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Start > > -> Krankengeld läuft aus - wohin muß ich mich wenden?

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 04.10.2006, 08:06   #1
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ml
Standard Krankengeld läuft aus - wohin muß ich mich wenden?

Hallo!

Erst einmal möchte ich meine aktuelle Situation beschreiben:

Ich bin seit dem 25.5.2005 krankgeschrieben und beziehe Krankengeld welches aber nun im November ausläuft. Ich habe einen Antrag auf Reha gestellt und diesen auch kürzlich bewilligt bekommen, jedoch Widerspruch eingelegt da ich NICHT nochmal in eine psychosomatische Klinik gehen werde, da der erste 2 monatige Aufenthalt über die Krankenkasse auch schon keinerlei Verbesserung brachte sondern alles nur noch schlimmer machte.
Meine psychischen Probleme hab ich dank der Unterstützung meiner Freundin mittlerweile im Griff, doch leide ich noch unter starken kognitiven Beeinträchtigungen. Ich habe in meinem Widerspruch gegen die stationäre medizinische Reha Maßnahme dies auch so begründet und gebeten mir eine berufliche Reha zukommen zu lassen.
Mein Arbeitgeber hat mich zum 31.05.2006 gekündigt (Dauer der Anstellung inkl. Krankheit 6 Jahre) und ich habe mich auch beim Arbeitsamt gemeldet damals - die meinten nur ich solle wiederkommen wenn sich an der gesundheitlichen Situation etwas ändert.

An welche Stellen muß ich mich wenden damit ich nach der Aussteuerung durch die Krankenkasse weiter Geld bekomme und vor allem weiter krankenversichert bin?

Danke im voraus für die Hilfe
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Alt 04.10.2006, 08:25   #2
Ludwigsburg
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Standard Re: Krankengeld läuft aus - wohin muß ich mich wenden?

Zitat von ml
An welche Stellen muß ich mich wenden damit ich nach der Aussteuerung durch die Krankenkasse weiter Geld bekomme und vor allem weiter krankenversichert bin?
Die Frage ist: kannst du 3 Stunden am Tag arbeiten?
Wenn ja, mußt ALG II beantragen,

wenn nein, (so hört sichs an), Sozialhife....

erst wenn du dich nicht mehr krankschreiben läßt kannst ALG I beantragen.

Krankenversichert bist durchs Amt, wenn dein Antrag genehmigt ist.

Gruß aus Ludwigsburg
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Alt 04.10.2006, 11:09   #3
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Hallo,

das hört sich ja nicht gut an - arbeiten kann ich in meinem ausgeübten Beruf keine 3 Stunden :cry:

und wie sieht es mit einer EU-Rente aus?

Gruß
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Alt 04.10.2006, 12:40   #4
Ludwigsburg
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Zitat von ml
Hallo,

das hört sich ja nicht gut an - arbeiten kann ich in meinem ausgeübten Beruf keine 3 Stunden :cry:

und wie sieht es mit einer EU-Rente aus?

Gruß
Da mußt mit deinen Ärzten sprechen, ob sie das befürworten, der Gang zum Sozialamt wird dir aber nicht erspart bleiben, denn Rentenanträge dauern...

aber Rente ist ein Thema, mit dem ich mich weiter nicht auskenn. Da werden dir andere mehr sagen können.

Hast eigentlich schon einen Schwerbehindertenausweis?

Gruß aus Ludwigsburg
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Alt 04.10.2006, 15:59   #5
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Hallo,

beim Sozialamt werden die natürlich gleich mein Erbe noch mit anrechnen und meine Bezüge aus der BU Versicherung :cry:

Ich würde dann gerne umgehend die EU-Rente beantragen wenn das geht und eine berufliche Reha Maßnahme beantragen.
Denn meinen Beruf als Programmierer werde ich nicht wieder ausüben können - da ist einfach zuviel Druck und meine Konzentration reicht dafür bei weitem nicht mehr aus.

Den Ausweis habe ich nicht - wollte den auch eigentlich nicht da ich sonst wahrscheinlich noch schlechter auf dem Arbeitsmarkt dastehe oder?

Heute hab ich wieder Post von der Krankenkasse bekommen das ich mich am 17. Oktober in der Klinik einzufinden habe, ansonsten würde mir mein Krankengeld ab dem Termin gestrichen. Hab dort angerufen und mein Anliegen erklärt sowie meinen Widerspruch (den ich bereits an die DRV geschickt hatte) gegen diese Maßnahme per Fax zugeschickt. Die wollen sich das nun erst noch einmal durchlesen und dann entscheiden ob eine stationäre Psychosomatische Klinik das richtige für mich ist. Hoffen wir mal das die es endlich einsehen das solch eine Maßnahme etwas zu viel ist für meine kognitiven Probleme.

Gruß
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Alt 06.10.2006, 14:36   #6
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Hallo,

wie ist das eigentlich mit den 3 Stunden arbeiten - ist es hierbei irrelevant als was ich arbeiten könnte oder muß es mein zuletzt ausgeübter Beruf sein?

Also soll ich dann erst einmal einfach zum Arbeitsamt und denen mitteilen das meine 78 Wochen am 3.11. auslaufen und dann warten was weiter entschieden wird?

Achja noch eine Frage gibt es irgendwo eine NEUTRALE Stelle an die ich mich mit meinen Fragen und Problemen wenden kann die mir kompetent Auskunft geben können, mich bei den Anträgen unterstützen etc.?

Gruß
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Alt 06.10.2006, 15:32   #7
Ludwigsburg
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Zitat von ml

Heute hab ich wieder Post von der Krankenkasse bekommen das ich mich am 17. Oktober in der Klinik einzufinden habe, ansonsten würde mir mein Krankengeld ab dem Termin gestrichen. Hab dort angerufen und mein Anliegen erklärt sowie meinen Widerspruch (den ich bereits an die DRV geschickt hatte) gegen diese Maßnahme per Fax zugeschickt. Die wollen sich das nun erst noch einmal durchlesen und dann entscheiden ob eine stationäre Psychosomatische Klinik das richtige für mich ist. Hoffen wir mal das die es endlich einsehen das solch eine Maßnahme etwas zu viel ist für meine kognitiven Probleme.
Ruf doch mal bei deiner Rentenversicherung an: während einer Reha gibts doch erstmal Übergangsgeld?

Gruß aus Ludwigsburg
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Alt 06.10.2006, 15:47   #8
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Hallo,

da ist ja das Problem - ich werde die vorgeschlagene Reha auf keinen Fall antreten da diese meinem Gesundheitszustand schlecht bekommen würde.

Ich hatte gegen diesen Bescheid Widerspruch eingelegt - und auf diesen Widerspruch habe ich bislang keine Antwort erhalten.

Und da ich diese Reha Maßnahme nicht antrete will mir die Krankenkasse auch noch ab dem 17.10. das Krankengeld sperren - wären dann zwar sowieso nur noch 16 Tage die ich bekommen würde aber ich bekomme aus einer privaten BU-Versicherung noch ausreichend Bezüge sodaß ich mich nicht zu dieser Maßnahme zwingen lassen muß!

Ich habe jedoch auch bei der Krankenkasse den Widerspruch eingelegt da es ja nicht in deren Sinne sein kann das ich in der Klinik kaputtgepflegt werde ... :|

Oder gibt es auch bis zur Entscheidung über den Widerspruch dann Übergangsgeld?

Gruß
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Alt 06.10.2006, 15:50   #9
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Willi_
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Hasst du null Chance, hatte das gleiche Problem, die streichen dir das Krankengeld und wenn du eine EU-Rente beantragst, kriegst ne Ablehnung, weil Reha abgelehnt, rate dir, nimm die Reha, sonst Hexenkessel für dich. :!:
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Alt 06.10.2006, 16:04   #10
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Hallo,

die Reha anzunehmen ist für mich definitiv ausgeschlossen.

Ich lehne eine Reha ja nicht ab - eine ambulante Reha Maßnahme in Wohnortnähe sowie eine berufliche Reha Maßnahme würde ich besuchen aber in eine stationäre Behandlung begebe ich mich nicht!

Man kann doch nicht allen ernstes jemanden mit kognitiven Beeinträchtigungen mit schwerkranken zusammen in eine stationäre Therapie stecken - da wird der mit den geringeren Problemen eher noch mit runtergezogen. So in etwa habe ich das auch in meinem Widerspruch geschrieben. :x

Wie wäre es eigentlich wenn ich nun noch einmal eine Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben beantrage? Benötige ich dann noch einmal eine Begutachtung von meinem Arzt oder reicht auch die welche bereits der DRV vorliegt? Die Krankenkasse hatte mich damals genötigt eine Medizinische Reha zu beantragen die trotz meines Wunsches nun nicht als ambulante Maßnahme genehmigt worden ist.

Gruß

P.S. Na ich hab vielleicht ein Glück - jetzt wollte ich gerade die Formulare für den Antrag von der Seite der Rentenversicherung herunterladen und nun machen die bis Sonntag spät abends Wartungsarbeiten :lol: :x :|
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Alt 06.10.2006, 16:19   #11
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Willi_
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Die KK muss dich schriftlich auffordern zur Reha, Bedenkzeit beträgt 10 Wochen, lehnst du ab, Krankengeld wird gestrichen, rate dringend zur Reha, denn Antrag auf RENTE STELLEN :!:
Willi_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.10.2006, 16:35   #12
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Hallo,

die schriftliche Aufforderung mit dem Reha Termin habe ich bereits erhalten - Termin wäre ja der 17.10. gewesen - aber die stationäre Reha mache ich nicht und das ist nicht verhandelbar.

Allein schon durch das einsperren in solch einer Klinik würde sich mein psychischer Zustand dramatisch verschlechtern. Ich war ja letztes Jahr schon 2 Monate in einer Klinik und da hat sich mein Zustand auch nicht gebessert sondern eher noch verschlechtert! Auch deshalb kann und werde ich nicht in eine stationäre Behandlung gehen. Ausserdem ist diese Einrichtung auch noch so weit von meinem Wohnort entfernt das NIEMAND mich je besuchen könnte. Desweiteren kann ich nicht einfach mal meine Haustiere so mir nichts dir nichts im Stich lassen.

Gut das ich noch durch eine BU-Versicherung meinen Lebensunterhalt bestreiten kann - auch ohne Krankengeld ...

Bekomme ich Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben auch ohne vorherige medizinische Reha?

Gruß
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Alt 06.10.2006, 16:43   #13
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Willi_
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Dies kannst du beim RV oder bei der Arbeitsargentur beantragen.

http://www.bmas.bund.de/BMAS/Navigat...nderPrint.html
Willi_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.10.2006, 16:48   #14
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Hallo,

das ich die beantragen kann wusste ich schon, nur ob die Sache Erfolgsaussichten hat möchte ich gern wissen.

Gruß
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Alt 13.10.2006, 18:26   #15
Schnuckel->Emailproblem
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Schnuckel
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Hallo ML. Also den Vorrednern schliesse ich mich an...wenn Du die Reha nicht antrittst, kannste das mit der Rente vergessen.

Was mir nur einfiel..da ich selbst schon in Reha war...
Bei den ganzen Unterlagen die Du bekommen haben musst, muss ein Wisch dabei gewesen sein, in der Dein behandelnder Arzt bescheinigen muss, dass Du rehafähig bist.
Wenn Dein Psychiater (ich gehe mal davon aus, dass Du einen hast) es genau so sieht wie Du, dann lass Dir diesen Schein ausfüllen und bestätigen dass Du nicht rehafähig bist.

Die allerletzte Maßnahme wäre...und ich weiss nicht ob ich diesen Tip überhaupt gegen darf, weil´s n bisschen abgezockt ist... Lass Dich freiwillig von Deinem Psychiater in eine Psychiatrie in Deiner Nähe einweisen. Jaaa...hört sich schlimm an..ist es aber nicht. Du kommst nicht auf die Geschlossene, und wenn Du Glück hast, ist dieser Klinik eine Tagesklinik angeschlossen, in die Du dann schnell wechseln kannst. So wärst Du zu abends und nachts zu Hause.
Erzähl denen in der Klinik von morgens bis abends, wie schlimm es für Dich wäre, wenn man Dich jetzt von zu Hause wegreissen würde. Das kommt in den Abschlussbericht..und damit wären Deine Chancen gegen die Krankenkasse größer.

Ich hoffe ich tret hier niemandem auf die Füsse...und ich will auch nicht abgezockt wirken. Ich hab zu dieser Maßnahme gegriffen, als mein Krankengeld einen Monat vor Aussteuerung nach Aktenlage eingestellt werden sollte. Die Psychiatrie war die letzte Instanz, die den MdK "überstimmen" konnte. So hab ich dann mein Geld bis zum Ende bekommen.
Mal von all dem abgesehen... es hat mir auch gut getan mal ein paar Wochen in eine Tagesklinik zu gehen. Deshalb auch nicht ganz umsonst.

Viel Glück
Schnuckel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.10.2006, 21:23   #16
Ludwigsburg
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Zitat von Schnuckel

Die allerletzte Maßnahme wäre...und ich weiss nicht ob ich diesen Tip überhaupt gegen darf, weil´s n bisschen abgezockt ist... Lass Dich freiwillig von Deinem Psychiater in eine Psychiatrie in Deiner Nähe einweisen.
Das wäre für mich Selbsthilfe... :mrgreen:
ich finds einen guten Tip...

Gruß aus Ludwigsburg
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Alt 14.10.2006, 08:13   #17
Schnuckel->Emailproblem
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Schnuckel
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:hihi:
__

Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.
Schnuckel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.10.2006, 13:29   #18
MissMarple->Emailproblem
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MissMarple
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@ML
der Grundsatz in der Rentenversicherung lautet:
Reha vor Rente.

vorher musst du also eine Reha angetreten haben, sei es nun eine med. oder eine berufliche. Ich denke das wird da auf gleicher Ebene sein.

Wenn dir allerdings nun konkret eine Angeboten wird, biste ziemilch in der Klemme, da das SGB § 60 besagt, dass jeder der staatliche Hilfen in Anspruch nimmt, mitzuwirken hat. Damit ist auch gemeint, dass du eine med. Maßnahme durchführst, wenn dir diese angeboten wird.
Alles andere wird erst einmal als fehlende Mitwirkung ausgelegt und man dürfte dir sogar Leistungen versagen oder kürzen, ehe du dieser nicht nachgekommen bist.
so teilte man mir es damals auch mit - ich wollte allerdings nur in eine andere Klinik, die Reha an sich wollte ich schon mache.
Selbst da bekam ich keine Hilfen in Punkto andere Klinik oder so.
Meine Krankenkasse hätte hier knallhart das Krankengeld abgesetzt ab dem Tag wo die Reha anfangen sollte bis zu dem Tag, wo ich eine neue oder andere antrete. So sagte man mir es am Telefon.
Mein Bitte um Mithilfe beim RV Träger eine andere Einrichtung zu bewirken, owohl ich sogar ein ärztliches Attest hatte, dass 600km für mich wirklich extrem erschwerlich von der Reisetauglichkeit her, haben nicht geholfen !

Ich will dir damit nur sagen:
so lange du nichts anders hast ( berufliche Reha oder ähnliches ) solltest du da in diese Reha gehen ohne am Ende dann nicht noch echte Probleme zu bekommen.

Bist du vor 1968 geboren ?
Hier müsste es dann auch noch die Möglichkeit einer Berufsunfähgikeitsrente geben soweit ich informiert bin, manchmal kann man das alles aber auch direkt mit einem Sozialberater in der Reha regeln, muss dann gar nicht nochmal zu einem Gutachter hin.

Überlege dir das daher sehr gut, ob du diese Reha da absagst, wenn du nichts anderes erreichen konntest in der Zeit.

LG
Marple
__

Ich gebe hier lediglich meine persönlich Meinung und Erfahrungen wieder.

Manchmal ist etwas PISA und Dummheit gar nicht so schlecht. Unvorstellbar was im Land los wäre, wenn die Leute endlich kapieren würden was um sie herum so passiert. (Volker Pispers)
MissMarple ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2006, 11:51   #19
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ml
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Hallo,

ich bin nicht hingegangen und meine Krankenkasse hat nach Telefonaten und einem 3-seitigen Widerspruch meinerseits selbst bei der Rentenversicherung gebeten eine ambulante Behandlung zu genehmigen. Nun bekomm ich also erstens weiter Krankengeld und zweitens steht die Krankenkasse nun auch hinter meinen Wünschen. Doch jetzt heißt es erst mal wieder warten - die Rentenversicherung benötigt mindestens noch zwei Wochen bis zur Entscheidung ...

Ich war schon 2 Monate in einer Tagesklinik und das war ehrlich gesagt für den Allerwertesten. Kann an der Klinik gelegen haben - die haben auch in den Abschlußbericht absoluten Müll reingeschrieben (falsche Daten, etc.). Falls die Rentenversicherung jedoch trotzdem zickt werde ich mal hier an meinem neuen Wohnort nach einer Klinik suchen.

Gruß
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Alt 23.10.2006, 13:57   #20
*sarah*
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Beiträge: n/a
Standard

ich habe eine reha gemacht und dann rente beantragen können. wurde auch durch die klinik unterstützt. kann ich also nur zu raten.

tagesklinik ist nicht gleich tagesklinik. ich war ende letzten/anfang diesen jahres auch in einer. die waren mit mir und meinem krankheitsbild heillos überfordert. was da so vorgefallen ist, habe ich bis heute nicht richtig verarbeiten können. besonders ärgerlich fand ich daran das es in meiner stadt eine zweite tagesklinik gibt die auf meinem gebiet auch fit ist.

bei der auswahl einer klinik solltest du dich auf alle fälle kundig machen, das die mit deiner krankheit fit sind.
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