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Start > > -> DRV beharrt auf STATIONÄRER Reha

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 20.01.2007, 22:37   #1
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ml
Standard DRV beharrt auf STATIONÄRER Reha

Heute habe ich auf mein x-tes Schreiben mit der Bitte um eine teilstationäre Reha Maßnahme und Nennung einer dafür geeigneten Klinik in Wohnortnähe endlich eine Antwort der DRV erhalten.

Zitat: "auch nach erneuter sozialmedizinischer Prüfung ... eine ambulante Reha aus medizinischen Gründen NICHT indiziert ist."

:dampf:

Dann noch die Nennung von 4 Alternativkliniken die alle hunderte von Kilometern vom Wohnort entfernt liegen und die Bitte die Entscheidung schriftlich mitzuteilen.

Ich habe denen schon meine Entscheidung zu einer stationären Reha mitgeteilt - ich werde DEFINITIV nicht dort hingehen. Und ist es nicht eine komplette Fehlbehandlung für einen psychisch labilen Menschen diesen aus seiner vertrauten für ihn sicheren Umgebung herauszureißen, ihn in eine Maßnahme zu stecken und die ganze Therapie OHNE Einbeziehung des Umfelds vorzunehmen? Völlig daneben ist das aber wie!

Mein behandelnder Psychiater wollte mich sogar letztes Jahr schon dazu drängen mich wieder um Arbeit zu kümmern da meine krankheit ja eine Arbeitstätigkeit nicht ausschließen würde. Und die DRV besteht trotz alledem auf einer stationären Reha?

Ich werde bei der DRV am Montag morgen gleich anrufen und hinterfragen welche medizinischen Indikationen eine teilstationären Reha Maßnahme denn ausschließen. Ich vermute die wärmen uralten Mist auf, welchen ich schon lange im Griff habe und reiten darauf rum. Diese Vermutung gründet sich auf die Klinikauswahl die IMMER eine entsprechende Abteilung aufweisen können.

Kann ich die DRV eigentlich irgendwie dazu zwingen, daß eine komplett neue Begutachtung durchgeführt wird OHNE Einbeziehung irgendwelcher ollen Kamellen die sich seit Jahren schon erledigt haben?

Da mein Krankengeld im November ausgelaufen war - siehe alter Post von mir - bin ich zum Arbeitsamt und habe dort dann ALGI beantragt wegen Erwerbsunfähigkeit. Das Arbeitsamt hat mich dann auch begutachten lassen vom medizinischen Dienst und dem psychologischen Dienst. Laut beiden Gutachten kann ich meinen zuletzt ausgeübten Beruf - IT-Entwickler/Programmierer - nicht mehr ausüben.

Ich wurde dann innerhalb der Arbeitsagentur zur Reha Beraterin weitergereicht. Mit dieser hatte ich auch bereits ein Gespräch und habe gemeinsam mit ihr die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben beantragt. Laut Auskunft der Dame wird diese jedoch nur dann auch durchgeführt wenn ich vorher eine medizinische Reha absolviert habe. Ist dies so richtig oder kann man diese Maßnahmen auch ohne vorherige Reha aufnehmen?

Nun kommt es nämlich - nach meinem letzten Termin bei der Reha Beraterin lag ein Schreiben der Arbeitsagentur in meinem Postkasten:

Zitat: "Laut des medizinischen Gutachtens sind sie VOLLSCHICHTIG mit Einschränkungen arbeitsfähig"

:|

Ich habe da natürlich gleich der Reha Beraterin angerufen und nachgehakt was dies soll, sie wollte sich erkundigen und mich zurückrufen doch aufgrund des Umzugs der Arbeitsagentur vor und über Weihnachten konnte Sie mir keine Auskunft geben.

Als ich nun Anfang Januar angerufen habe um meinen Urlaub zu beantragen (ich muß raus aus diesem Irrenhaus Deutschland!) sagte die Dame mir sie hätte das mit dem oben erwähnten Schreiben nicht vergessen und sie möchte mit mir vor meinem Urlaub nochmals einen Termin machen. Dieser Termin ist erst am 1. Februar und nun weiß ich nicht mehr weiter.

Also Hauptfragen:

1) Wie bekomme ich die DRV dazu Ihr Urteil über mich zu überdenken und mir eine teilstationäre Maßnahme zu genehmigen?
2) Ist es möglich - nach Anforderung der Gutachten und Unterlagen - das gemachte Gutachten anzufechten und ein eigenes/neues Gutachten erstellen zu lassen welches eine teilstationäre Maßnahme als empfohlen erachtet?
3) Kann ich eine Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben von der Arbeitsagentur auch dann bekommen wenn ich keine medizinische Reha gemacht habe?

Gruß
ml ist offline  
Alt 21.01.2007, 01:57   #2
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MissMarple
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also Widerspruch hast du sicherlich schon eingelegt, oder ?!
Evtl dabei auch ein Schreiben eines Arztes, der die teilsationäre Reha unterstützt ?

Ich persönlich empfinde die vollstationäre Reha als gar nicht sooo schlecht, da du komplett von der ARGE in der Zeit weg bist, von der RV ÜBergangsgeld erhälst ( so war es zumindest mal )
ggf in dieser Reha und dem dortigen Sozialdienst auch weitere Urteile in Punkto Arbeits-und Erwerbsfähigkeit fallen könnten.

Ich selbst wollte seinerzeit krampfhaft in eine andere Klinik als vorgeschlagen, was durchweg abgeschmettert wurde.
Ich stand dieser Zeit im Krankengeldbezug und als Krone drohte mir die KV dann noch mein Krankengeld auszusetzen, bis ich eine Reha antrete !
( Ablehnung von angebotener Maßnahme, § 60 Mitwirkungspflicht bla bla )

Wenn du Pech hast, könnte das AA dir vielleicht auch noch so kommen. Gehe daher nur soweit, dass du dir am Ende nicht selbst ins Knie schiesst würde ich sagen!
Mit Geldern kürzen ist man nämlich schnell wie wir wissen.

MissM.
__

Ich gebe hier lediglich meine persönlich Meinung und Erfahrungen wieder.

Manchmal ist etwas PISA und Dummheit gar nicht so schlecht. Unvorstellbar was im Land los wäre, wenn die Leute endlich kapieren würden was um sie herum so passiert. (Volker Pispers)
MissMarple ist offline  
Alt 21.01.2007, 03:03   #3
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Hallo,

ich habe schon zum x-ten mal widerspruch eingelegt, doch die DRV beharrt auf der stationären Maßnahme die ich angesichts meines gesundheitszustandes für extrem übertrieben - ja sogar eher noch schädlich halte.

Mir ist leider nicht bekannt auf welchen Diagnosen die DRV meine "Krankheit" als so dramatisch empfunden hat, daß ich wegen Kognitiven Störungen und anderen leichten psychischen problemen in eine stationäre Behandlung muß. Die Maßnahme kann im gleichen Umfang hier vor Ort in einer teilstationären Klinik erfolgen - das einzige was wegfällt ist der übernachtungs und gemeinsam den abend gestalten kram. Ich komm mit meinem Leben prima zurecht und brauche keine Hilfe um mich wieder zurechtzufinden.

Ausserdem bin ich der Meinung eine sinnvolle Behandlung von Psychosomatischen Beschwerden kann NUR unter Einbeziehung der Familie erfolgen und sollte im Alltag geschehen - außer derjenige ist eine Gefahr für sich und/oder seine Umwelt. Was nützt es jemanden 6 oder mehr wochen aus dem realen leben rauszuholen in welchem er sich gut zurechtfindet, seinen kompletten tagesablauf zu zerstören und ihn auch noch vom einzigen ort wegzureißen an dem es ihm gut geht?

Dank BU Fürsorge können die vom Arbeitsamt mich im Extremfall auch kreuzweise, aber ich denke da ich vom medizinischen dienst dort als arbeitsfähig begutachtet worden bin können die mich ja nicht zu einer stationären maßnahme zwingen ohne ein erneutes gutachten zu machen mit welchem mir die erwerbsunfähigkeit wieder attestiert wird.

Meine Freundin ist auch wegen psychischen problemen in behandlung, ein solches rausreißen und voneinander trennen würde sich also auch negativ auf sie auswirken und ihre behandlung zu nichte machen. Sie hilft mir bei meiner Behandlung und ich unterstütze sie - dadurch hat man das Gefühl noch etwas zu tun - etwas wichtiges. Um Haustiere muß ich mich nebenbei auch noch kümmern!

Eine stationäre Maßnahme ist zu 100% ausgeschlossen - da bin ich nicht flexibel! Und das steht auch nicht zur Debatte und es wird auch nie zur Debatte stehen.

Aber zurück zu meinen 3 Hauptfragen - hat jemand hier Erfahrungen wie man seinen doch sehr berechtigten Forderungen Nachdruck verleihen kann?
ml ist offline  
Alt 21.01.2007, 12:12   #4
Kaleika
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Hallo ML,
ich kann Deine Entscheidung, keine stationäre Reha machen zu wollen, gut nachvollziehen. Dies sollte auch so von Deiner Krankenkasse respektiert werden! Was nützte Dir eine erzwungenen Maßnahme? Vor lauter berechtigter Empörung würdest Du Dich auf kein therapeutisches Angebot einlassen.
Ich persönlich stehe diesen stationären Maßnahmen sehr skeptisch gegenüber, weil ich Krankenhäuser hasse, mich dort meiner Persönlichkeit beraubt fühle, in den Dreibettzimmern, dem schlechten Essen, den Ärzten, die ich mir nicht selber aussuchen kann usw.
Andererseits habe ich auch schon von anderen gehört, denen eine solche Behandlung wirklich geholfen hat.Es hängt wohl maßgeblich von der Bereitschaft dazu ab. Aber Deine Entscheidung steht ja.
Ich glaube, diese stationäre Behandlung will einen extra aus den alten Mustern herausholen, damit man neue Wege lernen kann, mit sich und anderen umzugehen, die für einen selbst vielleicht günstiger sind.
Kaleika
Kaleika ist offline  
Alt 21.01.2007, 13:15   #5
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MissMarple
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@ml
um die Vorgänge der DRV erst einmal besser nachvollziehen zu können und Ansatzpunkte zu haben, bitte dort schriftlich um eine Kopie des ärztlichen Gutachtens in Bezug Rehabilitation.
Vielleicht kommt dann schon etwas Licht ins Dunkel.

Bisher wurden mir meine Gutachten immer ohne Probleme als Kopie übersandt.

MissM.
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Ich gebe hier lediglich meine persönlich Meinung und Erfahrungen wieder.

Manchmal ist etwas PISA und Dummheit gar nicht so schlecht. Unvorstellbar was im Land los wäre, wenn die Leute endlich kapieren würden was um sie herum so passiert. (Volker Pispers)
MissMarple ist offline  
Alt 21.01.2007, 13:25   #6
Urviech
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Zitat:
1) Wie bekomme ich die DRV dazu Ihr Urteil über mich zu überdenken und mir eine teilstationäre Maßnahme zu genehmigen?
2) Ist es möglich - nach Anforderung der Gutachten und Unterlagen - das gemachte Gutachten anzufechten und ein eigenes/neues Gutachten erstellen zu lassen welches eine teilstationäre Maßnahme als empfohlen erachtet?
3) Kann ich eine Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben von der Arbeitsagentur auch dann bekommen wenn ich keine medizinische Reha gemacht habe?
1.) Du kannst ein neues Gutachten beantragen (weis nicht ob man das fordern kann, deswegen beantragen) und zwar von einem unabhängigen Gutachter. Wenn das anders ausfällt, dann gut, sollen die sich untereinander streiten, wenn es genauso ausfällt, dann nicht so gut, denn dann kann die Möglichkeit bestehen, das Du trotzdem da rein solltest (zwingen kann man Dich nur, wenn man Dir die "Geschäftsfähigkeit" oder wie das heisst entzieht, also dann auf "richterliche Anordnung)

2.) Widerspruch kannst Du einlegen, denn es ist ja nur ein Gutachten.

3.) "Eingliederungszuschüsse" gibt es dann auch, bekommt auch jeder Langzeiterwerbslose, allerdings kann ich jetzt nicht sagen, wo es mehr oder länger Zuschüsse gibt.

Es gibt bestimmt auch noch mehrere andere Möglichkeiten, die ich jetzt nichts weis. Aber Du solltest Dir dann sicher sein, ob Du als "Reha-" oder "Normalfall" behandelt werden willst.

Ansonsten schliesse ich mich meinen VorschreiberInnen an.
 
Alt 22.01.2007, 15:40   #7
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Hallo,

erst einmal Danke für die Antworten und es ist schön daß jemand meine Entscheidung nachvollziehen kann! Meine alten Muster habe ich von selbst durchbrochen und mich neu ausgerichtet. Gerade deshalb habe ich keinerlei Elan mir das von mir und meiner Freundin aufgebaute Gefüge zerstören zu lassen nur weil jemand denkt man muß das so machen wie wir (die DRV) das denken.

Ich habe soeben bei der DRV angerufen - das Ergebnis wusste ich ja davor schon :laber:

Zitat:

"Die DRV will doch nur für sie die bestmögliche Behandlung..."
- Und wenn ich die nicht mache bekomm ich gar keine?

"Laut Ihrem Gesundheitszustand ist dies von unserem Arzt nicht indiziert..."
- Und welcher Gesundheitszustand ist denn indiziert? Keine Antwort!

"Reichen Sie Widerspruch ein, dann wird das von der zentralen Widerspruchsstelle geprüft"
- Und DAS wusste ich eh schon davor :|

15 Minuten telefoniert und ich bin genauso schlau wie zuvor - nur um 1,80 Euro ärmer :daumen:

Auf Nachfrage WELCHE krankheit(en) denn bei Ihnen für mich eingetragen sind konnte mir die Dame keine Antwort geben - dürfte sie wahrscheinlich auch gar nicht wegen ärztlicher Schweigepflicht, etc.

Das Ergebnis - ich werde erneut (zum 3 oder 4 mal) Widerspruch einlegen und nochmals begründen warum ich keine stationäre Reha machen werde. Desweiteren werde ich die Unterlagen anfordern aufgrund welcher mein Krankheitszustand festgelegt worden ist, notfalls diese dann auch wieder anfechten da 100% wieder falsche Dinge drinstehen wie beim Entlassungsbericht der Tagesklinik! Ausserdem werde ich beim Arbeitsamt mein vom medizinischen und psychologischen Dienst erstelltes Gutachten anfordern und dem Widerspruch beilegen.

Das sich meine Behandlung dann wieder unsinnigerweise um Wochen verzögert ... ich sag da nur "beste Behandlung"!

Auf jeden Fall werde ich in diesem Schreiben noch erwähnen, daß ich mich bei erneutem negativen Beschluß an einen Fachanwalt wenden werde der mir bei den weiteren Schritten zur Seite steht - vielleicht hilft ja die Drohung mit schwereren Geschützen schon aus.
ml ist offline  
Alt 16.05.2007, 13:23   #8
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Hallo,

habe heute ein Schreiben der DRV bekommen!

Der Widerspruch wurde zurückgewiesen, da aufgrund der Schwere meiner Krankheit einzig und allein eine stationäre Maßnahme mit Erfolgsaussicht durchgeführt werden könnte. Achja meine Unterlagen die ich vor 2 Wochen etwa zur DRV gesandt habe wurden dann denke ich mal auch nicht berücksichtigt, daraus geht hervor, daß sich mein Gesundheitszustand stabilisiert hat und ich eine berufliche Reha antreten könnte!

Jetzt bleibt mir wohl dann doch nur noch der Weg über das Sozialgericht!

Ich würde ja gern auf die medizinische Reha verzichten, da es mir ausgesprochen gut geht. Doch leider werde ich aus den Aussagen der Arbeitsagentur nicht schlau - am Anfang wurde mal gesagt die medizinische Reha wäre Pflicht um eine berufliche Reha zu bekommen und nach einigen Gesprächen nun hört es sich für mich so an, als ob eine begleitende Psychologische Beratung während der Umschulung auch ausreichen würde. Ich muß dann mal beim nächsten Termin Nägel mit Köpfen machen und es mir schriftlich geben lassen, daß mir die Umschulung genehmigt ist. Doch die Klage vor dem Sozialgericht muß ich auf jeden Fall auch führen, da falls das Arbeitsamt nun plötzlich doch wieder anderer Meinung ist ich nicht komplett gearscht bin und am Ende doch noch klein beigeben muß.

Gibt es zur Klage vor dem Sozialgericht irgendwelche Muster von denen ich mich für meine Klage inspirieren lassen könnte?

Gruß
ml ist offline  
Alt 31.05.2007, 15:38   #9
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Hallo,

hat denn keiner von euch irgendwelche Seiten mit Musterschreiben was man in der Klage vor dem Sozialgericht schreiben soll?

Ich hab keine Ahnung was ich da reinschreiben soll und so langsam wirds arg dringend!

Danke für eure Hilfe schon vorab!

Gruß
ml ist offline  
Alt 31.05.2007, 18:10   #10
Heiko1961
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Heiko1961
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Zitat von MissMarple Beitrag anzeigen
@ml
um die Vorgänge der DRV erst einmal besser nachvollziehen zu können und Ansatzpunkte zu haben, bitte dort schriftlich um eine Kopie des ärztlichen Gutachtens in Bezug Rehabilitation.
Vielleicht kommt dann schon etwas Licht ins Dunkel.

Bisher wurden mir meine Gutachten immer ohne Probleme als Kopie übersandt.

MissM.
Hast du das wenigstens schon beherzigt? Ohne die Gutachten kämpfst du gegen Windmühlen.
Du hast doch nichts in der Hand.
Heiko1961 ist offline  
Alt 05.06.2007, 01:09   #11
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Zitat von Heiko1961 Beitrag anzeigen
Hast du das wenigstens schon beherzigt? Ohne die Gutachten kämpfst du gegen Windmühlen.
Du hast doch nichts in der Hand.
Was heißt wenigstens schon?
Hört sich an als würde ich untätig hier rumsitzen!
Ich hab hier zig Gutachten und Medizinische Unterlagen von A-Z.

Das ärztliche Gutachten welches von der DRV angefertigt worden ist
habe ich vorliegen. Da steht leider drin, daß eine stationäre Reha
erforderlich wäre.

Am Mittwoch habe ich jedoch einen Termin bei der Arbeitsagentur
wegen meiner Umschulung. Nach letztem Kenntnisstand meinerseits
würde es der Dame der Reha Abteilung auch ausreichen wenn ich
eine begleitende psychologische betreuung habe - wie dies im
gutachten des berufsförderungswerks steht in welchem ich 2 Wochen
getestet worden bin. Dort meinte der Psychologe, daß eine stationäre
Maßnahme bei mir nicht notwendig wäre so wie ich mich präsentiere.
Auf jeden Fall möchte ich von der guten Dame am Mittwoch wissen
ob ich nun im September die Umschulung beginnen kann, da ich

a) mir einen Psychologen zur begleitenden Psychotherapie gesucht
b) mich beim Maßnahmeträger vorgestellt und als Interessent eintragen habe lassen

Beides war von Ihr gewollt und so wie ich es verstanden habe die
einzige Bedingung für die Umschulung. Wenn ich am Mittwoch
die Zusage erhalte lasse ich die Sache mit der DRV ausser Acht
und beginne einfach die Umschulung.

Ich beharre dann hier jetzt einfach auf dem letzten aktuellen Gutachten
welches über mich erstellt worden ist und welches den Schluß zulässt,
daß ich insoweit belastbar wäre und eine Umschulung mit Psychologischer
Begleitung ohne Probleme durchstehe.
ml ist offline  
Alt 05.06.2007, 10:23   #12
Schnuckel->Emailproblem
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Schnuckel
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Also ich schliesse mich MissMarple an. Eine stationäre Reha ist wirklich nicht das verkehrteste. Und ich finde nicht, dass man das mit einem Krankenhaus vergleichen kann.
Also ich war für 2 Monate im Saarland..in einer Psychosomatischen Rehaklinik...und die ist klasse. Maximal 2- Bettzimmer, ganz toll eingerichtet...Naturholzmöbel, freundlich gestrichene Wände, Pflanzen, Balkon, Fernsehraum, Schwimmbad, Sauna, Fitnessraum, Ruheräume..
Die Landschaft...wirklich ein Traum. Wie gemalt..ein paar Fussschritte von der französischen Grenze entfernt.
Ich hatte alle erdenklichen Freiheiten. Nach den Anwendungen stand der Tag zur freien Verfügung. Ausgang unter der Woche bis 23 Uhr, am Wochenende bis 00.00 Uhr...oder man konnte auch mal über´s Wochenende nach Hause.

Also von meiner Seite sehr zu empfehlen. Habe dort viel Kraft getankt für die Schlachten die hier so anstehen, und ich möchte dieses Jahr unbedingt nochmal hin.
__

Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.
Schnuckel ist offline  
Alt 05.06.2007, 17:00   #13
münchnerkindl->Emailproblem
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münchnerkindl münchnerkindl münchnerkindl
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Wieso um alles in der Welt machst Du denn was teilstationäres nicht über eine normale Krankenhauseinweisung??????????

Such Dir übers Netz alle in Frage kommenden Kliniken in Deiner Nähe vor (die evtl tagesklinische Angebote haben), mach dort Vorgespräche aus und hol Dir von Deinem Doc einfach einen Einweisungsschein.

Ich hab das auch mal angedacht, allerdings fand ich dann doch 2mal Täglich je 1 Stunde in öffentlichen Verkehrsmitteln bei Tagesklinik nerviger als die Unterbringung vor Ort.

Pfeif doch auf den Rentenversicherungsträger, für eine psychosomatische Klinik benötigst Du den nicht,. das geht alles über die normale Krankenversicherung.
münchnerkindl ist offline  
Alt 06.06.2007, 14:16   #14
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So heute gabs was neues - hab mit meiner Sachbearbeiterin
von der Arbeitsagentur ein Gespräch gehabt. Im Juli bekomm
ich einen neuen Termin und einen Bildungsgutschein! Da Sie
dies erst 8 Wochen vor der Maßnahme machen kann. Nur hab
ich leider vergessen mir das schriftlich geben zu lassen.

Sie hat mich noch an eine Institution verwiesen welche mir
während der Umschulung mit Rat und Tat zur Seite stehen
soll. Dort habe ich meinen Termin am Montag den 11. Juni.

Ich denke daher ich werde die Klage vor dem Sozialgericht
nicht einreichen, sondern mich auf die Zusage verlassen
und dann wie schon gesagt eine begleitende psychologische
Unterstützung in Anspruch nehmen.

Falls ich irgendwann später eine intensivere Behandlung
benötigen sollte kann ich ja nochmal über die Klinik in
welche ich wollte bei der Krankenkasse oder bei der
Rentenversicherung einen Antrag stellen.

@Schnuckel
Meine neue Umgebung die ich mir hier eingerichtet habe,
meine Freundin und meine Tiere geben mir mehr Kraft
als es eine schön eingerichtete Klinik könnte!

@münchnerkindl
In einer Tagesklinik war ich ja auch schon 2005, doch die
haben das damals noch schlimmer gemacht wie ich fand.
Ausserdem haben die meinen Entlassungsbericht voll
vermurkst - von vorn bis hinten falsche Aussagen die
ich niemals so gemacht hatte und Zeug weggelassen
was wichtig war, dafür die Betonung auf Dinge gelegt
die nicht wichtig sind... Mit ein Grund für die Probleme
mit der DRV jetzt! Ich möchte dann schon in eine richtige
Reha Klinik, nur eben teilstationär.
ml ist offline  
Alt 06.06.2007, 15:31   #15
münchnerkindl->Emailproblem
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Aber Teilstationär, das IST eine Tagesklinik. Was sollte denn sonst teistationär sein???
münchnerkindl ist offline  
Alt 07.06.2007, 23:36   #16
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Zitat von münchnerkindl Beitrag anzeigen
Aber Teilstationär, das IST eine Tagesklinik. Was sollte denn sonst teistationär sein???
Ganz einfach - ein anderes Programm! Es wird in einer teilstationären
medizinischen Reha genau das gemacht was in einer stationären
gemacht wird - nur eben daß man nicht dort übernachten muß!
In einer normalen Tagesklinik hat das Programm doch wesentlich
weniger Umfang. Ausserdem kann die Tagesklinik keine Gutachten
machen die dann von der DRV akzeptiert werden.
Und im Nachbarort gibt es eben eine Klinik welche die medizinische
Reha teilstationär durchführt, aber davon will die DRV nichts wissen...
ml ist offline  
Alt 17.07.2007, 12:07   #17
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So gestern war der Termin und ich habe KEINEN
Bildungsgutschein bekommen, weil das dapperte
Programm der Arbeitsagentur mal wieder wie so
oft nicht ging oder nicht so wie es sollte.

Die SB hat sich zig mal entschuldigt und mir
einen neuen Termin gegeben an welchem ich
den Gutschein abholen kann.

Auch ohne stationäre Reha als Voraussetzung!
ml ist offline  
Alt 17.07.2007, 12:32   #18
Kerstin_K
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KAnn er Dir den nicht zuschicken?
__

Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist offline  
Alt 18.07.2007, 08:58   #19
Paul-der-Panther->Emailproblem
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Paul-der-Panther
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Zitat von Kaleika Beitrag anzeigen
ich kann Deine Entscheidung, keine stationäre Reha machen zu wollen, gut nachvollziehen. Was nützte Dir eine erzwungenen Maßnahme? Vor lauter berechtigter Empörung würdest Du Dich auf kein therapeutisches Angebot einlassen.
Absolut!:icon_klarsch:

Ich würde mich gleichermaßen mit "Händen und Füßen" gegen eine stationäre Therapie zur Wehr setzen!

Ich freue mich, "ML", dass sich das Blatt in deine Richtung (mit der bewilligten "Maßnahme") zu drehen scheint.


Viel Glück!
Paul-der-Panther ist offline  
Alt 25.07.2007, 15:50   #20
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@Kerstin
Sie wollte mir den unbedingt persönlich übergeben.

@Paulchen Panther
Wenigstens gibt es Menschen die einen verstehen können! Danke!

@ALL
So heute war ich dann den Bildungsgutschein abholen. Und auf
einmal fängt die wieder mit lamentieren an, daß doch diese
Umschulung und der Beruf auch wieder streßig werden kann
und ob das denn das richtige sei.

Doch ich hab dann gekontert und Ihr zum bestimmt hundertsten
Mal erläutert welche Unterschiede zwischen dem alten und
dem angestrebten Beruf liegen.

Warum packen die Leute ALLES was mit IT zu tun hat immer
in eine Schublade? Ist doch alles das gleiche - weil sie keine
Ahnung von der Materie haben!

Ein Herzchirurg hat doch auch etwas anderes zu leisten als
jetzt ein Podologe und trotzdem sind beide im Bereich
Gesundheit tätig...

Naja ich glaub sie hat es dann heute endgültig verstanden!

Ich hab den Bildungsgutschein erhalten und mich sofort
zum Maßnahmeträger bewegt und mich angemeldet.
Nun gebe ich nachher gleich noch die ausgefüllten
Unterlagen zurück und freue mich auf den Beginn der
Umschulung am 3. September 2007!

Dickköpfigkeit zahlt sich eben doch manchmal aus ;)
ml ist offline  
Alt 09.08.2007, 12:30   #21
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Hallo Leute!

Heute hab ich wieder mal ein Schreiben der DRV erhalten.
Ich dachte ich packs nicht mehr!

Es wird HEUTE Bezug genommen auf Unterlagen welche
ich vor über 12 Wochen zur DRV gesandt habe! Das ist
doch eine bodenlose Frechheit sonders gleichen.

Diese Unterlagen wurden damals gesandt um bei der
Schiedsstelle vorgelegt zu werden - da sieht man mal
wie sehr die DRV im Interesse Ihrer "Kunden" handelt.
Denn ich vermute diese Unterlagen hat diese Stelle
nicht vorgelegt bekommen.

Ergebnis - TROTZ der Gutachten die mich als für
eine Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben fähig
erklären natürlich wieder - stationäre Therapie
was denn sonst! Und zusätzlich wird mir noch mit
Mitwirkungspflicht gedroht, ansonsten werden
Leistungen eingestellt!

ICH BEKOMM ABER GAR KEINE VON DEM SAUHAUFEN!

Nur gut, daß ich mich mit dem Arbeitsamt bereits
geeinigt habe und die Umschulung unter Dach und
Fach ist!

Am liebsten würd ich der DRV schreiben sie können
mich mal wo kein Licht hinkommt :-D

Stattdessen werde ich nur schreiben, daß ich von
einer Behandlung absehen werde. Zwangseinweisen
können die mich ja gottseidank nicht...
ml ist offline  
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