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Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 12.05.2011, 01:32   #1
Trixi2011
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Ort: Berlin-Neukölln, wo Wohnen immer mehr zum Luxus wird
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Trixi2011 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Wie geht es jetzt weiter?

Ich bin mir im Klaren darüber, dass viele Leute hier wohl weitaus größere gesundheitliche Probleme haben als ich, aber für mich ist das im Grunde eine neue Situation, darum erhoffe ich mir hier Rat.

Gestern hatte ich meinen Röntgentermin bezüglich meines Rücken.

Diagnose: Wirbelsäulendeformierung und Abweichung der linken Hüfte zur rechten Seite um fast 1cm.

Maßnahmen: Einlagen für die Schuhe, Akkupunktur und Krankengymnastik.

Ich habe den Arzt auch gefragt, wie es jetzt bezüglich von Arbeitsmöglichkeiten aussieht, also ob ich manche Sachen nicht machen kann oder lassen sollte.


Er meinte eh schon geringe Körpergröße (keine Behinderung lt. Gesetz - bin 3cm zu groß) im Zusammenspiel mit meiner Wirbelsäule und meiner Hüfte, ließe da kaum irgendwelche Möglichkeiten.
  • Max. 5 kg Tragfähigkeit.
  • keine Arbeiten, wo ich dauerhaft stehen muss
  • keine Arbeiten, die mit ständigen Beugen und Strecken des Körpers verbunden sind.
  • Tätigkeiten mit hohen Laufpensum, nur solange keine Beschwerden auftreten.
  • Sitzende Tätigkeiten sind zumutbar, wenn der Arbeitsplatz ergonomisch an meine Bedürfnisse angepasst werden kann.
Ich werde das beim nächsten Termin auch noch alles schriftlich erhalten, damit ich das bei der ARGE vorlegen kann, sofern ich dort mal eine Termin bekomme .

Ich frage mich jetzt ganz ehrlich: Wie geht es weiter mit mir?

Mit all den Einschränkungen bin ich doch im Grunde kaum auf dem 1. AM vermittlungsfähig oder?

Ehrlich, so schwarz wie jetzt habe ich meine berufliche Perspektive noch nie gesehen .
Trixi2011 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.05.2011, 03:33   #2
Doppeloma
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Ort: Insel Rügen
Beiträge: 9.329
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Blinzeln AW: Wie geht es jetzt weiter?

Hallo Trixi2011,

du siehst das schon richtig, es gibt deutlich Schlimmeres und glaube mir man kann mit vielen Sachen besser arbeiten, als man denkt und ganz ehrlich, manche Fach-Ärzte übertreiben auch gerne ein bischen.

Hast du denn einen Beruf erlernt oder suchst du eine Ausbildung, Ratschläge (zu beruflichen Möglichkeiten) sind immer schwierig, wenn man das Alter /die Vorbildung des Fragestellers nicht kennt

Zitat:
Er meinte eh schon geringe Körpergröße (keine Behinderung lt. Gesetz - bin 3cm zu groß) im Zusammenspiel mit meiner Wirbelsäule und meiner Hüfte, ließe da kaum irgendwelche Möglichkeiten.
Ich bin auch nicht besonders groß und habe immerhin fast 40 Jahre gearbeitet, auch teilweise schwere körperliche Arbeit, zuletzt aber im Büro und in diese Richtung sollte es auch für dich Möglichkeiten geben.

Was hast du denn selber für Vorstellungen, was du gerne machen würdest, man kann schlecht von anderen Menschen erwarten, dass sie deine Talente/Interessen direkt erkennen können.

Wenn du schon einige Jahre in die Rentenkasse eingezahlt hast könntest du vielleicht eine Umschulung beantragen, vorher eine Berufsfindung machen.

Ich glaube du solltest dich ganz schnell davon lösen, dass du es im Arbeitsleben nun besonders schwer haben wirst, es gibt wahrscheinlich viele Leute die von ähnlichen Problemen noch nicht mal was wissen, weil es einfach noch nie untersucht und festgestellt wurde.

Nimms mir nicht übel, aber den idealen Beruf wird dir hier wohl KEINER direkt vorschlagen können.
Mein Männe hat mit zwei Bandscheiben OPs und einem Herzinfarkt noch 10 Jahre lang 12-Stunden-Schichten im Sicherheitsgewerbe geschoben, gesund und leicht war das auch nicht, aber da hat keiner nach gefragt, ob das seiner Gesundheit schadet

Wenn das JC gesundheitliche Probleme bei der Vermittlung anerkennen und berücksichtigen soll, dann ist es besser einen Termin beim med. Dienst zu verlangen und ein entsprechendes Attest dort vorzulegen.

Den SB geht das NIX an und es ist ihnen oft auch EGAL.

Alles Gute für dich!

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
Doppeloma ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.05.2011, 17:51   #3
Peter300->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 08.01.2011
Ort: Hof-Bergrade Landkreis Parchim
Beiträge: 122
Peter300
Standard AW: Wie geht es jetzt weiter?

Hallo
Ich nehme schon seit über 10Jahren Morphium u.hat trotzdem bis zum meiner Herz OP noch gearbeitet,und gelte immer noch als Vollerwerbsfähig so viel zum weiter Leben,deine Gesundheit interessiert die doch herzlich wenig nur wer leistet ist auch Leistungswehrt
Peter300 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.05.2011, 18:17   #4
hope40
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von hope40
 
Registriert seit: 20.10.2010
Beiträge: 1.895
hope40 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Wie geht es jetzt weiter?

hallo trixie

also, ich bin rollifahrer ..wars aber nicht immer, aber , ich war immer schön körperlich eingeschränkt .

trotzdem habe ich immer gearbeitet , teilweise auch körperlich schwer, in wechselschicht (12 std. )..naja, ich sage es mal so :man hat die einschränkungen, die einem vom arzt attestiert worden , einfach auch ignoriert und solange es ging hat man eben seinen beruf gemacht .
allerdings habe ich mich auch nicht gescheut , offen und ehrlich mit meinen einschränkungen umzugehen und um hilfe zu bitten, das mir an arbeiten unmöglich war ..im gegenzug habe ich arbeiten übernommen, die andere nicht machen wollten , nicht konnten...also, ne lösung hat sich immer gefunden !

allerdings :ich habe mehrere ausbildungen ..also, wenn ich in dem einen beruf nicht mehr "weiter "kam, habe ich einen anderen gelernt ...ok. war zu DDR-zeiten, da war vieles einfacher !

aber, meine grsundheitlichen einschränkunge sind ja nicht besser geworden ..also, habe ich mir was gesucht , was ich ausfüllen konnte und was trotzdem spass macht :ich habe nochmal studiert ..und nebenbei büroarbeiten gemacht .

nun, da ich im rolli sitze , ist arbeiten um einiges schwieriger ...naja, aber ,auch das ist kein grund, nur "schwarz "zu sehen .

das ich erwerbslos bin, so denke ich, liegt einfach an der gegend, in der ich wohne .(ländlich , mit mässiger infrastruktur )..nur umziehen stellt mich ja auch vor ein fast nicht lösbares problem .

also, was will ich dir sagen :
du bist zwar gesundheitlich eingeschränkt , aber, ich denke , nicht soweit, das du de facto chancenlos wärst .
eine anstellung zu finden wird sicher dadurch nicht einfacher , aber, ich persönlich habe auch schon die erfahrung gemacht , das arbeitgeber eingeschränkte einstellen, weil sie wissen, das diese motivierter sind , wenn ihnen eine chance geboten wird.

nur, du musst wissen , was du willst , und eben deine interessen auch vehement vertreten .

nutze die zeit , informiere dich über tätigkeiten, die du ausfüllen kannst /möchtest !
vielleicht kannst du dir in eigenregie bildung aneignen ...wenn man ahnung hat , und mit "ahnung "in dem gewählten berufsbild überzeugen kann ...aus eigener erfahrung :man muss nicht immer einen berufsabschluss haben !
nicht jeder, der einen berufsabschluss hat , ist ein "fachmann "manchmal ist ein ungelernter im gegensatz einfach besser und es gibt arbeitgeber, denen ist die geleistete arbeit wichtiger , als ein blatt paier, das fähigkeiten bescheinigt , die nicht vorhanden sind ..man kann nur durch wissen überzeugen !

liebe grüsse

hope
__

liebe grüsse

hope

wir sind das volk !

"Die meisten großen Taten, die meisten großen Gedanken haben einen belächelnswerten Anfang."
Albert Camus


"Wenn man kein Geld hat, denkt man immer an Geld. Wenn man Geld hat, denkt man nur noch an Geld."
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Alt 12.05.2011, 18:18   #5
Kerstin_K
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Registriert seit: 11.06.2006
Ort: Hannover
Beiträge: 7.791
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Standard AW: Wie geht es jetzt weiter?

Nen Büroarbeitsplatz ergonomisch zu gestalten ist durchaus möglich. Das sollte sogar jeder ohne Beeinträchtigung soweit wie möglich tun. Das meiste geht da ohne grosse Mehrkosten.

Es gibt verschiedenste Stühle, verstelllbare Tische, usw. und wenn das nachweislich aus gesundheitlichen Gründen nötig ist, dann muss das auch der Arbeitgeber nicht bezahlen, sondern dann zahlt das Integrationsamt.
__

Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist gerade online   Mit Zitat antworten
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