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Alt 12.02.2016, 19:10   #26
Muzel
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Standard AW: Anhörung - was tun?

Warum gehst du denn jetzt nicht arbeiten? Ich weiß, dass du AU bist. Aber woher nimmst du die Gewissheit, dass du nach deiner Aussteuerung wieder arbeiten kannst?
__

Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie behalten.
Muzel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.02.2016, 16:04   #27
saurbier
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Standard AW: Anhörung - was tun?

Hans345,

ich möchte deine Planung

Zitat:
So bleibe ich bis auf weiteres AU bis zum Ablauf des Krankengeldes, danach für ein weiters Jahr Arbeitslos gemeldet, dabei auch AU. Sollte da das Arbeitsamt mit Vermittlungsvorschlägen kommen, so werden wir dem Arbeitsamt zeigen, das ich sofort in meine Arbeit zurück kommen kann wenn meine AU beendet ist.
ja nicht trüben, aber glaubst du im Ernst das die AfA das so einfach mitmacht.

Wenn du bei der KK deine 78Wochen KG hinter dir hast, dann bist du dort ausgesteuert.

Da bedeutet im Endeffekt, daß du bei deiner anschließenden Meldung bei der AfA zum äD-Gutachter geschickt wird, damit dieser dein Restleistungsvermögen hinsichtlich der Arbeitsvermittlung feststellen darf.

Ganz gleich was der schreibt (über oder unter 6 Moante AU), mußt du dich der AfA mit deinem Restleistungsvermögen zur Vermittlung zur Verfügung stellen. Das bedeutet dann, daß du in der Vermittlung entsprechend deiner Einschränkungen aufgenommen wirst und du dich um eine Arbeitsstelle bemühen mußt.

Die Ideen deines Arbeitgebers sind zwar schön und gut, aber die AfA wird sicherlich nicht bereit sein dir ALG-I zu zahlen bis das du in der alten Firma den Job des bisherigen Pfördners übernehmen kannst.

Ich möchte hier mal anmerken, dieses Spiel kann gut gehen - muß aber nicht.

Wenn du Pech hast, könnte man dir einen Rentenantrag bei der DRV aufs Auge drücken, der zwar auch lange dauern kann und über dessen Ausgang niemand absehen kann.

Es könnte genauso gut passieren daß du mit beruflichen Einschränkungen durch den äD versehen wirst, die dir plötzlich eine neue Arbeitsstelle bietet.

Bitte bedenke das mal.

Weder die KK noch die AfA sind Platzhalter für einen Arbeitgeber der eine zukünftige Arbeitsstelle anbiete. Einem solchen Arbeitgeber sollte es eigentlich auch möglich sein dir eine passende Arbeitsmöglichkeit zur Überbrückung anzubieten, wenn er dich doch in der Firma halten will.

Andererseits könntest du ja mal überlegen ob nicht eine Teil-EMR für dich in Betracht käme, denn dann kannst du ja jederzeit eine Arbeit aufnehmen und der Lohn würde auf die Rente angerechnet werden.

Denn solange die DRV über die Rente entscheidet, solange bist du bei der AfA sozusagen geparkt (§ 145 SGB III, also aus der Vermittlung raus). Ich würde den Weg als den vielleicht sicheren ansehen.


Gruß saurbier
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Alt 13.02.2016, 17:39   #28
Muzel
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Beiträge: 11.132
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Standard AW: Anhörung - was tun?

Du weißt doch gar nicht, was der ÄD schreibst. Alle Vermutungen vorher nutzen nichts.
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Muzel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.02.2016, 17:42   #29
Muzel
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Registriert seit: 15.12.2008
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Standard AW: Anhörung - was tun?

Auch was der AG tut , weißt du nicht. Gibt es keinen Betriebsrat oder eine Gewerkschaft die dir etwas Konkretes sagen könnten?
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Alt 14.02.2016, 15:56   #30
Hans345
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Registriert seit: 01.01.2016
Beiträge: 26
Hans345
Standard AW: Anhörung - was tun?

Ja, gibt es beides, Betriebsrat sowie Gewerkschaft. Es ist so, ich bin Dialysepflichtig und hatte vier Shunt Op´s. Drei davon knapp über dem Handgelenk, die haben sich immer wieder nach kurzer Zeit verschlossen. Die vierte war dann direkt in der Armbeuge. Jetzt habe ich den Shunt genau über dem Bizeps am Oberarm. Belaste ich diesen Arm bekomme ich starke Krämpfe im Arm.

So, jetzt mal zur Arbeit selber, Abgesprochen ist das natürlich das ich zurückkomme. Und das ist auch so mit dem Betriebsrat geklärt. Solange das so funktioniert mit der AUschreibung werde ich dieses fortsetzen bis auf weiteres.

ABER sollte es dann zu Problemen kommen mit dem Arbeitsamt, das die z.B. Verlangen, das ich meine Arbeit Kündige oder ich trotz Bestehenden Arbeitsverhältnis mich bei einem neuen Arbeitgeber Bewerben muss, dann würde ich schon das Sozialgericht dazu holen, da ich nicht Bereit bin, aufgrund von Krankheit meine Arbeit zu Kündigen. Da kann kommen wer will.
In dem Fall würde ich dann auch mit meiner Firma Abklären, was noch für Möglichkeiten bestehen, notfalls müsste ich dann erstmal wieder in den Betrieb gehen.

Na mal schauen, auf jeden Fall keine Kündigung, egal was die vom Amt einen Androhen.


Kurz noch zu der Teil EM Rente, nein das kämme aus Finanzieller Sicht nicht in frage, warum sollte ich auf 800 Euro monatlich verzichten wenn ich über dem Weg der AU mehr Geld bekomme, das wäre in dem Fall eher ein Nachteil für mich, und das wollen wir nicht.
Es ist ja auch nicht so, das ich zum Amt gehe und damit Posiere, das ich Irgendwann mal Pförtner werde, das ist eine Absprache zwischen der Firma und mir. Seitens dem Arbeitsamt wird es wie jetzt auch mit der Krankenkasse so aussehen, das ich meine Arbeit im Betrieb in der Produktion wieder aufnehmen kann, sobald sich das mit meinem Shuntarm bessert und ich keine Krämpfe mehr bekomme bei der Belastung. Dieses ist der vorgeschobene Grund. Und so würde es auch meine Firma Bestätigen. Wenn das Amt wüsste das wir nur Zeit gewinnen wollen bis der nächste in Rente ginge.....nicht auszudenken wie die Reagieren würden....

Na ja, und was die Belastung im Arm angeht, es ist ja tatsächlich so, also keine Lüge.Alles Wahrheitsgemäß. Können die ja gerne Überprüfen, da habe ich keine Angst vor. Mein Professor sagt ja auch selber, das das mit meinem Arm irgendwann wieder besser wird, und da hat er nicht unrecht. Mann muss halt nur Geduld haben.
Und das sehe ich genau so.
Wie gesagt, eine Kündigung meiner Arbeitsstelle durch eine Neuaufnahme der Arbeit in einer anderen Stelle kommt nicht in Frage, dank der Gewerkschaft bin ich darüber gut Rechtschutzversichert, ich würde mich in dem Fall bestimmt gut wehren dagegen.
Hans345 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.02.2016, 16:02   #31
Kerstin_K
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Standard AW: Anhörung - was tun?

Einfach kuendigen ohne neuen Arbeitsvertrag, dazu kann und wird dich niemwnd zwingen, das ist sinnfrei.

Und wenn man verlangt, dass Du Dich bewirbst: Bewerben heisst ja noc lange nicht, dass Du genommen wirst, und als Dialysepatient wird sich das ein neuer Arbeitgeber auch gut überlegen.

Also ich denke, das ist kein Problem.
__

Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 14.02.2016, 16:28   #32
Hans345
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Beiträge: 26
Hans345
Standard AW: Anhörung - was tun?

Ich denke was Muzel meint woher ich die Gewissheit nehme das ich nach der Aussteuerung wieder Arbeiten kann:

Gar nicht, nicht nach der Aussteuerung sondern nach einem Jahr Arbeitslos, dann habe ich die Gewissheit das es wieder weiter geht. Quasi in dem Moment wenn aus dem ALG 1 > ALG 2 wird, dann gehts wieder los.

Ich schrieb ja das meine Firma hinter mir steht und das die sich die Gedanken gemacht haben, wie sie mit mir verfahren können. Die Tatsache, das Sie mich Finanziell Abgesichert haben jetzt während der 78 Wochen Krankengeld und danach weiter während dem einen Jahr vom Arbeitsamt reicht mir schon völlig aus Gewissheit zu haben.

Was Munzel schrieb, das ich Gewissheit habe wieder Arbeiten zu gehen.....In der Produktion meiner Firma Offiziell nicht mehr, das weiß ich selber auch. Aber als Pförtner, ja das weiß ich zu 100 %, da einer dann in Rente geht und ich dann den Platz erhalte. Nur kann ich das natürlich dem Arbeitsamt so nicht sagen, genau so wie der Krankenkasse, das ist ganz klar.
Hans345 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2016, 00:44   #33
Hans345
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Registriert seit: 01.01.2016
Beiträge: 26
Hans345
Standard AW: Anhörung - was tun?

So, jetzt sind wieder ein paar Monate vorbei gezogen. Mitlerweile habe ich erfahren wie der Fahrplan meiner Firma ausschaut. Ich schrieb ja schon, das ich in der Produktion mit einem Körperlich anstrengenden Beruf eingestellt bin.

Also hier noch mal kurz, ich erhalte bis zum August 2016 Krankengeld. Danach soll ich mich weiter Krankschreiben lassen so lange es geht. Am liebsten wäre es für die Firma für ein Jahr, dann hätten wir also August 2017 - und dann kann ich bis zum November als Pförtner eingearbeitet werden. Und im November geht dann der erste Pförtner - welchen ich ersetzen soll - in Rente.

Soweit der Plan. Das damals mit der Anhörung von der Krankenkasse konnte ich alles recht gut abwenden, da sich meine aktuelle Arbeitsunfähigkeit um meinen linken Arm dreht und nicht um meine Dialyse oder meine Schwerbehinderung.

Aber meine Frage lautet nun, was kommt da dann alles auf mich zu wenn ich mich beim AA Arbeitslos melde ( das Kuriose ist ja das man offiziell in Arbeit ist ) und trotzdem sich dem Arbeitsmarkt zu Verfügung stellen soll.
Ich meine man genießt den vollen Kündigungsschutz, ist da seit vielen Jahren integriert in der Firma und und und...

Na ja. Was mich jetzt erstmal interessiert während der 18 Monate Krankengeldbezug, wie verhält es sich in dieser Zeit mit den Renteneinzahlungen oder würde man sagen... ja pech 18 Monate nichts eingezahlt also Abzug bei der Rentenhöhe?
Genauso wenn man dann zum AA geht und ein weiteres Jahr Krank ist, zahlen die Rentenbeiträge?

Und wie wird das ALG berechnet bei einem der länger Krank ist bzw Ausgesteuert ? Ist das auch diese 60 % oder 67 % Regelung je nachdem ob Kindergeldberechtigtes Kind im Haushalt oder nicht oder wird es ganz anders berechnet. Brutto oder Nettolohn usw.

Ich bekomme durch meine Firma eine BU monatlich Ausgezahlt, wird die bei dem AA mit Berechnet oder ist das unintressant? Und ach ja, diese BU berechnet mich mit der Lohnsteuer 6, ist klar, da ich ja bei meinem Arbeitgeber in Vertrag mit meiner Lohnsteuer 3 stehe. Bleibt das auch so, wenn ich mich Arbeitslos melden muss?

Natürlich macht man sich um alles Gedanken, natürlich. Ich hatte es immer gesagt das meine Firma hinter mir steht. Und ganz ehrlich, ich war bis heute über jeden gemeinsamen Tag mit meiner Frau glücklich. Uns hat es an absolut nix gefehlt. Es waren sehr schöne Monate wenn auch viel Leid natürlich durch meine Krankheit.
ABER... sollte es mit dem Arbeitsamt zu Problemen kommen, egal was auch immer, in diesem Fall wäre ich am nächsten Morgen pünktlich um 6:00 Uhr bei mir in der Arbeit und würde mich sofort wieder "Gesund Melden"....wenn das natürlich auch erstmal für mich blöde wäre, aber lieber so als das die vom AA mir noch irgend einen Halbtagsjob andrehen, den ich nach oder vor der Dialyse machen könnte. Ich mein man weiß ja nie wie die dort drauf sind.

Also aus meiner Sicht. Käme jetzt also als nächstes die Natlosregelung auf mich zu, sehe ich das so richtig?

Schöne Grüße,
Hans
Hans345 ist offline   Mit Zitat antworten
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