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Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 10.01.2010, 17:25   #1
pipesmoker
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Registriert seit: 23.05.2007
Beiträge: 16
pipesmoker
Böse Arge fördert nicht, fordert nur, wie verhalten?

Hallo an alle und schon mal Danke für Eure Tipps im voraus....

Ich bin zu 60% behindert und habe auch einen Schwerbehindertenausweis von Kindheit an. Ich bin im Sommer seit 6 Jahren ohne Arbeit und fünf Jahre auf Hartz IV. Die Arge hat mir in den 6 Jahren gerade mal 3 Stellen angeboten, einmal Profiling gemacht, 1x 1 Euro Job angeboten (hatte aber Unfall und konnten diesen nicht antreten). Die letzte Eingeliederungsvereinbarung ist von 2005!!!, somit existierte ich eigentlich nur als Aktenleiche bei der Arge Köln. Die Sachbearbeiter wechselten alle 3-4 Monate, so das ich eigenlich nie wusste wer gerade für mich zuständig war und bei Arge Besuchen immer auf der Suche war .
Ihr könnt Euch vorstellen, das ich nach 6 Jahren ohne Job ziemlich am Ende bin, vor allem psychisch. Ich habe zusätzlich zu meiner Behinderung noch Depressionen (in Schüben), Tinnitus, Bluthochdruck u. Zucker bekommen. Normale 8 Stunden bzw. 40 Stunden Woche würde ich gar nicht mehr durchhalten, maximal wären 4 Stunden pro Tag möglich, also Teilzeit.
Nun hat die Arge mich am 19.01 zu einem Gespräch über mein "Bewerberangebot bzw. meine berufliche Situation" eingeladen. Der Satz dürften den meisten hier bekannt sein . Ich habe mich immer regelmässig beworben und nie eine Chance bekommen, auch aufgrund meines Alters, ich werde demnächst 47. Wer stellt schon einen Schwerbhinderten ein der so alt ist, und auch noch Schulden hat. Also ich sehe keine Chancen mehr auf dem 1. Arbeitsmarkt, aber für Behindertenwerkstatt bin ich zu fit. Um es kurz zu machen, wie sollte ich mich dem Sachbearbeiter gegenüber verhalten? Was wenn die mir jetzt plötzlich alles mögliche aufs Auge drücken wollen, vor allem Maßnahmen und 1 Euro Jobs? Kann ich mich per Anwalt wehren, vor allem weil ich ja bisher nur als "Aktenleiche" behandelt wurde und sich niemand um mich gekümmert hat. Von fördern war überhaupt keine Rede! Ich möchte natürlich keinen Repressionen ausgesetzt werden, bzw. kein Geld abgezogen bekommen, von dem bißchen was da gezahlt wird. Ich möche eher in Richtung langsame Eingliederung gehen oder Umschulung damit ich wieder selber für mein Einkommen aufkommen kann. Die Umschulung hatte ich schon mal vorgeschlagen, aber nur zu hören bekommen "kein Geld dafür da".

Wäre nett wenn Ihr mir Tipps geben könntet, danke.

Gruss
Mike
pipesmoker ist offline  
Alt 10.01.2010, 17:33   #2
Martin Behrsing
Redaktion
 
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Ort: Bonn
Beiträge: 22.313
Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Arge fördert nicht, fordert nur, wie verhalten?

Du solltest dich in Köln direkt an die KEAs wenden. Die begleiten dich auch zur ARGE.

http://www.elo-forum.org/nrw/26115-k...ung-koeln.html
__

Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Martin Behrsing ist offline  
Alt 10.01.2010, 17:35   #3
hajoma
Gast
 
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Beiträge: n/a
Standard AW: Arge fördert nicht, fordert nur, wie verhalten?

Da wird wohl das "normale" kommen.
Die wollen dir eine Eingliederungsvereinbarung aufs Auge drücken.
Keinesfalls unterschreiben, auch wenn die mit noch vielen Konsequenzen oder Sanktionen drohen.
Diese EGV einstecken und mitnehmen. Einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen für die Prüfung angeben. Diese dann hier gegebenenfalls einstellen, vorher aber Namen und Adressen unkenntlich machen.
Wenn die dir diese aber nicht mitgeben wollen, dann liegenlassen. Wenn dann eine EGV per VA kommen sollte, kann man gegen diese dann auch angehen.
Und auch keinesfalls einen 1-€-Job aufdrängen lassen. Auch dieses Angebot dann zur Überprüfung mitnehmen.
Dann kann diese von den Fachleuten hier überprüft werden und
 
Alt 10.01.2010, 18:25   #4
pipesmoker
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Registriert seit: 23.05.2007
Beiträge: 16
pipesmoker
Frage AW: Arge fördert nicht, fordert nur, wie verhalten?

Hallo,
danke schon mal für die Tipps..habe Kontakt zu Kea aufgenommen und um Begleitung zum Termin gebeten.

Nur wenn alle Stricke reißen....würde dann erstmal eine Krankmeldung helfen, da ich momentan sowieso unter Depris leide. Meine Neurologin macht das ohne weiteres, weil sie weiss das es mir schlecht geht.
Auch über längere Zeit, wäre das erstmal eine Möglichkeit?

Danke
Mike
pipesmoker ist offline  
Alt 10.01.2010, 21:03   #5
gelibeh
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Standard AW: Arge fördert nicht, fordert nur, wie verhalten?

Weiß die ARGE von den gesundheitlichen Einschränkungen? Wenn nein, eventuell Feststellung der Erwerbsfähigkeit beantragen, dann können die Dir nicht mehr alles auf's Auge drücken.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline  
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