Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 06.07.2012, 09:44   #1
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Das Jobcenter hat mir bisher alle Unterstützungen verweigert wie Umschulung oder auch zur Arbeitsaufnahme.
Ich habe einen rechtswidrigen VA erhalten, mit dem das JC (seit 01.01.2012 Optionskommune) jetzt plötzlich erneut (ohne dass irgendwelche Veränderungen im Gesundheitszustand eingetreten wären) die Erwerbsfähigkeit durch das Kreissozialamt prüfen lassen will.

Ich habe so einiges an Inititiativbewerbungen gemacht, vom JC kommt ja, wenn überhaupt, nur komplett Unpassendes von den Leiharbeits-Firmen.

Jetzt habe ich zwei Jobangebote, die passen. Nur bräuchte ich dafür einige Hilfsmittel (z.B. spezielle Bildschirmbrille, spezielles Sitzmöbel usw.) wegen meiner Behinderung.
Da das JC bereits festgelegt hat, dass ich bei "positivem" Ergebnis der Begutachtung durch das Kreisgesundheitsamt zunächst einmal zum Integrationsfachdienst des Kreises soll, um dort eine Arbeitserprobung für psychisch bzw. geistig Behinderte zu machen (by the way, ich habe eine Körperbehinderung). Dieses wollen sie aber nicht einmal selbst bezahlen, sondern ich soll das dann bei der AfA beantragen über die Leistungen zur Teilhabe für Schwerbehinderte. Allerdings habe ich bisher nicht einmal eine Einladung vom ÄD erhalten. Der Widerspruch gegen den rechtswidrigen VA läuft ja auch noch.

Ich habe mich jetzt selbst an die AfA gewandt, um den Antrag auf Teilhabe zu stellen. Der SB dort war sehr erstaunt über die Vorgehensweise des JC und will jetzt schnellstmöglich pürfen, inwieweit es unter den gegebenen Voraussetzungen möglich ist, dass ich von einem Amtsarzt der AfA begutachtet werde, um die Hilfsmittel zu beantragen, die ich für die von mir gewünschte Arbeitsaufnahme brauche.

Die Jobs würden mich trotz Teilzeit bei Beantragung von Wohngeld endlich vom JC befreien und mir den Spielraum geben, evtl. noch einen Minijob nebenher zu machen.

Habe ich einen Rechtsanspruch auf eine Begutachtung durch die AfA oder bin ich auf Gedeih und Verderb den Plänen des JCs ausgeliefert?

Alternativ überlege ich schon, in meinem Bekanntenkreis einen "Spendenaufruf" zumindest für die Bildschirmbrille zu starten, um einen der Jobs wenigstens erst einmal antreten zu können, und den "Rest" zu beantragen, wenn ich den Job bereits angetreten habe. Zur Kündigung wird man mich ja wohl kaum zwingen können, wenn ich den Job erst mal habe...
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Alt 06.07.2012, 14:52   #2
Muzel
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Wenn du einen Bildschirmarbeitsplatz erhältst muss dir bei Bedarf der AG die Bildschirmbrille stellen. Diese Untersuchung ist gesetzlich vorgeschrieben.
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Alt 06.07.2012, 15:10   #3
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Zitat von Muzel Beitrag anzeigen
Wenn du einen Bildschirmarbeitsplatz erhältst muss dir bei Bedarf der AG die Bildschirmbrille stellen. Diese Untersuchung ist gesetzlich vorgeschrieben.
Das ist so nicht ganz richtig. Nach § 6 Abs. 2 der Bildschirmarbeitsverordnung trägt der Arbeitgeber die Kosten, wenn kein anderer Kostenträger vorrangig dafür aufkommt. Vor einigen Jahren, als ich noch nichts mit dem JC zu tun hatte, hat einmal die Arbeitsagentur die Kosten übernommen (als ich angestellt war) und einmal das Integrationsamt (als ich selbstständig) war. Wegen der Schwerbehinderung ist eigentlich immer ein Kostenträger vorrangig zuständig.
Aber die Brille ist eigentlich der kleinste Posten bei den Hilfsmitteln...
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Alt 06.07.2012, 16:04   #4
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hast Du schriftlich einen Antrag gestellt?
Wenn nicht - nachholen und von vorne beginnen.

könnte sein das hier der Antrag bereits als gestellt geht, wenn Du nachweisen kannst einen Antrag auf Teilhabe gestellt zu haben. Sei vorsichtig damit, denn die Zuständigkeit kann sich dadurch verschieben und Du wieder beim JC hängen bleiben.

Die Zuständigkeit muss innerhalb von 14 Tagen geklärt werden. Wenn Du länger als 15 Jahren in die DRV eingezahlt hast ist die DRV zuständig. Alles was darunter liegt ist Sache der AfA.
Um das JC raus zu katpulieren ist zwingend der schriftlichen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben notwendig.
Am Besten den offiziellen ANtrag der DRV nehmen, nie die selbstkreierten Zettel vom JC!

Bei einer Schwerbehinderung ab 60 GdB ist das Integrationsamt bzw. eine spezielle Abteilung der AfA (Reha) für Dich zuständig.
Es scheint bei denen normal zu sein erst einmal Gutachten in Auftrag zu geben, was ich persönlich unmöglich finde. Gerade wenn nicht einmal das Gespräch gesucht wird.
Dazu habe ich einen guten Artiekel gelesen (nur leider finde ich ihn nicht wieder). Da wird berichtet das diese Abteilungen eine sehr hohe "Abschiebung" in sog. Behindertenwerkstätten haben ohne eine relle Chance der Eingliederung in den 1. Arbeitsmarkt zu tätigen. Dieser Dienst würde die Behinderten kranker machen, als sie eigentlich sind.

Sorry, hilft Dir gerade nicht weiter. Ärgert ich eben...

Um einen Arbeitsplatz aufnehmen oder erhalten zu können ist grundsätzlich die DRV zuständig Der Grundanspruch muss bei der DRV erfüllt sein - waren (glaube ich) 3 Jahre innerhalb der letzten 5 Jahre Beiträge in die DRV. Auch bei einigen angeborenen Behinderungen kann die DRV zuständig sein.
Dazu gehören auch die von Dir benannten Hilfsmittel. Lediglich einheitlich für die Arbeit geforderte Hilfsmittel (Schutzkleidung, Sicherheitsschuhe usw.) hat der Arbeitgeber zu stellen. Bei Dir handelt es sich um Hilfsmittel die Aufgrund der Einschränkungen notwendig sind. Bitte nicht verwechseln.

Um diesen Antrag zu stellen muss kein Schwerbehindertenausweis vorliegen. Es reicht wenn man nach dem Gesetz als behindert gilt.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.07.2012, 16:29   #5
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Zitat von nordlicht22 Beitrag anzeigen
hast Du schriftlich einen Antrag gestellt?
Wenn nicht - nachholen und von vorne beginnen.
Nein, habe ich noch nicht. Werde ich also gleich in Angriff nehmen.

Zitat:
könnte sein das hier der Antrag bereits als gestellt geht, wenn Du nachweisen kannst einen Antrag auf Teilhabe gestellt zu haben. Sei vorsichtig damit, denn die Zuständigkeit kann sich dadurch verschieben und Du wieder beim JC hängen bleiben.
Ich habe noch keinen Antrag gestellt. Man hatte mir zwar mal einen Zettel beim JC unter die Nase gehalten, aber da ich mir den nicht in Ruhe durchlesen durfte, habe ich ihn auch nicht unterschrieben.

Zitat:
Die Zuständigkeit muss innerhalb von 14 Tagen geklärt werden. Wenn Du länger als 15 Jahren in die DRV eingezahlt hast ist die DRV zuständig. Alles was darunter liegt ist Sache der AfA.
Um das JC raus zu katpulieren ist zwingend der schriftlichen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben notwendig.
Am Besten den offiziellen ANtrag der DRV nehmen, nie die selbstkreierten Zettel vom JC!
Ich habe noch keine 15 Jahre eingezahlt, also ist die AfA zuständig.
Bekomme ich den offiziellen Antrag nur direkt bei der DRV oder auch online? Ich google natürlich auch gleich mal.

Zitat:
Bei einer Schwerbehinderung ab 60 GdB ist das Integrationsamt bzw. eine spezielle Abteilung der AfA (Reha) für Dich zuständig.
Es scheint bei denen normal zu sein erst einmal Gutachten in Auftrag zu geben, was ich persönlich unmöglich finde. Gerade wenn nicht einmal das Gespräch gesucht wird.
Dazu habe ich einen guten Artiekel gelesen (nur leider finde ich ihn nicht wieder). Da wird berichtet das diese Abteilungen eine sehr hohe "Abschiebung" in sog. Behindertenwerkstätten haben ohne eine relle Chance der Eingliederung in den 1. Arbeitsmarkt zu tätigen. Dieser Dienst würde die Behinderten kranker machen, als sie eigentlich sind.
Mist, ich habe einen GdB von 60, Merkzeichen G.
Das JC will mich ja gerade in eine Behindertenwerkstatt abschieben, was ich aber nicht will. Deswegen wurde auch schon der PSD ins Spiel gebracht, dem ich aber bis jetzt erfolgreich aus dem Weg gehen konnte...

Zitat:
Um einen Arbeitsplatz aufnehmen oder erhalten zu können ist grundsätzlich die DRV zuständig Der Grundanspruch muss bei der DRV erfüllt sein - waren (glaube ich) 3 Jahre innerhalb der letzten 5 Jahre Beiträge in die DRV.
Auch bei einigen angeborenen Behinderungen kann die DRV zuständig sein.
Da muss ich passen, trifft beides nicht zu.

Zitat:
Dazu gehören auch die von Dir benannten Hilfsmittel. Lediglich einheitlich für die Arbeit geforderte Hilfsmittel (Schutzkleidung, Sicherheitsschuhe usw.) hat der Arbeitgeber zu stellen. Bei Dir handelt es sich um Hilfsmittel die Aufgrund der Einschränkungen notwendig sind. Bitte nicht verwechseln.
Nein, das ist mir schon klar.

Ich strebe natürlich eine Tätigkeit im sog. 1. Arbeitsmarkt an, auch wenn das Jobcenter bisher so einiges unternommen hat, das zu verhindern und mich in Richtung Behindertenwerkstatt drängen will.

Ich beantrage ja extra schon keine Bewerbungskosten für die Bewerbungen, bei denen ich mir reelle Chancen ausrechne. Ich will erst gar nicht, dass das JC von diesen Bewerbungen erfährt, damit die mir da nicht reinpfuschen.
Denn das sind die Jobs, die auch so bezahlt werden, dass ich mich damit endlich vom JC unabhängig machen könnte.
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Alt 06.07.2012, 16:59   #6
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nordlicht22 nordlicht22 nordlicht22 nordlicht22 nordlicht22 nordlicht22 nordlicht22 nordlicht22 nordlicht22 nordlicht22 nordlicht22
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sowas dreistes *könntindieLuftgehen*

Ich streite mich auch gerade wg. dieser ganz speziellen Betreuung durch diese Abteilung (60 GdB).
Zurzeit lass ich sie auflaufen und habe einen Antrag auf Befangenheit gestellt. Die tolle angeblich spezialisierte Mitarbeiterin hat soviel Elan wie eingeschlafene Füße. Sie hat innerhalb von 4 Monaten nicht einmal geschafft überhaupt zu fragen wo meine Einschränkungen liegen und was ich arbeiten könnte. Mal ganz davon ab das ein Antrag auf Teilhabe läuft. Die gute Frau hat ohne überhaupt mit mir geredet zu haben eine Gesundheitsprüfung in Auftrag gegeben.

Einziger Vorteil dieses jahrelangen Kampfes - Frau wird klüger und macht alles schriftlich und nimmt auch keine Rücksicht mehr auf die Erhaltung von Jobs unzulänglicher Mitarbeiter.

Kann ich Dir nur dringend zu raten. Mach NICHTS mündlich. Keine Telefonate, keine Gespräche ohne Beistand.

Hier wäre z.B. dringend notwendig schriftlich festzuhalten das Du Dich gegen die Abschiebung in eine Werkstatt wehrst und eine Eingliederung in den 1. Arbeitsmarkt wünschst.

Nur wenn Du solche Vorfälle aktenkundig machst, können diese ggf. vor Gericht berücksichtigt werden.

Du kannst eine Beratung verlangen und zwar um in den 1. Arbeitsmarkt integriert zu werden. Das muss nur so deutlich auf dem Papier stehen.

Psych. Begutachtung würde ich zunächst eine Begründung anfordern. Du hast eine körperliche Einschränkung. Alleine Aufgrund dieser körperlichen Behinderung ist eine Abschiebung in eine Werkstatt eher bei 100 GdB möglich. Daher brauchen sie zusätzlich ein psych. Gutachten.
Das irre dabei - jeder der körperliche Behinderungen hat, dürfte automatisch auch psych. Probleme haben. Diese Probleme müssen bei weitem nicht die Arbeitsfähigkeit berühren, aber sie werden dazu gezählt und schon ist man offiziell nicht mehr für den 1. Arbeitsmarkt zu gebrauchen.
Perfide daran - gerade in diesen Werkstätten wirst Du richtig psych. krank. Eine totale geistige Unterforderung, fehlender Selbstwert und keine Anerkennung, die gerade bei körperlicher Behinderung super wichtig ist.

Das Amt hat wieder einmal tausende €s gespart.
Auftrag erfüllt - Behinderter ruhig gestellt.

Im Rahmen des Antrages zur Teilhabe unbedingt auch alle benötigten Hilfsmittel mit eintragen. Die Anträge bekommst Du auf den Seiten der DRV. Dieser Antrag ist für die Eingliederung, für Umschulung, für Qualifikationen und auch für Rollstuhl, Sitzball, Krücken usw.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.07.2012, 17:21   #7
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Zitat von nordlicht22 Beitrag anzeigen
Ich streite mich auch gerade wg. dieser ganz speziellen Betreuung durch diese Abteilung (60 GdB).
Zurzeit lass ich sie auflaufen und habe einen Antrag auf Befangenheit gestellt. Die tolle angeblich spezialisierte Mitarbeiterin hat soviel Elan wie eingeschlafene Füße. Sie hat innerhalb von 4 Monaten nicht einmal geschafft überhaupt zu fragen wo meine Einschränkungen liegen und was ich arbeiten könnte. Mal ganz davon ab das ein Antrag auf Teilhabe läuft. Die gute Frau hat ohne überhaupt mit mir geredet zu haben eine Gesundheitsprüfung in Auftrag gegeben.

Einziger Vorteil dieses jahrelangen Kampfes - Frau wird klüger und macht alles schriftlich und nimmt auch keine Rücksicht mehr auf die Erhaltung von Jobs unzulänglicher Mitarbeiter.
Ich wünsche dir auch viel Erfolg in deinem Kampf um deine Rechte!
Danke für deine guten Ratschläge!
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Alt 07.07.2012, 10:59   #8
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Zitat von Rosarot Beitrag anzeigen
Jetzt habe ich zwei Jobangebote, die passen. Nur bräuchte ich dafür einige Hilfsmittel (z.B. spezielle Bildschirmbrille, spezielles Sitzmöbel usw.) wegen meiner Behinderung.
Da das JC bereits festgelegt hat, dass ich bei "positivem" Ergebnis der Begutachtung durch das Kreisgesundheitsamt zunächst einmal zum Integrationsfachdienst des Kreises soll, um dort eine Arbeitserprobung für psychisch bzw. geistig Behinderte zu machen ...
Häh ?

Du kannst einen Arbeitsplatz bekommen (das JC soll ja dafür sorgen, dass die Menschen eine Arbeit bekommen); trotzdem sollst du zu einer Arbeitserprobung ?
Was ist denn das für ein Scheiß.

Also ich persönlich sehe da gute Chancen beim Widerspruch, evtl auch bei einer einstweiligen Anordnung beim Sozialgericht (zumindest gegen die Arbeitserprobung und für die Arbeit) wobei die Kosten für die Hilfsmittel dann noch geklärt werden müssen.
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Alt 07.07.2012, 17:33   #9
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Zitat von Rosarot Beitrag anzeigen
Da das JC bereits festgelegt hat, dass ich bei "positivem" Ergebnis der Begutachtung durch das Kreisgesundheitsamt zunächst einmal zum Integrationsfachdienst des Kreises soll, um dort eine Arbeitserprobung für psychisch bzw. geistig Behinderte zu machen (by the way, ich habe eine Körperbehinderung).
Hallo,
mir geht es genauso. Ich habe auch nur eine Körperbehinderung und soll genau so eine Arbeitserprobung wie von dir beschrieben machen. Ich bin zum Sozialgericht und werde mir mein Recht erstreiten. Rate auch dir dazu. Du brauchst nicht einmal einen Anwalt dazu und kostenlos ist es auch für dich. Meine Beschwerde bei der Agentur wurde auch nie bearbeitet.
user2012 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.07.2012, 18:36   #10
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Zitat von user2012 Beitrag anzeigen
Hallo,
mir geht es genauso. Ich habe auch nur eine Körperbehinderung und soll genau so eine Arbeitserprobung wie von dir beschrieben machen. Ich bin zum Sozialgericht und werde mir mein Recht erstreiten. Rate auch dir dazu. Du brauchst nicht einmal einen Anwalt dazu und kostenlos ist es auch für dich. Meine Beschwerde bei der Agentur wurde auch nie bearbeitet.
Find ich gut, dass du dich da nicht reindrängen lässt.
Ich habe gerade auch mal in deinen Thread geschaut, du bist ja noch so jung. Was sind denn deine Pläne für deine Zukunft, nicht die irgendwelcher Ämter, Pseudo-Psychologen oder von wem auch immer? Was willst du denn genau machen? Wie stellst du dir deine Zukunft vor?

Ich lasse mich vom JC mit Sicherheit nicht zu so etwas zwingen. Ich habe ein abgeschlossenes Studium und eine erfolgreiche Berufstätigkeit hinter mir. Ich habe zwar mit Anfang 30 eine chronische (körperliche) Erkrankung und dadurch auch einige Behinderungen bekommen, die mir die weitere Berufsausübung ohne Hilfsmittel unmöglich gemacht haben. Deswegen bin ich aber noch lange nicht ein psychisches Wrack, habe auch keine geistigen Defizite und brauche auch nicht die "freundliche Hilfe" des SPD, um Unterschriften unter rechtswidrige EGVen zu leisten.
Sicherheitshalber suche ich deswegen auch regelmäßig einen Facharzt meines Vertrauens auf, zur Standortbestimmung und für Tipps und Tricks, um den Druck durch das JC sinnvoll zu kanalisieren und zu kompensieren. Denn dass sich dadurch die chronische körperliche Erkrankung am Ende noch verschlechtert oder noch handfeste psychische Probleme dazu kommen, das soll ja schließlich nicht passieren...
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