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Start > > -> befristetes Arbeitsverhältnis-AU-Urlaubsabgeltung

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Alt 12.03.2011, 20:52   #1
H.R.Ralf->Emailproblem
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H.R.Ralf
Standard befristetes Arbeitsverhältnis-AU-Urlaubsabgeltung

Ich bin jetzt nach 7 Monaten also nach dem 28.02.2011- vom AG in der Probezeit gekündigt - kein Arbeitnehmer mehr.
Bin aber seit dem 25.01.2011 - 04.04.2011 AU geschrieben . KG bekomme ich jetzt nach langem Kampf. Angehäuft haben sich vorher in den 7 Monaten der Beschäftigung Urlaubstage und Überstunden. Urlaub wollte ich nach 5 Monaten beantragen, aber man sagte mir dort ich könne erst nach 6 monatiger Beschäftigung Urlaub beantragen. Das wäre dann ab dem 01.02.2011 gewesen, aber bin ja vorher AU geworden und das Arbeitsverhältnis endete wie gesagt auch am 28.02.2011.
Das Beschäftigungsverhältnis war im Öffentlicher-Dienst - TVöD.

Ich schrieb den AG wegen Urlaubsabgeltung an, aber der AG reagierte bis jetzt immer noch nicht.

Habe ich überhaupt Anspruch auf Urlaubsabgeltung? Weiß jemand etwas darüber?

Für Infos sage ich einfach DANKE
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Alt 12.03.2011, 21:31   #2
Babbelfisch
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Standard AW: befristetes Arbeitsverhältnis-AU-Urlaubsabgeltung

Also: Urlaubsanspruch hast Du selbstverständlich (Jahresanspruch : 12 x 7 = x Tage Anspruch). Da spielt AU auch keine Rolle. Der steht Dir zu!
Aber was mich wundert, ist die Probezeitlänge. Die beträgt normalerweise im ÖD 6 Monate, wieviele sind es denn bei Dir? Das man in den ersten sechs Monaten Urlaubssperre hat, ist nicht ungewöhnlich. Auch die Überstunden stehen Dir zu. Wende Dich doch mal an den Personalrat und lass Dich beraten. (Wobei die im ÖD oft, hm, vorsichtig ausgedrückt, sehr lasch und angepasst sind. Muß aber nicht überall sein. ansonsten würde ich mir einen Beratungsschein holen und mich von einem Arbeitsrechtler beraten lassen, oder, falls Du Gewerkschaftsmitglied bist, von der Gewerkschaft rechtl. Unterstützung holen.
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Alt 12.03.2011, 22:07   #3
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H.R.Ralf
Standard AW: befristetes Arbeitsverhältnis-AU-Urlaubsabgeltung

Die Kündigung kam mit Datum am 28.01.2011. Mit gennanten Arbeitsende 28.02.2011. Aber es gab ja auch dann noch eine Kündigungsfrist und meinen Urlaub sollte ich ja dann auch nehmen, laut AG, aber dann wurde ich AU. Nur bis die AU an der entsprechenden Stelle landete, war ich eben schon AU. Anders kann ich mir das nicht erklären.

-Resturlaub von 2010 waren 15 Tage
- 22 Überstunden 2010
- neue 12 Überstunden 2011
- und der neue- zwar wenig- Urlaub 2011
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Alt 12.03.2011, 22:15   #4
Babbelfisch
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Standard AW: befristetes Arbeitsverhältnis-AU-Urlaubsabgeltung

Wie lange war denn Deine Probezeit laut Dienst/Arbeitsvertrag? Ist wichtig,

Zitat:
Die Kündigung kam mit Datum am 28.01.2011. Mit gennanten Arbeitsende 28.02.2011
denn dies sind 4 Wochen. Innerhalb der Probeziet beträgt die Kündigungsfrist in der Regel 2 Wochen.
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Alt 12.03.2011, 23:26   #5
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H.R.Ralf
Standard AW: befristetes Arbeitsverhältnis-AU-Urlaubsabgeltung

6 Monate Probezeit auf einer 23 monatigen Befristeten Stelle
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Alt 13.03.2011, 00:08   #6
Arbeitssuchend
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Standard AW: befristetes Arbeitsverhältnis-AU-Urlaubsabgeltung

Hallo,

schau nochmal in Deinen Arbeitsvertrag bzgl. Urlaub.
Du warst insgesamt länger als 6 Monate beschäftigt.
Da kann es sein, dass Dir nicht nur der anteilige Urlaub für 7 Monate zusteht, sondern ein kompletter Jahresurlaub (also mindestens 24 Tage).
Es kommt drauf an, wie das im Arbeitsvertrag formuliert ist.
Bei mir war es nämlich so. Ich war 6 Monate und einen Tag beschäftigt, und der AG musste mir anstatt nur 12 Tagen 24 Tage Urlaub ausbezahlen.

Natürlich hast Du Anspruch auf Urlaubsabgeltung, da Du den Urlaub ja wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr nehmen kannst.

Wichtig: Schau im Arbeitsvertrag was in Bezug auf Ausschlussfristen steht. Wenn der AG nicht auf Deine Forderung reagiert, musst Du nämlich vor Ablauf der Ausschlussfrist Klage erheben, sonst verfällt Dein Anspruch.

Grüße
Arbeitssuchend
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Alt 13.03.2011, 00:36   #7
Babbelfisch
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Standard AW: befristetes Arbeitsverhältnis-AU-Urlaubsabgeltung

Nun, das ist gesetzlich nicht vorgesehen und erscheint mir auch ziemlich unwahrscheinlich - es gibt keine Regelung, die so etwas vorsieht. Poste doch mal die tarifliche Grundlage....
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Alt 13.03.2011, 12:19   #8
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H.R.Ralf
Standard AW: befristetes Arbeitsverhältnis-AU-Urlaubsabgeltung

Zitat von Arbeitssuchend Beitrag anzeigen
Hallo,

schau nochmal in Deinen Arbeitsvertrag bzgl. Urlaub.
Du warst insgesamt länger als 6 Monate beschäftigt.
Da kann es sein, dass Dir nicht nur der anteilige Urlaub für 7 Monate zusteht, sondern ein kompletter Jahresurlaub (also mindestens 24 Tage).
Es kommt drauf an, wie das im Arbeitsvertrag formuliert ist.
Bei mir war es nämlich so. Ich war 6 Monate und einen Tag beschäftigt, und der AG musste mir anstatt nur 12 Tagen 24 Tage Urlaub ausbezahlen.

Natürlich hast Du Anspruch auf Urlaubsabgeltung, da Du den Urlaub ja wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr nehmen kannst.

Wichtig: Schau im Arbeitsvertrag was in Bezug auf Ausschlussfristen steht. Wenn der AG nicht auf Deine Forderung reagiert, musst Du nämlich vor Ablauf der Ausschlussfrist Klage erheben, sonst verfällt Dein Anspruch.

Grüße
Arbeitssuchend
Der Vertrag war nur eine Seite, da stand nicht speziell etwas über Urlaub, ausser das es TöVD ist.

Im öD der Stadt....in der ich gearbeitet habe, hat man im Jahr normal 30 Url.-Tage. Also von August 2010 bis Dezember hatte ich schon normal 13 Url.Tage und ins neue Jahr mit genommen, dazu 2 Schwerbeh.Url.Tage und 1Tag Wechselschicht. Und im Jahr 2011 kam ja dann auch noch ein wenig Urlaubstage dazu und 34Überstunden .


Aber wie gesagt, bin ja bevor ich den Urlaub abfeiern konnte, bin ich krank geworden. Bin ja auch in der Probezeit gekündigt worden (aber nicht wegen AU).

Und ich habe hier etwas gefunden, für die Urlaubsabgeltung, speziell der Punkt 4 sagt aus, wenn man mit AU ausscheidet und den Urlaub nicht abfeiern konnte, gibt es keine Urlaubsabgeltung:

Aber leider ist das für mich nicht ganz klar.

Hier der link dazu:

Urlaubsabgeltung: Wann Sie zahlen müssen und wann nicht

Diese 4 Voraussetzungen müssen für Urlaubsabgeltung erfüllt sein: 1..2..3.

4. Arbeitsunfähigkeit des Arbeitnehmers
Eine Urlaubsabgeltung gibt es nur, wenn die Urlaubsgewährung überhaupt möglich gewesen ist. Das setzt voraus, dass der Arbeitnehmer arbeitsfähig war. Wer arbeitsunfähig erkrankt oder gar erwerbsunfähig ist, kann keine Arbeitsleistung erbringen und damit nicht durch Urlaubsgewährung von der Arbeitspflicht freigestellt werden. Bleibt der Arbeitnehmer über das Ende des Urlaubsjahres und auch im Übertragungszeitraum, also bis zum 31.3. des Folgejahres, krank, dann gibt es auch keine Urlaubsabgeltung.
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Alt 13.03.2011, 20:15   #9
Arbeitssuchend
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Standard AW: befristetes Arbeitsverhältnis-AU-Urlaubsabgeltung

Hallo,

@babbelfisch: Das war in meinem Arbeitsvertrag so formuliert. Es gibt imho dafür keine tarifliche Grundlage, aber manche Arbeitgeber sind ein bisschen doof, was die Formulierungen von Arbeitsverträgen angeht, und das kam mir hier zugute.

@Ralf: Mach Dir keinen Kopf, ob Du ggf. doch keinen Anspruch auf Urlaubsabgeltung haben könntest.
Fordere diese Urlaubsabgeltung rechtzeitig (also vor dem 31.3.) ein, notfalls zum Arbeitsgericht gehen und den Rechtspfleger dort um Hilfe zur Formulierung einer Klage bitten.
Ablehnen kann der AG Deine Forderung immer noch.
Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er damit durchkommt.
Imho würde dies gegen das AGG verstoßen, wenn ein gekündigter Arbeitnehmer seinen Urlaubsanspruch / Anspruch auf Urlaubsabgeltung verliert.

Grüße
Arbeitssuchend

P.S. Eine liebe Freundin sagte mir mal sinngemäß:
Du musst frech sein. Dann kommst Du zu was.
Und irgendwie hat sie damit recht.
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Alt 13.03.2011, 21:16   #10
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H.R.Ralf
Standard AW: befristetes Arbeitsverhältnis-AU-Urlaubsabgeltung

Zitat von Arbeitssuchend Beitrag anzeigen
Hallo,

@babbelfisch: Das war in meinem Arbeitsvertrag so formuliert. Es gibt imho dafür keine tarifliche Grundlage, aber manche Arbeitgeber sind ein bisschen doof, was die Formulierungen von Arbeitsverträgen angeht, und das kam mir hier zugute.

@Ralf: Mach Dir keinen Kopf, ob Du ggf. doch keinen Anspruch auf Urlaubsabgeltung haben könntest.
Fordere diese Urlaubsabgeltung rechtzeitig (also vor dem 31.3.) ein, notfalls zum Arbeitsgericht gehen und den Rechtspfleger dort um Hilfe zur Formulierung einer Klage bitten.
Ablehnen kann der AG Deine Forderung immer noch.
Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er damit durchkommt.
Imho würde dies gegen das AGG verstoßen, wenn ein gekündigter Arbeitnehmer seinen Urlaubsanspruch / Anspruch auf Urlaubsabgeltung verliert.

Grüße
Arbeitssuchend

P.S. Eine liebe Freundin sagte mir mal sinngemäß:
Du musst frech sein. Dann kommst Du zu was.
Und irgendwie hat sie damit recht.
Am 26.02.2011 habe ich per Einschreiben den AG zur baldigen Urlaubsabgeltung gebeten. Dann kann man doch sagen das es Fristgerecht gewesen war, oder muss das noch formeller sein?
H.R.Ralf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.03.2011, 21:23   #11
Arbeitssuchend
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Standard AW: befristetes Arbeitsverhältnis-AU-Urlaubsabgeltung

Hallo Ralf,

ich denke, Du müsstest es einklagen.
Eine normale schriftliche Aufforderung wird wohl nicht reichen.
Vielleicht macht es Sinn, wenn Du Dich kommende Woche mal beim Arbeitsgericht informierst.

Hast Du dem Arbeitgeber eine Frist gesetzt?
"Baldig" kann viel heißen, ist ein dehnbarer Begriff ...
Ggf. würde ich mal in der Lohnbuchhaltung dort anrufen und nach dem Sachstand fragen und ein Schreiben hinterherschicken, in dem Du Dich auf das Telefonat beziehst.

Grüße
Arbeitssuchend
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Alt 13.03.2011, 21:41   #12
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H.R.Ralf
Standard AW: befristetes Arbeitsverhältnis-AU-Urlaubsabgeltung

Zitat von Arbeitssuchend Beitrag anzeigen


Imho würde dies gegen das AGG verstoßen, wenn ein gekündigter Arbeitnehmer seinen Urlaubsanspruch / Anspruch auf Urlaubsabgeltung verliert.
Ich hatte am 25.01.2011(am Tage vorher hat man mir mündlich mitgeteilt das ich nicht übernommen werden würde- schriftlich am 28.01.2011) vom Vorgesetzten die Anweisung bekommen ca. 5Tage später für den Urlaub anzutreten- Zeit bis zum 28.02.2011 wäre dann ja gewesen. Aber auch am gleichen Tage(25.01.2011) wurde ich AU. Also auf jeden Fall hatte mir der AG die Möglichkeit gegeben den Urlaub ab zu feiern. Aber wie gesagt wurde ich krank.
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Alt 13.03.2011, 21:53   #13
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H.R.Ralf
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@ Arbeitssuchend

ich kümmere mich morgen darum, werde die Lohnbuchhaltung anrufen, und auch den Personalrat fragen was die dazu sagen. Dannach werde ich weiter sehen.
H.R.Ralf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.03.2011, 12:55   #14
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Standard AW: befristetes Arbeitsverhältnis-AU-Urlaubsabgeltung

Also soweit meine Kenntnisse noch reichen, hast du zwar in der Probezeit keinen Anspruch darauf, den kompletten Jahresurlaub nehmen zu dürfen, aber doch einen Anspruch darauf, der Probezeit entsprechend einen Anteil des Jahresurlaubs zu nehmen. Wenn du davon noch nix verbraucht hast, würde ich also dort die Maximalzahl ansetzen und abgelten lassen. Überstunden gehören natürlich auch abgegolten, ist klar.

Mario Nette
__

Im Süden, im Osten, im Norden, im Westen, es sind überall dieselben, die uns verpesten.

Ca' canny!

Ich bin durch Kaufhof gegangen - und das war für mich wie ein Museumsbesuch. (Frank Schwalm)
Fehlende Tagesstruktur? Quatsch! Ich lebe in Gleitzeit.

Bescheiß das Elend!
Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten.
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Alt 21.03.2011, 14:24   #15
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H.R.Ralf
Standard AW: befristetes Arbeitsverhältnis-AU-Urlaubsabgeltung

Servus an Alle,

nochmals vielen Dank für Eure helfenden unterstützenden Infos.

Der AG hat angekündigt meinen Urlaub abzugelten, und KG,hat ja lange gedauert, bekomme ich jetzt auch.

Aber ich habe noch eine Frage, vorausgesetzt jemand weiß noch etwas über die KG-Zusammensetzung:

Der KG- Berater wollte meine letzten drei Verdienstbescheinigungen. Aber der wollte "nur" meinen normalen Lohn berechnen. Aber in zwei von den drei Monaten habe ich zusätzlich zwei verschiedene Einmalzahlungen(z.B. Weihenachtsgeld), also das wurde aus meiner Sicht nicht mitgerechnet. Stimmt das so?

Viele Grüße, Ralf
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Alt 21.03.2011, 16:52   #16
Arbeitssuchend
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Standard AW: befristetes Arbeitsverhältnis-AU-Urlaubsabgeltung

Hallo,

Einmalzahlungen, für die auch Sozialabgaben abgeführt wurden, müssen bei der Krankengeldzahlung mit berücksichtigt werden.

Hier gibt es eine Broschüre zum Krankengeld

und hier eine weitere Info dazu.

Hast Du schon einen Krankengeldbescheid?
Wenn ja, müsstest Du Widerspruch dagegen einlegen,
um Deine Ansprüche zu sichern.

Grüße
Arbeitssuchend
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Alt 21.03.2011, 22:30   #17
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H.R.Ralf
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Zitat von Arbeitssuchend Beitrag anzeigen
Hallo,

Einmalzahlungen, für die auch Sozialabgaben abgeführt wurden, müssen bei der Krankengeldzahlung mit berücksichtigt werden.

Hier gibt es eine Broschüre zum Krankengeld

und hier eine weitere Info dazu.

Hast Du schon einen Krankengeldbescheid?
Wenn ja, müsstest Du Widerspruch dagegen einlegen,
um Deine Ansprüche zu sichern.

Grüße
Arbeitssuchend

Ich habe die links gelesen, und einiges verstanden, aber das was ich nicht verstanden haben, das manches auf ein Jahr gerechechnet wird, wie zB. Weinachtsgeld. Nur ich habe vor Eintritt der AU nur 5Monate 3 Wochen gearbeitet. Gibt es auch eine Beratungsstelle für so eine Situation?

Ich habe eine Zahlungsmitteilung bekommen datiert auf den 17.03.2011. Ist das dann wogegen man Widerspruch einlegen kann?

Viele Grüße, Ralf
H.R.Ralf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.03.2011, 23:31   #18
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Zitat von H.R.Ralf Beitrag anzeigen
Gibt es auch eine Beratungsstelle für so eine Situation?
Ja.
1. deine Gewerkschaft
2. ein Fachanwalt für Arbeitsrecht

Mario Nette
__

Im Süden, im Osten, im Norden, im Westen, es sind überall dieselben, die uns verpesten.

Ca' canny!

Ich bin durch Kaufhof gegangen - und das war für mich wie ein Museumsbesuch. (Frank Schwalm)
Fehlende Tagesstruktur? Quatsch! Ich lebe in Gleitzeit.

Bescheiß das Elend!
Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten.
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Alt 22.03.2011, 11:01   #19
Arbeitssuchend
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Standard AW: befristetes Arbeitsverhältnis-AU-Urlaubsabgeltung

Hallo,

das Weihnachtsgeld wurde Dir also anteilig für die ca. 6 Monate bezahlt.
Hättest Du ein Jahr gearbeitet, hättest Du mehr Weihnachtsgeld erhalten.
Der Betrag Weihnachtsgeld, den Du erhalten hast, wird auf die ca. 6 Monate verteilt, so dass sich Dein Monatslohn um dieses Sechstel des Weihnachtsgelds erhöht.

Beispiel:
Monatslohn 2000 Euro
Weihnachtsgeld 1200 Euro (pro Jahr).

Du hast also 600 Euro WG erhalten.
Aufteilung auf 6 Monate,
also pro Monat 100 Euro.

Monatslohn, von dem das Krankengeld berechnet wird:
2100 Euro.
- - -
Wenn in der Zahlungsmitteilung eine Rechtsbehelfsbelehrung steht,
kannst Du offiziell Widerspruch einlegen.

Ansonsten würde ich denen schreiben, dass sie wohl vergessen haben, das Weihnachtsgeld in die KG-Berechnung mit einzurechnen (füge bitte den entsprechenden Lohnzettel bei) und bittest um Korrektur der Berechnung und Nachzahlung sowie um die Erstellung eines rechtsmittelfähigen Bescheides. Als Frist für so etwas setze ich meist 10 - 14 Tage.

Grüße
Arbeitssuchend
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Alt 22.03.2011, 11:44   #20
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H.R.Ralf
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Zitat von Arbeitssuchend Beitrag anzeigen
Hallo,

das Weihnachtsgeld wurde Dir also anteilig für die ca. 6 Monate bezahlt.
Hättest Du ein Jahr gearbeitet, hättest Du mehr Weihnachtsgeld erhalten.
Der Betrag Weihnachtsgeld, den Du erhalten hast, wird auf die ca. 6 Monate verteilt, so dass sich Dein Monatslohn um dieses Sechstel des Weihnachtsgelds erhöht.

Beispiel:
Monatslohn 2000 Euro
Weihnachtsgeld 1200 Euro (pro Jahr).

Du hast also 600 Euro WG erhalten.
Aufteilung auf 6 Monate,
also pro Monat 100 Euro.

Monatslohn, von dem das Krankengeld berechnet wird:
2100 Euro.
- - -
Wenn in der Zahlungsmitteilung eine Rechtsbehelfsbelehrung steht,
kannst Du offiziell Widerspruch einlegen.

Ansonsten würde ich denen schreiben, dass sie wohl vergessen haben, das Weihnachtsgeld in die KG-Berechnung mit einzurechnen (füge bitte den entsprechenden Lohnzettel bei) und bittest um Korrektur der Berechnung und Nachzahlung sowie um die Erstellung eines rechtsmittelfähigen Bescheides. Als Frist für so etwas setze ich meist 10 - 14 Tage.

Grüße
Arbeitssuchend
Hallo,

wenn ich es richtig verstanden, dann habe ich 4 Monate gearbeitet und dann kam WG zum Lohn dazu. Habe am 1.8.2010 angefangen und am 29.11.2010 kam dann WG (hier stand Jahressonderzahlung).

Und ende Dezember kam zum Lohn nochmal eine Leistungsprämie.
Wird das auch angerechnet?
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Alt 22.03.2011, 13:20   #21
Arbeitssuchend
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Hallo,

imho müsste die Leistungsprämie beim Krankengeld auch berücksichtigt werden, wenn davon Sozialbeiträge (u.a. auch Krankenversicherung abgezogen wurde).

Der Betrag vom Weihnachtsgeld wird in Deinem Fall durch 4 geteilt, dann hat man den Betrag, um den der normale Monatslohn erhöht werden muss für die die Krankengeldberechnung.

Ich würde also bei der KK auf jeden Fall nicht nur auf Einbeziehung des Weihnachtsgeldes sondern auch auch auf Einbeziehung der Leistungsprämie bestehen und einen rechtsmittelfähigen Bescheid fordern. Bitte denk daran, eine Frist von 10-14 Tagen dafür zu setzen.

Grüße
Arbeitssuchend
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Alt 22.03.2011, 20:58   #22
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Zitat von Arbeitssuchend Beitrag anzeigen
Hallo,

imho müsste die Leistungsprämie beim Krankengeld auch berücksichtigt werden, wenn davon Sozialbeiträge (u.a. auch Krankenversicherung abgezogen wurde).

Der Betrag vom Weihnachtsgeld wird in Deinem Fall durch 4 geteilt, dann hat man den Betrag, um den der normale Monatslohn erhöht werden muss für die die Krankengeldberechnung.

Ich würde also bei der KK auf jeden Fall nicht nur auf Einbeziehung des Weihnachtsgeldes sondern auch auch auf Einbeziehung der Leistungsprämie bestehen und einen rechtsmittelfähigen Bescheid fordern. Bitte denk daran, eine Frist von 10-14 Tagen dafür zu setzen.

Grüße
Arbeitssuchend
Servus, und nochmals danke für die Unterstützung,

so langsam taste ich mich jetzt durch aber trotzdem noch nicht 100%tig.

Also es waren im Jahr 2010 fünf Monate die ich gearbeitet habe(August bis Dezember2010), als ich im 6. Monat 2011 krank wurde, also fast ende Januar2011( Übrigens da gab es auch nochmals einen Einmalbezug, aber jetzt uninteressant).

In den Monaten August., Sept., und Oktober 2010 gab es keine Einmalzahlungen und dann auch keine Einmalbezüge für KK, Sozialvers. und Pflegevers., sondern nur "normale" Sozialbeitrage.

Aber eben im Nov. und Dez. gab es ja(hatten wir ja schon besprochen) diese verschiedenen Einmalzahlungen( und ich hab nun jetzt richtig nachgeschaut ) und bei beide auch zusätzliche KK, Sozialvers. und Pflegevers.- beiträge(Einmalbezüge).



Müssten dann jeweils beide Einmalzahlungen(Weihnachtsgeld, Leistungsprämie) durch 5 geteilt werden?

Und machen die verschieden Krankenkassen zB. AOK, TTK oder DAK das anders bei KG- Berechnung? Also darf zB. die AOK Einmalzahlungen ignorieren?

Grüße, Ralf
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Alt 22.03.2011, 21:23   #23
Arbeitssuchend
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Standard AW: befristetes Arbeitsverhältnis-AU-Urlaubsabgeltung

Hallo,

meines Erachtens muss die AOK es genauso handhaben, wie die anderen Krankenkassen auch.
Ich habe aber schon gehört, dass die AOK gerne mal "Sonderbehandlung" probiert und -auch bei berechtigten Forderungen- generell erst mal ablehnt ...

So wie ich das mit der Krankengeldberechnung verstehe muss dann -wie Du schon schreibst- das Weihnachtsgeld durch 5 geteilt werden.

Bei der Leistungsprämie dürfte es darauf ankommen, für welchen Zeitraum sie bezahlt wurde. Wenn sie für den Zeitraum August bis Dezember 2010 war, muss sie imho auch durch 5 geteilt werden.

Aber auf die Mit-Einbeziehung der von Dir genannten Einmalzahlung im Januar würde ich auch bestehen.

Ich würde es zumindest mal versuchen.
Lieber mal zu viel beantragt und von der KK was gekürzt,
als zu wenig beantragt und und somit auf Geld verzichtet ...

Ich wünsche Dir viel Erfolg!

Grüße
Arbeitssuchend
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Alt 24.03.2011, 23:12   #24
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H.R.Ralf
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Zitat von Arbeitssuchend Beitrag anzeigen
Hallo,



So wie ich das mit der Krankengeldberechnung verstehe muss dann -wie Du schon schreibst- das Weihnachtsgeld durch 5 geteilt werden.

Bei der Leistungsprämie dürfte es darauf ankommen, für welchen Zeitraum sie bezahlt wurde. Wenn sie für den Zeitraum August bis Dezember 2010 war, muss sie imho auch durch 5 geteilt werden.

Servus,

ich bin wieder ein Schritt weiter gekommen.

Aber nochmal zu den gearbeiteten 5 Monaten vor dem 6. Monat(Krankheitsmonat).
Ich finde nur immer die genannten 360 Tage oder 12 Monate bei der Krankengeldberechnung. Da z.B. mein Weihenachtsgeld erheblich weniger war, weil ich erst im August anfing dort zu arbeiten. Denn wenn ich die Einmalzahlungen durch 360 anstatt durch 150 täglich nehme oder 12 Monate anstatt 5 Monate nehme dann wird es weniger KG. Gibt es noch solche oder ähnliche Fälle oder Bestimmungen zum nachschauen?
H.R.Ralf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.03.2011, 20:12   #25
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H.R.Ralf
Standard AW: befristetes Arbeitsverhältnis-AU-Urlaubsabgeltung

Hallo,

zu diesem Thema habe ich noch mal meine Frage.

Mein AG möchte mir gemäß § 7 Bundesurlaubsgesetz 14 Urlaubstage abgelten. Allerdings hatten sich schon in dem Beschäftigungsverhältnis von August 2010 bis Dezember schon 13+2(Schwerbehindert Grd.60) Urlaubstage angesammelt und war auch auf meiner Urlaubskarte vermerkt. Bis zum Ende des Beschäftigungsverhältnis 28.02.2011 müssten sich doch auch noch der eine oder andere Urlaubstag dazu addieren(Wechselschicht, Urlaub, Schwerbehind.).
Der AG meinte Ende Januar ich muss meinen Kompletten Urlaub im Februar abfeiern, aber kurz danach wurde ich ja AU(seit 25.01.2011).

Ich weis das oft auch 24 Urlaubstage in einem Beschäftigungsverhältnis normal ist, dann kommt man auch auf 14 Urlaubstage Abgeltung bei 7 Monate bei anderen Beschäftigungsverhältnissen.
Kann es sein das der AG nach Kündigung in der Probezeit die Berechnung der Urlaubstage von 30(Dort wo ich gearbeitet habe war es normal) auf 24 Urlaubstage im Jahr reduziert hat? Bzw. darf der AG(Die Stadt…)das?

Ich würde mich freuen wenn jemand dazu etwas weis,

Viele Grüße, Ralf
H.R.Ralf ist offline   Mit Zitat antworten
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Anmerkung zu BAG: Urlaubsabgeltung und das Ruhen des Arbeitslosengelds WillyV Diskussionsbereich-> Urteile / Entscheidungen / Rechtsmittel 0 09.03.2011 14:04
welcher betrag wir bei Urlaubsabgeltung angerechnet wmaldi ALG I 2 12.07.2010 16:57
Urlaubsabgeltung = Einmalzahlung = Bruttoarbeitsentgelt? Xas Allgemeine Fragen 12 22.03.2009 16:35
Rechtmäßig? Abzug Urlaubsabgeltung!? MJX Allgemeine Fragen 7 14.01.2007 20:38


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