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Start > > -> Gutachten Teil B - PREISFRAGE: was ist hier "beratungs- oder vermittlungsrelevant"?


Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 16.07.2012, 17:31   #1
gila
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Standard Gutachten Teil B - PREISFRAGE: was ist hier "beratungs- oder vermittlungsrelevant"?

Hallo an die "Füchse" in Sachen Gutachten!

Nachdem wir im Frühjahr eine Beschwerde beim Gesundheitsamt eingelegt hatten, da meine Tochter nicht mit mir als "Beistand" zur Ärztin vorgelassen wurde, kam die Sache zum ÄD der Agentur für Arbeit. Die Vermittlerin u25 hat uns hier unterstützt, damit endlich mal KLAR wird, dass meine Tochter auf sicher einen langen Zeitraum NICHT erwerbsfähig ist und hier mal Ruhe bekommt.

Nachdem sie aufgrund der vielen Medikamente wg. Borderline und bipolarer Störung mit epilept. Krampfanfall kürzlich von der Straße aufgelesen wurde und in eine Klinik kam, wurde ihr endlich klar, dass sie *polytoxikoman* ist (Substanzmittelgebrauch durch massenhaft Pillen in Eigenregie ...) und dies ihr Ende sein würde. Sie wollte entziehen, absetzen, entgiften - aber der Arzt ihres Vertrauens verwies sie mitsamt Betreuung aus der Praxis. Er lasse sich von Borderlinern nicht auf der Nase rumtanzen - und OHNE Medikamente lande sie in der Geschlossenen.

(HA HA - das kam bereits 2 x vor WEGEN der Medikamente!)

Egal - Vorgeschichte zum besseren Verständnis.

Der ÄD forderte 2 x Befunde an. Der Arzt rührte sich nicht und so sollte meine Tochter zum Termin. Habe ich abgelehnt, derzeit aus Belastungsgründen nicht machbar. Außerdem ohne Befunde sinnfrei. Daher hatte ich gebeten, dass sie die Befunde ERNEUT und mit DRUCK anfordern und meine Tochter in Ruhe gelassen wird.
Habe dann den aktuellen Entlassungsbericht der Klinik geliefert und es wurde nach Aktenlage entschieden.
Anscheinend aber OHNE die bisherigen Berge von Befunden ...

Dass das dann kein besonders aussagefähiges Gutachten sein kann über einen angemessen langen Zeitraum, ist klar.

Aber was ANSONSTEN drin steht (wurde mir eben zugefaxt) - unter "Vermittlungs- und beratungsrelevante Gesundheitsstörungen", halte ich für grenzwertig!

EBENSO was in der sozialmedizinischen Beurteilung zu lesen ist - denn es verfälscht das Bild über meine Tochter für den jetzt neuen Vermittler bzw. Sozialpädagogen und ich frage mich, ob eine "Burteilung" aufgrund unvollständiger Unterlagen überhaupt derartige "Handlungsempfehlungen" beinhalten DARF!

Würden dies hier ein paar Erfahrene mal unter die Lupe nehmen und ggf. mit Infos und Quellen Tipps geben?

Ich bin geneigt, sofort ein Verbot für die Weitergabe DIESER FASSUNG an den neuen SB (nach Umzug jetzt) zu erteilen!

Liege ich damit richtig?

Was mich konkret "stört":

- Darf/muss der Sachbearbeitung mitgeteilt, dass "Substanzmittelgebrauch" vorliegt? Das lässt nämlich auf Tablettenmissbrauch, Sucht, und auch Gebrauch und Missbrauch SONSTIGER SUBSTANZEN schließen!

- Es liegt nur dieser Entlassungsbericht vor - jedoch ist der Werdegang ansonsten schon "aktenkundig". Auch hatte ich der Ärztin Infos gegeben, welche Diagnosen vorherrschen und wie viele Therapien/Klinikbesuche es gegeben hat und dass es darüber Befunde gibt. Daher kann KEIN vernünftiger Arzt davon ausgehen, dass eventuell weniger als 6 Monate Leistungsunfähigkeit besteht.

- DARF/MUSS der Sachbearbeitung eine derart detaillierte Beurteilung bzw. m.E. schon "Handlungsempfehlungen" gegeben werden wie:

1. "engmaschige ppsychiatrisch-neurol. Behandlung + Psychotherpaie" (was OHNEHIN seit Jahren läuft!)

2. Dass eine stationäre Behnandlung "sogar" empfohlen wurde beim neuerlichen Akutaufenthalt - jedoch "abgelehnt" wurde (OHNE jegliches Hintergrundwissen, dass nur ein Aufenthalt in einer BESTIMMTEN "Klapse" abgelehnt wurde!!)

3. die Empfehlungen für eine weitere "psych. Stabilisierung" wie "Ordnung und Strukturierung" (woher nehmen die das?)
und "Klärung des familiär-sozialen Umfeldes" (und woher nehmen die das ... wohl wissend, dass sogar eine Sozialbetreuung sich kümmert??)

4. WOHNSITUATION - tja - deswegen sind wir wegen 30 Euro zuviel Miete in ein besseres Umfeld auf eigene Faust und KOSTEN umgezogen und haben nun das Vergnügen, TROTZ aller Empfehlungen vor dem Sozialgericht zu streiten!

Ach, was reg ich mich eigentlich auf ... was kann man heutzutage noch erwarten? Mir tut nur mein Kind leid - wenn sie erfährt, was der nächste SB da alles mitgeteilt bekommt, dann dreht die durch!
Wie beschämend muss das sein?

Meint Ihr ich kann hier ein Weitergabeverbot erteilen und die Ärztin auffordern, diese Dinge sofort zu entfernen?

Danke fürs Lesen!
__

Wer berühmt genug ist, muss nicht fürchten, zur Vernunft gebracht zu werden.
aus: "Altersglück" - Vom Segen der Vergesslichkeit
Autor: Dietmar Bittrich (Gummibärchenorakel)
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Alt 16.07.2012, 18:42   #2
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Standard AW: Gutachten Teil B - PREISFRAGE: was ist hier "beratungs- oder vermittlungsrelevant

ne ganze Menge - ich schrieb mal in blau dazwischen

Zitat von gila Beitrag anzeigen
Hallo an die "Füchse" in Sachen Gutachten!

Nachdem wir im Frühjahr eine Beschwerde beim Gesundheitsamt eingelegt hatten, da meine Tochter nicht mit mir als "Beistand" zur Ärztin vorgelassen wurde, kam die Sache zum ÄD der Agentur für Arbeit. Die Vermittlerin u25 hat uns hier unterstützt, damit endlich mal KLAR wird, dass meine Tochter auf sicher einen langen Zeitraum NICHT erwerbsfähig ist und hier mal Ruhe bekommt.

Nachdem sie aufgrund der vielen Medikamente wg. Borderline und bipolarer Störung mit epilept. Krampfanfall kürzlich von der Straße aufgelesen wurde und in eine Klinik kam, wurde ihr endlich klar, dass sie *polytoxikoman* ist (Substanzmittelgebrauch durch massenhaft Pillen in Eigenregie ...) und dies ihr Ende sein würde. Sie wollte entziehen, absetzen, entgiften - aber der Arzt ihres Vertrauens verwies sie mitsamt Betreuung aus der Praxis. Er lasse sich von Borderlinern nicht auf der Nase rumtanzen - und OHNE Medikamente lande sie in der Geschlossenen.

(HA HA - das kam bereits 2 x vor WEGEN der Medikamente!)

Egal - Vorgeschichte zum besseren Verständnis.

Der ÄD forderte 2 x Befunde an. Der Arzt rührte sich nicht und so sollte meine Tochter zum Termin.

Der Arzt gibt keine Auskunft trotz Schweigepflichtentbindung?? Warum hat der äD nicht Druck gemacht?

Habe ich abgelehnt, derzeit aus Belastungsgründen nicht machbar. Außerdem ohne Befunde sinnfrei. Daher hatte ich gebeten, dass sie die Befunde ERNEUT und mit DRUCK anfordern und meine Tochter in Ruhe gelassen wird.
Habe dann den aktuellen Entlassungsbericht der Klinik geliefert und es wurde nach Aktenlage entschieden.
Anscheinend aber OHNE die bisherigen Berge von Befunden ...

Wer hat dieses Gutachten erstellt? Kannst Du bei dem Dienst anfordern - welche Qualifikationen dieser Arzt hat.
Ich hatte mal so ein Gutachten von einem Zahnarzt erhalten


Dass das dann kein besonders aussagefähiges Gutachten sein kann über einen angemessen langen Zeitraum, ist klar.

Aber was ANSONSTEN drin steht (wurde mir eben zugefaxt) - unter "Vermittlungs- und beratungsrelevante Gesundheitsstörungen", halte ich für grenzwertig!

EBENSO was in der sozialmedizinischen Beurteilung zu lesen ist - denn es verfälscht das Bild über meine Tochter für den jetzt neuen Vermittler bzw. Sozialpädagogen und ich frage mich, ob eine "Burteilung" aufgrund unvollständiger Unterlagen überhaupt derartige "Handlungsempfehlungen" beinhalten DARF!

Jein. Wenn der Gutacher sich ein vollumfängliches Bild Aufgrund der Unterlagen machen konnte - ja. Soweit ich das hier gelesen habe hätte der Gutachter mehr Unterlagen anfordern oder den Auftrag zurück weisen müssen. Mit nur einem Bericht dürfte ein Gutachten anch Aktenlage sinnbefreit sein und kann nur ein falsches Bild abgeben. Zumal BL nur zu schnell einen Stempel erhalten, der nicht immer passt.

Würden dies hier ein paar Erfahrene mal unter die Lupe nehmen und ggf. mit Infos und Quellen Tipps geben?

Ich bin geneigt, sofort ein Verbot für die Weitergabe DIESER FASSUNG an den neuen SB (nach Umzug jetzt) zu erteilen!

Mach das! Musst nur sehr schnell sein.
Ihr könnt inhaltliche echte Fehler dazu nutzen (falsche Diagnose, falsche Medikamente usw.) zumindest versuchen, wobei ich nicht wirklich glaube das es berücksichtigt wird.

Damit geht es dann zwei Wege
  1. Gutachten anfechten und damit den Gutachter dran bekommen wegen erstellen eines Falschgutachten. Das ist ein anderer Schauplatz der sich bei den Diagnosen aber lohnen wird. Bedenke das auch dieses Gutachten mind. 10 Jahre aufbewahrt wird. Mindestens eine Korrektur und Stellungnahme sollte eingereicht werden - möglich mit ärztlicher Unterstützung.
  2. eine Zweitbegutachtung beantragen. Kosten beachten!

Liege ich damit richtig?

Was mich konkret "stört":

- Darf/muss der Sachbearbeitung mitgeteilt, dass "Substanzmittelgebrauch" vorliegt? Das lässt nämlich auf Tablettenmissbrauch, Sucht, und auch Gebrauch und Missbrauch SONSTIGER SUBSTANZEN schließen!

öhm - versteh mich nicht falsch, aber Deine Tochter hat sich toxiert. Ob nun absichtlich oder nicht spielt dabei die kleinere Rolle.
Inwieweit eine Sucht oder eine mögliche Suizidalität erwähnt werden darf bin ich gerade überfragt. Ich bin der Meinung nein, denn Diagnosen und Details der Erkrankung, welche Rückschlüsse auf eine Diagnose geben könnten, dürfen nicht dort hineine.
Im Teil B darf eigentlich nur die Feststellung rein arbeitsfähig oder nicht. Alles andere hat mit der Vermittlung nichts zu tun.
Das Problem dürfte hier die Zusammenlegung von SGB II und SGB XII sein. Denn auch das JC hat die Aufgabe zu unterstützen, Schuld- und Suchtberatungen zu vermitteln (gruseliger Gedanke).


- Es liegt nur dieser Entlassungsbericht vor - jedoch ist der Werdegang ansonsten schon "aktenkundig". Auch hatte ich der Ärztin Infos gegeben, welche Diagnosen vorherrschen und wie viele Therapien/Klinikbesuche es gegeben hat und dass es darüber Befunde gibt. Daher kann KEIN vernünftiger Arzt davon ausgehen, dass eventuell weniger als 6 Monate Leistungsunfähigkeit besteht.

Würde ich so nicht sagen. BL oder Bipolar ist schon ein dickes Paket und das wissen auch die Ärzte, wenn sie nicht ganz dämlich sind.

- DARF/MUSS der Sachbearbeitung eine derart detaillierte Beurteilung bzw. m.E. schon "Handlungsempfehlungen" gegeben werden wie:

1. "engmaschige ppsychiatrisch-neurol. Behandlung + Psychotherpaie" (was OHNEHIN seit Jahren läuft!)

2. Dass eine stationäre Behnandlung "sogar" empfohlen wurde beim neuerlichen Akutaufenthalt - jedoch "abgelehnt" wurde (OHNE jegliches Hintergrundwissen, dass nur ein Aufenthalt in einer BESTIMMTEN "Klapse" abgelehnt wurde!!)

3. die Empfehlungen für eine weitere "psych. Stabilisierung" wie "Ordnung und Strukturierung" (woher nehmen die das?)
und "Klärung des familiär-sozialen Umfeldes" (und woher nehmen die das ... wohl wissend, dass sogar eine Sozialbetreuung sich kümmert??)

4. WOHNSITUATION - tja - deswegen sind wir wegen 30 Euro zuviel Miete in ein besseres Umfeld auf eigene Faust und KOSTEN umgezogen und haben nun das Vergnügen, TROTZ aller Empfehlungen vor dem Sozialgericht zu streiten!

Wohnsituation wird bei Bl immer angeregt zu prüfen, da oft genug die Familie ein Problem darstellen bzw. das Problem sind.

Ach, was reg ich mich eigentlich auf ... was kann man heutzutage noch erwarten? Mir tut nur mein Kind leid - wenn sie erfährt, was der nächste SB da alles mitgeteilt bekommt, dann dreht die durch!
Wie beschämend muss das sein?

Meint Ihr ich kann hier ein Weitergabeverbot erteilen und die Ärztin auffordern, diese Dinge sofort zu entfernen?

Probier es. Kommt auf die Ärztin an. Wenn die BLer in eine Schublade gesteckt und bipolar nicht kennt dürftet ihr ein Problem haben. Manchmal hilft es der Ärztin mitzuteilen das ihr Gutachten nicht vollständig und damit nicht korrekt ist. Entweder sie legt auf oder sie hört weiter zu.

Danke fürs Lesen!

zu Deinen Punkten
Ich würde sagen
Nein, denn die SB ist kein Mediziner. Damit dürften diese Details eigentlich unter die Schweigepflicht fallen. Davon ist die Ärztin zwar entbunden worden, aber dies gilt lediglich für med. Fachkräfte - nicht für irgendwelche SB´s.

Mich schockiert dieser Arzt. Wie wäre es mal mit Arztwechsel?
BLer sind zwar nicht meine Lieblinge, aber das Verhalten ist nicht okay.
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Alt 16.07.2012, 18:48   #3
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nordlicht22 nordlicht22 nordlicht22 nordlicht22 nordlicht22 nordlicht22 nordlicht22 nordlicht22 nordlicht22 nordlicht22 nordlicht22
Standard AW: Gutachten Teil B - PREISFRAGE: was ist hier "beratungs- oder vermittlungsrelevant

das Gutachten ist nicht so schlecht. Die bis 6 Monate sind für euch sicherlich besser, denn sonst würde sie ins SGB XII fallen und die Folgen dürftest Du kennen.

Was mich irritiert - die latente Anregung die Tochter aus dem Umkreis ihrer Familie zu bringen, zumindest ist die eindeutige Richtung vorgegeben.

Schick Dir gleich noch eine PN
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Alt 16.07.2012, 19:24   #4
Holger01
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Standard AW: Gutachten Teil B - PREISFRAGE: was ist hier "beratungs- oder vermittlungsrelevant

Hallo Gila,

positiv lese ich heraus die auf 6 Monate festgestellte aufgehobene Leistungsfähigkeit (< 3 Stunden/täglich).

Das bedeutet bis zu 6 Monate relative Ruhe für deine Tochter.

Als unangemessen empfinde ich aber die Auflistung der Gesundheitsstörungen. Dennoch: Im Ergebnis, also in der Wirkung auf den SB, dürfte klar sein, dass der da auf absehbare Zeit keine großen Dinge verlangen darf.

Bestimmt können andere hier mit Erfahrungen aus eigenen Gutachten Teil B. helfen, dies richtig einzuschätzen.
Ich hoffe, dass sich da noch mehr melden werden!
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Alt 16.07.2012, 20:09   #5
gila
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Standard AW: Gutachten Teil B - PREISFRAGE: was ist hier "beratungs- oder vermittlungsrelevant

Hallo Ihr, ganz lieben Dank für Eure Mühe des Lesens!
WENN bei mir mal was dampft, dann ordentlich.

"Im Teil B darf eigentlich nur die Feststellung rein arbeitsfähig oder nicht. Alles andere hat mit der Vermittlung nichts zu tun. "

@Nordlicht: DAS genau sehe ich so. Ich war eben mit dem Wisch bei Freunden, die eine hat mit ihrem querschnittsgelähmten Sohn auch so ihre Erfahrungen. Eigentlich waren durch die Bank ALLE entsetzt, wie hier munter Dinge ausgeplappert werden, die einem Nicht-Mediziner Bilder in den Kopf zaubern, die da nichts zu suchen haben.

Einhellige Meinung war: unter 3 Stunden bis zu 6 Monaten = Leistungsunfähig = derzeit erwerbsunfähig = KEINE Infos zu einer Vermittlung oder Beratung notwendig.

Schon die ersten Punkte stellen eher eine Diagnose als eine "vermittlungsrelevante" Gesundheitsstörung dar.

Das Gutachten nach Aktenlage - das war ja beabsichtigt, da meine Tochter schon genug gequält ist derzeit.
Da der behandelnde Arzt die Befunde nicht lieferte, sollte SIE die letztlich besorgen und doch persönlich vorsprechen.
Das habe ich abgebogen - es wäre zum geforderten Zeitpunkt 100% zu einer erneuten Krise gekommen - WOZU hätte ich das dulden sollen?
WER fängt das letztlich auf?

Als die Ablehnung des Umzuges kam war schon das Krisenteam da UND aus wirklich reiner Menschlichkeit die Sozialarbeiterin des bisherigen JCs.

Dann ne Woche später nochmal sowas?
Um den Amtlichen Stempel unter was zu machen, was eh bekannt ist?

Aber meine Bitte, die Befunde beim Arzt ERNEUT anzufordern wurde nicht aufgenommen - vielleicht auch derzeit nicht für notwendig befunden, da ich den Entlassungsbericht hatte und da einiges verwertbares drin stand. Das hat auch zu dieser vorläufigen Einschätzung gereicht - jeder Arzt hätte das so gesehen. Also da will ich nicht meckern.

Aber dass bei einer LEISTUNGSUNFÄHIGKEIT, wo keine Vermittlung stattfindet, den Sachbearbeitern hier medizinische "Einschätzungen" über Krankheitsbild, Klinikbesuch, angebliche Ablehnung einer stat. Aufnahme, Substanzmittelgebrauch und sonstiges in Kenntnis gebracht werden und einem SACHBEARBEITER hier Empfehlungen gegeben werden, welche MEDIZINISCH-THERAPEUTISCHEN Maßnahmen im Vordergrund zu stehen haben, bei einem erwachsenen Menschen?

DAS GEHT ZU WEIT!

Ich weiß gar nicht wie ich das morgen meiner Tochter beibringen soll - die dreht am Rad und ich weiß schon was sie sagt: Was sollen die denn über mich denken? Dass ich ein hoffnungsloser JUNKIE bin der alles in sich hinein stopft was süchtig macht, nicht alle Tassen im Schrank hat, Therapieverweigerer und mein familiäres Umfeld durchleutet wird - was denken die denn? Meine Mutter ist ne Schlampe und mein Vater ein Alk? Die wissen doch gar nichts über meine Krankheitsbilder!

Leute - das geht einfach nicht!

Ich habe nun a) der (nun Ex-) Vermittlerin dies mitgeteilt und gebeten, das Gutachten NICHT an den neuen Kollegen weiter zu leiten und b) die Ärztin vom ÄD angemailt, wie ENTSETZT ich darüber bin und um Stellungnahme ersucht sowie umgehende HERAUSNAHME aller nicht vermittlungs- und beratungsrelevanten Angaben.

Für MICH heisst das: es ist ALLES heraus zu nehmen, was über "weniger als 3 Stdungen" und "bis 6 Monate" hinaus geht!
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Alt 17.07.2012, 08:16   #6
gila
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Standard AW: Gutachten Teil B - PREISFRAGE: was ist hier "beratungs- oder vermittlungsrelevant

Bin gerade sehr überrascht über einige hilfreiche PNs - die mich eigentlich nur bestärken, dass ich nicht langsam "übersensibel" werde bei all dem Kram, sondern dass es anscheinend immer "gängiger" wird, dass GRENZEN gedankenlos überschritten werden und dann als "Recht und in Ordnung" verkauft werden.

Sobald ich Reaktionen auf meine Beschwerden habe, mache ich ein update für andere, die ähnliches erleben.
Vielen Dank einstweilen! Wenn es noch Tipps und Erfahrungen/Meinung gibt, dann herzlich gern!
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Alt 17.07.2012, 08:38   #7
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Standard AW: Gutachten Teil B - PREISFRAGE: was ist hier "beratungs- oder vermittlungsrelevant

Du hast Recht, die Grenzen werden auch von den Amtsärzten offensichtlich ohne Bedenken und manchmal ohne böse Absicht, aber auch ohne das Wissen über die Konsequenzen überschritten.
Im Teil B meines Gutachtens werden auch mal eben alle Diagnosen und wirklich alle Wehwehchen im Detail mitgeteilt.
In der Quintessenz ist das Gutachten nicht zu beanstanden. Die Schlüsse, die der Gutachter zieht, sind realistisch, hinsichtlich Erwerbsfähigkeit und Einschränkungen am Arbeitsplatz.
Aber SB und TL sind keine Mediziner, und die neue FM und der neue TL haben alle Vorurteile, die ein medizinischer Laie bei einigen Diagnosen/Krankheiten haben kann und wollen die jetzt durch ein neues Gutachten bestätigt sehen.
Außerdem werde ich einfach stinksauer, wenn eine FM mal eben auf dem Flur des JCs bei Publikumsverkehr dem TL sagt "Frau Rosarot hat doch "Krankheit x", da wollten wir doch lieber ein neues Gutachten machen lassen, und jetzt will sie die EGV dafür nicht unterschreiben, die wir vorbereitet haben".
Wie offen ich mit meiner Krankheit umgehe, entscheide immer noch ich...
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Alt 17.07.2012, 08:48   #8
gila
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Standard AW: Gutachten Teil B - PREISFRAGE: was ist hier "beratungs- oder vermittlungsrelevant

Echt? Sowas geht ja gar nicht. Die Leute werden immer unsensibler im Umgang mit Menschen - gerade mit psychischen Leiden - die Praxen sind voll, man bekommt kaum Behandlungstermine.

Eine EGV wenn du nicht erwerbsfähig bist? Wo gibts denn sowas?
Das Schlimme ist, dass man mit einer psychischen Belastung entweder für einen Simulanten und "überempfindlich" gehalten wird - oder für nicht ganz "dicht".
Keiner weiß, wie sich das Leben mit so einer Erkrankung darstellt - da hätte ich lieber ein gebrochenes Bein!
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Alt 17.07.2012, 10:11   #9
Anna B.
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Standard AW: Gutachten Teil B - PREISFRAGE: was ist hier "beratungs- oder vermittlungsrelevant

Hallo,
m.E. ist der 1. Abschnitt positiv zu sehen: Arbeitsunfähigkeit bzw. Erwerbsunfähigkeit bis zu 6 Monaten..

aber dann....ne, m.E. voll die Grenzen überschritten..

in der Anweisung der Agentur f. Arbeit steht, dass nur für die Vermittlung relevante Dinge an den SB weitergegeben werden dürfen.....

Dienstleistungen - www.arbeitsagentur.de

es gab auch mal eine ausführliche Beschreibung...aber finde ich gerade nicht...
ich würde das Gutachten sperren lassen....was geht den SB an, welche Therapien noch gemacht werden müssen...das reicht, dass der weiß...AU erst einmal 6 Monate...
__

Gruß
Anna

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Alt 17.07.2012, 10:13   #10
Anna B.
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So, hier habe ich den Leitfaden...da müßte genau drinstehen, was der Arzt dem SB mitteilen darf...

http://www.arbeitsagentur.de/zentral...e-Anlage-1.pdf
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Gruß
Anna

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Alt 17.07.2012, 10:59   #11
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Zitat von gila Beitrag anzeigen
Echt? Sowas geht ja gar nicht. Die Leute werden immer unsensibler im Umgang mit Menschen - gerade mit psychischen Leiden - die Praxen sind voll, man bekommt kaum Behandlungstermine.

Eine EGV wenn du nicht erwerbsfähig bist? Wo gibts denn sowas?
Schau hier: http://www.elo-forum.org/eingliederu...htung-aed.html

Zitat:
Das Schlimme ist, dass man mit einer psychischen Belastung entweder für einen Simulanten und "überempfindlich" gehalten wird - oder für nicht ganz "dicht".
Keiner weiß, wie sich das Leben mit so einer Erkrankung darstellt - da hätte ich lieber ein gebrochenes Bein!
Ja, das stimmt. Aber ich fühle mich auch diskrimiert. O.k., ich habe eine Erkrankung, die bei vielen sehr schlimm verläuft, bei mir aber dann doch nicht ganz so schlimm. Ich habe eine Behinderung, aber ich bin (teilweise) erwerbsfähig und arbeitsfähig.
Ich habe eine körperliche Erkrankung, und weil manche Laien das nicht verstehen, wollen sie daraus eine Psychodiagnose oder einen geistigen Defekt machen, wie die FM und der TL aus dem JC, die mich dann zum Integrationsdienst für psychisch Kranke abschieben wollen und mir ständig was von Arbeitserprobung/Behindertenwerkstatt erzählen wollen...
Dass der ÄD auch in die Beurteilung rein geschrieben hat, was trotz der Einschränkungen eben doch noch möglich ist, wird komplett ignoriert. Der Focus liegt auf der Diagnose, davon kriegen sie den Blick und die Gedanken nicht weg.
Da macht man lieber mal ein neues Gutachten, weil mit der Krankheit kann man doch einfach nicht erwerbsfähig sein aus deren Sicht.

Ich kann mir gut vorstellen, wie die dann mit einem Schlitten fahren, wenn man wirklich psychisch krank ist und in dem Bereich noch empfindlicher und angreifbarer...
Rosarot ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.07.2012, 11:58   #12
gila
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Zitat von Anna B. Beitrag anzeigen
So, hier habe ich den Leitfaden...da müßte genau drinstehen, was der Arzt dem SB mitteilen darf...

http://www.arbeitsagentur.de/zentral...e-Anlage-1.pdf

Lieben Dank, Anna. Ich hatte mir zuvor schon alles an Info runter gezogen ... irgendwie hat man so ne Ahnung, wenn mal in einer Sache der Wurm drin steckt.

Nun setze ich mich noch mit dem Begriff "leistungsunfähig" auseinander. Eine AU oder EU ist das ja erstmal nicht (Danke für div. Hinweise privat!)
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Alt 17.07.2012, 12:11   #13
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Standard AW: Gutachten Teil B - PREISFRAGE: was ist hier "beratungs- oder vermittlungsrelevant

Hallo Rosarot - ich werde auch mal dein Problem anlesen. Nur bin ich derzeit selbst unter Druck mit allem. Die KK hat mir aufgrund einer Einschätzung des MDK nun meine beantragten paar Tage Erholung im "Ausland" (Italien) nicht genehmigt. Dies habe ich jetzt auch vorliegen - aufgrund vorliegender fehlerhafter Sachverhalte MUSS man ja zwangsweise zu fehlerhaften Entscheidungen kommen

Allerdings hatte ich diese Fehlerhaftigkeit bereits mit der SB der KK aufgedeckt und besprochen. Wenn man mir KEINE Gelegenheit zur Korrektur gibt, liegt für mich eindeutig eine ermessensfehlerhafte Entscheidung vor. Also: Widerspruch und auch die auf Zack halten.

Bin ja "pingelig" und "hochsensibel" ... also KRANK

Ich bekam noch wertvolle Hinweise wie auch:

Du solltest aufgrund meiner Ausführungen zu Punk 3 und 4 jeden Fall ein deutliches Weitergabeverbot, mit einem Hinweis einer dienst- wie auch strafrechtlichen Relevanz bei Nichtbefolgung, aussprechen und zudem die unverzügliche Sperrung dieses Gutachtens beantragen, als auch die Sperrbestätigung dazu einfordern, da der Gutachtenteil "B" teilweise Inhalte aufzeigt und damit verbreitet, die der ärztlichen Schweigepflicht unterliegen.

Dies zeigt dass ich nicht falsch liege und da sich noch keiner auf meine Mails gerührt hat, werde ich dies "nach Rücksprache mit dem Anwalt" ERNEUT und mit Anforderung der Bestätigung los schicken.

PS: "Substanzmittel" sind nicht nur Medikamente, sonder auch alle anderen Mittel mit Sucht- und Missbrauchspotenzial wie Alkohol, Drogen und was man sich sonst noch reinziehen mag!

Der Missbrauch von Tabletten rührt einzig und alleine aus der oft sehr leichtfertigen Verschreibungspraxis (dokumentierte Hilflosigkeit und Chemiegläubigkeit) von Ärzten und Kliniken, letztlich ist der Patient mit ganzen Säcken voller Medikamente allein gelassen und in seiner Verzweiflung verliert er den Überblick und medikamentiert sich selbst. Danke, Onkel Doktor!

Allein die Reaktion meiner Tochter, vollkommene Betroffenheit, Verunsicherung, Schuldgefühle, Erklärungsversuche warum dies und das ja gar nicht so war ... bis zur Frage: "Was sollen DIE ALLE denn von mir denken - da kann ich ja nicht mehr hin" SPRECHEN EINE EIGENE SPRACHE!

Eine junge Frau, die mal mit einem Zeugnis mit SIEBEN "Einsern" ihren Abschluß gemacht hatet, mit 12 das Cambridgediplom in Englisch, 2 Ausbildungen bis zum Zusammenbruch versucht hatte wird man sicher nicht einfach so in eine Psycho- und "Suchtschublade" stecken! Zumindest nicht, solange ich hier eine Stimme habe.
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Alt 17.07.2012, 12:21   #14
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Hallo Rosarot - ich werde auch mal dein Problem anlesen.
Brauchst du nicht, fühl dich nicht verpflichtet. Ich wollte damit nur aufzeigen, dass das mit dem Gutachten deiner Tochter kein Einzelfall ist, und welche Folgen das haben kann, wenn medizinische Daten in die falschen Hände von nicht medizinisch ausgebildeten "Entscheidungsträgern" bei Behörden geraten...


Zitat:
Nur bin ich derzeit selbst unter Druck mit allem. Die KK hat mir aufgrund einer Einschätzung des MDK nun meine beantragten paar Tage Erholung im "Ausland" (Italien) nicht genehmigt. Dies habe ich jetzt auch vorliegen - aufgrund vorliegender fehlerhafter Sachverhalte MUSS man ja zwangsweise zu fehlerhaften Entscheidungen kommen

Allerdings hatte ich diese Fehlerhaftigkeit bereits mit der SB der KK aufgedeckt und besprochen. Wenn man mir KEINE Gelegenheit zur Korrektur gibt, liegt für mich eindeutig eine ermessensfehlerhafte Entscheidung vor. Also: Widerspruch und auch die auf Zack halten.

Bin ja "pingelig" und "hochsensibel" ... also KRANK
Oh Mist, ich drücke die Daumen, dass du das noch hinbiegen kannst und Italien genießen darfst!

Zitat:
Ich bekam noch wertvolle Hinweise wie auch:

Du solltest aufgrund meiner Ausführungen zu Punk 3 und 4 jeden Fall ein deutliches Weitergabeverbot, mit einem Hinweis einer dienst- wie auch strafrechtlichen Relevanz bei Nichtbefolgung, aussprechen und zudem die unverzügliche Sperrung dieses Gutachtens beantragen, als auch die Sperrbestätigung dazu einfordern, da der Gutachtenteil "B" teilweise Inhalte aufzeigt und damit verbreitet, die der ärztlichen Schweigepflicht unterliegen.

Dies zeigt dass ich nicht falsch liege und da sich noch keiner auf meine Mails gerührt hat, werde ich dies "nach Rücksprache mit dem Anwalt" ERNEUT und mit Anforderung der Bestätigung los schicken.
Hmmm, das sollte ich wohl auch mal in Angriff nehmen...

Zitat:
Allein die Reaktion meiner Tochter, vollkommene Betroffenheit, Verunsicherung, Schuldgefühle, Erklärungsversuche warum dies und das ja gar nicht so war ... bis zur Frage: "Was sollen DIE ALLE denn von mir denken - da kann ich ja nicht mehr hin" SPRECHEN EINE EIGENE SPRACHE!

Eine junge Frau, die mal mit einem Zeugnis mit SIEBEN "Einsern" ihren Abschluß gemacht hatet, mit 12 das Cambridgediplom in Englisch, 2 Ausbildungen bis zum Zusammenbruch versucht hatte wird man sicher nicht einfach so in eine Psycho- und "Suchtschublade" stecken! Zumindest nicht, solange ich hier eine Stimme habe.
Das kann ich sehr gut verstehen! Wünsche euch viel Kraft, das erfolgreich durchzustehen!
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Alt 17.07.2012, 20:09   #15
gila
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gila Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Gutachten Teil B - PREISFRAGE: was ist hier "beratungs- oder vermittlungsrelevant

Sehr interessantes Urteil hier: http://www.selbsthilfe-online.de/druckversion.php?id=35
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Alt 17.07.2012, 21:24   #16
Holger01
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Holger01 Holger01 Holger01 Holger01 Holger01 Holger01
Standard AW: Gutachten Teil B - PREISFRAGE: was ist hier "beratungs- oder vermittlungsrelevant

Wie verquer, wie ignorant sich die Ämter doch immer wieder verhalten!

Ein tolles Urteil!
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Alt 19.07.2012, 19:24   #17
gila
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gila Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Gutachten Teil B - PREISFRAGE: was ist hier "beratungs- oder vermittlungsrelevant

Neue Meldung vom JC ... ich frage mich echt: sind die BÜRGER so dermaßen "sorglos" mit ihren Belangen, dass die Jobcenter bei so einem Ansinnen wie dem Unsrigen echt auf dem Schlauch stehen und nicht wissen, wie sich zu verhalten ist?

Ich muss ja weiter davon ausgehen, dass bei der flächendeckenden Ahnungslosigkeit die Weitergabe von fraglichen Inhalten in Teil B der Gutachten an die Sachbearbeiter und Aufnahme in die Akte (die ja auch regelmäßig Krankenversicherung, Rentenversicherung etc. offen stehen) GANG UND GÄBE sind, wenn niemand weiß, wie man damit umgeht, wenn sich einer quer stellt.

Ich bin sprachlos ...

WAS war an dem Wort WEITERGABEVERBOT und an den GRÜNDEN nicht zu verstehen? Der ÄD hat sich übrigens noch nicht gezuckt. Und gerade die Ärztin sollte hier wegen der Strafbewehrtheit bei Weitergabe von Dingen, die eigentl. VON HAUSE AUS der ärztlichen Schweigepflicht unterliegen, etwas nervös werden ...


Zitat aus Antwort Teamleitung:

Eine Sperrung des Gutachtens innerhalb des Jobcenters ist nicht möglich.
Die Datenschutzrechtlichen Vorgaben werden eingehalten.

Explizit ist nur eine Sperrung für Externe Stellen möglich (z.B. Rententräger, Krankenkassen ect.) Hierfür muss der Kunde von seinem Widerspruchsrecht gem. § 76 Abs. 2 SGB X Gebrauch machen und der Weitergabe des Gutachtens an Dritte widersprechen.
Anbei Aktennotiz in zweifacher Ausführung erstellt (ein Exemplar ist für Ihre Akten bestimmt, das zweite Exemplar bitte unterschreiben und zurücksenden). Außerdem habe ich noch ein Zusatzblatt mit dem Gesetzestext und einem Hinweis erstellt. Nach Erhalt wird die Aktennotiz in die Akte abgeheftet.



>FAZIT: erneut schreiben, erneut klar stellen, erneut .... und so wird es einem schwer gemacht, FREUNDLICH zu bleiben und SO wird man letztlich ganz von selbst zum "lästigen Querulanten".


Nicht weil es einem Freude macht - nein: weil es keiner kapiert.




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Alt 19.07.2012, 20:16   #18
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Standard AW: Gutachten Teil B - PREISFRAGE: was ist hier "beratungs- oder vermittlungsrelevant

ich befürchte leider das die diese Auskunft sehr wohl als korrekt und richtig ansehen.

Hast Du mal versucht die Ärztekammer einzuschalten?
Die habe ich zwar 2x auffordern müssen "ihre" Ärzte an deren Pflichten zu erinnern, aber letztendlich habe ich durch deren Einschaltung recht schnell die geforderten Unterlagen erhalten.

Ich sehe das problem in der Verweigerung der Sperrung. Wenn die SB erst einmal dieses Gutachten vorliegen hat, dann sind diese Infos in deren Kopf bzw. Computer vermerkt. Genau das wollt ihr ja vermeiden.

Da es sich um Sozialleistungen handelt - schon mal den Rechtspfleger am SG dazu befragt?

Es ist halt sehr schwer Gutachter dran zu bekommen. Selbst wenn die Ärztin nachweislich gegen die Schweigepflicht verstoßen hat (gibt es eine Schweigepflichtentbindung?) müsste ein erheblicher Schaden entstanden sein um sie wirklich dran zu bekommen.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.07.2012, 20:56   #19
gila
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gila Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Gutachten Teil B - PREISFRAGE: was ist hier "beratungs- oder vermittlungsrelevant

Liebes Nordlicht - das sehe ich NICHT so ... dazu müsste man sich mit dem o.g. Urteil auseinander setzen. Der Sachverhalt HIER:

DIESES Gutachten Teil B mit DIESEN Informationen hätte seitens der Ärztin gar nicht erst so erstellt und überhaupt weiter gegeben werden dürfen an wen-auch-immer des Jobcenters.


Daher hat dies mit Datenübermittlung an „Dritte“ nichts zu tun – es hätte in dieser Form schon nicht an „Zweite“ mit diesen Inhalten übermittelt werden dürfen.

Was in dem Teil B drin stehen DARF findet sich auch auf den Info-Seiten der Arbeitsagentur wieder.

Es geht um unbefugte Offenbarung gem. 203 StGB, 100 Abs. 1, 84 Abs. 2 Satz 1 SGB X, 203 StGB, 79, 100 SGB X, so dass die Daten zu löschen bzw. zu vernichten sind. Eine Sperrung reicht nicht aus.

Wie es in einer Kommentierung des urteils heisst, hat bei Nichtbefolgung des Weitergabeverbotes bzw. Vernichtung "ein Widerspruch mit anschließender Unterlassungsklage durchaus gute Erfolgsaussichten."


Wir werden sehen.





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Alt 19.07.2012, 21:28   #20
Anna B.
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Standard AW: Gutachten Teil B - PREISFRAGE: was ist hier "beratungs- oder vermittlungsrelevant

Hallo Gila,

genau so denke ich, ist es richtig..

Die Ärztin hätte die Angaben in Teil B gar nicht so eintragen dürfen..
die hätte nur die allgemeinen arbeitsmedizinischen Erkenntnisse eintragen dürfen..
also z.B. kein Arbeit an Maschinen, keinen streß, keine Telefongespräche, kein Kundeverkehr usw. usw.

aber diese dusselige Ärztin hat ihren Kopf wohl schon zu Hause gehabt...oder hat "das machen wir doch immer so" im Kopf gehabt...und nun wundern sich alle, dass du dich darüber "aufregst"...
die verstehen gar nicht, was du willst..glaub mir,die begreifen das nicht...

hier steht noch einmal genau..wo Teil A und Teil B verbleiben und was in Teil B gehört..nämlich lediglich die sozialmedizinische Beurteilung..und keine Nennung von Krankheiten..

Dienstleistungen - www.arbeitsagentur.de
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Gruß
Anna

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Alt 19.07.2012, 21:36   #21
Anna B.
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Standard AW: Gutachten Teil B - PREISFRAGE: was ist hier "beratungs- oder vermittlungsrelevant

Hier noch einmal aus der Hega 3/07

Teil B, die „Sozialmedizinische Stellungnahme für den Auftraggeber“, wird der Auftraggeberin/dem Auftraggeber in der Agentur für Arbeit oder der ARGE zur Erfüllung ihrer/seiner Aufgaben übermittelt. Hier werden aus datenschutzrechtlichen Gründen ausschließlich die vermittlungs- und beratungsrelevanten Gesundheitsstörungen aufgeführt und sozialmedizinisch diskutiert.

Um deutlich zu machen, dass sich die gutachterliche Leistung nicht ausschließlich auf die Erstellung des Teils B beschränkt, sondern häufig auch eine medizinische Dokumentation und Erörterung umfasst, wird darauf in Teil B ausdrücklich hingewiesen.

und hier die komplette HEGA dazu:

http://www.arbeitsagentur.de/nn_1766...Zusammenarbeit
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Gruß
Anna

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Alt 19.07.2012, 21:43   #22
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Gutachten Teil B - PREISFRAGE: was ist hier "beratungs- oder vermittlungsrelevant

Zitat von Anna B. Beitrag anzeigen
Hier noch einmal aus der Hega 3/07

Teil B, die „Sozialmedizinische Stellungnahme für den Auftraggeber“, wird der Auftraggeberin/dem Auftraggeber in der Agentur für Arbeit oder der ARGE zur Erfüllung ihrer/seiner Aufgaben übermittelt. Hier werden aus datenschutzrechtlichen Gründen ausschließlich die vermittlungs- und beratungsrelevanten Gesundheitsstörungen aufgeführt und sozialmedizinisch diskutiert.

Um deutlich zu machen, dass sich die gutachterliche Leistung nicht ausschließlich auf die Erstellung des Teils B beschränkt, sondern häufig auch eine medizinische Dokumentation und Erörterung umfasst, wird darauf in Teil B ausdrücklich hingewiesen.

und hier die komplette HEGA dazu:

http://www.arbeitsagentur.de/nn_1766...Zusammenarbeit

Und das dürfte für uns alle noch interessant sein...
da geht es darum, was der ärztl. Dienst alles in den Teil B eintragen darf..

http://www.frag-einen-anwalt.de/Aerz...__f133718.html

er darf wohl nicht schreiben..Antragsteller hat einen gebrochenen Arm..

aber er darf wohl schreiben: aufgrund der Bewegungseinschränkung am rechten Arm...

er darf nicht schreiben: allergie gegen...
aber vermutlich: aufgrund der Unverträglichkeiten gegen Pollen, darf er nicht in einer Gärtnerei arbeiten..

er darf nicht schreiben: Bandscheibenvorfall in L5/S1
aber wohl: aufgrund der Minderbelastbarkeit der Wirbelsäule..in den Abschnitten...

das ist unglaublich..!!
ich koche gerade..

was schreiben die dann bei Menschen mitDepressionen?

schreiben dürfen sie das ja nicht..

aber sie schreiben dann: aufgrund einer psychiatrischen Störung?

wie bekscheuert ist das denn alles..

demnächst schreiben die uns noch die Unterhosenfarbe vor...
__

Gruß
Anna

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Alt 20.07.2012, 07:09   #23
Holger01
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Standard AW: Gutachten Teil B - PREISFRAGE: was ist hier "beratungs- oder vermittlungsrelevant

@Anna, dein Link zur Hega #21 funktioniert nicht.
Hier habe ich den Link zur Übersicht: Familienkasse, Fachdienste - www.arbeitsagentur.de

In der linken Navileiste läßt sich dann noch nach Alg1, Alg2 u.a. unterteilen, um weitere Hegas und DAs zu erhalten.



Interessant ist dies hier noch, weil doch verschiedentlich Beistände/Begleitpersonen vom ÄD während der Untersuchung abgelehnt wurden:

"8. Teilnahme Dritter an psychologischen Untersuchungen und BeratungenErziehungsberechtigte, Ehe- und Lebenspartner, sonstige Familienangehörige und andere Vertrauenspersonen können an Gesprächen des Kunden mit dem Psychologen teilnehmen, wenn der Kunde dies wünscht und es keine fachlichen Einwände gibt. Die Einwilligung des Kunden sowie die Personalien der begleitenden Person sind zu vermerken..."


Quelle: HEGA 09/08 - 24 - Datenschutz und Schweigepflicht im Psychologischen Dienst - www.arbeitsagentur.de



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Holger01 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.07.2012, 07:27   #24
Holger01
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Holger01 Holger01 Holger01 Holger01 Holger01 Holger01
Standard AW: Gutachten Teil B - PREISFRAGE: was ist hier "beratungs- oder vermittlungsrelevant

Diagnosen gehören nur in Teil A.

Besonders deutlich wird dies im Vergleich der Gutachten-Vorlagen Teil A und Teil B.
Hier sieht man, dass so etwas wie Armbruch, seelische Störung und Umgang mit Arzneimitteln in Teil B nichts zu suchen hat.

Habe die Vorlagen als Word-Dokumente angehängt.
Bitte beachten: je 1 x für Gutachten nach Aktenlage, je 1 x für Gutachten mit Untersuchung.

Weitere Vorlagen gibt es hier: Downloads zum Ärztlichen Dienst - www.arbeitsagentur.de

Die Lektüre kann ich wärmstens empfehlen! Sehr aufschlussreich!

Angehängte Dateien
Dateityp: doc 110608_Aktenlage_Teil_A_P13.doc (73,0 KB, 96x aufgerufen)
Dateityp: doc 110608_Aktenlage_Teil_B_P13.doc (199,5 KB, 439x aufgerufen)
Dateityp: doc 110608_Untersuchungsgutachten_Teil_A_P13.doc (95,5 KB, 133x aufgerufen)
Dateityp: doc 110608_Untersuchungsgutachten_Teil_B_P13.doc (192,0 KB, 172x aufgerufen)
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Holger01 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.07.2012, 08:31   #25
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Gutachten Teil B - PREISFRAGE: was ist hier "beratungs- oder vermittlungsrelevant

Hallo Holger,

Danke..

in dem kleinen Kästchen...sozialmedizinische und leistunsgrelevante...usw.. daneben darf er dann in eigenen Worten etwas schreiben...und vermutlich hat jeder Gutachter bislang da rum posaunt: welche Erkrankungen denn nun tatsächlich vorliegen.

Jeder sollte mal sein Gutachten Teil B anfordern...ich denke, vielen würden die Augen aus dem Kopf fallen..
__

Gruß
Anna

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