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Start > > -> Arbeitsunfähig aus der Reha entlassen - LTA - Zwischen-Übergangsgeld ?

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Alt 07.12.2017, 15:18   #26
saurbier
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Registriert seit: 07.03.2013
Beiträge: 2.050
saurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiert
Standard AW: Arbeitsunfähig aus der Reha entlassen - LTA - Zwischen-Übergangsgeld ?

Der § 145 SGB III regelt doch nur den Leistungsstatus bei der AfA wenn jemand bei der KK ausgesteuert wurde, also über 6 Monate nicht Leistungsfähig.

Wenn man dann ein ALG-I nach § 145 SGB III erhält, dann wird dies solange gezahlt wie man einen grundsätzlichen Anspruch auf ALG-I hat (also 12, 15, 18 oder 24 Monate). Ist der ALG-I Anspruch ausgelaufen und die DRV hat bisher keine Entscheidung getroffen (Reha, Rente oder LTA), dann bleibt einem nur der Weg ins JC.

Bei mir damals lief es glücklicher Weise einfacher weil es noch die Arbeitslosenhilfe gab.

Mich würde dazu auch gerne der rechtliche Hinweis von Frau Rossi (Gesetzestext) dazu interessieren, wenn sie schreibt das die AfA bzw. DRV bis zum LTA-Antritt weiter zahlt bzw. nicht ausläuft.

Zitat:
Aber: wenn du jetzt Alg1 nach Nathlosigkeitsregelung bekommst, läuft dieses nicht aus, bis die LTA beginnt.

Grüße saurbier
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Alt 07.12.2017, 15:47   #27
HermineL
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Registriert seit: 04.09.2017
Beiträge: 93
HermineL
Standard AW: Arbeitsunfähig aus der Reha entlassen - LTA - Zwischen-Übergangsgeld ?

Zitat von saurbier Beitrag anzeigen
Wenn man dann ein ALG-I nach § 145 SGB III erhält, dann wird dies solange gezahlt wie man einen grundsätzlichen Anspruch auf ALG-I hat (also 12, 15, 18 oder 24 Monate). Ist der ALG-I Anspruch ausgelaufen und die DRV hat bisher keine Entscheidung getroffen (Reha, Rente oder LTA), dann bleibt einem nur der Weg ins JC.
Genau davon war ich ausgegangen bis man mich in der Reha Klinik auf § 51 SGb IX verwies da bei mir nach der medizinischen Reha weitere Maßnahmen im Rahmen der Teilhabe am Arbeitsleben notwendig sind.

Genau darauf zielt wohl der § 51 SGB IX ab insofern man kein Anspruch mehr auf Krankengeld hat und der Patient dadurch beine fehlende wirtschaftliche Absicherung hat. Genau das wäre ja bei mir zutreffend.
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Alt 07.12.2017, 15:57   #28
Doppeloma
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Frage AW: Arbeitsunfähig aus der Reha entlassen - LTA - Zwischen-Übergangsgeld ?

Hallo saurbier,

Zitat:
Der § 145 SGB III regelt doch nur den Leistungsstatus bei der AfA wenn jemand bei der KK ausgesteuert wurde, also über 6 Monate nicht Leistungsfähig.
Richtig und neben der direkten Aussteuerung ist auch (geplante) LTA ein Grund, dass weiter ALGI gezahlt werden muss, natürlich IMMER nur im Rahmen der vorhandenen persönlichen Ansprüche.

Zitat:
Wenn man dann ein ALG-I nach § 145 SGB III erhält, dann wird dies solange gezahlt wie man einen grundsätzlichen Anspruch auf ALG-I hat (also 12, 15, 18 oder 24 Monate).
Nicht immer sind diese Ansprüche im (höchstmöglichen) Rahmen noch vorhanden, hier (bei der TE) gab es offenbar nur noch Anspruch für 8 Monate (auch zusammen mit der Krankengeldzeit), das hängt ja von vielen persönlichen Vorversicherungs-Zeiten auch mit ab.

Irgendwo hatte sie das schon mal erklärt warum das bei ihr weniger ist, habe ich jetzt aber auch keine Lust mehr nachzulesen, ich denke schon, dass die Betroffene selbst weiß was dazu in ihrem Leistungsbescheid (der AfA) steht.

Den Ansichten von @Frau Rossi sollte man besser NICHT folgen, es gibt KEINEN Anspruch auf "unbegrenzte Nahtlosigkeit" (von der AfA) bis eine LTA (bei der DRV) auch beginnen würde.

Zitat:
Ist der ALG-I Anspruch ausgelaufen und die DRV hat bisher keine Entscheidung getroffen (Reha, Rente oder LTA), dann bleibt einem nur der Weg ins JC.
Richtig und es ist dabei auch völlig EGAL, ob man noch AU geschrieben ist (dann für das JC), weil man trotzdem NICHT Erwerbsgemindert ist (also mindestens 3 Stunden Erwerbsfähig sein könnte), dann bekommt man auch keine LTA mehr von der DRV bewilligt.

An diesem Punkt wird wieder sehr deutlich, dass viele User den Unterschied nicht kennen (oder nicht begreifen ?) zwischen Arbeits-UNFÄHIGKEIT (nach KK-Recht) und Erwerbsminderung (nach Renten-Recht) ...

Zitat:
Mich würde dazu auch gerne der rechtliche Hinweis von Frau Rossi (Gesetzestext) dazu interessieren, wenn sie schreibt das die AfA bzw. DRV bis zum LTA-Antritt weiter zahlt bzw. nicht ausläuft.
Den gibt es einfach NICHT also kann sie den auch nicht hier verlinken, ich denke mal @Frau Rossi sollte sich besser hier raus halten, sie stiftet nur Verwirrung und das nicht nur in diesem Thema.

(Nichts für Ungut aber es dürfte ja schwerwiegende gesundheitliche Gründe haben, dass sie als VOLL EM aus einer DRV-Reha entlassen wurde kürzlich, kommt ja nicht so besonders häufig vor ... )

Für die TE bleibt nach Ablauf der Nahtlosigkeit (aktueller Restanspruch) bei der AfA NUR ALGII (sofern dort Anspruch besteht) bis eine LTA bei der DRV dann wirklich mal beginnen wird, ob dann (überhaupt) noch Übergangsgeld gezahlt wird oder direkt weiter ALGII bin ich mir auch nicht so sicher.

Damit habe ich echt keine Erfahrungen und an reinen Spekulationen bin ich nur sehr ungerne beteiligt.

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 08.12.2017, 14:02   #29
saurbier
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Registriert seit: 07.03.2013
Beiträge: 2.050
saurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiert
Standard AW: Arbeitsunfähig aus der Reha entlassen - LTA - Zwischen-Übergangsgeld ?

Hallo Doppeloma,

ja so sehe ich das auch.

Also bei meinem damaligen BU-Verfahren habe ich unter anderem ja auch erfahren dürfen, was die DRV von dem einfachen weiter zahlen des Übergangsgeldes so hält. Da sagte selbst das LSG trotz schriftlicher Zusage einer DRV-Abteilungsleiterin "nein" zu.

Und der § 51 SGB IV ließt sich wunderbar, nur an der erfolgreichen Umsetzung dürfte es dann wieder scheitern, eben weil dort ja steht

Zitat:
... während derer dem Grunde nach Anspruch auf Übergangsgeld besteht, und können diese aus Gründen, die die Leistungsempfänger nicht zu vertreten haben, nicht unmittelbar anschließend durchgeführt werden, werden das Verletztengeld, das Versorgungskrankengeld oder das Übergangsgeld für diese Zeit weitergezahlt, wenn ...
Alles wischi waschi.

Ich wills mal verdeutlicht so sagen, ich kam aus einer ABE (Arbeitsbelastungserprobung) und hatte im Anschluss für den Sommer eine Umschulungszusage der DRV in der Tasche. Für die Zwischenzeit hätte ich also weiterhin Anspruch auf Übergangsgeld, bekam aber keins und mußte mit Arbeitslosenhilfe (damals noch) überbrücken. Wir wollten unter anderem eben den finanziellen Unterschied für die Überbrückszeit mit ja weit höherem Übergangsgeld anstatt Arbeitslosenhilfe beim Sozialgericht auch einklagen. Aber das war leider nichts, denn die 3 Herrschaften als Richter lehnten dies mit der Begründung ab, ich hätte ja Geld (Arbeitslosenhilfe) erhalten.

Das ganze mag sich ggf. ja etwas anders darstellen lassen, falls sich die DRV für eine Antragsbearbeitung über Gebühr viel Zeit lassen würde, denn im Regelfall sollten ja die mindestens 12 Monate ALG-I Zeit bei Nathlosigkeit für eine Entscheidung seitens der DRV ob Reha/LTA/Rente schon ausreichen.

Im übrigen hat ja der Gesetzgeber mit Einführung des ALG-II auch eine unter Haltelinie eingezogen, damit niemand ohne Geld da steht (wenn auch viel zu wenig).


Grüße saurbier
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arbeitsunfähig, entlassen, reha, zwischen-übergangsgeld

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