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Start > > -> Weiterbildung/berufliche Reha/Übergangsgeld - Fragen

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Alt 04.09.2012, 00:29   #1
Lena1981->Emailproblem
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Lena1981
Standard Weiterbildung/berufliche Reha/Übergangsgeld - Fragen

Hallo,

ich schäme mich etwas meiner Unsicherheit, aber leider bin ich selbst mit meiner Situation überfordert, sehe quasi nicht mehr durch.

Ich beziehe derzeit noch ALG I und das noch bis Mitte Nov. Vorher war ich ein Jahr selbständig und habe ich die freiwillige Arbeitslosenversicherung eingezahlt, mein ALG wurde fiktiv berechnet.

Ich leide unter einer psychischen Erkrankung (u.a. Ängste, Trauma) und möchte gerne eine Weiterbildung machen und stelle mir derzeit die Frage, wie das am besten zu regeln ist. Ich dachte an den Weiterbildungsgutschein, habe aber Angst, diesen nicht zu bekommen, außerdem habe ich ein Weiterbildungsangebot gefunden, was mir persönlich zusagen würde, doch leider beginnt dies erst im Februar, daher kommt dafür der Weiterbildungsgutschein nicht infrage.
Als Alternative gibt es ja auch die Möglichkeit eine berufliche Reha zu machen, ich weiß aber nicht, wie das umgesetzt wird und wie ich da vorgehen müsste und würde natürlich gerne auch wissen, inwieweit sich auch nach den Wünschen der Teilnehmer gerichtet wird.
Auch die Frage nach der Finanzierung meines Lebensunterhalts stellt sich natürlich, Anspruch auf ALG II habe ich nicht (Kapitallebensversicherung). Würde ich dann Übergangsgeld bekommen und wie berechnet sich das?

Nächste Woche ist mein erster Termin bei meinem Berater und würde mich über Tipps freuen, wie ich in dieses Gesprächh gehe, was ich ansprechen kann und was nicht.

Wie gesagt, ich habe viele Fragen und würde mich sehr freuen, wenn mich jemand etwas unterstützen kann.

VG,
Lena
Lena1981 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2012, 06:40   #2
schlaraffenland
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Standard AW: Weiterbildung/berufliche Reha/Übergangsgeld - Fragen

Hi,

ich empfehle Dir, Deine Anfrage auch hier zu posten:

Forum - ihre-vorsorge.de

Dort schreiben auch Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung.

Bzw. suche dort über das "Suche"-Feld nach Forenbeiträgen, in denen das Wort "Teilhabe" vorkommt. Du kannst dort wahrscheinlich für Dich relevante Infos teilweise aus den geposteten Threads herauslesen.

"Teilhabe" ist Bestandteil des Begriffs "Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben", abgekürzt LTA. Das ist der offizielle Begriff, mit dem die berufliche Rehabilitation gemeint ist.

Abgesehen davon wäre folgende Vorgehensweise denkbar:

1. Du beantragst eine medizinische Reha
2. Du bekommst sie bewilligt und absolvierst sie.
3. Wenn im Entlassungsbericht der Reha-Klinik steht, dass LTA geprüft werden soll von der DRV, dann ist eine Grundvoraussetzung erfüllt, dass die DRV LTA bewilligen könnte
4. Du beantragst Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA).
5. LTA werden bewilligt.
6. Der LTA-Kostenträger entscheidet in Deinem Sinne, d.h. er bewilligt eine Weiterbildung. Hinweis: LTA ist nicht unbedingt automatisch mit einer Weiterbildung gleichzusetzen. LTA kann auch bedeuten: Umschulung oder Lohnkostenzuschüsse im alten Beruf oder anderes.

Schritt 1 bis 5 haben in meinem Fall 11 Monate gedauert. Ich befinde mich gerade in Schritt 6 (ich strebe eine Umschulung an, darüber wird aber noch entschieden).
__

Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine rechtlichen Hinweise und Tipps übernehme ich keine Verantwortung.
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Alt 05.09.2012, 01:06   #3
Lena1981->Emailproblem
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Lena1981
Standard AW: Weiterbildung/berufliche Reha/Übergangsgeld - Fragen

Hallo Schlaraffenland,

vielen, vielen Dank für Deine Antwort.

Die von Dir beschriebene Vorgehensweise hört sich sehr kompliziert und belastend an. Ich wünsche Dir sehr, dass Du auch die Umschulung bewilligt bekommst, die Du anstrebst.

Bei mir stellt sich da ja die Frage, wie ich meinen Lebensunterhalt in so einer langen Zeit beziehe, da ich ja kein ALG II bekomme und das Übergangsgeld nicht besonders hoch sein wird.
Ich bin auch in guter ambulanter therapeutischer Behandlung, so dass eine med. Reha wahrscheinlich nicht angebracht ist.

Gäbe es denn auch die Möglichkeit bei vollem ALG I-Bezugs eine Weiterbildung zu machen, die nicht 40h/Woche angesetzt ist, sondern z.B. nur 30h eben aufgrund einer Erkrankung? Und was käme dann konkret auf mich zu, wenn ich diesen Wunsch bei der AfA anbringe? Da mein ALG I bald ausläuft, möchte ich auch ungern einen langen bürokratischen Prozess in Gange bringen. Zudem ist es ja auch in meinem Interesse bald wieder (voll) arbeitsfähig zu sein.

Liebe Grüße,
Lena
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Alt 05.09.2012, 08:19   #4
schlaraffenland
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Standard AW: Weiterbildung/berufliche Reha/Übergangsgeld - Fragen

Zitat von Lena1981 Beitrag anzeigen
Hallo Schlaraffenland,

vielen, vielen Dank für Deine Antwort.
Gern geschehen ;-)

Zitat:
Die von Dir beschriebene Vorgehensweise hört sich sehr kompliziert und belastend an. Ich wünsche Dir sehr, dass Du auch die Umschulung bewilligt bekommst, die Du anstrebst.
Danke ;-)

Zitat:
Bei mir stellt sich da ja die Frage, wie ich meinen Lebensunterhalt in so einer langen Zeit beziehe, da ich ja kein ALG II bekomme und das Übergangsgeld nicht besonders hoch sein wird.
Sehe ich auch so. Du kannst kein ALG II bekommen wegen Deiner Kapitallebensversicherung.

Zitat:
Ich bin auch in guter ambulanter therapeutischer Behandlung, so dass eine med. Reha wahrscheinlich nicht angebracht ist.
Du kannst Deinen Therapeuten ja mal fragen, ob er der Meinung ist, ob eine medizinische Reha angebracht wäre.

Zitat:
Gäbe es denn auch die Möglichkeit bei vollem ALG I-Bezugs eine Weiterbildung zu machen, die nicht 40h/Woche angesetzt ist, sondern z.B. nur 30h eben aufgrund einer Erkrankung? Und was käme dann konkret auf mich zu, wenn ich diesen Wunsch bei der AfA anbringe? Da mein ALG I bald ausläuft, möchte ich auch ungern einen langen bürokratischen Prozess in Gange bringen. Zudem ist es ja auch in meinem Interesse bald wieder (voll) arbeitsfähig zu sein.
Weiterbildungen unter ALG I sind Kann-Leistungen, sie müssen nicht gewährt werden.

Außerdem frage ich mich, was mit Deinem ALG-I-Bezug passiert, wenn Du eine Weiterbildung anfängst, bezahlt über die Arbeitsagentur. Denn Dein ALG I läuft November aus, und ich weiß nicht, ob Dein ALG-I-Bezug verlängert wird, wenn die Weiterbildung länger als bis November dauert.
__

Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine rechtlichen Hinweise und Tipps übernehme ich keine Verantwortung.
schlaraffenland ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.09.2012, 02:06   #5
Lena1981->Emailproblem
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Lena1981
Standard AW: Weiterbildung/berufliche Reha/Übergangsgeld - Fragen

Hallo Schlaraffenland,

nochmal vielen Dank für Deine Mühe.

Ich habe das so verstanden, dass man weiterhin ALG I erhält, wenn man die Weiterbildung während des ALG I-Bezugs beginnt.

Allerdings wird es mir kaum möglich sein, eine LTA zu machen, da zwischen Ende des ALG I-Bezugs und dem etwaigen Beginn einer Maßnahme einige Zeit vergehen wird, in denen ich keine Leistungen erhalten werde (da kein ALG II).

Ich hoffe, ich packe das alles :-(

LG,
Lena
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