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Start > > -> ! Orthopäde schreibt nicht mehr Krank wegen Hartz 4 !

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 28.03.2007, 13:44   #1
Escherndorfer Lump
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Registriert seit: 17.03.2006
Ort: Volkach am Main in Unterfranken
Beiträge: 31
Escherndorfer Lump
Standard ! Orthopäde schreibt nicht mehr Krank wegen Hartz 4 !

Hallo

Bin seit dem 22.03. wieder beim Hausarzt krankgeschrieben "UND" habe auch eine Überweisung zu meinem Orthopäden erhalten, wo ich auch gestern zwecks meiner Verschlechterung meiner Knochen vorstellig war.

Auch verlangte ich eine Krankmeldung, die mir verwehrt wurde, weil ich Hartz 4 Empfänger sei, darf er das nicht mehr machen! Ich sagte Ihm, der Hausarzt schreibt mich aber krank, da ich ja vom MDK eine AU auf Dauer habe und ich ja ein EU-Rentenverfahren am laufen habe, wo der Gerichtstermin dieses Jahr ist. Er sagte: Nur der Neuro darf mich krankschreiben, noch nicht mal der Hausarzt. Meinen Termin habe ich demnächst beim Neuro (bin ja sowiso chronisch Krank), da lasse ich mir sowiso die Krankmeldung wieder geben. Die Lücke beruht ja nach Auslaufen meines Krankengeldes im Jahr 2005, da ich danach wegen Restleistungsvermögen bei der Arbeitsagentur vorstellig war UND danach in das ALG 2 kam. Mir wird ja unterstellt ich könnte ja unter 3 Stunden was arbeiten, was anhand des Gutachten des MDK von meinem Gesundheitszustand nicht möglich ist.

Letztes Jahr wurde ich durch eine Trainigsmaßnahme (4 Wochen) der Agentur für Arbeit (ALG 1), nach einem Tag krank, so ging ich zu meinem Orthopäden der mich dann für die Zeit krank schrieb, so lange die Maßnahme lief.

Hat der Orthopäde jetzt richtig gehandelt ?

Mein Hausarzt schreibt mich sowiso krank, anhand des MDK Gutachtens, mir wäre es aber lieber gewesen das ich noch eine Krankmeldung des Orthopäden erhalte, da dies ja für das laufende Sozialgerichts-Verfahren ja auch eine Bedeutung hat. Die Absicht von mir besteht ja darin, das ich in das Sozialgeld falle und somit aus der ARGE Vermittlung rauskomme.

Hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen gemacht ?

Danke mal im Voraus und werde gebenenfalls dazu Posten
Escherndorfer Lump ist offline  
Alt 28.03.2007, 14:01   #2
Atlantis
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Registriert seit: 18.06.2005
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Beiträge: 2.620
Atlantis Atlantis Atlantis
Standard

Nein er hat nicht richtig gehandelt zeig den Lump bei der Ärztekammer an.
wenn man Krank ist kann man nicht Arbeiten.
Für die ARGE heißt das sie können dich zur Arbeit Einsetzen.
Das heißt sein Körper unter Zwang einsetzen und das leben gefährten.
Bei einer Entzündlichen Myelom Knochen Gelenk Erkrankung,
macht er sich zur Beihilfe des Totschlags Schuldig.
Atlantis ist offline  
Alt 28.03.2007, 14:59   #3
Kaleika
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Was für eine schikanöse Schweinerei!
So`n Mist habe ich ja noch nie gehört. Aber so langsam wundert mich gar nichts mehr!
Ich finde auch, dass Du diesen Arzt bei der Ärztekammer melden solltest!
Kaleika
Kaleika ist offline  
Alt 28.03.2007, 15:55   #4
Rounddancer
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Hm, wie wär es, wenn das Erwerbslosenforum für solche und andere Ärzte ein "Dr. Eisenbart-Diplom" oder einen "Dr. Eisenbart-Preis" herausgäbe?
Rounddancer ist offline  
Alt 28.03.2007, 16:06   #5
Micha310678
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Beiträge: 43
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Zitat von Escherndorfer Lump Beitrag anzeigen
Auch verlangte ich eine Krankmeldung, die mir verwehrt wurde, weil ich Hartz 4 Empfänger sei, darf er das nicht mehr machen!

Hallo!

Naja, es ist eines zu unterscheiden. Die Bezeichnung "Krankschreibung" bedeutet nicht zwangsläufig, dass du auch arbeitsunfähig bist! Ob Krankheit die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt, hängt, wie der MDK auf seiner Homepage verdeutlicht, von vielen Faktoren ab, so z.B. "von der Art und der Schwere der Krankheit, vom körperlichen und psychischen Gesamtzustand des kranken Menschen und von der Art der beruflichen Tätigkeit und den damit verbundenen Anforderungen".

Darüber hinaus stellt der MDK fest, dass "bei arbeitslosen Versicherten das Leistungsvermögen an der Tätigkeit gemessen wird, in die sie (im Wesentlichen vom Arbeitsamt) vermittelt werden sollen. Arbeitslose Versicherte sind also nur dann arbeitsunfähig, wenn das Leistungsvermögen für diese angegebene Vermittlungstätigkeit nicht ausreicht".

Dass Ärzte im allgemeinen bei Erwerbslosen äußerst zurückhaltend Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellen sollen, stimmt schon, doch kann dir ein Arzt meinem Wissen nach keine entsprechende Bescheinigung bei Vorliegen eines solches Falles vorenthalten.

Hinweis: ich kenne Fälle, in denen versehentlich vergessen wurde, dem Arzt von dem Umstand der Arbeitslosigkeit zu berichten. ;-)


..Gruss.. Micha..
Micha310678 ist offline  
Alt 28.03.2007, 18:57   #6
angel6364
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Mein Orthopäde wollte mir eine Krankschreibung regelrecht aufreden! Er wußte auch, daß ich arbeitslos bin. Seiner Meinung nach wäre es dann besonders wichtig, da Arbeitslose nicht wirklich ARBEITS-los seien und zusätzliche psychische Belastungen einer Genesung entgegenstünden.

Viele Grüße,
angel
 
Alt 28.03.2007, 21:26   #7
Ludwigsburg
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Beiträge: n/a
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Zitat von Escherndorfer Lump Beitrag anzeigen
Hallo

Bin seit dem 22.03. wieder beim Hausarzt krankgeschrieben "UND" habe auch eine Überweisung zu meinem Orthopäden erhalten, wo ich auch gestern zwecks meiner Verschlechterung meiner Knochen vorstellig war.

Auch verlangte ich eine Krankmeldung, die mir verwehrt wurde, weil ich Hartz 4 Empfänger sei, darf er das nicht mehr machen! Ich sagte Ihm, der Hausarzt schreibt mich aber krank, da ich ja vom MDK eine AU auf Dauer habe und ich ja ein EU-Rentenverfahren am laufen habe, wo der Gerichtstermin dieses Jahr ist. Er sagte: Nur der Neuro darf mich krankschreiben, noch nicht mal der Hausarzt. Meinen Termin habe ich demnächst beim Neuro (bin ja sowiso chronisch Krank), da lasse ich mir sowiso die Krankmeldung wieder geben. Die Lücke beruht ja nach Auslaufen meines Krankengeldes im Jahr 2005, da ich danach wegen Restleistungsvermögen bei der Arbeitsagentur vorstellig war UND danach in das ALG 2 kam. Mir wird ja unterstellt ich könnte ja unter 3 Stunden was arbeiten, was anhand des Gutachten des MDK von meinem Gesundheitszustand nicht möglich ist.

Letztes Jahr wurde ich durch eine Trainigsmaßnahme (4 Wochen) der Agentur für Arbeit (ALG 1), nach einem Tag krank, so ging ich zu meinem Orthopäden der mich dann für die Zeit krank schrieb, so lange die Maßnahme lief.

Hat der Orthopäde jetzt richtig gehandelt ?

Mein Hausarzt schreibt mich sowiso krank, anhand des MDK Gutachtens, mir wäre es aber lieber gewesen das ich noch eine Krankmeldung des Orthopäden erhalte, da dies ja für das laufende Sozialgerichts-Verfahren ja auch eine Bedeutung hat. Die Absicht von mir besteht ja darin, das ich in das Sozialgeld falle und somit aus der ARGE Vermittlung rauskomme.

Hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen gemacht ?

Danke mal im Voraus und werde gebenenfalls dazu Posten
Orthopäden wechseln: mehr gibts dazu nicht zu sagen...
 
Alt 29.03.2007, 12:53   #8
Schnuckel
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Schnuckel
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Ich würde eine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch den Amtsarzt der Arge beantragen. Bei mir hat es was gebracht, und ich wurde für 6 Monate für voll erwerbsgemindert eingestuft. Also keine 3 Stunden am Tag.
Ich krieg mein Geld, während ich auf eine Entscheidung des Rententrägers warte..ich musste keine...wie heisst das nochmal...Eingliederungsvereinbarung glaub ich...unterschreiben...und somit habe ich seit 6 Monaten nichts von meiner Sachbearbeiterin gehört und nichts gelesen. Nur einmal hatte ich ein kurzes Gespräch, in dem sie einfach mal wissen wollte, wie´s mir geht. Wir haben nen netten Plausch gehabt und dann bin ich wieder von dannen gezogen.

Ist nur meine Meinung...
Schnuckel ist offline  
Alt 30.03.2007, 13:36   #9
Jean r-d
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Jean r-d
Standard

Hallo,
irgendetwas muss ja dran sein,das sie das nicht mehr dürfen.
Ich bekommen auch keinen (gelben SChein) von meiner HA ,sondern nur so eine popplige Bescheinigung (auf einem Rezept) gedruckt,das ich nicht arbeitsfähig bin.
Mein Mann war auch letzte Woche beim Orthopäden und hat das selbe zu hören bekommen.
Der dürfte Ihn nicht mehr krankschreiben.Ich glaub ihm das,weil er ein ganz toller Arzt ist und eigentlich einen schnell aus dem Verkehr zieht,wenn es nicht geht.
LG
Jean
Jean r-d ist offline  
Alt 30.03.2007, 13:44   #10
Ludwigsburg
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Zitat von Jean r-d Beitrag anzeigen
Hallo,
irgendetwas muss ja dran sein,das sie das nicht mehr dürfen.
Ich bekommen auch keinen (gelben SChein) von meiner HA ,sondern nur so eine popplige Bescheinigung (auf einem Rezept) gedruckt,das ich nicht arbeitsfähig bin.
Mein Mann war auch letzte Woche beim Orthopäden und hat das selbe zu hören bekommen.
Der dürfte Ihn nicht mehr krankschreiben.Ich glaub ihm das,weil er ein ganz toller Arzt ist und eigentlich einen schnell aus dem Verkehr zieht,wenn es nicht geht.
LG
Jean
da ist nichts dran...hier wird noch immer wie gewohnt krank geschrieben.
 
Alt 30.03.2007, 14:21   #11
Jean r-d
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Benutzerbild von Jean r-d
 
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Ort: Delmenhorst
Beiträge: 163
Jean r-d
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dann schau mal!!!hier!!
Quelle: http://www.haeverlag.de/archiv/n_beitrag.php?id=243

Präzisiert werden die Bewertungsmaßstäbe bei Arbeitslosigkeit. In Anlehnung an die Definition von Arbeitslosigkeit gemäß § 118 Abs. 1 SGB III sind Arbeitslose (nur) dann arbeitsunfähig, wenn sie aufgrund einer Erkrankung nicht mehr in der Lage sind, leichte Tätigkeiten an mindestens 15 Wochenstunden zu verrichten (alte Richtlinien: Vollschichtiges Leistungsvermögen). Dabei ist es unerheblich, welcher Tätigkeit der Versicherte vor der Arbeitslosigkeit nachgegangen ist.

gefunden:http://www.elo-forum.org/archive/arz...ben-t2372.html
Also ist wohl doch was dran!!
Jean
Jean r-d ist offline  
Alt 31.03.2007, 09:34   #12
Wölfin
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Zitat:
gemäß § 118 Abs. 1 SGB III sind Arbeitslose (nur) dann arbeitsunfähig, wenn sie aufgrund einer Erkrankung nicht mehr in der Lage sind, leichte Tätigkeiten an mindestens 15 Wochenstunden zu verrichten (alte Richtlinien: Vollschichtiges Leistungsvermögen).
Wenn das wirklich an dem ist, dass es dabei sogar egal ist, welcher Tätigkeit der Erwerbslose früher nachgegangen ist, dann ist diese neue Richtlinie nicht nur zynisch, sondern das ist m.E. auch Diskriminierung gegenüber den Erwerbstätigen.

Meine Fragen dazu:

1. Wer hat wann diese neuen Richtlinie erlassen, warum wird sowas nicht öffentlich gemacht?

2. Es gibt doch dieses Anti-Diskriminierungsgesetz. Wenn diese Richtlinie uns Erwerbslose gegenüber den Erwerbstätigen diskriminiert, kann man dagegen nicht klagen?
 
Alt 31.03.2007, 10:34   #13
Ludwigsburg
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Beiträge: n/a
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Zitat von Wölfin Beitrag anzeigen
Wenn das wirklich an dem ist, dass es dabei sogar egal ist, welcher Tätigkeit der Erwerbslose früher nachgegangen ist, dann ist diese neue Richtlinie nicht nur zynisch, sondern das ist m.E. auch Diskriminierung gegenüber den Erwerbstätigen.

Meine Fragen dazu:

1. Wer hat wann diese neuen Richtlinie erlassen, warum wird sowas nicht öffentlich gemacht?

2. Es gibt doch dieses Anti-Diskriminierungsgesetz. Wenn diese Richtlinie uns Erwerbslose gegenüber den Erwerbstätigen diskriminiert, kann man dagegen nicht klagen?
Das soll eine Anweisung der kasasenärztlichen Vereinigung sein: soll deshalb, weil ich sie trotz Nachfragen nie gesehen habe...
und wie gesagt: ich hatte nie Probleme, was krankschreiben angeht...mein Mann war jahrelang krankgeschrieben...

und wann immer diese Diskussion aufkam in den letzten 2 Jahren, verlief sie im Sand.
Beweise für diese Behauptung wurden nie vorgelegt...
und auch die ARgen haben ihre Anweisungen... nicht immer gesetzeskonform!
 
Alt 31.03.2007, 14:49   #14
Atlantis
Forumnutzer/in
 
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Registriert seit: 18.06.2005
Ort: Wolfsburg /Königslutter
Beiträge: 2.620
Atlantis Atlantis Atlantis
Standard

Das ist Verarsche der Arzt Entscheidet die Krank Schreibung und keine
Anweisung Irgend eines Popligen Amtes.
Hab meine Arzt mal gefragt der sagt da ist nichts dran, und er würde
sich Strafbar machen wenn er eine Verwaltungsanweisung Folge leisten sollte.
Die Gesundheit des Patienten ist ein Höher wertiges Gut.
Atlantis ist offline  
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hartz, krank, mehr, orthopaede, orthopäde, schreibt, wegen

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