Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 16.09.2012, 21:34   #1
sonne26
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sonne26 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Hilfe für Widerspruch falscher Arztberichte

Guten Abend,

ich habe hier "drei Baustellen" und weiß echt nicht wie ich es am Besten
bewerkstelligen soll, da mich das wieder völlig überfordert.
Ich habe wieder endlose Laufereien und habe es nicht selbst verschuldet.

Mein Beitrag wird heute etwas länger werden......

Folgendes ist passiert:

Baustelle 1

Bei einer ambulanten Behandlung ist ein Behandlungsfehler passiert.
Das ist soweit gekommen, dass ich mit höllischen Schmerzen stationär musste.

Und da fingen die Probleme erst richtig an: "Baustelle 2"

Wie ihr aus meinen Beiträgen sicherlich schon gelesen habt, habe ich eine chron. PTBS.
Die Ärzte in der Klinik hatten dadurch schon ihre festgelegte Meinung. Stempelaufdruck.

Sie liesen mich im Krankenhaus liegen und kümmerten sich nicht um mich.

Ich bekam ein Medikament, das angeblich gegen die Schmerzen sein sollte und es stellte sich heraus, dass es Antidepressiva war.
Ich habe das nicht mehr eingenommen.
Obwohl ich mehrfach sagte, dass dies nichts mit meiner PTBS zu tun hat, dass ich seit Jahren medikamentös eingestellt bin.

Ich habe mehrfach mitgeteilt, dass ich zu einer Orthopädischen Untersuchung muss und in der inneren Abteilung falsch bin.
Keine Reaktion.

Dann musste ich mich einer Neurologischen Untersuchung unterziehen, dieser Arzt ist bekannt für seine fragwürdigen Untersuchungen. Einen anderen gab es nicht, keine Ausweichmöglichkeit vorhanden.

Immer wieder musste ich in den Visiten klar stellen, dass ich nicht wegen meiner PTBS da bin, sondern wegen meinem Rücken.
Und das ich es vor Schmerzen nicht mehr aushalten kann.
Tage später wurden Schmerzinfusionen angeordnet und ein Pflaster gegen Schmerzen.
In den ganzen 10 Tagen wo ich stationär war, habe ich lediglich eine
einzige Infusion erhalten, bei Nachfrage weitere zu erhalten, bekam ich zu unterschiedlichen Zeiten immer die Antworten, es sei nichts angeordnet.

In meiner Verzweiflung habe ich dann meinen Hausarzt angerufen und ihm mitgeteilt, was in dieser Klinik abgeht.
Durch ihn bin ich dann zur Orthopädischen Untersuchung gekommen und dort wurde auch das festgestellt, was ich die ganze Zeit vermutet hatte.

Ich habe auch Einsicht in den Bericht des Neurologen erhalten.
Dieser schrieb, eine Verlegung in die Ortho macht seines Erachtens keinen Sinn.
Und dass ich keine Schmerzen habe, eher depressiv sei. ??


Das dazu.

Nun kommt die "dritte Baustelle":

Ich habe mit der KK Kontakt aufgenommen und den Behandlungsfehler, der in der ambulanten Behandlung mitgeteilt.
Nun habe ich Unterlagen zur Prüfung erhalten.
Und soll dann zum MDK wegen eines Gutachten.

Da der Neurologische Bericht schon nicht stimmt und der
Entlassungsbericht von der Klinik, weiß ich ehrlich gesagt nicht was ich machen soll, da ich davon ausgehe, dass diese Berichte mir schaden werden.

Ich habe schon versucht ein persönliches Gespräch mit dem Neurologen zu bekommen, leider ohne Erfolg.

Ich habe auch versucht den zuständigen Vorgesetzten der Klinik zu sprechen,
dieser ist angeblich nie im Haus.

Wie kann ich die Widersprüche aufsetzen und was ist dabei zu beachten?

Danke dass ihr meine Nachricht gelesen habt.

Sonne
__


sonne26 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.09.2012, 21:55   #2
Mauli
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Standard AW: Hilfe für Widerspruch falscher Arztberichte

Wegen dem Behandlungsfehler gibt es verschiedene Möglichkeiten, sein Recht einzufordern:

1. Beschwerde bei der Kassenärztlichen Vereinigung

KBV - Patientenrechte - Bei wem kann man sich beschweren und sich beraten lassen? Wo kann man Schadensersatzansprüche klären lassen?

2. Klage wegen Kunst-, bzw. Behandlungsfehler

Behandlungsfehler
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Alt 16.09.2012, 23:26   #3
Hartzeola
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Hartzeola Hartzeola Hartzeola Hartzeola Hartzeola Hartzeola Hartzeola Hartzeola Hartzeola Hartzeola Hartzeola
Standard AW: Hilfe für Widerspruch falscher Arztberichte

Zitat von Mauli Beitrag anzeigen
Wegen dem Behandlungsfehler gibt es verschiedene Möglichkeiten, sein Recht einzufordern:

1. Beschwerde bei der Kassenärztlichen Vereinigung

KBV - Patientenrechte - Bei wem kann man sich beschweren und sich beraten lassen? Wo kann man Schadensersatzansprüche klären lassen?

2. Klage wegen Kunst-, bzw. Behandlungsfehler

Behandlungsfehler
Zitat:
Patienten reichen 11.000 Beschwerden über Behandlungsfehler ein

Auch Ärzte machen Fehler: Im Jahr 2011 beschwerten sich Patienten vor allem über ihre Behandlung in Kliniken. Die Regierung plant, die Rechte der Patienten zu stärken.
Medizinische Versorgung: Patienten reichen 11.000 Beschwerden über Behandlungsfehler ein | Wissen | ZEIT ONLINE
Hartzeola ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.09.2012, 12:24   #4
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Hilfe für Widerspruch falscher Arztberichte

Hallo,

das ist die Crux mit Rückenschmerzen...und dann noch PTBS...schwupp hat man nen Stempel weg..

ich vermute mal, dass man dir Amitriptylin verpassen wollte? Oder Amineurin oder Doxepin...

diese AD werden in der Schmerzmedizin eingesetzt...sie sollen den innerlichen Abstand zum Schmerz erhöhen...wer dran glaubt..
angeblich hätte man besondere Erfolge damit.

wenn man diese AD zur Behandlung von Depressionen einsetzt, ist die Dosierung dieses Medikamentes viel, viel höher..liegt irgendwo bei 150 - 400 mg..

ich nehme wegen der chron. Schmerzen derzeit abends Amitriptylin 50mg...
ich nutze das nur als Schlafmittel...

die Wechselwirkung zwischen Rücken und Seele ist nicht wegzudiskutieren...
aber sicherlich hätten die Ärzte einfach mal auf die Patientin hören sollen und nicht einfach allmächtig darüber entscheiden, ob sie Schmerzen hat oder nicht...
unglaublich..

Der Termin beim MDK ist letztendlich dazu da, festzustellen, ob tatsächlich ein Behandlungsfehler vorliegt...die KK kann dann später besser in die Unterstützung eingreifen....
denn ihr liegt ja auch daran, dann vom Krankenahus Geld wieder zu bekommmen...



hier erst einmal die Gutachtenempfehlungen bei Behandlungsfehlern..
AWMF: Detail

und dann suche in den Weiten des www auch einfach mal nach "Behandlung bei chronischen Schmerzen" oder "Behandlung bei akuten Schmerzen"...da müßte es viele geben und du bist besser gerüstet für das Gutachten...
__

Gruß
Anna

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Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.09.2012, 22:40   #5
sonne26
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Standard AW: Hilfe für Widerspruch falscher Arztberichte

Herzlichen Dank für eure Rückantworten
und die hilfreichen Links.

Hallo Anne B.
Ja, da hast du wirklich den Stempel weg.
Und hast keine Chance mehr......

Auf die Tbl ist es mir schlecht geworden und mein Magen hat es auch nicht vertragen und den Tag über, war ich wie "abgeschossen".
Nichts mit Schmerzlinderung........
Habe ich drei mal eingenommen und dann nicht mehr.
Im Arztbericht habe ich dann gesehen Amitriptylin

Gesagt haben sie dann, nach fünf Tagen, ich bekomme noch ein Pflaster gegen die Schmerzen und als ich die Verpackung sehen wollte, haben sie mir diese nicht gegeben.

Habe es dann wieder ab gemacht und selbst geschaut. Hammer.
Fentanyl und das ohne mich vorher durch einen Orthopäden untersuchen zu lassen.
Und die Nebenwirkungen sind ja auch nicht ohne......

Das dort erlebte in dieser Klinik führte bei mir zu einer Retraumatisierung, was mir wieder sehr zu schaffen macht....

Ich weiß, dass Rückenbeschwerden und Seele zusammen hängen können.
Nur in diesem Fall war es nicht so.
Da ich ein gutes Körperempfinden habe, weiß ich dass es nicht
wegen der PTBS war.

Nette Grüße
Sonne
__


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Alt 18.09.2012, 09:07   #6
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Hilfe für Widerspruch falscher Arztberichte

Hallo Sonne,

das geht ja gar nicht...

die NW kommen deshalb so heftig rüber, weil du direkt in die höchste Stufe geschmissen wurdest...langsam ranführen ist bei Opiaten die Devise..manche Ärzte..

man muss über Schmerzmittel der WHO-Stufe II an die Stufe III /(Fentanyl/Oxicodon, Morphine usw.) herangeführt werden.

Ich bekam die Stufe II für ungefähr 6 Monate (Valoron 50mg)...als ich die gut vertragen hatte, aber die Schmerzen sich nicht beeindruckt zeigten, bekam ich dann Targin...das ist ein Medi der Stufe III und das klappt..

bei mir liegen mehrere orthop-Erkrankungen vor, sowie ein chron. Schmerzsyndrom an der LWS, zusätzlich noch Fibromyalgie..
das ist fast so "schön" wie PTBS...da wird man nämlich auch nicht ernst genommen...

schau dir das mit den Medis mal selber an und dann befrage gezielt deinen Arzt

WHO-Stufenschema: Forum Schmerz

im übrigen war die einnahme von Amitriptylin 3x am Tag...naja...

das Medi wirkt schlafanstoßend...d.h. man wird müde davon..und schläfrig..
wozu gibt man dir das tagsüber?

für tagsüber gibt es andere Medis, z.B. Citalopram...und dann zur Nacht Ami...
man wird müde, der Schmerz macht sich nicht als Hauptpartner im Bett breit...man schiebt den Schmerz etwas zurück, kann sich entspannen und schlafen...

manchmal weiß ich auch nicht, was sich einige Ärzte denken...

aber die Schmerztherapie gehört in D gar nicht zu den Ausbildungsinhalten bei den Medizin-Studenten...
ist ja dann auch kein wunder, dass die nicht wissen,w as sie tun..

im übrigen solltest du einen Arzt für Schmerzmedizin aufsuchen, das sind meistens Anästhesisten und die kennen sich wirklich gut aus...

alles Gute
__

Gruß
Anna

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Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.09.2012, 23:12   #7
sonne26
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Standard AW: Hilfe für Widerspruch falscher Arztberichte

Hallo Anne B,

danke dir, für WHO habe mich gerade dort durch gelesen.
Habe auch nächste Woche ein persönliches Gespräch mit der Klinikleitung.

Werde auch noch ein Kernspin machen lassen....da kann man ja Alles
ganz genau sehen.....

Drei mal am Tag diese Tbl. wie hast du deinen Tag überstanden??

Wünsche dir auch alles Gute

Sonne
__


sonne26 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2012, 09:03   #8
Anna B.
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Hallo Sonne,

ich meinte eher dich damit...Amitriptylin 3x am Tag...das geht ja gar nicht..

da schläft man ja stehend ein...

Meine Ami-Dosis nehme ich abends, 50mg, und schlafe davon endlich wieder...seit ungefähr 2001 habe ich nicht mehr richtig geschlafen...

wir waren in einem Urlaub auf Kuba....14 Nächte nicht geschlafen...und das ging dann die letzten 10 Jahre so weiter...erst mit Ami konnte ich wieder einen etwas erholsamen Schlaf finden..reicht zwar immer noch nicht, ist aber schon viel besser geworden..

An Opiaten nehme ich Targin (Stufe III - retardiert) 10mg morgens, 10mittags und 10 abends...bis vor 5 Monaten nahm ich abends noch 20mg Targin, aber das habe ich selber reduziert...
bei Schmerzspitzen, was oft genug vorkommt, nehme ich noch schnell wirkendes Oxigesic akut 10mg (ebenfalls stufe III - unretardiert)....

achja, noch eins..einige Ärzte haben es auch nicht drauf..man darf niemals, medis der Stufe II mit Medis der Stufe III kombinieren...
dann hebt sich die Wirkung auf..weil durch Stufe II_Medis die Schmerzrezptoren bereits belegt sind und die Stufe III - Medis nicht mehr wirken können..

man darf aber Stufe eins jederzeit mit Stufe II oder III kombinieren..

du siehst, einfach mal so Opiate einwerfen, oder mal schnell ein Pflaster kleben, kann ganz schön in die Hose gehen..

Alles Gute für Dich
__

Gruß
Anna

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Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2012, 23:25   #9
sonne26
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Hallo Anne B

ich meinte an 3 Tagen, jeweils am Abend.
Da habe ich mich falsch ausgedrückt.

Grüßle
Sonne
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sonne26 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.09.2012, 09:13   #10
Anna B.
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Hallo,

naja, dann passt es ja...

warum hast du die wieder abgesetzt?

Man muss manchmal etwas länger die Zähne zusammenbeißen, bis Medikamente ihre volle Wirksamkeit erreicht haben...

Ich hab gute Erfahrungen mit diesem Ami...
__

Gruß
Anna

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Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.09.2012, 22:39   #11
sonne26
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Guten Abend Anna B.

ich will meinem Körper solche Hammer Medikamente nicht antun.....
suche daher nach Alternativen

Gute Besserung wünsche ich dir.

Nette Grüße
Sonne
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