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Start > > -> Jobcenter will ärztl. Gutachten

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 03.01.2011, 23:18   #1
Balkonia->Emailproblem
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Registriert seit: 02.07.2009
Beiträge: 214
Balkonia
Standard Jobcenter will ärztl. Gutachten

Hallo zusammen,
heute war ich beim Jobcenter.
Ich war vor kurzem in einer med. Reha, zum Abschluß bekam ich ärztliches Gutachten (Entlassungsbericht) mit. Laut dem bin ich arbeitsfähig, mehr als sechs Stunden(darum geht es mir jetzt nicht, hä, hä )in dem Schreiben werden auch meine Einschränkungen beschrieben.
Dies habe ich auch der SB, beim Jobcenter mitgeteilt. Sie meinte, dass ich das Gutachten auch vorlegen soll.
Ich selbst , und mein Hausarzt meinte, dass ich das nur dem ärztl. Dienst, oder einem Amtsarzt , also Leuten , die beruflich mit solchen Sachverhalten vertraut sind, vorzulegen brauche, also nicht einem "Fallmanager". Dort hätte so etwas nichts verloren!
. In dem Abschlußbericht der Reha, stehen eben medizinische Dinge drin, die eigentlich auch der ärztlichen Schweigepflicht unterliegen, aber halt auch berufliche Auswirkungen, nur diese haben eigentlich den Fallmanager zu interessieren, nicht die Diagnosen.
Wie reagiere ich jetzt gegenüber der "Fallmanagerin", wie bringe ich es ihr "richtig" bei , dass ich es nur einem Arzt bzw. ärztlichen Dienst vorlegen möchte - eigentlich ist diese Frau ganz sympatisch. Meine Hausärztin meinte sowieso, dass ich mich, mit einem Entlassungbericht, bei einem ärztlichen Dienst ,oder Amtsarzt vorstellen soll.
VG Balkonia
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Alt 03.01.2011, 23:28   #2
sapere aude
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Jobcenter will ärztl. Gutachten

Zitat von Balkonia Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,
heute war ich beim Jobcenter.
Ich war vor kurzem in einer med. Reha, zum Abschluß bekam ich ärztliches Gutachten (Entlassungsbericht) mit. Laut dem bin ich arbeitsfähig, mehr als sechs Stunden(darum geht es mir jetzt nicht, hä, hä )in dem Schreiben werden auch meine Einschränkungen beschrieben.
Dies habe ich auch der SB, beim Jobcenter mitgeteilt. Sie meinte, dass ich das Gutachten auch vorlegen soll.
Ich selbst , und mein Hausarzt meinte, dass ich das nur dem ärztl. Dienst, oder einem Amtsarzt , also Leuten , die beruflich mit solchen Sachverhalten vertraut sind, vorzulegen brauche, also nicht einem "Fallmanager". Dort hätte so etwas nichts verloren!
. In dem Abschlußbericht der Reha, stehen eben medizinische Dinge drin, die eigentlich auch der ärztlichen Schweigepflicht unterliegen, aber halt auch berufliche Auswirkungen, nur diese haben eigentlich den Fallmanager zu interessieren, nicht die Diagnosen.
Wie reagiere ich jetzt gegenüber der "Fallmanagerin", wie bringe ich es ihr "richtig" bei , dass ich es nur einem Arzt bzw. ärztlichen Dienst vorlegen möchte - eigentlich ist diese Frau ganz sympatisch. Meine Hausärztin meinte sowieso, dass ich mich, mit einem Entlassungbericht, bei einem ärztlichen Dienst ,oder Amtsarzt vorstellen soll.
VG Balkonia

Ich sehe das ähnlich...

Teile deiner Sachbearbeiterin einfach deine Bedenken genauso mit, wie Du es hier gemacht hast.

Deine SB hat jederzeit die Möglichkeit, dich zum ÄD (Ärztlichen Dienst) des JobCenters vorzuladen, wenn Sie Bedenken in Bezug auf deine Erwerbsfähigkeit hat.
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Alt 03.01.2011, 23:31   #3
hanni
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Registriert seit: 17.04.2007
Ort: München
Beiträge: 1.348
hanni hanni hanni hanni hanni hanni hanni
Standard AW: Jobcenter will ärztl. Gutachten

Harte Tour: Gutachten nicht herausgeben, auf ärztlichem Dienst der Agentur bestehen, dort erst das Gutachten vorlegen.



Diplomatisch: "Werte Frau SB, da wir beide nicht über eine medizinische Ausbildung verfügen, dieses Gutachten und dessen medizinische Termini fachlich zu verstehen und zu interpretieren, bitte ich in unser beider Interesse darum, dieses Gutachten dem ärztlichen Dienst der Agentur vorlegen zu dürfen, damit dieser die positiven und negativen Leistungsmerkmale (die für meine weitere Beratung, Integration und Vermittlung nötig sind) zusammenfasst"


Je nachdem, was Dir eher zusagt.
hanni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.01.2011, 23:42   #4
Balkonia->Emailproblem
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Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 02.07.2009
Beiträge: 214
Balkonia
Standard AW: Jobcenter will ärztl. Gutachten

Hallo,
ich könnte den Entlassungsbericht auch vorlegen, Teile schwärzen,
am Abschluß steht ja mehr als 6 h usw., dann wäre der med. Teil nicht sichtbar. Das macht aber irgendwie keinen großen Sinn, für keinen.
VG Balkonia
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Alt 04.01.2011, 00:03   #5
biddy
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biddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/in
Standard AW: Jobcenter will ärztl. Gutachten

Egal, wer die Untersuchung nun durchgeführt hat, es gilt:
Zitat:
Der Auffassung der DRV ist zu folgen, dass eine Übermittlung medizinischer Daten oder Unterlagen an den Fallmanager zu unterbleiben hat, da dies einen Verstoß gegen § 203 StGB (ärztliche Schweigepflicht) darstellt. Vielmehr sind diese medizinischen Unterlagen ausschließlich dem Ärztlichen Dienst zur Auswertung und Leistungsbeurteilung zuzuleiten.
Quelle: *klick* Bundesagentur für Arbeit - WDB
__


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Alt 04.01.2011, 00:26   #6
Helga40
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Standard AW: Jobcenter will ärztl. Gutachten

Das gilt für einen Arzt, die Krankenkasse oder den Rententräger. Die unterliegen natürlich der ärztlichen Schweigepflicht und dürfen nicht einfach so irgendwelche Unterlagen von ihren Patienten/Versicherten ohne dessen Einverständnis rausrücken.

Ich selbst (in dem Fall die TE) kann mit meinen ärztlichen Unterlagen aber machen, was ich will. Theoretisch auch an die nächste Litfasssäule pinnen, dass sie jeder lesen kann. Niemand könnte mich daran hindern (naja, außer dessen Besitzer ).

Ich muss mir ja selbst kein Einverständnis geben, meine Unterlagen irgendwem zur Kenntnis zu geben ...

Das mit dem Schwärzen hört sich gut an.

Helga
Helga40 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 04.01.2011, 02:15   #7
nordlicht22->Emailproblem
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Standard AW: Jobcenter will ärztl. Gutachten

Zitat von Helga40 Beitrag anzeigen
Das gilt für einen Arzt, die Krankenkasse oder den Rententräger. Die unterliegen natürlich der ärztlichen Schweigepflicht und dürfen nicht einfach so irgendwelche Unterlagen von ihren Patienten/Versicherten ohne dessen Einverständnis rausrücken.

Ich selbst (in dem Fall die TE) kann mit meinen ärztlichen Unterlagen aber machen, was ich will. Theoretisch auch an die nächste Litfasssäule pinnen, dass sie jeder lesen kann. Niemand könnte mich daran hindern (naja, außer dessen Besitzer ).

Ich muss mir ja selbst kein Einverständnis geben, meine Unterlagen irgendwem zur Kenntnis zu geben ...

Das mit dem Schwärzen hört sich gut an.

Helga
Hört sich gar nicht gut an
Wer seine med. Gutachten ohne Bedenken rausrückt darf sich über späteren Ärger nicht wundern. Seit die mich auf dem Kieker haben kommt stückweise heraus WAS die alles über mich an Info´s haben. Das war zuerst wirklich erschreckend und ich wehre mich gegen dieses ausspionieren. Unter anderem eben auch Angaben, die ich 1994 bei einem Umschulungsantrag angegeben habe.

Mit Daten sollte man sehr, sehr vorsichtig sein und jede Angabe doppelt hinterfragen.

@ Balkonia
dieser Link ist interessant wegen der Mitwirkungspflichten. Du bist nicht verpflichtet Dein Gutachten vorzulegen oder Deine Ärzte von der Schweigepflicht zu entbinden. Leistungseinstellungen wegen fehlender Mitwirkungspflicht sind hier nicht gegeben - auch wenn mein Leistungsträger das gerade versucht hat.

http://www.diakonie-rwl.de/cms/media...en_%282%29.pdf
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
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gutachten, jobcenter, ärztl

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