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Start > > -> DRV - Wie muss eine Beschwerdebegründung aussehen?

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 03.08.2011, 06:16   #1
mangoblue->Emailproblem
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Registriert seit: 02.07.2011
Beiträge: 29
mangoblue
Standard DRV - Wie muss eine Beschwerdebegründung aussehen?

Hallo Forenmitglieder,
in einigen Tagen muss ich nach dem förmlichen Widerspruch gegen den Bescheid der Dt. Rentenversicherung wegen der abgelehnten EM-Rente die Begründung nachreichen.
Von meinem Hausarzt habe ich ein Attest welches bestätigt, warum ich unbefristet arbeitsunfähig bin.
Von einem Facharzt wird mir eine arbeitsfähigkeit bis zu 4 Std. täglich bescheinigt. - Die jeweiligen Atteste betreffen unterschiedliche Erkrankungen.
In der Ablehnung der DRV fehlten mehrere Diagnosen und Beeinträchtigungen (so z.B. die 80%ige Schwerbehinderung mit "G") und noch anderes mehr.
Kann mir jemand sagen, wie genau ich diese Begründung aussehen muss und welche der vorliegenden Atteste ich mit einreichen soll.

Die Angelegenheit eilt mal wieder, aber noch sind einige Tage Zeit.
Ich möchte euch um euere erfahrene Meinung bitten.

VIELEN DANK!
mangoblue
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Alt 03.08.2011, 10:23   #2
Reiner Zufall
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: DRV - Wie muss eine Beschwerdebegründung aussehen?

Also ich würde alles an Attesten u. Unterlagen mit einreichen.

Leider bin ich kein Rentenexperte.
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Alt 03.08.2011, 12:42   #3
Anna B.
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 05.07.2011
Beiträge: 7.733
Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: DRV - Wie muss eine Beschwerdebegründung aussehen?

Hallo,

wichtig ist, das nicht ausschliesslich Diagnosen auf den ärztlichen Unterlagen stehen...

Die DRV interessiert folgende Fragestellung:

Ist der Patient noch in der Lage, wegen der bei ihm bestehenden Funktionsbeeinträchtigungen noch wenistens 3 Stunden werktäglich leichte bis leichtere Tätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zumutbar und von wirtschaftlichem Wert zu verrichten? (z.B. Pförtner, Aktenbote, Telefonist o.ä.).

In welchem Umgange bestehen Einschränkungen der Leistungsfähigkeit in quantitativer, qualitativer und temporärer Hinsicht?

Seit wann liegt dieser Leistungsfall vor?

Sind noch weitere med. gutachterliche Stellungnahmen auf anderen gesundh. Feldern einzuholen?

Diese Fragen sollte für eine Beschwerdebegründung von den jeweiligen Fachärzten ausführlichst beantwortet werden.

Ein Aufzählen und Aneinanderreihen von Diagnosen reicht nicht.

Viel Erfolg

Gruß
Anna
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Alt 03.08.2011, 20:59   #4
Muzel
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Registriert seit: 15.12.2008
Beiträge: 11.130
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Standard AW: DRV - Wie muss eine Beschwerdebegründung aussehen?

Für meine Rentenantragstellung war es sehr hilfreich, dass ich aus Krankheitsgründen entlassen wurde. Mein GdB ist nur 70 ohne Merkzeichen, wobei ich die Abweisung bei deinen Prozentpunkten mit einem Merkzeichen als einen Hammer empfinde.
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Alt 04.08.2011, 03:32   #5
Doppeloma
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Beiträge: 9.324
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Frage AW: DRV - Wie muss eine Beschwerdebegründung aussehen?

Hallo mangoblue,

Zitat:
In der Ablehnung der DRV fehlten mehrere Diagnosen und Beeinträchtigungen (so z.B. die 80%ige Schwerbehinderung mit "G") und noch anderes mehr.
Hast du denn den fristwahrenden Widerspruch schon eingereicht (WANN???) und die (für die Ablehnung der EM-Rente) maßgeblichen Unterlagen in Kopie von der DRV verlangt ???

Bevor du diese Unterlagen NICHT bekommen hast, KANNST du gar keine vernünftige, erfolgversprechende Begründung für deinen Widerspruch schreiben!

Die DRV ist nach § 25 SGB X verpflichtet dir diese Unterlagen auf Anforderung zu senden

NUR aus dem ablehnenden Bescheid kann man nicht viel für die Begründung entnehmen, wichtig ist z.B. auch, die Gutachten (eventuell Reha-Bericht???) die gemacht wurden einzusehen.

Wenn es sich hier NUR um die übliche Drängelei wegen der Begründung handelt, dann beantrage eine Fristverlängerung (schrifftlich/Übergabe -Einschreiben) und fordere die Unterlagen an, die zur Ablehnung deines Antrages geführt haben (Gutachten z.B!), VORHER brauchst du keine Begründung liefern.

Da müssen die eben warten, bis DU soweit bist, nimm dein Recht auf Akteneinsicht wahr !!!!!!!!

Zitat:
Kann mir jemand sagen, wie genau ich diese Begründung aussehen muss und welche der vorliegenden Atteste ich mit einreichen soll.
Das ist nicht so einfach, wir KENNEN ja deine Atteste nicht und wie oben geschrieben, fordere erst mal die Unterlagen an, da findet sich garantiert noch so Einiges für die Begründung, NUR mit deinen Attesten, wirst du da nicht weit kommen.

Hatte gerade die Tage von einer Bekannten die "Akten" für die Ablehnung einer EM-Rente vor mir, da tun sich so manche Abgründe auf, was die Gutachten und auch die Verletzung der Amtsermittlung betrifft (KEINE Berichte bei den Ärzten und Kliniken angefordert usw.), da fragt man sich doch, wofür die überhaupt eine Schweigepflichtentbindung haben wollten.

Eines der Gutachten war nicht mal mit einem Datum versehen , es stand auch KEIN Gutachtername drauf und unterschrieben (vom Gutachter !!!) ist das "gute Stück" auch nicht, ein Schelm wer "Böses dabei denkt"...

In der Leistungseinschätzung steht "leistungsunfähig /länger als 3 Jahre/ keine Besserung mehr möglich /in allen Bereichen unter 3 Stunden" und als Zusammenfassung 6 und mehr Stunden erwerbsfähig

Da kann man sich doch nur noch "an den Kopf fassen", gegen sowas (in der Art) kommst du mit den Ansichten deiner behandelnden Ärzte NICHT an, vor allem wenn du GAR NICHTS davon weißt, weil du dir diese Unterlagen nicht einforderst !?!?!?

Meine Bekannten hatten da ziemliche Schwierigkeiten, man wollte den Mist nämlich NICHT rausrücken, sie sollten dann persönlich bei der DRV-Stelle "Akten-Einsicht" nehmen.
Wahrscheinlich hat man gehofft, dass sie dort "unter Aufsicht" und Zeitdruck nicht so genau hinschauen werden und diese Probleme übersehen.

Habe dann angeraten die "Akteneinsicht" vor Ort wegen der schwere der Erkrankung abzulehnen und erneut die Zusendung von Kopien zu verlangen, nach fast 2 Monaten kamen nun zumindest die letzten beiden Gutachten.

Nach der Prüfung können wir uns nun auch vorstellen, WARUM die SOOO lange dafür gebraucht haben, von Anfang an wurden aber ständig Termine gesetzt, zu denen die Begründung zum Widerspruch bei der DRV vorliegen sollte!!!

Aktuell sind wir noch am überlegen, ob wir das doch lieber einen Anwalt machen lassen, nun wurde merkwürdigerweise KEIN Termin mehr gesetzt, für die Begründung...

So ein Termin (NUR für das Nachreichen der Begründung!!!) hat keine Rechtsgrundlage, den KANN man verschieben bis man soweit ist, NUR für den Widerspruch an sich gibt es die Monatsfrist.

Wenn du den schon (ohne weitere Begründung) eingelegt hast ist alles in Ordnung (ansonsten kannst du das innerhalb dieser Monatsfrist JETZT noch GENAU SO machen!!!), dann besorge dir erst mal die Unterlagen von der DRV und DANN sehen wir weiter

Wenn du Hilfe brauchst melde dich noch mal !

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 04.08.2011, 06:28   #6
mangoblue->Emailproblem
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Beiträge: 29
mangoblue
Standard AW: DRV - Wie muss eine Beschwerdebegründung aussehen?

@Doppeloma
Zitat:
Hast du denn den fristwahrenden Widerspruch schon eingereicht (WANN???) und die (für die Ablehnung der EM-Rente) maßgeblichen Unterlagen in Kopie von der DRV verlangt ???
Der Widerspruch wurde sehr fristgerecht eingereicht, formlos, allerdings mit dem Zusatz, dass ich vorsorglich schon mal Akteneinsicht in deren Unterlagen fordere. - Reaktion: Fristabgabe für die Begründung ist nun 12.8., das heisst 1 Woche länger als die Abgabe für den Widerspruch (6.8.).
Zitat:
Bevor du diese Unterlagen NICHT bekommen hast, KANNST du gar keine vernünftige, erfolgversprechende Begründung für deinen Widerspruch schreiben!
Nein, bisher kamen keine Unterlagen, werde diese aber heute anfordern.
Zitat:
Die DRV ist nach § 25 SGB X verpflichtet dir diese Unterlagen auf Anforderung zu senden
Danke für den Hinweis.
Zitat:
Wenn es sich hier NUR um die übliche Drängelei wegen der Begründung handelt, dann beantrage eine Fristverlängerung (schrifftlich/Übergabe -Einschreiben) und fordere die Unterlagen an, die zur Ablehnung deines Antrages geführt haben (Gutachten z.B!), VORHER brauchst du keine Begründung liefern.
Da müssen die eben warten, bis DU soweit bist, nimm dein Recht auf Akteneinsicht wahr !!!!!!!!
mach ich.
Zitat:
Hatte gerade die Tage von einer Bekannten die "Akten" für die Ablehnung einer EM-Rente vor mir, da tun sich so manche Abgründe auf, was die Gutachten und auch die Verletzung der Amtsermittlung betrifft (KEINE Berichte bei den Ärzten und Kliniken angefordert usw.), da fragt man sich doch, wofür die überhaupt eine Schweigepflichtentbindung haben wollten.
Bestätige. Es sind keine Arztberichte angefordert worden.
Zitat:
In der Leistungseinschätzung steht "leistungsunfähig /länger als 3 Jahre/ keine Besserung mehr möglich /in allen Bereichen unter 3 Stunden" und als Zusammenfassung 6 und mehr Stunden erwerbsfähig
Von "Leistungseinschätzung steht bei mir gar nichts. Nur: "... Ist mehr als 6 Std. tägl. arbeitsfähig, zu den am üblichen Bedingungen am Arbeitsmarkt..." Und das obwohl er schreibt: Untergewicht: Minderbelastung. Bandscheibenschaden: Minderbelastung. Auch auf die Behinderung wurde null eingegangen, in der Art etwa: Behindertengerechte Arbeit.... - null.
Zitat:
Meine Bekannten hatten da ziemliche Schwierigkeiten, man wollte den Mist nämlich NICHT rausrücken, sie sollten dann persönlich bei der DRV-Stelle "Akten-Einsicht" nehmen.
Wahrscheinlich hat man gehofft, dass sie dort "unter Aufsicht" und Zeitdruck nicht so genau hinschauen werden und diese Probleme übersehen.
Ok. Bin darauf vorbereitet.
Zitat:
So ein Termin (NUR für das Nachreichen der Begründung!!!) hat keine Rechtsgrundlage, den KANN man verschieben bis man soweit ist, NUR für den Widerspruch an sich gibt es die Monatsfrist.
Gut zu wissen.
Zitat:
Wenn du den schon (ohne weitere Begründung) eingelegt hast ist alles in Ordnung (ansonsten kannst du das innerhalb dieser Monatsfrist JETZT noch GENAU SO machen!!!), dann besorge dir erst mal die Unterlagen von der DRV und DANN sehen wir weiter
Alles klar

Zitat:
Wenn du Hilfe brauchst melde dich noch mal !
mach ich, DANKE!
Viele Grüsse, mangoblue
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Alt 04.08.2011, 19:22   #7
Muzel
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Standard AW: DRV - Wie muss eine Beschwerdebegründung aussehen?

So weit ich weiß, bekommen nur Anwälte die Unterlagen nach Hause geschickt, als Bürger (wir sind das Volk) darf man schön zum Amt zur Akteneinsicht latschen.
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Alt 05.08.2011, 00:54   #8
Doppeloma
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Cool AW: DRV - Wie muss eine Beschwerdebegründung aussehen?

Hallo Muzel,

Zitat:
So weit ich weiß, bekommen nur Anwälte die Unterlagen nach Hause geschickt, als Bürger (wir sind das Volk) darf man schön zum Amt zur Akteneinsicht latschen.
Das kann ich so nicht bestätigen, bisher habe ich ALLE angeforderten Unterlagen (MDK /AfA/Versorgungsamt/DRV) in Kopie an meine Privatadresse gesendet bekommen, sogar den Bericht der psychosomatischen Reha und das psychiatrische DRV-Gutachten

Auch für meinen Männe bekamen wir IMMER ALLES nach Hause geschickt, zum Amt zur "Akteneinsicht" vor ORT brauchten wir noch nie

Darum war ich ja bei meiner Bekannten so hartnäckig und habe ihr die Absage (des Ortstermines) aus gesundheitlichen Gründen vorgeschlagen, das wurde ganz kurzfristig per Fax hingeschickt und nochmals um die Zusendung von Kopien gebeten !

Damit die schon seit fast 2 Monaten ständig angemahnte Begründung, endlich geschrieben werden KANN

Die erste Drängelei dafür kam auch schon direkt mit der Eingangsbestätigung zum Widerspruch, da war von der Widerspruchsfrist gerade mal eine Woche vorbei ???

Dann kam noch mal ein Schreiben, dass die "Akte" NUN zur Einsicht an den behandelnden Arzt geschickt wurde, dafür gab es aber gar keine Schweigepflichtentbindung...

Dem Arzt war das wohl auch nicht so ganz geheuer, der hat dann KEINE "Akteneinsicht" erlaubt, nachdem er erst Tagelang behauptet hatte, die Akte sei noch nicht bei ihm angekommen

So ging die Akte dann zurück zur DRV und es erfolgte die Einladung zur Akteneinsicht "vor ORT", obwohl inzwischen mehrfach (schriftlich!!!) KOPIEN der Unterlagen angefordert wurden, versuchte man das irgendwie zu verhindern.

In Etwa ahnen wir jetzt WARUM, wenn es NUR diese beiden DRV-Gutachten gibt, wäre das auch ein wenig mager, aber darin haben wir schon genügend Ungereimtheiten gefunden und werden das wohl lieber einem Anwalt übergeben

Liebe Grüße von der Doppeloma
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Alt 05.08.2011, 21:09   #9
Muzel
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Standard AW: DRV - Wie muss eine Beschwerdebegründung aussehen?

Hallo Doppeloma!
Meine GdB Geschichte läuft schon nach meinem Autounfall 1987. Ich musste wegen der Akteneinsicht beim Amt antreten.
Die DRV ist ein ganz andere Kapitel. Bei meiner 1. Begutachtung wegen der eu-Rente habe ich nur das Gutachten des externen Gutachters beantragt und auch nach hause geschickt bekommen. Da nun aber auch ein Verfahren im Rahmen des soz. Entschädigungsrechts läuft, hat meine Anwältin die Unterlagen der DRV angefordert und so habe ich erfahren, dass die DRV auch interne Gutachter hat und die im Prinzip mehr zu sagen haben, als der externe Gutachter, der einen gesehen hat, ulkig nicht?
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Alt 06.08.2011, 23:47   #10
Doppeloma
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Standard AW: DRV - Wie muss eine Beschwerdebegründung aussehen?

Hallo Muzel,

Zitat:
dass die DRV auch interne Gutachter hat und die im Prinzip mehr zu sagen haben, als der externe Gutachter, der einen gesehen hat, ulkig nicht?
Das ist mir nicht so neu, irgendwer MUSS ja auch die eingereichten Befunde und Klinikberichte sichten können, die SB ohne medizinische Kenntnisse, dürften dazu ja eher NICHT in der Lage sein.

Eigentlich sollen die ja auch selber weitere Befunde anfordern (z.B. von den behandelnden Ärzten!), dafür unterschreibt man schließlich bei der Antragstellung eine SEHR weitreichende Schweigepflichtentbindung...

Dieser "sozialmedizinische Dienst" (so ähnlich heißt diese Truppe wohl), soll dann (eigentlich) diese ganzen Unterlagen + erstellte Gutachten zusammen führen und auswerten, BEVOR da überhaupt ein Bescheid rausgeht...

Die haben auch meine DRV-Gutachten (auf die von mir, über meinem Anwalt angegebenen Mängel) "geprüft" im Widerspruchsverfahren und fanden da NIX dran auszusetzen, darum wurde der Widerspruch auch abgelehnt...

LG von der Doppeloma
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Alt 11.08.2011, 08:34   #11
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Standard AW: DRV - Wie muss eine Beschwerdebegründung aussehen?

Hallo!
Sorry, dass ich mich einige Tage nicht zu meinem Thema meldete, hatte viel zu tun.
Inzwischen habe ich bei der DRV um Akteneinsicht gebeten und aufgefordert, mir die Unterlagen zu nach Hause zu senden. Mal sehen, ob sie das tun...
Desweiteren stellte ich gleichzeitig Fristverlängerung für die Abgabe der Begründung. Alles mit Einschreiben/Rückschein; vor einer Woche weggeschickt und bis heute noch nicht mal den Rückschein erhalten. Nuja... "gut" Ding will Weile haben...
Macht aber überhaupt nichts, denn nächste Woche ist der Termin beim VdK und ich kann dort besprechen, wie's (weiter) geht.
Halte Euch auf dem Laufenden

Inzwischen habe ich vom Hausarzt für eine chronische Erkrankung ein Attest, dass "eine Berufs- und arbeitsunfähigkeit auf unbestimmte Zeit besteht".
Vom Facharzt habe ich ein Attest (das sich auf andere chronische Erkrankungen bezieht), dass ich nicht länger als 4 Std/tgl. arbeitsfähig bin.
Kann jemand etwas dazu sagen, wie ich mit den beiden Attesten umgehen soll? - Der Facharzt bestätigte mir, dass vom DRV-Arzt KEINE Befundberichte angefordert wurden!!!! - Ein Argument für die Begründung?
Danke für all das Interesse und die Unterstützung.
Bis bald,
mangoblue
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Alt 11.08.2011, 10:52   #12
Reiner Zufall
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Standard AW: DRV - Wie muss eine Beschwerdebegründung aussehen?

Das vom Facharzt........ naja, demnach bist Du arbeitsfähig (4 h/täglich). Das würde ich nicht weitergeben.

Das Attest vom Hausarzt ist da schon brauchbarer.
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Alt 11.08.2011, 11:51   #13
gurkenaugust
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Standard AW: DRV - Wie muss eine Beschwerdebegründung aussehen?

Wie kommt der Facharzt auf die Grenze von 4 Stünden täglicher Arbeitsfähigkeit? Hat er einfach eine typische Halbtagstätigkeit angenommen? Ist diese Zahl überhaupt näher begründet, oder hat das der Arzt "einfach so" hingeschrieben, ohne sich groß Gedanken darüber zu machen?

In der Rentenversicherung sind die kritischen Grenzen 3 Stunden/Tag (vollständige Erwerbsminderung) und 6 Stunden/Tag (teilweise Erwerbsminderung). Ist das dem Arzt bewußt? Sprich ihn vielleicht mal darauf an.
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