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Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 19.01.2011, 10:49   #1
frau antje->Emailproblem
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Registriert seit: 21.09.2010
Ort: n. leverkusen
Beiträge: 19
frau antje
Standard Aufhebungsvertrag,AU,was stimmt?

hallo zusammen,
ich bin 50 jahre alt,gelernte arzthelferin,arbeite seit 12 jahren in der ambulanten pflege.im april 09 hatte ich einen vorderwand infarkt, bis jetzt drei stents, dreigefäßerkrankung, noch stenosen bis 50 %, noch probleme bei belastung, kurzatmigkeit bei zügigem gehen, treppen, tachycardie unter belastung, seit dem herzinfarkt depressionen,massive schlafstörungen mit nächtl. panikattacken, bekomme seit der reha im oktober medikamente,versuche eine verhaltenstherapie zu machen , wartezeit bei den therapeuten 3-6 monate.habe letztes jahr 8 monate um eine reha gekämpft war dann im okt.10 in bad nauheim. ich zitiere mal aus dem bericht:
muss bei ihrer zuletzt ausgeübten tätigkeit schwere körperliche arbeiten verrichten.steht unter hoher stressbelastung.au für 8 wochen nach reha entlassen. aus mediz/intern. sicht wird die pat. die letzte tätigkeit wieder ausüben können. nach den 8 wochen au neue leistungsbeurteilung, aber durch wen?
auf dem allgem. arbeitsmarkt wird die pat. nach den 8 wochen aus frein medizin/intern. sicht voraussichtl. leistungsfähig für mittelschwere tätigkeiten.
heisst das , das ich wieder in die pflege soll? dazu fühle ich mich nicht in der lage.
seitdem 5.10.10 bin ich ausgesteuert und bekomme AlgI, war gestern zum 1. termin beim arbietsamt,
meine noch arbeitgeberin wollte einen aufhebungsvertag haben, den habe ich nicht unterschrieben da ich ja sonst eine sperre bekommen würde. ( achja ich habe gdB 50 ) nach aussage des sb hätte ich den unterschreiben können, ich hätte ja einen grund ich könne die arbeit ja nicht mehr machen.
ich war nocht nicht beim amtsarzt was jetzt wohl folgen wird.
2. aussage des sb sollte der md mich für arbeitsfähig halten wäre die au meines behandelnden arztes ausser kraft gesetzt.
dann habe ich ihn gefragt wie meine chancen wären wieder als arzthelferin zu arbeiten. seine antwort, ich solle dem evtl arbeitgeber sagen das er einen zuschuss bekommen würde da ich ja schon 50 sei und ich solle mir überlegen ob ich den schwerbehindertenstatus nicht verschweigen wolle,da ich sonst kaum chancen hätte vermittelt werden zu können.....
ich komme mir so bescheurt vor, nach 30 jahren berufsleben das 1. mal hilfe vom amt und man bekommt das gefühl vermittelt betteln zu müssen.....
sorry wenn der text sehr lang geworden ist
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Alt 20.01.2011, 03:05   #2
Doppeloma
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Beiträge: 9.306
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Ausrufezeichen AW: Aufhebungsvertrag,AU,was stimmt?

Hallo Frau Antje,

Zitat:
seitdem 5.10.10 bin ich ausgesteuert und bekomme AlgI, war gestern zum 1. termin beim arbietsamt,
meine noch arbeitgeberin wollte einen aufhebungsvertag haben, den habe ich nicht unterschrieben da ich ja sonst eine sperre bekommen würde. ( achja ich habe gdB 50 ) nach aussage des sb hätte ich den unterschreiben können, ich hätte ja einen grund ich könne die arbeit ja nicht mehr machen.
Natürlich will deine Arbeitgeberin einen Aufhebungsvertrag, mit GdB 50 bist du ja nicht so einfach zu entlassen, wenn du deinen Arbeitsplatz "freiwillig" aufgibst ist das natürlich einfacher FÜR deinen AG

Was die SB der AfA dir dazu SAGT ist unwichtig, SIE entscheidet nicht darüber ob eine "freiwillige" Arbeitsaufgabe zur Sperre des ALG führt oder nicht, DAS macht die Leistungsabteilung und die denkt darüber vielleicht ganz anders.

Es gibt KEINEN Grund FÜR DICH deinen Arbeitsplatz "freiwillig" aufzugeben, welchen Vorteil soll das FÜR DICH haben, frage die SB doch mal DANACH

Ich bin immer noch in meiner Firma angestellt und bekomme inzwischen H4, weil ich da wegen Krankheit auch nicht mehr arbeiten kann.
Die AfA hatte aber auch KEINE Angebote/Tätigkeits-Vorschläge für mich nach der Aussteuerung, 1,5 Jahre lang NICHT und ich habe noch nicht mal die Schwerbehinderung (GdB 40 mit Gleichstellung).

Wenn der potenzielle AG danach fragt, ob eine Schwerbehinderung/gesundheitliche Einschränkung (im Bezug auf den Job!) vorliegt, dann bist du verpflichtet wahrheitsgemäß zu antworten, außerdem würdest du z.B. auf den Zusatzurlaub verzichten, wenn du das verschweigst.

Passiert deswegen was beim AG, dann kann er dich auf Schadenersatz verklagen und fristlos entlassen, weil du bei der Einstellung dazu die Wahrheit verschwiegen oder gelogen hast.

Was die SB da von dir fordert ist ungesetzlich, DAS möge sie dir doch bitte mal schriftlich geben.


Zitat:
ich war nocht nicht beim amtsarzt was jetzt wohl folgen wird.
2. aussage des sb sollte der md mich für arbeitsfähig halten wäre die au meines behandelnden arztes ausser kraft gesetzt.
Amtsarzt ist OK, sollte auch erfolgen (eigentlich DIREKT!!!) nach der Aussteuerung bei der Krankenkasse (KK), pass auf, dass du der SB KEINE Gesundheitsunterlagen in die Hand gibst, das gehört NUR in die Hände des Arztes

Sie KANN dir OHNE das Ergebnis dieser Untersuchung überhaupt KEINE Vermittlungsvorschläge machen

Denn erst der Amtsarzt der AfA stellt deine allgemeine Erwerbsfähigkeit (Vermittlungsfähigkeit!) für den Arbeitsmarkt fest, und nach diesen Feststellungen hat sich die SB dann anschließend zu richten (sofern KEINE AU mehr vorliegt!!!)

Die AU-Bescheinigung deines behandelnden Arztes KANN er nämlich trotzdem NICHT beenden, dazu ist er gar nicht berechtigt und es ist auch nicht seine Aufgabe das zu prüfen.

Er soll nur feststellen WAS GENAU und WIE LANGE (wieviele Stunden) du eventuell noch tun könntest, wenn du nicht (mehr) AU wärest!

Eine AU beenden KANN NUR der MDK (Medizinische Dienst der Krankenkassen) und da kann dein Arzt auch Einspruch einlegen.

Deine SB nimmt sich ganz schön wichtig, sie hat nach dem AfA Gutachten zu berücksichtigen, was du nicht mehr machen darfst und vielleicht stellt der Arzt ja auch fest, dass du vorerst überhaupt NICHT vermittelbar bist.

Das wäre im Moment für dich die beste Variante, weil du trotzdem Anspruch auf ALG nach § 125 SGB III hast.

Man wird dich dann auffordern einen EM-Renten-Antrag zu stellen (innerhalb 4 Wochen), denn zur Reha warst du ja gerade erst. Mach das dann einfach und die SB, ja die SB wird in diesem Falle "ganz, ganz still und leise werden", weil sie dich dann nämlich in Ruhe lassen muß.

Pass bloß auf, mit deinen medizinischen Unterlagen und unterschreibe KEINE Schweigepflichtentbindungen (oder hast du schon???), nimm lieber wichtige Befunde/Atteste direkt mit zum Arzt, sonst machen die gerne mal ein GA nach Aktenlage und der Amtsarzt bekommt dich gar nicht erst zu sehen.

Lass dich von der SB nicht fertig machen, sie soll dir ALLES schriftlich geben, was sie da so Nettes erzählt, du kannst sowas "SOOO schlecht behalten" und geh da NIE wieder ALLEINE hin, nimm dir IMMER einen Beistand mit.

Du wirst sehen, dann erzählen die SB nicht mehr soviel ungesetzliche Sachen und wenn doch, hast du dafür später einen Zeugen

Selbst wenn der Renten-Antrag später abgelehnt wird, hast du wahrscheinlich erst mal ne Weile Ruhe vorm Amt und bekommst dein ALG!!!

Mich hat man in der ganzen Zeit NICHT mehr eingeladen und jetzt von der Arge auch noch nicht.

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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