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Start > > -> erwerbsunfähig - wie geht es nun weiter? Was muss ich tun?

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 16.05.2011, 17:07   #1
Marcia->Emailproblem
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Marcia
Standard erwerbsunfähig - wie geht es nun weiter? Was muss ich tun?

Hallo,

ich bin neu hier und habe mich extra angemeldet, weil ich verwirrt bin und nicht weiß, was jetzt passiert.

Also, ich bin vom Fallmanager des Jobcenters nach einem Gespräch zum medizinischen Dienst geschickt worden. Der Termin war irgendwann in den letzten Wochen beim Gesundheitsamt unserer Stadt. Genau gesagt, waren es zwei Gutachter, ein Psychiater und eine Ärztin.

Der Psychiater hat mich erwerbsunfähig eingestuft. Ich wurde wenige Tage später sofort von der Leistungsabteilung des Jobcenters aufgefordert, einen Termin beim Sozialamt zu machen, zwecks Beantragung von Leistungen.

Dieser Termin hat sehr lange gedauert und ich weiß jetzt nach den ganzen Informationen gar nichts mehr.

Ich soll mich jetzt selber freiwillig krankenversichern, etc. Aber was ich nicht verstanden habe, ich soll Unterlagen von meinen Ärzten besorgen und es wird dann entschieden, inwieweit ich erwerbsunfähig bin und für wie lange.
Die Sachbearbeiterin hat gesagt, es könne sein, dass ich nochmals zu einem Gutachter muss. Hat das Gutachten vom Gesundheitsamt, angefordert vom Jobcenter denn gar kein Gewicht? Außerdem hatte ich für diesen Termin sowieso schon alle Unterlagen von den Ärzten, die ich hatte, eingereicht. Es wären eh dieselben Unterlagen.

Wofür sind diese Unterlagen? Wofür ist das zusätzliche Gutachten?Für das Sozialamt oder für ein anderes Amt? Mir ist schon klar, dass man mich abschieben möchte.

Ich bin 51 Jahre alt, und laut Rentenunterlagen, bekomme ich keine Erwerbsminderungsrente, da ich in den letzten 3 Jahren nicht eingezahlt habe. Und wenn ich was bekäme, wären es nur 150 Euro.

Wie geht das jetzt weiter. Was muss ich beachten? Gibt es Stolpersteine?

LG Marcia
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Alt 17.05.2011, 02:57   #2
Doppeloma
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Frage AW: erwerbsunfähig - wie geht es nun weiter? Was muss ich tun?

Hallo Marcia,

ich versuche mal einige deiner Fragen zu beantworten, denn in der Sozialhilfe kenne ich mich (noch) nicht so besonders gut aus, da melden sich hoffendlich noch andere User.

Trotzdem ist mir das eine oder andere aufgefallen, was SO irgendwie nicht passt.

Zitat:
Ich soll mich jetzt selber freiwillig krankenversichern, etc. Aber was ich nicht verstanden habe, ich soll Unterlagen von meinen Ärzten besorgen und es wird dann entschieden, inwieweit ich erwerbsunfähig bin und für wie lange.
Warum sollst DU das ALLES besorgen und WER will über deine Erwerbsfähigkeit entscheiden

Dazu ist normalerweise NUR die Rentenversicherung berechtigt!!!

Zitat:
Die Sachbearbeiterin hat gesagt, es könne sein, dass ich nochmals zu einem Gutachter muss. Hat das Gutachten vom Gesundheitsamt, angefordert vom Jobcenter denn gar kein Gewicht?
Diese Gutachten haben im Bezug auf eine rechtsgültige Feststellung dazu überhaupt KEIN Gewicht, denn dafür ist ausschließlich die Rentenkasse zuständig (DRV), WER soll denn dieses nächste Gutachten machen und für WELCHE Stelle???


Zitat:
Außerdem hatte ich für diesen Termin sowieso schon alle Unterlagen von den Ärzten, die ich hatte, eingereicht. Es wären eh dieselben Unterlagen.
Dann können die das doch (mit deiner Erlaubnis!) einfach an den nächsten Gutachter weitergeben???

Zitat:
Wofür sind diese Unterlagen? Wofür ist das zusätzliche Gutachten?Für das Sozialamt oder für ein anderes Amt? Mir ist schon klar, dass man mich abschieben möchte.
Diese Fragen KANN dir NUR die Stelle beantworten, die diese Unterlagen von dir verlangt, hast du dort irgendetwas unterschrieben, wenn JA, WAS

Verlange dort wo du warst eine Kopie davon, hast du selber überhaupt irgendwelche Unterlagen (Kopien) bekommen zu diesen ganzen Vorgängen ???

Zitat:
Ich bin 51 Jahre alt, und laut Rentenunterlagen, bekomme ich keine Erwerbsminderungsrente, da ich in den letzten 3 Jahren nicht eingezahlt habe. Und wenn ich was bekäme, wären es nur 150 Euro.
Das wäre erst mal durch einen entsprechenden Antrag zu klären, es kommt NICHT NUR auf die letzten 3 Jahre an, sondern DARAUF WANN deine Erwerbsminderung tatsächlich eingetreten ist.

Es ist also durchaus möglich, dass du die versicherungsrechtlichen Bedingungen für eine EM-Rente erfüllst, wurdest du denn GAR nicht zur Renten-Antragstellung aufgefordert

GENAU diese Feststellungen werden NACH einem EM-Renten-Antrag durch die DRV (und deren Gutachter!!!) erst gemacht und NUR was die DRV dann dazu feststellt ist (AUCH für ALLE Anderen!!!) gültig.

Da werden die Beitragsvoraussetzungen geprüft UND dein aktueller Gesundheitszustand und dann ergibt sich erst, ob du eine EM-Rente bekommen wirst oder NICHT.

Sozialamt /Arge und CO sind weder berechtigt, noch in der Lage das zu entscheiden, JAAA, die wollen dich wirklich NUR irgendwie hin und her schieben

Allerdings wird üblicherweise VORHER ein EM-Renten-Antrag verlangt, egal wie wenig Rente dabei für dich rauskäme, dieses Geld spart dann aber das Amt (welches auch immer!) an deiner staatlichen Geldleistung!

Ich finde es ziemlich unverfroren, dich mit so mangelhaften Informationen ans Sozialamt zu verweisen, denn da werden z.B. auch erst Verwandte angeschrieben, ob die dich nicht vielleicht "ernähren" könnten.
Hast du Kinder, leben deine Eltern noch, da wird man sich erkundigen, ob die nicht REICH genug sind !!!

Hast du jemanden dem du vertraust, den du zu einem erneuten Termin bei der Behörde mitnehmen kannst, du solltest da NICHT mehr ALLEINE hingehen, "vier Ohren hören mehr als zwei", mir kommt das alles nicht so ganz Geheuer vor

MfG Doppeloma
__

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Alt 17.05.2011, 10:29   #3
Marcia->Emailproblem
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Marcia
Standard AW: erwerbsunfähig - wie geht es nun weiter? Was muss ich tun?

Ich war nicht alleine dort, muss gleich mal fragen, ob das zweite ein Rentenantrag war, den ich unterschrieben habe. Das war nur ein Blatt, da stand nicht viel drauf. Die SB hat aber auch was von Rente erzählt. Leider war ich ein bisschen nervös.

Also, eine Kopie habe ich zuhause, von etwas, was ich unterschrieben habe, das war ein Antrag auf die Gewährung von Leistungen der Hilfe zum Lebensunterhalt nach SGBXII. Das sind fast zwei Seiten, in denen meine Lebensumstände umrissen werden (ich habe leider eine Wohnung, die zu teuer ist und es wird erwähnt, dass mir vom Jobcenter nur die angemessene Kaltmiete gezahlt wurde, ich aber aufgrund meiner gesundheitlichen Situation darauf angewiesen bin, diese Wohnung zu behalten, es steht dort sogar, dass ich im Tafelladen einkaufe und natürlich etwas über meine Erkrankung).
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Alt 17.05.2011, 20:46   #4
Muzel
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Standard AW: erwerbsunfähig - wie geht es nun weiter? Was muss ich tun?

Beim Fallmanager des Jobzentrums hast du mit Sicherheit keinen Rentenantrag unterschrieben. Der ist doch gar nicht in der Lage die vor formulierten Fragen zu beantworten, da hat man doch als Betroffener diverse Schwierigkeiten.
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Alt 17.05.2011, 23:36   #5
nordlicht22->Emailproblem
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Standard AW: erwerbsunfähig - wie geht es nun weiter? Was muss ich tun?

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Ich war nicht alleine dort, muss gleich mal fragen, ob das zweite ein Rentenantrag war, den ich unterschrieben habe. Das war nur ein Blatt, da stand nicht viel drauf. Die SB hat aber auch was von Rente erzählt. Leider war ich ein bisschen nervös.

Du unterschreibst irgendwelche Blätter, wo Du den Inhalt nicht einmal gelesen und geprüft hast??

Also, eine Kopie habe ich zuhause, von etwas, was ich unterschrieben habe, das war ein Antrag auf die Gewährung von Leistungen der Hilfe zum Lebensunterhalt nach SGBXII. Das sind fast zwei Seiten, in denen meine Lebensumstände umrissen werden (ich habe leider eine Wohnung, die zu teuer ist und es wird erwähnt, dass mir vom Jobcenter nur die angemessene Kaltmiete gezahlt wurde, ich aber aufgrund meiner gesundheitlichen Situation darauf angewiesen bin, diese Wohnung zu behalten, es steht dort sogar, dass ich im Tafelladen einkaufe und natürlich etwas über meine Erkrankung).

Du bist die perfekte Kundin für das Amt. Machst alles ohne Fragen zu stellen. Leichter können die es gar nicht haben.
Erfreulich allerdings das Du anscheinend bisher nicht dadurch benachteiligst wurdest. Wundert mich gerade, aber es kann ja durchaus auch gute Mitarbeiter dort geben.


Wenn die bisher so nett waren, frage doch einfach mal nach und bitte um Erklärung. Wir können hier nur spekulieren, was Dir nicht wirklich weiter helfen wird.
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Alt 18.05.2011, 01:40   #6
Doppeloma
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Frage AW: erwerbsunfähig - wie geht es nun weiter? Was muss ich tun?

Hallo Marcia,

Zitat:
Ich war nicht alleine dort, muss gleich mal fragen, ob das zweite ein Rentenantrag war, den ich unterschrieben habe. Das war nur ein Blatt, da stand nicht viel drauf. Die SB hat aber auch was von Rente erzählt. Leider war ich ein bisschen nervös.
Wer hat dich denn begleitet, viel genützt hat das ja offenbar nicht, wenn du trotzdem Sachen unterschreibst, wo du hinterher nicht mal weißt, WAS das gewesen ist

Von Sachen, die man irgendwo unterschreibt KANN/SOLLTE man IMMER eine Kopie verlangen, da hat man einen Anspruch drauf

Ein EM-Renten-Antrag hat ganz sicher MEHR (SEHR VIEL MEHR!) als EIN Blatt, ich habe selber schon mehr als einen ausgefüllt!

Ansonsten KANN ich mich den Vorschreibern nur anschließen, lass dir ALLES GENAU erklären, von den Leuten wo du gewesen bist, das ist ihre Pflicht!

MfG Doppeloma
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Alt 18.05.2011, 07:19   #7
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Marcia
Standard AW: erwerbsunfähig - wie geht es nun weiter? Was muss ich tun?

Ich war nicht bei der Fallmanagerin, sondern beim Sozialamt. Die SB vom Sozialamt ist mit mir alles durchgegangen, der Termin hat sehr lange gedauert und es wurde viel besprochen, von daher habe ich vieles vergessen.

So, ich habe noch einmal nachgefragt: Ich habe ein formloses Ersuchen um eine Rente unterschrieben, ob ich Rentenansprüche habe, die ärztlichen Unterlagen soll ich dem Sozialamt nachreichen. Diese Unterlagen zusammen mit dem Schriftstück des Ersuchens schickt die SB dann an das Rentenamt. Die Beurteilung des Gutachtens, die das Jobcenter im Auftrag gegeben hat, wird beigelegt.

Allerdings hat sich das mit der Sozialhilfe erst mal erledigt. Ich bekomme jetzt doch weiter ALGII, die haben sich umentschieden, weil noch nicht feststeht, ob ich dauerhaft erwerbssunfähig bin.

Von daher bin ich jetzt weiter krankenversichert und alles läuft wie bisher.

Wie lange kann das denn dauern, bis das Ersuchen um eine Rente bzw. das Überprüfen ob ich Rentenansprüche habe, bearbeitet ist?
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Alt 18.05.2011, 10:08   #8
alexander29->Emailproblem
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Standard AW: erwerbsunfähig - wie geht es nun weiter? Was muss ich tun?

Ich würde keine ärztlichen Unterlagen an das Sozialamt geben, die können sich die von deinen Ärzten besorgen, wenn du das erlaubst.
Du hast aber doch schon alle Unterlagen, die du hast, abgegeben, dann hat sich das ja erübrigt, bzw. das Rentenamt fordert die Unterlagen bei deinen Ärzten an.

Du hast einen Antrag auf SGB 12 (für erwerbsunfähige Personen) gestellt, da gelten aber die gleichen Mietobergrenzen wie beim ALG 2, deshalb verstehe ich nichte, dass die Wohnung auf einmal zu teuer ist, das kann nicht sein.

Ich weiss allerdings nicht, ob du ALG 1 oder ALG 2 bekommst.

Wenn du bei einer Krankenkasse versichert bist, ändert sich nichts, du brauchst dir keine neue zu suchen.

Das Rentenamt schickt dich dann zu einem Gutachter der Rentenversicherung ung der entscheidet dann, ob du erwerbsunfähig bist oder nicht.
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Alt 18.05.2011, 20:48   #9
Muzel
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Standard AW: erwerbsunfähig - wie geht es nun weiter? Was muss ich tun?

"Wofür sind diese Unterlagen? Wofür ist das zusätzliche Gutachten?Für das Sozialamt oder für ein anderes Amt? Mir ist schon klar, dass man mich abschieben möchte."
Ein Gutachten ist grundsätzlich für den Auftraggeber, frei nach dem Motto, dass, wer die Musik bestellt hat..
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Alt 19.05.2011, 10:27   #10
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Marcia
Standard AW: erwerbsunfähig - wie geht es nun weiter? Was muss ich tun?

Also, noch einmal nachgefragt. Es läuft so. Die Unterlagen werden an das Rentenamt weitergeleitet. Das wird wohl schon länger so gehandhabt. Das Rentenamt liest sich die Unterlagen durch und wenn Fragen sind, werden die Ärzte direkt um eine Stellungnahme gebeten. Man sagte mir, früher musste man zwecks Untersuchung durch den Arzt in die von uns etliche Kilometer entfernte Stadt des Regierungsbezirkes fahren, das wäre Münster, wo die Rentenversicherung sitzt. Heute macht man das auf diese Art, dass man einfach die Unterlagen weiter schickt. Der Arzt kriegt einen gar nicht mehr zu sehen, die entscheiden das oft nur anhand der Unterlagen.

Den Bescheid, was Sache ist, bekomme ich dann wieder vom Sozialamt. Für mich hört sich die Vorgehensweise auch seltsam an, da ich mir hier einige Beiträge durchgelesen und von so etwas noch nie gelesen habe. Auch hatte ich damals dem Jobcenter unterschrieben, dass ich meinen Ärzte von der ärztlichen Schweigepflicht entbinde.

Hmm, wenn derjenige, der die Musik bestellt hat, das Sozialamt ist, wollen die vielleicht in Wirklichkeit nur wissen, warum ich als erwerbsunfähig eingestuft wurde, auf wessen Grundlage der vom Jobcenter bestellte Amtsarzt diese Einschätzung abgegeben hat?
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Alt 19.05.2011, 16:30   #11
Muzel
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"Allerdings hat sich das mit der Sozialhilfe erst mal erledigt. Ich bekomme jetzt doch weiter ALGII, die haben sich umentschieden, weil noch nicht feststeht, ob ich dauerhaft erwerbssunfähig bin."
"Den Bescheid, was Sache ist, bekomme ich dann wieder vom Sozialamt."
Wieso sollte dann das Sozialamt von die irgendwelche med. Unterlagen bekommen, wenn das Amt doch für dich gar nicht zuständig ist?
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Alt 19.05.2011, 16:36   #12
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Standard AW: erwerbsunfähig - wie geht es nun weiter? Was muss ich tun?

Das weiß ich nicht genau, aber ich habe das so verstanden, dass es bei uns üblich ist, wenn aus dem ärztlichen Gutachten nicht hervorgeht, für wie lange ich arbeitsunfähig bin. Das Jobcenter zahlt die Leistungen (soviel ich weiß, bis zu einem halben Jahr), aber das Sozialamt ist weiterhin für mich zuständig, die sind weiter meine Ansprechpartner, wenn was sein sollte und nicht mehr das Jobcenter.
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Alt 19.05.2011, 16:43   #13
Muzel
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Standard AW: erwerbsunfähig - wie geht es nun weiter? Was muss ich tun?

Welches berechtigtes Interesse sollte aber dann das Sozialamt haben, deine med. Unterlagen zu sehen, wenn es für dich gar nicht zahlen muss?
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Alt 19.05.2011, 16:54   #14
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Standard AW: erwerbsunfähig - wie geht es nun weiter? Was muss ich tun?

Ich kann es nicht sagen, deshalb frage ich ja hier, was gängige Praxis sonst so ist.
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Alt 19.05.2011, 17:04   #15
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hast Du Umzugshilfe, Mehrbedarf oder so etwas beantragt?

Das wäre eine Möglichkeit warum die med. Details haben wollen - aber nicht dürfen

Ebenfalls bei der sog. Arbeitsmarktrente, da Du dann vermittelbar wärest unter Berücksichtigung Deiner Einschränkungen.

Frage die was sie wollen und wozu sie das benötigen. Ich kann nur dringend empfehlen keinerlei med. Unterlagen zugänglich zu machen. Besorge Dir Atteste von Ärzten, wo lediglich drin steht was Du nicht kannst.
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Alt 19.05.2011, 17:10   #16
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Die gängige Praxis ist, dass nur ein Amt zuständig ist, wenn es in der Leistungspflicht ist. Wenn also das Sozialamt nicht zahlen muss, ist es unzuständig.
Bei dir ist noch nicht geklärt, ob du Rente bekommst und da man grundsätzlich seine Restleistungskraft dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stelle hat, hast du mit dem Sozialamt nichts zu tun.
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Alt 19.05.2011, 18:29   #17
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Standard AW: erwerbsunfähig - wie geht es nun weiter? Was muss ich tun?

Zitat von nordlicht22 Beitrag anzeigen
hast Du Umzugshilfe, Mehrbedarf oder so etwas beantragt?
Nein.

Zitat:
da man grundsätzlich seine Restleistungskraft dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stelle hat,
Meine Restleistungskraft beträgt derzeit unter 3 Stunden, wurde vom Amtsarzt bestätigt.

Ich habe denen ein Attest von meinem eigenen Facharzt mitgegeben, in dem steht, welche Tätigkeiten unter welchen Bedingungen ich nicht ausüben kann.

Muss ich halt mal abwarten, was jetzt passiert oder was mit alledem bezweckt werden soll.
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Alt 08.06.2011, 16:26   #18
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Standard AW: erwerbsunfähig - wie geht es nun weiter? Was muss ich tun?

Sodele, war wohl doch richtig. Das Sozialamt hat die Unterlagen an das Rentenamt weitergeleitet, denn ich bekam Bescheid von der DRV.

Zitat:
... in Zusammenhang mit Ihrem Antrag auf Leistungen der Grundsicherung hat der für Sie zuständige Träger der Sozialhilfe die Deutsche Rentenversicherung ersucht, festzustellen, ob Sie die medizinischen Voraussetzungen für entsprechende Leistungen erfüllen.
Was auch immer das heißt, ich habe auf jeden Fall einen Untersuchungstermin erhalten.

Dieser Termin findet in einem Ort statt, der ca. 90 km von mir entfernt liegt. Das Problem ist, dass es keine vernünftigen Verbindungen gibt, ich müsste ein paar Mal umsteigen, was ich mir alleine nicht zutraue. Also habe ich jemanden gefunden, der mich mit seinem PKW dort hin fahren würde, allerdings möchte derjenige wenistens die Fahrtkosten erstattet bekommen.

Mit dem Bescheid habe ich auch einen Zettel bekommen, in dem ich eine Reisekostenerstattung geltend machen kann, der wohl von der Rentenstelle abgestempelt werden muss und die ich dann dem Sozialamt oder Jobcenter (was auch immer) vorlegen muss. Allerdings steht darauf, dass entsprechende Fahrausweise/Quittungen beigefügt sein müssen. Wie ist das denn jetzt, wenn man eben nicht mit der Bahn fährt, sondern eine andere Person hat, die einen fährt. Dann habe ich ja keine Quittungen oder?

LG Marcia
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Alt 08.06.2011, 16:42   #19
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da müsste auch irgendwo stehen was Du pro km erstattet bekommst. Dein Fahrer wird wahrscheinlich drauf zahlen, denn das sind nur wenige cent.
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Alt 09.06.2011, 06:28   #20
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Nein, das Formular hat mir die Rentenversicherung mitgeschickt, das war nur ein Vordruck von denen. Meint ihr, ich soll vorher beim Sozialamt/Jobcenter nachfragen und mir ein extra Formular geben lassen?
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Alt 09.06.2011, 07:58   #21
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walle
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Zitat von Marcia Beitrag anzeigen
Nein, das Formular hat mir die Rentenversicherung mitgeschickt, das war nur ein Vordruck von denen. Meint ihr, ich soll vorher beim Sozialamt/Jobcenter nachfragen und mir ein extra Formular geben lassen?


Nein das bezahlt die DRV
0,20 Euro pro km
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Alt 09.06.2011, 18:31   #22
Muzel
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und den Parkschein!
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Alt 10.06.2011, 06:33   #23
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Nein, die DRV bezahlt das nicht:

Zitat:
Ihnen ggf. durch die Teilnahme an dieser Untersuchung entstehende Kosten (z.B. Reisekosten) werden durch die Deutsche Rentenversicherung Westfalen nicht erstattet. WendenSie sich in einem solchen Fall direkt an den für Sie zuständigen Träger der Sozialhilfe.
Das stand in Fett und großer Schrift in dem Schreiben.
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Alt 10.06.2011, 07:20   #24
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Hallo Marcia,

Zitat:
Zitat:
Ihnen ggf. durch die Teilnahme an dieser Untersuchung entstehende Kosten (z.B. Reisekosten) werden durch die Deutsche Rentenversicherung Westfalen nicht erstattet. WendenSie sich in einem solchen Fall direkt an den für Sie zuständigen Träger der Sozialhilfe.

Das stand in Fett und großer Schrift in dem Schreiben.
Stimmt, Derjenige, der die Musik bestellt, bezahlt sie auch! Im Klartext: das Sozialamt hat Dich aufgefordert, einen Rentenantrag zu stellen und somit müssen die auch die Fahrkosten übernehmen.

So schiebt eben der Eine auf den Anderen ..... aber korrekt!

Gruß,
HIS
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Alt 10.06.2011, 13:18   #25
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Danke!

Mal was anderes: Ich habe ziemlichen Bammel vor diesen Termin, habe schon hier im Forum etwas über diese Zweigstelle der Rentenversicherung gelesen und auch über den Gutachter. Das Thema ist ca. 2 Jahre alt. (http://www.elo-forum.org/schwerbehin...ente-geht.html )

Leider hat sich die Threaderstellerin seit damals nicht mehr gemeldet, so dass ich nicht weiß, wie bei ihr die Sache ausgegangen ist oder auf was ich da achten muss. Ich leide ebenfalls unter einer Belastungsstörung einschließlich Depressionen und das schon seit meiner Jugend (Nervenzusammenbruch wegen Akkordarbeit), die Erkrankung ist aber jetzt im Alter schlimmer geworden.

Kennt jemand den Gutachter? Ich verfalle jetzt schon in Panik und bin schon wieder ganz krank deswegen, besonders nachdem ich den Thread gelesen habe.

LG Marcia
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Krisenkapitalismus - Wohin es geht, wenn es so weiter geht Martin Behrsing Archiv - News Diskussionen Tagespresse 1 23.02.2011 06:34
Eu Rente beantragt u.es geht nicht weiter es geht jetzt über 4Jahre Peter300 Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege 0 11.01.2011 13:43
Wie geht es weiter goddi ALG I 6 04.11.2007 04:15


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