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Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 03.01.2011, 23:02   #1
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Kratos
Standard Angst vorm Medizinischen Dienst

Hallo

Ich habe ein wenig durch eure Beiträge gelessen.
Mir fällt Leider gehäuft auf das bei vielen die Arbeitsfähigkeit falsch eingeschäzt wird.

Ich Leide an einnem Seltenem Angeborenem Genetischen Herzfehler der die Körperliche Belastbarkeit verringert die Erkrankung ist fortschreitend und wird meistens erst nach der Pupertät entdeckt.

Meine Diagnose erhielt ich im Mai 2010. wenn ich mich zu Stark Belaste kann ich Sterben. Deswegen wurde mir ein Herzdefilibrator Implantiert. Ebenso war ein Eingriff am Herzen erforderlich um mein Wohlbefinden zu verbessern.

Nun muss ich um meinne Erwerbsfähigkeit prüfen zu lassen zum Medizinischem Dienst.
Wie sollte ich mich am besten verhallten um falsche einschätzungen zu vermeiden?
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Alt 03.01.2011, 23:07   #2
hanni
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hanni hanni hanni hanni hanni hanni hanni
Standard AW: Angst vorm Medizinischem Dinst

Zitat von Kratos Beitrag anzeigen
Hallo

Ich habe ein wenig durch eure Beiträge gelessen.
Mir fällt Leider gehäuft auf das bei vielen die Arbeitsfähigkeit falsch eingeschäzt wird.

Ich Leide an einnem Seltenem Angeborenem Genetischen Herzfehler der die Körperliche Belastbarkeit verringert die Erkrankung ist fortschreitend und wird meistens erst nach der Pupertät entdeckt.

Meine Diagnose erhielt ich im Mai 2010. wenn ich mich zu Stark Belaste kann ich Sterben. Deswegen wurde mir ein Herzdefilibrator Implantiert. Ebenso war ein Eingriff am Herzen erforderlich um mein Wohlbefinden zu verbessern.

Nun muss ich um meinne Erwerbsfähigkeit prüfen zu lassen zum Medizinischem Dienst.
Wie sollte ich mich am besten verhallten um falsche einschätzungen zu vermeiden?
Nimm vorhandene Unterlagen mit, damit sich der MDK ein Gesamtbild machen kann und damit ihm nix "durchrutscht".
hanni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.01.2011, 23:25   #3
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Kratos
Standard AW: Angst vorm Medizinischem Dinst

Hi
Leider habe ich nur ein Paar MRT Bilder und den Entlassungsbrief aus dem KH.

Die meissten untersuchungsergebnisse habe ich nicht.
Die Aussage von meinem Hausarzt das ich überwiegend sitzend Arbeiten sollte habe ich nur Mündlich.
Mein Kardiologe hat im einem Arztbrief erwähnt das All zu Starke Belastungen zu vermeiden sind. Den Brief hat auch nur mein HA.
Eine weitere Aussage das ich Bückende oder Hockende Arbeit vermeiden soll auch nur Mündlich.
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Alt 03.01.2011, 23:34   #4
hanni
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hanni hanni hanni hanni hanni hanni hanni
Standard AW: Angst vorm Medizinischem Dinst

Bissel wenig für eine derartige Erkrankung.

Dann besorg Dir den Kram, sonst mußt Du auf die Einschätzung des MD vertrauen.
hanni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.01.2011, 23:39   #5
Reiner Zufall
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Standard AW: Angst vorm Medizinischem Dinst

Hast Du einen Schwerbehindertenausweis?
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Alt 03.01.2011, 23:44   #6
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Kratos
Standard AW: Angst vorm Medizinischem Dinst

Ich habe meinne Ärzte von der Schweigepflicht gegenüber dem Medizinischem Dienst befreit. Forder die den nicht alle Unterlagen an?
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Alt 03.01.2011, 23:45   #7
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Kratos
Standard AW: Angst vorm Medizinischem Dinst

Ja GDB 50 Unbefristet anerkannt
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Alt 03.01.2011, 23:48   #8
Reiner Zufall
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Standard AW: Angst vorm Medizinischem Dinst

Zitat von Kratos Beitrag anzeigen
Ich habe meinne Ärzte von der Schweigepflicht gegenüber dem Medizinischem Dienst befreit. Forder die den nicht alle Unterlagen an?
Kommt auf den Arzt/die Ärztin an, was sie für erforderlich halten.

Du wirst nicht zwangsläufig von einem Kardiologen begutachtet.

Das könnte z.B. auch ein Orthopäde sein.
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Alt 03.01.2011, 23:49   #9
Reiner Zufall
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Standard AW: Angst vorm Medizinischem Dinst

Zitat von Kratos Beitrag anzeigen
Ja GDB 50 Unbefristet anerkannt
Also gibt es auch weitere Unterlagen, denn Du mußtest den SBA ja beantragen.
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Alt 03.01.2011, 23:58   #10
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Kratos
Standard AW: Angst vorm Medizinischem Dinst

Ich habe den Ausweis ohne Hilfe beantragt ich schikte dennen nur den Entlassungsbrief zu und Nur 2 Wochen Später hatte ich den bescheid.

Ich glaube deswegen auch dass nichts mehr angefordert wurde und mir eventuell ein höherer GDB zusteht habe mich deswegen an den VDK gewannt und nächste woche ein Termin bin mal gespannt.

Wieso schiken die mich wegem dem Herzen zum Ordophäden wäre ja total schwachsinnig?
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Alt 04.01.2011, 00:04   #11
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Standard AW: Angst vorm Medizinischem Dinst

Zitat von Kratos Beitrag anzeigen
Wieso schiken die mich wegem dem Herzen zum Ordophäden wäre ja total schwachsinnig?
Das könnte so sein. Die haben beim ÄD nicht Mediziner sämtlicher Fachrichtungen.

Mußte auch mal dorthin u. hatte vorab Bedenken, die sich dann zerstreut haben............

Die ziemlich junge Ärztin hat so einiges an Tätigkeiten wg. gesundheitlichen Einschränkungen ausgeschlossen. Ich hab richtig gestaunt. Außerdem war sie sehr freundlich usw.

Also bei Weitem nicht das, was ich mir bis dahin unter einem Amtsarzt vorgestellt hatte.
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Alt 04.01.2011, 00:14   #12
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Kratos
Standard AW: Angst vorm Medizinischem Dinst

Ohje dann bin ich mal gespannt wie Fit die sind.

Meine erkrankung ist so selten dass die Schwestern in der Herzklinik und Die Sprechstundenhilfe beim Kardiologen zum erstenmal davon hörten

Allerdings kann mann meine Schlechte belastbarkeit per Ergometer Belastungstest sehr gut feststellen.
Kratos ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.01.2011, 00:26   #13
Reiner Zufall
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Standard AW: Angst vorm Medizinischem Dinst

Zitat von Kratos Beitrag anzeigen
Ohje dann bin ich mal gespannt wie Fit die sind.
Hier im Forum wurde schon von mehreren Usern bestätigt, daß der ÄD nicht so schlimm ist, wie vielleicht sein Ruf.

Bei Deiner seltenen Erkrankung werden die super vorsichtig sein, um keinen Fehler zu machen.

Nur nicht zu viel Angst..........
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Alt 04.01.2011, 00:32   #14
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Kratos
Standard AW: Angst vorm Medizinischen Dienst

Ich Danke dir.

Ich hoffe mal das alles gut ausgeht.

LG Martin
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Alt 04.01.2011, 02:04   #15
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Standard AW: Angst vorm Medizinischen Dienst

Kann Reiner Zufall nur zustimmen.

Diese Dienste haben m.M. nach einen schlechteren Ruf, als sie verdient haben. Bisher habe ich nur gute Erfahrungen mit denen gemacht. Eine Begutachtung wurde sogar wiederholt, da ich den Arzt abgelehnt habe.

Ein Tipp noch:
Auch wenn Du Deine Ärzte entbunden hast - rede vorher mit denen was sie schreiben. Meine Ärzte sind da recht faul gewesen und habe lediglich einige Zettel hingeschickt - die Einschätzung fehlte. Viele Ärzte wissen nicht, wie wichtig eine ausführliche Beantwortung ist und vertrauen auf die hellseherischen Fähigkeiten der Kollegen vom Dienst. "Die können ja anrufen wenn sie Fragen haben"

Und wie Reiner Zufall schon bemerkte - die werden bei so einer Krankheit sicher vorsichtig sein.

Viel Glück!
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.01.2011, 10:58   #16
Arbeitssuchend
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Standard AW: Angst vorm Medizinischen Dienst

Hallo Kratos,
gibt es im Internet Informationen über diese Krankheit?
Das würde ich ausdrucken, zum MDK mitnehmen und dem Arzt dort in die Hand drücken als Infomaterial.

Lass Dich dort nicht durch Freundlichkeit des Arztes "einlullen".
Am Besten Du machst Dir Notizen,
was Du alles nicht mehr kannst,
worin Du eingeschränkt bist.
Das Ganze evtl. auch auf einen Zettel schreiben und dem Arzt dort geben für die Akte.

Manchmal fragen die auch, wie Du den Tag verbringst.
Es macht Sinn, sich auch auf diese Frage vorzubereiten.

Grüße
Arbeitssuchend
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Alt 04.01.2011, 11:06   #17
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Standard AW: Angst vorm Medizinischen Dienst

schau Dir die Datei einmal an und beherzige was da an Tipps gegeben wird. http://www.jansen-muehl.de/files/vor...htertermin.pdf

Das Wichtigste vergesse ich ständig bei solchen Terminen und dann war es gewesen...
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.01.2011, 11:30   #18
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Kratos
Standard AW: Angst vorm Medizinischen Dienst

Ja im Internet gibt es was darüber

Ich habe leider das volle Programm ich brauche auch die Schritmachertherapie und die Alkohol behandelung wie ganz unten beschrieben wurde bei mir durschgeführt


Die hypertrophe Kardiomyopathie ist eine Herzmuskelerkrankung, die durch eine Verdickung des Herzmuskels gekennzeichnet ist, welche nicht durch eine Mehrarbeit des Herzens entstanden ist. Die Herzwand zwischen den zwei Herzkammern kann so stark verdickt sein, dass der Übergang vom Herz zur Hauptschlagader eingeengt ist, so dass das Blut nur unvollständig in den Körperkreislauf gepumpt werden kann. Auf der Abbildung ist eine deutliche Verdickung der Herzwand zwischen den zwei Herzkammern zu sehen. Wenn sich nun das Herz zum Pumpen von Blut zusammenzieht, kann die Ausflussbahn behindert oder teilweise verschlossen werden.

Der Herzmuskel wird durch die Verdickung und durch zusätzliche Bindegewebeeinlagerungen steifer und somit weniger dehnbar. Die Herzkammern lassen sich aus diesem Grund schlechter mit Blut füllen. Insgesamt wird das Herz also mindestens in doppelter Hinsicht massiv beim Pumpen behindert.
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Symptome

Die Personen, die an einer hypertrophen Kardiomyopathie leiden, haben sehr oft keine Beschwerden. Wenn jedoch Symptome auftreten, treten Brustschmerzen, Kurzatmigkeit bei Anstrengung, stark spürbares Herzklopfen und Schwindel oder kurze Bewusstseinsverluste auf. Der Schwindel und die kurzen Bewusstseinsverluste treten vor allem nach und nicht während einer körperlichen Anstrengung auf. Der Grund dieses Phänomens liegt darin, dass während der Anstrengung durch den deutlich erhöhten Puls und Blutdruck die Verengung gut überwunden werden kann. Während der Ruhephase nach einer körperlichen Anstrengung jedoch sinken beide Werte ab, so dass nur ungenügende Mengen Blut in den Körperkreislauf gepumpt werden können. Das Gehirn reagiert am sensibelsten auf einen Sauerstoffabfall, weshalb Schwindel und kurze Bewusstseinsverluste bei den Betroffenen nicht selten auftreten.
Die Kurzatmigkeit wird durch einen Rückstau von Blut in die Lungen verursacht, wo aufgrund des stark erhöhten Blutdruckes in den Lungengefässen Flüssigkeit in die luftgefüllten Areale der Lunge ausgepresst wird.

Diagnose

Die Standbeine der Diagnose sind die sorgfältige Erhebung der Symptome und die körperliche Untersuchung. Hört ein Arzt mit Hilfe eines Stethoskops das Herz ab, wird er ein für diese Erkrankung charakteristisches Herzgeräusch hören. Die wichtigste Zusatzuntersuchung ist die Ultraschalluntersuchung der Herzens. Hierbei lassen sich unter anderem die verdickte Herzmuskulatur sowie die Einengung der Ausflussbahn beim Pumpen von Blut beobachten.
Ein Röntgenbild des Oberkörpers sowie ein Elektrokardiogramm (EKG) können ebenfalls sehr hilfreiche Untersuchungen sein bei der Sicherung dieser Diagnose.

Wenn eine Operation notwendig wird, kann mit Hilfe einer so genannten Koronarangiographie ein dünner Draht über ein Blutgefäss bis in die Herzkammer vorgeschoben werden, womit die Veränderungen am Herzen genau beurteilt und die möglichen Therapieoptionen bestimmt werden können.

Therapie und Prognose

Personen, welche an einer hypertrophen Kardiomyopathie leiden, sollten starke körperliche Belastungssituationen vermeiden. Aufgrund der stark eingeschränkten Herzfunktion besteht in solchen Situationen die Gefahr eines plötzlichen Herztodes. Das Risiko an einem solchen plötzlichen Herztod zu versterben hängt nicht vom Ausmass der Krankheit ab und besteht somit auch in einem frühen Krankheitsstadium. Der plötzliche Herztod wird durch eine Herzrhythmusstörung, welche wie oben beschrieben durch die Krankheit ausgelöst werden kann, verursacht. Wird bei der Untersuchung eine schwere Herzrhythmusstörung festgestellt, wird deshalb zur Verhinderung des plötzlichen Herztodes ein so genannter ICD (implantierbarer Kardioverter-Defibrillator) im Rahmen eines chirurgischen Eingriffs implantiert. Dieses kleine Gerät ist im Stande eine Herzrhythmusstörung, sobald diese entsteht, durch einen kurzen Stromstoss zu durchbrechen und das Herz zu einem normalen Rhythmus zurückzuführen. Unter Umständen muss sogar ein Herzschrittmacher implantiert werden, um einen normalen Herzrhythmus zu ermöglichen.

In erster Linie wird die hypertrophe Kardiomyopathie mit Medikamenten behandelt, welche ein zu heftiges Zusammenziehen des Herzmuskels verhindern und die Anzahl der Herzschläge pro Minute tief halten. Dies bewirkt einerseits, dass die Ausflussbahn weniger eng wird und das Blut besser in den Körperkreislauf gepumpt werden kann. Andererseits wird dadurch die Zeit zwischen den Herzschlägen länger, was eine bessere Füllung der versteiften Herzkammern erlaubt. Eingesetzt werden vor allem Medikamente der Wirkstoffgruppe ß-Blocker oder so genannte Kalzium-Antagonisten.

Es stehen zusätzlich auch operative Verfahren zur Verfügung, durch welche treffsicher ein Teil der verdickten Muskulatur zerstört werden kann. Damit kann das Blut wieder ungehindert aus dem Herzen in die Hauptschlagader fliessen. Dieses Verfahren wird auch septale Myokard-Ablation genannt. Weitere Informationen hierzu finden sie in der Textbox unten.
Obwohl solche Operationen die Symptome einer hypertrophen Kardiomyopathie deutlich positiv beeinflussen, können sie den Verlauf der Erkrankung nicht verzögern. Für die Betroffenen besteht ein Risiko von 4% pro Jahr, dass sie an der Krankheit versterben werden.
Da auch die Schleimhaut, welche die Herzhöhlen auskleidet, beschädigt wird, ist das Risiko einer Infektion des Herzens durch Bakterien sehr viel höher. Deshalb müssen diese Personen vor einer zahnärztlichen Behandlung oder vor einer Operation ein Antibiotikum einnehmen, um dies zu verhindern. Nähere Angaben zu diesem Thema finden sie im Artikel zur Endokarditis.

Perkutane transluminale septale Myokard-Ablation

Mit einem Herzkatheter, welcher wie oben beschrieben über die Blutgefässe zum Herz vorgeschoben wird, kann ein kleines Gefäss, welches die innerste Schicht der verdickten Muskelschicht zwischen den beiden Herzkammern versorgt, verschlossen werden. Dadurch stirbt die innerste Muskelschicht ab und die Ausflussbahn wird weiter (siehe Abbildung rechts). Durch gezieltes Spritzen von Alkohol in dieselbe Region, kann die Muskulatur ebenfalls sehr treffsicher zerstört und damit die Wanddicke verringert werden. Die häufigste Nebenwirkung dieser Therapie ist, dass auch das Reizleitungssystem am betroffenen Muskelabschnitt zerstört werden und dadurch eine Herzrhythmusstörung entstehen kann, welche behandelt werden muss.
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Alt 04.01.2011, 14:31   #19
Reiner Zufall
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Kannst ja später mal berichten, wie es ausgegangen ist.................
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Alt 04.01.2011, 18:01   #20
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Kratos
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Werde ich machen ich hoffe ich bekomme bald die Einladung.

Ich warte seit Ende November darauf
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Alt 05.01.2011, 13:20   #21
Reiner Zufall
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*allesguteunddaumendrück


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Alt 06.01.2011, 16:27   #22
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Kratos
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Hallo

Heute war ich bei meinem Kardiologen und fragte was er den für den Ärztlichen Dienst schreiben würde.
Er sagte ich wäre in einer überwiegende sitzende Tätigkeit in einner geeigneten Arbeitsumgebung warscheinlich vollschichtig einsetzbar.

Warum sind Ärzte immer so ungenau mit ihren Angabe
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Alt 06.01.2011, 17:33   #23
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Kratos, hast du denn deinem Arzt gesagt zu welcher Tätigkeit du dich noch im Stande fühlst?
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Alt 06.01.2011, 18:15   #24
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Hallo Muzel

Nein das habe ich nich ich sagte ihm Aber das ich weiterhin Propleme mit Schwindel, Kurzartmigkeit und starkes Herzklopfen verspühre.

Ich bat auch um ein Belastungstest. Leider ist ein Belastungstest bei mir nicht mehr möglich da der Schritmacher im Defi die Eigenleistung des Herzens umgeht er Stimuliert quasi bei jedem Herzschlag und somit kann mann kein klares ergebniss bekommen.

Also kurz und Knapp meinne Belastbarkeit ist nicht mehr messbar.
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Alt 06.01.2011, 18:16   #25
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Hallo

Heute war ich bei meinem Kardiologen und fragte was er den für den Ärztlichen Dienst schreiben würde.
Er sagte ich wäre in einer überwiegende sitzende Tätigkeit in einner geeigneten Arbeitsumgebung warscheinlich vollschichtig einsetzbar.

Warum sind Ärzte immer so ungenau mit ihren Angabe
damit man sie nicht zur verantwortung ziehen/ sie in regress nehmen kann.
die geeignete arbeitsumgebung zu finden ist aufgabe des fallmanagers. und zwar auf grundlage des gutachtens des ärztlichen dienstes. je genauer und präziser das ist desto passender kann die arbeitsplatzsuche bzw -findung ablaufen.

ich habe so ein wischi-waschi-gutachten worin gesagt wird dass ich zwar vielleicht vollschichtig arbeiten könnte wenn eben die besonderheiten meiner behinderung/erkrankungen mit berücksichtigt werden. diese stehen dort aber nur ansatzweise aufgeführt.

da mein sb damit wohl nicht wirklich was anfangen kann, ist alles zum stillstand gekommen. das psychologische gutachten das um ettliches deutlicher ist, mag mein sb nicht berücksichtigen da dieses meine erwerbsfähigkeit insgesamt anzweifelt.
mein sb hat es wohl lieber wenn er mir weiter vorwerfen kann, ich sei "irgendwie" vorsätzlich behindert bzw. würde meine behinderungen dazu einsetzen, mich zu drücken.
__

ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von herrn ralph boes, seinem ansinnen, seinem auftreten und seinem verhalten in den öffentlichen medien und foren.


"das grass wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. "
(afrikanisches sprichwort)

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