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Start > > -> Ein paar dringende Fragen zur Erwerbsminderung

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 15.11.2006, 11:35   #1
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Standard Ein paar dringende Fragen zur Erwerbsminderung

Hallo an alle,

am Freitag habe ich einen Termin bei meinem Doc, der mich seit fast einem halben Jahr auf Bandscheibenvorfall behandelt. Seit der Zeit bin ich auch krankgeschrieben. Ich möchte dem Arbeitsmarkt aber unbedingt wieder zur Verfügung stehen. Ich möchte am Freitag mit meinem Doc darüber reden, dass er mich wieder gesund schreibt, allerdings erwerbsgemindert (3-4 Std. täglich), weil ich Vollzeit gesundheitlich noch nicht schaffen kann.
Was genau muss ich denn jetzt beachten?
1. Erstellt der Arzt ein Gutachten/Attest?
2. Was muss denn da alles drinstehen?
3. Darf der Arzt auch aufführen, welchen Tätigkeiten ich nicht nachgehen darf, bzw. dass ich überwiegend sitzen müßte?
4. Ist es erlaubt, auch aufzuführen, wie weit meine Gehstrecke (z.B. von einer Haltestelle zu einem Arbeitsplatz) höchstens sein darf? Dazu muss ich noch anmerken, dass ich noch eine zweite Krankheit habe (Fersensporn), der von einem anderen Arzt behandelt wird. Von dieser Krankheit weiß das Jobcenter nichts, da ich ja nur von einem Arzt krankgeschrieben werden kann (der Fersenporn steht aber mit dem Bandscheibenvorfall in Verbindung bzw. ist durch Falschverlagerung daraus entstanden). Wäre es angebracht, ein zweites Gutachten auch von diesem Arzt zu haben?
Abschließend würde mich noch interessieren, ob ich - nachdem ich gesund geschrieben wurde, aber erwerbsgemindert bin, diese Angaben schriftlich beim Jobcenter einreichen darf, oder ob ich am ersten Tag persönlich bei meinem FM vorstellig werden muss, auch wenn kein Meldetermin am Tag meiner Krankschreibung vorlag?

Entschuldigt bitte die vielen Fragen, aber ich würde mich sehr über eure Antworten freuen.

LG
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Alt 15.11.2006, 12:05   #2
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sindytomlea
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Hallo Fee,

ich hab eine ähnliches Krankheitsbild wie Du und antworte Dir mal hierauf - allerdings plagen mich meine Bandscheiben nich erst ein halbes Jahr sondern 7 Jahre - meine ERahrungen über die Jahre halt

1. Erstellt der Arzt ein Gutachten/Attest?

kann er tun, wird aber zu 99% nicht anerkannt - musst zum med. Dienst

(aus eigner Erfahrung kann ich Dir nur sagen, pass genau auf wie der Dich untersucht bzw. ordnungsgemäß untersucht, damit du nich wie ich hinterher als Notfall in der KLinik landest!)

2. Was muss denn da alles drinstehen?

ist ein weiter Begriff - ich habe bei einem Krankheitsbilder mitllerweile von 2 unterschiedlichen Personen genauso verschiedene Gutachten gesehen - gegen meines bin ich damals vorgegangen und es wurde geändert in Zusammenarbeit mit meinem Neurochirugen!

3. Darf der Arzt auch aufführen, welchen Tätigkeiten ich nicht nachgehen darf, bzw. dass ich überwiegend sitzen müßte?

sowas sollte logischerweise drin stehen was man darf und was nicht - bei mir z.b. ständig wechselnde Positionen und keine langen Laufstrecken, kein Treppensteigen ......

4. Ist es erlaubt, auch aufzuführen, wie weit meine Gehstrecke ...

gut Wegstrecke hab ich nicht drin stehen im Gutachten, aber ich hab einen SChwerbeschädigtenausweis mit dem Merkmal G - derzeit läuft des Verfahren zum aG....

nachdem ich gesund geschrieben wurde, aber erwerbsgemindert bin

mal lapidar gefragt, ohne das Du mir böse wirst, sind halt reelle Fragen für die Du Rede und Antwort stehen müsstest ... wer sagt das du automatisch erwerbsgemindert bist - sowas erfolgt meist erst mit Begutachtung bzw. beim Amt für Fam. und Soziales im Rahmen eines Feststellungsverfahrens zum Grad der Behinderung oder hast Du entsprechende Unterlagen vom Rententräger?

Prinzipiell kann ich aus eigner Erfahrung sagen, das wenn der Rententräger sich mit reinhängt doch so einiges leichter ist. Anfänglich hatte ich auch meine 30% ohne OP, da hatte ich nur Probleme beim Amt. Seit ich aber den Ausweis und 2 Op´s später gehen die freundlichen Meinungen der FM beim Amt in eine andere Richtung.

Gut, ich habe jetzt nach mehrfacher Empfehlung vom Doc meinen Rentenantrag eingereicht. Mal sehen wie es wird und was rauskommt.

Aber ich denke für deine Fragen sollte Kalle noch bissel was zu sagen!

Tschüß sindytomlea
sindytomlea ist offline  
Alt 15.11.2006, 12:40   #3
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Hallo sindytomlea,

erstmal vielen Dank für deine schnelle Antwort. Du sprichst einige Faktoren an, von denen ich keine Ahnung habe. Die Probleme mit der Bandscheibe habe ich seit ca. 1 1/2 Jahren, wird aber erst seit knapp einem halben Jahr behandelt. Vorher war ich nie beim Arzt, bis es sooo schlimm wurde, daß nix mehr ging. Damals bin ich zum Orthopäden. Es wurde CT gemacht und die Diagnose gestellt. Ich bekam weder Medikamente noch wurde einer OP zugestimmt. Stattdessen bekam ich für 3 Monate ein Reizstromgerät nach Hause, Elektrosaugmassagen und Akupunktur. Geholfen hat davon nichts. Da der Orthopäde sehr weit weg war und ich die Taxikosten nicht mehr zahlen konnte, bin ich nach Abschluss der Behandlung zu meinem Internisten, der mich seit 17 Jahren kennt. Dort hab ich Medikamente bekommen und Krankengymnastik. Seit Juni stelle ich meine Ernährung wegen Übergewichtes um. Es geht mir inzwischen besser, aber nicht gut genug.

Ich muss also zum medizinischen Dienst? Wer bestimmt denn das? Da gehe ich doch nicht einfach von mir aus hin oder? Was da auf mich zukommen kann, kann ich mir denken. Außerdem ist man für die sowieso nur krank, wenn man tot ist (eigene Erfahrung vor vielen Jahren).

Einen Schwerbeschädigtenausweis habe ich nicht und was das Merkmal G ist, weiß ich leider auch nicht. Ich habe auch nie einen Rentenantrag gestellt oder irgendwas sonst. Denn ich möchte eigentlich arbeiten. Mein wichtigstes Ziel ist, irgendwann aus dem ganzen Arbeitslosenzwist wieder herauszukommen. Deshalb möchte ich arbeiten, aber ich schaffe derzeit keine Vollzeit, soviel ist sicher.

Ich bin dir keinesfalls böse, daß du mir so direkte Fragen stellst, zumal du mich ja auch darauf hinweist, daß mir diese Fragen von anderer Stelle auch gestellt werden. Ich hoffe, du unterstellt mir keine Naivität, aber wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, bin ich erst dann erwerbsgemindert, wenn ein Amt ein Feststellungsverfahren zum Grad der Behinderung einleitet und dieses dann bestätigt? Bin ich erst mit einem Schwerbeschädigtenausweis erwerbsgemindert?

Sei mir jetzt bitte nicht böse, aber wie leite ich denn sowas alles in die Wege? Ich meine es doch nur gut. Wenn ich mindestens 3 Stunden am Tag arbeiten kann, bin ich doch noch erwerbsfähig und das traue ich mir zu. Ich möchte das ja auch mit der Zeit wieder steigern. Fakt ist, ich kann und möchte arbeiten, nur Vollzeit schaffe ich derzeit nicht. Was muss ich denn jetzt machen? An wen muss ich mich wenden und wem was sagen?

Sorry, aber im Augenblick wächst mir das über den Kopf.

LG
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Alt 15.11.2006, 12:43   #4
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Ist richtig, Du bist erst erwerbsgemindert wenn das amtlich festgestellt wurde, warum hier immer alle Angst vor dem Amtsarzt haben weiß ich nicht, ich hatte da nur gute Erfahrungen.

Du erzählst Deinem SB Deine ganzen Einschränkungen, der schickt Dich zum Amtsarzt und wenn der das auch feststellt, dann stellt er ein Attest aus in dem genau drin steht, was Du alles machen darfst, danach kannst Du auch entscheiden ob es sich lohnt einen Antrag auf einen Schwerbehindertenausweis zu stellen
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Alt 15.11.2006, 13:13   #5
gelibeh
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Zitat:
Bin ich erst mit einem Schwerbeschädigtenausweis erwerbsgemindert?
Der Schwerbehindertenausweis sagt nichts über die Erwerbsfähigkeit aus, der kann aber andere Vorteile haben. Steuererleichterungen etc. Den musst Du also nicht zwingend beantragen. Lies aber mal im Bereich Schwerbehinderte nach.
Deine Erwerbsfähigkeit stellt der Amtsarzt fest.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline  
Alt 15.11.2006, 13:19   #6
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sindytomlea
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@ Arania


dann gratulier ich Dir .....

sindytomlea
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Alt 15.11.2006, 18:35   #7
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Gute Fee
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Also danke an alle bisher :)

Dann gehe ich also am Freitag zu meinem Arzt und sage dem, daß ich versuchen möchte, wieder zu arbeiten bzw. dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen und lehne jede weitere Krankschreibung ab.
Direkt danach rufe ich dann meine Fallmanagerin beim Jobcenter an, sage der, daß ich sie sprechen muss und vereinbare bestenfalls ein persönliches Gespräch.
Und dann sage ich ihr halt alles, was mich einschränkt. Wäre es nicht günstiger, da wenigstens schon mal ein ärztliches Attest vorzulegen?
Und was mache ich, wenn die FM zu mir sagt, wenn ich halt nicht arbeiten könne, dann MUSS ich mich weiter krankschreiben lassen statt mich zum Amtsarzt zu schicken? Für das Jobcenter wäre das nämlich die phantastischste Lösung, denn am 08.12. wäre ich ein Sozialfall, bei dem die nicht mehr zahlen müßten (die Krankschreibung ist da ein halbes Jahr um).

Könnte mir vielleicht noch jemand sagen, welche Untersuchungen in meinem Fall beim Amtsarzt vorgenommen werden?

Vielen Dank im voraus.

LG
Die gute Fee
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Alt 15.11.2006, 18:52   #8
Ludwigsburg
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Zitat von Gute Fee
Für das Jobcenter wäre das nämlich die phantastischste Lösung, denn am 08.12. wäre ich ein Sozialfall, bei dem die nicht mehr zahlen müßten (die Krankschreibung ist da ein halbes Jahr um).

Die gute Fee
Du fällst nur aus ALG II raus, wenn dir dein Arzt (oder der med. Dienst) bescheinigt, daß du auf Dauer keine 3 Stunden am Tag arbeitsfähig bist!

Mein Mann war trotz Krankschreibung zu Sozialhilfdezeiten und dann über 1 Jahr in ALG II - bevor er selbst sich als "gesund" nicht mehr hat krank schreiben lassen.

Solange dein Arzt bescheinigt, daß er keinen genauen Zeitpunkt nennen kann, du aber irgendwann wieder arbeitsfähig bist, hängst du irgendwie dazwischen... und je nach ARGE läßt man dich in ALG II oder auch nicht.

Soweit meine Erfahrungen...

und was Atteste angeht: die würde ich mir schonmal besorgen - hier war es so, daß mein Mann nie zum med. Dienst mußte... nach Vorlage aller seiner Krankenunterlagen gabs nur Telefonate zwischen krankschreibendem Arzt und dem Arzt des med. Dienstes...

Gruß aus Ludwigsburg

Gruß aus Ludwigsburg
 
Alt 15.11.2006, 19:21   #9
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Zitat:
Könnte mir vielleicht noch jemand sagen, welche Untersuchungen in meinem Fall beim Amtsarzt vorgenommen werden?
Das kann man so pauschal nicht sagen, eben alles was untersucht werden muss, also was Dein behandelnder Arzt als Einschränkungen angibt :)
Arania ist offline  
Alt 15.11.2006, 19:44   #10
Heiko1961
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Heiko1961
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Zitat:
und was Atteste angeht: die würde ich mir schonmal besorgen - hier war es so, daß mein Mann nie zum med. Dienst mußte... nach Vorlage aller seiner Krankenunterlagen gabs nur Telefonate zwischen krankschreibendem Arzt und dem Arzt des med. Dienstes...
Würde ich auch sagen, rede mit deinem Arzt über ein Attest und frage ihn ruhig, ob es Sinn machen würde, einen Antrag auf Schwerbehinderung beim Versorgungsamt zu stellen. Das Attest dann beim SB- Besuch mitnehmen. Kleiner Tipp für dein Rücken. Oft sind Neurochirurgen die besseren Orthopäden. ;)
Heiko1961 ist offline  
Alt 15.11.2006, 19:47   #11
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Hallo Ludwigsburg,

danke für deine schnelle Antwort. Ich hab das jetzt zwar verstanden, daß ich irgendwo dazwischenhänge, wenn mein Arzt keinen genauen Termin angeben kann.
Das ist es aber nicht, was ich möchte. Wenn mein Arzt mich am Freitag noch einmal krankschreibt für 2 Wochen ist das für mich okay. Aber ich möchte nicht länger krankgeschrieben werden. Denn für mich macht es auch finanziell einen großen Unterschied, ob ich weiterhin ALG II bekomme (erhalte den Armutszuschlag) oder Sozialgeld. Davon abgesehen, gehe ich mal davon aus, dass wenn der Jobcenter die Zahlung einstellt und beim Sozialamt die Anträge gestellt werden müssen, sich das ewig lange hinzieht. Bis dahin flieg ich dann vermutlich aus meiner Wohnung raus, weil ich nicht zahlen kann.
Aber in erster Linie geht es mir darum, irgendwann gesund zu werden. Arbeiten zu können und die Anzahl der Stunden wieder zu steigern.

Ich danke euch allen wirklich sehr für eure Ratschläge und Hilfen, aber es geht nicht wirklich daraus hervor, ob das überhaupt geht, wie ich mir das vorstelle. Darf ich meinem Arzt übermorgen sagen, ich verzichte auf eine weitere Krankschreibung, aber ich möchte ein Attest, dass ich nur eingeschränkt in Art und Umfang von Arbeit bin. Ich nehme an, das ist machbar. ABER: Darf meine Fallmanagerin bzw. das Jobcenter sagen, entweder oder? Kann es passieren, daß die sagen, entweder Sie sind arbeitsfähig und zwar voll oder Sie MÜSSEN sich weiter krankschreiben lassen? Muss ich damit rechnen, daß die mir vorwerfen, fast ein halbes Jahr krankgeschrieben gewesen zu sein, aber urplötzlich wäre ich wieder gesund, aber leider nicht gesund genug, um Vollzeit zur Verfügung zu stehen? Gerade auch wegen des 160 Euro Zuschlages werden die doch mit Sicherheit versuchen, mich aus ALG II entweder rauszudrängen oder aber als voll erwerbsfähig anzusehen.

Sorry, ich weiß, wie sich das jetzt alles anhört, aber ich mache mir wirklich Sorgen darüber (ich hätte viel früher nachfragen sollen) :oops:

LG
Die gute Fee :)
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Alt 15.11.2006, 21:18   #12
Ludwigsburg
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Zitat von Gute Fee
Hallo Ludwigsburg,

danke für deine schnelle Antwort. Ich hab das jetzt zwar verstanden, daß ich irgendwo dazwischenhänge, wenn mein Arzt keinen genauen Termin angeben kann.

Das nur deshalb weil du schriebst, daß du demnächst aus ALG II rausfliegst - dem ist eben nicht unbedingt so

Das ist es aber nicht, was ich möchte.

...Hab ich schon verstanden, worums dir geht

Wenn mein Arzt mich am Freitag noch einmal krankschreibt für 2 Wochen ist das für mich okay. Aber ich möchte nicht länger krankgeschrieben werden. Denn für mich macht es auch finanziell einen großen Unterschied, ob ich weiterhin ALG II bekomme (erhalte den Armutszuschlag) oder Sozialgeld. Davon abgesehen, gehe ich mal davon aus, dass wenn der Jobcenter die Zahlung einstellt und beim Sozialamt die Anträge gestellt werden müssen, sich das ewig lange hinzieht. Bis dahin flieg ich dann vermutlich aus meiner Wohnung raus, weil ich nicht zahlen kann.

Da brauchst dir keine Sorgen machen...

Aber in erster Linie geht es mir darum, irgendwann gesund zu werden.

Ist es da vernünftig, sich gegen den Rat des Arztes gesund schreiben zu lassen?

Arbeiten zu können und die Anzahl der Stunden wieder zu steigern.

Das mit dem Stunden steigern ist kein Problem, wenn dein Arzt dich wieder fürt arbeitsfähig hält: nennt sich Eingliederung... erst 4 Stuznden, dann 6 Stunden und dann wieder Vollzeit...so wars als mein Mann wegen seinem Knie monatelang krankgeschrieben war...(aber da mußte auch sein Arbeitgeber einverstanden sein damals).

Ich danke euch allen wirklich sehr für eure Ratschläge und Hilfen, aber es geht nicht wirklich daraus hervor, ob das überhaupt geht, wie ich mir das vorstelle.

Sicher geht das...

Darf ich meinem Arzt übermorgen sagen, ich verzichte auf eine weitere Krankschreibung, aber ich möchte ein Attest, dass ich nur eingeschränkt in Art und Umfang von Arbeit bin. Ich nehme an, das ist machbar.

Das weiß nur :sleep: dein Arzt, wir kennen deinen Zustand ja nicht :-)

ABER: Darf meine Fallmanagerin bzw. das Jobcenter sagen, entweder oder?

Kann es passieren, daß die sagen, entweder Sie sind arbeitsfähig und zwar voll oder Sie MÜSSEN sich weiter krankschreiben lassen? Muss ich damit rechnen, daß die mir vorwerfen, fast ein halbes Jahr krankgeschrieben gewesen zu sein, aber urplötzlich wäre ich wieder gesund, aber leider nicht gesund genug, um Vollzeit zur Verfügung zu stehen?

Nein, die dürfen nur vermitteln, nicht über Arbeitsfähigkeit entscheiden.


Gerade auch wegen des 160 Euro Zuschlages werden die doch mit Sicherheit versuchen, mich aus ALG II entweder rauszudrängen oder aber als voll erwerbsfähig anzusehen.

Nur der med. Dienst kann deinen Gesundheitszustand beurteilen: und wenn der zun einem anderen Ergebnis kommt als dein Arzt, gehst eben in Widerspruch! Wer kennnt dich besser: dein Arzt oder einer, der sich nur mal deine Unterlagen anschaut?

Sorry, ich weiß, wie sich das jetzt alles anhört, aber ich mache mir wirklich Sorgen darüber (ich hätte viel früher nachfragen sollen) :oops:

sehr richtig - Informiert zu sein ist enorm wichtig! Aber ist ja noch nicht zu spät... ist ja noch nichts falsch gelaufen!

Lies dich hier im Forum einfach mal etwas durch... gibt viel Interessantes zu finden!


LG
Die gute Fee :)
Übrigens: Hast meine Antwort wohl nicht so genau gelesen ? :-)

Mein Mann hat sich "gesund" schreiben lassen, die " habe ich gesetzt, weil er eben nicht gesund war.

Er hat die Behandlung einfach abgebrochen...

 
Alt 15.11.2006, 21:24   #13
kalle
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So, nu einmal ganz langsam mit den jungen Pferden. Nun wollen wir das Ganze einmal aufdröseln.

Du bist derzeit arbeitsunfähig krank geschrieben. Faktum
Nun hast Du mehrere Dinge zu tun bei Deinem Krankheitsbild:

1. Antrag formlos schriftlich an Dein Versorgungsamt in Deiner Nähe.
Reicht ein einfaches Schreiben. Die schicken Dir dann ein Formular und fordern auch Atteste und Stellungnahmen von Deinem Arzt ein. das machen auch die anderen Stellen, die ich Dir gleich nenne.

2. Stelle(schriftlich,Formlos) einen Antrag bei Deiner SB auf Überprüfung der Erwerbsfähigkeit. Da wirst Du zum Gutachten von einem Arzt der Arge eingeladen. Nur diese Gutachten akzeptiert die Arge. Wenn Du denen Deine Krankheiten schilderst müßtest Du sowieso da hin . So kannst Du es auch selber tun. Auch die holen die Unterlagen vom Arzt.

Wenn Du den Schwerbehindertenausweis hast und das Gutachten des Amtstierarztes Arge, dann kann schon einiges gemacht werden. Auch im Hinblick auf eine Wiedereingliederung ins Erwerbsleben. Da gibt es dann Zuschüße und Förderungen, die nur Schwerbehinderte in Anspruch nehmen können.
__

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen
entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen
keinerlei Rechtsberatung dar. Sollte ein h fehlen, liege ich am Notebook und da funzt es nicht. http://www.teudt.de/rolligrafik513.jpg
Mit Dank an Pixelfool
kalle ist offline  
Alt 15.11.2006, 21:58   #14
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Vielen Dank euch allen für die Antworten :)

Ich kann nur hoffen, dass ich für mich alles richtig machen werde *seufz*.

@ludwigsburg
Doch doch, ich hab das schon richtig gelesen von dir. Bei mir ist es aber anders. Es geht mir ja besser nach dem halben Jahr. Ist nicht mehr so schlimm wie am Anfang. Aber: Ich empfinde mich weder als komplett arbeitsunfähig noch als komplett erwerbsfähig. Ich breche keine Behandlungen ab. Davon mal abgesehen, hab ich nicht mal großartig eine. Bekomme derzeit das vierte Mal Krankengymnastik, die nächste Woche ausläuft.
Und dein Mann... Nun, er wird seine Gründe gehabt haben, sich "gesund" schreiben zu lassen. Ich hab das Wort auch eigentlich nur gebraucht, weil mir kein anderes einfiel. Wenn eine AU ausläuft, ist man doch "eigentlich" gesund. Mann, ist das megakompliziert :cry:

@kalle: Auch dir ganz vielen Dank für deine Mühe.

LG
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Alt 15.11.2006, 23:20   #15
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Hi Gute Fee,
mache es bitte so, wie Kalle es geschildert hat. Er kennt sich damit gut aus, er hat mir/uns auch schon sehr geholfen.
Also erst beim Versorgungsamt den Antrag auf Schwerbehinderung stellen, das ist fast das wichtigste. Wenn der SB weiß, dass du den Antrag gestellt hast, wird der Rest evtl. zum Selbstgänger.
Dein AlgII läuft weiter.
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Alt 16.11.2006, 12:05   #16
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Hallo Heiko,

vielen Dank auch dir. Ja ich werde es so machen, wie Kalle geschrieben hat. Den Antrag auf Schwerbehindertenausweis ans Versorgungsamt werde ich gleich schreiben und morgen in den Briefkasten werfen. Oder brauch ich die Zustimmung von meinem Arzt, um den Antrag stellen zu können?

Daß ich ALG II weiter bekomme, ist mir mittlerweile schon klar, aber doch nur, wenn ich nicht weiter krankgeschrieben werde richtig? Weil ja eben das halbe Jahr dann vorbei ist. Eigentlich möcht ich ja nicht weiter krankgeschrieben werden, aber ich hab halt Angst, daß der Jobcenter mich zwingen wird, in Vollzeit dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen. Ich habe ja derzeit keine Beweise, daß ich gesundheitlich nicht Vollzeit zur Verfügung stehen kann.

Bittet haltet mich nicht für begriffsstutzig und eure Äußerungen habe ich auch verstanden, dennoch bin ich mir wegen meines Arztbesuches morgen unsicher. Noch einmal zum Fakt: Am 05. Dezember wären genau ein halbes Jahr Arbeitsunfähigkeit vorbei.

Abschließend eine letzte Frage an Euch. Was würdet ihr mir raten?

Weiterhin Arbeitsunfähigkeit oder nicht ?

LG
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Alt 16.11.2006, 13:22   #17
gelibeh
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Zitat:
Oder brauch ich die Zustimmung von meinem Arzt, um den Antrag stellen zu können?
Du brauchst keine Zustimmung vom Arzt, hab ich mir damals auch nicht geholt.

Dann teilst Du Deinem Fallmanager mit, dass Du den Antrag gestellt hast und stellst formlos ich zitiere Kalle mal
Zitat:
2. Stelle(schriftlich,Formlos) einen Antrag bei Deiner SB auf Überprüfung der Erwerbsfähigkeit. Da wirst Du zum Gutachten von einem Arzt der Arge eingeladen. Nur diese Gutachten akzeptiert die Arge. Wenn Du denen Deine Krankheiten schilderst müßtest Du sowieso da hin . So kannst Du es auch selber tun. Auch die holen die Unterlagen vom Arzt.
Sprich morgen mal mit Deinem Arzt. Wenn Du noch 3Stunden täglich arbeiten kannst hast Du Anspruch auf ALGII.
__

§1
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Alt 16.11.2006, 15:15   #18
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Hallo Gute Fee,
ich habe mal so ein Antrag reingesetzt. ;)
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Alt 16.11.2006, 15:15   #19
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Und die halb Jahresfrist bezieht sich auf die Zukunft. Nicht für die Vergangenheit. Und wenn Du krank bist , dann bist Du krank. Punkt.
Und irgendwelche Erlaubnisse musst Du Dir nicht einholen.

Und die Arge muß so lange bezahlen, bis endgültig geklärt ist von woher Du Deinen Lebensunterhalt bezahlt bekommst. Also keine Angst, ran an den Feind und das Kämpfen aufgenommen.
__

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Alt 16.11.2006, 15:26   #20
Heiko1961
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Zitat:
Und die Arge muß so lange bezahlen, bis endgültig geklärt ist von woher Du Deinen Lebensunterhalt bezahlt bekommst. Also keine Angst, ran an den Feind und das Kämpfen aufgenommen.
:daumen: :daumen: :daumen: :daumen:
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Alt 16.11.2006, 19:10   #21
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Ihr seid alle total nett zu mir und gebt euch wirklich super viel Mühe. Und niemand von euch gibt mir das Gefühl, echt blöd zu sein, obwohl ich genau das zu sein scheine... :cry:

Den Antrag werd ich stellen, kein Problem. Ich werde auch bei meiner Fallmanagerin einen Antrag stellen, so daß ich zum Amtsarzt eingeladen werde. Auch kein Problem.

Die besagten 3 Stunden Arbeit täglich traue ich mir persönlich zu. Aber ich habe Einschränkungen auch bei der Gehstrecke (vor allem da). Wenn ich 3 Std. täglich noch arbeiten kann, dann darf ich aber doch nicht krankgeschrieben sein, denn dann könnte ich es ja nicht.

Ich vermute jetzt mal, euer Ratschlag war, ich soll mich weiterhin arbeitsunfähig schreiben lassen und die Anträge stellen. Richtig ? Auch wenn das ganze über ein halbes Jahr hinausgeht, bekomme ich ALG II bis zur endgültigen Klärung, was nun aus mir wird.

Wenn ich aber NICHT weiter krankgeschrieben werde, dann verfahre ich doch im Grunde genauso oder ?

Bin ich wirklich so dämlich, daß ich das nur am Rande tatsächlich verstehe? :oops: :oops: :oops:

LG
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Alt 16.11.2006, 19:25   #22
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Zitat:
Ich vermute jetzt mal, euer Ratschlag war, ich soll mich weiterhin arbeitsunfähig schreiben lassen und die Anträge stellen. Richtig ? Auch wenn das ganze über ein halbes Jahr hinausgeht, bekomme ich ALG II bis zur endgültigen Klärung, was nun aus mir wird.
:daumen: :klatsch: :daumen: :klatsch:
Zitat:
Wenn ich aber NICHT weiter krankgeschrieben werde, dann verfahre ich doch im Grunde genauso oder ?
:daumen: :daumen: :daumen: ;)
Zitat:
Bin ich wirklich so dämlich, daß ich das nur am Rande tatsächlich verstehe?
:pfeiff: :pfeiff: :pfeiff: Natürlich nicht. Es gibt keine dummen Fragen, es gibt nur dumme Antworten. :hihi:
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Alt 16.11.2006, 20:18   #23
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Tausend Dank euch allen :)

Ich werde morgen das machen, was mein Arzt für das Beste hält wegen AU. Die Anträge stelle ich so oder so. Und ich werde auch meine Fallmanagerin sofort informieren, egal ob AU oder nicht.

Ich hab wirklich geglaubt, daß nach einem halben Jahr der AU das Jobcenter sofort die Zahlung einstellt und man sich selber beim Sozialamt um sein Geld kümmern muss. Ich hab das mal irgendwo gelesen und meine FM hat das auch mal am Telefon erwähnt *seufz*.

Könnte passieren, daß ich morgen noch Fragen habe, aber ich denke, bei euch darf ich das ?!?!

Ganz liebe Grüsse an euch und danke noch einmal
Die gute Fee
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Alt 17.11.2006, 12:03   #24
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Gute Fee
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Hallo an alle :)

Bin gerade zurück von meinem Arzt. Ich denke, wirklich verstanden hat er nicht viel. Hat von Hartz IV so überhaupt gar keine Ahnung. Dem war noch nicht mal klar, dass die KK nicht zahlt, obwohl ich ihm das alles schon mal erklärt habe *seufz*.
Nun gut, er hat mich jetzt bis zum 01.12. weiter krankgeschrieben. Den Antrag auf Schwerbehindertenausweis hielt er für eine gute Idee. Ich hab ihm gesagt, daß ich jetzt erstmal alles weitere mit dem Jobcenter persönlich klären werde.

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir sagen könntet, ob das nachfolgende Schreiben an meine FM korrekt ist und auch der formlose Antrag beim Versorgungsamt:

Schreiben an FM:

Sehr geehrte Frau xxxxxxxxx,
sehr geehrte Damen und Herren,

als Anlage übersende ich Ihnen meine weitere Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bis voraussichtlich 01.12.2006.

Nach Rücksprache mit meinem Arzt ist davon auszugehen, dass ich in Bälde in der Lage sein sollte, wieder einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen, zumindest versuchsweise. Eine entsprechende Tätigkeit sollte 15 bis 20 Stundenwochen nicht überschreiten und beinhaltet Einschränkungen in Art und Umfang.

Über diese Entwicklung möchte ich gern persönlich mit Ihnen sprechen. Ich bitte Sie um eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch.

Des weiteren bitte ich um einen Antrag zur Feststellung der Erwerbsfähigkeit und Vorstellung bei Ihrem Amtsarzt.

Zu Ihrer Kenntnisnahme weise ich noch darauf hin, dass ich nach Abklärung mit meinem Arzt mit heutigem Datum beim Versorgungsamt xxxxxx, xxxxxxxxxx, eine Anforderung eines Formulares für den Antrag auf Schwerbehindertenausweis gestellt habe.

Über eine kurzfristige Einladung zu einem persönlichen Gespräch mit Ihnen, sehr geehrte Frau xxxxxxxx, würde ich mich sehr freuen und verbleibe

mit freundlichen Grüssen

xxxxxx xxxxxxxxx

Anlage: AU



Schreiben an Versorgungsamt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte einen Antrag auf Schwerbehindertenausweis stellen.

Bitte senden Sie mir die erforderlichen Formulare hierfür zu.

Mit bestem Dank im voraus verbleibe ich

mit freundlichen Grüssen

xxxxx xxxxxxxx


Ich danke euch schon mal im voraus für das Lesen und freue mich auf eure Anregungen.

LG
Die gute Fee :)

@Heiko: Den Antrag, den du hier reingestellt hast, habe ich natürlich runtergeladen. Danke hierfür nochmal. Äh... Der ist aber doch in jeder Stadt anders oder? Deshalb denk ich, daß mein Kurzbrief mit Aufforderung zur Zusendung eines Formulares i.O. ist ?

LG
Gute Fee ist offline  
Alt 17.11.2006, 13:18   #25
gelibeh
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Aus dem Bauch würd ich sagen, das sieht gut aus, was Du geschrieben hast.

und stimmt, das Formular von Heiko ist nur für Hamburg
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline  
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