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Start > > -> Antrag Erwerbsminderungsrente - ich war Rentnerin und wusste es nicht!!Hallo! Ich bin

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 06.03.2011, 21:20   #1
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Xenia
Standard Antrag Erwerbsminderungsrente - ich war Rentnerin und wusste es nicht!!Hallo! Ich bin

Hallo! Ich bin neu hier im Forum und Foren unerfahren, d.h. ich bitte schon mal um Nachsicht für den Fall, dass ich evtl. noch Probleme mit der Beitragsgestaltung etc. habe. Mein Problem mit dem ich mich hier melde ist folgendes: Ich bin im Jan. 2009 erkrankt, war in diesem Jahr in einer Reha und da es mir anstatt besser immer schlechter ging, stellte ich auf Anraten eines Arztes im Febr. 2010 einen Antrag auf volle Erwerbsminderungsrente. Schon 2009 wurde ich von der Krankenk. zur Begutachtung geschickt. Nach Antragsstellung folgten zwei Begutachtungen durch den Rententräger und im Herbst 2010 ordnete der Rententräger eine erneute Begutachtung durch einen Aufenthalt in einer Rehaklinik an. Da es mir psychisch inzwischen sehr schlecht ging, kämpfte ich darum in eine Klinik zu kommen in der ich vor vielen Jahren schon einmal war und mit deren Hilfe ich es schaffte wieder berufstätig sein zu können. D.h. ich sah die "Anordnung" des Rententrägers auch als Chance therap. Hilfe zu bekommen, um zumindest danach im Alltag etwas besser zurecht kommen zu können. Leider hatte ich dahin gehend schon einen Denkfehler gemacht bzw. die Rechnung ohne die Wirte gemacht, denn ich musste leider feststellen, dass die Doppelkombi Patientin und Begutachtete zu sein, gelinde formuliert, nicht gut tat und mir nur geschadet hat. Wieder zu Hause zurück begann das erneute Warten, dass nun endlich eine Entscheidung des Rententrägers kommt und letzte Woche kam dann auch der lang erwartete Bescheid: Mir wurde die teilweise Erwerbsminderungsrente für die Zeit vom 01.08.2009 - 30.11.2010 zugesprochen. Begründung: Diese Rente erfolgt auf Zeit, weil ich danach wieder sechs Std. und mehr vollschichtig arbeitsfähig sei. Eine Mitarbeiterin in Berlin erklärte mir, dass die Ärztin die letzten Endes über meinen Bescheid entschieden hat, das Ende der Reha zugrunde gelegt hat. Mit diesem Bescheid suchte ich den örtl. VDK auf und der Berater dort meinte, nachdem ich ihm von meinem Berliner Telefonat berichtet hatte, dass ich ihn sprach- und hilflos erleben würde, dass er so einen Fall in seinen zehn Jahren Tätigkeit noch nicht erlebt hat und dass er nicht wüsste was er mir nun raten soll.

Zur Erklärung möchte ich noch sagen, dass ich den Bericht der Reha selbst auch erhalten habe und dort formuliert wurde, dass ich in meinem Beruf unter drei Stunden arbeitsfähig bin. Die sonstige Beurteilung bezieht sich auf vorhandene orthop. Probleme und laut derer bin ich, sechs Std. und mehr arbeitsfähig. Die psychische Problematikdie bei mir überwiegt, wurde nicht in einem Punkt berücksichtigt.
Für mich stellen sich nun die Fragen:
Widerspruch einlegen oder Neuantrag stellen?
Ist es rechtens, dass mir die Rente gewährt wurde, ich aber keinen Bescheid hierüber erhalten habe, sondern erst nach Ablauf?
Wie geht das Arbeitsamt von dem ich derzeit ALG1 beziehe, mit drei Monaten um, in denen ich nicht belegt habe, dass ich krank geschrieben bin?
Dem Bericht der Rehaklinik der auch inhaltlich Unwahrheiten, Auslassungen etc. enthält, meine Sicht der Dinge hinzufügen und an den Rententräger schicken?
Ich hoffe, dass ich meine Problematik einigermassen verständlich erklärt habe und vielleicht weiß hier jemand Rat wie ich mit dieser Situation umgehen kann. Vielleicht hat jemand hier ähnliches erlebt, d.h. einen Rentenbescheid nach Ablauf der Rente erhalten und kann mir von seinen Erfahrungen berichten?!
Ich danke schon mal, dass es dieses Forum gibt und hoffe auf Antworten.

Grüße von Xenia
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Alt 06.03.2011, 21:48   #2
Reiner Zufall
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Standard AW: Antrag Erwerbsminderungsrente - ich war Rentnerin und wusste es nicht!!Hallo! Ich



Wenn selbst der Profi vom VdK nicht mehr weiter weiß..........

EM-Rente läuft ab - kein Bescheid! [Archiv] - Forum für Unfallopfer

Ich würde denken -->>> Neuantrag.

Der alte Bewilligungsbescheid ist doch abgelaufen.
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Alt 06.03.2011, 22:06   #3
Doppeloma
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Frage AW: Antrag Erwerbsminderungsrente - ich war Rentnerin und wusste es nicht!!Hallo! Ich

Hallo Xenia,

Zitat:
Mir wurde die teilweise Erwerbsminderungsrente für die Zeit vom 01.08.2009 - 30.11.2010 zugesprochen. Begründung: Diese Rente erfolgt auf Zeit, weil ich danach wieder sechs Std. und mehr vollschichtig arbeitsfähig sei.
Da würde ich aber GANZ sicher sofort Widerspruch einlegen, damit die mal anfangen müssen über ihren eigenen Blödsinn nachzudenken

Kurze knackige Begründung, "Mit einer (rückwirkenden) EM-Rente die bereits in der Vergangenheit, am XXX abgelaufen ist, kann ich nichts anfangen, überprüfen und korrigieren sie umgehend Ihre Entscheidung" !!!

Nein, so einen Unsinn habe ich auch noch nicht gehört, wäre für mich mal wieder einen "Liebesbrief" an der Boss der DRV wert

Die wissen wirklich überhaupt nicht mehr was sie tun und der VDK "hebt die Hände" statt was zu TUN, aber DAS überrascht mich nicht mehr besonders

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 06.03.2011, 22:32   #4
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Xenia
Standard AW: Antrag Erwerbsminderungsrente - ich war Rentnerin und wusste es nicht!!Hallo! Ich

Hallo Doppeloma,
danke für Deine schnelle Rückmeldung!
Ich hatte auch den Gedanken in den Widerspruch zu gehen, denn so wie der Mensch vom VDK meinte, evtl. Neuantrag stellen, hatte ich das Gefühl, dass ich damit dem Rententräger recht gebe, d.h. ihr Urteil widerspruchslos akzeptiere.
Im letzten Jahr war ich bei einer Rentenberaterin vom DRV Bund und diese meinte, dass ich, weil vor 1961 geboren, Anspruch auf die BU Rente hätte. Aber selbst diese wurde für mich in diesem Bescheid nicht in Betracht gezogen.
Verunsichert hat mich besonders, dass wohl noch niemand eine derartige Entscheidung erhalten hat, d.h. den Bescheid nach Ablauf der Zeit!
MfG Xenia
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Alt 07.03.2011, 08:06   #5
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Standard AW: Antrag Erwerbsminderungsrente - ich war Rentnerin und wusste es nicht!!Hallo! Ich

kennst Du Dein Gutachten was erstellt worden ist, bevor man Dich zur Reha geschickt hat?

Es kann da die Ursache liegen, für diese rückwirkende Bewilligung.
In der sozialmedizinischen Leistungsbeurteilung steht da bei einer Bekannten von mir, das Jahr 2009 bs 4/2011 eingetragen. Sie hat den Antrag aber erst im Ende 10 gestellt. Und bei 2009 steht kein Monat da, nur das Jahr. Da gibt es auch noch andere Ungereimtheiten.

Sie hat Widerspruch eingelegt, hat jetzt die Maßnahme zur Reha bekommen. Dieser Termin liegt erst nach 4/11. Sie muss ja auf einen freien Platz warten.
Der Widerspruch ist noch nicht bearbeitet. Das interessiert wie es scheint die Reha-Abt. nicht.

Jetzt steht sie auch auf den Schlauch und weiß nicht was sie machen soll, zumal sie noch stundenweise arbeitet und den AG ja Bescheid geben muss.

Neuantrag würde ich auch stellen.
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Alt 07.03.2011, 11:16   #6
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Xenia
Standard AW: Antrag Erwerbsminderungsrente - ich war Rentnerin und wusste es nicht!!Hallo! Ich

Hallo Optimistin,
ich kenne die Gutachten nicht und will sie aber anfordern bzw. anfordern lassen - je nach dem wer mir nun bei dieser Angelegenheit weiter helfen kann. Ich habe gehört, dass es für mich als Privatperson schwierig sein wird diese vom Rententräger zu bekommen, deshalb hoffe ich, dass mir zumindest dahingehend der VDK helfen kann. Ich fand nun auch in der Nähe von meinem Wohnort eine Anwaltskanzlei die sich auf Rentenrecht, Probleme mit Erw.mind.rente spezialisiert hat und hoffe, dass ich dort noch in dieser Woche einen Beratungstermin bekommen kann. Ist natürlich alles auch eine Frage der Kosten....aber was nutzt mir ein VDK vor Ort der mir sagt er kann mich nicht beraten.
Den Bericht der Reha hatte ich u.a. auch an meinen Hausarzt schicken lassen, von dem ich ihn zur Kopie bekam und hatte da schon ein ungutes Gefühl, d.h. ich fand Fehler, Auslassungen etc. und hatte den Eindruck, dass insbesondere die letztendliche Beurteilung meiner weiteren Arbeitsfähig im Sinne des Rententrägers geschrieben war.
Bzgl. Deiner Bekannten vermute ich mal, dass sie erst nach der Reha eine Antwort auf ihren Widerspruch erhält, d.h. sie wird nicht nur als Patientin dort hin geschickt, sondern auch als Begutachtete. Darüber sollte sie sich sehr bewusst sein, wenn sie in der Klinik ist!! D.h. jeden Fragebogen den sie vorab oder in der Reha erhält bzgl. des Gesundheits- Krankheitszustandes ausführlichst, ohne Auslassungen beantworten und während der Zeit der Reha immer wieder auf die Beschwerden aufmerksam machen, ob bei den behandelnden Ärzten/innen oder Pflegepersonal etc.
Ich vermute bei mir, dass sich der Rententräger ausschließlich auf die Zeit meiner letzten Reha bezogen hat in seiner Beurteilung, da dieser Bericht scheinbar in seinem Sinne formuliert war.
Wieso würdest Du in meinem Fall einen Neuantrag stellen?
Grüße von Xenia
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Alt 07.03.2011, 13:33   #7
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Standard AW: Antrag Erwerbsminderungsrente - ich war Rentnerin und wusste es nicht!!Hallo! Ich

Zitat von Xenia Beitrag anzeigen
Hallo Optimistin,
ich kenne die Gutachten nicht und will sie aber anfordern bzw. anfordern lassen - je nach dem wer mir nun bei dieser Angelegenheit weiter helfen kann. Ich habe gehört, dass es für mich als Privatperson schwierig sein wird diese vom Rententräger zu bekommen, deshalb hoffe ich, dass mir zumindest dahingehend der VDK helfen kann.

Ist nicht schwierig: Mail an die Rentenstelle und Du bekommst das Gutachten, dauert ca 1Woche.

Ich fand nun auch in der Nähe von meinem Wohnort eine Anwaltskanzlei die sich auf Rentenrecht, Probleme mit Erw.mind.rente spezialisiert hat und hoffe, dass ich dort noch in dieser Woche einen Beratungstermin bekommen kann. Ist natürlich alles auch eine Frage der Kosten....aber was nutzt mir ein VDK vor Ort der mir sagt er kann mich nicht beraten.
Den Bericht der Reha hatte ich u.a. auch an meinen Hausarzt schicken lassen, von dem ich ihn zur Kopie bekam und hatte da schon ein ungutes Gefühl, d.h. ich fand Fehler, Auslassungen etc. und hatte den Eindruck, dass insbesondere die letztendliche Beurteilung meiner weiteren Arbeitsfähig im Sinne des Rententrägers geschrieben war.
Bzgl. Deiner Bekannten vermute ich mal, dass sie erst nach der Reha eine Antwort auf ihren Widerspruch erhält, d.h. sie wird nicht nur als Patientin dort hin geschickt, sondern auch als Begutachtete. Darüber sollte sie sich sehr bewusst sein, wenn sie in der Klinik ist!!

In den Gutachten sind bei ihr formelle Fehler, da ist zum Beispiel die Kinderzahl richtig, aber in den Schreiben war dann eines verloren gegangen. Genauso wie ihr eine Partnerschaft mehr untergejubelt wurde. Und wie schon geschrieben, die Datums von den Rentenantrag und der Frist wo das entschieden werden soll, passt nicht. Sie war im November beim Gutachter, 2Monate nach Antragstellung, und auf hören tut das ganze jetzt im April laut Gutachten.

D.h. jeden Fragebogen den sie vorab oder in der Reha erhält bzgl. des Gesundheits- Krankheitszustandes ausführlichst, ohne Auslassungen beantworten und während der Zeit der Reha immer wieder auf die Beschwerden aufmerksam machen, ob bei den behandelnden Ärzten/innen oder Pflegepersonal etc.
Ich vermute bei mir, dass sich der Rententräger ausschließlich auf die Zeit meiner letzten Reha bezogen hat in seiner Beurteilung, da dieser Bericht scheinbar in seinem Sinne formuliert war.
Wieso würdest Du in meinem Fall einen Neuantrag stellen?

Die Entscheidung musst Du selbst treffen, aber wenn die das schon mal bewilligt haben, würde ich das noch mal versuchen.

Grüße von Xenia
Grüße
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Alt 07.03.2011, 16:07   #8
Doppeloma
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Hallo Xenia,

im Moment ist es sinnlos einen NEUEN EM-Renten-Antrag zu stellen, es ist viel wichtiger Widerspruch gegen diesen Unsinn einzulegen.

Die Widersprüche werden (überall) von anderen Mitarbeitern bearbeitet, als die "normalen" Bescheide !!!

Zitat:
Ich habe gehört, dass es für mich als Privatperson schwierig sein wird diese vom Rententräger zu bekommen, deshalb hoffe ich, dass mir zumindest dahingehend der VDK helfen kann.
Du hast einen Rechtsanspruch auf diese GA (§ 25 SGB X), zickig sind sie manchmal bei psychiatrischen GA, wenn der GA das soweit "gesperrt" hat, dass es NUR im Beisein eines Arztes eröffnet werden soll.

Dann lass es von einem Arzt deines Vertrauens anfordern, den VDK brauchst du dafür NICHT, die machen das (meist) nur, im Zusammenhang mit Widerspruchs-/ und Klageverfahren.

Wir haben bisher ALLE GA (DRV /MDK/AfA) direkt bei deren Medizinischen Diensten bekommen, sogar die psychiatrischen

Zitat:
Ich fand nun auch in der Nähe von meinem Wohnort eine Anwaltskanzlei die sich auf Rentenrecht, Probleme mit Erw.mind.rente spezialisiert hat und hoffe, dass ich dort noch in dieser Woche einen Beratungstermin bekommen kann.
Sage direkt bei der Terminvereinbarung, dass du einen "Beratungshilfe-Schein" brauchst, ob du dir den Schein selber (vom Amtsgericht) holen musst oder ob dich der Anwalt dabei schon unterstützt (nette Anwälte machen das!!!)

Zitat:
Ist natürlich alles auch eine Frage der Kosten....aber was nutzt mir ein VDK vor Ort der mir sagt er kann mich nicht beraten.
Auf Beratungshilfe kostet dich der Anwalt ganze 10 €, auch darauf kann er verzichten, wenn er will, musst natürlich vorlegen/nachweisen, dass du "mittellos" bist und dir sonst keinen Anwalt leisten kannst.

Den VDK solltest du DA besser gar nicht erwähnen oder zumindest gleich deutlich machen, dass die dir wohl NICHT helfen können oder wollen.

Zitat:
Den Bericht der Reha hatte ich u.a. auch an meinen Hausarzt schicken lassen, von dem ich ihn zur Kopie bekam und hatte da schon ein ungutes Gefühl, d.h. ich fand Fehler, Auslassungen etc. und hatte den Eindruck, dass insbesondere die letztendliche Beurteilung meiner weiteren Arbeitsfähig im Sinne des Rententrägers geschrieben war.
Das ist die "übliche Machart" und NICHT NUR bei Reha-Berichten, auch bei den (meisten) DRV-GA, es spielt keine Rolle, ob der Inhalt stimmig ist, Hauptsache am Ende steht "allgemeiner Arbeitsmarkt VOLLZEIT"...

Dann gibt es KEINE EM-Rente, oder höchstens eine ganz Kurze, "die schon vorbei ist", wie bei dir

Ich war für die EM-Rente u.A. bei einem Internisten, der hat wohl in knapp 20 Minuten auch gleich noch meine Herz-OP selber gemacht, im GA steht drin, die Beeinträchtigungen bestehen seit dem Tag seiner Untersuchung?!?!

WELCHE Beeinträchtigungen das genau sind, steht allerdings NICHT drin, aus seiner Sicht bin ich "Fitt wie ein Turnschuh", kann auch noch weiter "rund um die Uhr" in meinem bisherigen Job arbeiten

DAS wurde allerdings sogar im Klinik- (vor 3 Jahren!) und Reha-Bericht (DRV vor 2 Jahren!) ausgeschlossen = letzte Tätigkeit unter 3 Stunden, KEIN Schichtdienst mehr usw.

Auch eine Beschwerde über dieses GA wurde mit Verweis "auf Tipp- und Flüchtigkeitsfehler OHNE Relevanz" gegenüber meinem Anwalt "abgewimmelt", das GA wäre vollkommen korrekt, DIE Mandantin spinnt also

Viel Erfolg mit dem Anwalt, ich denke das ist ein guter Weg!

MfG Doppeloma
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Alt 08.03.2011, 20:39   #9
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Xenia
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Hallo Doppeloma,

vielen Dank für Deine ausführliche Antwort!!

Morgen will mich der Anwalt wegen eines persönlichen Termins anrufen....und dann mal hören wie es weiter geht.....ist alles sehr kraftzehrend, aber wem erzähle ich das - ich denke Du hast diesbezüglich sicher ebenso Deine Erfahrungen gesammelt.

Ich werde berichten....

MfG Xenia
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