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Start > > -> Behindertenwerkstatt- was nun?

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 30.08.2011, 13:32   #1
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Daemion
Standard Behindertenwerkstatt- was nun?

Liebe Elo-Forum Mitglieder!

Ich komme eben vom ärztlichen Dienst und diesmal hatte ich eine GutachterIN statt einem Gutachter.
Der Gutachter meinte bei der letzten Untersuchung zu mir, dass ich noch nicht in der Lage bin, in die Behindertenwerkstatt zu gehen und ich solle mich erst mal auf meine Therapie und meine Untersuchungen konzentrieren. Das fand ich sehr vernünftig, weil das allein schon einen Haufen Arbeit bedeutet.

Die neue Gutachterin sieht das anders- obwohl sich meine Situation nicht gebessert hat, das wurde ausdrücklich besprochen, möchte sie mich nun dort hinschicken.

Was soll ich jetzt machen, um Gottes Willen? Ich sagte ihr bereits, dass ich das nicht schaffen werde. Sie meinte, ich solle an meiner Einstellung arbeiten, woraufhin ich erwiderte, dass das meine LEBENSERFAHRUNG ist und absolut nichts mit irgendeiner Einstellung zu tun hat!
Ich sagte ihr, dass ich nicht mal in der Lage bin, meinen Haushalt zu schaffen, wie soll ich dann bitte vier Stunden am Tag arbeiten gehen?
Sie meinte selber, mein psychischer Zustand sei nicht so toll, aber gehindert hat sie diese Ansicht nicht daran, mich zu dieser Werkstatt zu schicken, egal wie schlecht es mir damit geht.

Im Gegenteil, als ich sie bat, mir Teil A des letzten Gutachtens zu zeigen, hat sie mir die dritte Seite vorenthalten (die mit den psychologischen Einschätzungen), außerdem behauptete sie noch, ich müsste die Werkstatt versuchen, damit sie dann etwas in der Hand hätte, dass ich das wirklich nicht schaffe- ist da etwas dran?

Ich bin gerade sehr verzweifelt, ich sagte ihr, dass ich aktuell wegen diverser anderer Diagnosen noch so viel zu tun habe, Unterlagen zusammen suchen, ausfüllen, zu speziellen Krankenhäuser in NRW schicken, usw.

Kann ich da irgendetwas machen? :(

LG,
Dae
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Alt 30.08.2011, 13:35   #2
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Standard AW: Behindertenwerkstatt- was nun?

Die Tätigkeit in einer WFB ist niemals verpflichtend, wenn Du nicht willst mußt Du auch nicht, Rentenversicherung bzw. Landessozialamt sparen das Geld gerne ein.

bye Myri
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Alt 30.08.2011, 13:39   #3
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Daemion
Standard AW: Behindertenwerkstatt- was nun?

Zitat von Myri Beitrag anzeigen
Die Tätigkeit in einer WFB ist niemals verpflichtend, wenn Du nicht willst mußt Du auch nicht, Rentenversicherung bzw. Landessozialamt sparen das Geld gerne ein.

bye Myri

Was kann ich denn dann genau machen?

Ich finde das ja auch nicht in Ordnung, es gibt bestimmt so viele Behinderte, die diesen Job gerne machen wollen würden und denen nehme ich doch gerade den Platz weg?
Zu einem anderen Zeitpunkt könnte ich mir das vielleicht sogar vorstellen, aber gerade jetzt schaffe ich das beim besten Willen nicht. Nicht in meiner aktuellen seelischen Verfassung!
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Alt 30.08.2011, 13:46   #4
nordlicht22->Emailproblem
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nordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiert
Standard AW: Behindertenwerkstatt- was nun?

mich würde mehr interessieren - was sagen Deine Ärzte und Therpeuten dazu??

Deine Lebenserfahrung kann ich nachvollziehen, aber ich weiß auch (aus eigener Erfahrung) das die Angst davor gleiche oder ähnliche negative Erfahrungen wie bisher erneut machen zu müssen, "nur" ein Empfinden ist und damit eine Vermeidung.
Diese Vermeidung ist nur zu überwinden, wenn man sich auf einen neuen Versuch einlässt.

Was hast Du zu verlieren? Es ist eine Arbeitserprobung. Schaffst Du es tatsächlich nicht wird die Maßnahme abgebrochen und eine EM Rente empfohlen.

Der Laden sieht nicht wirklich schlecht aus. Vor allem bieten die ein recht umfangreiches Programm. Du hast die Chance in einem geschützten Rahmen neue und bessere Erfahrungen zu sammeln.

Bevor Du ablehnst und hier einfachen Ratschlägen wie "das musst Du nicht" folgst, rede bitte mit Deinem Thera und versuche die Ängste runter zu fahren. Realitätsüberprüfung wäre nicht verkehrt und erst dann entscheiden.

Vielleicht ist dieser Laden für Dich eine Chance Dich weiter zu stabilisieren und einen Einstieg zu bekommen. Hingehen kannst nur Du...
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Alt 30.08.2011, 13:48   #5
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Myri Myri
Standard AW: Behindertenwerkstatt- was nun?

Kommt auf Deine Situation an. Solange Du keine Betreuung hast unterschreibst Du trotz Guter Worte einfach keinen Vertrag mit der Werkstatt, da können Gutachter, Sozialarbeiter, whoever reden wie sie wollen. Mit Betreuung wird es komplizierter, da mußt Du klarmachen daß Du die Entscheidung sehr wohl selbst treffen kannst, ggf. schalte den Vormundschaftsrichter ein.

bye Myri
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Alt 30.08.2011, 13:49   #6
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Standard AW: Behindertenwerkstatt- was nun?

Zitat von Daemion Beitrag anzeigen
Was kann ich denn dann genau machen?

Ich finde das ja auch nicht in Ordnung, es gibt bestimmt so viele Behinderte, die diesen Job gerne machen wollen würden und denen nehme ich doch gerade den Platz weg?

Du hast diese Chance ebenso verdient wie jeder andere.

Zu einem anderen Zeitpunkt könnte ich mir das vielleicht sogar vorstellen, aber gerade jetzt schaffe ich das beim besten Willen nicht. Nicht in meiner aktuellen seelischen Verfassung!
Rede mit Deinen Ärzten was möglich ist und was nicht.
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Alt 30.08.2011, 15:44   #7
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alexander29 alexander29 alexander29 alexander29
Standard AW: Behindertenwerkstatt- was nun?

Ärztlicher Dienst, vom Jobcenter oder von der Rentenkasse ?

Auch ich würde dir raten, geh zu deinen Ärzten, erzähl alles und schau, was die dir raten; sie können ja auch einen kleinen Bericht schreiben.

Wenn du die Kraft hast, versuche es, da sind auch Psychologen, Sozialarbeiter u.s.w.

Wenn du nicht die Kraft hast, und es dir auch gar nicht vorstellen kannst, dann lass es.

Ich weiss nicht wie das rechtlich aussieht, ob man dem ärztlichen Dienst des JC Folge leisten muss oder nicht; bzw. ob man dem Gutachter der Rentenversicherung Folge leisten muss oder nicht.
alexander29 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.08.2011, 08:10   #8
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Daemion
Standard AW: Behindertenwerkstatt- was nun?

Erst einmal danke an alle für alle bisherigen Antworten!

Zitat von alexander29 Beitrag anzeigen
Ärztlicher Dienst, vom Jobcenter oder von der Rentenkasse ?
Vom Jobcenter.
Eben habe ich bei der Behindertenwerkstatt angerufen und ich darf nicht mal die Hunde mitnehmen (einer gehört uns, der andere meiner arbeitenden Mutter)- zu Hause können die auch noch nicht alleine bleiben, die würden uns nicht nur alles zerlegen, sondern die ganze Zeit durchweg jaulen und bellen. Das hatten wir mal eine Zeit lang unregelmäßig versucht gehabt und dann ratterte uns schon nach kurzer Zeit ein Wehe-Schreiben der Vermietung ins Haus (wir haben einen Rechtsstreit mit einer Nachbarin).
Die schmeißen uns aus der Wohnung oder zwingen uns, unseren Hund abzugeben (dann auch folglich den meiner Mutter), wenn die Tiere sich nicht still verhalten, während unserer Abwesenheit.
Da wir (meine Frau und ich) auch keinerlei Sozialkontakte (außer zu meiner Mutter) haben, ist das ein massives Problem.
Den Hund haben wir uns aus therapeutischen Zwecken angelegt, das klappte bisher auch ganz gut, wir haben Fortschritte gemacht, aber das wird jetzt alles komplett zu nichte gemacht.

Zu allem Überfluss geht jetzt auch noch mein Fallmanager bis Ende September in den Urlaub, dann habe ich für die Zeit auch keinen Ansprechpartner.

Der ärztliche Dienst zwang mir während des Gesprächs gestern auch höchstens eine "Arbeitszeit" von drei Stunden (sofern ich dazu in der Lage bin) auf und nun teilte mir am Telefon die Behindertenwerkstatt mit, ich müsse dort 8 Stunden (!!!) anwesend sein.
Wenn ich das könnte, würde ich gleich arbeiten gehen, drei Stunden sind mir schon zu viel!
Ich kann so lange unmöglich unter Menschen sein, da raste ich komplett aus! Ich habe dort keinen Rückzugssort, muss die ganze Zeit diese neuen Eindrücke auf mich niederregnen lassen, das schaffe ich einfach nicht, das habe ich schon so oft durch!
Es geht nicht nur um Überarbeitung, sondern auch darum, dass ich es nicht ertrage, unter Menschen zu sein, das überfordert mich maßlos!
Ich verstehe ihr "Sozialverhalten" nicht, das ist purer Stress für mich! Das ist, als sperre man ein kleines Kind in eine Grube voller hungriger Löwen, die auch noch Anforderungen an es stellen!

Zitat von alexander29 Beitrag anzeigen
Auch ich würde dir raten, geh zu deinen Ärzten, erzähl alles und schau, was die dir raten; sie können ja auch einen kleinen Bericht schreiben.
Ich habe keinen direkten Hausarzt, der letzte, bei dem ich war, hat sich nicht für mich interessiert und ich habe nicht die Kraft, schon wieder einen neuen zu suchen.
Das geht nun schon seit 6 Jahren so und ich war bei mindestens 8 "Haus"ärzten in der Zeit gewesen (damals in Sachsen-Anhalt hatten wir dann zum Schluss einen gefunden gehabt, doch durch den Umzug mussten wir wieder bei Null anfangen und seit wir hier wohnen haben wir auch schon wieder zwei Ärzte durch). Die nehmen mich nicht ernst, weil ich noch "zu jung" bin, die Blutergebnisse etc. sprechen zwar für sich, aber das wird ignoriert. Nicht mal mit meinen Schilddrüsenmedikamenten bin ich optimal eingestellt und die Diagnose habe ich seit 2009! Ich war bisher bei unzähligen Endokrinologen, fahre jetzt sogar seit 2010 bis nach Düsseldorf deswegen, weil es da einen Experten gibt, der allerdings nur rar ist, weil er so viele Patienten hat!
Selbst wenn es wirklich "nur" die Psyche sein sollte, dann sollte man das doch trotzdem ernst nehmen!

Zitat von alexander29 Beitrag anzeigen
Wenn du die Kraft hast, versuche es, da sind auch Psychologen, Sozialarbeiter u.s.w.
Das ist es ja, die Kraft habe ich aktuell gar nicht! Ich schaffe nicht einmal meinen Haushalt, wie soll ich dann nebenher auch noch acht Stunden arbeiten gehen, plus mindestens zwei Stunden Wegzeit zum Arbeitsplatz und zurück? Dann bin ich jeden Tag 10 Stunden außer Haus! Und anschließend auch noch Haushalt machen?! Wann soll ich denn da schlafen?! Das alles ist unmöglich in meinem jetzigen Zustand! Da breche ich denen zusammen und das möchte ich einfach nicht noch mal durchmachen müssen!

Zitat von alexander29 Beitrag anzeigen
Wenn du nicht die Kraft hast, und es dir auch gar nicht vorstellen kannst, dann lass es.

Ich weiss nicht wie das rechtlich aussieht, ob man dem ärztlichen Dienst des JC Folge leisten muss oder nicht; bzw. ob man dem Gutachter der Rentenversicherung Folge leisten muss oder nicht.
Das weiß ich ja auch nicht... deswegen wollte ich mir in diesem Forum Rat suchen. Der Gutachterin habe ich auch gesagt, dass ich dazu einfach nicht in der Lage bin. Sie glaubt, ich sitze den ganzen Tag nur zu Hause ohne eine "feste Aufgabe" zu haben, aber das stimmt nicht! Wieso glauben immer außenstehende Menschen, die mich nicht kennen, besser zu wissen, was gut für mich ist, als ich selbst?
Ich bin seit Jahren krank, da sucht man sich von selbst wichtige Arbeiten, die man im Bestfall sogar schafft. Gerade versuche ich mich an einem Fernstudium als psychologischer Berater an einer günstigen Institution, das kann ich dann auch alles knicken!
Ich sagte ihr sogar, dass bei mir der Verdacht auf Asperger Autist steht und das hat sie alles nicht gejuckt! Ich bin total verzweifelt!
Das ist, als ob man einen Frosch in der Wüste aussetzt und sagt: "Jetzt überleb mal!"

Und meine aktuelle Therapeutin kennt mich nicht gut genug, um ein Gutachten zu erstellen, soweit ich weiß, darf sie das nicht einmal, weil sie weder Psychologin noch Psychiater ist und dort kriege ich partout keine Termine, das versuche ich jetzt seit mindestens 2 Jahren!
Daemion ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.08.2011, 08:57   #9
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alexander29 alexander29 alexander29 alexander29
Standard AW: Behindertenwerkstatt- was nun?

Es gibt in jeder größeren Stadt psychiatrische Kliniken mit angeschlossener Institutsambulanz; geh da mal hin.

Wenn du nur unter 3 Stunden arbeiten darfst; bist du erstens nicht arbeitsfähig; zweitens lass dir die 8 Stungen schriftlich geben, dann bist du raus.

Schreib einen Brief an deinen SB, teile ihm mit, du bist wg. deiner Krankheit außerstande, auch nur 1 Stunde täglich zu arbeiten, selbst in einer Behindertenwerdstatt nicht; das sollte erst mal reichen.

Hast du irgendetwas schriftlich darüber, dass du in die Behindertenwerdstatt sollst ?
Falls nein, mündliches zählt nicht; nur schriftliches.
Warte dann ab, bis was schriftlihes kommt; das gilt auch für den Brief an deinen SB.
alexander29 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.08.2011, 09:25   #10
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Daemion
Standard AW: Behindertenwerkstatt- was nun?

Erstmal danke für deine Antwort!

Zitat von alexander29 Beitrag anzeigen
Es gibt in jeder größeren Stadt psychiatrische Kliniken mit angeschlossener Institutsambulanz; geh da mal hin.
Danke für den Tipp mit der Institutsambulanz, ich werde mich dahingehend erkundigen! Die Institutsambulanz, gehört die mit zum JobCenter oder gehört die der Stadt an? Sonst weiß ich ja nicht, an wen genau ich mich da jetzt wenden muss.

Zitat von alexander29 Beitrag anzeigen
Wenn du nur unter 3 Stunden arbeiten darfst; bist du erstens nicht arbeitsfähig; zweitens lass dir die 8 Stungen schriftlich geben, dann bist du raus.
Also müsste ich mir von der Werkstatt ausstellen lassen, dass ich dort 8 Stunden anwesend sein muss?

Zitat von alexander29 Beitrag anzeigen
Schreib einen Brief an deinen SB, teile ihm mit, du bist wg. deiner Krankheit außerstande, auch nur 1 Stunde täglich zu arbeiten, selbst in einer Behindertenwerdstatt nicht; das sollte erst mal reichen.

Hast du irgendetwas schriftlich darüber, dass du in die Behindertenwerdstatt sollst ?
Falls nein, mündliches zählt nicht; nur schriftliches.
Warte dann ab, bis was schriftlihes kommt; das gilt auch für den Brief an deinen SB.
Ja, auf meinem Gutachten wird die Behindertenwerkstatt von der neuen Gutachterin empfohlen (mein alter Gutachter hatte mich dahingehend schon richtig eingeschätzt, dass ich das zum gegebenen Zeitpunkt nicht schaffen würde, ich weiß auch nicht, weswegen ich nicht wieder zu ihm gekommen bin, zumal sich in der letzten Zeit ja absolut nichts gebessert hat, das habe ich der Gutachterin auch gesagt).


Ich habe meinen Fallmanager eben per Telefon gebeten, mir das Gutachten noch vor seinem Urlaubsantritt zukommen zu lassen. Das macht er auch freundlicher Weise!
Ich sagte ihm auch, dass ich, wenn ich in der Lage wäre, 8 Stunden am Tag das Haus verlassen zu können, genauso gut direkt arbeiten gehen könnte. Er meinte dann irgendetwas mit Sozialamt und gab mir eine Nummer einer anderen Werkstatt, bei der ich vorsprechen solle.

Dort rief ich auch sofort an, mir wurde gesagt, dass mein Fallmanager eine Überweisung ausstellen und an sie schicken möchte "Kostenübernahmeerklärung für Psychosoziale Beratung", müsse drauf stehen, erklärte mir die Dame am Telefon.
Das habe ich gleich in die Wege geleitet. Sobald diese Überweisung dort angekommen ist, wird mir ein Termin zugeschickt, heißt es von Seiten der Institution.

El facto habe ich nun keine Ahnung, was mich jetzt erwartet.
Das ist wohl der psychosoziale Dienst der Stadt und ich weiß nicht, ob ich da jetzt Gespräche haben soll oder ob ich da jetzt wegen der Werkstatt vorsprechen soll, das kam aus dem Kontext nicht heraus und ich war am Telefon so aufgeregt und habe mich so geschämt, schon wieder bei meinem Fallmanager anrufen zu müssen, wo er doch ab morgen Urlaub hat.
Wie oben geschrieben wäre eine zugewiesene Arbeitszeit in einer Werkstatt für mich gerade absolut nicht erträglich, da ich genug mit meiner momentanen Verfassung zu tun habe und diverse Testverfahren zu Ausschlussdiagnostiken erst noch laufen (was leider sehr viel Zeit in Anspruch nimmt), ein Gespräch beim Dienst wäre mir da lieber.


Die andere Werkstatt (die mit den 8 Stunden Anwesenheitspflicht) hat zwischenzeitlich auch noch zurück gerufen und neue Anweisungen gegeben. Ich solle mich am 12.09. noch mal bei einem speziellen Herren melden, der vereinbart einen Gesprächstermin und dann müsste man sich mit allem weiteren an irgendeinen Gruppenleiter wenden... Ich blicke da nicht durch. Erschwerend kommt ja auch hinzu, dass mein Fallmanager in nächster Zeit nicht erreichbar ist. :(
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Alt 31.08.2011, 12:32   #11
groth->Emailproblem
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groth
Standard AW: Behindertenwerkstatt- was nun?

Psychiatrische Institutsambulanzen gehören weder zum JC noch der der Stadt an. Du wirst dort von Psychiatern und Psychologen der Psychiatrischen Klinik behandelt. Ergoogel dir deine nächstgelegene Psych. Klinik und dann die dortige Psychiatrische Institutsambulanz, das ist ein feststehender Begriff.
__

READ ME: sanktionsstudie.de -- 129€ haben wir zum essen, aber wieviel (futter)geld bekommt man für 1 diensthund o. wieviel der für unsereiner vielzitierten steuergelder kostet uns gar ein dienstpferd -- aus den trümmern der verzweiflung bauen wir unseren charakter -- rächdschraipfähler sind gewollt, denn sie erhöhen die aufmerksamkeit -- ich kenne keinen hartzi, der noch ein auto hat, die haben alle schon fahrer -- please!: das-dass.de für bessere PISAwerte
groth ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.08.2011, 12:49   #12
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Ort: Deutschland
Beiträge: 1.527
alexander29 alexander29 alexander29 alexander29
Standard AW: Behindertenwerkstatt- was nun?

Noch hast du ja nichts schriftliche vom Jobcenter; nur aufgrund er Empfehlung von dem Gutachter brauchtst du überhaupt nichts in die Wege zu leiten.

Falls der SB der Meinung ist, du sollts dort arbeiten, schickt er dir einen rechtsmittelfähigen Bescheid; oder etwas anderes schriftliches.
alexander29 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2011, 22:23   #13
en Jordi
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Behindertenwerkstatt- was nun?

Ich weiß nicht, warum da ellenlange Texte geschrieben werden.

Entweder du möchtest in so einer Werkstatt arbeiten oder du lässt es.

Schau es dir halt an, überlege, was sonst noch in Frage kommt (medizinische, berufliche Reha etc.).
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Alt 03.09.2011, 00:33   #14
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Standard AW: Behindertenwerkstatt- was nun?

Zitat von Daemion Beitrag anzeigen
Die neue Gutachterin sieht das anders- obwohl sich meine Situation nicht gebessert hat, das wurde ausdrücklich besprochen, möchte sie mich nun dort hinschicken.

Was soll ich jetzt machen, um Gottes Willen?
Ruhig bleiben. Ein Gutachter kann Dich nirgendwohin schicken. Warte ab, bis - welches auch immer - Amt Dich tatsächlich zu einer solchen Tätigkeit drängt. Erst dann musst Du Dir Gedanken machen, was konkret zu tun ist.


Zitat:
Ich habe keinen direkten Hausarzt, der letzte, bei dem ich war, hat sich nicht für mich interessiert und ich habe nicht die Kraft, schon wieder einen neuen zu suchen.
Man sollte zwar einen Hausarzt haben, aber das ist ein anderes Thema. Aber bei Deiner psychischen Problematik musst Du doch in psychiatrischer Behandlung sein? Und dann ist eben Dein Psychiater Dein Ansprechpartner.
__

“Sie werden erst wieder Respekt vor uns haben, wenn sie Angst vor uns kriegen!

Respekt wäre uns lieber gewesen.”

(Georg Schramm)
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