und wer sollte es erstellen? Dr V. ist ja DER Experte in Deutschland. Und ein anerkannter meines Wissens.
Kommt wirklich sehr auf den Richter an.

Ich halte es jedenfalls für nicht abwegig, dass nochmal ein Gutachter eingeschaltet wird, schon mal, weil im Gutachten von Prof V. wenig zu Deiner konkreten persönlichen Hlfsbedürftigkeit und Deinen Einschränkungen gesagt wird und er sich nicht mehr erreichen läßt.

Und da weiss man eben wieder nicht, was dem nächsten Gutachter durch den Kopf geht.


Ich hatte auch mal so eine "nette" Diagnose bekommen und hab das Gutachten unter den Tisch fallen lassen. Das Risiko, dass ich an so eine unaufgeschlossene Dumpfbacke von Gutachter gerate und ich dann den Unsinn in wichtigen Unterlagen stehen habe, war mir zu groß.
Ich habe Rente wegen Depression und Generalisierter Angststörung und PTBS, was mir meine behandelnden Ärzte und diverse Gutachter bestätigt haben, bis auf diesen einen, der diese Diagnosen verworfen und mir eine sehr unfreundliche angedichtet hat, zum Glück in einer separaten Sache, so dass ich sie mir in die Vitrine stellen und verstauben lassen kann

LG Sim
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amtsärtztin, ausmustern, hausbesuch, statthaft, unangemeldetem

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