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Start > > -> ich kann nicht mehr....

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 21.09.2011, 00:53   #1
doppelhexe
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 23.07.2011
Beiträge: 3.115
doppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiert
Standard ich kann nicht mehr....

mag sein, das ich hier falsch bin, sogar ganz falsch... dann bitte verschieben oder löschen....

ich kann wirklich nicht mehr. ich bin chronisch krank. depressionen, chron. schmerzsyndrom, arthrose, fibromyalgie, reizdarmsyndrom mit tägl. darmkrämpfen und durchfall.

vor 2 jahren hab ich übers amt ein gutachten machen lassen. keine schichtarbeit, kein ackord, keine werkhallen, kein schmutz, keine zwangshaltungen, kein staub, bis unter 6 stunden arbeitsfähig.

den druck durch das amt kennt ihr alle. durch einen dummen zufall erfuhr ich von einer firma, die leute sucht. ich hab mich beworben, obwohl alle kriterien des gutachtens dagegen sprachen.

ich wurde übernommen, ein sechser im lotto. mein mann auch, zusammen sind wir trotz niedriglohn aus hartz4 raus.

leider scheint das gutachten der wahrheit zu entsprechen. in diesem jahr hab ich bereits ca. 70 arbeitstage geschafft, der rest ist krankschreibung.

unsere firma ist im mom ziemlich klamm, entlassungen dieses jahr bereits ca. 400 mann.

ich habe glück gehabt, da unterhaltspflichtig für ein kind.

durch meine ewigen krankschreibungen rechne ich jederzeit mit meiner entlassung, was wieder hartz4 bedeuten würde. gdb wurde nur mit 20% gewährt, zuwenig um eine geichstellung zu erreichen.

diese zwickmühle macht mich fertig. im mom wieder wegen depri krankgeschrieben fürchte ich mich vor dem erneuten arbeitsantritt am 28. sept.

ich mag so nicht mehr leben... ich weiss, das eig. eine stat. behandlung angesagt wäre. dies wäre aber mit sicherheit mein aus in der firma und erneuter eintritt in hartz4, was ich nie mehr erleben möchte. eher geh ich den letzten weg.

hat irgendwer noch eine idee? bitte ich mach keine witze. ich bin völlig fertig und habe niemanden, dem ich mich wirklich öffnen könnte...

sollte das nicht hier in dieses forum passen, dann löscht es. aber ihr seid mir näher als irgendwer sonst.
doppelhexe ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2011, 02:35   #2
gast_
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gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: ich kann nicht mehr....

Zitat:
ich kann nicht mehr....
doch, du kannst - auch wenn du das grad nicht glaubst! :-)
Nur im Moment nicht...das glaube ich dir.

Man ist stärker, als man denkt...Kopf hoch und durch - egal was kommt! :-)

Deshalb: Laß dich von deiner Familie in den Arm nehmen und fordere (mehr) Unterstützung ein.

"ich kann nicht mehr...." das hab ich auch schon ein paar Mal in meinem Leben gesagt - dann eine Weile für Ruhe gesorgt, darüber geredet und und weiter gemacht. Irgendwie geht es immer weiter...daran mußt glauben!

Du schreibst:
Zitat:
da unterhaltspflichtig für ein kind.
Kinder brauchen einen - da kann man doch nicht kneifen?

Und wenn du jemanden zum Reden brauchst: Ich und sichere noch andere hier im Forum - sind auch noch da.

Zitat:
fürchte ich mich vor dem erneuten arbeitsantritt am 28. sept.
Warum läßt dich nicht einfach weiter krank schreiben, wenn du dich (noch) nicht arbeitsfähig fühlst? Deine Gesundheit geht vor!

Warum ist dir der Job so wichtig, obwohl er dich überfordert? Klar ist Hartz IV das letzte - aber bevor man sich fertig macht?

Auch mit Hartz IV kann das Leben noch schön sein... wenigstens manchmal.

Man muß einfach andere Prioritäten setzen...

Zitat:
ich weiss, das eig. eine stat. behandlung angesagt wäre.
Weswegen genau? Und willst du nur wegen deinem Job nicht?

Vielleicht bringt es dir ja gesundheitlich etwas...nur Versuch macht klug!

Hast du schon mal dran gedacht zu einem Psychologen zu gehen?
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2011, 03:31   #3
Erolena
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Registriert seit: 07.11.2007
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Beiträge: 5.935
Erolena EnagagiertErolena EnagagiertErolena EnagagiertErolena EnagagiertErolena EnagagiertErolena EnagagiertErolena EnagagiertErolena EnagagiertErolena EnagagiertErolena EnagagiertErolena Enagagiert
Standard AW: ich kann nicht mehr....

Ich habe mich auch immer am Kind aufgerichtet. Und mir gesagt, alleine deshalb muss ich durchhalten. Und irgendwann geht es wieder aufwärts. Ich finde es auch gut, dass du dich hier aussprichst.

Nur mal so, hast du deine Darmgeschichte schon mal auf Collitis prüfen lassen?

Keine Ahnung, ob das bei eurer Familienkonstellation geht, aber vielleicht könntest du irgendwann mal eine Mutter-Kind-Kur machen. Sicher ist jetzt nicht der passende Moment (der ist ja nie). Aber ich habe mich später ziemlich geärgert, dass ich keine gemacht habe als es eigentlich nötig war.
Erolena ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2011, 08:03   #4
JürgenK
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Registriert seit: 17.06.2011
Ort: Trier
Beiträge: 542
JürgenK Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: ich kann nicht mehr....

@doppelhexe


Ich kenne das Problem.Deshalb habe ich jetzt auch einen Betreuer.Der sehr hilfreich ist im Kampf gegen das JC.

Manchmal gibt es Tage bei mir da will ich nicht mehr.


Wichtig für dich ist eine gute Hilfe zu finden.

Gibt es in deiner Stadt keine Beratungsstelle für Psychologische/Soziale Dienste?

Meist kostenlos.Oder wenn es Geld kostet wird es vom Sozialamt übernommen.

Schau mal im Internet.Oder Telefonbuch....e.t.c.

Wenn es was gibt wende dich bitte dort hin.

Ich weiss aus eigener Erfahrung,das manchmal nicht viel fehlt bis es zum Knall kommt.Und man am liebsten nicht mehr da wäre.



Suche dir bitte Hilfe
JürgenK ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2011, 08:15   #5
Phine->Emailproblem
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Beiträge: 66
Phine
Standard AW: ich kann nicht mehr....

Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
mag sein, das ich hier falsch bin, sogar ganz falsch... dann bitte verschieben oder löschen....

ich kann wirklich nicht mehr. ich bin chronisch krank. depressionen, chron. schmerzsyndrom, arthrose, fibromyalgie, reizdarmsyndrom mit tägl. darmkrämpfen und durchfall.

vor 2 jahren hab ich übers amt ein gutachten machen lassen. keine schichtarbeit, kein ackord, keine werkhallen, kein schmutz, keine zwangshaltungen, kein staub, bis unter 6 stunden arbeitsfähig.

den druck durch das amt kennt ihr alle. durch einen dummen zufall erfuhr ich von einer firma, die leute sucht. ich hab mich beworben, obwohl alle kriterien des gutachtens dagegen sprachen.

ich wurde übernommen, ein sechser im lotto. mein mann auch, zusammen sind wir trotz niedriglohn aus hartz4 raus.

leider scheint das gutachten der wahrheit zu entsprechen. in diesem jahr hab ich bereits ca. 70 arbeitstage geschafft, der rest ist krankschreibung.

unsere firma ist im mom ziemlich klamm, entlassungen dieses jahr bereits ca. 400 mann.

ich habe glück gehabt, da unterhaltspflichtig für ein kind.

durch meine ewigen krankschreibungen rechne ich jederzeit mit meiner entlassung, was wieder hartz4 bedeuten würde. gdb wurde nur mit 20% gewährt, zuwenig um eine geichstellung zu erreichen.

diese zwickmühle macht mich fertig. im mom wieder wegen depri krankgeschrieben fürchte ich mich vor dem erneuten arbeitsantritt am 28. sept.

ich mag so nicht mehr leben... ich weiss, das eig. eine stat. behandlung angesagt wäre. dies wäre aber mit sicherheit mein aus in der firma und erneuter eintritt in hartz4, was ich nie mehr erleben möchte. eher geh ich den letzten weg.

hat irgendwer noch eine idee? bitte ich mach keine witze. ich bin völlig fertig und habe niemanden, dem ich mich wirklich öffnen könnte...

sollte das nicht hier in dieses forum passen, dann löscht es. aber ihr seid mir näher als irgendwer sonst.

Hallo Doppelhexe,
kann mir gut vorstellen wie Du Dich fühlst. Wegen Deiner Erkrankungen möchte ich Dir erstmal schreiben, dass Du einen guten/sehr guten HA brauchst. Der soll Dich zu einem Neurologen und auch Rheumatologen überweisen. Ist alles ein bißchen viel, aber notwendig. Vor allem wegen Deiner GBD 20%. Verschlimmerungsantrag stellen. Obwohl das, wie ich herauslese, das kleinere Übel ist.
Wegen der Fibromyalgie ist eine meiner Bekannten auf 80% und in Rente. Wichtig ist, dass Du Ärzte hast, die hinter Dir stehen. Du hast Deine Familie und das ist ein wichtiger Punkt. Was sagen Deine Ärzte / Arzt zu Deinem Gesundheitsbild? Ich habe auch trotz meines langes Leidensweges, nach mehr als 27 Jahren endlich Ärzte gefunden, den ich vertrauen kann.
Ich hoffe, dass Du einen Weg finden wirst. Setz Dich mit Deinem HA zusammen und erkläre ihm/ihr Deine Situation. Keine falsche Scheu. Und vor allem unbedingt einen guten! Neurologen aufsuchen.

Bis bald herzliche Grüße
Phine
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Alt 21.09.2011, 08:47   #6
viona14
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viona14 viona14
Standard AW: ich kann nicht mehr....

Guten morgen,

ich habe auch Fibro und Arthrose, ich kenne die Stunden und manchmal auch Wochen der Depressionen.
Ich habe früher 10 - 14 Stunden täglich gearbeitet und jetzt kann ich maximum 3-4 Stunden arbeiten.
Vom Geist her würde ich gern 10 Stunden arbeiten nur mein Körper macht nicht mehr mit.Die daraus entstandenen Depressionen habe ich 2 Jahre (ich habe mir keine Hilfe geholt und das war dumm) im Gepäck gehabt.Das wünsche ich keinem.
Seit geraumer Zeit gehe ich regelmässig zum Psychologen
und mir geht es von mal zu mal besser was die Depressionen betrifft.Man lernt denn Umgang mit den Depressionen und sehr viel über sich selbst.Ich kann es Dir nur anraten.
Mit der Krankheit Fibro und Arthrose umzugehen ist nicht leicht aber möglich.Ich habe einfach die Krankheiten angenommen und mein Leben umgestellt.(Rythmus-aufstehen ,schlafen gehen u.s.w.,Ernährung,Lebensweise)
Mit Deinem Problem was den Magen und Darm betrifft kann die Möglichkeit einer Laktoseunverträglichkeit nicht ausgeschlossen werden.Habe ich auch und könnte mit Fribro zusammen hängen.Bin mir aber nicht sicher.

Holl Dir Hilfe unbedingt
Du kannst mir auch ein PN schicken,wenn Du möchtest.
__

Wir denken selten an das ,was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt.
=Arthur Schopenhauer=
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Alt 21.09.2011, 09:04   #7
doppelhexe
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Standard AW: ich kann nicht mehr....

vielen dank für eure worte. es tut mir leid, das ich wieder mal die klappe nicht halten konnte. is eigentlich nicht meine art, so umzufallen.

therapien, stationär und ambulant habe ich in den letzten 20 jahren einige durch. wie es funktionieren sollte, weiss ich ja. was ich machen muss, wenns mir schlecht geht, eigentlich auch. aber irgendwann wird man einfach müde.

meine sehr gute neurologin begleitet mich schon all die jahre und meist sorgt sie auch für die auszeiten, die nötig sind.

sie meint auch, mir ein sehr viel höherer gdb zustehen würde und sie hilft mir bei diesem kampf.

meine hausärztin scheint langsam aufzuwachen, jedenfalls versucht sie endlich, so einigen sachen auf den grund zu gehen. aber eingeschränkt bin ich wohl nicht, muss mich nur zusammenreissen.

rheumatologen sehen bei mir keinen handlungsbedarf, gegen arthrose und fibro (haha) kann man ja eh nix tun. ich soll mich bewegen. genau...

ich bin unterhaltspflichtig für ein kind. mein sohn lebt nicht bei mir. zur zeit der trennung von meinem ex-mann hatte ich einfach nicht die kraft, um mein kind zu kämpfen. ich seh ihn vielleicht 2 mal im jahr. wie ihr seht, er braucht mich nicht.

meine familie besteht nur aus der familie meines mannes. sind ganz liebe leute, alle 4, aber sie können einfach nicht verstehen, was in mir vorgeht. sind alles sonnenscheine.

mit sprüchen: was nicht geht, das geht nicht... oder es geht immer weiter setzen sie mich zwar nicht unter druck, aber unverstanden fühlt man sich trotzdem. aber sie tun es ja nicht in böser absicht, sie können einfach nicht anders.

unterstützung bekomme ich durch sie immer, ich kann ungestraft liegenlassen, was ich nicht schaff oder mag. das ist nicht das problem.

ich mag einfach SO nicht mehr leben. die ständigen schmerzen, mein körper, der mich im stich lässt. die arbeit, die mir selbstbewusstsein gab und die ich nicht schaffe, das gefühl, zb. vom amt (gdb) als simulant hingestellt zu werden...

wenn ich morgens aufwache, dann sehe ich nicht die sonne, die durchs fenster lacht, sondern nur die mühe, die ich haben werde, um diesen tag zu überstehen. und schon fühle ich mich völlig erledigt.

ach, ich weiss nicht...
doppelhexe ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2011, 09:22   #8
viona14
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viona14 viona14
Standard AW: ich kann nicht mehr....

Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
vielen dank für eure worte. es tut mir leid, das ich wieder mal die klappe nicht halten konnte. is eigentlich nicht meine art, so umzufallen.

therapien, stationär und ambulant habe ich in den letzten 20 jahren einige durch. wie es funktionieren sollte, weiss ich ja. was ich machen muss, wenns mir schlecht geht, eigentlich auch. aber irgendwann wird man einfach müde.

meine sehr gute neurologin begleitet mich schon all die jahre und meist sorgt sie auch für die auszeiten, die nötig sind.

sie meint auch, mir ein sehr viel höherer gdb zustehen würde und sie hilft mir bei diesem kampf.

meine hausärztin scheint langsam aufzuwachen, jedenfalls versucht sie endlich, so einigen sachen auf den grund zu gehen. aber eingeschränkt bin ich wohl nicht, muss mich nur zusammenreissen.

rheumatologen sehen bei mir keinen handlungsbedarf, gegen arthrose und fibro (haha) kann man ja eh nix tun. ich soll mich bewegen. genau...

ich bin unterhaltspflichtig für ein kind. mein sohn lebt nicht bei mir. zur zeit der trennung von meinem ex-mann hatte ich einfach nicht die kraft, um mein kind zu kämpfen. ich seh ihn vielleicht 2 mal im jahr. wie ihr seht, er braucht mich nicht.

meine familie besteht nur aus der familie meines mannes. sind ganz liebe leute, alle 4, aber sie können einfach nicht verstehen, was in mir vorgeht. sind alles sonnenscheine.

mit sprüchen: was nicht geht, das geht nicht... oder es geht immer weiter setzen sie mich zwar nicht unter druck, aber unverstanden fühlt man sich trotzdem. aber sie tun es ja nicht in böser absicht, sie können einfach nicht anders.

unterstützung bekomme ich durch sie immer, ich kann ungestraft liegenlassen, was ich nicht schaff oder mag. das ist nicht das problem.

ich mag einfach SO nicht mehr leben. die ständigen schmerzen, mein körper, der mich im stich lässt. die arbeit, die mir selbstbewusstsein gab und die ich nicht schaffe, das gefühl, zb. vom amt (gdb) als simulant hingestellt zu werden...

wenn ich morgens aufwache, dann sehe ich nicht die sonne, die durchs fenster lacht, sondern nur die mühe, die ich haben werde, um diesen tag zu überstehen. und schon fühle ich mich völlig erledigt.

ach, ich weiss nicht...
Setz Dich nicht unter Druck .Du bist Krank sehr Krank alles was Du beschreibst kenne ich . Lass Dir eine Langzeittherapie geben und gönn Dir ab und zu etwas possitives Du musst Deinen Tank auffüllen.
__

Wir denken selten an das ,was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt.
=Arthur Schopenhauer=
viona14 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2011, 09:28   #9
Sprotte
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Ort: ...im Eisbärengehege
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Sprotte EnagagiertSprotte EnagagiertSprotte EnagagiertSprotte EnagagiertSprotte EnagagiertSprotte EnagagiertSprotte EnagagiertSprotte EnagagiertSprotte EnagagiertSprotte EnagagiertSprotte Enagagiert
Standard AW: ich kann nicht mehr....

doppelhexe

Schau ich aus dem Fenster ist alles grau,kalt und naß.Genau das richtige Wetter, um eine traurige Seele noch trauriger zu machen.
Immer dagegen ankämpfen,wer kann das schon.
Du hast Schmerzen,die Dich zermürben.....das Gefühl nicht verstanden zu werden.Vielleicht ist das aber auch Hilflosigkeit Deines Umfeldes ? Viele Familienangehörige können nicht damit umgehen,wissen nicht was sie sagen,wie sie sich verhalten sollen.Trotzdem bist Du nicht einsam....ein guter Arzt,eine Familie,die Dich liebt.Leider hilft dieses Wissen nicht in den dunklen Stunden.
Wie kann man helfen .......hast Du schon mal Selbsthilfegruppen versucht ? Eventuell eine Möglichkeit Menschen zu finden,die verstehen......weil sie selber in einer ähnlichen Situaton sind,auch Angst vor Arbeitsplatzverlust durch Krankheit haben.

Zumindest im Forum scheint es jemanden zu geben,der genau weiß wovon Du sprichst : viona14 ...

Niemand kann nur stark sein,es ist keine Schande darüber zu reden oder zu versuchen Hilfe zu bekommen.....eine Schande ist es,wenn Menschen Angst haben müssen : Deutschland hat sich zu schämen,wie es mit Menschen umgeht.

Fühl Dich umarmt ....





PS.: Vielleicht wäre es gut,wenn Du nicht nur in den Hilfethemen liest und ab und an Dich etwas ablenkst in den Spassforen auch wenn es Dein Problem nicht lösen kann....
Sprotte ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2011, 09:42   #10
Tanfi
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Beiträge: n/a
Standard AW: ich kann nicht mehr....

Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen

reizdarmsyndrom mit tägl. darmkrämpfen und durchfall.
dazu fällt mir ein: SPRUE bzw. Zöliakie

im Erwachsenenalter schwer zu diagnostizieren, da die Symptome vielfältig sind.

schau mal hier: https://ssl.dzg-online.de/medizin.6.0.html

sprich Deine Hausärztin drauf an. Ich kenne diese doofe Krankheit zur Genüge und die Folgeerscheinungen ebenfalls, leider eher unbekannt, immer noch


ansonsten, nehm ich Dich einfach mal in den Arm und geb Dir etwas Wärme, etwas Mitgefühl, etwas Humor, etwas Freude und hoffe, es hilft

lG
Tanfi
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Alt 21.09.2011, 09:54   #11
hartaber4
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hartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagiert
Standard AW: ich kann nicht mehr....

@doppelhexe:

Die Auffassung deiner behandelnden Neurologin teile ich voll.... ich habe eine Schwerbehinderung wegen schwerer Depressionen mit 50% und es war kein Drama.... bei deinem multimorbiden Krankheitsbild eine echte Frechheit!

Da du schon einige Male Erfahrungen sammeln konntest mit stationären "Behandlungen".... erspare ich mir hier ausführliches und kann dir mein Verständnis zu sichern..... stationäre "Behandlung" fasse ich mal ab als "Schema-F" (one size fit all).... bei der Frage welches Auto passt zu mir hat man in Deutschland mehr Auswahl.....in der Psychiatrie/Psychotherapie gibt es für Kassengesocks nur sowas wie das "Volksmodell".

Dass du dich einmalig schlecht fühlst und der Druck unerträglich hoch ist....auch glasklar.

Ansatz: Immerhin stehst du nicht ganz alleine da (deine Neurologin scheint ja zu dir zu halten...was eine Menge wert ist).

Neben der individuellen, medizinischen..... gibt es auch die sozialrechtliche Problematik.

Hier kann ich dir nur anraten...... etwas Last abzugeben.....möglicher Lösungsansatz wäre: Du trittst einem Sozialverband bei.... schilderst deine Probleme (primär jetzt erst mal das mit dem nicht ausreichend anerkannten Grad der Behinderung....). Ich denke bei weiteren eventuellen sozialrechtlichen Streitfragen ist so eine Mitgliedschaft auch sehr von nutzen.... es sei denn du bist finanziell gut gesegnet und kannst mal eben eine(n) RA´in beauftragen, wovon ich mal nicht ausgehe.

Dass man dir nur abraten kann bei einer so großen Last "große Schritte" zu machen ....liegt offensichtlich dar... du würdest ins Wanken kommen ..... versuche vielleicht mal über den Ansatz eines ersten kleinen Schrittes nachzudenken..... dir selbst (leider ist das so..... es kommt keiner und hilft einem bei der Selbsthilfe..).... damit der Druck abgebaut werden kann.

Es kostet unendlich viel Überwindung (ich kenne das.....wenn man unten ist und sich aufrappeln soll)..... ich drücke dir ganz feste die Daumen und hoffe du packst den Anfang (nicht alles auf einmal, was sich über lange Zeit angesammelt hat!!)

Mittelfristiges Ziel sollte sein (ich wünsch es dir):

Eine Psychotherapie bei einer/einem Therapeuten/In DEINES Vertrauens....... aber damit das tragfähig wird..braucht es eine Basis (alleine die Suche und Wartezeit kann einen zermürben).

Liebe Grüße
__

ius vigilantibus scriptum est.....

"Nichts schärft den Verstand mehr als die Niederlage." - Eric Hobsbawm-

"Die sogenannten Finanzmärkte dienen der Mehrheit genauso wenig wie die organisierte Kriminalität. Das ist der Fehler, und deshalb haben harte Reformen bei ihnen anzusetzen, statt umgekehrt den Sozialstaat abzubauen." (Dr. J. Borchert in "Sozialstaatsdämmerung" S. 180)
hartaber4 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2011, 10:02   #12
franzi
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franzi Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: ich kann nicht mehr....

Bist du medikamentös gut eingestellt? Wenn du ständig starke
Schmerzen hast, ist es klar, dass man auf Dauer depressiv wird.
Du brauchst eine gute Schmerztherapie, damit sich deine Lebensqualität langfristig bessert und du dich auch wieder leistungsfähiger fühlst.
Sowas kannst du auch stationär oder teilstationär machen.
franzi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2011, 10:10   #13
haef->Emailproblem
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haef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagiert
Standard AW: ich kann nicht mehr....

zu dem Komplettpacket, das du mit dir rumschleppst, kann man, außer tröstenden Worten, natürlich nur sehr wenig sagen.

Der Kern des momentanen Tiefs scheint aber doch in der dir selbst auferlegten Überforderung zu liegen.
Wenn das so ist, musst du diese angehen/bearbeiten sonst kommst du da wohl kaum wieder raus.

Du hast von dem offensichtlich verständigen AG gesprochen. Wäre mit dem nicht ein evtl. sehr offenes Gespräch möglich, um dir eine Arbeit zu ermöglichen, die euch beide entlastet - er hätte eine regelmässige Arbeiterin und du die Zufriedenheit zurück überhaupt noch etwas leisten zu können.

fG
Horst
__

"Hartz IV ist offener Strafvollzug. Es ist die Beraubung von Freiheitsrechten.
Hartz IV quält die Menschen, zerstört ihre Kreativität." G. Werner/Inh. DM

Die ARGEn, die Berechnung des Lebensunterhaltes, die Kopplung an die Renten,
alles
verfassungswidrig. Das BVerfG

Alle ARGE-Mitarbeiter dienen diesem asozialen, illegalen und illegitimen System. Sie beteiligen sich z.T. sogar an kriminellen Machenschaften und beklagen, statt sich gemeinsam mit Elo´s zu wehren, ihr eigenes "Schicksal".


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Alt 21.09.2011, 10:15   #14
Rhabarbarama
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Rhabarbarama Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: ich kann nicht mehr....

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ich kann wirklich nicht mehr. ich bin chronisch krank. depressionen, chron. schmerzsyndrom, arthrose, fibromyalgie, reizdarmsyndrom mit tägl. darmkrämpfen und durchfall.
Blöde Frage vielleicht, aber bist du schon auf Borreliose untersucht worden?
Die meisten Symptome passen nämlich!
Rhabarbarama ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2011, 12:01   #15
alexander29->Emailproblem
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alexander29 alexander29 alexander29 alexander29
Standard AW: ich kann nicht mehr....

In jedem größeren Psychiatrischen Krankenhaus/Klinik gibt es Institutsambulanzen; das ist das Mittel zwischen Psychiater/Therapeut und stationärer Aufenthalt.
Also wenn eine ambulante Behandlung beim Psychiater/Therapeut nicht mehr reicht, man aber nicht sich stationär behandeln lassen möchte.

Wenn es bei euch in der Nähe so etwas gibt, könntest du dort hingehen; da du ja schreibst, du bist derzeit wegen Depressionen krank geschrieben.

Dort gibt es fast alles, was es im stationären Bereich auch gibt, eben nur ambulant.
Termine bekommt man dort meist sehr schnell; falls es dir zu lange dauern sollte, dann einfach so hingehen.

Und es wäre dann eine Anlaufstelle, auch für deine anderen Krankheiten; die behandeln (so wie im stationären Rahmen auch), die anderen Krankheiten gleich mit; bzw. kümmern sich darum.

Du hast ja schon viele Jahre"Erfahrung"; und weisst viell sogar hiervon; falls ja, wäre es viell eine Überlegung wert, falls nein, auch


Und ganz wichtig wären jetzt Medikamente, die die Auswirkungen deiner Depressionen jetzt lindern.
alexander29 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2011, 12:33   #16
Knoedels->Emailproblem
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Knoedels Knoedels Knoedels
Standard AW: ich kann nicht mehr....

liebe Doppelhexe

Ich möchte mich Franzis Posting anschließen.
Deine momentane Situation kenne ich, die hatte ich ebenfalls zu dem Zeitpunkt, als ich die - für mich richtigen- Medikamente noch nicht hatte.
Fibromyalgie ist bekanntlich nicht heilbar, deswegen erfährst du auch nicht genug Hilfe und Unterstützung durch die Ärzte.
Niemand kann dir eine komplett neue Wirbelsäule einsetzen .....Teilerneuerung bringt nur selten etwas, da kann es hinterher sogar zu mehr Problemen kommen als es dir lieb sein könnte.
Deswegen würde ich an deiner Stelle es mal mit einer Schmerzklinik versuchen.
Die gehen das Problem des chronifizierten Schmerzes an. Wenn du den in den Griff bekommst, geht es dir wesentlich besser und du kommst auch aus dem Tal der Depressionen heraus.
Mir wurden Schmerzmittel verordnet die ich selbst dosieren kann und ein Psychopharmaka zum Stimmung aufhellen was nicht abhängig macht, weder psychisch noch pysisch. Beides in Kombination macht das Leben weitaus erträglicher - wobei die Schmerzen niemals komplett weg sind. Das erreicht man nur duch Opium oder Morphium, das wäre aber erst die letzte Station wenn garnix mehr ginge
Oder du läßt dir eine Schmerzpumpe einsetzen. Das Gerät gibt bei Knopfdruck das Medikament direkt in die Blutbahn. Wird aber auch nur eingesetzt wenn du Probleme mit deinem Magen hättest.
Zum Schutz des Magens (da die Medikamente nicht ohne sind) kannst du dir auch zusätzlich etwas geben lassen, falls nötig.
Ich bin seit 10 Jahren mit dieser Erkrankung gesegnet und hab die harte Phase ebenfalls durch - wollte von der Brücke springen
Bin dem Herrgott froh das das nicht passiert ist und ich an den richtigen Therapeuten geraten bin der sich speziell in der Schmerztherapie selbstständig gemacht hat und eine eigene Station in einem völlig normalem Krankenhaus hat.
Sende dir den Namen des Arztes wenn du magst gerne per PN.
Heute bin ich wieder voll leistungsfähig und hab gelernt mit meinen körperlichen Grenzen umzugehen, ebenso die Schmerzen als meine "tägliche Begleitung" hinzunehmen.
Seitdem sie mein Leben nicht mehr bestimmen, sondern ich sie - geht es mir wieder ausgezeichnet.
Wenn du jetzt nicht aufgibst und weiter kämpfst kannst du das AUCH erreichen !!! Der Weg ist das Ziel !!!
lg und streck die Nase wieder gen Himmel - was andere können schaffst du schon lange, oder ???
__

Stelle dich gut mit deinen Kindern -
sie suchen später mal dein Altersheim aus
Knoedels ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2011, 15:30   #17
Christine Vole 2010
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Standard AW: ich kann nicht mehr....

Hallo Doppelhexe,

vorweg, auch wenn es nur virtuell ist und wir uns nicht im Entferntesten kennen ich kann mich verflixt gut in Dich einfühlen.
Die Phase, in der Du jetzt steckst, hatte ich vor knapp 3 Monaten.
Und auch ich habe ähnliche Worte wie Du gewählt, ich habe mich für meine vermeintliche Schwäche auch irgendwie noch versucht, zu rechtfertigen, siehe ->

Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
vielen dank für eure worte. es tut mir leid, das ich wieder mal die klappe nicht halten konnte. is eigentlich nicht meine art, so umzufallen.
Kein Mensch, weder Du,noch ich sonst irgendwer kann ständig nur ein-und wegstecken, irgendwann macht auch der stärkste Gaul die Grätsche.
Und weil dies eben normal und selbstverständlich ist, gibt es für Dich keinen Grund zu Entschuldigung!
Das halte Dir bitte stets vor Augen, nichts und niemand hat das Recht, Dich dafür "anzuklagen", dass Dein Körper und Deine Psyche an einem Punkt angelangt sind, wo eben nichts mehr geht!
Vor allem aber:
Du musst Dir das nachsehen, Du musst hier Verständnis für Dich haben, Du musst den Schalter im Kopf umlegen!
Du kannst nicht mehr,so isses, Punkt!
Der allererste Schritt (ich kann natürlich nur von mir sprechen!) ist, seine "Schwächen" zu bejahen, denn sie sind nun einmal ein Teil von Dir, ob Du das jetzt willst oder nicht.
Wenn Deine Gedanken jetzt querschießen, indem Du Dir Deine Vergangenheit immer wieder und wieder vor Augen rufst ...früher war ich körperlich fit, früher konnte ich...wirkt das wie ein Verstärker. Dann leidest Du nicht nur an den realen Gegebenheiten wie körperlichen Schmerzen usw, dann leidest zusätzlich noch darunter, dass Du Dir dieses "früher" zu Deinem Heute in den Vergleich setzt...und Dich noch besch*ssener fühlst.
Das mag sich sich jetzt ziemlich strange lesen, "Ja" zu sagen zu der ganzen Sch****, in der man steckt, aber ein solches Bejahen ist -meine persönliche Erfahrung- der erste Schritt, zu sich selbst zu finden und damit zu einem gewissen inneren Frieden zu gelangen.
Erst nachdem man sein ganz individuelles "Menschsein" angenommen hat, kann man Änderungen anstreben -auch wieder nur eigene Erfahrung-
Den Weg dahin (und ich behaupte nicht, dass der leicht ist) muss jeder selbst finden, da gibt es nichts Allgemeingültiges.
Von daher wäre es sinnlos und vermessen von mir, Dir irgendetwas Konkretes anraten zu wollen, Deine "Lösung" muss meiner nicht entsprechen
Konkret kann ich mich auf Deine körperlichen Erkrankungen und mögliche! Lösungswege beziehen, da ich selbst Fibro und weitere Erkrankungen des Stützskelettes habe -mein Körper ist Ü70 -
Wie informiert bist Du über die Fibro und alle ihre besch*ssenen Begleiterscheinungen?
Ein Rheuma-Doc kann hier ebensowenig etwas mit Dir anfangen wie ein Orthopäde!Und auch dier Psychologe/Psychiater kann nur sehr bedingt helfen!
Da ich nicht weiß wo Du wohnst, hier zunächst einmal ein möglicherweise nützlicher link ->

Praxisklinik Dr. Weiss - : Dr. Thomas Weiss

Diese Seite informiert, und ich darf behaupten, bei Dr. Weiß handelt es sich um eine der führenden Kapazitäten im Bereich ganzheitlicher Behandlungsmethoden die Linderung der Fibro betreffend.
Auch eine Erstberatung am Telefon ist problemlos möglich!
Probier's einfach aus, Du kannst nichts verlieren.

Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
wenn ich morgens aufwache, dann sehe ich nicht die sonne, die durchs fenster lacht, sondern nur die mühe, die ich haben werde, um diesen tag zu überstehen. und schon fühle ich mich völlig erledigt.

ach, ich weiss nicht...
Das ist kennzeichnend für eine depressive Störung, die nahezu immer Hand in Hand mit der Fibro daherkommt.
Von daher sind eben rein körperliche Anwendungen durch Ortho und co genausowenig erfolgreich wie ein ausschließliches Fixieren auf die psychische Komponente.
Noch immer gilt bei der Fibro das Gleiche wie bei der Frage:was war zuerst da, Huhn oder Ei?
Sind die Depressionen ausgelöst durch die mangelhaft funktionierende Schmerzverarbeitung oder schmerzt dein ganzer Körper aufgrund psychischer Erkrankung (Depression)
Die Wissenschaft ist bis heute noch nicht zu einem abschließenden Urteil gekommen, daher mein dringender Rat, sich einem ganzheitlich arbeitenden Mediziner anzuvertrauen (viele gibt es da leider nicht mit Schwerpunkt Fibro)
Fakt aber ist:
Dein Körper und Deine Seele halten Dir derzeit ein leuchtendes Stopschild vor die Nase!
Höre auf die Warnung, bitte und wenn das bedeutet, dass Du Deinen Job verlierst, dann ist es eben so. Was nutzt Dir ein Aufrechterhalten gewisser finanzieller Vorteile, wenn Du schlußendlich mit der Kohle nichts mehr anfangen kannst?
Ich vermute, Du arbeitest derzeit gegen alle Warnzeichen an und versuchst krampfhaft, diese zu ignorieren...ich brauche diese Arbeit, weil ich nie wieder in Hartz4 fallen möchte.
Ich kann das alles verstehen, das glaube mir bitte mal einfach so, auch ohne, dass wir uns kennen.
Aber die Endlösung als einzige Alternative zu Hartz4 oder Sich-zur-Arbeit-quälen zu sehen, ist keineswegs der richtige Ansatz.
Ein Freitod bedeutet, es gibt keine andere Option mehr und ich setze meinem Leben mangels Option nun selbstbestimmt ein Ende.
Ich erdreiste mich (auch ich habe diese Möglichkeit seinerzeit in Betracht gezogen) jetzt einfach zu behaupten -obwohl ich Dich nicht kenne- Deine Optionen sind noch nicht aufgebraucht, ein selbstbestimmtes Ableben ist hier verfrüht!
Ich möchte Dich nicht über Gebühr zutexten, ich versuche nur aus der Sicht einer ehemals von solchen Gefühlen "Heimgesuchten" Dir zu verdeutlichen, dass es Hilfe gibt, auch wenn man sie im Moment nicht sieht oder erkennen kann.
Oder anders formuliert:
Ich vermag es nicht einzusehen, warum nur mir der Weg (zurück?) in ein Leben der inneren Mitte möglich gewesen sein soll...ich bin auch "nur" ein Mensch. Und dieser Logik folgend behaupte ich weiter, dass es somit auch vielen anderen Menschen möglich sein kann.
Für mich war der Hilferuf im Forum seinerzeit der erste Schritt, das positive feedback, welches ich von sehr vielen usern erhielt, gab mir Kraft.Mithilfe dieser Kraft (und dem Zuspruch fast aller mir wichtigen Menschen aus meinem privaten Umfeld)war es mir möglich, neue Gedankenansätze zu finden.Und diese Gedankenansätze haben neue Kraft freigesetzt...usw usf.
Es war sozusagen eine positive Spirale, die sich noch immer weiter nach oben dreht!
So, sehr viel Text, ich weiß.
Vielleicht, und das wünsche ich mir von ganzem Herzen, ist auch Dein post hier Dein erster Schritt auf Deinem eigenen Weg, der in eine ähnlich positive Spirale führt.
Wenn Du möchtest kannst Du mich jederzeit privat anschreiben.

Fühl Dich fest umarmt
Christine
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Alt 21.09.2011, 15:53   #18
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Pünktchen Pünktchen
Standard AW: ich kann nicht mehr....

Liebe doppelhexe,

eigentlich ist den Worten von Christine nichts mehr hinzuzufügen...

Auch ich kenne solche Situationen (das mit dem Sonnenschein vorm Fenster kam mir sehr bekannt vor), die Grundkonstellation war zwar eine andere, aber die Gefühle die gleichen.

Du schreibst, Du kannst nicht mehr. Das wird wohl stimmen. Du kannst den Weg, den Du bislang gegangen bist, so nicht mehr weitergehen. Sieh es als Chance! Du hast die Wahl, einen anderen Weg zu gehen, so wie auch Christine geschrieben hat. So wie ich Deine Beiträge und auch Deinen nick einschätze, hast Du ganz, ganz viel Energie...lenke sie um und nutze sie für Dich!

Lieben Gruß
Pünktchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2011, 17:10   #19
doppelhexe
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Standard AW: ich kann nicht mehr....

vielen lieben dank für eure worte. ich weiss nich twirklich, was ich jetzt dazu sagen soll. beim lesen laufen mir die tränen übers gesicht, der schädel brummt und schwindelig ist mir auch.

das schlimme ist, ich weiss das alles, so ungefähr habe ich mich erst am montag angehört, als ich einer bekannten klarzumachen versuchte, warum es ihr so dreckig geht und was sie tun könnte.
bei anderen klappt das immer wunderbar. nur mich selbst erreichen meine eignen worte nicht (mehr). ich könnt mich treten, echt...

habe heute, auf einen post hin, mal geschaut... nach selbsthilfegruppen, die gibt es und eine davon für psychische erkrankungen, ist heute von 19 bis 21 uhr. ich wollte mal schauen.

aber von dem augenblick an, wo ich mich entschlossen (???) hatte, rebelliert mein körper wieder aufs stätkste. ich renn hier nur zwischen couch und klo hin und her. wie gesagt brummt mir der schädel, massive übelkeit und schwindel.

nun ist es wohl soweit, das mich mein körper schon daran hindert, überhaupt das haus zu verlassen. ein termin (egal welcher) ist schon stress. überhaupt termine, gestern schon wieder (das 7.oder 8. mal) die physio vergessen, trotz kalender an der wand...

das ist doch alles nicht mehr auszuhalten... und das mit 44 jahren. und dabei dachte ich noch vor 4 wochen, ich hätte mein leben endlich im griff. pustekuchen, da sitzt er wieder, der zwerg auf meiner schulter.
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Alt 21.09.2011, 17:26   #20
Roter Bock
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Roter Bock Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: ich kann nicht mehr....

...umso mehr brauchst Du professionelle Hilfe. Ich bin etliche Jahre älter und kenne das Gefühl der "nicht mehr können..." es geht vorbei, aber manchmal dauert es lange.

Hätte ich beim ersten Anflug dieses miesen Gefühls aufgegeben, dann hätte ich nie meine Frau kennengelernt. Das kam erst später.

Deine Angst resultiert aus dem absehbaren Versagen wegen Deines Körpers und der Angst deshalb wieder zu diesem Sch...amt zu müssen. Das kann ich gut verstehen.

Kopf hoch!

Roter Bock
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Alt 21.09.2011, 17:31   #21
hope40
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Standard AW: ich kann nicht mehr....

vielleicht ist es ratsam , wenn dich jeder termin stresst (termine lassen sich ja nicht immer vermeiden ), erstmal immer mit begleitung zu einem termin zu gehen .

und einen anderen deine termine timen zu lassen und dafür sorgen zu lassen, das du sie wahr nimmst ?
ist ja nicht für immer , aber physio (zB)ist ja für dich sicher nicht unwichtig ?
das beruhigt , nimmt den druck und bietet sicherheit, wenn man weiss, wenn man selber versagt(versagen könnte ) , kann jemand eingreifen .
__

liebe grüsse

hope

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Alt 21.09.2011, 18:05   #22
Rhabarbarama
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Standard AW: ich kann nicht mehr....

Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen

habe heute, auf einen post hin, mal geschaut... nach selbsthilfegruppen, die gibt es und eine davon für psychische erkrankungen,
Darf ich mal fragen wie du darauf kommst das du eine psychische Erkrankung hast?

Haben das irgendwann die Ärzte gesagt, weil sie keine körperlichen Ursachen finden können?

Aufgrund deiner von dir beschriebenen Symptome sind deine psychischen Probleme eventuell nur eine Auswirkung aber nicht die Ursache, und Ärzte stecken einen gerade hierzulande irgendwann immer in die Psychoecke, nur weil sie die Ursache nicht finden.

Im Schnitt braucht es hierzulande angeblich 7 Jahre, bis eine richtige Diagnose gestellt ist, bei mir hat es fast 10 Jahre gedauert, und zwischendurch war ich auch schon freiwillig in psychiatrischer Behandlung,

das war aber absoluter Bullshit!
Rhabarbarama ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2011, 18:25   #23
Martine->Emailproblem
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Martine
Standard AW: ich kann nicht mehr....

Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
vielen lieben dank für eure worte. ich weiss nich twirklich, was ich jetzt dazu sagen soll. beim lesen laufen mir die tränen übers gesicht, der schädel brummt und schwindelig ist mir auch.

das schlimme ist, ich weiss das alles, so ungefähr habe ich mich erst am montag angehört, als ich einer bekannten klarzumachen versuchte, warum es ihr so dreckig geht und was sie tun könnte.
bei anderen klappt das immer wunderbar. nur mich selbst erreichen meine eignen Worte nicht (mehr). ich könnt mich treten, echt...

habe heute, auf einen post hin, mal geschaut... nach selbsthilfegruppen, die gibt es und eine davon für psychische erkrankungen, ist heute von 19 bis 21 uhr. ich wollte mal schauen.

aber von dem augenblick an, wo ich mich entschlossen (???) hatte, rebelliert mein körper wieder aufs stätkste. ich renn hier nur zwischen couch und klo hin und her. wie gesagt brummt mir der schädel, massive übelkeit und schwindel.

nun ist es wohl soweit, das mich mein körper schon daran hindert, überhaupt das haus zu verlassen. ein termin (egal welcher) ist schon stress. überhaupt termine, gestern schon wieder (das 7.oder 8. mal) die physio vergessen, trotz kalender an der wand...

das ist doch alles nicht mehr auszuhalten... und das mit 44 jahren. und dabei dachte ich noch vor 4 wochen, ich hätte mein leben endlich im griff. pustekuchen, da sitzt er wieder, der zwerg auf meiner schulter.
Hallo Doppelhexe,

meiner Mutter ging es lange Zeit genauso wie Du es beschreibst. Meine Geschwister und ich haben alles versucht, was in unserer Macht stand, um ihr zu helfen. Die professionellen Ansprechpartner (Therapeuten/Ärzte) haben ihr immer nur vorübergehend geholfen, aber auf Dauer nahmen die Probleme wieder zu. Erst durch den neutralen Zuspruch netter Menschen aus der Telefonseelsorge gelang es meiner Mutter sich wieder hochzurappeln und schließlich weiter nach richtiger Hilfe zu suchen. Mittlerweile bekommt sie Anti-Depressiver und noch einige Medikamente gegen die körperlichen Folgeprobleme, aber sie ist nach eigenen Angaben auf dem Weg der Besserung.
Was ich damit sagen will: Du bist nicht allein. Es gibt Hoffnung! Ich freue mich, hier immer mal wieder von Dir zu lesen, denn das zeigt, dass Du Dich nicht aufgibst und dieser Wille wird dir sicherlich irgendwann aus dieser schrecklichen Situation raushelfen.

Dies ist übrigens mein erster eigener Beitrag hier, da Deine Geschichte mich dazu bewogen hat, mich mit meiner eigenen bzw. der meiner Mutter zu Wort zu melden.
Martine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2011, 18:46   #24
Sprotte
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Standard AW: ich kann nicht mehr....

Einem anderen zu raten ist immer einfacher,als sich selbst zu helfen,hast Du am Montag gemerkt.Besonders wenn der Druck zunimmt......
Abschalten ist schwer ,eigentlich weißt Du,das Du Ruhe brauchst....wenn da nur die Angst nicht wäre den Arbeitsplatz zu verlieren und wieder mit Hartz und seinen unmenschlichen Auswüchsen kämpfen zu müssen.

Wie wäre es,wenn Du heute versuchst abzuschalten,vielleicht mit einem Buch,das Du schon immer lesen wolltest,vielleicht ein Film,eine DVD,die Dich auf andere Gedanken bringt......und Morgen liest Du Dir den ganzen Tröööt in Ruhe durch,überlegst ob der eine oder andere Tip Dich weiter bringen kann.....ein gangbarer Weg für Dich dabei ist ......vielleicht hilft auch ausweinen,so richtig alles rauslassen ?

Du hast Dein Leben im Griff,es geht Dir zur Zeit nur nicht gut.
Ob sich das wieder ändert? Ja,sicher.....Du weißt doch : Nach Regen kommt Sonne,nicht wahr?War es nicht immer so.....vielleicht vor vier Wochen zuletzt und warum sollte das nicht wieder möglich sein


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Alt 21.09.2011, 19:18   #25
Muzel
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Standard AW: ich kann nicht mehr....

Ich habe auch so einen verrückten Darm, der mich vor 10 Uhr nicht aus dem Haus lässt. Ich nehme jetzt morgens 2, 5 mg Lorazepam= Tavor ein und siehe da es geht besser. Einen Therapeuten habe ich nicht. Die Pillen besorge ich mir privat. Sie sind verschreibungspflichtig.
Muzel ist offline   Mit Zitat antworten
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