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Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 03.08.2011, 11:05   #1
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thosa70
Standard Erfolgsversprechende und zumutbare Rehamassnahme

Folgende Situation:

2005 volle Erwerbsminderungsrente auf Zeit bekommen. "Reha vor Rente" wurde von der DRV nicht in Anspruch genommen. Desweiteren hat der damalige Gutachter folgende Fragen im Bescheid verneint:

Werden Leistungen zur Teilhabe zur Besserung einer erheblich gefährdeten oder geminderten Leistungsfähigkeit oder zur Erhaltung eines Arbeitsplatzes vorgeschlagen? Leistungen zur med. Rehabilitation NEIN, Leistungen zur Teilhabe
am Arbeitsleben NEIN

Im Gutachten wurde mir lediglich eine Traumatherapie nahegelegt, da ich nach dieser Therapie evtl. wieder in Teilzeit arbeiten könnte.

2007 wurde meine Rente ohne ein weiteres Gutachten bis 2010 verlängert. Auch hier wurde keine offizielle med. Rehamassnahme eingeleitet oder vorgeschlagen.

2010 wurde dann meine Rente nach einem Gutachten in eine unbefristete umgewandelt. Der Gutachter schreibt, dass eine med. Rehamassnahme nicht erfolgsversprechend ist. Auch er schreibt lediglich, dass langfristig eine Traumatherapie evtl. zu einer Verbesserung führen könnte.


Nun zu meiner Frage: Auf einem anderen Rechtsgebiet, muss nun die Frage geklärt werden, ob 2005 Leistungen zur med. Rehabilitation erfolgsversprechend und zumutbar gewesen sind.

Wenn man sich die Fakten anschaut, wie würdet Ihr die Rentenbescheide und Gutachten diesbezüglich einschätzen?

Gruß
Thosa
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Alt 03.08.2011, 21:01   #2
Muzel
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Standard AW: Erfolgsversprechende und zumutbare Rehamassnahme

Willst du eine med. Reha haben oder nicht?
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Alt 04.08.2011, 12:33   #3
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thosa70
Standard AW: Erfolgsversprechende und zumutbare Rehamassnahme

Zitat von Muzel Beitrag anzeigen
Willst du eine med. Reha haben oder nicht?

Diese Frage stellt sich nicht, da med. Rehamasnahmen seit 2010 laut Rentengutachter nicht erfolgsversprechend sind.

Die Frage ist mehr, ob schon 2005 -2010 zu erkennen ist, ob med.Rehamassnahmen für die DRV erfolgsversprechend waren.

Diese Frage muss auf einem anderen Rechtsgebiet geklärt werden und deswegen meine Frage, ob man anhand der oben geschilderten Fakten, einen Eindruck gewinnen kann.
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Alt 04.08.2011, 19:09   #4
Muzel
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Standard AW: Erfolgsversprechende und zumutbare Rehamassnahme

[QUOTE=thosa70;898417]Diese Frage stellt sich nicht, da med. Rehamasnahmen seit 2010 laut Rentengutachter nicht erfolgsversprechend sind.

Wenn du eine andere Meinung hast und gern eine Reha möchtest, dann musst du darum kämpfen. Dazu muss man die behandelnden Ärzte mit ins Boot holen. Du könntest beispielsweise dich von deinem Arzt in eine Klinik einweisen lassen und dann die Sozialarbeiter und die Klinikärzte überzeugen, dass du eine Reha brauchst, damit du wieder erwerbsfähig wirst. Aber willst du die Reha denn?
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Alt 05.08.2011, 01:13   #5
Doppeloma
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Frage AW: Erfolgsversprechende und zumutbare Rehamassnahme

Zitat:
Die Frage ist mehr, ob schon 2005 -2010 zu erkennen ist, ob med.Rehamassnahmen für die DRV erfolgsversprechend waren.
Wenn die DRV (ab 2005) festgestellt hat, dass zum damaligen Zeitpunkt Reha-Maßnahmen KEINEN Sinn ergeben haben, WIE sollen wir HIER feststellen, ob DAS stimmen KANN

Die DRV zahlt so OHNE Grund jedenfalls KEINE EM-Rente (und schon GAR NICHT dauerhaft), wenn auch nur die geringste Chance auf Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit durch eine Reha- Maßnahme besteht

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 05.08.2011, 10:53   #6
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thosa70
Standard AW: Erfolgsversprechende und zumutbare Rehamassnahme

Nein, momentan kommt für mich keine med.Rehamassnahme in Frage, da es mein gesundheitszustand leider nicht zulässt.

Für mich ist das Thema med. Rehamassnahme im Zusammenhang mit der Rentenversicherung aber immer noch nicht ganz geklärt.

Auf der einen Seite werden von 2005 - 2010 keinerlei Rehamassnahmen eingeleitet, oder im Rentenbescheid vorgeschlagen (wurde ja 2005 im Fragebogen des Gutachters verneint), auch 2007 wurde bei der Verlängerung der Rente keine offizielle med.Rehamassnahme eingeleitet. Auf der anderen Seite schreibt der Gutachter 2005, dass er mir eine Traumatherapie nahelegt, da ich danach evtl. zumindest in Teilzeit wieder arbeiten kann. Nun stelle ich mir die Frage, hat es nach Ansicht der deutschen Rentenversicherung 2005 - 2010 erfolgsversprechende Rehamassnahmen gegeben , ja oder nein? Oder anders gefragt, wäre die Rentenversicherung verpflichtet gewesen, eine med.Rehamassnahme selber einzuleiten, wenn sie der Meinung gewesen wären, dass es erfolgsversprechend gewesen wäre? Oder reicht es aus, wenn der Gutachter schreibt, dass ich mich um eine Traumatherapie kümmern sollte, weil dann vielleicht eine Besserung eintritt? Ist so ein Vorschlag im Gutachten gleichzusetzen, mit einer offiz. med.Rehamassnahme?

Wie gesagt, ich bin seit 2010 unbfristet berentet, so das diese Frage nur auf den Zeitraum 2005 -2010 abzielt und auf einem anderen Gebiet geklärt werden muss.
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Alt 05.08.2011, 20:57   #7
Muzel
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Standard AW: Erfolgsversprechende und zumutbare Rehamassnahme

"Nun zu meiner Frage: Auf einem anderen Rechtsgebiet, muss nun die Frage geklärt werden, ob 2005 Leistungen zur med. Rehabilitation erfolgsversprechend und zumutbar gewesen sind."
Hast du denn 2005 eine reha-Maßnahme überhaupt beantragt? Wenn man eine präzise Antwort haben will, muss man auch eine präzise Frage stellen. Sonst ist die Frage und die Antwort Murks und damit keinem geholfen.
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Alt 10.08.2011, 10:39   #8
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thosa70
Standard AW: Erfolgsversprechende und zumutbare Rehamassnahme

Zitat von Muzel Beitrag anzeigen
"Nun zu meiner Frage: Auf einem anderen Rechtsgebiet, muss nun die Frage geklärt werden, ob 2005 Leistungen zur med. Rehabilitation erfolgsversprechend und zumutbar gewesen sind."
Hast du denn 2005 eine reha-Maßnahme überhaupt beantragt? Wenn man eine präzise Antwort haben will, muss man auch eine präzise Frage stellen. Sonst ist die Frage und die Antwort Murks und damit keinem geholfen.

Hallo Muzel,

das Thema ist relativ kompliziert, aber es geht primär darum, anhand der oben genannten Fakten einzuschätzen, ob die deutsche Rentenversicherung im Zeitraum 2005 - 2010 med. Rehamassnahmen als erfolgsversprechend angesehen hat.

Es ist meines Erachtens etwas irritierend, dass die DRV zum einen med. Rehamassnahmen nie eingeleitet hat, bzw der Gutachter auf dem Frageboben für die DRV eine med.Rehamassnahme nicht vorgeschlagen hat und auch bei der Verlängerung dieses nicht in Erwägung gezogen hat, aber auf der anderen Seite mir eine Traumatherapie nahegelegt wurde, da es zumindest nicht unwahrscheinlich ist, dass ich dann wieder in Teilzeit arbeiten kann.

Oder ist der Vorschlag einer Traumatherapie nicht gleichzusetzen mit einer offiziell eingeleiteten med. Rehamassnahme ?

Wie gesagt, mittlerweile bin ich unbefristet berentet und eine Rehamassnahme kommt momentan für mich nicht in Frage, aber der Zeitraum 2005 - 2010 müsste nachträglich nochmal bewertet werden und da hatte ich mir erhofft, dass es vielleicht einige gibt, die anhand der Fakten einschätzen können, ob die DRV 2005 - 2010 med. Rehamassnahmen als erfolgsversprechend angesehen haben...?
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Alt 10.08.2011, 17:16   #9
Muzel
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Standard AW: Erfolgsversprechende und zumutbare Rehamassnahme

Hast du denn 2005 die dir nahegelegte Traumatherapie begonnen? Wenn der Traumatherapeut damals gesagt hat, dass du stationär müsstest, wäre deine Lage besser. Du kennst ja den Spruch, ambulant vor stationär.
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Alt 10.08.2011, 23:03   #10
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thosa70
Standard AW: Erfolgsversprechende und zumutbare Rehamassnahme

Es war so, dass der Gutachter der DRV 2005 mir eine stationäre Traumatherapie nahegelegt hat (stand so im Gutachten), da ich schon ambulant in Behandlung war. Da mein Gesundheitszustand aber zu schlecht war, habe ich diese stationäre Traumatherapie nie beginnen können. Parallel dazu, wurden aber von 2005 bis zur unbefristeten Rente 2010 keinerlei med. Massnahmen von der DRV eingeleitet oder im Fragebogen des Gutachters vorgeschlagen. Auch bei der Verlängerung meiner Rente 2007, wurden keine med. Rehamassnahmen eingeleitet. 2010 wurde mir dann die unbefristete Rente gegeben und ausdrücklich im Gutachten geschrieben, dass med.Rehamassnahmen nicht erfolgsversprechend sind.

Nun stellt sich aber immer noch die Frage, ob für die DRV von 2005 bis zur unbefristeten Rente 2010 eine med. Rehamassnahme erfolgsversprechend gewesen ist, obwohl niemals eine Reha eingeleitet wurde und im offiziellen Fragebogen 2005 der Gutachter keine med.Reha vorgeschlagen hat.

Kann man eine stat. Traumatherapie, die im Gutachten mir zumindest nahegelegt wurde, mit einer offiziellen med.Rehamassnahme der DRV vergleichen?

In meinem Fall heisst es nämlich im Gesetz:

...Sind Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder zur Teilhabe am Arbeitsleben erfolgversprechend und zumutbar,...
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Alt 11.08.2011, 00:10   #11
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Standard AW: Erfolgsversprechende und zumutbare Rehamassnahme

ich vermute mal das es ähnlich wie bei mir ist. Da steht dann so etwas drin wie "bei weiterer erfolgreicher Behandlung kann eine Verbesserung erzielt werden..."

Da keine Behandlung erfolgt ist, gehen die immer noch von der Feststellung von 2005 aus - also nicht erwerbsfähig.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.08.2011, 08:52   #12
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thosa70
Standard AW: Erfolgsversprechende und zumutbare Rehamassnahme

Zitat von nordlicht22 Beitrag anzeigen
ich vermute mal das es ähnlich wie bei mir ist. Da steht dann so etwas drin wie "bei weiterer erfolgreicher Behandlung kann eine Verbesserung erzielt werden..."

Da keine Behandlung erfolgt ist, gehen die immer noch von der Feststellung von 2005 aus - also nicht erwerbsfähig.

Das heisst doch im Klartext, dass der med. Dienst der DRV von 2005 - 2010 keine Rehamassnahmen eingeleitet hat, da es anscheinend nicht erfolgsversprechend war. Wäre es denn die Aufgabe der DRV gewesen, Rehamassnahmen einzuleiten, wenn es erfolgsversprechend gewesen wäre...? Oder gehen die davon aus, dass ich mich selber darum kümmere und verhalten sich passiv?
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Alt 11.08.2011, 18:53   #13
Muzel
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Standard AW: Erfolgsversprechende und zumutbare Rehamassnahme

So wie ich das sehe, hielt man deine Erkrankung mit ambulanten Mitteln ausreichend therapierbar. Das man dich nicht als aussichtslosen Fall eingestuft hat, geht schon aus der Tatsache hervor, dass man der Meinung war, dass du durch ambulante Maßnahmen in einen Teilzeitjob gelangen kannst.
"Es war so, dass der Gutachter der DRV 2005 mir eine stationäre Traumatherapie nahegelegt hat (stand so im Gutachten), da ich schon ambulant in Behandlung war. Da mein Gesundheitszustand aber zu schlecht war, habe ich diese stationäre Traumatherapie nie beginnen können."
Da könnte noch ein Begründungsaufwand auf dich zukommen. Die Vermutungsregel heißt, leichte Erkrankungen kann man ambulant behandeln und schwere Erkrankungen nur stationär (Zu krank für ein Krankenhaus ist keiner. Erkläre mal, dass das anders ist).
Man hat mir auch eine ambulante Zwangstherapie aufgedonnert. Ich suche schon seit 6 Jahren einen Therapeuten. Das ist auch furchtbar unlustig. Heute habe ich den Widerspruch gegen die Therapeutenauflage geschrieben.
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Alt 11.08.2011, 23:51   #14
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thosa70
Standard AW: Erfolgsversprechende und zumutbare Rehamassnahme

Zitat von Muzel Beitrag anzeigen
So wie ich das sehe, hielt man deine Erkrankung mit ambulanten Mitteln ausreichend therapierbar. Das man dich nicht als aussichtslosen Fall eingestuft hat, geht schon aus der Tatsache hervor, dass man der Meinung war, dass du durch ambulante Maßnahmen in einen Teilzeitjob gelangen kannst.
"Es war so, dass der Gutachter der DRV 2005 mir eine stationäre Traumatherapie nahegelegt hat (stand so im Gutachten), da ich schon ambulant in Behandlung war. Da mein Gesundheitszustand aber zu schlecht war, habe ich diese stationäre Traumatherapie nie beginnen können."
Da könnte noch ein Begründungsaufwand auf dich zukommen. Die Vermutungsregel heißt, leichte Erkrankungen kann man ambulant behandeln und schwere Erkrankungen nur stationär (Zu krank für ein Krankenhaus ist keiner. Erkläre mal, dass das anders ist).
Man hat mir auch eine ambulante Zwangstherapie aufgedonnert. Ich suche schon seit 6 Jahren einen Therapeuten. Das ist auch furchtbar unlustig. Heute habe ich den Widerspruch gegen die Therapeutenauflage geschrieben.

Nein, ambulant war nie ein Thema für den Gutachter ( er hat deswegen ja auch stationär vorgeschlagen)

Es geht in meinem Fall nur darum, ob im Zeitraum 2005-2010 die DRV Leistungen zur med.Rehabilitation als erfolgsverprechend angesehen hat. ja oder nein?

Dafür spricht, dass der externe Gutachter was von einer stat.Traumatherapie geschrieben hat. Dagegen spricht, dass der Gutachter im Fragebogen keine med.Rehamassnahmen vorgeschlagen hat, bzw über 5 Jahre ( inkl. Verlängerung der Rente) die DRV keinerlei Anstalten gemacht hat, med.Rehamassnahmen einzuleiten.

Die Frage scheint aber zu kompliziert zu sein und kann hier nicht wirklich beantwortet werden.

Trotzdem danke für Eure Mühe...
thosa70 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.08.2011, 00:22   #15
nordlicht22->Emailproblem
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Sorry, wenn ich ein wenig direkt werde - aber was erwartest Du eigentlich? Hast Du angenommen die DRV schickt Dir Termine zu, wann Du Dich zu Deiner Behandlung wo einzufinden hast?

Es ist Deine Gesundheit, Deine Lebensqualität und die DRV hat Dir durch die Rente die Gelegenheit gegeben Dich um eine intensive Behandlung zu bemühen. Wenn Du selbst nichts getan hast, dann darfst Du Dich nicht wundern. Du musst schon selbst in Gang kommen, wen Du behandelt werden willst. Ansonsten gibt es Betreuer, die solche Behandlungen veranlassen oder Du beantragst eine Soziotherapie wenn Du das selbst nicht auf die Rehe bekommst.

Warum also hast Du Dich in 6 Jahren nicht um eine Traumatherapie gekümmert? Wenn es ambulant nachweislich keine passenden Therapeuten gibt, dann gibt es gute Traumakliniken. Von denen haben die gefragtesten längstens eine Wartezeit von zwei Jahren und da geht es um Spezialkliniken.

Auch für Muzel - schaut mal bitte unter EMDRIA Deutschland e.V.
für die Therasuche. Bei Kliniken kann ich evt. etwas helfen. Kommt auf die Diagnosen an. Ansonsten einfach mal ein wenig im Inet suchen.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.08.2011, 09:08   #16
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thosa70
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Ich habe mich da wohl etwas unglücklich ausgedrückt, so das es nun falsch interpretiert wurde. Es geht nicht darum, dass ich auf eine Rehamassnahme gewartet habe und davon ausgegangen bin, dass die DRV dafür sorgt. Eine med. Reha ist damals laut meinen Ärzten/Therapeuten gar nicht in Frage gekommen, von daher hat sich die Frage für mich gar nicht gestellt.

Damit möchte ich das Thema hier in der Öffentlichkeit jetzt beenden, da wir hier nicht weiterkommen und das ganze auf einer anderen Ebene geklärt werden muss.

Danke aber für die Kommentare hier.
thosa70 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.08.2011, 20:53   #17
Muzel
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Hallo Nordlicht!

Wegen der Hilfe bei der Beantragung eines Therapiehundes war ich am 12.4.11 in der psychiatrischen Ambulanz der Uniklinik der HHU. Der Arzt hatte mir bei der Terminanmeldung die Hilfe zugesagt und als ich dann da war wollte er von der Hilfestellung nichts mehr wissen und mich auch nicht mehr gehen lassen. Wenn man zu einen Therapeuten geht und Angst um sein Freiheit haben muss, sollte ich meiner Meinung nach die Suche reduzieren. Wenn ich nicht die Bescheinigung des Versicherungsamtes dabei gehabt hätte, die mir der Petitionsausschuss des Bundestages zugeschickt hatte, weil ich die Angelegenheit mit dem Therapiehund vom Bundestag prüfen gelassen habe, wäre die Geschichte sicher anders ausgegangen.

Der Therpiehundeantrag wird vom LVR geprüft. Ohne Hund mache ich mich nicht mehr auf die Suche. Gegen die Therapeutenauflage wegen meiner Entschädigung lege ich Widerspruch ein. Mein Gutachter hat mir als psychotherapeutische Maßnahme den Hund verordnet. eine psychotherapeutische Behandlung wurde nur angeregt.
Nordlicht, wenn du einen Anspruch aufgrund des OEG hast, kommst du am leichtesten an den Hund. Über alle anderen Leistungsträger darfst du mehrfach den Petitionsausschuss anrufen. Mein Antrag auf den Hund wurde schon direkt von der KK und der DRV abgewimmelt. Der LVR Sb hat selbst einen Antrag an die zuständige Abteilung gestellt. Wie das bei mir mit dem Hund läuft, da belle ich.
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