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Start > > -> ADHS + Mehrquadratmeter?

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 05.04.2007, 10:29   #1
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Registriert seit: 09.12.2005
Beiträge: 1.635
Eka
Standard ADHS + Mehrquadratmeter?

Hallo,
nun ist es soweit meine Tochter zieht aus. Ich selber habe da ja auch immer gesagt das ich umziehen muß sobald sie ausgezogen ist. Heute war ich aber beim Amt. Mein Sohn hat ADHS (Aufmerksamkeitsdefizitstörung + Hyperaktivität und ich selber extreme Rückenprobleme. Steht uns auch eine Mehrquadratmeterzahl zu und muß dann die volle Miete übernommen werden? Ich kann meinen Sohn durch seine Krankheit auch wenn er mittlerweile Medikamente bekommt nicht mit meinem anderen Sohn in einem Zimmer stecken. Ich selber habe immense Rückenprobleme. Alles kann ich durch Atteste belegen lassen.
Nächste Woche habe ich einen weiteren Termin beim Amt um alles weitere zu besprechen und ich soll schonmal einen Brief fertig schreiben das ich aufgrund der Krankheiten und den Auszug meiner Tochter die vollen Mietkosten übernommen haben möchte. Dann wird das wohl geprüft mit dem Mehrbedarf.
Da ich nicht direkt von einer Gesellschaft diese Wohnung miete sondern diese nur durch die Gesellschaft verwaltet wird ist natürlich die Kaltmiete höher, als wenn ich eine 4ZKBB Wohnung (wenn eine frei wäre) durch die Gesellschaft direkt anmieten würde.
Wie kann ich vorgehen und was muß ich tun, das ein Mehrbedarf an Quadratmeterzahl akzeptiert wird und die volle Miete dazu, oder soll ich dem Amt den Vorschlag unterbreiten, dass ich auch versuchen würde eine Kostengünstigere Wohnung zu suchen, solange eine Mehrquadratmeterzahl akzeptiert wird? Hat jemand mit ADHS usw. Erfahrung und wie ich am besten vorgehen kann? Wird ADHS überhaupt anerkannt und die Rückenprobleme (Schlafcouch jeden Tag ist wohl zusätzlich sehr schädigend.)? Das Jugendamt weiß bescheid das mein Sohn ADHS hat, da er durch denen damals einen Heilpädagogischen Kindergartenplatz angeboten bekam und dieser Platz auch von denen bezahlt wurde. Sollte ich wieder mit dem Jugendamt in Kontakt treten, da diese ja auch durch Gespräche meinen Sohn kennen um auch nochmal zu verdeutlichen das mein Sohn ein eigenes Zimmer braucht? Ich habe leider nur einen Thread gefunden, aber da haben alle Familienmitglieder verschiedene Krankheiten.

Würde mich freuen, wenn mir mit Ratschlägen und wie ich weiter vorgehen kann, geholfen werden könnte.

LG
Eka
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Alt 05.04.2007, 10:52   #2
Martin Behrsing
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Ort: Bonn
Beiträge: 22.301
Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard

Hallo Eka,

das sollte gehen. Es bedarf allerings einer med. Bescheinigung. Am besten durch einen Facharzt für Neurologie und Psychiatrie.
Aber wie das so ist wird man das ganze wahrscheinlich nicht so ohne weiteres durchbekommen. Abner etwas Erfahrung hast Du ja nunmal schon mit den Behörden.
__

Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Alt 05.04.2007, 11:04   #3
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Registriert seit: 09.12.2005
Beiträge: 1.635
Eka
Standard

Hallo Martin,

Ich war ja mit meinem Sohn einige Jahre in Kinderpsychiatrischer/psychologischer Behandlung, bis ich letztes Jahr den Arzt gewechselt habe, da dieses alles nichts brachte. Der Arzt zu dem ich mit meinem Sohn seit letztem Jahr hingehe ist ein Kinderarzt der sich aber in Sachen ADHS Kindern spezialisiert hat. Von Elterntherapie bis hin zu Kindertherapie, er wurde mir damals auch vom Jugendamt empfohlen.
Der Arzt wollte damals auch die Unterlagen usw. von dem vorherigen Arzt anfordern, hinzu wurde mein Sohn neu getestet und daraufhin auch auf Medikamte eingestellt. Reicht auch ein ärztliches Attest von unserem jetztigen Arzt oder muß ich nun direkt zu einem Neurologen und alles nochmal wiederholen lassen mit meinem Sohn?
Würden uns auch, wie bei einem körperlich Behinderten Menschen der zum Beispiel im Rollstuhl sitzt, 15 weitere qm zustehen?

LG Eka
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Alt 05.04.2007, 11:12   #4
Ludwigsburg
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Beiträge: n/a
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Zitat von Eka Beitrag anzeigen
Hallo,
nun ist es soweit meine Tochter zieht aus. Ich selber habe da ja auch immer gesagt das ich umziehen muß sobald sie ausgezogen ist. Heute war ich aber beim Amt. Mein Sohn hat ADHS (Aufmerksamkeitsdefizitstörung + Hyperaktivität und ich selber extreme Rückenprobleme. Steht uns auch eine Mehrquadratmeterzahl zu und muß dann die volle Miete übernommen werden? Ich kann meinen Sohn durch seine Krankheit auch wenn er mittlerweile Medikamente bekommt nicht mit meinem anderen Sohn in einem Zimmer stecken. Ich selber habe immense Rückenprobleme. Alles kann ich durch Atteste belegen lassen.
Nächste Woche habe ich einen weiteren Termin beim Amt um alles weitere zu besprechen und ich soll schonmal einen Brief fertig schreiben das ich aufgrund der Krankheiten und den Auszug meiner Tochter die vollen Mietkosten übernommen haben möchte. Dann wird das wohl geprüft mit dem Mehrbedarf.
Da ich nicht direkt von einer Gesellschaft diese Wohnung miete sondern diese nur durch die Gesellschaft verwaltet wird ist natürlich die Kaltmiete höher, als wenn ich eine 4ZKBB Wohnung (wenn eine frei wäre) durch die Gesellschaft direkt anmieten würde.
Wie kann ich vorgehen und was muß ich tun, das ein Mehrbedarf an Quadratmeterzahl akzeptiert wird und die volle Miete dazu, oder soll ich dem Amt den Vorschlag unterbreiten, dass ich auch versuchen würde eine Kostengünstigere Wohnung zu suchen, solange eine Mehrquadratmeterzahl akzeptiert wird? Hat jemand mit ADHS usw. Erfahrung und wie ich am besten vorgehen kann? Wird ADHS überhaupt anerkannt und die Rückenprobleme (Schlafcouch jeden Tag ist wohl zusätzlich sehr schädigend.)? Das Jugendamt weiß bescheid das mein Sohn ADHS hat, da er durch denen damals einen Heilpädagogischen Kindergartenplatz angeboten bekam und dieser Platz auch von denen bezahlt wurde. Sollte ich wieder mit dem Jugendamt in Kontakt treten, da diese ja auch durch Gespräche meinen Sohn kennen um auch nochmal zu verdeutlichen das mein Sohn ein eigenes Zimmer braucht? Ich habe leider nur einen Thread gefunden, aber da haben alle Familienmitglieder verschiedene Krankheiten.

Würde mich freuen, wenn mir mit Ratschlägen und wie ich weiter vorgehen kann, geholfen werden könnte.

LG
Eka
Was du dir besorgen solltest sind ärztliche Atteste... damit kann man am besten untermauern...
aber ne Bescheingung vom Jugendamt ist auch gut.. beides am besten :-)

Ich würd erstmal versuchen, in der ohnung bleiben zu können... alternativ eine Kostensenkung bei entsprechend großer Wohnung und Umzug kann man immer noch nachschieben...
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Alt 05.04.2007, 17:21   #5
MissMarple->Emailproblem
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Registriert seit: 12.10.2006
Ort: Westfalen
Beiträge: 332
MissMarple
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Mich persönlich würde auch mal ganz explizit interessieren WO GENAU im SGB Regelungen zum Mehrbedarf an QM für Schwerbehinderte geregelt sind oder ob es sich um Ergänzungsvorschriften handelt !?

Ich lese zwar immer, dass man mit einer Schwerbehinderung mit Merkzeichen G so etwas hätte oder bekommen MÜSSTE, aber ich finde nichts genaues im Gesetz dazu.

Habt ihr da noch Infos ??

Danke
MissM.
__

Ich gebe hier lediglich meine persönlich Meinung und Erfahrungen wieder.

Manchmal ist etwas PISA und Dummheit gar nicht so schlecht. Unvorstellbar was im Land los wäre, wenn die Leute endlich kapieren würden was um sie herum so passiert. (Volker Pispers)
MissMarple ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.04.2007, 11:44   #6
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Beiträge: 1.635
Eka
Standard

Hallo,

Ich hatte heute den Termin beim Amt und ich muß nicht umziehen. Ich bekomme keine Aufforderung auch nicht nach 6 Monaten, da der Mietpreis mit dem Mehrbedarf an QM angemessen ist. Es wäre was anderes wenn die Kosten der Gesamtmiete sehr viel höher wären, als in meinem Fall. Bei sehr viel höhere Miete kann die Arge trotz Mehrbedarf an QM wohl trotz allem zum Umzug auffordern.
Aber mit der Aufforderung warten wir mal die 6 MOnate ab: ;)
Ich bin froh das ich in diesem Fall nicht 'kämpfen' mußte wie so viele andere und das wirklich die Krankheit meines Sohnes vom Amt anerkannt wurde.

LG
Eka
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