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Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 14.02.2011, 10:08   #1
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Versatile
Standard Rentenantrag-Fragen zu Reha, Klinik, ALGII

Guten Morgen allerseits,

heute muß ich mich mit ein paar Fragen an euch wenden.

Im Januar habe ich jetzt einen Rentenantrag gestellt.
Derzeit bin ich AU geschrieben, beziehe Krankengeld, und werde im Mai ausgesteuert.
Ich habe noch einen ALG I Anspruch von zwei Tagen, werde also direkt auch einen Antrag auf ALG II stellen wenn ich die Info über die Aussteuerung von der Krankenkasse erhalte.

Im ALG I/II Antrag werde ich ja angeben, daß ein Rentenantrag gestellt ist und ich nicht arbeitsfähig bin.
Nun meine erste Frage: muß ich mich während des laufenden/offenen Rentenverfahrens weiterhin AU schreiben lassen, oder sind dann automatisch alle Pflichten wie Bewerbungen, Maßnahmen o.ä. ausgesetzt und eine AU-Meldung vom Arzt nicht nötig?


Ende 2009 hatte ich eine Reha-Maßnahme durchgeführt, aus der ich arbeitsfähig entlassen wurde (zuvor war ich ein Jahr AU). Nach der Reha habe ich im darauffolgenden Jahr versucht, wieder zu arbeiten, während dieser Zeit ALG I bezogen und Ende 2010 eine Integrationsmaßnahme über die Deutsche Rentenversicherung begonnen, die aber nach vier Wochen wegen Krankheit abgebrochen werden mußte. Der Aufhebungsbescheid für die berufliche Wiedereingliederungsmaßnahme kam automatisch von der RV.
Weil ich einfach nicht mehr in der Lage bin, dem Arbeitsalltag standzuhalten, habe ich dann jetzt den Rentenantrag gestellt.

Wie groß meint ihr ist die Wahrscheinlichkeit, daß die RV mich jetzt wieder zu einer Reha schicken will, nach dem Motto "Reha vor Rente"?
Mein Arzt möchte mich am liebsten in eine psychosomatische Uniklinik schicken, dort soll der Aufenthalt so 6-10 Wochen dauern.
Nun habe ich aber Sorge, daß ich jetzt in die Klinik gehe, aber anschließend trotzdem von der RV aufgefordert werde, eine Reha zu machen.
Mir widerstrebt es eh schon, überhaupt irgendwohin zu gehen, weil ich in den letzten Jahren so oft in Krankenhäusern und bei Ärzten war, so daß ich sehr große Widerstände in mir habe gegen alles was den Titel "Arzt" oder "Therapeut" trägt ....
Ich kann und will nicht einige Monate in solchen Häusern verbringen.
Außerdem bezweifle ich, daß mir ein Klinik- oder Rehaaufenthalt langfristig wirklich hilft. Bisher war es jedenfalls nicht der Fall.

Nun kann ich mich ja gegen einen eventuellen Reha-Aufenthalt nicht wehren, sollte der mir angetragen werden.
Könnte es denn sein, daß der freiwillige Aufenthalt in der Uni-Klinik dann reichen würde und ich nicht mehr zur Reha müßte, wenn ich in die Klinik ginge?

Würde der Bericht der Uniklinik von der RV anerkannt werden, auch wenn es um die Beurteilung meiner Arbeitsfähigkeit ginge?

Fragen über Fragen .... ich hoffe sehr, daß jemand etwas dazu sagen kann.

Viele Grüße,
Versatile
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Alt 14.02.2011, 18:35   #2
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Versatile
Standard AW: Rentenantrag-Fragen zu Reha, Klinik, ALGII

Ich schieb mal nach oben .... vielleicht hat ja doch noch jemand 'ne Idee....?
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Alt 14.02.2011, 19:30   #3
Muzel
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Standard AW: Rentenantrag-Fragen zu Reha, Klinik, ALGII

Ein Bescheid von einer Uni-Klinik nach einem mindestens 6-wöchigen Aufenthalt ist sicher wesentlich belastbarer als ein Aufenthalt in einer Renten-Reha-Klinik.Wenn du der DRV schreibst, dass ein Uni-Klinik-Aufenthalt geplant ist, wird sie dich sicher nicht in ihre Klinik zusätzlich schicken.
Von einem Reha-Klinik-Aufenthalt kann man sich durch eine Reha-Unfähigkeitsbescheinigung vom HA befreien lassen.
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Alt 14.02.2011, 20:36   #4
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Versatile
Standard AW: Rentenantrag-Fragen zu Reha, Klinik, ALGII

Hallo Muzel,

vielen Dank für Deinen Beitrag.

Meinst Du mit "belastbarer", daß ein Bericht einer Uniklinik für mich u.U. günstiger ausfallen könnte als von einer DRV-Rehaklinik?

Bekommt man eine Reha-Unfähigkeitsbescheinigung denn einfach so vom Arzt? Ich dachte, da müßten schwerwiegende Gründe vorliegen.

Wollen wöllte ich beides nicht, weder Reha- noch Uniklinik. Nur mein Doc liegt mir so in den Ohren und ist eh der Meinung, daß ohne einen stationären Aufenthalt die Chancen für die Rente eh schlecht stünden.
Allerdings habe ich sowohl vom VDK als auch von einem Anwalt für Sozialrecht die Aussage bekommen, daß das nicht relevant sei und ich auf jeden Fall den Antrag stellen soll, auch ohne Klinikaufenthalt.
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Alt 15.02.2011, 01:51   #5
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: Rentenantrag-Fragen zu Reha, Klinik, ALGII

Hallo Versatile,

Zitat:
Nun meine erste Frage: muß ich mich während des laufenden/offenen Rentenverfahrens weiterhin AU schreiben lassen, oder sind dann automatisch alle Pflichten wie Bewerbungen, Maßnahmen o.ä. ausgesetzt und eine AU-Meldung vom Arzt nicht nötig?
Auf jeden Fall, sonst stehst du der Vermittlung VOLL zur Verfügung, mußt dich bewerben und kannst in Maßnahmen /1-€-Jobs gesteckt werden, die SB (insbesondere im Bereich H4) interessiert es eher weniger, ob du einen EM-Renten-Antrag laufen hast

OHNE dauerhafte AU-Bescheinigung bist du da so schnell NICHT krank, außerdem wird dich auch jeder Gutachter der DRV mit Sicherheit zuerst fragen ob du AU bist und wie lange schon!

Warum brauchst du eine EM-Rente, wenn du der Arge zur Vermittlung zur Verfügung stehst

Das kann noch ein sehr langer Weg werden bis zur EM-Rente, was da hilfreich ist (Klinik/Reha) oder noch kommen wird (ein bis mehrere Gutachten von der DRV angeordnet) ist ganz schwer zu sagen und glaub mir, ich weiß nur zu gut wovon ich schreibe

MfG Doppeloma
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Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 15.02.2011, 09:23   #6
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Versatile
Standard AW: Rentenantrag-Fragen zu Reha, Klinik, ALGII

Hallo Doppeloma,

auch Dir Danke für deine Hinweise.

Naja, so ähnlich dachte ich mir das auch schon mit der Arge, Vermittlung usw. ....
ich geh halt aus diversen Gründen nur nicht so gerne zu dem Doc der mich derzeit AU schreibt und bin heilfroh, wenn ich da mal nicht mehr hin muß.
Aber geht dann wohl nicht anders.
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Alt 15.02.2011, 17:05   #7
Muzel
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Standard AW: Rentenantrag-Fragen zu Reha, Klinik, ALGII

Ein Sachverständigengutachten ist ein Beweismittel vor Gericht, wie andere auch. Die Beweiskraft eines Uni-Entlassungsberichts ist einfach nicht so leicht zu erschüttern, wie ein Entlassungsbericht aus einer Reha-Klinik und deshalb belastbarer.
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Alt 16.02.2011, 08:36   #8
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Versatile
Standard AW: Rentenantrag-Fragen zu Reha, Klinik, ALGII

Danke Muzel

Habe nun einen ersten Gesprächstermin in der Uniklinik vereinbart. Wird wohl auf jeden Fall besser sein als Reha und mein Doc freut sich auch ...
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Alt 16.02.2011, 09:38   #9
gelibeh
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Standard AW: Rentenantrag-Fragen zu Reha, Klinik, ALGII

Solange der Rentenantrag läuft und nicht abschlägig beschieden ist, hast Du ruhe vor der ARGE (war bei mir auch so) erst wenn die Rente abgelehnt wirdund Du in den Widerspruch gehst und evtl. Klage, dann bist Du ür die vermittelbar. Tipp meines Fallmanagers war dann, mich krankschreiben zu lassen. Hab ich auch getan.
Frage ist allerdings ist, ob die den ALGII-Antrag annehmen, da Du da ankreuzen musst, ob 3Stunden täglich arbeitsfähig.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 17.02.2011, 08:28   #10
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Versatile
Standard AW: Rentenantrag-Fragen zu Reha, Klinik, ALGII

Vielleicht ist es das beste, wenn ich auch während des laufenden Rentenantrags AU geschrieben bin. Wenn mein Doc das macht, dann wäre ich wohl auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

Das mit der Arbeitsfähigkeit die man angeben muß im Antrag hab ich mir auch schon überlegt. Aber die werden mir dann wohl sagen, wie es weitergeht. Irgendwelche Leistungen müssen sie ja erbringen.
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Alt 17.02.2011, 11:19   #11
gelibeh
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Standard AW: Rentenantrag-Fragen zu Reha, Klinik, ALGII

Das sei Dir mal nicht so sicher. Wenn Du bei 3 Stunden arbeitsähig nein ankreuzt, dann bekommst Du kein ALGII, dann werden die versuchen Dich in die Grusi abzuschieben. Die Grusi wird Dich nicht nehmen, da nicht geklärt ist, ob Du EU bist.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 17.02.2011, 16:06   #12
theota
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Standard AW: Rentenantrag-Fragen zu Reha, Klinik, ALGII

Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
Solange der Rentenantrag läuft und nicht abschlägig beschieden ist, hast Du ruhe vor der ARGE (war bei mir auch so) erst wenn die Rente abgelehnt wirdund Du in den Widerspruch gehst und evtl. Klage, dann bist Du ür die vermittelbar. Tipp meines Fallmanagers war dann, mich krankschreiben zu lassen. Hab ich auch getan.
Frage ist allerdings ist, ob die den ALGII-Antrag annehmen, da Du da ankreuzen musst, ob 3Stunden täglich arbeitsfähig.
kann ich nur bestätigen, ich war noch nicht mal AU-geschrieben

seit ich der ARGE mitgeteilt hatte, dass ich einen EM-Renten-Antrag gestellt hätte, haben die mich in Ruhe gelassen, insgesamt waren das 9 Monate (davor hatte ich mich - dummerweise - nacheinander in 3 verschiedene 1-€-Maßnahmen abschieben lassen und auch sonstige - unwichtige - Termine bei denen wahrnehmen müssen)

sogar SB und FM (beide eher immer die letzten, die von Hartz-IV-Gesetzen wirklich Ahnung haben) wußten Bescheid - absolute Funkstille
__

Liebe Grüße, theota - Rechtsberatung machen Andere; ich gebe nur meine Erfahrungen und meine Meinung zu bedenken - "...denn nur, wer noch Chaos in sich trägt, kann einen tanzenden Stern gebären..." (frei nach F.Nietzsche) - Dekadent ist, ...
... wenn man meint, in einer Welt der Globalisierung auf deutschem Boden nur deutsch sprechen zu müssen... (frei nach theota)

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Alt 17.02.2011, 22:36   #13
Doppeloma
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Cool AW: Rentenantrag-Fragen zu Reha, Klinik, ALGII

Hallo Versatile,

Zitat:
Das mit der Arbeitsfähigkeit die man angeben muß im Antrag hab ich mir auch schon überlegt. Aber die werden mir dann wohl sagen, wie es weitergeht. Irgendwelche Leistungen müssen sie ja erbringen.
NE, NE, DU MUSST (!!!) im Antrag ankreuzen, dass du dich in der Lage siehst, dem Arbeitsmarkt für mindestens 3 Stunden täglich zur Verfügung zu stehen, NICHT abwarten was die dir sagen!!!

Wenn du das NICHT machst, bekommst du KEIN H4!!!

Dann sagen die dir "SIE sind hier falsch!", sie MÜSSEN dem Arbeitsmarkt für mindestens 3 Stunden täglich zur Verfügung stehen (zumindest "rein theoretisch"), das ist deine (ganz persönliche!) Einschätzung zu diesem Zeitpunkt

Damit hast du erst mal Anspruch auf die "Grundsicherung für Arbeitslose" (H4), ALLES ANDRERE wird sich später finden.

Von 3 Stunden täglich arbeiten kann man schließlich nicht leben, also werden die sich darum kümmern müssen, "ob nicht mehr geht" und das stellt nötigenfalls der Amtsarzt fest!

Oder die lassen dich nach Verweis auf den laufenden EM-Renten-Antrag (solltest du irgendwie nachweisen können, dass wirklich einer läuft!) tatsächlich ganz einfach IN RUHE!

In den meisten Fällen wird das SO gemacht, weil die auch nicht wissen, was sie sonst mit den EM-Renten-Antragstellern machen sollen

Bei uns lief das auch (bisher) so, im Antrag angekreuzt "3 Stunden täglich möglich", mitgeteilt (nachgewiesen), dass EM-Antrag läuft (1x Antrag /1x Klage) und Dauer-AU besteht (die wollten sie bisher noch nicht mal SEHEN), ich glaube der Blick in den PC auf unsere AfA Gutachten hat denen schon gereicht

Eher witzig war dann das kurze "Zwischenparken" beim Vermittler (???), vorgestellt hat man uns den nicht und die Vorlage von frischgedruckten EGVs, "mit der "Bitte" das doch zu unterschreiben", OHNE jede weitere Erklärung dazu

Habe meine BEIDEN Exemplare immer noch hier irgendwo rumliegen, OHNE Unterschrift, wurde auch noch nicht wieder nach gefragt, NÖÖ, ICH möchte mir auch KEINEN Ausbildungsplatz mehr suchen (müssen) mit fast 60

Die Ausbildung soll mal mein Männe schön alleine machen, ansonsten gibt es (in BEIDEN EGV!) für NULL geforderte Bewerbungen im Monat immerhin eine Kosten-Zusage von 200 € im Jahr, also wirklich sehr individuell und auf den Einzelfall abgestimmte "Förderung".

Eigentlich Schade, dass WIR BEIDE lieber die EM-Rente hätten, SO könnten wir doch noch mal VOLL durchstarten, WENN wir denn noch KÖNNTEN.

MfG Doppeloma
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Alt 18.02.2011, 11:20   #14
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Versatile
Standard AW: Rentenantrag-Fragen zu Reha, Klinik, ALGII

Ich bin verwirrt ... So viele Möglichkeiten, Eventualitäten ....

ich denke ich klopfe mal beim VDK an und lasse mir von denen erklären, wie ich jetzt am besten vorgehen, was ich angeben/ankreuzen soll usw...
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Alt 19.02.2011, 03:21   #15
Doppeloma
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Frage AW: Rentenantrag-Fragen zu Reha, Klinik, ALGII

Hallo Versatile,

Zitat:
ich denke ich klopfe mal beim VDK an und lasse mir von denen erklären, wie ich jetzt am besten vorgehen, was ich angeben/ankreuzen soll usw...
Den VDK kannst du im Bezug auf H4 VERGESSEN, da haben die nicht wirklich Ahnung von, was in H4 abgeht

Und wieso "viele Möglichkeiten", du hast NUR EINE Möglichkeit, kreuz die 3 Stunden an und du bekommst H4!

Lass dich AU schreiben und warte die Entscheidung zu deiner EM-Rente ab, EGAL wie lange das dauert (ich selber bin gerade zur Klage ans SG gewechselt!), es kann höchstens mal passieren, dass du zum Amtsarzt geschickt wirst.
Der KANN /DARF deine AU aber auch nicht beenden, der prüft nur deine eventuelle Verwendbarkeit auf dem Arbeitsmarkt, falls du mal nicht mehr AU sein solltest.

Bei laufendem EM-Renten-Antrag bleibt üblicherweise ALLES beim Alten, weiter AU kann der SB dich mal "ganz gerne haben"

Das "Sozi" WILL dich (AUCH NOCH ) NICHT solange die Rente nicht (endgültig!!!) entschieden ist, SOOO geht es ALLEN EM-Renten-Antragstellern, wenn sie erst mal in H4 angekommen sind.

Bei der DRV gehts nicht so schnell und eigentlich möchte sie am liebsten überhaupt KEINE EM-Renten mehr zahlen, darum werden VIELE Antragsteller (früher oder später) in H4 "geparkt", DU bist da in guter Gesellschaft

Kreuz das (mit den 3 Stunden) NICHT an und du bekommst GAR NICHTS, WARUM hat dir @gelibeh schon erklärt!

MfG Doppeloma
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Alt 19.02.2011, 03:41   #16
aufruhig
 
Registriert seit: 04.04.2008
Beiträge: 614
aufruhig aufruhig aufruhig aufruhig aufruhig aufruhig
Standard AW: Rentenantrag-Fragen zu Reha, Klinik, ALGII

Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
Das sei Dir mal nicht so sicher. Wenn Du bei 3 Stunden arbeitsähig nein ankreuzt, dann bekommst Du kein ALGII, dann werden die versuchen Dich in die Grusi abzuschieben. Die Grusi wird Dich nicht nehmen, da nicht geklärt ist, ob Du EU bist.
gelibeh
So ist es wenn Du nur unter 3 Std am Werktag Arbeiten kannst gehst ab zum Sozialamt dafür ist das SGB XII Gesetz für Versatile Maßgebend das bedeutet erhebliche Finanzielle Einbußen.

Nichts mehr pro Lebensjahr 150 € auf dem Konto, sondern nur noch 2600 € dürfen auf Dein Konto sein

Und dann kannst Du nur noch monatlich 100 € dazu verdienen.


Es soll wohl gut überlegt sein was Dir mehr Finanziellen Rückhalt gibt.

Gruß aufruhig
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