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Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 24.06.2011, 16:28   #1
caromotte
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Registriert seit: 24.06.2011
Beiträge: 80
caromotte Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Cool Amtsärzte und ähnliches

Hallo,ich bin heute zum ersten Mal hier.Ich bin 53 Jahre alt und alleinerziehend.Ich war 30 Jahre in einem Unternehmen beschäftigt und bin seit 1.1.2011 nun raus aus dem Job, weil ich nach einem Wechsel der Geschäftsleitung seit 2002 heftigstem Mobbin und Bossing ausgesetzt war.Das führte zu einem Herzifarkt im Jahre 2007 und danach zu schlimmen Depressionen mit 4 mal stationärem Aufenthalt in der Psychiatrie.Seit Anfang Mai bin ich jetzt ausgesteuert und beziehe nun Arbeitslosengeld I.Von Mitte März bis zum 3.5.2011 war ich stationär in einer psychosomatischen Reha.-wurde ich am 3.5. arbeitsunfähig entlassen und wollte eigentlich einen EU-Rentenantrag stellen.Ich habe mich beim Arbeitsmat vorgestellt und meine A-Geld-Antrag eingereicht, da wurde mir gesagt, ich müsste erstmal noch zum Amtsarzt , damit festgestellt wird, inwieweit ich überhaupt arbeiten kann.Die Amtsärztin hat dann am Schreibtisch, ohne mich je gesehen zu haben, beschlossen, dass ich VOLL arbeitsfähig bin !!!???!!! Nun bekomme ich aber nur Geld,wenn ich mich dem Arbeitsmarkt zu Verfügung stelle, obwohl ich gar nicht arbeiten kann.Den Rentenantrag kann ich wahrscheinlich auch vergessen, denn ich bin ja "arbeitsfähig".
Was kann ich tun, um aus diesem Mist rauszukommen.

Liebe Grüße

Iris
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Alt 24.06.2011, 18:25   #2
Reiner Zufall
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Amtsärzte und ähnliches

Hallo Iris,

ich würde denen Atteste vorlegen von anderen Ärzten, daß Du nicht arbeitsfähig bist.

Andere Gutachten wirst Du ja nicht besitzen, oder?

Dann sollen sie Dich zu einem weiteren Gutachter schicken.
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Alt 24.06.2011, 18:34   #3
Doppeloma
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Ort: Insel Rügen
Beiträge: 9.306
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Frage AW: Amtsärzte und ähnliches

Hallo caromotte,

Zitat:
Hallo,ich bin heute zum ersten Mal hier.Ich bin 53 Jahre alt und alleinerziehend.Ich war 30 Jahre in einem Unternehmen beschäftigt und bin seit 1.1.2011 nun raus aus dem Job,
Wie darf man das verstehen, bist du gekündigt worden, hast DU gekündigt ???

Zitat:
Seit Anfang Mai bin ich jetzt ausgesteuert und beziehe nun Arbeitslosengeld I.Von Mitte März bis zum 3.5.2011 war ich stationär in einer psychosomatischen Reha.-wurde ich am 3.5. arbeitsunfähig entlassen und wollte eigentlich einen EU-Rentenantrag
Hast du dir den Reha-Bericht bei der DRV angefordert, die AU-Entlassung alleine besagt ja noch nicht viel, das heißt ja NUR, dass du direkt nach Ende der Reha noch nicht arbeitsfähig warst.

Wichtig wäre, dass du die beruflichen Prognosen dieses Berichtes mal lesen kannst, also fordere dir nach § 25 SGB X den Bericht DIREKT bei der DRV an, du hast einen Rechtsanspruch darauf.

Wenn ein Arzt deines Vertrauens diesen Bericht auch schon bekommen hat, kannst du auch dort um eine Kopie bitten.

Hast du der AfA erlaubt sich diesen Bericht bei der DRV zu holen (Schweigepflichtentbindungen unterschrieben, wenn JA für WEN GENAU???), das würde erklären WARUM man dich OHNE Untersuchung (nach "Aktenlage") für arbeitsfähig hält

Auch dieses Gutachten der AfA forderst du dir bitte (DIREKT beim Med. Dienst der AfA!!!) an und zwar den Teil A UND den Teil B, Rechtsgrundlage ist wieder der § 25 SGB X!

Der Teil B ist das was auch dein Arbeits-Vermittler bekommt/bekommen hat, was dagegen MACHEN kannst du aktuell erst mal GAR NICHT.

Schau dir die Sachen erst mal an, dann muss man weitersehen.

Dein Fehler war schon die Schweigepflichtentbindungen zu unterschreiben, darum hat man sich die Untersuchung direkt gespart.

Eine EM-Rente kannst du trotzdem beantragen, DARAN KANN dich niemand hindern, allerdings wird die DRV sich zunächst AUCH den Reha-Bericht anschauen, was der Amtsarzt der AfA feststellt interessiert die NICHT.

Bei mir hat der Amtsarzt (AFA) schon vor über 2 Jahren festgestellt, dass ich NICHT(S) mehr arbeiten KANN und deswegen NICHT mehr vermittelbar bin
EM-Rente bekomme ich bisher trotzdem NICHT, die Gutachter der DRV sind da GANZ anderer Meinung und NUR DAS zählt für die Renten-Enscheidung

Mein Verfahren ist inzwischen am Sozialgericht und ich bin (nach fast 40 Jahren Arbeit!) in H4 angekommen, aber wenigstens läßt man mich betreffs "Vermittlung /Bewerbungen" in RUHE!
Zur Absicherung habe ich dazu auch eine AU-Bescheinigung seit über 3 Jahren durchgehend von meinem Psychiater.

Eine psychosomatische Reha hatte ich "auf dringenden Wunsch meiner KK" vor gut 2 Jahren auch schon, Entlassung (wie bei dir) AU, im Bericht gibt es auch KEINE Prognose WANN und wodurch sich das wieder ändern könnte

Also besorge dir erst mal die Unterlagen und dann kann man weiter überlegen, hoffendlich hast du noch KEINE EGV (Eingliederungsvereinbarung) unterschrieben, das MUSST du NICHT tun und lass dir da NIX anderes erzählen

Aber DAS ist schon wieder ein anderes Abendfüllendes Thema!

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
Doppeloma ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 25.06.2011, 06:00   #4
caromotte
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 24.06.2011
Beiträge: 80
caromotte Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Amtsärzte und ähnliches

Hallo,

ich hatte ärtztliche Bescheinigungen, zum einen vom Hausarzt und auch vom Oberarzt der psychiatrischen Tagesklinik, das ich auf gar keinen Fall weiter in dieser Firma arbeiten darf. Ging auch wirklich nicht mehr, ich war am Ende. Dadurch konnte ich ohne Probleme einen Aufhebungsvertrag erwirken. Natürlich mit Hilfe eines sehr guten Anwalts. Gott sei dank habe ich eine Rechtschutzversicherung.
Die Schweigepflichtrsentbindung habe ich unterschrieben, weil der Typ beim Amt mir sagte, ich bekäme sonst kein Geld.
Ich muss dazu sagen, das ich zum ersten Mal arbeitslos bin und im Grunde kaum Ahnung von diesem ganzen Ablauf habe.
Was bedeutet "Eingliederungsvereinbarung". ? Wenn ich das Teil nicht unterschreibe, können die mir dann das Arbeitslosengeld kürzen oder streichen?
Werde jetzt erstmal zum VDK gehen und einen Gleichstellungsantrag stellen, ich habe 40 % Schwerbehinderung, Verschlechterungsantrag läuft.
Hoffe, das mich keiner will, ich habe richtig Schiss, dass ich das nicht packe.

LG

Iris
caromotte ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.06.2011, 06:46   #5
HIS_2->Emailproblem
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HIS_2 HIS_2 HIS_2
Standard AW: Amtsärzte und ähnliches

Guten Morgen Iris,

Zitat:
das ich auf gar keinen Fall weiter in dieser Firma arbeiten darf
Steht das echt SO in Deinem Abschlussbericht der Reha drin? Wenn ja, dann wundert es micht NICHT, dass der äD (ärztliche Dienst) der AfA Dich NICHT für AU hält!

Zitat:
Die Schweigepflichtrsentbindung habe ich unterschrieben, weil der Typ beim Amt mir sagte, ich bekäme sonst kein Geld.
§ 1 des Forums: NIE ALLEINE ZUR BA ODER JC!

Das grenzt ja schon an "Nötigung"! Unglaublich!

Zitat:
und im Grunde kaum Ahnung von diesem ganzen Ablauf habe.
Wir hatten anfangs auch NULL AHNUNG! JETZT allerdings schon ein wenig mehr!

Hier hilft nur lesen, lesen, lesen und fragen, fragen, fragen ......

Zitat:
Wenn ich das Teil nicht unterschreibe, können die mir dann das Arbeitslosengeld kürzen oder streichen?
Dazu können Dir Andere mehr sagen! Ich weiß nur soviel, dass Du sie auf KEINEN FALL SOFORT UND VOR ORT UNTERSCHREIBEN MUSST! Mitnehmen und hier "besprechen"!

Zitat:
Werde jetzt erstmal zum VDK gehen und einen Gleichstellungsantrag stellen,
Den Gleichstellungsantrag musst Du bei der BA (Bundesagentur für Arbeit) stellen - nicht beim VDK!
Und da Du arbeitslos bist, wirst Du "nur" eine Zusicherung bekommen, dass Du gleichgestellt wirst, wenn Du wieder in Arbeit bist.

Gruß,
HIS
HIS_2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.06.2011, 10:21   #6
Reiner Zufall
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Standard AW: Amtsärzte und ähnliches

Zitat von HIS_2 Beitrag anzeigen
Den Gleichstellungsantrag musst Du bei der BA (Bundesagentur für Arbeit) stellen - nicht beim VDK!
Vielleicht oder wahrscheinlich geht sie zwecks Unterstützung dorthin.

- Nicht mehr allein zur Behörde. Nur mit Beistand
- EGV (Eingliederungsvereinbarung) zur "Prüfung" mitnehmen u. hier einstellen.
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Alt 25.06.2011, 13:07   #7
nordlicht22->Emailproblem
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nordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiert
Standard AW: Amtsärzte und ähnliches

wenn die Erkrankung bisher alleinig wegen dem ehemaligen Arbeitsplatz angenommen wird, dann dürftest Du wirklich nach den Unterlagen arbeitsfähig sein.

Depressionen sind ein sehr, sehr weitläufiges Gebiet. Hast Du eine genaue Diagnose? Steht irgendwo einICD-10 *klick* Schlüssel? Da kannst Du auch nachlesen wie die Ärzte Dich einstufen.

Ein wenig Schreibarbeit wartet da sicher auf Dich, aber ist nicht so dramatisch.
Gewöhne Dir bitte an alle Unterlagen, Berichte und Gutachten anzufordern. Das geht eigentlich ziemlich einfach
Zitat:
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich war vom xx.xx.xx bis xx.xx.xx bei Ihnen in Behandlung und bitte hiermit um die Zusendung des Entlassungsberichtes (vollständigen Patientenakte, Gutachten, usw.).

MfG
Achte bitte auf eines - die meisten Kliniken stellen das in Rechnung. Max. 50 ct. pro Kopie und angemessenes Porto ist üblich.
Psychatrien machen oft Schwierigkeiten, aber auch auf die Berichte hast Du ein Recht.

Solltest Du eine EM Rente anvisieren brauchst Du einen Facharzt (Neurologen/Psychiater). Ein/e TherapeutIn wäre auch nicht verkehrt. Ohne Fachleute welche die Rente befürworten wird es schwer.

Da Du in einer Rehaklinik warst, wird dieser Entlassungsbericht am meisten Beachtung finden. Wenn der eindeutig aussagt "erwerbsfähig, aber arbeitsunfähig (in dieser Firma)", dann wird das ein ganz schwerer Kampf werden.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.2011, 07:13   #8
caromotte
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caromotte Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Amtsärzte und ähnliches

Im Rehabericht steht nur abeitsunfähig, nicht auf meine n Arbeitgeber bezogen. Diese Bescheinigungen habe ich von 2 anderen Ärzten, bei denen ich in Behandlung war. In der Reha sind die der Meinung, dass ich mit Rieseneinschränkungen, wieder voll arbeiten kann, wenn ich gesund bin. Ich kann mich aber aufgrund der Aussteuerung nicht mehr wegen der Depris krankschreiben lassen. Bekomme sonst kein Geld. Hartz4 steht mir nicht zu .

LG Caromotte
caromotte ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.2011, 07:38   #9
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HIS_2 HIS_2 HIS_2
Standard AW: Amtsärzte und ähnliches

Da fällt mir gerade ein: ist ALG-I nicht eine Versicherungsleistung?

Ich hoffe, Du hast sehr bald einen Termin bei Deinem RA!
HIS_2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.2011, 10:43   #10
nordlicht22->Emailproblem
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Standard AW: Amtsärzte und ähnliches

Du hast eigentlich drei Wege
  1. erwerbssfähig ALG I beantragen und die Vermittlung durchlaufen. Dafür musst Du aber auch überzeugen arbeitsfähig zu sein. Ansonsten gibt es von ALG I kein Geld - ausser Du hast einen Rentenantrag gestellt über den noch nicht entschieden wurde.
  2. erwerbsunfähig Leistungen nach SGB II oder SGB XII stellen. Darauf hast Du jedoch nach eigener angabe kein Anspruch.
  3. Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben stellen.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.2011, 18:24   #11
Doppeloma
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Frage AW: Amtsärzte und ähnliches

Liebes nordlicht,

Zitat:
3. Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben stellen.
und WAS soll dabei für eine tolle Unterstützung rauskommen, sie ist 53 Jahre alt und wenn eine solche Teilhabe- Leistung im Reha-Bericht NICHT angeraten wurde, dann wird auch dieser Antrag abgelehnt!

Außerdem kennen wir doch diese "Teilhabe am Arbeitsleben" für Leute Ü50 schon zur Genüge

Die besteht aus einem Zuschuß für einen Arbeitgeber, der bereit ist einen "leidensgerechten Arbeitsplatz" (sozialpflichtversichert für mindestens 2 Jahre!) zu bieten und die notwendige Einarbeitung /Weiterbildung davon zu finanzieren

So einen AG hat mein Männe 4 Jahre lang gesucht, gefunden hat er KEINEN, der sonstige Effekt bestand aus ständigen Verweisen der AfA an das Integrationsamt und die DRV, weil DIE ja nun (angeblich) für die berufliche Eingliederung (finanziell) zuständig seien.

Das ging zeitweise sogar so weit, dass er sich die Fahrtkosten zu den AfA-Meldeterminen bei der DRV beantragen sollte, erst eine Beschwerde in Nürnberg brachte seine Reha-SB dann wieder zur Vernunft.

Ob es mit einer längeren AU was werden kann wegen Bandscheiben-Problemen sehe ich auch noch als sehr fraglich an, denn dabei wird IMMER übersehen, dass die Aussteuerung aus dem Krankengeld der Hintergrund für die aktuelle ALGI-Zahlung ist.

SO ist das auch bei der AfA (zumindest im PC) hinterlegt und die KK wird bei JEDER AU über 6 Wochen eine "hinzugetretene" Krankheit konstruieren, NUR um NICHT wieder Krankengeld zahlen zu müssen.

Dass die AfA jetzt lt. Gutachten lieber eine "Vermittlung" anstrebt wird daran NIX ändern, denn AUCH die AfA möchte sparen und möglichst NICHT über den gesamten (ALG)- Anspruchs-Zeitraum zahlen MÜSSEN.

Der DUMME dabei ist und bleibt der Kranke, eine "Teilhabe am Arbeitsleben" (für Ü 50) würde DARAN auch NIX ändern, denn GELD für den Antragsteller (seinen Lebensunterhalt) gibt es daraus NICHT, eine komplette Umschulung (in einen anderen Beruf) wird die DRV auch nicht mehr finanzieren (wollen)

@caromotte KANN eigentlich NUR noch darauf achten, dass die Arbeitsangebote (der AfA) und/oder ihrer eigenen Bemühungen den Kriterien des § 121 SGBIII (Zumutbarkeit) entsprechen

Da dürfte sie schon vom Einkommen her (NETTO NICHT UNTER ALG-Höhe, nach Abzug aller mit der Arbeit verbundener Unkosten!!!) ganz "gute Karten haben" dass sie KEINER haben will.

Von Bewerbern Ü 50 erwarten die Arbeitgeber vor ALLEM auch Erfahrungen auf dem Gebiet, für das sie sich bewerben und im Übrigen ist diese Altersklasse sowieso nicht wirklich "begehrt" auf dem "allgemeinen Arbeitsmarkt", mit gesundheitlichen Einschränkungen schon GAR NICHT.

Stellen-Angebote von der AfA haben WIR NIEMALS erhalten (nicht mal als wir noch jünger und gesünder waren), da würde ich mir die geringsten Sorgen drum machen


LG von der Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

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