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Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 22.08.2011, 05:52   #1
Porks
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Porks Porks
Standard GDB melden

hi

Habe am Samstag den Bescheid bekommen vom Landesamt. Habe 30% GDB bekommen . Frage muss ich das sofort der ARGE melden oder reicht es wenn ich beim Amtsarzt bin vorzulegen dort soll ich im Oktober hin. Und falls ich es sofort abgeben sollte welchen den Befund oder nur die Bescheinigung § 65Abs1 die liegt auch bei


Danke
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Alt 22.08.2011, 06:33   #2
Myri->Emailproblem
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Myri Myri
Standard AW: GDB melden

Wichtige Änderungen mußt Du immer unverzüglich mitteilen. GdB 30 ist wichtig für die Eingliederung in Arbeit weil Du jetzt schwerer zu kündigen und damit auch schwerer zu vermitteln bist. Befund geht das Jobcenter nichts an, dem Amtsarzt solltest Du das aber mitbringen wenn es in Deinem Sinne abgefaßt ist.

bye Myri
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Alt 22.08.2011, 06:58   #3
Rounddancer
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Idee AW: GDB melden

Ich habs (GdB 30) damals gemeldet,- hat im JobCenter aber niemand interessiert.

Vielleicht macht es auch Sinn, quasi vorsorglich den Anerkennungsantrag zu stellen. Wir könnten, aufgehängt an eine der Stellenanzeigen des öffentlichen Dienstes, den Antrag stellen. Dann könnten wir uns mit "Gleichstellung beantragt" dort bewerben. Und, egal, ob wir die Stelle nun kriegen oder nicht, der Antrag liefe dann und würde -hoffentlich- auch genehmigt.
Dann wäre es unter Umständen für die aktuelle Bewerbung zu spät, aber bei der nächsten Bewerbung, die Schwerbehinderte bevorzugen muß, könnten wir dann schreiben: "Ich bin gleichgestellt!"

@Myri:

Sonderrechte hat man mit GdB unter 50 gar keine.
Wenn wir GdB 30 oder 40 haben, dann können wir die Gleichstellung beantragen, -wenn wir dadurch eine Stelle bekommen, oder behalten könnten-. Aber das bedeutet keine Nachteilsausgleiche wie zum Beispiel Sonderurlaub, wie sie für >=GdB 50 gelten.
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Alt 22.08.2011, 07:30   #4
ela1953
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Standard AW: GDB melden

Zitat von Rounddancer Beitrag anzeigen
Ich habs (GdB 30) damals gemeldet,- hat im JobCenter aber niemand interessiert.

Vielleicht macht es auch Sinn, quasi vorsorglich den Anerkennungsantrag zu stellen. Wir könnten, aufgehängt an eine der Stellenanzeigen des öffentlichen Dienstes, den Antrag stellen. Dann könnten wir uns mit "Gleichstellung beantragt" dort bewerben. Und, egal, ob wir die Stelle nun kriegen oder nicht, der Antrag liefe dann und würde -hoffentlich- auch genehmigt.
Dann wäre es unter Umständen für die aktuelle Bewerbung zu spät, aber bei der nächsten Bewerbung, die Schwerbehinderte bevorzugen muß, könnten wir dann schreiben: "Ich bin gleichgestellt!"

@Myri:

Sonderrechte hat man mit GdB unter 50 gar keine.
Wenn wir GdB 30 oder 40 haben, dann können wir die Gleichstellung beantragen, -wenn wir dadurch eine Stelle bekommen, oder behalten könnten-. Aber das bedeutet keine Nachteilsausgleiche wie zum Beispiel Sonderurlaub, wie sie für >=GdB 50 gelten.

Gibt doch Sonderrechte:

Wir bekommen zwar keinen Sonderurlaub - den gibts ja dann, wenn man eine Arbeit hätte.

Wenn man dann Arbeit hat, bekommt man aber eine Steuerermäßigung, die Höhe richtig sich auch nach der Höhe dee Behinderungsgrades.

Für 40 gibt es mehr als für 30.

Die Freistellung bekommt man als Arbeitsloser nicht - nur eine Bescheinigung, dass dieser gewährt wird, falls man eingestellt wird.

Ich bekam die dann, als ich sagte, dass diese Freistellung für eine Bewerbung dringend notwendig ist.

Die Freistellung erwähne ich aber nur bei Bewerbungen im öffentlichen Dienst. Bei anderen Unternehmen, denke ich, ist diese Bescheinigung nicht förderlich. Denn schon beim Vorstellungsgespräch muss auch bei unter 50 ein Behindertenbeauftragter anwesend sein.

Ab einem GdB von 50 sind aber wohl die Fördermöglichkeiten des Jobcenters noch höher.

Ich habe einen GdB von 40 und bin zur Zeit in einer befristeten geförderten Anstellung. Der SB meinte, ich solle mal versuchen auf 50 zu kommen. Dann gäbe es noch bessere Möglichkeiten.

Vor ein paar Jahren war ich einer ü 50 Maßnahme. In einem Gespräch mit dem Coach erwähnte ich meinen GsB. Da meinte er, dass ich gar nicht in seiner Gruppe sein dürfe. Denn das wäre die Gruppe mit den Leuten, die schnell vermittelbar wären.
Ich müsste eigentlich in die andere Gruppe - aber da befanden sich überwiegend Leute ohne Ausbildung und mit fehlenden Sprachkenntnissen.
Ich konnte also froh sein, dass meine Fallmanagerin die Gruppeneinteilung vorgenommen hat.
ela1953 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.08.2011, 15:10   #5
Porks
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Porks Porks
Standard AW: GDB melden

HI

Danke für die Schnelle Antwort.

Die 30% waren nur der Anfang da kommt noch etwas meint mein DR

die 30% habe ich für die Bandscheibe bekommen.
Jetzt sind erst die Gutachten für die Taubheit in den Beinen da und die Knie .
Dann noch Schwerhörigkeit (noch ohne Hörhilfe) und ein Tinnitus und dann das Problem mit dem Ewigen Husten mit Schleim Auswurf muss noch abgeklärt werden wo das her kommt.

Mein DR sagt schön alles Einzeln melden sonst nehmen die nur wo es die meisten % gibt stimmt das . Wenn ja hoffe ich das es Reicht für's Kaputt Schreiben.


Dank wie immer hier wird geholfen!
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Alt 22.08.2011, 18:02   #6
Doppeloma
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Frage AW: GDB melden

Hallo Porks,

Zitat:
Mein DR sagt schön alles Einzeln melden sonst nehmen die nur wo es die meisten % gibt stimmt das .
Die nehmen IMMER das, wo es den höchsten Grad der Behinderung (GdB) drauf gibt, andere Beeinträchtigungen werden dann NUR noch teilweise "draufgerechnet".

Alles was "NUR" mit GdB 10 bewertet wird, geht in die Berechnung GAR NICHT mit rein, 10 X 10 ergibt da also KEINEN GdB 100, das ergibt NIX.

Gehörprobleme müssen schon sehr schwer sein, damit das überhaupt gewertet wird, mein Mann hat Hörgeräte und bekommt dafür gerade mal den GdB 10 anerkannt (also eigentlich NIX), Tinnitus alleine bringt keinen GdB, NUR bei schweren psychischen Problemen dadurch, wird da überhaupt was für gegeben.

Die tauben Beine werden (wahrscheinlich) von der Wirbelsäule kommen, dafür gibt es dann NIX extra, mein Mann hat auch schon 2 Bandscheiben-OPs hinter sich, daher ist mir diese Problematik bekannt, GdB 30 hatte er seit der 1. OP 1992.

Es dauerte viele Jahre (und viele Erhöhungs-Anträge + Widersprüche) bis er sich da weiter "hochgearbeitet" hatte, erst auf GdB 40 (da war schon ein Herzinfarkt und weitere Kreislaufprobleme dabei!) und vor 2 Jahren auf GdB 50, wegen (endlich) anerkannter chronischer Schmerzkrankheit und Schlafapnoe mit nächtlicher Beatmung.

Lass deine "Husten-Probleme" abklären, aber mach dir keine zu großen Hoffnungen auf einen baldigen Schwerbehinderten-Status, SOOO schnell bekommt man den NICHT.

Zitat:
Wenn ja hoffe ich das es Reicht für's Kaputt Schreiben.
Was stellst du dir darunter konkret vor..., welche Vorteile erwartest du dadurch...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
Doppeloma ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 23.08.2011, 05:53   #7
Porks
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Porks Porks
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hi

Ich meine mit kaputt schreiben die Früh Rente.

Du sagst Tinnitus bring nix an GDB meine Mutter hat das gerade in Mai gehabt und hat 30% bekommen und braucht kein Hörgerät und mit Psyche war da auch nichts. Ist bei mir sogar mehr.
Ich denke mal das ist auch so wie in allen Ämtern mehr ein Würfeln als genaue Beurteilung.
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Alt 23.08.2011, 10:27   #8
Reiner Zufall
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Zitat von Porks Beitrag anzeigen
Ich meine mit kaputt schreiben die Früh Rente.
Das sind wieder zwei verschiedene Paar Schuhe. Die Erwerbsfähigkeit hat nichts mit dem GdB zu tun.
Theoretisch kannst Du GdB 100 haben u. bist trotzdem erwerbsfähig.

Hast Du denn Widerspruch gegen den Bescheid mit GdB 30 eingelegt?
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Alt 27.11.2011, 13:23   #9
Lexxy
 
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Ich bin mal so frei, und hol das nochmal hoch.

Muss ich einen GdB von 30 nun melden oder nicht? Sagt irgendwie jeder was anderes
Reicht das dann beim nächsten Weiterbewilligungsbescheid oder muss das gleich sein?

bei mir _hätte_ das schon Auswirkungen auf einen zukünftigen Arbeitsplatz (Rücken und neurologische Angelegenheiten, die mich schon stark einschränken).
Nein ich lege keinen Widerspruch ein, bin schon froh über die 30
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Alt 27.11.2011, 18:55   #10
Rounddancer
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Standard AW: GDB melden

Ich hatte ja auch bis kürzlich GdB 30,- und hatte mich darum sachkundig gemacht.
Melden mußte GdB 30 nicht.
Einzig wenn Du die Chance auf einen Arbeitsplatz hättest, den Du nur kriegen könntest, wenn Du schwerbehindert (=GdB 50 oder höher), oder diesen gleichgestellt wärst. Erst dann könntest Du bei der AfA die Gleichstellung beantragen.
Diese Chance könntest Du haben, wenn Du zum Bleistift Dich um einen Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst oder vergleichbaren Arbeitsstellen bewerben möchtest. Solche findest Du beispielsweise öfter im Bereich Stellenanzeigen in den Samstagsausgaben der Zeitungen.
Oder auch, wenn Du in der Jobbörse der Bundesagentur nach Arbeitsplätzen suchst, die nur für Schwerbehinderte ausgeschrieben sind.

Es dem Jobcenter zu sagen, kann in den Jobcentern der Städte Sinn machen, die schon die Leute mit GdB 30 oder 40 in die Behindertenabteilung einquartieren, um ihnen so gezielter helfen zu können.
Ich habe damit, als ich GdB 30 hatte, das meinem Jobcenter gemeldet. Passiert ist darauf gar nix.
Rounddancer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.11.2011, 23:27   #11
Kaffeesäufer
 
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Kaffeesäufer Kaffeesäufer Kaffeesäufer Kaffeesäufer Kaffeesäufer
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Also ich bin gleich mit 30% in die Rehaabteilung gewandert (WS-Fehlstellung) werde ja bald ausgesteuert dann darf ich da wieder antanzen.
Denker der Amtsarzt dürfte dann auch schnell kommen^^
Kaffeesäufer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.11.2011, 13:49   #12
Lexxy
 
Registriert seit: 04.09.2008
Beiträge: 1.247
Lexxy Lexxy
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Jaja der Amtsarzt
Frag mich nur, wie der groß was neurologisches feststellen will, was sich über Jahrzehnte entwickelt hat, da weiß irgendwie nur der Hausarzt so richtig Bescheid und der kennt mich nun 22 Jahre. Das kann man nicht mit ein paar tests oder Fragen erklären bzw rauskriegen
Das mit der "neuen" Abteilung wäre garnicht so schlecht, so käme man vielleicht mal in was passendes rein....
Meldet man das einfach so an die Leistungsabteilung als "Veränderung" oder muss man sich da was bestimmtes schicken lassen?
Lexxy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2011, 12:46   #13
TimoNRW
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Ich frag mich auch gerade ob ich den GdB von 20 % jetzt melden soll oder nicht?

Also bei 30 % würd ich das definitiv zwecks Gleichstellung melden.
TimoNRW ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2011, 16:19   #14
Muzel
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Einen GdB unter 50 braucht man nirgendwo anzugeben.
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Alt 17.12.2011, 10:37   #15
Schraubenwelle
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Schraubenwelle Schraubenwelle
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Ich habe und würde den GdB von 30 immer dem Jobcenter Melden.
So habe ich es gemacht mit meinem GdB von 30 !
Darauf hin erfolgte eine Untersuchung vom Arbeitsmedizinischen Dienst in dem geklärt wurde was ich überhaupt an Arbeit machen kann.
Ich wurde dann aufgefordert einen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben zu stellen, weil ich in meinem gelernten Beruf nicht mehr arbeiten kann.
Den Antrag auf Gleichstellung habe ich dann auch gestellt und dort zanke ich mich noch mit dem SB drüber.
Ich finde die Mitteillung wichtig, da ich mich auf meine Schwerbehinderung berufen kann und nicht jeden Rotz an Vermittlungsvorschlägen an nehmen muss.
Es ist meine Gesundheit und da sollen die verdammt noch mal Rücksicht drauf nehmen.
__

Mit dem betreten der Arge verlässt man das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland
Schraubenwelle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.2012, 08:22   #16
Magie57
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Ich bin mal so frei und hol das mal hoch...

Meine Frage:

Meldet man den GdB einfach so an die Leistungsabteilung formlos?

Auf dem Veränderungsantrag find ich nix, wo ich das eintragen könnte...
__

"Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen."
(Johann Christoph Friedrich von Schiller)

Die größte Verwundbarkeit ist die Unwissenheit
( Sunzi um 500 v. Chr.)


Meine Beiträge, sind ausschließlich meine persönliche Meinung - Keine Rechtsberatung!



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Alt 24.02.2012, 08:52   #17
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Zitat von Muzel Beitrag anzeigen
Einen GdB unter 50 braucht man nirgendwo anzugeben.
Jein...denn es gibt die Verpflichtung alle Fakten anzugeben, die für eine Vermittlung von Belang sein können. Darunter fällt auch der GdB. Die Höhe spielt hier die untergeordnete Rolle.

Da gerade im Arbeitsbereich jemand mit einem GdB von 30 mit einem Schwerbehinderten auf Antrag gleichgestellt werden kann, ist die Aussage unter 50 müsse man das nicht angeben natürlich nicht sinnvoll.

Jeder GdB bezeichnet Behinderungen, die im Alltag bzw. in der Arbeitswelt relevant sind. Stellt Dich ein Arbeitgeber ein und Du mußt die Stelle aufgrund von Problemen aufgeben, die auf die vorhandenen Einschränkungen zurückzuführen sind, dann gibt es Ärger mit dem Jobcenter, weil die Einschränkungen nicht angegeben worden waren.

Warum sollte man einen GdB verschweigen? Er dient dazu uns das Leben zu erleichtern.
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Alt 24.02.2012, 08:54   #18
Regelsatzkämpfer
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Zitat von Magie57 Beitrag anzeigen
Ich bin mal so frei und hol das mal hoch...

Meine Frage:

Meldet man den GdB einfach so an die Leistungsabteilung formlos?

Auf dem Veränderungsantrag find ich nix, wo ich das eintragen könnte...
Du hast einen Bescheid über den GdB erhalten. In der Regel steht auf dem ersten Blatt der GdB aber ohne Details über die Gründe bzw. Erkrankungen.

Dieses Blatt als Kopie abgeben.

Sollte mehr drauf stehen, dann geht das Jobcenter/SozA nur die Höhe des GdB an. Alles andere wäre dann zu schwärzen. (Bitte nicht auf dem Original - leider habe ich das schon mehrfach erlebt, daher weise ich explizit darauf hin)
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Alt 24.02.2012, 08:56   #19
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Ok, vielen Dank für die schnelle Antwort @Regelsatzkämpfer
__

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(Johann Christoph Friedrich von Schiller)

Die größte Verwundbarkeit ist die Unwissenheit
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Magie57 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.2012, 10:20   #20
Holger01
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Zitat von Schraubenwelle Beitrag anzeigen
Den Antrag auf Gleichstellung habe ich dann auch gestellt und dort zanke ich mich noch mit dem SB drüber.
@Schraubenwelle
Gibt es bei der Gleichstellung schon Fortschritte?

Ich habe GdB 40 und erwäge auch, die Gleichstellung zu beantragen.

Der Antrag geht ja wohl formlos an die AfA und muss, soweit ich das bisher erfassen konnte, noch nicht einmal begründet werden

Ich bin in der Situation: 58 Jahre, AU seit 12/2010 bis voraussichtlich nächste Woche, letztes Arbeitsverhältnis endete 30.6.11, nächste Woche werde ich dann Alg1 beantragen.

Dabei hoffe ich mit GdB40 + Gleichstellung auf "gnädigere" Behandlung durch den SB. Ob das wohl klappt?
__

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Holger01 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.2012, 10:34   #21
Schraubenwelle
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Schraubenwelle Schraubenwelle
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Ich Zanke mich immer noch um die Gleichstellung.
Mein Antrag auf Gleichstellung wurde abgelehnt bzw. man würde mir die Gleichstellung gewähren wenn ich ein Arbeitsplatz bekommen würde und der Arbeitgeber drauf besteht.
Widerspruch ist abgegeben und die Mühlen der Bürokrtie mahlen weiter.
Irgend wie nervt alles nur noch.
__

Mit dem betreten der Arge verlässt man das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland
Schraubenwelle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.2012, 10:53   #22
Rounddancer
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Zitat von Schraubenwelle Beitrag anzeigen
Ich Zanke mich immer noch um die Gleichstellung.
Mein Antrag auf Gleichstellung wurde abgelehnt bzw. man würde mir die Gleichstellung gewähren wenn ich ein Arbeitsplatz bekommen würde und der Arbeitgeber drauf besteht.
Warum zanken? Die Dir zuteil gewordene Ablehnungsbegründung sagt doch klar und eindeutig aus, was in der zugehörigen Vorschrift steht:
Daß die Möglichkeit, einem Schwerbehinderten gleichgestellt zu werden, ein Ausnahmetatbestand ist. Und der trifft eben nur dann zu, wenn man in einem konkreten Einzelfall durch die Gleichstellung den vorhandenen Arbeitsplatz behalten, oder als Erwerbsloser einen neuen bekommen könnte.
Das letztere träfe beispielsweise dann zu, wenn Du Dich auf eine Stelle im JobCenter oder sonstwo im öffentlichen Dienst beworben hättest,- alle anderen Einstellungskriterien hättest, - und Du als Gleichgestellter Vorrang vor einem unbehinderten Bewerber bekommen könntest.

Immerhin: Hast Du die Gleichstellung mal, dann wird sie Dir auch nicht mehr entzogen (zum Beispiel wenn Du die angestrebte Stelle dann doch nicht bekommen hättest).

Rumstreiten hat da keinen Sinn. Ich würde da einfach als Begründung für den Gleichstellungsantrag gesamtelte Stellenangebote beifügen, bei denen Schwerbehinderte und ihnen Gleichgestellte bei gleicher fachlicher Eignung vorrangig einzustellen sind.
Und ich würde parallel dazu alle Hühner satteln, Fakten sammeln, und einen Verschlechterungsantrag beim zuständigen Schwerbehindertenanerkennungsamt stellen.
(Ich habe den auch gestellt und bin so nun von 30 auf 50 gelandet).
Rounddancer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.2012, 12:14   #23
Holger01
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Ich verstehe, danke.

Ich könnte es also einem potentiellen, aber noch zweifelnden Arbeitgeber schmackhaft machen, mich einzustellen.

Dann stelle ich mit der Begründung auf Aussicht auf eine SV-pflichtige Beschäftigung den Gleichstellungsantrag, dem dann stattgegeben wird.
Und der Arbeitgeber hat als "Bonbon" eine höhere Förderung, mit der letztlich ich wieder durch den Arbeitsplatz profitiere.

Vielleicht bekomme ich dann sogar mehr Stunden, als wenn er keine Förderung bekäme.

Damit könnte ich mich anfreunden. Das wäre ok.
__

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Holger01 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.02.2012, 09:23   #24
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Zitat von Rounddancer Beitrag anzeigen
Das letztere träfe beispielsweise dann zu, wenn Du Dich auf eine Stelle im JobCenter oder sonstwo im öffentlichen Dienst beworben hättest,- alle anderen Einstellungskriterien hättest, - und Du als Gleichgestellter Vorrang vor einem unbehinderten Bewerber bekommen könntest.
das ist nur die halbe wahrheit

eine gleichstellung kommt auch in betracht, wenn du schon längere zeit arbeitslos bist und aufgrund deiner behinderung keine arbeit bekommen konntest
also es wird nicht gefordert, dass du dich auf eine konkrete stelle bewirbst wie zb im öffentlichen dienst in der es dann heißt schwerbehinderte bevorzugt

es reicht schon, wenn es aufgrund der behinderung zu wettbewerbsnachteilen und du daher weniger konkurrenzfähig bist

gruß
jackfruit ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.02.2012, 10:14   #25
Rounddancer
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Das kann so ausgelegt werden, ist aber im Ermessensbereich des Amtsmitarbeiters. Ich kenne mittlerweile immer mehr Fälle, die sich da strikt an den Buchstaben des Gesetzes hielten,- und die von Dir erwähnte erweiterte Definition verweigerten.

Darum: Lieber per Widerspruch, beziehungsweise Verschlechterungsantrag mindestens die GdB 50 bekommen.
Rounddancer ist offline   Mit Zitat antworten
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