Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 02.03.2013, 14:08   #26
gila
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Standard AW: Abklärung der Erwerbsfähigkeit

Zitat von Skeppi Beitrag anzeigen
Hallo gila,
nun mal ganz sachte:

WIESO? Die Fakten sind doch klar. Außerdem wäre es sinnvoll, mal dem ein oder anderen User, der sich hier seit 5,6, oder gar 7 Jahren nahezu täglich mit den Dingen auseinander setzt, auch in gewisser Weise Glauben zu schenken.

Rücksprache und Beratung heisst nicht, dass der SB alles erfahren darf.
AHA! Und? Wer kontrolliert, ob sich daran gehalten wird?
Siehe auch Fall @couchhartzer.

Ist nicht anders als zwischen der KK und dem medizinischen Dienst.
UND AUCH HIER hat der SB NICHTS mit dem MDK zu besprechen.
Auskünfte dürfen sich auch hier auf dem Gutachterwege nur im vorgeschriebenen Bereich bewegen. Schriftlich.

Der SB muss doch dem ärztlichen Dienst begründen, warum er diesen einschalten will, die Fragestellung und Kommunikation geschieht in einem speziellen Teil der VerBis-Datenbank. Das geschieht ohne Wissen des Betroffenen.

Dazu braucht der SB KEINEN vorherigen Nachfrage-Kontakt zu einem Mediziner vom ÄD!

Das Telefonate mit der Behörde grundsätzlich für die Katz sind kann ich nicht absolut bestätigen. Habe auch andere Erfahrungen, und ich telefoniere, wenn ich Zeit sparen will oder muss, aber so, dass es mir nicht schadet. Bestenfalls lasse ich mir die Notizen des Hotliners ausdrucken und widerspreche, wenn Unwahrheiten drin stehen. Klar, wichtige Dinge immer auch schriftlich erledigen, als Beweis.

Keine empfehlenswerte Taktik - gerade nicht in so einem Fall, wo es schon im vergangenen Jahr datenschutzrechtliche Unstimmigkeiten gab.

Ja, und dabei hat sie auch gleich mitgeteilt, dass sie derzeit nicht arbeitsfähig ist. Hat sie eine Krankschreibung vorgelegt? Ich glaube nein, oder habe ich da was überlesen?

DAS hatte ich ihr empfohlen - AU und gut ist es.

Klar, und es ist zu hoffen, dass die Schreiben nicht "verloren" gegangen und nicht mehr auffindbar sind. Das habe ich und auch andere Leistungsempfänger erlebt. Warum nicht sicherheitshalber mal nachfragen? Welcher Schaden ist konkret zu befürchten? Kannst du mir das sagen, um mich vom Gegenteil zu überzeugen?

DAS obliegt der TE selbst. Sie hat um Meinung gefragt. Meine Meinung ist NEIN.

Und klar ist, dass sie reagiert hat. Hat sie aber auch deutlich gemacht, dass sie ihren Mitwirkungspflichten selbstverständlich nachkommen wird, persönlich beim ärztlichen Dienst vorstellig werden und die entsprechenden Unterlagen mitbringen will? Der SB darf nicht missverstehen, dass das Datenschutzrecht der Freiwilligkeit nicht vorgeschoben wird, um eine ärztliches Begutachtung zu vermeiden. Dies so interpretieren. Das könnte eine Sanktion zur Folge haben, die zwar nicht rechtens ist und abgewehrt werden kann, aber wieder weiteren Ärger einbringt.
Sie hat sich geäußert - inzwischen weiß sie, dass ein Termin beim ÄD zur FESTSTELLUNG ihrer Erwerbsfähigkeit völlig hirnrissig ist, wenn der RENTENTRÄGER hier schließlich Vorrang hat und die Erwerbsfähigkeit erst NACH der Reha fest steht. Daran hat sich der ÄD zu halten - es ist dann so oder so keine Begutachtung nötig.

Es scheint, der SB stinkt es, dass sie TE nicht vermitteln kann. Sicher würde sie gern eine EGV abschließen. Das geht jedoch erst NACH Feststellung der Erwerbsfähigkeit. Und das macht eben die DRV.
N.blitz kann auf eine Reaktion der SB sicher gut und gerne warten.
Wenn der Termin verstreicht, muss die so oder so erstmal nachfragen und eine Anhörung erwarten.

In dieser kann man SEHR WOHL auch mitteilen, dass man deswegen dem Abgabetermin nicht nachgekommen ist, weil man a) inzwischen andere Erkenntnisse gewonnen hat und die Begutachtung zum JETZIGEN Zeitpunkt nicht sinnvoll und notwendig ist und auch in IHREM FALL nicht indiziert! (siehe Praxisleitfaden, den SB eigentlich kennen sollte!!! nicht der Bürger)

b) die ganze Handhabe der Angelegenheit NICHT das VERTRAUEN in eine ordnungsgemäße Abwicklung genießt.

Dann reiche ich AU nach (nur wenn sie keine Ruhe gibt) und hoffe, die Reha wird bald bewilligt und ich bin in wirklich kompetenten Händen.

Es ist schon noch so, dass der Bürger (noch) auch selbst ein PAAR kleine Freiheiten hat, seine Dinge zu regeln.


Dazu lese man auch immer die entsprechenden Leitfäden und Geschäftsanweisungen.

http://www.arbeitsagentur.de/zentral...e-Anlage-1.pdf

Beispielfälle für Handlungsoptionen ohne Einschaltung des ÄD sind:

• eine akute Erkrankung, bevorstehende Krankenhausbehandlung oder medizinische Rehabilitationsmaßnahme der Kundin/des Kunden - hier Einschaltung des ÄD erst jeweils nach deren Beendigung - bei Verfahren zur Nahtlosigkeit nach § 125 SGB III vgl. DA Alg Nr.5.1 und 5.2. zu § 125 SGB III,

• eine durch die Kundin/den Kunden geltend gemachte Verschlechterung des Gesundheitszustandes ohne entsprechende hausärztliche oder fachärztliche Behandlung - bei Verfahren zur Nahtlosigkeit nach § 125 SGB III vgl. DA Alg Nr. 5.1 und 5.2 zu § 125 SGB III,

• zuerkannte Erwerbsminderungsrente, wenn ein Restleistungsvermögen aus dem Rentenbescheid zu entnehmen ist.
__

Wer berühmt genug ist, muss nicht fürchten, zur Vernunft gebracht zu werden.
aus: "Altersglück" - Vom Segen der Vergesslichkeit
Autor: Dietmar Bittrich (Gummibärchenorakel)
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Alt 02.03.2013, 14:18   #27
N.blitz
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Standard AW: Abklärung der Erwerbsfähigkeit

Zitat von gila Beitrag anzeigen
Sie hat sich geäußert - inzwischen weiß sie, dass ein Termin beim ÄD zur FESTSTELLUNG ihrer Erwerbsfähigkeit völlig hirnrissig ist, wenn der RENTENTRÄGER hier schließlich Vorrang hat und die Erwerbsfähigkeit erst NACH der Reha fest steht. Daran hat sich der ÄD zu halten - es ist dann so oder so keine Begutachtung nötig.

Es scheint, der SB stinkt es, dass sie TE nicht vermitteln kann. Sicher würde sie gern eine EGV abschließen. Das geht jedoch erst NACH Feststellung der Erwerbsfähigkeit. Und das macht eben die DRV.
N.blitz kann auf eine Reaktion der SB sicher gut und gerne warten.
Wenn der Termin verstreicht, muss die so oder so erstmal nachfragen und eine Anhörung erwarten.

In dieser kann man SEHR WOHL auch mitteilen, dass man deswegen dem Abgabetermin nicht nachgekommen ist, weil man a) inzwischen andere Erkenntnisse gewonnen hat und die Begutachtung zum JETZIGEN Zeitpunkt nicht sinnvoll und notwendig ist und auch in IHREM FALL nicht indiziert! (siehe Praxisleitfaden, den SB eigentlich kennen sollte!!! nicht der Bürger)

b) die ganze Handhabe der Angelegenheit NICHT das VERTRAUEN in eine ordnungsgemäße Abwicklung genießt.

Dann reiche ich AU nach (nur wenn sie keine Ruhe gibt) und hoffe, die Reha wird bald bewilligt und ich bin in wirklich kompetenten Händen.

Es ist schon noch so, dass der Bürger (noch) auch selbst ein PAAR kleine Freiheiten hat, seine Dinge zu regeln.


Dazu lese man auch immer die entsprechenden Leitfäden und Geschäftsanweisungen.

http://www.arbeitsagentur.de/zentral...e-Anlage-1.pdf

Beispielfälle für Handlungsoptionen ohne Einschaltung des ÄD sind:

• eine akute Erkrankung, bevorstehende Krankenhausbehandlung oder medizinische Rehabilitationsmaßnahme der Kundin/des Kunden - hier Einschaltung des ÄD erst jeweils nach deren Beendigung - bei Verfahren zur Nahtlosigkeit nach § 125 SGB III vgl. DA Alg Nr.5.1 und 5.2. zu § 125 SGB III,

• eine durch die Kundin/den Kunden geltend gemachte Verschlechterung des Gesundheitszustandes ohne entsprechende hausärztliche oder fachärztliche Behandlung - bei Verfahren zur Nahtlosigkeit nach § 125 SGB III vgl. DA Alg Nr. 5.1 und 5.2 zu § 125 SGB III,

• zuerkannte Erwerbsminderungsrente, wenn ein Restleistungsvermögen aus dem Rentenbescheid zu entnehmen ist.

Hallo gila
Danke schön für diese PDF Datei aber die habe ich schon
und wie du oben lesen kannst auch in dem schreiben mit aufgenommen.

Viele Grüße
N.blitz
__

Und wenn du meinst es geht nicht mehr,
dann kommt von irgendwo ein Lichtlein her.
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Alt 02.03.2013, 16:59   #28
s--------------
 
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s--------------
Standard AW: Abklärung der Erwerbsfähigkeit

Hallo N. blitz

Was deine fehlende Zahlung von AlgI betrifft:

Der Februar hatte dieses Jahr nur 28 Tage. Vielleicht ist in der Datenbank deshalb etwas durcheinandergeraten. Und AlgI-Erhalt auf dem Konto verzögert sich. Oder die Verzögerung
ist eine Einschüchterungstaktik. Verzeih, aber ich bin immer noch skeptisch, denn noch gibt es keinen objektiven brauchbaren Nachweis, der bestätigt, dass dein AlgI-Eingestellt wurde. Da habe ich ein bisschen mehr Geduld und würde mindestens bis Montag abwarten.

Zitat:
Ach und Übrigens heut ist ja Samstag und immer noch keine Post von unseren Facharbeiter
Zitat:
Aber was soll ich machen, wenn die sich weiterhin nicht melden
Ja was?
Habe ich mich in meinem Fall auch gefragt, ich bekam keine Antwort auf mein Schreiben, und die Zeit drängte, wurde einfach ignoriert. Bin dann das Problem so angegangen, so in der Art, was ich dir vorschlug. Siehe da, ich hatte Teilerfolge und heute einen Brief vom KRM der AfA, der Inhalt ist aber nicht korrekt. Werde zurückschreiben müssen und ihr direkt vorlegen.Aber der Schrieb ist nicht so relevant. Die anderen Erfolgsergebenisse aber schon.
s-------------- ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2013, 19:38   #29
Doppeloma
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Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma
Frage AW: Abklärung der Erwerbsfähigkeit

Hallo N.blitz,

kann mich eigentlich den Hinweisen von @gila nur VOLL anschließen, ich weiß gar nicht warum du deiner SB im Moment überhaupt "hinterherkriechen" willst ... es wurde doch ALLES bereits geschrieben und geklärt, wie DU die Sache siehst ...

Ich gehe doch mal davon aus, dass du solche Schreiben dort nur nachweislich hinschickst /abgibst (also per Fax /per Übergabe-Einschreiben oder mit Eingangsbestätigung auf einer Kopie ???), dann KANN da so schnell NICHTS "verloren gehen", zumindest muss dann das JC auf die Suche gehen ...also WO ist das Problem ???

Hast du den Reha-Antrag an die DRV inzwischen offiziell gestellt ???
Dann warte den Bescheid der DRV und die Bewilligung ab, dann teilst du, zu gegebener Zeit deiner SB (nachweislich schriftlich !!!) mit wann die Reha beginnt und wie lange sie (voraussichtlich, denn manchmal wir auch noch verlängert) dauern wird, damit hast du dann auch diesen Teil deiner "Mitwirkungspflichten" erfüllt.

Zitat:
Darum werde ich schriftlich um eine Stellungnahme bitten.
Um welche "Stellungnahme" willst du denn jetzt aktuell noch bitten, die weiß nicht was sie auf dein Schreiben antworten soll, weil du im Recht bist, was letztes Jahr an Datenmißbrauch passiert ist kannst du vergessen, da hättest du früher reagieren müssen, ...man kann sich auch unnötig das Leben schwer machen.

Zitat:
Aber was soll ich machen, wenn die sich weiterhin nicht melden?
NIX, auf deinen Termin für die Reha warten und ihr dann mitteilen wann das losgeht, FERTIG ...wenn die vorher noch was von dir will, dann meldet die sich schon und dann meldest DU dich HIER damit und dann werden wir sehen, wie darauf zu reagieren ist.

Solange dein Geld pünktlich auf dem Konto ist, würde ich bei denen GAR NICHTS mehr "nachfragen", ich denke mal der "Zinnober" mit dem ÄD geht dann nach der Reha weiter, wenn sie gerne deinen Reha-Bericht haben will (deine SB), auch der geht sie nichts an, dann soll sie einen Termin beim ÄD machen und dort kannst du den ja vorlegen, wenn du das möchtest.

Achte bitte schon in der Reha darauf, dass der Bericht zuerst (und nur !!!) an deinen Arzt des Vertrauens geht, weitere "Verteilungen" kannst du dann selber vornehmen, wenn du weißt was da drin steht, üblicherweise unterschreibt man dort (legt selber fest) wer den bekommen soll /darf.

Deine Mitwirkung besteht in diesem Falle dann NUR aus § 62 SGB I, die Vorlage von medizinischen Unterlagen ist IMMER freiwillig (und ein SB hat überhaupt keinen Anspruch darauf ), das kann gar nicht zur Pflicht gemacht werden, nur zum Arzttermin solltest du hingehen.

§ 62 SGB I Untersuchungen

Also abwarten und reichlich trinken, viel Erfolg für den Reha-Antrag und versuche dann deine Reha gut für dich zu nutzen.

Ich wurde übrigens nie dafür sanktioniert, dass ich meine Rechte in Anspruch genommen habe und Rechtsgrundlagen für das verlangt habe, was man von mir wollte, allerdings habe ich auch wichtige Dinge niemals telefonisch "geklärt", sondern immer (nachweislich!!!) schriftlich.

Manchmal hatte ich richtig Freude daran, denen dann den (manchmal eigenen) "Eingangs-Nachweis" unter die Nase zu halten, da hat sich dann auch schnell alles wieder "angefunden"... ;-)))

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 02.03.2013, 21:49   #30
Muzel
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Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel
Standard AW: Abklärung der Erwerbsfähigkeit

Ich kann der Doppeloma nur recht geben. Alles was am Telefon gequatscht wurde, kann du nicht belegen und man wird eher der Behöde glauben. In meinem Prozess hat die Behörde eine E-mail aus dem gesamten E-Mail Verkehr vorgelegt. Zum Glück hatte ich noch alle E-mails, sonst wäre ich geküsst gewesen. Wenn du mit der Behörde telefonierst macht die sich eine Notiz oder auch nicht, nach ihrem Gutdünken (sie bestreitet deine Aussage). Und diese mögliche Notiz ist dann eine Mausefalle für dich im Ernstfall.
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Alt 03.03.2013, 01:12   #31
Doppeloma
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Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma
Blinzeln AW: Abklärung der Erwerbsfähigkeit

Hallo Skeppi,

Zitat:
Was deine fehlende Zahlung von AlgI betrifft:
Wo steht was von fehlendem ALGI, kann ich hier irgendwie gar nicht finden ???

Zitat:
Der Februar hatte dieses Jahr nur 28 Tage. Vielleicht ist in der Datenbank deshalb etwas durcheinandergeraten. Und AlgI-Erhalt auf dem Konto verzögert sich.
Ist sicher ganz neu für die Ämter-Datenbanken, dass der Februar nur 28 Tage hat (manchmal auch 29), allerdings geht der Behörden-Zahlmonat IMMER 30 Tage, sogar im Februar, steht in jedem Bescheid drin ...

Zitat:
Oder die Verzögerung
ist eine Einschüchterungstaktik. Verzeih, aber ich bin immer noch skeptisch, denn noch gibt es keinen objektiven brauchbaren Nachweis, der bestätigt, dass dein AlgI-Eingestellt wurde.
Schon klar, geht hier zwar um was ganz Anderes, aber das mit der "Verzögerungs-Taktik /Einschüchterungs-Taktik" hast du immerhin ganz gut erkannt, das betrifft nämlich genauso die Forderungen nach freiwilligen Unterlagen, unter dem "Deckmäntelchen" der Mitwirkungspflichten.

Zitat:
Da habe ich ein bisschen mehr Geduld und würde mindestens bis Montag abwarten.
Wer sich Geduld leisten kann, wird das sicher auch verstehen, dass es beim JC nun mal leider keinen "Wochenend-Notdienst" gibt ... aber es geht ja auch gerade gar nicht, um eine dringende Geldzahlung ...

Zitat:
Ja was?
Habe ich mich in meinem Fall auch gefragt, ich bekam keine Antwort auf mein Schreiben, und die Zeit drängte, wurde einfach ignoriert.
Das ist allerdings Methode, die antworten immer sehr ungerne auf Schreiben, in denen unangenehme (aber berechtigte) Fragen / Forderungen gestellt werden, da hilft schon mal eine feste Terminsetzung (Datum) wenn es um eilige Antworten geht ... sonst ist man vielleicht gezwungen seinen Anwalt oder das Sozialgericht damit zu beschäftigen ...

Aber hier im aktuellen Fall würde ich mir keine weitere Mühe mit irgendwelchen Schreiben /Rückfragen mehr machen, schade um die Zeit, so toll das Schreiben von dem Bekannten auch war, hätte man sich das bereits "verkneifen" können...

Man bittet nicht um eine Terminverschiebung, wenn man die geforderten (medizinischen /freiwilligen) Unterlagen dort sowieso nicht hingeben will/wird, weil die SB gar keinen rechtlichen Anspruch darauf erheben kann, sie bekommt den Kram nicht, FERTIG ...

Zitat:
Bin dann das Problem so angegangen, so in der Art, was ich dir vorschlug. Siehe da, ich hatte Teilerfolge und heute einen Brief vom KRM der AfA, der Inhalt ist aber nicht korrekt.
Ja, die sind auch nicht mehr das, was sie mal waren (beim KRM) aber Hartnäckigkeit zahlt sich auch dort aus, was hast du denn empfohlen ...ich sehe nur was von Anrufen und das ist der letzte Weg, auf dem man da was Grundlegendes erreichen könnte ...

Ich habe festgestellt, dass es sehr praktisch (und vor Allem kostengünstig ;-))) ist, denen "Erinnerungs-Faxe" zu schicken (nach Ablauf der gesetzten Fristen), wenn nötig täglich auf den "Frühstückstisch", das kann man beweisen (Sendebericht) und sie haben jeden Morgen schon ein wenig "Freude", wenn der Behördentag beginnt ...

Zitat:
Werde zurückschreiben müssen und ihr direkt vorlegen.Aber der Schrieb ist nicht so relevant. Die anderen Erfolgsergebenisse aber schon.
Wie, du schreibst ihr (deiner SB) und bringst ihr die Post auch noch persönlich ins Büro ???

Gib doch mal einige Beispiele für deine Erfolgserlebnisse (aber bitte in einem eigenen Thema), wir lernen ja hier gerne alle noch was dazu.

MfG Doppeloma
__

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Alt 03.03.2013, 10:41   #32
s--------------
 
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s--------------
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Hallo Doppeloma,

na, kann deine Aufregung verstehen: Meine Antwort galt einem anderen Forumsteilnehmer, hatte 2 Fenster geöffnet und im falschen Thread meinen vorgeschriebenen Text kopiert. Nicht im Thread Alg. Da sollte der Text hinein. Peinlich, aber wahr! Tut mir leid. PS: Hab den entsprechenden Beitrag in Thread Al zum Thema Alg und Aussteuerung eingefügt. Da gehörte er nämlich hin!

Aber davon mal abgesehen, es gibt unterschiedliche und gleichberechtigte Meinungen, Erfahrungen, was die Bearbeitung des Problems und das weitere Vorgehen betrifft.

u.a. schreibst du aber zu einem grundsätzlichen Thema:
Zitat:
Ja, die sind auch nicht mehr das, was sie mal waren (beim KRM) aber Hartnäckigkeit zahlt sich auch dort aus, was hast du denn empfohlen ...ich sehe nur was von Anrufen und das ist der letzte Weg, auf dem man da was Grundlegendes erreichen könnte
Ja und Nein, ich mache nicht nur negative Erfahrungen mit dem Telefonieren. Manchmal drängt die Zeit so, dass nichts anderes übrig bleibt. Ich selbst hatte z.B. erreicht, dass ich die Teamleiterin meiner Vermittlerin telefonisch sprechen und Wesentliches mit ihr klären konnte. Es kommt immer darauf an, wer am Telefon ist, wie die Person gestrickt ist. Es gibt unfreundliche Menschen, die zudem wenig oder nicht korrekt informieren, auch in der Hotline. Es gibt aber auch andere, die ich als hilfreich erlebt habe. So ist es nun mal. Nein, und selbstverständlich telefoniere ich nicht nur. Ich verschicke Schreiben, aber das letzte wurde einfach ignoriert. Bis heute, und da die Zeit drängte, mußte ich zum Hörer greifen und erreichen, dass ich die Teamleiterin sprechen konnte. Das ist mir gelungen.

Im Übrigen wird alles dokumentiert, notiert. Und Akteneinsicht beantrage ich regelmäßig. Habe ich jetzt auch wieder verlangt. Werde dann, sollte Unwahres darin stehen, schriftlich aufklären. Im Übrigen ist das gesprochene Wort am Telefon kein zulässiger Beweis. Und die angefertigten Notizen, dem Inhalt kann man widersprechen. Die werden, weil anschließend notiert, nicht wahrer.

Zitat:
Ich habe festgestellt, dass es sehr praktisch (und vor Allem kostengünstig ;-))) ist, denen "Erinnerungs-Faxe" zu schicken (nach Ablauf der gesetzten Fristen), wenn nötig täglich auf den "Frühstückstisch", das kann man beweisen (Sendebericht) und sie haben jeden Morgen schon ein wenig "Freude", wenn der Behördentag beginnt .
Na, was die Hartnäckigkeit angeht, da haben wir was gemeinsam. Und meine Erfahrung scheinst auch du erfahren zu haben: Mehrmalige schriftliche Erinnerungen wurden ignoriert, weil angeblich alles schon gesagt wurde bzw. geschrieben worden sei. Viel Post habe ich erhalten, aber auf das Eigentliche wurde nicht eingegangen. Aber du weisst ja, schreibst es jedenfalls:

Zitat:
Das ist allerdings Methode, die antworten immer sehr ungerne auf Schreiben, in denen unangenehme (aber berechtigte) Fragen / Forderungen gestellt werden, /
Und eine Drohung, eine Klage beim Sozialgericht einzureichen, funktioniert auch nicht immer. Hat aber einmal bei mir funktioniert. Im Übrigen: Ich muss meinen Anwalt aus eigener Tasche bezahlen! Nur mal so nebenbei.

Zitat:
Man bittet nicht um eine Terminverschiebung, wenn man die geforderten (medizinischen /freiwilligen) Unterlagen dort sowieso nicht hingeben will/wird, weil die SB gar keinen rechtlichen Anspruch darauf erheben kann, sie bekommt den Kram nicht, FERTIG ..
So einfach ist die Sachlage nicht, kann auch vom SB missinterpretiert werden, dass keine Mitwirkungspflicht zu erkennen sei. Da reicht es nicht, die Datenschutzbestimmungen aufzuählen und das Recht auf Freiwilligkeit beharrlich zu verteidigen, da muss man auch klar machen, dass man sehr wohl, wenn man den zum ÄD müssen sollte, die erforderlichen Daten dem ÄD übergeben wird. Aber nur diesem, dass man sich persönlich vorstellen möchte. Wenn man eine persönliche Vorstellung beim ÄD ablehnt, dann fühlen die sich in ihrer vorherigen Meinung bestätigt. Also immer wieder abspulen, es ginge nicht darum, nicht mitwirken zu wollen, aber dem vorgeschlagenen Weg, die Unterlagen beim SB abzugeben, ist begründet zu widersprechen.

Und klar hat der SB das Recht, im Zweifelsfalle den ÄD einzuschalten. SB muss das aber begründen, wenn man eine Begründung verlangt. Ja, er muss auch die Fragestellung an den ÄD herausrücken. Wenn aber die Auffforderung zum ÄD begründet ist, dann wird man dieser Aufforderung folgen müssen, sei denn, man fürchtet keine finanziellen Nachteile.

Hat N.blitz nicht angegeben, sie könne derzeit nicht arbeiten, auch nicht unter 3 Stunden? Ihre SB hat sie doch befragt und gefragt, ob sie wenigstens noch 3 Stunden arbeiten könne, ansonsten müsse sie eine Krankschreibung mitbringen. Die Mitteilung der Reha hätte sich N. blitz verkneifen und zur rechten für sie unschädlichen Zeit mitteilen können. Hat sie aber nicht getan. Vermutlich hat sie ein wie auch immer geartetes "Angebot" von der SB erhalten. Und da hat sie eben mitgeteilt, dass sie eine Reha beantragt hat. Da der Rehanatrag noch läuft dachte sich der SB, dass er prüfen kann, ob sie wenigstens noch 3 Stunde arbeiten kann. Sie hat die Aussagen von N.blitz einfach bezweifelt. Bitte versteh, ich gebe hier keine Wertung ab, möchte die Sache nur möglichst ohne Emotionen und sachlich nachvollziehen und verstehen.

Zitat:
Gib doch mal einige Beispiele für deine Erfolgserlebnisse (aber bitte in einem eigenen Thema), wir lernen ja hier gerne alle noch was dazu.
Na, dass ist eine bissiger und zynischer Wunsch, wirkt auf mich so, dem ich unter diesen Umständen nicht nachkommen möchte. Abgesehen davon, dass ich zuviel Zeit investieren müßte und ich keine narzißtischen Ambitionen habe. Aber durchaus kämpferisch wie du bin, wenn auch ich u.U. andere Wege gehen würde und andere Erfahrungen besitze.

Gruß von Skeppi

Hallo Muzzel,

Zitat:
Ich kann der Doppeloma nur recht geben. Alles was am Telefon gequatscht wurde, kann du nicht belegen und man wird eher der Behöde glauben. In meinem Prozess hat die Behörde eine E-mail aus dem gesamten E-Mail Verkehr vorgelegt. Zum Glück hatte ich noch alle E-mails, sonst wäre ich geküsst gewesen. Wenn du mit der Behörde telefonierst macht die sich eine Notiz oder auch nicht, nach ihrem Gutdünken (sie bestreitet deine Aussage). Und diese mögliche Notiz ist dann eine Mausefalle für dich im Ernstfall.
Dass man eher der Behörde glaubt, da stimme ich dir zu. Aber die Notizen eines telefonischen Gesprächs ist auch kein Beleg der Wahrheit, nicht beweiskräftig genug, vor allem, wenn du dir selbst Notizen gemacht hast, diese mitbringst und darin das Gegenteil steht. Dazu ist es notwendig, dass du die Notizen kennst, der Sachbearbeiter dir diese kopiert übergeben hat. (Stichwort: Akteneinsicht und Waffengleicheit). Das geht uns so mache ich es, wenn ich merke, die Person am Telefon ist pampig und unfreundlich, ein Risiko für Schikanetaten und Halbwahrheiten. Habe schon 2 Aktenordner voll. Die Sammelwut der AfA ist sicher nicht geringer als die des JC. Jeder pups wird dokumentiert! Aber nicht hinter meinem Rücken! Ohne mein Wissen zum Vorteil für diese.

Gruß von Skeppi
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Alt 03.03.2013, 12:14   #33
gila
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gila Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Abklärung der Erwerbsfähigkeit

Zitat von Skeppi Beitrag anzeigen

So einfach ist die Sachlage nicht, kann auch vom SB missinterpretiert werden, dass keine Mitwirkungspflicht zu erkennen sei. Da reicht es nicht, die Datenschutzbestimmungen aufzuählen und das Recht auf Freiwilligkeit beharrlich zu verteidigen, da muss man auch klar machen, dass man sehr wohl, wenn man den zum ÄD müssen sollte, die erforderlichen Daten dem ÄD übergeben wird. ..

JA - aber nicht in DIESEM konkreten Fall!

Und klar hat der SB das Recht, im Zweifelsfalle den ÄD einzuschalten. SB muss das aber begründen, wenn man eine Begründung verlangt. Ja, er muss auch die Fragestellung an den ÄD herausrücken. Wenn aber die Auffforderung zum ÄD begründet ist, dann wird man dieser Aufforderung folgen müssen, sei denn, man fürchtet keine finanziellen Nachteile.

JA - aber nicht in DIESEM konkreten Fall!

Hat N.blitz nicht angegeben, sie könne derzeit nicht arbeiten, auch nicht unter 3 Stunden? Ihre SB hat sie doch befragt und gefragt, ob sie wenigstens noch 3 Stunden arbeiten könne, ansonsten müsse sie eine Krankschreibung mitbringen. Die Mitteilung der Reha hätte sich N. blitz verkneifen und zur rechten für sie unschädlichen Zeit mitteilen können. Hat sie aber nicht getan. Vermutlich hat sie ein wie auch immer geartetes "Angebot" von der SB erhalten. Und da hat sie eben mitgeteilt, dass sie eine Reha beantragt hat. Da der Rehanatrag noch läuft dachte sich der SB, dass er prüfen kann, ob sie wenigstens noch 3 Stunde arbeiten kann. Sie hat die Aussagen von N.blitz einfach bezweifelt. ....

Hier hat N.Blitz - wie wir nun ja gesehen haben - schon richtig gehandelt. siehe oben:

Beispielfälle für Handlungsoptionen ohne Einschaltung des ÄD

• eine akute Erkrankung, bevorstehende Krankenhausbehandlung oder medizinische Rehabilitationsmaßnahme der Kundin/des Kunden - hier Einschaltung des ÄD erst jeweils nach deren Beendigung - bei Verfahren zur Nahtlosigkeit nach § 125 SGB III vgl. DA Alg Nr.5.1 und 5.2. zu § 125 SGB III,



Na, dass ist eine bissiger und zynischer Wunsch, wirkt auf mich so, dem ich unter diesen Umständen nicht nachkommen möchte.

das sehe ich nicht so - Doppeloma verfügt anerkanntermaßen über eine große Kompetenz in diesen Fragen. Und oft werden hier sooo viele dolle Sachen gepostet - und dann bleiben die Leute die Erfahrungen, Erfolge und damit auch die Hilfestellungen für andere schuldig. Das ist schade - so geht viel Wissen flöten.

Gruß von Skeppi
Ich denke, es ist sehr willkommen, wenn Du als relativer "Neuling" hier - auch ohne narzißtische Neigung - hin und wieder mal in eigenen Themen andere an deinen Erfahrungen teilhaben lässt!
Bei den komplexen Problematiken und §§-Dschungel ist man um jeden Tipp dankbar!
__

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Alt 03.03.2013, 12:27   #34
Anna B.
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nun ja,

die stricken auch fehlende Mitwirkung, wenn man alle Unterlagen beim ärztl.Dienst eingereicht hat, wenn schriftlich sich nach einem Gutachtertermin erkundigt hat, wenn man eine schriftlich Zusage von der Beschwerdestelle hat, dass ein Gutachten nunmehr eingeleitet wird.

so ist es bei mir, all das, was cih oben geschrieben habe, ist eingetreten und gemacht worden..

dem ärzt.dienst liegen mehrere Gutachten vor, ich habe schriftlich um einen Gutachtertermin gebeten, die Dame von der Beschwerdestelle hat mir schriftlich im September vorletzten zugesagt, dass nun mehr eine Begutachtung eingeleitet wird..

was passierte? nichts..außer drohbriefe zu versenden, mit denen man mir ankündigt, meine Leistung einzustellen, wenn ich die Schweigepflcithnetnbindungen nicht unterschreibe..

da für mich alles klar war, habe ich die Unterschriften weiterhin verweigert..

und was passierte dann?..Leistungseinstellung Anfang des Jahres...

jetzt läuft eine Klage..

ich habe nichts verweigert, ich habe sogar darum gebeten, pers. dem Gutachter vorstellt zu weerden, er hat mehrere Gutachten vorliegen..

und trotzdem stellen sie die Leistung ein.

sowas gehört angeprangert und vor Gericht...
__

Gruß
Anna

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Alt 03.03.2013, 13:07   #35
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Hallo Anna,

Zitat:
die stricken auch fehlende Mitwirkung, wenn man alle Unterlagen beim ärztl.Dienst eingereicht hat, wenn schriftlich sich nach einem Gutachtertermin erkundigt hat, wenn man eine schriftlich Zusage von der Beschwerdestelle hat, dass ein Gutachten nunmehr eingeleitet wird.
Ja, und sogar im Schlimmsten Fall wie in deinem Fall, wenn da so ein E., sitzt. So ein Fall gehört vors Sozialgericht!

@gila

Im Sinne des Präventiven darf man und kann man verschiedene Wege einschlagen bzw. den Weg einschlagen, den man am sinnvollsten hält, von dem man sich Erfolg verspricht, der einem am ehesten passt etc. Und da wir alle mündige Menschen sind und auch wissen, dass es unterschiedliche Erfahrungen gibt und selbständig zu unterscheiden in der Lage sind, haben wir auch die freie Entscheidungswahl, meinst du nicht gila?

Mit meiner Auffassung von Mündigkeit, Entscheidungsfreiheit und Selbstbestimmung kann ich dir in deiner folgenden Aussage ganz und gar nicht zustimmen:
Du schreibst:
Zitat:
- Doppeloma verfügt anerkanntermaßen über eine große Kompetenz in diesen Fragen. Und oft werden hier sooo viele dolle Sachen gepostet - und dann bleiben die Leute die Erfahrungen, Erfolge und damit auch die Hilfestellungen für andere schuldig. Das ist schade - so geht viel Wissen flöten.
Trotz der großen Kompetenz von Doppeloma: So viel Wissen muss also nicht flöten gehen, ganz im Gegenteit, wenn auch anderes Wissen, andere Ideen und Erfahrungen vermittelt werden.

Du schreibst:
Zitat:
JA - aber nicht in DIESEM konkreten Fall!
JA - aber nicht in DIESEM konkreten Fall!
Deine Aussage erklärt mir nicht, warum nicht in diesem Fall!

Zitat:
eine akute Erkrankung, bevorstehende Krankenhausbehandlung oder medizinische Rehabilitationsmaßnahme der Kundin/des Kunden - hier Einschaltung des ÄD erst jeweils nach deren Beendigung...
Bitte Link zum Paragrafen (SGBII (oder auch SGBIII?,) wäre dir dankbar, will ja dazu lernen!

Zitat:
- bei Verfahren zur Nahtlosigkeit nach § 125 SGB III vgl. DA Alg Nr.5.1 und 5.2. zu § 125 SGB III
,

Du meinst § 145 SGB III? Was hat die Nahtlosigkeitsregelung mit dem Fall zu tun?

Zitat:
Ich denke, es ist sehr willkommen, wenn Du als relativer "Neuling" hier - auch ohne narzißtische Neigung - hin und wieder mal in eigenen Themen andere an deinen Erfahrungen teilhaben lässt!
Du hattest auch bereits das Vergnügen und hast mir an anderer Stelle wo es um meinen Fall ging geantwortet.

Gruß Skeppi
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Alt 03.03.2013, 13:24   #36
Anna B.
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zur Beruhigung Skeppi...es läuft eine Klage..und je nach Ausgang wird auch der Mitarbeiter, der die Drohbriefe verfasst hat von mir angezeigt werden..wegen Nötigung, Schikane und Verstoß gegen den Datenschutz...

aber das sitze ich erst einmal pfleglich aus...

und wenn er das lesen sollte: Schönen Gruß und ich freue mich auf das Verfahren und hoffentlich geht Ihnen die Düse...

weil...mir gehts gut dabei...
__

Gruß
Anna

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Alt 03.03.2013, 13:27   #37
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Hallo Anna,

du weisst, ich drücke dir beide Daumen!
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Alt 03.03.2013, 13:43   #38
gila
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Zitat von Skeppi Beitrag anzeigen
Bitte Link zum Paragrafen (SGBII (oder auch SGBIII?,) wäre dir dankbar, will ja dazu lernen!

Gruß Skeppi
Die Gründe, warum in DIESEM Fall nicht .... und den Link, wo das nachzulesen ist, hatte ich in #26 schon gepostet:

Dazu lese man auch immer die entsprechenden Leitfäden und Geschäftsanweisungen.

http://www.arbeitsagentur.de/zentral...e-Anlage-1.pdf

Beispielfälle für Handlungsoptionen ohne Einschaltung des ÄD sind:

• eine akute Erkrankung, bevorstehende Krankenhausbehandlung oder medizinische Rehabilitationsmaßnahme der Kundin/des Kunden - hier Einschaltung des ÄD erst jeweils nach deren Beendigung - bei Verfahren zur Nahtlosigkeit nach § 125 SGB III vgl. DA Alg Nr.5.1 und 5.2. zu § 125 SGB III,

• eine durch die Kundin/den Kunden geltend gemachte Verschlechterung des Gesundheitszustandes ohne entsprechende hausärztliche oder fachärztliche Behandlung - bei Verfahren zur Nahtlosigkeit nach § 125 SGB III vgl. DA Alg Nr. 5.1 und 5.2 zu § 125 SGB III,

• zuerkannte Erwerbsminderungsrente, wenn ein Restleistungsvermögen aus dem Rentenbescheid zu entnehmen ist.


Die "Nahtlosigkeit" hat damit erstmal nix zu tun - es heisst ja:
"- bei Verfahren zur Nahtlosigkeit nach § 125 SGB III vgl. DA Alg Nr.5.1 und 5.2. zu § 125 SGB III,....."

- bei ...

= WENN es sich um Verfahren zur Nahtlosigkeit handelt, vlg. DA ... (Dienstanweisung ....)

Es gilt für N.Blitz der 1. Teil des Satzes.

eine akute Erkrankung, bevorstehende Krankenhausbehandlung oder medizinische Rehabilitationsmaßnahme der Kundin/des Kunden - hier Einschaltung des ÄD erst jeweils nach deren Beendigung

macht ja auch jetzt keinen Sinn ...
__

Wer berühmt genug ist, muss nicht fürchten, zur Vernunft gebracht zu werden.
aus: "Altersglück" - Vom Segen der Vergesslichkeit
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Alt 03.03.2013, 13:59   #39
Anna B.
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der 125 ist jetzt der 145...!!
__

Gruß
Anna

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Alt 03.03.2013, 16:13   #40
s--------------
 
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s--------------
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Hallo gila

Zitat:
er 125 ist jetzt der 145...!!
Genau, du kamst mir, liebe Anna, mit der Berichtigung zuvor. Das ist schon seit geraumer Zeit bekannt und der Praxisleitfaden ist von 2011

Zitat:
Beispielfälle für Handlungsoptionen ohne Einschaltung des ÄD sind:

• eine akute Erkrankung, bevorstehende Krankenhausbehandlung oder medizinische Rehabilitationsmaßnahme der Kundin/des Kunden - hier Einschaltung des ÄD erst jeweils nach deren Beendigung - bei Verfahren zur Nahtlosigkeit nach § 125 SGB III vgl. DA Alg Nr.5.1 und 5.2. zu § 125 SGB III,
Abgesehen davon, dass sich der Nahtlosigkeitsparagraf geändert hat, statt 125 / 145 SGB III, ist nicht eindeutig, was unter bevorstehende Krankenbehandlung oder medizinische Rehabilitationsmaßnahme gemeint ist. Ich denke, wenn der Termin der Reha feststeht, also bevorsteht, d.h. also der Antrag genehmigt wurde, dann macht es keinen Sinn, den ärztlichen Dienst einzuschalten. Ich vermute, so ist der Satz gemeint. Allein mittzuteilen, einen Reha-Antrag gestellt zu haben, reicht wohl nicht aus. Vermute das, bin, und das will ich ausdrücklich sagen, aber nicht 100prozentig sicher.

Aber es langt, mag mich nicht rumstreiten, bin gespannt wie es weitergeht, was das Ergebnis ist. Wünsche N.blitz viel Erfolg! Bis dahin,

Skeppi
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Alt 03.03.2013, 16:34   #41
Doppeloma
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Hallo Skeppi,

Zitat:
Nicht im Thread Alg. Da sollte der Text hinein. Peinlich, aber wahr!
Sowas regt mich doch nicht mehr auf, ich wollte es nur festgestellt haben, dass hier wohl was "am Thema" vorbei geht, weitet sich (leider) auch aktuell immer mehr aus...

Wir können ja gerne Grundsatzdiskussionen über Meinungsvielfalt führen , aber doch bitte nicht weiterhin im Thema von @N.blitz, er wollte (vermutlich) Antworten auf seine konkreten Fragen und KEINE Grundsatzdiskussionen.

Zitat:
Und eine Drohung, eine Klage beim Sozialgericht einzureichen, funktioniert auch nicht immer. Hat aber einmal bei mir funktioniert. Im Übrigen: Ich muss meinen Anwalt aus eigener Tasche bezahlen! Nur mal so nebenbei.
Das ist wohl wahr, ich drohe auch nicht nur damit, ich klage auch tatsächlich am Sozialgericht und einen Anwalt brauche ich dafür nicht (würde sogar PKH dafür bekommen, weil ich son "armer Schlucker" bin ), ich mache das JC gerade höchstpersönlich am SG fertig (das geht fast kostenfrei!), da gibt es wohl doch "Qualitätsunterschiede" zwischen uns beiden (Nur mal so nebenbei) ...

Leider muß ich @Anna da auch zustimmen, das dauert alles endlos lange (meine Verfahren laufen schon seit Sommer 2011), aber jetzt habe ICH Zeit, denn meine EM-Rente wurde gerade (unbefristet WOW) bis zur Altersrente verlängert ... ich würde natürlich meine neu gewonnene Freiheit von allen Behördenzwängen auch lieber anders nutzen, aber ein "bischen Spass" sollen die schon noch mit mir haben ... und wir hätten gerne noch Einiges an Geld zurück, was sie unberechtigt "verrechnet /angerechnet" haben, in unserer JC-Zeit (gehört aber auch nicht hierher) ...

Sorry, wenn das wieder sarkastisch und /oder zynisch klingt, so bin ich nun mal, anders hätte ich die letzten rund 7 Jahre den ständigen Kampf mit den Behörden (KK/AfA/JobCenter und parallel IMMER die DRV wegen EM-Rente) wohl nicht (mehr) überlebt ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

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Alt 03.03.2013, 22:12   #42
N.blitz
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Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Hallo N.blitz,

Punkt1 kann mich eigentlich den Hinweisen von @gila nur VOLL anschließen, ich weiß gar nicht warum du deiner SB im Moment überhaupt "hinterherkriechen" willst ... es wurde doch ALLES bereits geschrieben und geklärt, wie DU die Sache siehst ...

Punkt 2 Hast du den Reha-Antrag an die DRV inzwischen offiziell gestellt ???
Dann warte den Bescheid der DRV und die Bewilligung ab, dann teilst du, zu gegebener Zeit deiner SB (nachweislich schriftlich !!!) mit wann die Reha beginnt und wie lange sie (voraussichtlich, denn manchmal wir auch noch verlängert) dauern wird, damit hast du dann auch diesen Teil deiner "Mitwirkungspflichten" erfüllt.

Punkt 3 Um welche "Stellungnahme" willst du denn jetzt aktuell noch bitten, die weiß nicht was sie auf dein Schreiben antworten soll, weil du im Recht bist, was letztes Jahr an Datenmißbrauch passiert ist kannst du vergessen, da hättest du früher reagieren müssen, ...man kann sich auch unnötig das Leben schwer machen.

Punkt 4 Achte bitte schon in der Reha darauf, dass der Bericht zuerst (und nur !!!) an deinen Arzt des Vertrauens geht, weitere "Verteilungen" kannst du dann selber vornehmen, wenn du weißt was da drin steht, üblicherweise unterschreibt man dort (legt selber fest) wer den bekommen soll /darf.

Punkt 5 Also abwarten und reichlich trinken, viel Erfolg für den Reha-Antrag und versuche dann deine Reha gut für dich zu nutzen.

Hallo Doppeloma,

zu Punkt 1
Ich habe Angst das die mir einen Strick daraus drehen wenn ich mich nicht melde.

zu Punkt 2
Ja den habe ich schon im Januar gestellt.

zu Punkt 3
Das mit letztem Jahr ist Doof gelaufen,ich habe das erst jetzt in den Unterlagen erkannt,
aber ich möchte wissen warum ich nix mehr von dennen hörre? ich hatte am 22.02.2013 einen Abgabetermin für die Unterlagen zur erneuten Untersuchung und habe schriftlich um eine Fristverlängerung gebeten ich habe bis heute Nix mehr von meiner Facharbeiterin gehört.

zu Punkt 4
Vielen Dank für die Information das werde ich mir gut Merken

zu Punkt 5
Das werde ich machen, mir gehts nicht so gut,
und hoffe das es bald los gehen wird, und es mir dann besser geht.

Danke Doppeloma und auch allen anderen hier im Forum, für die hilfe.

Viele Grüße
N.blitz
__

Und wenn du meinst es geht nicht mehr,
dann kommt von irgendwo ein Lichtlein her.
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Alt 04.03.2013, 00:08   #43
Doppeloma
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Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma
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Hallo N.blitz,

Zitat:
zu Punkt 1
Ich habe Angst das die mir einen Strick daraus drehen wenn ich mich nicht melde.
du hast dieses Schreiben (vom 22.02.2013) nachweislich dort hingeschickt, abgegeben gegen Empfangsbestätigung ???, bitte beantworte mir doch mal diese Frage ...nur dann kannst du sicher davon ausgehen, dass sie das auch erhalten hat ... aber es ist anzunehmen, sonst hätte sie sich bestimmt schon gemeldet.

Welche Sorgen machst du dir da, ich habe mir das Schreiben nochmal durchgelesen, du (bzw. dein Freund) macht klare Feststellungen dazu, dass ihr diese Unterlagen nicht zustehen und sie bei Bedarf (aus ihrer Sicht) einfach einen Termin beim JC-Gutachter machen soll.

Am Schluß "wird davon ausgegangen, dass die Fristverlängerung akzeptiert wurde" ...die Frage für mich ist eigentlich nur, welche Fristverlängerung du denn da, nun konkret für was bitte brauchst.

Ich denke du WILLST die Gesundheits-Unterlagen überhaupt NICHT bei der SB abgeben, weil sie gar keinen Anspruch auf solche Unterlagen hat, also auch nicht später (nach Fristverlängerung bis WANN ???), ich hätte allerdings auch keinerlei schriftliche Zusagen dazu gemacht, dass ich mal "dem ärztlichen Dienst" Gesundheitsfragebogen und Schweigepflicht-Entbindungen vorlegen werde.

Das geht doch die SB NICHTS an, was du dort vorlegst oder auch nicht, selbst die Namen deiner behandelnden Ärzte gehen sie einen "feuchten Kehricht an" ...je öfter ich dieses Schreiben lese, umso weniger gefällt es mir ehrlich gesagt ... schon das war völlig überflüssig ...

Und WAS bitte erwartest du darauf jetzt als Antwort /Stellungnahme von ihr, die "stellt sich jetzt TOT" (weil ihr dazu nix einfällt) und du machst dir Sorgen, worüber eigentlich ???
Was soll sie dir denn tun können, wenn du dich jetzt (ordnungsgemäß) erst meldest, wenn du die Reha-Bewilligung bekommen hast ...

Falls du vorher noch Post von ihr bekommst, dann meldest du dich hier damit und bis dahin hältst du dich am Besten an den alten Spruch "geh nicht hin zu deinem Fürst, wenn du nicht gerufen wirst" !!!

Zitat:
zu Punkt 2
Ja den habe ich schon im Januar gestellt.
Na, das ist doch prima, dann sollte sich ja da (hoffendlich) bald mal was tun und wenn nicht, dann geh der DRV (schriftlich /nachweislich) auf die Nerven, so hast du auch Argumente (du kümmerst dich), wenn deine SB mal nachfragen sollte.

Zitat:
zu Punkt 3
Das mit letztem Jahr ist Doof gelaufen,ich habe das erst jetzt in den Unterlagen erkannt,
aber ich möchte wissen warum ich nix mehr von dennen hörre? ich hatte am 22.02.2013 einen Abgabetermin für die Unterlagen zur erneuten Untersuchung und habe schriftlich um eine Fristverlängerung gebeten ich habe bis heute Nix mehr von meiner Facharbeiterin gehört.
Kannst du so schlecht leben, ohne von ihr "zu hören oder zu lesen", sie weiß nicht WAS sie dir darauf antworten soll, also antwortet sie nicht, wenn ihr was Neues einfällt, dann wirst du schon von ihr hören /lesen ...

War das ein schriftlicher Termin mit Rechtsfolgenbelehrung ???
Wenn nicht, dann vergiss es doch einfach, der Rest siehe meine Anmerkungen zu Punkt 1

Zitat:
zu Punkt 4
Vielen Dank für die Information das werde ich mir gut Merken
Ja, das ist wirklich sehr wichtig, dafür braucht man nämlich auch deine Einwilligung /Schweigepflichtentbindung, dass die AfA (ÄD) den Bericht direkt von der Klinik /DRV bekommen kann, also achte bitte unbedingt darauf was du unterschreibst.

Zitat:
zu Punkt 5
Das werde ich machen, mir gehts nicht so gut,
und hoffe das es bald los gehen wird, und es mir dann besser geht.
Glaube ich dir gerne, vergiss deine SB-Trulla möglichst so gut es geht, die bringt sch schon selber in Erinnerung, wenn sie "Sehnsucht" nach dir haben sollte, ansonsten darfst du davon ausgehen, dass du der nicht halb so wichtig bist, wie du glaubst ...

Du bist erst wieder zur "Mitwirkung" verpflichtet, wenn du den Reha-Bescheid und den Anreisetermin schriftlich erhalten hast.

MfG Doppeloma
__

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Alt 04.03.2013, 09:29   #44
gila
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gila Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Ich weiß schon, was N.Blitz Sorgen macht ... es ist IHRE schriftlich abgegebene Äußerung, nach Verlängerung der Frist auf die SB zuzukommen. Mit der Formulierung "wenn ich bis ... nix höre ... dann gehe ich davon aus ..." impliziert man natürlich auch, dass - wenn der Angesprochene sich tatsächlich nicht rührt, man seiner angekündigten Äußerung nachkommt.

ABER: es ist genauso legitim, wenn man zwischenzeitlich durch NEUE ERKENNTNISSE dies eben nicht tut.

In dem Falle ist das Gegenüber angehalten, sich nach Ablauf zu äußern.
Dies kann SB damit tun, dass sie sowas schreibt wie: "Wie in IHREM Schreiben vom ... angekündigt, wollten Sie die Unterlagen bis zum ... einreichen. Dies ist nicht erfolgt ..... blabla ... Drohgebärde ... blabla ... ANHÖRUNG"

Nun - und DIE kann sie ja DANN auch haben - in der Art wie z.B. schon vorgeschlagen:

Zitat von gila Beitrag anzeigen
N.blitz kann auf eine Reaktion der SB sicher gut und gerne warten.
Wenn der Termin verstreicht, muss die so oder so erstmal nachfragen und eine Anhörung erwarten.

In dieser kann man SEHR WOHL auch mitteilen, dass man deswegen dem Abgabetermin nicht nachgekommen ist, weil man a) inzwischen andere Erkenntnisse gewonnen hat und die Begutachtung zum JETZIGEN Zeitpunkt nicht sinnvoll und notwendig ist und auch in IHREM FALL nicht indiziert! (siehe Praxisleitfaden, den SB eigentlich kennen sollte!!! nicht der Bürger)

b) die ganze Handhabe der Angelegenheit NICHT das VERTRAUEN in eine ordnungsgemäße Abwicklung genießt.

Dann reiche ich AU nach (nur wenn sie keine Ruhe gibt) und hoffe, die Reha wird bald bewilligt und ich bin in wirklich kompetenten Händen.

Es ist schon noch so, dass der Bürger (noch) auch selbst ein PAAR kleine Freiheiten hat, seine Dinge zu regeln.
....
Diese Handlungsfreiheiten HAST du.
Du MUSST dich nicht vor einer Reaktion fürchten.
Aber man KANN dir HIER auch nicht deine Ängste und Gewohnheiten abnehmen.
Der Brief war gut gemeint und gut formuliert - nur kommen die Leute HIER aufgrund vieler Erfahrungen zu einem anderen Ergebnis, wie man hätte handeln können.

Letztlich können dies nur Ratschläge sein - DU musst nach deinem Empfinden entscheiden.
Nur wenn dann dadurch was quer läuft, ist man hier auch mit dem Latein nicht gerade weiter dann.
__

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Alt 04.03.2013, 11:01   #45
s--------------
 
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Doppeloma

Zitat:
Wir können ja gerne Grundsatzdiskussionen über Meinungsvielfalt führen , aber doch bitte nicht weiterhin im Thema von @N.blitz, er wollte (vermutlich) Antworten auf seine konkreten Fragen und KEINE Grundsatzdiskussionen.
Meinen Beitrag nur als Grundsatzdiskussion zu bezeichnen, dem widerspreche ich. Du müßtest doch wissen: "Der Teufel steckt im Detail". (Sagt man dafür, dass sich erst bei genauer Betrachtung aller Einzelheiten zeigt, ob eine auf den ersten Blick Erfolg versprechende oder positiv scheinende Sache auch wirklich so zu bewerten ist.)

Wenn eine Sache nicht eindeutig ist, warum dann nicht prüfend nachfragen, was damit im Detail gemeint ist? Das ist meine Art des Vorgehens. Ist meines Erachtens und entsprechend meiner Erfahrung der sichere Weg, legitim und unschädlich. Und N.blitz hat doch die Wahl sich dafür zu entscheiden, was ihm einleuchtet, was nicht.

Zitat:
Zitat:
Zitat:
Und eine Drohung, eine Klage beim Sozialgericht einzureichen, funktioniert auch nicht immer. Hat aber einmal bei mir funktioniert. Im Übrigen: Ich muss meinen Anwalt aus eigener Tasche bezahlen! Nur mal so nebenbei.
Das ist wohl wahr, ich drohe auch nicht nur damit, ich klage auch tatsächlich am Sozialgericht und einen Anwalt brauche ich dafür nicht (würde sogar PKH dafür bekommen, weil ich son "armer Schlucker" bin ), ich mache das JC gerade höchstpersönlich am SG fertig (das geht fast kostenfrei!), da gibt es wohl doch "Qualitätsunterschiede" zwischen uns beiden (Nur mal so nebenbei) ...
Ich drohe nicht nur damit, eine Klage gegen die BA bzw. gegen meine AfA ist beim Sozialgericht seit 3 Jahren anhängig. PKH erhalte ich nicht, auch wenn ich nur über ein geringes Einkommen verfüge. Bin vom Einkommen meines Mannes abhängig. Als emanzipierte Frau schmeckt mir das nicht. Aber...

Zitat:
da gibt es wohl doch "Qualitätsunterschiede" zwischen uns beiden (Nur mal so nebenbei) ...
Diese Aussage von dir verstehe ich einfach nicht, "Qualitätsunterschiede" sehe ich nicht. In meine Wertevorstellung gehört der Wert: Gleichwertigkeit.

Zitat:
Sorry, wenn das wieder sarkastisch und /oder zynisch klingt, so bin ich nun mal, anders hätte ich die letzten rund 7 Jahre den ständigen Kampf mit den Behörden (KK/AfA/JobCenter und parallel IMMER die DRV wegen EM-Rente) wohl nicht (mehr) überlebt ...
Sorry, ich bin skeptisch (daher wohl auch der Einfall meines Nutzernamens) und habe eine Vorliebe zum Detail. Denn so lange keine Eindeutigkeit vorliegt, etwas mehrfach interpretierbar ist, bedeutet dies: Es ist möglich, dass es so ist, es ist auch möglich, dass es nicht so ist. Und bevor ich vorschnell beurteile, ist mir der Skeptizismus in diesem Sinne lieber.
Zynisch kann ich auch werden. Einen unschädlichen Zynismus schätze ich.

So, in dem Beitrag steckt auch mal was grundsätzliches. Und es ist von meiner Seite nun alles gesagt. (PS: Bin bereits Uroma mit 60 Jahren, Doppeloma.)

Gruß von Skeppi
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Alt 04.03.2013, 11:15   #46
gila
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Zitat von Skeppi Beitrag anzeigen
(PS: Bin bereits Uroma mit 60 Jahren, Doppeloma.)

Gruß von Skeppi
Huch ... wenn das ein "Streit- und Kompetenzkriterium" sein soll, möchte ich lieber keine Oma werden
Aber meine Töchter wollen in DIESE Welt eh keine Kinder setzen ...

Für mich ist hier erstmal alles gesagt, N. Blitz hat nun einige Meinungen zur Auswahl, alles andere wird man sehen ...
__

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Alt 04.03.2013, 12:15   #47
Anna B.
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meine ERfahrung sagt mir: SB von Afa und co. stellen sich tot..

wenn man konkrete Fragen und Mitteilungen schriftlich macht...kommt...



nichts...

keine Reaktion, keine Antwort...

zu Beginn meiner AFA-Karriere hab ich auch noch gedacht...schreibst da mal hin, die werden dann schon mitteilen, was sie wollen oder dir was antworten..

Pustekuchen...die rühren sich gar nicht..überhaupt nicht..

einmal habe ich angeboten, einen Antrag am...dort abzugeben, da ich eh in der Stadt bin..was bekam ich als Antwort?
eine offizielle Meldeaufforderung..ich habe mich am um dort einzufinden..wenn nicht, dann gibts Haue..(naja, wie das halt schreiben)

ja, wo leben wir denn, ich hab angeboten was abzugeben und da machen die eine Meldeaufforderung draus, um fröhlich sanktionieren zu können?

Frechheit..

und so ging das weiter..eben bis zu dem Tag, an dem ich mich auch nicht mehr gerührt habe..und nun läuft seit 12 Monate eine Klage gegen meine Afa...

wenn die das so wollen, bekommen die das so...
__

Gruß
Anna

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Alt 04.03.2013, 16:11   #48
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Hallo Doppeloma,

Zitat:
Huch ... wenn das ein "Streit- und Kompetenzkriterium" sein soll, möchte ich lieber keine Oma werden
Nein, kein Streit- und Kompetenzkriterium, warum auch, du wirkst aber auf mich so, dass du schnell eine Meinung fällst und diese indirekt mitteilst. Aber wenn du das denkst, Streit- und Kompetenzkriterium, kann damit leben
Vorteil des Alters: Mehr Gelassenheit, wenn schon.

Dein Nutzername, da macht man sich halt Gedanken, dachte, du seist 2fache Oma. Und ich finds einfach lustig und bin auch stolz, dass ich schon Uroma bin.
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Alt 04.03.2013, 16:26   #49
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Hallo Anna,

Zitat:
meine ERfahrung sagt mir: SB von Afa und co. stellen sich tot..

wenn man konkrete Fragen und Mitteilungen schriftlich macht...kommt...



nichts...

keine Reaktion, keine Antwort...

zu Beginn meiner AFA-Karriere hab ich auch noch gedacht...schreibst da mal hin, die werden dann schon mitteilen, was sie wollen oder dir was antworten..

Pustekuchen...die rühren sich gar nicht..überhaupt nicht..
Das kann ich bestätigen, gerade wieder in der letzten Zeit in der Auseinadersetzung mit der AfA.Aber umso mehr die bocken und zicken, umso unbequemer werde ich, steig denen aufs Dach ohne zu beleidigen oder dergleichen. Will ja kein Bumerrang sein. Irgendwie wirds zunehmend schlimmer, in der AfA und JC. Das bekommen vor allem jene zu spüren, die sich nicht unter Druck setzen lassen und beharrlich widersprechen. Nach nervenaufreibendem Kampf, Tag um Tag, Stund um Stund, endlich erreicht was ich will. Du kannst dir nicht vorstellen, wen und was ich alles mobilisiert habe. Meine Ansprechpartner sind inzwischen fast durchweg die Teamleiter, weil ich ja so ein "schwieriger Fall" bin. An anderer Stelle zu meinem Fall werde ich drüber schreiben, nach einem Termin bei einem Teamleiter der Leistungstelle der AfA, den ich gerade kurzfristig erhalten habe. Natürlich gehe ich mit einer Begleitperson hin. Und natürlich beantrage ich auch mal wieder Akteneinsicht.

Gruß von Skeppi
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Alt 04.03.2013, 16:54   #50
Doppeloma
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Frage AW: Abklärung der Erwerbsfähigkeit

Hallo Skeppi,

Zitat:
Dein Nutzername, da macht man sich halt Gedanken, dachte, du seist 2fache Oma. Und ich finds einfach lustig und bin auch stolz, dass ich schon Uroma bin.
Warum sprichst du MICH an und zitierst @gila , was du dir so für Gedanken um meinen Nick machst, interessiert in diesem Thema wohl ansonsten auch niemanden so wirklich ...

MfG Doppeloma
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