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Start > > -> Anforderung ärztlicher Befundberichte - Übersendung an den Patienten ?

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 25.04.2010, 11:39   #1
Emma13
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Emma13 Emma13 Emma13
Standard Anforderung ärztlicher Befundberichte - Übersendung an den Patienten ?

Hallo Ihr Lieben !

Habe gestern von der Rentenvers. im seit August 2009 laufenden EM-Rentenverfahren (befinde mich gerade im Widerspruch gegen die natürlich automatisch erfolgte Ablehnung !!) Vordrucke für Anforderung eines ärztl. Befundberichtes für meine behandelnden Ärzte erhalten - und soll diese nun - um die Auswirkungen meiner Erkrankungen auf meine berufliche Leistungsfähigkeit darzulegen - persönlich bei den Ärzten (möglichst innerhalb von 5 Werktagen ) abgeben und ausgefüllt wieder an die RV zurücksenden.

Alle Befunde liegen der RV bereits vor - ist diese Vorgehensweise eigentlich üblich - und wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht - und wie seid ihr damit umgegangen ?

Über Erfahrungsberichte würde ich mich freuen ....

Grüße - Emma
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Alt 25.04.2010, 13:48   #2
Muzel
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Standard AW: Anforderung ärztlicher Befundberichte - Übersendung an den Patienten ?

Dringend Fristverlängerung von der DRV beantragen!
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Alt 25.04.2010, 17:04   #3
Emma13
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Standard AW: Anforderung ärztlicher Befundberichte - Übersendung an den Patienten ?

Zitat von Muzel Beitrag anzeigen
Dringend Fristverlängerung von der DRV beantragen!
Danke Muzel, würde ich sowieso tun - mir ging es eigentlich darum, dass ich jetzt von Arzt zu Arzt laufen müsste - diese Berichte abgeben - irgendwann wieder hinfahren, weil Ärzte nicht alle am Ort - ist für mich ein enormer Fahrt- und mit Sicherheit auch Telefonaufwand, bei Nichterledigung anmahnen, weil innerhalb der Frist mit Sicherheit nicht zu erledigen - mir geht schon der Hut hoch

Einige der Ärzte haben mich vielleicht mal vor einem Jahr gesehen - und wissen demzufolge nicht, wie sich momentan meine gesundheitlichen Einschränkungen auf meine Leistungsfähigkeit im Beruf auswirken - die können doch gar nicht beurteilen, wie mein augenblicklicher Gesundheitszustand hierfür ist, oder ?

Oder mache ich einfach zuviel Wind - und sollte dieses mir von der RV auferlegtes Pensum brav abarbeiten ?

Grüße - Emma
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Alt 26.04.2010, 03:29   #4
Doppeloma
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Lächeln AW: Anforderung ärztlicher Befundberichte - Übersendung an den Patienten ?

Hallo Emma13,

mit Erfahrungen zu deinem Problem kann ich zwar nicht dienen, aber die Anforderung aktueller Berichte / Einschätzungen von deinen behandelnden Ärzten finde ich an sich gar nicht so schlecht.

Die Kurzfristigkeit ist natürlich mal wieder "typisch Behörde", wenn die was von uns wollen, dann am Besten gestern

Bist du denn z. Zt. nicht in regelmäßiger Behandlung, dass es sehr schwierig für dich ist?

Warst du vor der Ablehnung beim Gutachter (und wenn ja, hast du dir das/die Gutachten angefordert?) oder wurde ohne weitere Prüfung abgelehnt?

Bin so neugierig, weil ich ebenfalls im August letzten Jahres EM-Antrag gestellt habe und mich damit zur Zeit auch im Widerspruch befinde.

War bei zwei Gutachtern und wäre froh, wenn meine behandelnden Ärzte mal nach ihrer Meinung gefragt würden, bevor der Widerspruch auch noch abgelehnt wird.

Weiß nicht ob ich ein Gerichtsverfahren durchhalte, habe aber einen Anwalt an der Seite, der bis jetzt einen guten Eindruck macht.

Diese Warterei und Ungewißheit macht mich jedenfalls auch nicht gesünder.

Ich drück dir die Daumen, denn ich kann mir gut vorstellen wie es dir gerade geht.


LG von Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

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Alt 26.04.2010, 06:56   #5
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gretl007
Standard AW: Anforderung ärztlicher Befundberichte - Übersendung an den Patienten ?

emma,
hast Du denn keine Kopien daheim?
Ich mache grundsätzlich von ALLEM eine Kopie..
Wenn Du jetzt die Berichte zusammen sammelst mach Dir, auch nur von der kleinsten Kleinigkeit, eine Kopie..
__

Krank gibts nicht mehr, entweder "TOT" oder
arbeiten....
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Alt 26.04.2010, 07:03   #6
gretl007->Emailproblem
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gretl007
Standard AW: Anforderung ärztlicher Befundberichte - Übersendung an den Patienten ?

Doppeloma, ich kann Dich ja so gut verstehen..
Ich warte auch schon seit September darauf..
Ich habe aber schon eine Nachricht bekommen von der DRV, sie haben meinen Widerspruch an eine sogenannte "Widerspruchskommission" weiter geleitet..dort sitzen dann wohl auch 2 unabhängige (ehrenamtliche)Arbeitnehmer einer Arbeitnehmervertretung einer von der DRV und noch irgendwelche Pappnasen..dieses soll bei mir im Mai entschieden werden..was dabei rauskommt steht natürlich in den Sternen..

Inzwischen hat sich der MDK meiner KK mit eingeschaltet und unterstützt meinen Rentenantrag..mal schaun ob es was nutzt..

LG gretl
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Krank gibts nicht mehr, entweder "TOT" oder
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Alt 26.04.2010, 07:12   #7
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gretl007
Standard AW: Anforderung ärztlicher Befundberichte - Übersendung an den Patienten ?

Wusstet Ihr zB, das ein Antrag auf berufl. Reha in einen Rentenantrag umgewandelt werden kann?
Ich musste diesen Antrag für die KK ausfüllen, meine RA hats nochmal nachgelesen. Wenn die eine berufl. Reha ablehnen wird dieser Antrag zum Rentenantrag umgewandelt..
Ich wusste das noch nicht..naja, man lernt eben nie aus..
__

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Alt 26.04.2010, 07:44   #8
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stadtpflanze
Standard AW: Anforderung ärztlicher Befundberichte - Übersendung an den Patienten ?

Hallo Emma, gretl und doppeloma
ich habe letzte Woche auch die Aufforderung von der DRV bekommen (über den VDK) und das mit den 5 Tagen...
Ich war bei allen 3 Ärzten. Die Sprechstundenhilfen nickten ab und schicken das Zeug selbst hin. Also ich muß nicht wieder hin und die Berichte abholen. Ein Arzt hat jetzt eine Woche Urlaub.
Mit Fristverlängerung habe ich nichts gemacht.
__

einen schönen Tag wünscht euch
die Stadtpflanze
www.krank-ohne-rente.de


stadtpflanze ist offline  
Alt 26.04.2010, 09:13   #9
gretl007->Emailproblem
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gretl007
Standard AW: Anforderung ärztlicher Befundberichte - Übersendung an den Patienten ?

Hallo Pflänzchen,
schön mal wieder was von Dir zu lesen..
Schau mal in Deine PN´s...
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Alt 26.04.2010, 09:14   #10
Emma13
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Emma13 Emma13 Emma13
Standard AW: Anforderung ärztlicher Befundberichte - Übersendung an den Patienten ?

Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Hallo Emma13,

mit Erfahrungen zu deinem Problem kann ich zwar nicht dienen, aber die Anforderung aktueller Berichte / Einschätzungen von deinen behandelnden Ärzten finde ich an sich gar nicht so schlecht.

Die Kurzfristigkeit ist natürlich mal wieder "typisch Behörde", wenn die was von uns wollen, dann am Besten gestern

Bist du denn z. Zt. nicht in regelmäßiger Behandlung, dass es sehr schwierig für dich ist?

Warst du vor der Ablehnung beim Gutachter (und wenn ja, hast du dir das/die Gutachten angefordert?) oder wurde ohne weitere Prüfung abgelehnt?

Bin so neugierig, weil ich ebenfalls im August letzten Jahres EM-Antrag gestellt habe und mich damit zur Zeit auch im Widerspruch befinde.

War bei zwei Gutachtern und wäre froh, wenn meine behandelnden Ärzte mal nach ihrer Meinung gefragt würden, bevor der Widerspruch auch noch abgelehnt wird.

Weiß nicht ob ich ein Gerichtsverfahren durchhalte, habe aber einen Anwalt an der Seite, der bis jetzt einen guten Eindruck macht.

Diese Warterei und Ungewißheit macht mich jedenfalls auch nicht gesünder.

Ich drück dir die Daumen, denn ich kann mir gut vorstellen wie es dir gerade geht.


LG von Doppeloma
Hallo Doppeloma,

Gutachter habe ich schon hinter mir - Rente wurde abgelehnt - Gutachten habe ich natürlich angefordert - mache im Moment meine schriftlichen Sachen selbst, weil der SOVD offensichtlich nicht in der Lage ist, mal einen Brief grammatikalisch richtig zu schreiben - bin sehr enttäuscht von diesem Sozialverein - zumindest bei uns am Ort - für jede Handreichung - angefangen vom Antrag bis hin zum Widerspruch und Klage wollen diese ihre "Sozialleistungen" bezahlt haben .... und zusätzlich noch den Mitgliedsbeitrag

Habe mir heute Nacht überlegt, dass es vielleicht wirklich gar nicht so schlecht ist, diese Berichte selbst herumzutragen - und so eben die Möglichkeit zu haben, auch noch auf den Bericht einzuwirken !

Meine Orthopädin sieht mich vielleicht einmal im Jahr ....

Danke fürs Daumendrücken - tue ich ebenfalls für Dich !!! - Jetzt hilfts leider nix - man muss bis zum Ende durchhalten, obwohl man gesundheitlich schon am Ende ist .....

Grüße - Emma
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Alt 26.04.2010, 09:16   #11
Emma13
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Zitat von gretl007 Beitrag anzeigen
emma,
hast Du denn keine Kopien daheim?
Ich mache grundsätzlich von ALLEM eine Kopie..
Wenn Du jetzt die Berichte zusammen sammelst mach Dir, auch nur von der kleinsten Kleinigkeit, eine Kopie..
Gretl - ich habe schon zwei dicke Ordner in dieser Sache - die Berichte der Ärzte liegen der RV bereits vor - jetzt kam eben nur dieser Vordruck auf den Tisch geflattert - halte das für eine Hinhaltetaktik der Rentenversicherung - man könnte ja immerhin zwischenzeitlich "sozialverträglich" ableben

Grüße - Emma
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Alt 26.04.2010, 16:41   #12
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gretl007
Standard AW: Anforderung ärztlicher Befundberichte - Übersendung an den Patienten ?

Gut emma,
dann tüte die Kopien ein und ab damit zur DRV..per Einschreiben natürlich..
Klaro ist das Hinhaltetaktik..denen würd ich aber eins husten..
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Alt 26.04.2010, 17:01   #13
Muzel
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Standard AW: Anforderung ärztlicher Befundberichte - Übersendung an den Patienten ?

Ich hätte es für wichtig empfunden, die Ärzte persönlich zu kontaktieren und ihnen die Situation zu schildern. Ich bin mit den Anträgen von der DRV für die behandelnden Ärzte direkt zu den betreffenden Ärzten gegangen und habe mit ihnen alles durchgesprochen. Die Ärzte wissen doch häufig nicht um was es konkret geht.
Ist deine Fristverlängerung von DRV abgelehnt? Mir hat die Behörde eine zu kurze Fristverlängerung gewährt, was das OVG gerügt hat.
Muzel ist offline  
Alt 26.04.2010, 17:08   #14
Emma13
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Standard AW: Anforderung ärztlicher Befundberichte - Übersendung an den Patienten ?

Zitat von Muzel Beitrag anzeigen
Ich hätte es für wichtig empfunden, die Ärzte persönlich zu kontaktieren und ihnen die Situation zu schildern. Ich bin mit den Anträgen von der DRV für die behandelnden Ärzte direkt zu den betreffenden Ärzten gegangen und habe mit ihnen alles durchgesprochen. Die Ärzte wissen doch häufig nicht um was es konkret geht.
Ist deine Fristverlängerung von DRV abgelehnt? Mir hat die Behörde eine zu kurze Fristverlängerung gewährt, was das OVG gerügt hat.
Habe vor, alles persönlich zu erledigen - Fristverlängerung wird morgen beantragt - aber ich halte das auch für eine Hinhaltetaktik -

Dummerweise geht meine Orthopädin diese Woche in Urlaub - und dann dauerts eben etwas länger

Grüße - Emma
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Alt 26.04.2010, 17:12   #15
Muzel
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Das deine Orthopädin in Urlaub geht, gehört in den Antrag!
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Alt 28.04.2010, 04:22   #16
Doppeloma
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Hallo Emma und Stadtpflanze,

bin jetzt auch dabei, die DRV hat doch hoffendlich nicht hier gelesen, dass ich mir wünschen würde, dass meine Ärzte mal gefragt werden

Bekam heute die Fragebögen über meinen Anwalt zugeschickt, ein Termin ist für mich nicht angegeben.
In dem Anschreiben von der DRV steht zwar was von 5 Tagen, aber in der Zeit sollte man wohl versuchen die Formulare vom Arzt zurückzubekommen.

Lt. Anschreiben habe man (die DRV) "so gute Erfahrungen" mit diesem Weg gesammelt!
Da frage ich mich doch, warum die soviel Geld für überflüssige (weil meist falsche) Gutachten aus dem Fenster werfen anstatt gleich unsere Ärzte zu fragen???

Ob das auch ein guter Weg (zur EM-Rente) für uns ist werden wir ja bald wissen.

Meinen Psycho-Doc brauche ich nicht zu "beraten", der kennt mich langsam besser als ich mich selber und ist u.a. selber Gutachter. Da gibt mein Männe das morgen ab und ich werde dann hören, ob er das selber abschickt oder wann ich es mir abholen kann.

Mein "Herzens-Doc" ist hoffendlich nicht gerade in Urlaub, eigentlich brauche ich da erst im Juni wieder zur Kontrolle.

Da rufe ich morgen mal an und sehe zu, dass er mir möglichst schnell eine kleine Audienz gewährt, sollte eigentlich auch kein Problem sein.

Bin ja gespannt wie lange wir dann wieder warten müssen, diese ewige Warterei nervt mich ganz gewaltig


Dann drücken wir uns mal weiter ganz dolle die Daumen!!!

LG von Doppeloma
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Alt 28.04.2010, 09:34   #17
Emma13
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Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Hallo Emma und Stadtpflanze,

bin jetzt auch dabei, die DRV hat doch hoffendlich nicht hier gelesen, dass ich mir wünschen würde, dass meine Ärzte mal gefragt werden

Bekam heute die Fragebögen über meinen Anwalt zugeschickt, ein Termin ist für mich nicht angegeben.
In dem Anschreiben von der DRV steht zwar was von 5 Tagen, aber in der Zeit sollte man wohl versuchen die Formulare vom Arzt zurückzubekommen.

Lt. Anschreiben habe man (die DRV) "so gute Erfahrungen" mit diesem Weg gesammelt!
Da frage ich mich doch, warum die soviel Geld für überflüssige (weil meist falsche) Gutachten aus dem Fenster werfen anstatt gleich unsere Ärzte zu fragen???

Ob das auch ein guter Weg (zur EM-Rente) für uns ist werden wir ja bald wissen.

Meinen Psycho-Doc brauche ich nicht zu "beraten", der kennt mich langsam besser als ich mich selber und ist u.a. selber Gutachter. Da gibt mein Männe das morgen ab und ich werde dann hören, ob er das selber abschickt oder wann ich es mir abholen kann.

Mein "Herzens-Doc" ist hoffendlich nicht gerade in Urlaub, eigentlich brauche ich da erst im Juni wieder zur Kontrolle.

Da rufe ich morgen mal an und sehe zu, dass er mir möglichst schnell eine kleine Audienz gewährt, sollte eigentlich auch kein Problem sein.

Bin ja gespannt wie lange wir dann wieder warten müssen, diese ewige Warterei nervt mich ganz gewaltig


Dann drücken wir uns mal weiter ganz dolle die Daumen!!!

LG von Doppeloma
Mein Hausarzt meint auch, dass hier bei Gutachten zuerst die behandelnden Ärzte gefragt werden sollten - und nicht Gutachter, die einen Menschen in einer halben Stunde beurteilen sollen und von diesem überhaupt nicht wissen ........

Andererseits - wenn man sich dieses Formular ansieht - wird ja auch danach gefragt, ob die Leistungsfähigkeit nicht durch Reha-Maßnahmen gesteigert oder wieder hergestellt werden könnte - also könnte man auch davon ausgehen, dass hier momentan mal wieder nach dem Prinzip "Reha vor Rente" geurteilt wird

Hoffen wir das Beste für uns

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Alt 28.04.2010, 14:39   #18
Doppeloma
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Liebe Emma,

um die Frage der Reha mache ich mir keine Sorgen, meine Ärzte werden ganz bestimmt keine (mehr) empfehlen, jedenfalls keine die mich "arbeitsfit" machen soll.

Eine medizinische Reha vor (Ablehnung der) Rente habe ich bereits durch (wurde AU entlassen und bin immer noch AU!) und bekam anschließend einen höheren GdB vom Versorgungsamt!
Zeugt ja auch nicht gerade von Besserung meiner Gesundheit durch die Reha, oder?

Eine berufliche Reha (Umschulung/Bürobereich) hatte ich bereits vor rund 10 Jahren und für diesen Beruf wurde ich lt. Renten-Ablehnungsbescheid berufsunfähig erklärt.
Natürlich nicht ohne Verweis auf einen anderen /ähnlichen Beruf, den ich lt DRV noch Vollzeit ausüben könne!

"Saublöde" ist nur, dass ich diesen Umschulungsberuf nie ausgeübt habe (Prüfung versemmelt/ sollte der DRV eigentlich bekannt sein!) und daher auch keine Ahnung von dem Verweisungsberuf habe.

Noch ne Umschulung wird man mir mit fast 60 wohl kaum finanzieren und was sollte das dann sein, wenn ich ja eigentlich fürs Büro inzwischen auch untauglich bin (habe die letzten fast 10 Jahre im Call-Center gearbeitet)

Bleibt nur noch die Unterstützung (der DRV) zur "Teilhabe am Arbeitsleben", den "Wisch" hat mein Männe schon länger im Schubfach liegen, der setzt langsam Schimmel an (der Wisch, nicht mein Männe!).

Bisher hat sich nämlich leider kein Arbeitgeber gefunden, der bereit war ihm "einen leidensgerechtenArbeitsplatz" (den hat nicht mal das Integrationsamt!) zur Verfügung zu stellen.

Dabei ist die DRV doch im erheblichen Rahmen bereit, den AG dabei bis zu zwei Jahren finanziell zu unterstützen!

Komisch, aber keiner will das Geld?????


Mein erster Schein von der DRV ist jedenfalls bereits in Arbeit und der Doc schickt den dann auch selber weg.
Zum Kardiologen kann ich morgen mal schnell zwischendurch rein und dann bin ich meine beiden Formulare schon los


Bis demnächst liebe Grüße

von der Doppeloma
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Alt 28.04.2010, 20:24   #19
Muzel
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Liebe Doppeloma!

In welchen Beruf wolltest du dich denn umschulen lassen? Ich bin 54 Jahre und mache auf eigene Kosten ein Umschulung, aber ob dies schaffe, steht in den Sternen. Den 1. Teil habe ich nach dem 3. Versuch geschafft, nachdem ich mir auf Grund meiner Schwerbehinderung einen Nachteilsausgleich erkämpft habe und viele Schikane aushalten musste, allerdings nur mit mäßigem Erfolg trotz 70 GdB. Meinst du, man hätte dir einen Job gegeben, wenn du die Prüfung geschafft hättest? Durftest du die Prüfung wiederholen? Hattest du einen Nachteilsausgleich?
Muzel ist offline  
Alt 29.04.2010, 01:47   #20
Doppeloma
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Liebe Muzel,

vor 10 Jahren hatte ich noch nicht mal einen GdB!

Die Umschulung (in einen Büroberuf, welcher genau spielt keine Rolle) ging über zwei Jahre, 350 km weg von zu Hause (und von meiner Tochter, damals 14) in einem BfW.

"Nebenbei" lief meine Scheidung und ich hatte weder Zeit noch Lust (ein halbes Jahr später) die Prüfung zu wiederholen.

Solange hätte ich nämlich mit meinem Kind von Sozialhilfe leben müssen, da habe ich mir lieber einen Job gesucht.

Den habe ich heute noch, kann ihn aber aus gesundheitlichen Gründen seit über zwei Jahren nicht mehr ausüben.

Als Umschüler über 40 einen Job in dem neuen Beruf zu finden ist nahezu unmöglich, es fehlt einfach die Berufserfahrung die in diesem Alter von jedem AG erwartet wird.
Und je älter man wird/ist umso geringer ist die Chance, zumal die Kenntnisse ja irgendwann auch schon wieder "von gestern" sind

Habe ja meinen jetzigen Partner auf dieser Umschulung kennengelernt und er hat (mit damals Anfang 40) bis heute keinen einzigen Tag in diesem Beruf arbeiten können, obwohl er sich zu dieser Zeit bundesweit beworben hat.

Aktuell habe ich kein Interesse mehr an beruflichen Veränderungen, ich bin froh wenn ich meinen Alltag einigermaßen geregelt bekomme!

Ich möchte das was mir zusteht wenn ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kann und dann will ich einfach nur noch meine Ruhe haben


LG von Doppeloma
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Doppeloma ist offline  
Alt 29.04.2010, 20:50   #21
Muzel
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Liebe Doppeloma!
Ich kann mich nicht so ganz mit der miesen Situation nicht abfinden. Wenn ich mich nämlich damit abfinde, befürchte ich, dass mich meine Familie gnadenlos ausbeutet. Diese Vorstellung würde für mich eine Horrorvorstellung sein. Meine Anstrengungen sind natürlich echt (ich bezahle ja auch) und meine Leistungen haben sich auch gebessert, so dass ich glaube, die Prüfung erfolgreich ablegen zu können, aber meine Berufsperspektiven sehe ich als limes x gegen 0 an, so wie du das beschreibst, obwohl du viel jünger bist als ich.
Muzel ist offline  
Alt 30.04.2010, 00:53   #22
Doppeloma
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Hallo Muzel,

wie kommst du darauf, dass ich viel jünger bin als du

Liest du eigentlich die Beiträge bevor du eine Antwort schreibst?

Siehe Post 18

Zitat:
Noch ne Umschulung wird man mir mit fast 60 wohl kaum finanzieren und was sollte das dann sein, wenn ich ja eigentlich fürs Büro inzwischen auch untauglich bin (habe die letzten fast 10 Jahre im Call-Center gearbeitet)

Meine Anstrengungen waren damals auch "echt"!

Letztendlich war es aber wichtiger den Lebensunterhalt für mein Kind und mich zu verdienen, statt eine Prüfung zu wiederholen, deren bestehen mir längst noch kein Einkommen gesichert hätte.

Ich glaube, dass meine Familienverhältnisse mit deinen nicht vergleichbar sind, ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Kindern und einen tollen Partner.

Darum wünsche ich mir sehr, dass ich meine Enkel noch aufwachsen sehe und nicht, dass der heutige Arbeitsmarkt und/oder die Ämter mir vorzeitig "den Rest geben"

Meine Ärzte habe ich zum Glück hinter mir und so werden die (von der DRV) gewünschten Berichte in den nächsten Tagen dort eintreffen.

Nun heißt es wieder warten, aber ich gebe die Hoffnung noch nicht auf, dass ich meine EM-Rente damit ohne Prozess durchbekommen könnte.

LG von Doppeloma
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Alt 30.04.2010, 01:21   #23
olivera
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Standard AW: Anforderung ärztlicher Befundberichte - Übersendung an den Patienten ?

Zitat von Emma13 Beitrag anzeigen
..Vordrucke ...persönlich bei den Ärzten (möglichst innerhalb von 5 Werktagen ) abgeben und ausgefüllt wieder an die RV zurücksenden.
Steht als Rechtsgrundlage dafür irgendwo in der Belehrung etwas von §§ 61,62 SGB I?
Zitat von Emma13 Beitrag anzeigen
.. jetzt von Arzt zu Arzt laufen .. irgendwann wieder hinfahren, weil Ärzte nicht alle am Ort - ist für mich ein enormer Fahrt- und mit Sicherheit auch Telefonaufwand, ...
Dann versuchs mit Aufwendungsersatz § 65 a SGB I
("Wer einem Verlangen des zuständigen Leistungsträgers nach den §§ 61 oder 62 nachkommt, kann auf Antrag Ersatz seiner notwendigen Auslagen und seines Verdienstausfalles in angemessenem Umfang erhalten. Bei einem Verlangen des zuständigen Leistungsträgers nach § 61 sollen Aufwendungen nur in Härtefällen ersetzt werden. (2) Absatz 1 gilt auch, wenn der zuständige Leistungsträger ein persönliches Erscheinen oder eine Untersuchung nachträglich als notwendig anerkennt.")
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Alt 30.04.2010, 03:32   #24
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Lächeln AW: Anforderung ärztlicher Befundberichte - Übersendung an den Patienten ?

Hallo Olivera,

es gibt weder einen Verweis auf irgendeine Rechtsgrundlage, noch eine Belehrung.

Diese Formulare betreffen Anträge bzw. Widersprüche gegen die Deutsche Rentenversicherung (DRV) wegen Ablehnung unserer EM-Renten.

Es liegt allerdings durchaus in unserem Interesse, diese Berichte von unseren behandelnden Ärzten für die DRV erstellen zu lassen.

Die kennen uns (und unsere Krankheiten) nämlich oft sehr gut und behandeln uns seit Jahren, können also auch viel besser beurteilen, ob wir noch arbeitsfähig sind oder nicht.

Vorher gab es nämlich bei uns Allen schon (mehr oder weniger gründliche) Untersuchungen durch Gutachter der DRV, welche im Ergebnis zur Ablehnung unserer Renten-Anträge führten!!!

Es mag ein wenig aufwendig sein wenn man bei sehr vielen Ärzten in Behandlung ist, aber dieser Aufwand kann möglicherweise dazu führen, dass die EM-Rente (auf Grund dieser Berichte) doch noch genehmigt wird.
Damit bliebe uns dann die Klage am Sozialgericht und weitere Begutachtungen durch völlig fremde Ärzte erspart.

Ich brauchte nur zu zwei Fachärzten gehen, bei denen ich ohnehin ständig in Behandlung bin und die schicken die fertigen Berichte dann selber zur DRV.
Man kann das sicher auch alles per Post erledigen, aber ich denke auch, dass es besser war das mit den Ärzten persönlich zu besprechen.

Diese "5 Tage" - Angabe soll wohl die Sache nur besonders eilig machen, auch die DRV weiß, dass es meistens doch einige Tage länger dauert.
Ein Verweis auf die Mitwirkungspflicht ist unnötig, da wir uns nur selber schaden würden wenn wir uns nicht darum kümmern.

Der Widerspruch würde dann mit ziemlicher Sicherheit einfach abgelehnt werden.

Dieser Weg der DRV scheint noch ziemlich neu oder selten zu sein, deshalb war EMMA13 wohl so überrascht.
Inzwischen hat sie aber den tieferen Sinn der Sache erkannt und ich bin sicher, dass sie ihre Berichte auch bald beieinander hat.

Ein Aufwandsersatz wird dem Renten-Antragsteller in diesem Falle nicht gezahlt, aber damit können wir (glaube ich) ganz gut leben, wenn wir dank unserer Mühe und unserer Ärzte vielleicht bald jeden Monat unsere EM-Rente bekommen

Trotzdem vielen Dank für deine Infos!

MfG Doppeloma
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Alt 30.04.2010, 03:56   #25
olivera
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Standard AW: Anforderung ärztlicher Befundberichte - Übersendung an den Patienten ?

Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
...

Es liegt allerdings durchaus in unserem Interesse, diese Berichte von unseren behandelnden Ärzten für die DRV erstellen zu lassen.

Die kennen uns (und unsere Krankheiten) nämlich oft sehr gut und behandeln uns seit Jahren, können also auch viel besser beurteilen, ob wir noch arbeitsfähig sind oder nicht....
Versteh ich schon. Dennoch erinnerts mich an "Mit Speck fängt man Mäuse", und emmas, Doppelomas und andere Nachteulen ;)

Hab kürzlich auch ("spasseshalber") EM_rente beantragt - angeblich auf Aufforderung durch ArGe hin, hab also vielleicht bei Antragsabgabe etwas geflunkert, rein formal aber nur eine entsprechende mündliche Bemerkung des Vermittlers der BA zu "Zweifeln an der Erwerbsfähigkeit" evtl. etwas überinterpretiert
Mein Ziel ist ohnehin, als KarlValentin der real-exitierenden bundesdeutschen Bürokratie im XXI. Jhrhdt. täglich min. 1 Antrag zu stellen - heute mal ne Sozialleistung, morgen ne Subvention, übermorgen... mal schaun: gibt so viele Ansprüche und so komplizierte Gesetze in diesem Land, man kann ja nie sicher sein, ob man nicht dürfe, oder sollte, oder gar müsse/verpflichtet sei...- man will ja bloß nix falsch machen .
olivera ist offline  
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