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Start > > -> Psychologisches Gespräch

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 12.03.2007, 16:28   #1
blauewolke->Emailproblem
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blauewolke
Unglücklich Psychologisches Gespräch

Habe schon viel drüber im Forum gelesen, nun hat es auch mich getroffen zur Psychologischen Gespräch am 14.03 zu müssen. Bin seit ca. Juni 2006 in Behandlung beim Psychiater *wenn man das Behandlung nennen kann* Er schreibt mich krank und ein langes Gespräch ist wirklich nicht möglich bei ihm. Zu meinen Krankheitsbild: Ich leide unter Depressionen, wenn ich unter druck stehe und die Gesellschaft etwas von mir Verlangt, was ich Psychisch mit mir nicht vereinen kann. Menschen mengen meide ich stark, Einkaufen so gut wie gar nicht, scheue mich vor öffentlichen Verkehrsmitteln, kann nur mit meinem Auto fahren. Da das innige Gespräch mit meinem behandelten Arzt nicht wirklich möglich ist, habe ich ihn einen Brief gegeben die meine wirklichen Symptome beschreiben. Leider zu spät um das ganze mit ihm durchzugehen, denn nun steht das Gespräch vor meiner Tür, wovor ich mich wirklich fürchte und erstmal die ganze hinfahrt dahin, oh man! Und beim Arzt habe ich erst im April ein Gespräch. Meine Frage ist, ob es eine gute Idee währe wenn ich bei Psychologischen Gespräch den Brief einfach vorzeigen würde?! Denn es fehlt mir schwer darüber zu reden … Meine größte Angst ist, dass man mir nicht glauben wird
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Alt 12.03.2007, 16:46   #2
Arwen
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Arwen
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Hallo blauewolke,

ich bin in diesem Bereich des Forum noch nicht gewesen, kann also auch nichts über evtl. Reaktionen seitens des psychologischen Dienstes sagen.

Ganz spontan fällt mir aber dazu ein und vom "Bauchgefühl" her:

Es geht hier um DEIN Krankheitsbild, das psychisch bedingt ist. Du sagst, Du magst/kannst darüber nicht reden, Du hast Angst... wie solltest Du es besser zeigen als genau in der Form, die Du beabsichtigst, nämlich durch Abgabe Deines Schreibens beim psychologischen "Gespräch". Es geht um DICH und DU sollst DICH zeigen, so wie DU bist. Also ich würde es an Deiner Stelle genau so machen.

Andere hier, die solch ein Gespräch schon hinter sich haben, können Dir aber besser als ich über die Gesprächssituation und Vorgehensweise dort berichten.

Gruß von Arwen
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Alt 12.03.2007, 16:59   #3
Bruno1st->Emailproblem
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Bruno1st
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Zitat von blauewolke Beitrag anzeigen
Habe schon viel drüber im Forum gelesen, nun hat es auch mich getroffen zur Psychologischen Gespräch am 14.03 zu müssen. Bin seit ca. Juni 2006 in Behandlung beim Psychiater *wenn man das Behandlung nennen kann* Er schreibt mich krank und ein langes Gespräch ist wirklich nicht möglich bei ihm. Zu meinen Krankheitsbild: Ich leide unter Depressionen, wenn ich unter druck stehe und die Gesellschaft etwas von mir Verlangt, was ich Psychisch mit mir nicht vereinen kann. Menschen mengen meide ich stark, Einkaufen so gut wie gar nicht, scheue mich vor öffentlichen Verkehrsmitteln, kann nur mit meinem Auto fahren. Da das innige Gespräch mit meinem behandelten Arzt nicht wirklich möglich ist, habe ich ihn einen Brief gegeben die meine wirklichen Symptome beschreiben. Leider zu spät um das ganze mit ihm durchzugehen, denn nun steht das Gespräch vor meiner Tür, wovor ich mich wirklich fürchte und erstmal die ganze hinfahrt dahin, oh man! Und beim Arzt habe ich erst im April ein Gespräch. Meine Frage ist, ob es eine gute Idee währe wenn ich bei Psychologischen Gespräch den Brief einfach vorzeigen würde?! Denn es fehlt mir schwer darüber zu reden … Meine größte Angst ist, dass man mir nicht glauben wird
Es ist für mich schwer hier etwas zu schrieben oder einen Rat zu geben. Vielleicht hilft es dir, wenn du meine Einstellung kennst, die ich aus der Arge entwickelt habe : in den Argen gilt "Jeder lügt, außer wir selbst, denn wir sagen sowieso nie die Wahrheit, da können wir nicht lügen"
Außerdem ziehen die von deinen Aussagen noch 50-90% ab und entscheiden über den Rest.

Du kannst nur die selbst gegenüber glaubwürdig bleiben und dir nicht so viele Gedanken darüber machen, ob dir irgendwelche Hiwis (deren eigene Glaubwürdigkeit mehr wie suspekt ist) glauben - denn du hast den Vorteil - du weist was los ist, die Typen glauben nur, es zu wissen.

Halte die Ohren steif
__

viele grüße bruno (human being uLtd.)
Politik/Bürokratie : Wir machen alles, außer ehrlich!
über € 25.000 Schaden an ALG-II durch meine ARGE und über € 12.000 durch die FM - Großer showdown auf meiner Webseite - Typisch Politiker/Beamter... - ÜBERFÜHRT ! Mal sehen, wie es mit diesem eher christlichen Politiker und Beamten nun weitergeht * Bitte Webseite weitergeben - danke
* "Politik lügt, ARGE betrügt, Bürokratie mordet" * Die Würde des Menschen war unantastbar! vor HartzIV *
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Alt 12.03.2007, 18:24   #4
poldibaer->Emailproblem
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Beiträge: 166
poldibaer poldibaer poldibaer
Ausrufezeichen @blauewolke

Hallo blauewolke,

gaaaaanz wichtiger Tip: auch bei einem Gespräch mit einem von der ARGE oder dem Arbeitsamt benannten Psychologen auf keinen Fall alleine hingehen, sondern in Begleitung, was Dir gemäß § 13 Abs 4 SGB X auch zusteht.

Die begleitende Person sollte nicht mit Dir verwandt sein, und sollte in der Lage sein, gut zuzuhören und sich schriftliche Notizen zu machen.

Lass Dir die Begleitung nicht abwimmeln, das wird der Amts-Psychopatte nämlich versuchen. Hartnäckig bleiben, und die Begleitung muß das ebenfalls. Auch was die Notizen angeht, wird der Typ Ärger machen, aber auch davon nicht beeindrucken lassen.

Sollte der Psychopatte aufgrund der Anwesenheit Deiner Begleitung eine weitere Person hinzuholen oder sollte bereits eine weitere Person anwesend sein, um dadurch eine Zeugenmehrheit herbeizuführen, müßt Ihr dagegen protestieren, und wenn die vom Psychopatten dazugeholte oder bereits anwesende Person nicht geht, dann steht auf, erklärt, daß Ihr nicht damit einverstanden seid, daß eine weitere Person anwesend ist, und geht weg.

Alles Gute,
P.
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Alt 12.03.2007, 18:35   #5
kalle
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Ort: Selmsdorf
Beiträge: 1.496
kalle
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Mit dem Zeugen schließe ich mich Poldi an. Nie ohne Zeugen. Begleitperson. Und lasst Euch nicht abwimmeln.
Zum anderen Punkt:
Natürlich solltest Du den Brief abgeben. Dieses ist Deine Möglichkeit, mit anderen zu kommunizieren. So schon bei Deinem behandelnden Arzt, also auch beim untersuchenden Arzt der Arge. Und lass Dich danach nicht auf irgendwelche Spielchen ein. Konsequent bei Deiner Linie bleiben. NAtürlich müssen die Dinge im Brief mit der Wirklichkeit übereinstimmen.
Und nicht mutiger werden, weil eine Vertrauensperson anwesend ist. Das wird nur negativ ausgelegt. Das ist meiner Frau passiert. Und negativ ausgelegt.

Viel Glück.
__

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen
entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen
keinerlei Rechtsberatung dar. Sollte ein h fehlen, liege ich am Notebook und da funzt es nicht. http://www.teudt.de/rolligrafik513.jpg
Mit Dank an Pixelfool
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Alt 12.03.2007, 18:45   #6
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blauewolke
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Vielen dank für eure antworten. Das schreiben mit meinen Symptomen werde ich auf jeden fall auf den Tisch knallen. Ich will darüber nicht reden, kann ich auch nicht, fällt mir viel zu schwer. Doch das zweite Problem ist jemanden mit zu nehmen. Da ich mich schwer öffnen kann und fast keiner meine wirklichen Seelische Leiden kennt *gut versteckt*, werde ich wohl oder übel dort alleine erscheinen, es ist mir zu unangenehm. Oh man, drückt mir die Daumen das ich das überstehe Ich werde berichten wie es verlaufen ist ...
Danke nochmal.
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Alt 12.03.2007, 19:04   #7
gelibeh
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Ich kenne Deine Probleme aus eigener Erfahrung, ich hätte auch Angst vor so einem Gespräch. Das mit dem Aufschreiben finde ich auch eine gute Idee.

Drücke Dir ganz doll die Daumen.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 12.03.2007, 19:42   #8
Dopamin->Emailproblem
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Dopamin
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blauewolke,

woher bist Du? Vielleicht findet sich ja hier jemand, der mit Dir hingehen würde...

Auch wenn die Zeit bis zum Termin alles andere als ausreichend ist um sich besser kennenzulernen...

Dopamin
__

Schon Sokrates sagte: Ich weiß, dass ich nichts weiß... Er soll ein gelehrter Mann gewesen sein... Deswegen lasse ich mich korrigieren.
Solo le pido a Dios que hartz IV no me sea indiferente, es un monstro grande y pisa fuerte ,toda la pobre inocencia de la gente (frei nach Outlandish)
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Alt 12.03.2007, 20:11   #9
blauewolke->Emailproblem
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blauewolke
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Aus Hamburg aber ob ich es schaffen würde mit jemanden dort hin zu gehen den ich nicht kenne?! Oh die Vorstellung ist sehr schwer für mich. Ich glaube nicht
blauewolke ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2007, 20:40   #10
Dopamin->Emailproblem
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Dopamin
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Naja,

ich bin zwar dicht bei aber dennoch ziemlich weit weg... Vielleicht bekommst Du das in den Griff, warte doch einfach mal ab...

Dopamin
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Schon Sokrates sagte: Ich weiß, dass ich nichts weiß... Er soll ein gelehrter Mann gewesen sein... Deswegen lasse ich mich korrigieren.
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Alt 12.03.2007, 22:03   #11
Kaleika
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Standard Psychologisches Gespräch

Zitat von blauewolke Beitrag anzeigen
Aus Hamburg aber ob ich es schaffen würde mit jemanden dort hin zu gehen den ich nicht kenne?! Oh die Vorstellung ist sehr schwer für mich. Ich glaube nicht
Hallo blauewolke,
an Deiner Stelle wäre mir ein solches Gespräch auch nicht geheuer und vielleicht hätte ich auch Angst davor.
Ich persönlich finde es immer wichtig, meiner Angst nach zu gehen, aber gleichzeitig dafür zu sorgen, dass ich sie habe und nicht sie mich!
Deswegen würde ich mich selbst fragen:vor was genau habe ich Angst?
Kann ich etwas tun, um meine Angst zu lindern?
Eine Begleitung fände ich auch sehr wichtig. Sie wirkt als Stütze, weil ich dann nicht allein bin.
Ich kann Dich verstehen, dass Du davor zurückscheust, eine Dir unbekannte Person mitzunehmen.
Ich kenne Hamburg desbezüglich nicht gut. Aber in Bremen gehe ich nie alleine zur Arge. Mir tut es immer gut die Montagsdemos zu besuchen, weil ich dort Leute wie mich treffe, nicht ständig die bunte Hündin bin, mit meinem Status. Mal zur Nachbesprechung mitgehen, mir die Leute ansehen, anhören und -fühlen, ob da nicht eine Begleitung bei ist. Auf Menschenmengen wirst Du dort nicht stoßen! Naja, Menge ist natürlich immer Definitionssache...
Oder Menschen auf einem kleinen Arbeitslosenfrühstück kennen lernen?
Oder bei der Arbeitslosengruppe der IG Metall oder eine kostenlose Beratungsstelle der Kirche aufsuchen?
Kaleika ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.03.2007, 00:55   #12
Ironimus->Emailproblem
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Ironimus
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Beim Gespräch mit so einem Arbeitsamts-Psychofuzzy sollte man sich immer bewusst sein:

- wer ist dessen Brötchengeber? (das Arbeitsamt)
- dieser "Mensch", auch wenn er noch so freundlich tut, wird immer nur Gründe suchen um
seinem Brötchengeber Kosten zu ersparen, aber nicht dir persönlich helfen zu wollen
- er wird seine "Psychokünste", falls es sowas überhaupt gibt also nur dazu einsetzen dir zu schaden!
- viele von diesen Fuzzies sind selber schwer narzisstisch gestört
- und wie die anderen vorschlugen, am besten nen Zeugen mitnehmen

Gruss Ironimus

P.S. ich weiß wovon ich rede. Ich habe mal gegen so ein xxxxxxxx vorm Sozialgericht geklagt. Und gewonnen !!!



Ironimus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.03.2007, 09:57   #13
gelibeh
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Ich komme aus Hamburg(Eimsbüttel) und kenne Deine Probleme, weil ich mit Ähnlichem zu kämpfen habe. Kannst gerne per PN mit mir Kontakt aufnehmen.

Ich hätte auch Zeit, da ich gerade krankgeschrieben bin. Rate mal, weswegen.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 13.03.2007, 10:24   #14
Ludwigsburg
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Zitat von blauewolke Beitrag anzeigen
Meine Frage ist, ob es eine gute Idee währe wenn ich bei Psychologischen Gespräch den Brief einfach vorzeigen würde?! Denn es fehlt mir schwer darüber zu reden … Meine größte Angst ist, dass man mir nicht glauben wird
Das ist eine sehr gute Idee: schreib alles auf und nimm es mit!

Ich hab das damals zusammen mit meinem Mann auch gemacht... er hatte auch das Problem, daß er immer erst hinterher wußte, was er jemandem sagen wollte...
er ist zwar nie selbst zum med. Dienst gegangen, aber eine Sperrzeit beim ALG I konnte ich erfolgreich durch diese Aufzeichnungen, die ich dem Arzt des med. Dienstes geschickt habe, vermeiden. Auch in die Klinik hat er das mitgenommen...
Gruß aus Ludwigsburg
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Alt 13.03.2007, 10:28   #15
Xaninchen->Emailproblem
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Registriert seit: 06.02.2007
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Xaninchen
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SGB II § 16 Leistungen zur Eingliederung
2) 1Über die in Absatz 1 genannten Leistungen hinaus können weitere Leistungen erbracht werden, die für die Eingliederung des erwerbsfähigen Hilfebedürftigen in das Erwerbsleben erforderlich sind; die weiteren Leistungen dürfen die Leistungen nach Absatz 1 nicht aufstocken. 2Zu den weiteren Leistungen gehören insbesondere
1. die Betreuung minderjähriger oder behinderter Kinder oder die häusliche Pflege von Angehörigen,
2. die Schuldnerberatung,
3. die psychosoziale Betreuung,
4. die Suchtberatung,
5. das Einstiegsgeld nach § 29,6. Leistungen nach dem Altersteilzeitgesetz.

Hier hast du erstmal die gesetzliche Grundlage, warum du zu diesem Termin geladen wurdest.
Ich kann dir nur schildern, wie es bei uns im Ruhrgebiet (Dortmund und Gelsenkirchen) läuft.
Die Arge/ IAG hat Verträge mit unterschiedlichen externen Beratungsstellen (z.B. Diakonie, psychosoziale Beratungsstelle) um diesen "Leistungsauftrag" aus dem SBG II nachzukommen.
In den Einrichtungen sitzen (zumindest bei uns) qualifizierte Psychologen oder psychologische/ systemische/ verhaltenstherapeutische/ gesprächsorientierte Berater, die das Gespräch mit dir führen.
Es geht natürlich auch darum zu schauen, ob du arbeitsfähig, sprich vermittelbar bist.
Eins sei dir aber gewiss, meine Erfahrung hat gezeigt, dass diese Menschen ihren Job sehr ernst nehmen und im Sinne des Klienten handeln.
Ich kann deine Ängste verstehen, du sitz da einem "FREMDEN" Menschen gegenüber und sollst dem nun ganz vertrauensvoll dein Seelenleben ausschütten. Aber die, die da sitzen, das sind Profis und du bist kein Einzelschicksal.
Ich kann dir nur raten, lass dich und mach dich nicht schon im Vorfeld verrückt. Mach das, was du für dich am besten findest. Und wenn du einen Brief abgeben willst, dann tu das! Du weißt was für dich das beste ist und jeder gute Berater weiß, dass immer der Klient der profi für sein Seelenleben ist und den Weg vorgibt!

Was ich dir aber wirklich sehr ans Herz legen möchte, such dir einen "Arzt" Psychologen/ Berater, der für DICH da ist! Ich habe nicht den Eindruck, das dein jetziger sich für dich die nötige Zeit nimmt.
Überprüfe, was willst du, was brauchst du, wo willst du hin!
Xaninchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.03.2007, 12:51   #16
Bruno1st->Emailproblem
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Bruno1st
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Zitat von Ludwigsburg Beitrag anzeigen
Das ist eine sehr gute Idee: schreib alles auf und nimm es mit!

Ich hab das damals zusammen mit meinem Mann auch gemacht... er hatte auch das Problem, daß er immer erst hinterher wußte, was er jemandem sagen wollte...
er ist zwar nie selbst zum med. Dienst gegangen, aber eine Sperrzeit beim ALG I konnte ich erfolgreich durch diese Aufzeichnungen, die ich dem Arzt des med. Dienstes geschickt habe, vermeiden. Auch in die Klinik hat er das mitgenommen...
Gruß aus Ludwigsburg
da ist er nicht der einzige - zu diesem Club zähle ich mich auch. Das Problem ist einfach, daß für einem selbst die Situation neu ist, sehr viele Informationen einschlagen und man jemandem gegenübrsitzt, für den das alles Alltag ist und der genau weiß, wo und wie er einem in eine bestimmte Ecke stellen möchte. Inzwischen habe ich einige Floskeln im Einsatz "Verträge überschlafe ich grundsätzlich - dazu brauche ich Bedenkzeit - usw." mit der Zeit bekommt man Übung. Wichtig finde ich, daß man sich nicht fremdbestimmen oder unter Druck setzen läßt, bzw. übt und das immer wieder, den Druck rauszunehmen oder umzuleiten. Vor allem auf dem eigenen Level bleiben finde ich wichtig und sich nicht durch den angeblich höheren Level des anderen stressen lassen.
Ich schicke auch gerne hinterher ein Fax/Mail mit weiteren Fragen - getreu dem Grundsatz 'Ein guter Vertrag/Abmachung ist einer, bei dem alle Teilnehmer zufrieden sind'
__

viele grüße bruno (human being uLtd.)
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* "Politik lügt, ARGE betrügt, Bürokratie mordet" * Die Würde des Menschen war unantastbar! vor HartzIV *
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Alt 13.03.2007, 22:46   #17
Ludwigsburg
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Zitat von Xaninchen Beitrag anzeigen
ch kann dir nur raten, lass dich und mach dich nicht schon im Vorfeld verrückt. Mach das, was du für dich am besten findest. Und wenn du einen Brief abgeben willst, dann tu das! Du weißt was für dich das beste ist und jeder gute Berater weiß, dass immer der Klient der profi für sein Seelenleben ist und den Weg vorgibt!

Stimme ich zu

Was ich dir aber wirklich sehr ans Herz legen möchte, such dir einen "Arzt" Psychologen/ Berater, der für DICH da ist! Ich habe nicht den Eindruck, das dein jetziger sich für dich die nötige Zeit nimmt.
Überprüfe, was willst du, was brauchst du, wo willst du hin!
Das hatte ich beim Lesen auch gedacht... hört sich nicht an als ob du in guten Händen wärst... hat dir der Psychiater noch nicht nahe gelegt, einen Therapeuten zu suchen, zu dem du Vertrauen haben kannst, mit dem du deine Probleme bespprechen kannst?
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Alt 14.03.2007, 08:42   #18
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blauewolke
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Ich danke für eure Antworten. Ich sitze immer noch zu Hause, obwohl ich bald den Termin habe. Seit dem ich den Termin habe bin ich nur am weinen, Nonsens Gedanken, ich will und kann nicht mit einer fremden Person reden die mir unter Zwang gestellt wird. Ich kann da nicht hinfahren und mich stellen! Zwang, ich kann dieses Gefühl nicht ertragen in mir! Es macht mich kaputt. Sehr große Anpassungsstörungen habe ich in mir … *Liegt an meiner Vorgeschichte* Zum aller ersten mal, *gestern*, habe ich meinen Schatz gebeten bei mir zu sein, ich wollte diese Gedanken die mich verrückt machen loslassen. Es funktioniert nicht! Versuche es sogar in Alkohol zu ertränken. Oh Gott, warum verstehen mich diese Menschen nicht, dass ich nichts leisten kann, wenn ich unter Zwang, Druck stehe!? Tja, es ist leichter gesagt die Verrückten Gedanken loszulassen aber ich kann es nicht! Ich kann es einfach nicht! Ich werde heute nicht hin gehen. Ich kann mir nicht mal die fahrt dorthin vorstellen. Horror! Koste es was es wolle, ich kann es nicht mit meiner Psyche vereinbaren. Mein Schatz wollte sogar anwesend sein aber ich bin noch nicht so weit meine Lebensgeschichte mit andern Menschen zu teilen, sogar die die mir am Herzen liegen! Obwohl sie schon seit meiner Kindheit besteht. Diese Einladung habe ich nicht zum aller ersten Mal. Entschuldigt wenn ich ein bisschen ausführlicher werde. Damals als ich diese Einladung bekommen habe, war ich Schwanger, durch Gedanken die mich sehr unter Druck setzten, verlor ich mein Baby! Seit dem ist das noch schlimmer geworden! Ist ja auch erst drei Monate her … Mein Psychotherapeut kann mir nicht helfen, die Zeit ist zu kurz um tiefen aufzubauen. Es kotzt mich an! Ich habe mich in den letzten Tagen bemüht einen Psychologen an Land zu ziehen der mit mir eine Verhaltenstherapie, Gesprächstherapie macht, weil ich mich einsam, unverstanden fühle. Danke euch nochmal … Ich möchte einfach nur schlafen gehen, ich bin kaputt!
blauewolke ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.03.2007, 09:01   #19
Xaninchen->Emailproblem
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Xaninchen
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Blauewolke, wichtig ist ermal nur, dass du für dich sorgst.
Du sagtest, dass du den Brief schon geschrieben hast.
Vielleicht hilft es dir ja weiter, wenn du deinen Schatz bittest, dass er den termin für dich heute erstmal telefonisch absagt, und du den Brief per Post zunächstmal der Psychologin zuschickst. Dann mußt du erstmal nicht reden und kannst dich zunächst erstmal um dich kümmern.

Und ich bin mir ganz sicher, dass du den richtigen Weg für dich findest. Du kennst ihn auch schon, nur erkennst du ihn vielleicht noch nicht!
verkriech dich für heute ins Bett, aber steh auch wieder auf!
Unsere gesellschaft und unsere gesetze lassen wenig Raum für Menschen, die NICHT so funktionieren können, wie es diese Funktionsgesellschafterwartet. Da fallen die verletzten Seelen schnell hinten rüber. Aber, du bist ein Teil dieser Gesellschaft und du bist WICHTIG!
Sorg für dich, aber sorg dich nicht!!!
Xaninchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.03.2007, 12:13   #20
thomas->Emailproblem
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thomas
Standard Depris

Hallo Blue Cloud, ich rate dir (als ebenfalls Betroffener): geh da auf keinen Fall hin!
Es ist ja gut und schön, einen Zeugen mitzunehmen - hier aber geht es um etwas ganz anderes als darum, bestimmte Sachverhalte zur (Weiter-)zahlung des ALG II zu klären.
Hier geht es darum, daß jemand mit einer besonders schweren Angststörung zu etwas gezwungen werden soll, daß diese Angststörung verstärken bzw. schwere, unvorhergesehene Weiterungen auslösen kann (und wird).
Mein Rat an dich, Blaue Wolke: laß dich von deinem Psychiater erst mal für sechs Wochen krankschreiben - laß dir ein allgemein gehaltenes Attest ausstellen, auf dem groß und fett der Stempel des behandelnden Psychiaters prangt - natürlich mit dem Wort "Psychiater" ganz groß hervorgehoben.
Damit hast du erst mal etwas Handlungsspielraum gewonnen.
In dieser Zeit dann würde ich dir raten, dir kompetente Hilfe zu suchen - und jemanden, der nicht nur fachlich kompetent, sondern auch "pro Patient" eingestellt ist. Da gibt es im Internet das Depressionsforum usw. - einfach mal suchen.
Wenn alles nichts hilft, kannst du noch etwas versuchen, vor dem ich z.Zt. noch zurückschrecke: laß dich auf eigenen Wunsch (!) in die Psychiatrie einweisen. Da es auf eigenen Wunsch hin geschieht, kannst du JEDERZEIT wieder nach Hause gehen, wenn es dir nicht hilft.
Ein solcher stationärer Aufenthalt ist gewiß nicht shcön, aber ich denke, daß damit erstmla jedes Begehren des ARGE-Arztes, mit dir ein "Gespräch" zu führen, vom Tisch wäre.
Halt durch, wenn's geht!
Solidarische Grüße
Thomas
__

Geist ist geil!

Wahlen ändern nichts, sonst wären sie verboten!

Hom homini porcus

"Es ist dem gemeinen Untertanen verboten, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Entscheidungen der Obrigkeit anlegen zu wollen." (Friedrich Wilhelm I.)

Hunger macht BÖSE!!!!

Venceremos! No pasaran!
thomas ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.03.2007, 18:57   #21
münchnerkindl->Emailproblem
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münchnerkindl münchnerkindl münchnerkindl
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Hallo Blaue Wolke,

ich war schon bei diversen Gutachtern und ich muss sagen, ich habe kompetente, menschliche und auch schon einen ziemlich unverschämten erlebt...

Wenn Du vom Amt in Ruhe gelassen werden möchtest dann wirst Du um Gutachtertermine nicht drumrumkommen!!!

Ich sehe die besste Chance wenn du in eine psychosomatische Klinik zur Therapie gehst und dort bei der Gelegenheit auch ein ausführliches Gutachten erstellt wird. Es kann sein daß ein solches Attest von den Behörden anstandslos geschluckt wird, ein Attest vom Psychiater führt in den meisten Fällen dazu daß man zu einem Gutachter geschickt wird.

Bei den Gutachterterminen war mir vorher auch immer schlecht (okay, ich hab bei einem Gutachter den ich kompetent und offen empfinde kein Problem über mich zu reden, aber ich habe Panik vor einer abwertenden, mich in die Ecke drängenden Gesprächsführung, durch inkompetente Gutachten hervorgerufene Probleme mit Sachbearbeitern, wenn mir nihct geglaubt wird und ich nicht ernstgenommen werde mit meinen Problemen)

Ich kann nur sagen, ich bin immer hingegangen und ich habe es immer überlebt. Ich habe auch gelernt mir vorher Strategien zurechtzulegen für den Fall daß das Gutachten zu meinen Ungunsten ausfällt.

Ich hab gelernt mir einen Spickzettel mitzunehmen wo die Dinge draufstehen die der Gutachter unbedingt wissen muss um meine Problematik einschätzen zu können.

Falls es um Misbrauch geht würde ich auch verlangen von einer Frau begutachtet zu werden (schick ein Attest, daß ein Mann nicht zuzumuten ist)!

Ich habe auch bis zu einem gewissen Grad gelernt wenn mich jemand schei*se behandelt mit zu denken "Du bist ein *****", mich umzudrehen und zu gehen, ohne in einen emotionalen Zusammenbruch zu verfallen. Ich glaube das kann man (und muss man sogar!) üben und lernen, daß das Urteil anderer Menschen einen nicht emotional trifft. Weil sonst läuft man im Leben rum wie eine riesengrosse Zielscheibe und überall lauern Verletzungen.

Aber WENN Du zu einem Gutachtertermin nicht hingehst dann brauchst Du immer eine Krankschreibung und ggf. ein Attest daß eine Begutachtung in Moment aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist.

Liebe Grüsse,

Petra
münchnerkindl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.03.2007, 15:03   #22
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blauewolke
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Danke, dass es euch gibt, die einen das Gefühl geben verstanden zu werden! Das tut mir gut, sich nicht alleine zu fühlen! Ein Attest habe ich bereits und bin auf der Suche nach einem guten Psychologen. Leider ist die Terminvergabe gar nicht so einfach, wie sich nach mehreren Telefonaten rausstellte. Mittlerweile geht es mir auch schon wieder besser. Das war ein Kampf … In solchen Situationen wo ein Psychologisches Gespräch gefordert wurde durch eine neue Person die einem aufgezwungen wird, verfalle, ich nenne es dem Erinnerungs-Playback welches einen zwingt alte Erinnerungen zu aktivieren und vor allem sie zu schildern. Traurige Vorfälle werden wieder ins Leben aufgerufen, dementsprechend stellen sich die Gefühle ein und diese bringen Erinnerungen an andere unangenehme Erlebnisse mit sich. Und wenn man solchen trüben Erinnerungen nachhängt, dann aktiviert man natürlich auch die entsprechende Körperverfassung. So war es bei mir, wenn ich den Gedanken an dieses Gespräch hatte mit der mir aufgezwungenen Person. Ich weiß, dass Depressionen, Ängste nicht einfach so über einen kommen. Meine Emotionen haben mich nicht im Stich gelassen. Ich habe sie mit Negativen Denken, Erinnerungen genährt, die in mir das Gefühl der Mutlosigkeit, Schwäche erzeugt haben. Es gibt einen schönen Spruch: „So wie du denkst, so fühlst du auch.“ Und ich habe mich davon leiten lassen, leider … Eins kann ich wahrhaftig sagen, ich bin froh, dass ich den Termin nicht wahrgenommen habe. Ich war noch nicht bereit einer neuen Person gegenüber zu treten! Es ging nicht und worauf sollte man vertrauen, wenn nicht auf das eigene Gefühl, die Verfassung des Körpers?! Worauf ich stolz bin, dass ich mich in kleinen Schritten mehr öffne, vor allem eingesehen habe, dass es nichts bringt versteckt durchs Leben zu gehen, eine Maske aufzusetzen (sei es dieses Forum, der Brief der meine Vergangenheit, jetzigen Symptome in gewissen Situationen beschreibt die ich meinen Arzt gegeben habe) Ich habe das Gefühl, das der erste gute Schritt getan ist um sich selber zu helfen und Hilfe von außen zu erhalten! Wie soll man den sonst einem Menschen verstehen, der schweigt was wirklich in ihm vorgeht?! Das war die Richtung die ich sehr lange eingeschlagen habe. Wie heißt es so schön: Einsicht ist der beste Weg zur Besserung.
Ich wünsche euch allen ein schönes, erholsames, vor allem entspanntes Wochenende.
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Alt 16.03.2007, 15:46   #23
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blauewolke
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Zitat von Ludwigsburg Beitrag anzeigen
Das hatte ich beim Lesen auch gedacht... hört sich nicht an als ob du in guten Händen wärst... hat dir der Psychiater noch nicht nahe gelegt, einen Therapeuten zu suchen, zu dem du Vertrauen haben kannst, mit dem du deine Probleme bespprechen kannst?
In guten Händen bin ich nicht. Fragen über meine Vergangenheit, gleich Null. Gespräch dauert meistens bis zu 10 Minuten, die Frage gilt dessen: "Wie geht es ihnen heute?" Und das ganze findet 1 - 2 x im Monat statt. Tja und dann endet das Gespräch mit einem Gelben. Wiedersehen bis zum nächsten Monat Deswegen war dieser Brief von großer Wichtigkeit. Der Therapeut ist nur für einen gelben gut, für die Gesundheitliche Hilfe nicht zu gebrauchen. Ein neuer Therapeut ist von Nöten, dass sehe ich auch so ...
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Alt 16.03.2007, 16:07   #24
Ludwigsburg
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Zitat von blauewolke Beitrag anzeigen
Ein Attest habe ich bereits und bin auf der Suche nach einem guten Psychologen. Leider ist die Terminvergabe gar nicht so einfach, wie sich nach mehreren Telefonaten rausstellte.
Ih weiß, das kostet viel Kraft, aber: gibs nicht auf! Such so lange, bis du einen gefundenhast, bei dem du das Gefühl hast, das ist der Richtige!
Nicht irgendeinen nehmen, nur weil die Suche so schwierig ist. Lieber etwas weiter entfernt und dafür das Gefühl, gut aufgehoben zu sein!

Es entmutigt sehr, wenn zum falschen Therapeuten geht und das Gefühl hat es bringt einen nicht weiter!

Du hast den ersten Schritt getan... mach weiter so :-)
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Alt 16.03.2007, 19:02   #25
gelibeh
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Mit einem Psychiater hab ich ähnliche Erfahrungen gemacht. Aber es darf ja nur ein Psyichiatrer einen krankschreiben. Aber dort wird selten die Problematik aufgearbeitet.

Um Probleme aufzuarbeiten bin ich damals zu einem Psychotherapeuten gegangen. Wartezeiten sind aber oft sehr lang. Soweit ich mich erinnern kann, hat man die ersten 5 Sitzungen auf Probe. Erst wenn man sich versteht wird dann weitergemacht. Also, wenn es nicht funkt, eben den nächsten suchen.

Es gab eine zentrale Rufnummer in Hamburg, die einem bei der Therapeutensuche in Hamburg halt. Ich find die nicht mehr.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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