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Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 11.06.2011, 12:14   #1
Leonhard_->Emailproblem
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Beiträge: 30
Leonhard_
Standard gegensätzliche Aussagen

Hallo frohes Wochenende und Pfingsten Jedem von Euch und Familien.

Ich bin neu hier.
Ich bin von meinem Arzt krank geschrieben worden, daraufhin hat meine Sachbearbeiterin bei der ARGE zum medizinischen Dienst der ARGE geschickt.
Nun ist es so, dass der Arzt vom medizinischem Dienst mich für arbeitsfähig hält.
Das ist ein Widerspruch zu meinem Arzt.

Diagnose meines Arztes: Depressionen, Trauma, Ängste (alle drei Sachen schweren Grades)

Beim medizinischen Dienst wurde auf psychische Leiden kein Wert gelegt.

Es gibt für diese Beschwerden sehr eindeutige Atteste.



Was macht man als Betroffene? Was kommt jetzt auf mich zu? Was wird meine Sachbearbeiterin mit mir machen?

Soll ich zu meiner Sachbearbeiterin hingehen und mit ihr reden? Kann ich trotz Krankschreibung zu ihr hingehen?

Was kann ich mit ihr besprechen und worum kann ich sie bitten?

Ich habe immer gearbeitet, deswegen kenne ich mich mit den Sozialleistungssachen nicht aus. Jetzt bin ich zum ersten Mal wirklich krank.

Danke im Voraus.

Leonhard
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Alt 11.06.2011, 12:18   #2
gast_
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gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: gegensätzliche Aussagen

Solange du krankgeschrieben bist, reichst du nur deine AU weiter ein...und fordere schriftlich das Gutachten beim med. Dienst an... bzw bitte deinen Hausarzt, es zu tun.
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Alt 11.06.2011, 12:24   #3
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Leonhard_
Standard AW: gegensätzliche Aussagen

Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Solange du krankgeschrieben bist, reichst du nur deine AU weiter ein...und fordere schriftlich das Gutachten beim med. Dienst an... bzw bitte deinen Hausarzt, es zu tun.
Hallo Kiwi:

Danke für Antwort.
Ja, das ist eine gut Idee.
Das ist ein erster Schritt.
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Alt 11.06.2011, 12:35   #4
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Leonhard_
Standard AW: gegensätzliche Aussagen

Sind solche Befunde denn üblich und was macht man weiter?
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Alt 11.06.2011, 12:42   #5
Reiner Zufall
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Standard AW: gegensätzliche Aussagen

Ich würde probieren, zu einem Facharzt entsprechend Deinem Krankheitsbild geschickt zu werden.

Welchen Wert kann es haben, wenn z.B. der Amtsarzt ein Orthopäde ist u. psychische Erkrankungen begutachten soll?
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Alt 11.06.2011, 13:00   #6
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Leonhard_
Standard AW: gegensätzliche Aussagen

Zitat von Reiner Zufall Beitrag anzeigen
Ich würde probieren, zu einem Facharzt entsprechend Deinem Krankheitsbild geschickt zu werden.

Welchen Wert kann es haben, wenn z.B. der Amtsarzt ein Orthopäde ist u. psychische Erkrankungen begutachten soll?
Hallo:
Danke für Antwort.
Ich habe die Antwort nicht verstanden.
Soll ich selber zu so einem Arzt meiner KRankheit hingehen? So ein Arzt habe ich.
ODER:
Meinst du, ICH soll meine Sachbearbeiterin darum bitten, mich zu einem Arzt meiner Krankheit zu schicken oder soll ich wieder zum med. Dienst der ARGE hingehen und bitten, sie sollen mich zu so einem Arzt schicken???

Bitte um Aufklärung.
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Alt 11.06.2011, 13:07   #7
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Leonhard_
Standard AW: gegensätzliche Aussagen

Zitat von Reiner Zufall Beitrag anzeigen
Ich würde probieren, zu einem Facharzt entsprechend Deinem Krankheitsbild geschickt zu werden.

Welchen Wert kann es haben, wenn z.B. der Amtsarzt ein Orthopäde ist u. psychische Erkrankungen begutachten soll?

Wenn ich das richtig deute, dann sollte ich meine Sachbearbeiterin darum bitten, dass sie mich zum "richtigen" Arzt schickt.
Oder?
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Alt 11.06.2011, 13:29   #8
Reiner Zufall
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Beiträge: n/a
Standard AW: gegensätzliche Aussagen

Ich würde dazu nicht den SB anschreiben, sondern allgemein das JC.

Weißt Du, welche Fachrichtung der Amtsarzt hat?
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Alt 11.06.2011, 13:31   #9
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Leonhard_
Standard AW: gegensätzliche Aussagen

Zitat von Reiner Zufall Beitrag anzeigen
Ich würde dazu nicht den SB anschreiben, sondern allgemein das JC.

Weißt Du, welche Fachrichtung der Amtsarzt hat?
Danke.

Nein, das weiss ich nicht. Was ich sagen kann, ist, dass er kein Psychologe kein Neurologe und kein Psychiater war.

Also ganz allgemein den Jobcenter anschreiben?
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Alt 11.06.2011, 13:41   #10
Christine Vole 2010
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Beiträge: n/a
Standard AW: gegensätzliche Aussagen

Hallo Leonhard und willkommen im Forum

ich glaube, das muss jetzt ein wenig aufgedröselt werden.
Du bist aktuell arbeitsunfähig = krankgeschrieben
Der Ärztliche Dienst kann aber lediglich Deine Erwerbsfähigkeit feststellen ( besser, eigentlich sollte er es können, aber...)
Das sind 2 Paar Schuhe!
Der ÄD kann die Krankschreibung nicht ausser Kraft setzen, solange Du au bist, bist Du au, Punkt!
Sollte es Zweifel an Deiner Arbeitsunfähigkeit geben (damit würde man Deinem Arzt quasi ein "Gefälligkeits-Attest" unterstellen!) könnte theoretisch der Medizinische Dienst der Kassen eingeschaltet werden.
Also ist es gar nicht so widersprüchlich, wie es im ersten Moment ausschaut.
Du bist dem Grunde nach erwerbsfähig, derzeit aber arbeitsunfähig.
Solange Du krank geschrieben bist, hat SB schlicht Sendepause!
Und bitte SB bloß nicht, zum "richtigen" Doc geschickt zu werden.
Das wird erst interessant, wenn Du voraussichtlich nicht mehr/nicht mehr in vollem Umfang arbeiten kannst, hat mit aktueller AU aber nix zu tun.
@ RZ
Der "richtige" Doc, das war, wenn ich an "meine" Stadt denke, glatt ein Schenkelklopfer
Es gibt hier derzeit eine (!) Feld/Wald/Wiesenärztin, die für Alles zuständig ist!
Theoretisch gibt es den PD, diese Stelle ist seit einem Jahr vakant, da -O-Ton- sich niemand findet, der für das schmale Geld dort arbeiten möchte...

fG
Christine
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Alt 11.06.2011, 13:42   #11
Reiner Zufall
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Beiträge: n/a
Standard AW: gegensätzliche Aussagen

Zitat von Leonhard_ Beitrag anzeigen
Also ganz allgemein den Jobcenter anschreiben?
Würde ich tun. Weiß nicht, wie andere darüber denken.

Du bist nicht arbeitsfähig wegen psychischer Krankheiten. Daher sollen sie Dich zu einem qualifizierten Facharzt schicken.

Wenn Dein SB ein Brötchen braucht, geht er ja auch nicht zum Metzger.
(Obwohl............. bei denen weiß man nie... )
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Alt 11.06.2011, 13:46   #12
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Beiträge: 30
Leonhard_
Lächeln AW: gegensätzliche Aussagen

Zitat von Christine Vole 2010 Beitrag anzeigen
Hallo Leonhard und willkommen im Forum

ich glaube, das muss jetzt ein wenig aufgedröselt werden.
Du bist aktuell arbeitsunfähig = krankgeschrieben
Der Ärztliche Dienst kann aber lediglich Deine Erwerbsfähigkeit feststellen ( besser, eigentlich sollte er es können, aber...)
Das sind 2 Paar Schuhe!
Der ÄD kann die Krankschreibung nicht ausser Kraft setzen, solange Du au bist, bist Du au, Punkt!
Sollte es Zweifel an Deiner Arbeitsunfähigkeit geben (damit würde man Deinem Arzt quasi ein "Gefälligkeits-Attest" unterstellen!) könnte theoretisch der Medizinische Dienst der Kassen eingeschaltet werden.
Also ist es gar nicht so widersprüchlich, wie es im ersten Moment ausschaut.
Du bist dem Grunde nach erwerbsfähig, derzeit aber arbeitsunfähig.
Solange Du krank geschrieben bist, hat SB schlicht Sendepause!
Und bitte SB bloß nicht, zum "richtigen" Doc geschickt zu werden.
Das wird erst interessant, wenn Du voraussichtlich nicht mehr/nicht mehr in vollem Umfang arbeiten kannst, hat mit aktueller AU aber nix zu tun.
@ RZ
Der "richtige" Doc, das war, wenn ich an "meine" Stadt denke, glatt ein Schenkelklopfer
Es gibt hier derzeit eine (!) Feld/Wald/Wiesenärztin, die für Alles zuständig ist!
Theoretisch gibt es den PD, diese Stelle ist seit einem Jahr vakant, da -O-Ton- sich niemand findet, der für das schmale Geld dort arbeiten möchte...

fG
Christine
Hallo Christine:

Danke für die ausführliche Antwort und Infos! :-)

Ja, du hast Recht, der med. Dienst sollte meine Erwerbsfähigkeit/Unf. feststellen.

Ich bin für mehr als 7 Monate krank geschrieben.
Ich bin aufgrund der Beschwerden erwerbsUNfähig.

Wie sollte ich jetzt vorgehen?

Wird der Med. Dienst der Krankenkasse auch bei Harz-4-Empfängern eingeschaltet?
Gruss
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Alt 11.06.2011, 13:55   #13
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Leonhard_
Standard AW: gegensätzliche Aussagen

Zitat von Christine Vole 2010 Beitrag anzeigen
Hallo Leonhard und willkommen im Forum

ich glaube, das muss jetzt ein wenig aufgedröselt werden.
Du bist aktuell arbeitsunfähig = krankgeschrieben
Der Ärztliche Dienst kann aber lediglich Deine Erwerbsfähigkeit feststellen ( besser, eigentlich sollte er es können, aber...)
Das sind 2 Paar Schuhe!
Der ÄD kann die Krankschreibung nicht ausser Kraft setzen, solange Du au bist, bist Du au, Punkt!
Sollte es Zweifel an Deiner Arbeitsunfähigkeit geben (damit würde man Deinem Arzt quasi ein "Gefälligkeits-Attest" unterstellen!) könnte theoretisch der Medizinische Dienst der Kassen eingeschaltet werden.
Also ist es gar nicht so widersprüchlich, wie es im ersten Moment ausschaut.
Du bist dem Grunde nach erwerbsfähig, derzeit aber arbeitsunfähig.
Solange Du krank geschrieben bist, hat SB schlicht Sendepause!
Und bitte SB bloß nicht, zum "richtigen" Doc geschickt zu werden.
Das wird erst interessant, wenn Du voraussichtlich nicht mehr/nicht mehr in vollem Umfang arbeiten kannst, hat mit aktueller AU aber nix zu tun.
@ RZ
Der "richtige" Doc, das war, wenn ich an "meine" Stadt denke, glatt ein Schenkelklopfer
Es gibt hier derzeit eine (!) Feld/Wald/Wiesenärztin, die für Alles zuständig ist!
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fG
Christine
Hallo Christine:
Ich wollte PN schicken, das ging NOCH nicht.
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Alt 11.06.2011, 13:56   #14
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Leonhard_
Standard AW: gegensätzliche Aussagen

Zitat von Christine Vole 2010 Beitrag anzeigen
Hallo Leonhard und willkommen im Forum

ich glaube, das muss jetzt ein wenig aufgedröselt werden.
Du bist aktuell arbeitsunfähig = krankgeschrieben
Der Ärztliche Dienst kann aber lediglich Deine Erwerbsfähigkeit feststellen ( besser, eigentlich sollte er es können, aber...)
Das sind 2 Paar Schuhe!
Der ÄD kann die Krankschreibung nicht ausser Kraft setzen, solange Du au bist, bist Du au, Punkt!
Sollte es Zweifel an Deiner Arbeitsunfähigkeit geben (damit würde man Deinem Arzt quasi ein "Gefälligkeits-Attest" unterstellen!) könnte theoretisch der Medizinische Dienst der Kassen eingeschaltet werden.
Also ist es gar nicht so widersprüchlich, wie es im ersten Moment ausschaut.
Du bist dem Grunde nach erwerbsfähig, derzeit aber arbeitsunfähig.
Solange Du krank geschrieben bist, hat SB schlicht Sendepause!
Und bitte SB bloß nicht, zum "richtigen" Doc geschickt zu werden.
Das wird erst interessant, wenn Du voraussichtlich nicht mehr/nicht mehr in vollem Umfang arbeiten kannst, hat mit aktueller AU aber nix zu tun.
@ RZ
Der "richtige" Doc, das war, wenn ich an "meine" Stadt denke, glatt ein Schenkelklopfer
Es gibt hier derzeit eine (!) Feld/Wald/Wiesenärztin, die für Alles zuständig ist!
Theoretisch gibt es den PD, diese Stelle ist seit einem Jahr vakant, da -O-Ton- sich niemand findet, der für das schmale Geld dort arbeiten möchte...

fG
Christine
Hallo Christine:
Wird man nicht nach einer Weile Krankschreibung zum Sozialamt geschickt?
Gruss
Leonhard_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2011, 14:20   #15
Christine Vole 2010
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Standard AW: gegensätzliche Aussagen

Hai

Zitat von Leonhard_ Beitrag anzeigen

Ja, du hast Recht, der med. Dienst sollte meine Erwerbsfähigkeit/Unf. feststellen.

Ich bin für mehr als 7 Monate krank geschrieben.
Ich bin aufgrund der Beschwerden erwerbsUNfähig.
Hmm, das wiederum kann Dein Behandler nicht feststellen, und genau deswegen wurde ja der ÄD involviert.Alternativ wäre eine Begutachtung möglich gewesen durch einen Doc, der für die Rentenversicherung tätig wird.
Wurde Dir ein Rentenantrag nahe gelegt?
Hast Du das GA des ÄD in Kopie erhalten?
Wenn ja, was steht drin bzgl. Deiner "Noch-Möglichkeiten"?

Zitat von Leonhard_ Beitrag anzeigen
Wie sollte ich jetzt vorgehen?
Du, ich kann nur schreiben, wie ich vorgehen würde/vorgegangen bin.Das hat keinen Ausschließlichkeitsanspruch
Es ist so, dass Du durch das GA als solches noch nicht beschwert bist.Erst dann, wenn dieses GA die Grundlage stellt für einen Dich belastenden Verwaltungsakt, kannst Du im Rahmen von Widerspruch/Klage dagegen angehen, immer bedenken, das GA als solches ist kein Verwaltungsakt.
Ich würde zunächst einmal den Ball schlicht flach halten, keine schlafenden Hunde wecken.
Solltest Du eine Berentung in Erwägung ziehen, beantragen.
Dann bleibt abzuwarten, wie die DRV entscheidet.
Kleiner Tip am Rande:
suche mal nach Beiträgen von @ Doppeloma, die erklärt das Alles supergut!

Zitat von Leonhard_ Beitrag anzeigen
Wird der Med. Dienst der Krankenkasse auch bei Harz-4-Empfängern eingeschaltet?
Gruss
Da kann ich ja auch nur für mich/meine Beistandserfahrung sprechen, ein klares Nein somit.
Dürfte möglicherweise auch ein etwas "heißes Eisen" sein, da quasi damit der Behandler als gefällig und /oder doof hingestellt wird.
Vielleicht hat hier jemand schon mal Erfahrung als Elo damit gemacht, ich kenne es nur bei Erwerbstätigen.Aber theoretisch ist es durchaus möglich.

Grad gelesen:
Wenn Deine Erwerbsunfähigkeit (länger als 6 Monate) festgestellt ist, kann eine Verschiebung zum Sozialamt erfolgen.
Aber auch da gibt es verschiedene Varianten.
Grob, wenn Du dem Grunde nach erwerbsfähig bist mit Einschränkungen, so dass Dir der Arbeitsmarkt weitestgehend verschlossen ist, kann eine Bewilligung der sog. Arbeitsmarktrente erfolgen.
Dann bleibst Du dennoch "Kunde" des JC.
Ansonsten, ohne diese Form der EM-Rente, würdest Du bei einer festgestellten Erwerbsfähigkeit unter drei Stunden in das SGB 12 fallen, sprich Sozi.
So wie ich Dich verstanden habe, hat man Dir aber seitens ÄD Erwerbsfähigkeit attestiert ??

fG
Christine
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Alt 11.06.2011, 14:23   #16
gelibeh
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Standard AW: gegensätzliche Aussagen

Das könnte man werden, wenn derAmtsarzt gesagt hätte, auf sehr lange Zeit nicht erwerbsfähig, aber das hat der ja gerade nicht gesagt. Also hat die ARGE weiter zu zahlen.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2011, 14:30   #17
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Standard AW: gegensätzliche Aussagen

Zitat von Christine Vole 2010 Beitrag anzeigen
Hai



Hmm, das wiederum kann Dein Behandler nicht feststellen, und genau deswegen wurde ja der ÄD involviert.Alternativ wäre eine Begutachtung möglich gewesen durch einen Doc, der für die Rentenversicherung tätig wird.
Wurde Dir ein Rentenantrag nahe gelegt?
Hast Du das GA des ÄD in Kopie erhalten?
Wenn ja, was steht drin bzgl. Deiner "Noch-Möglichkeiten"?



Du, ich kann nur schreiben, wie ich vorgehen würde/vorgegangen bin.Das hat keinen Ausschließlichkeitsanspruch
Es ist so, dass Du durch das GA als solches noch nicht beschwert bist.Erst dann, wenn dieses GA die Grundlage stellt für einen Dich belastenden Verwaltungsakt, kannst Du im Rahmen von Widerspruch/Klage dagegen angehen, immer bedenken, das GA als solches ist kein Verwaltungsakt.
Ich würde zunächst einmal den Ball schlicht flach halten, keine schlafenden Hunde wecken.
Solltest Du eine Berentung in Erwägung ziehen, beantragen.
Dann bleibt abzuwarten, wie die DRV entscheidet.
Kleiner Tip am Rande:
suche mal nach Beiträgen von @ Doppeloma, die erklärt das Alles supergut!



Da kann ich ja auch nur für mich/meine Beistandserfahrung sprechen, ein klares Nein somit.
Dürfte möglicherweise auch ein etwas "heißes Eisen" sein, da quasi damit der Behandler als gefällig und /oder doof hingestellt wird.
Vielleicht hat hier jemand schon mal Erfahrung als Elo damit gemacht, ich kenne es nur bei Erwerbstätigen.Aber theoretisch ist es durchaus möglich.

Grad gelesen:
Wenn Deine Erwerbsunfähigkeit (länger als 6 Monate) festgestellt ist, kann eine Verschiebung zum Sozialamt erfolgen.
Aber auch da gibt es verschiedene Varianten.
Grob, wenn Du dem Grunde nach erwerbsfähig bist mit Einschränkungen, so dass Dir der Arbeitsmarkt weitestgehend verschlossen ist, kann eine Bewilligung der sog. Arbeitsmarktrente erfolgen.
Dann bleibst Du dennoch "Kunde" des JC.
Ansonsten, ohne diese Form der EM-Rente, würdest Du bei einer festgestellten Erwerbsfähigkeit unter drei Stunden in das SGB 12 fallen, sprich Sozi.
So wie ich Dich verstanden habe, hat man Dir aber seitens ÄD Erwerbsfähigkeit attestiert ??

fG
Christine
Hallo Christine:

Noch mal Danke für die tolle Antwort.

Mir hat die SB nur am Telefon gesagt, dass das Gutachten "Etwas anderes" sagt.
Ich weiss jetzt nicht, ob ich am Dienstag zur ARGE trotz Kranschreibung hingehen kann und das Gutachten holen kann?
Schickt die SB das Gutachten den Betroffenen nicht zu?
Ein Rentenantrag ist noch nicht gestellt.
Ich würde von meiner Seite wünschen, dass ich bis zur Aufarbeitung der Sachen, die mich krank gemacht haben, beim Sozialamt wäre.
Wenn ich auch nur einwenig auf die Beine komme, werde ich wieder ins Berufsleben einsteigen.

Soll ich am Dienstag hingehen?
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Alt 11.06.2011, 14:33   #18
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Das könnte man werden, wenn derAmtsarzt gesagt hätte, auf sehr lange Zeit nicht erwerbsfähig, aber das hat der ja gerade nicht gesagt. Also hat die ARGE weiter zu zahlen.

Hallo gelibeh:
Danke für Antwort.

Mir hat die SB nur am Telefon gesagt, dass das Gutachten "Etwas anderes" sagt.
Ich überlege am Dienstag trotz der Krankschreibung hinzugehen.
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Alt 11.06.2011, 14:39   #19
gelibeh
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Lass Deinen Arzt das Gutachten anfordern. Teil A und Teil B. Wenn Du da wirlich hingehen willst, solltest Du das bitte mit einer Begleitung tun. Vier Ohren hören mehr als zwei.
Auf irgendwelches Gelaber einer SB gebe ich nicht viel, alles schriftlich vorliegen haben.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 11.06.2011, 14:46   #20
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Warum willst denn da hingehen?

Du bist AU - brauchst also nicht mal einer Einladung folgen...
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Alt 11.06.2011, 14:51   #21
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Lass Deinen Arzt das Gutachten anfordern. Teil A und Teil B. Wenn Du da wirlich hingehen willst, solltest Du das bitte mit einer Begleitung tun. Vier Ohren hören mehr als zwei.
Auf irgendwelches Gelaber einer SB gebe ich nicht viel, alles schriftlich vorliegen haben.
Hallo gelibeh:
Danke Schön.

Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Warum willst denn da hingehen?

Du bist AU - brauchst also nicht mal einer Einladung folgen...
Hallo kiwi: ich wollte das Gutachten holen, deswegen.
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Alt 11.06.2011, 14:53   #22
gelibeh
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Deine SB darf nur den, ich glaub, Teil B haben. Der Teil A mit den detaillierten Diagnosen geht sie nichts an. Wenn sie den auch hat, würde ich dem Amtsarzt aber auf die Füße treten.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 11.06.2011, 14:54   #23
Christine Vole 2010
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Standard AW: gegensätzliche Aussagen

Hi,

nicht erschrecken, ich habe die Profilnachricht (für jeden hier lesbar)gaaanz schnell gelöscht, da "sprechen" wir liebe per PN, sobald Du das kannst

Zitat von Leonhard_ Beitrag anzeigen
Hallo Christine:

Noch mal Danke für die tolle Antwort.

Mir hat die SB nur am Telefon gesagt, dass das Gutachten "Etwas anderes" sagt.
Ich weiss jetzt nicht, ob ich am Dienstag zur ARGE trotz Kranschreibung hingehen kann und das Gutachten holen kann?
Schickt die SB das Gutachten den Betroffenen nicht zu?
Bitte beantrage nachweislich schriftlich beim ÄD beide ! Teile des GA. SB bekommt nur Teil B, da sollten keine Details drinstehen, Betonung auf sollten, da es i.d.R. nicht beachtet wird
Und Teil A ist für Dich interessant!

Zitat von Leonhard_ Beitrag anzeigen
Ein Rentenantrag ist noch nicht gestellt.
Ich würde von meiner Seite wünschen, dass ich bis zur Aufarbeitung der Sachen, die mich krank gemacht haben, beim Sozialamt wäre.
Wenn ich auch nur einwenig auf die Beine komme, werde ich wieder ins Berufsleben einsteigen.

Soll ich am Dienstag hingehen?
Rente beantragen! Bis hierüber eine Entscheidung (die auch widerspruchsfähig ist) ergangen ist, bleibst Du beim JC, aber ohne Behelligung.Ggfs. auch im Widerspruchsverfahren, wenn eine Rente abgelehnt wird.Ein wenig input ->
Verminderte Erwerbsfähigkeit

Und nein, setze Dich am Dienstag nicht weiterem Druck aus, bitte!
Das GA muss Dir zugänglich gemacht werden, notfalls eben durch die Post.

lG
Christine
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Alt 11.06.2011, 14:56   #24
gelibeh
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Ich glaub, bei einigen psychischen Erkrankungen bekommt man den Teil A nicht selber, aber dann kann der behandelnde Arzt den anfordern.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2011, 14:58   #25
Leonhard_->Emailproblem
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Leonhard_
Standard AW: gegensätzliche Aussagen

Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
Ich glaub, bei einigen psychischen Erkrankungen bekommt man den Teil A nicht selber, aber dann kann der behandelnde Arzt den anfordern.

Ich müsste dann mit dem Arzt und meiner Therapeutin sprechen.
Leonhard_ ist offline   Mit Zitat antworten
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Widersprüchliche Aussagen Regentropfen01 ALG II 0 11.05.2007 12:50
Unterschiedliche Aussagen, ich kann nimmer... Jersey ALG II 16 27.04.2007 00:15


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