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Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 11.12.2006, 16:59   #1
Mausi->Emailproblem
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Mausi
Standard Pflegestufe 3 und Hartz 4

Hallo ersteinmal an Euch alle, bin ziemlich neu hier aber hab schon mehrere Themen vor ein Monat von Euch gelesen und alle Achtung ihr macht es alle super und ich sehe hier bekommt man auch wirklich Antworten.

Aber eine Frage hab ich dennoch. vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen. Und zwar geht es darum ich bin noch beim Arbeitsamt angemeldet als Hartz 4 u bekomme schon seit 14 Jahren die Pflegestufe 3. Hab eine normale Ausbildung gemach zur Bürokauffrau in einen Berufsbildungswerk. Jetzt nach 14 Jahren kam mal ein MDK zu mir und will mich auf Pflegestufe 2 runtersetzen weil er meint ich hätte angeblich erhebliche Besserung könnte mich oben rum allein an und ausziehen und möchte ne Beschäftigung nachgehen was ja auch der Fall ist nur würde ich auf den Arbeitsmarkt keine 6h aushalten da ich Stäbe im Rücken hab und naja hab nu noch Herzrhytmusstörungen einen Puls von über 120 täglich. Doch muss erst bei einen Kardiologen im Januar mein neuer Hausarzt hat es festgestellt das ich dringend zum Kardiologen muss da sonst meine Pumpe nicht mehr lang mitmacht, das wortwörtlich von ihm. Oben rum anziehen u ausziehen konnte ich schon immer vor 14 Jahren hatte ich noch keine Stäbe im Rücken und ich muss sagen bin jetzt viel mehr eingeschränkt wie früher. Habe natürlich einen Widerspruch eingelegt aber weiss noch nicht was rauskommt.

Frage an euch ist wie ist es mit der Erwerbsminderungsrente bekommt ma die auch wenn man eine Lehre vor 3 Jahren gemacht hat aber seitdem nur noch arbeitslos war? Hab vor über 3 Jahren mal versucht eine Rente zu beantrage war da leider noch in Lehre und mir wurde gesagt bzw geschrieben ich hätte zu hoch gelernt. Wer kennt sich damit aus?`Ich danke schonmal im voraus Euch allen ihr macht es wirklich klasse.

Lg Mausi
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Alt 11.12.2006, 21:19   #2
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MissMarple
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Hallo Mausi

du musste eine Vorversicherungszeit von 5 Jahren zusammen haben. Überall wo Rentenbeiträge gezahlt werden, können die Zeiträume addiert werden soweit ich weiß.

Somit also deine 3 Ausbildungsjahre und auch der ALG Bezug, weil ja auch dort Beiträge an die RV abgehen.

Also versicherungstechnisch müßtest du eigentlich die Voraussetzungen erfüllt haben.
Ob du nun einen Antrag direkt aus der ALO Zeit heraus stellen kannst, erst eine Reha vorgeschaltet werden müsste oder ähnliches, würde ich mal direkt mit der Rentenversicherung bzw. in einem Beratungsbüro bei dir Vorort klären und deinen Fall schildern.

http://www.deutsche-rentenversicheru...html__nnn=true

Hat das Arbeitsamt bei deinem Zustande da noch gar nichts vermittelt oder darauf hingewirkt ???
Du kannst mit deiner Pflegestufe doch da unmöglich voll als ALG Bezieher und arbeitsfähig laufen, oder ?

Hast du auch einen Schwerbehindertenausweis ?

Viele Grüße
MissM.
__

Ich gebe hier lediglich meine persönlich Meinung und Erfahrungen wieder.

Manchmal ist etwas PISA und Dummheit gar nicht so schlecht. Unvorstellbar was im Land los wäre, wenn die Leute endlich kapieren würden was um sie herum so passiert. (Volker Pispers)
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Alt 11.12.2006, 22:21   #3
kalle
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kalle
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Also grundsätzlich können auch Personen mit Pflegestufe 3 voll arbeiten. Oder jedenfalls mehr als 3 Stunden. Es gibt ja noch die pers. Assistenz.
Es gibt viele Behinderte, die im Rollstuhl sitzen, kaum die Arme bewegen können, aber mit Assistenz einen Job haben.
Und ja, man kann auch direkt aus der Alg-Zeit oder ALGII eine EU-Antrag stellen. Das ist nicht an Reha und sonstiges gebunden.
__

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen
entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen
keinerlei Rechtsberatung dar. Sollte ein h fehlen, liege ich am Notebook und da funzt es nicht. http://www.teudt.de/rolligrafik513.jpg
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kalle ist offline  
Alt 12.12.2006, 14:15   #4
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Mausi
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Hallo Euch beiden ich danke ersteinmal für die schnelle Antwort, ja ich bekomme volles Arbeitslosengeld 2 und meine Eltern eben halt Pflegestufe für mich, beim Arbeitsamt gab es noch nie Probleme wegen den Geld auch hab ich damals meiner Vermittlerin gesagt das ich Pflegestufe 3 bekomme. Erst vor 3 monaten ist der AOK aufgefallen das ich von Arbeitsamt bezahlt werde und nicht vom Sozialamt und die machten Ärger und meinten bei mir müsste ein MDK kommen. Da ich eine selbstbewusste Person bin und ich nicht immer mag zu Haus zu sitzen da mir die Kommunikation wichtig ist dachte ich mir das ich einen Job bekommen könnte, hab wie gesagt vor 3 Jahren meine Ausbildung abgeschlossen und seitdem werd ich immer nur abgewiesen wegen nen Job, Umbau wär doch zu aufwendig. Naja vor kurzem wie gesagt war der MDK da und er hörte eben das ich doch gern ein wenig arbeiten mag, in den Schreiben von der Gutachterin steht auch da das ich eine geringfügige Beschäftigung aufnehmen würde und das ich erhebliche Besserung an meinen Krankheitszustand hätte. Doch das ist absolut nicht der Fall. Bin vor ca. 8 Jahren am Rücken operiert wurden da ich zu 90% verkrümmt war, habe einen deutlichen Rippenbuckel gehabt und meine Lungen sind dadurch bis heute nicht voll funktionsfähig. Kann zwar alleine atmen aber jedes bisschen strengt mich eben halt an. Auch durch meine Stäbe im Rücken kann ich nicht mehr das machen was ich früher konnte wie zum Beispiel alleine bücken usw. Ich rief dann meine ehemalige Ärztin und Fürsorge von meiner Klinik an und sie sagten ich solle einen Widerspruch einlegen wegen der Pflegestufe, da ich auch schon zu viel von Op`s usw durchhabe. Meine Fürsorge meinte auch ich sollte eine Erwerbsminderung beantragen aber sie wusste nicht so direkt ob es mir zusteht da ich ja meine Lehre gemacht habe. Soweit wie ich mal gehört habe steht mir eine Rente nur zu wenn ich 2 Jahre berufstätig war. Nu weiss ich nicht mehr was ich glauben oder machen soll.

Ich möchte auch gern nächstes Jahr nach NRW zu meinen Freund ziehen, so wie ich hier gelesen habe steht mir auch ein Mehrbedarf an Wohnung zu was auch ich nicht wusste. Aber wie ist das dann wenn mein Freund Kinder hat und er sieht sie alle 2 Wochen und an seinen freien Tagen? Er ist berufstätig wenn er dann arbeiten geht sind seine Eltern und sein Schwager mit Nichten für mich da die nicht weit von ihm weg wohnen. Hmm würde da auch ein extra Zimmer für de Kinder zustehen? Sorry für die Fragen aber ich glaub ich bin hier richtig, ihr seit einfach doll hab auch noch nie so ein Forum gesehen gehabt was so informativ ist wie eures.

Lg Mausi
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"Ein Tag ohne Lächeln ist wie ein verlorener Tag."
Mausi ist offline  
Alt 12.12.2006, 14:21   #5
Mausi->Emailproblem
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Mausi
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Ah ja an MissMarple ja hab einen Behindertenausweis und alle Zeichen die einen so zustehen kann.

Lg Mausi
__

"Ein Tag ohne Lächeln ist wie ein verlorener Tag."
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Alt 12.12.2006, 15:11   #6
hjgraf
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Zitat von kalle
Also grundsätzlich können auch Personen mit Pflegestufe 3 voll arbeiten. Oder jedenfalls mehr als 3 Stunden. Es gibt ja noch die pers. Assistenz.
Es gibt viele Behinderte, die im Rollstuhl sitzen, kaum die Arme bewegen können, aber mit Assistenz einen Job haben.
Und ja, man kann auch direkt aus der Alg-Zeit oder ALGII eine EU-Antrag stellen. Das ist nicht an Reha und sonstiges gebunden.
Da hat Kalle recht. Hier noch ein paar Infos dazu:

Zitat:
SGB VI § 43 Rente wegen Erwerbsminderung

(1) Versicherte haben bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres Anspruch auf Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung, wenn sie

1. teilweise erwerbsgemindert sind,

2. in den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung drei Jahre Pflichtbeiträge für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit haben und

3. vor Eintritt der Erwerbsminderung die allgemeine Wartezeit erfüllt haben.

Teilweise erwerbsgemindert sind Versicherte, die wegen Krankheit oder Behinderung auf nicht absehbare Zeit außerstande sind, unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes mindestens sechs Stunden täglich erwerbstätig zu sein.

(2) Versicherte haben bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres Anspruch auf Rente wegen voller Erwerbsminderung, wenn sie

1. voll erwerbsgemindert sind,

2. in den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung drei Jahre Pflichtbeiträge für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit haben und

3. vor Eintritt der Erwerbsminderung die allgemeine Wartezeit erfüllt haben.

Voll erwerbsgemindert sind Versicherte, die wegen Krankheit oder Behinderung auf nicht absehbare Zeit außerstande sind, unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes mindestens drei Stunden täglich erwerbstätig zu sein. Voll erwerbsgemindert sind auch

1. Versicherte nach § 1 Satz 1 Nr. 2, die wegen Art oder Schwere der Behinderung nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können und

2. Versicherte, die bereits vor Erfüllung der allgemeinen Wartezeit voll erwerbsgemindert waren, in der Zeit einer nicht erfolgreichen Eingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt.

(3) Erwerbsgemindert ist nicht, wer unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes mindestens sechs Stunden täglich erwerbstätig sein kann; dabei ist die jeweilige Arbeitsmarktlage nicht zu berücksichtigen.

(4) Der Zeitraum von fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung verlängert sich um folgende Zeiten, die nicht mit Pflichtbeiträgen für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit belegt sind:

1. Anrechnungszeiten und Zeiten des Bezugs einer Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit,

2. Berücksichtigungszeiten,

3. Zeiten, die nur deshalb keine Anrechnungszeiten sind, weil durch sie eine versicherte Beschäftigung oder selbständige Tätigkeit nicht unterbrochen ist, wenn in den letzten sechs Kalendermonaten vor Beginn dieser Zeiten wenigstens ein Pflichtbeitrag für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit oder eine Zeit nach Nummer 1 oder 2 liegt,

4. Zeiten einer schulischen Ausbildung nach Vollendung des 17. Lebensjahres bis zu sieben Jahren, gemindert um Anrechnungszeiten wegen schulischer Ausbildung.

(5) Eine Pflichtbeitragszeit von drei Jahren für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit ist nicht erforderlich, wenn die Erwerbsminderung aufgrund eines Tatbestandes eingetreten ist, durch den die allgemeine Wartezeit vorzeitig erfüllt ist.

(6) Versicherte, die bereits vor Erfüllung der allgemeinen Wartezeit voll erwerbsgemindert waren und seitdem ununterbrochen voll erwerbsgemindert sind, haben Anspruch auf Rente wegen voller Erwerbsminderung, wenn sie die Wartezeit von 20 Jahren erfüllt haben.
@ Mausi:

Du schreibst, dass Du auch gerne einer Tätigkeit im Rahmen Deiner Möglichkeiten nachgehen möchtest. Hier käme folgendes zum Tragen:

Zitat:
SGB VI § 9 Aufgabe der Leistungen zur Teilhabe

(1) Die Rentenversicherung erbringt Leistungen zur medizinischen Rehabilitation, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben sowie ergänzende Leistungen, um

1.
den Auswirkungen einer Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung auf die Erwerbsfähigkeit der Versicherten entgegenzuwirken oder sie zu überwinden und

2.
dadurch Beeinträchtigungen der Erwerbsfähigkeit der Versicherten oder ihr vorzeitiges Ausscheiden aus dem Erwerbsleben zu verhindern oder sie möglichst dauerhaft in das Erwerbsleben wiedereinzugliedern.

Die Leistungen zur Teilhabe haben Vorrang vor Rentenleistungen, die bei erfolgreichen Leistungen zur Teilhabe nicht oder voraussichtlich erst zu einem späteren Zeitpunkt zu erbringen sind.

(2) Die Leistungen nach Absatz 1 können erbracht werden, wenn die persönlichen und versicherungsrechtlichen Voraussetzungen dafür erfüllt sind.
Wenn Du, nachdem Deine Ärzte nicht anderer Meinung sind, eine Tätigkeit z. B. im Rahmen von 3,5 - 4,5 Stunden ausüben kannst, so greifen für Deinen Fall, meiner Meinung nach, die Möglichkeiten der Assistenz, der Ausstattung eines behindertengerechten Arbeitsplatzes, der Förderung der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit bei Behinderung und noch einiges mehr. Hier können die Leistungsträger entweder die Arbeitsagentur, die Krankenkasse oder der Rentenversicherungsträger sein. Evtl. auch ein hauptsächlicher Kostenträger und für bestimmte Bedarfe wiederum einer der anderen.

Ich denke, zur Abklärung ob Du noch erwerbsfähig, gemindert erwerbsfähig oder erwerbsunfähig bist, solltest Du erstmal die zuständige Arbeitsagentur oder ARGE bei Dir, auffordern zu einer medizinischen Beurteilung Deiner Erwerbsfähigkeit. Somit wäre schon einmal diese gezwungen, dazu Stellung zu nehmen. Mit dem/der zuständigen Sachbearbeiter(in) dann die Möglichkeiten einer Vermittlung ausloten (sehr viel Geduld und Durchsetzungsvermögen notwendig!), wie z. B. Integrationsvereine, Selbsthilfevereine aktivieren die hier Kontakte zu Firmen haben die vorwiegend mit schwerbehinderten Menschen arbeiten. Bei einer möglichen Einstellung, die Förderungen, wie oben angegeben, zusichern lassen.

Ich habe die ganze Prozedur bereits durchgemacht und bis heute keinen Erfolg erzielt. Nun bin ich im zweiten Jahr meines Antrages auf Erwerbsminderungsrente und noch kein Ende in Sicht. Deshalb bitte beachten, dass ein Antrag auf EU-Rente oder EM-Rente einen sehr, sehr langen Zeitraum in Anspruch nehmen kann, in dem Du dann ARGE mässig auf dem "Abstellgleis" stehst. Denn das Ende des Rentenverfahrens ist abzuwarten.

Wie gesagt, bin selbst betroffen und habe vor meiner "endgültigen Arbeitslosigkeit" im Bereich des Sozialhilferechts (Krankenkasse) noch ein wenig gearbeitet. Wenn Du weitere Hilfe brauchst und haben möchtest, kannst mich gerne per persönlicher Nachricht anschreiben.
 
Alt 12.12.2006, 16:57   #7
kalle
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kalle
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Nun ja, das Mausi aber schreibt, sie möchte gerne arbeiten, wären die Ratschläge zwecks Assistenz und Umbau wichtig. Hier kann meistens auch das Integrationsamt in Deiner Gegend weiterhelfen. Die sollten Auskunft geben können. Du wirst aber viel Kraft und Selbstbewußtsein brauchen um da was durchzubringen. Die Ämter schieben gerne von einem zum Anderen. Meistens sind heute auch nicht mehr die Rehaabteilungen der Afa zuständig, sonder die SB der Argen.. Und die haben bekanntermaßen null Ahnung von der Materie.

AUf alle Fälle solltest Du Widerspruch gegen die Herabstufung durch den MDK Widerspruch einlegen.
Da war wohl mal wieder so ein Möchtegern Arzt zugange. Wenn überhaupt.

Und ja, wenn Du min. 50 % G hast, dann steht Dir , wenn Du dauerhaft EU bist ein Mehrbedarf von 17 % zu. Wenn Du allerdings in Arbeit oder einer Maßnahme bist, dann steht Dir 35 % zu.
Und einem Behinderten, der Gehbehindert ist, also Rolli, Rollator Gehhilfen usw. steht ein Mehr an Wohnug zu. Schau mal hier im Schwerbehindertenforum, da steht schon so einiges darüber.

Und nicht unterkriegen lassen. Siehe das Bild unter mir. :mrgreen:
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Alt 12.12.2006, 17:01   #8
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Uff dann geht es mal wieder auf die Anklagebank, wir mussten bzw. meine Eltern mussten früher schon soviel erkämpfen und nu geht es hier auch wieder weiter, doch aufgeben werd ich nie. Habe nächste Woche Dienstag ein Termin beim Arbeitsamt die für Behinderte zuständig ist. Arbeit geben konnten se mir noch immer nicht und eingesetzt hat se sich auch nit.hmpf. Werde das alles mal ansprechen auch wegen der Rente, mal schauen was sie mir zu sagen hat. Am Montag muss ich dann auch erstmal zum Kardiologen und auch da werd ich mich erkundigen wegen meinen zu hohen Puls wo es mir immer Schwindlig wird ob ich arbeitsfähig bin. Meine ehemalige Sozialarbeiterin hat mich heute angerufen und sie meinte ich solle kämpfen wegen der Rente und auch wegen der Pflegestufe. Zur Zeit ist alles hier ein hin und her. Naja vielleicht kann mir ja die Beraterin doch weiterhelfen vom Amt.

Lg Mausi
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"Ein Tag ohne Lächeln ist wie ein verlorener Tag."
Mausi ist offline  
Alt 12.12.2006, 17:22   #9
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Ja Kalle du sagst es habe hier in Sachsen Anhalt eine Rehaberaterin, eine Rehevermittlerin und ähm noch jemanden von Integrationsamt. Geholfen wurde mir bis jetzt noch nie, haben alle nicht ganz soviel Ahnung.

Einen Widerspruch hab ich schon eingelegt, war die bodenlose Frechheit was sie da schrieben, sie ging nur an ihr Pc und schaute mich noch nicht mal groß an, wo wir meinte sie solle doch mich mal anschauen wegen Beine Rücken usw, meinte se nur sie würde es nicht brauchen, wo sie ankam hab ich auch nur mit Kopf geschüttelt hatte einen alten verschweissten Pullover an und unter den Armen war alles Gelb. Sie meinte auch sie kann es nicht glauben und fassen das ich überhaupt de Pflegestufe 3 habe, meine Mutti daraufhin meinte da ich auch soviel Op usw durch habe und da meinte sie nur ja das ist aber jetzt vergangenheit hab nu seit 6 Jahren keine Op durch und für sie is das dann erhebliche Verbesserung, Auch das jetzt 2 Mal in der Woche eine Therapeutin wegen Krankengymnastik zu mir kommt is doch eine Entlastung für meine Eltern, aber das meine Eltern trotzdem meine Beine jeden Tag mitdurchbewegen müssen wegen meiner Spastik sieht sie nicht ein. Auch muss ich katheteriesiert werden 2-3 mal in der Woche je wie meine Blase ist ansonsten muss sie ausgedrückt werden und das bis zu 7 mal am Tag.In der Nacht 2-3 Mal umgedreht werden wegen meinen Stäben im Rücken. All das und viele weitere Sachen hat sie nicht gesehen. Mal sehen was da rauskommt bei den Widerspruch, werde auch Tagebuch führen was meine Eltern alles für mich machen das es nicht gleich nach 2h abgefertigt ist, sollte der Widerspruch nicht durchkommen werden wir dann zum Sozialgericht gehen und Anwalt enschalten, es geht ja leider nix mehr einfach so. Bin ja durch einen Ärztepfusch auch im Rollstuhl gelandet.


Ja das mit den Mehrbedarf hab ich auch gelesen und einge andere Sache die mir auch mitzustehen könnten. Wir dachten immer es wird so schon gehen aber die Ämter werden ja immer unverschämter hier, wollen sparen an falschen Enden. Wollen das nicht mehr mitmachen, sondern das mit beantragen was auch wirklich zusteht. Bin im Rollstuhl und hab auch Immunschwäche durch den Tumor vor 23,5 Jahren, bin nu 25 damals war mein Vati auch arbeitslos und ich auch und meine Mutti hatte nur sehr wenig verdient es stand da kein Wohngeld zu obwohl ich ja behindert bin. Zum Glück haben aber meine Eltern beide nu Arbeit, kommt der eine geht der andere wie gesagt ist immer jemand für mich da und im Haus.

Und das mit der Beschäftigung vielleicht kann ich ja doch irgendwas mal machen für 4 stunden, leider hab ich vor 3 Jahren in der Lehre noch Herzrhytmusstörung bekommen die dieses Jahr schlimmer geworden sind, war in der Lehre damals mehr als genug krank da ich diese 8h einfach nicht durchgehalten hatte, was mit Folgen nun sind.

Naja will nicht weiter klagen denn hier sind manche noch viel beschissener dran, habe meinen Mut nicht aufgegeben und werd es auch nie tun denn irgendwann geht es immer weiter.

Lg Mausi
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"Ein Tag ohne Lächeln ist wie ein verlorener Tag."
Mausi ist offline  
Alt 13.12.2006, 14:08   #10
MissMarple->Emailproblem
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MissMarple
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Hallo Mausi

wenn du etwas arbeiten möchtest, ist das verständlich. Allerdings muss man sich als Behinderter/chron. Kranker auch immer sehr gut überlegen WEM man von diesen Plänen erzählt oder wo solche Äusserungen auch nach hinten losgehen können.

Beim Arbeitsamt oder einem Amtsarzt KANN so eine Äusserung schnell in die Richtung gehen : arbeitsfähig, Besserung eingetreten usw.

Eine spezielle und ganz individuelle Beratung in Bezug berufliche Rehabilitationsmöglichkeiten etc. würde ich mir immer erst von externen Stellen zusammen suchen, von denen du nicht abhängig bist leistungstechnisch.
z.B Rehaberater, Integrationsamt, Selbsthilfegruppen, Berufsbildungswerke, Sozialverbände oder ähnliches.

Mit diesem Konstrukt aus evtl. Möglichkeiten dann erst zu deiner zuständigen Stelle gehen und sagen, was deine Vorstellungen sind und ob das machbar wäre - wer dich da finanziell fördern könnte.

Wichtig wäre aber auch eine Art finanzielle Grundabsicherung und die hättest du z.B mit einer EU Rente.
Bei einer vollen EU Rente darfst du immer noch 350 Euro im Monat hinzuverdienen, somit auch einige Stunden arbeiten, dir ganz in Ruhe etwas suchen oder dich austesten.

Mir hat das damals total geholfen, dass ich die Rente hatte und mich ausprobieren konnte und als ich das nicht geschafft habe, zu wissen, dass man finanziell nicht in ein Loch fällt.

Es klingt hart was ich sage, aber ich glaube, dass man momentan als kranker oder behinderter Mensch mit gewissen Einschränkungen wirklich keine so guten Chancen hat. Dazu gibt es einfach zu viele gesunde Arbeitslose, die auch Arbeit suchen.
Daher wäre es vielleicht nur über ein Berufsförderungs-oder Bildungswerk mit einem Job möglich.

Du kannst auch mal etwas im Sozialgesetzbuch IX lesen, was speziell für Schwerbehinderte abgestimmt ist, um dich noch etwas über deine Rechte einlesen zu können.

http://www.sozialgesetzbuch.de/geset...orm_ID=0900001

Viele Grüße
MissM.
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Alt 13.12.2006, 22:41   #11
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Mausi
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Hallo Missmarple ich Danke Dir für deine Antwort. Ja ich bzw. wir haben es erfahren das es hier nach hinten losgeht wie in den Schreiben des Gutachters stand, erhebliche Besserung und das ich Arbeit aufnehmen möchte. Das mit der Arbeit das ich das möchte kam aber da nicht von mir sondern von meiner Mutti sie hat sich da halt verplappert.

Was ist eigentlich eine Grundabsicherung? Ist eine EU Rente was anderes wie eine Erwerbsminderngrente? Bekommt man die mit den Sozialgeld dazu und den Pflegegeld oder wie wird das wieder berechnet? Ich habe Null Ahnung was mir eigentlich alles so zustehen könnte da auh meine Eltern sich nicht mehr um den neuesten Stand kümmern seitdem ich halt in der Lehre war. Damals wusste sie alles das neuste nur jetzt sind wir leider alle ein wenig Unwissend. Ich bin gerade jetzt dabei alles zu machen was mir so zustehen könnte bevor ich aus dem Haus meiner Eltern gehe und zu meinen Freund eben halt ziehe.

Wegen Förderungsmöglichkeiten usw. hab ich leider noch nie erfahren was mri so zusteht. Dem Integrationsamt hab ich alles gesagt was ich so könnte und was nicht naja gefunden hat se für mich nix, meine Eltern waren auch damals bei den Gespräch mit bei und sagten ja sag nich soviel sonst bekommst gleich gar keine Arbeit. Glaub manchmal können sich meine Eltern nicht ganz so in mich reinverstetzen habe ich das Gefühl auch wenn sie alles für mich tun und machen, sie wollen ja auch mir nur helfen.

Ich werde mich ein wenig in deinen Sozialgesetzbuchlink einlesen, hab auch hier eins daheim aber das ich etwas älter schon. Glaub ist schon besser wenn ich mich jetzt aktiv mache bevor es zu spät ist wenn ich dann bei meinen Schatz wohne denn er kennt sich ja mit sowas auch nix weiter aus.

Lg Mausi
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Alt 14.12.2006, 00:16   #12
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Hallo MAusi

mit dem Wort "Grundabsicherung" meinte ich z.B die Rente wegen Erwerbsminderung, die dir ein gewisses Finanzpolster verschafft und du ja dennoch noch arbeiten gehen kannst stundenweise für 350 Euro.
Der offizielle Name lautet "Rente wegen Erwerbsminderung". Das Wort EU Rente gibt es nicht mehr, sagen aber noch viele.

Wenn die Rente nicht reicht, kann man Sozialhilfe ( bei einer Zeitrente ) oder Grundsicherung ( bei einer Dauerrente ) noch hinzu bekommen.
Du wärst dann auf HartzIV Niveau. Bei 50 GdB und Merkzeichen G steht dir aber auch ein Mehrbedarf zu ( sind so 58 Euro extra ).

Wenn du mit deinem Freund zusammen ziehst, bleibt dir die Rente erhalten!
Sozialhilfe und Grundsicherung werden vom Einkommen des Partners ( Bedarfsgemeinschaft abhängig gemacht ) Das ist also geregelt wie auch bei HartzIV. Könnte also wegfallen, wenn er genug verdient.

Vermögen darfst du 2600 Euro haben, wenn du diese LEistungen beantragst, bei der Rente ist das Vermögen unwichtig. Gilt jetzt alles nur für diese aufstockenden Leistungen.

MissM.
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Alt 14.12.2006, 14:43   #13
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Aha nu versteh ich es, naja noch geht mein Schatz voll arbeiten aber wenn ich dann zu ihm ziehen würde, würde er dann nur noch stundenweise gehen da er ja für mich auch da sein möchte und ich tatsächlich die Hilfe brauche. MissMarple ich habe eine Behinderung von 100% ob ich arbeiten gehen kann oder nicht weiss ich nicht da sehr lange schon keine Untersuchung für mich durchgeführt wurden ist. Habe mich eigentlich nicht krankschreiben lassen seitdem ich arbeitslos bin, Amt hat sich so gut wie eh nie bzw. sehr selten bei mir gemeldet. Habe hier 3 Leute die für mich zuständig sein sollen aber nix passiert hier bis jetzt. Ich werde mich aber mit meine Rehaberaterin oder ähm weiss nicht ob es Rehavermittlerin ist in Verbindung setzen habe ja am 19.12.06 einen Termin bei ihr. Seitdem ich zu Hause bin geht es mir etwas besser aber sobald ich was etwas schwierigeres machen müsste wie zum Beispiel Rollstuhl fahren geht es schon bei mir an de Grenze wegen meiner Atmung oder auch Herzrhytmusstörungen, mir wird es immer schwindlig und ich habe einen Puls von über 120. "Täglich" Muss deswegen auch zum Kardiologen. Glaub ich sollte mich mal wieder so richtig von oben bis unten durchchecken lassen ob ich überhaupt arbeiten gehen könnte, bzw. dürfte. Mit arbeiten möcht ich ja. das ich etwas rauskomme und unter Menschen bin, doch so eine Arbeit gibt es ja nicht da wo ich nur 3 h hingehen könnte. Kann auch nicht länger sitzen wie 4h da ich dann Rückenschmerzen bekomme (Stäbe im Rücken) Ok dann werd ich mich bei der RV mal kundig machen habe gestern einen Termin für den 4.1.06 bekommen, haut ja alles hin. Arbeitsamt, RV und mal schauen was bei den Widerspruch rauskommt. So wie es ausschaut wird es wohl etwas dauern das ich Antwort bekomme wegen den Widerspruch, sie hatten mir auch nur eine Frist von 2 Wochen gegeben statt 4 Wochen wie es eigentlich bei einen Widerspruch gehört.

Lg Mausi
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Alt 14.12.2006, 15:07   #14
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Hallo Mausi !
Auf alle Fälle mußt Du alle Möglichkeiten abklären. Vor allem die Gesundheitlichen. Erst wenn alles richtig ausgelotet ist kann man die passenden Entscheidungen treffen. Dieses ist ganz wichtig.

Und man muß immer ganz vorsichtig sein was man sagt. Ich habe das gestern bei einer Untersuchung bei der RV gehört.
Ein Mensch, der durch einen Arbeitsunfall Schwerstbehindert ist und trotzdem keine Rente bekommt, sagte bei einer psychologischen Untersuchung, das er eine glückliche Kindheit und liebevolle Eltern hatte. Nur einmal hatte er so einen Mist gebaut, das er eine Ohrfeige bekam. Nun steht in jedem folgenden Gutachten, das er von seinen Eltern mißhandelt wurde und eine schwere Kindheit hatte. Er versuchte sogar, diesen Passus per Anwalt rauszubekommen. Keine Chance.

Also immer ganz vorsichtig sein. Hier im Forum bei Wichtig unter Schwerbehinderte gibt es einen Thread, wo ein Leitfaden für Begutachtungen bei der Rentenuntersuchung steht. Soetwas sollte man immer ausführlich lesen. Hier der Link: http://www.elo-forum.org/forum/ftopic7039.html
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Alt 14.12.2006, 20:25   #15
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Ich danke Dir lieber Kalle, ja ich werd jetzt auch das mit meiner Krankheit bzw. Krankheiten abklären. Hab heut wegen meiner Pflegestufe das zurückbekommen wo ich Widerspruch einlegte, hatte nix geholfen haben nur nochmal das gleiche geschrieben von der Gutachterin, wegen erhebliche Besserung irgendwas von §48 SGB X und die möglichkeit häte ich angeblich nicht wahrgenommen. Dachte wenn ich einen Widerspruch schreiben würde das würde besser sein als was von einer Anhörung, für mich ist eine Anhörung ein Telefongespräch da kann dann auch jeder schreiben was er wll und legte gleich Widerspruch ein. Nun steht hier was die Pflegestufe 3 von 25.10.95 gemäß §48 Abs 1 SGB x wird aufgehoben.
Nun hätte ich das Recht einen Widerspruch innerhalb eines Monates einzulege, Der Widerspruch solte neben Ort- und Tagesangabe die Beteiligten und den Streitgegenstand bezeichnen, die zur Begründung dienender Tatsachen und Beweismittel erhalten und von den Widerspruchsführer oder einer zu seiner Vertretung befugten Person unterzeichnet werden. Hab heut mal den Tag ausgerechnet was meine Eltern für mich machen müssen und es kommt eine Zeit von 400min raus wo sie mir helfen müssen. Wie lange müsste ich wie ein Tagebuch führen damit sie uns glaube?`Sollen wir schon Anwalt einschaltn oder wie sollen wir am besten jetzt umgehn?

Oh weh das nicht schön was sie mit eínen machen, nur weil dein Bekannter etwas verplappert hat wird sowas gleich in die Akten gesetzt, hat nicht jeder mal nen Klaps auf den Popo bekommen? Das doch nicht gleich Misshandlung.

Wir werden jedenfalls kämpfen haben viel zu lange gewartet. Ich bin ja nict nur behindert, hab auch noch ne Schwester sie hat Diabetes Typ 1 und ist schwer einzustellen. Meine Mutti selbst ist auch nicht kerngesund auch sie hat was mit Knie und war vor 6 Jahren ca. selbst arbeitsunfähig da sie ganz knapp vor einen Nervernzusammenbruch erlitt. Die Ärzte selbst haben mich auch versaut bin wegen ihnen im Rollstuhl da die falsche Diagnose gestellt wurden ist und mich damals nicht in ein anderes Krankenhaus schaffen wollten obwohl das meine Eltern wollten. Bin 3 mal knapp den Tod entkommen, die Gutachter sollen doch froh sein das ich mal 4 Jahre nicht mehr operiert werden musste aber nein die sehen sowas als Besserung an muss ma hier halbtot schon sein oder wie`?

Sorry das ich so aufgewühlt bin aber sowas zerrt an die Nerven.

Danke Euch allen für die lieben Antworten und Hilfe immer.

Lg Mausi
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"Ein Tag ohne Lächeln ist wie ein verlorener Tag."
Mausi ist offline  
Alt 14.12.2006, 20:40   #16
kalle
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kalle
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Also, natürlich mußt Du Widerspruch einlegen. Immer. Und immer an mein kleines Logo unten denken.

Dringend würde ich Dir aber nun in der Situation zu einem Anwalt raten. Diese Situation ist verfahren und hier sollte dringend ein Anwalt ran. Wir können hier natürlich immer gut Ratschläge geben, aber die Umsetzung ist dann so eine Sache.
A: Ist nicht jeder selbst in der Lage, das durchzuziehen.
b: Braucht man da Profis und wir, also jedenfalls ich, weiss wo die Grenzen eines Forums sind.

Also, ran an den Anwalt.
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Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen
entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen
keinerlei Rechtsberatung dar. Sollte ein h fehlen, liege ich am Notebook und da funzt es nicht. http://www.teudt.de/rolligrafik513.jpg
Mit Dank an Pixelfool
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Alt 14.12.2006, 20:48   #17
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Mausi
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Oh das war aber jetzt eine schnelle Antwort, ok dann werden wir den Anwalt einschalten und kämpfen und dieses mal nicht nachgeben. Werd dann auch sowas wie nen Tagebuch führen was meine Eltern jeden Tag für mich machen müssen und das nur in der Wohnung.

Das die aber auch noch vor Weinachten hier ankommen versteh ich einfach nicht ist echt zum kopfschütteln hier.

Lg Mausi
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