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Start > > -> Eure Erfahrungen mit ALG II als Behinderter

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 04.08.2006, 13:04   #1
kalle
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kalle
Standard Eure Erfahrungen mit ALG II als Behinderter

Hallo liebe Mitleidende !
Da ich versuche die Verbände, Politiker und die Öffentlichkeit auf die Probleme Behinderter mit ALG II hinzuweisen und zu sensibilisieren würde ich Eure Mithilfe brauchen. Sicherlich haben wir hier im Bereich Schwerbehinderte schon einiges an Problemen und Fragen die ich auch immer Zusammenfasse und schildere.
Ich möchte hier aber auch gerne eine "Datenbank" schaffen über den Umgang der Argen, Sozis und AfA´s mit Behinderten.
Wie gehen die mit Euch um?
Freundlichkeit.
Sachverstand.
Problemlösungen.
Förderungen oder nur Forderungen?

Das alles wäre für die Arbeit mit den oben genannten Personen sehr hilfreich. Ich würde mich freuen, wenn Ihr hier Eure Erfahrungen und Erlebnisse einstellen würdet. Nicht auf einzelne Probleme wie sonst, sondern Eure allgemeinen Erfahrungen. Ihr würdet mir und Euch damit sehr helfen.
Ich bin gespannt.
Viele Grüße aus Meck-Pomm
Kalle
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Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen
entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen
keinerlei Rechtsberatung dar. Sollte ein h fehlen, liege ich am Notebook und da funzt es nicht. http://www.teudt.de/rolligrafik513.jpg
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Alt 04.08.2006, 13:13   #2
Arania->Emailproblem
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Zitat:
Freundlichkeit.
Sachverstand.
Problemlösungen.
Förderungen oder nur Forderungen
Freundlichkeit: Ja
Sachverstand: Nein
Problemlösungen:Nein
Förderungen: Nein
Forderungen: Nein

;)
Arania ist offline  
Alt 04.08.2006, 13:30   #3
kalle
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kalle
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Liebste Ariana!
Die Antworten sind schon nicht schlecht. Aber so ein kleiner Roman als Erfahrungsbericht wäre auch nicht verkehrt. Die Punkte waren nur so als Beispiel gemeint. ;)
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Alt 04.08.2006, 13:35   #4
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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:oops:

Ja war mir ja schon klar, aber Romane??? :)
Arania ist offline  
Alt 04.08.2006, 13:46   #5
kalle
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kalle
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Kleiner Roman. :twisted: :mrgreen:
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Alt 18.09.2006, 22:52   #6
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Chipsy
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Ich kann als Behinderter auch nicht viel positives von Seiten der Arge berichten.

Ich hatte schon vor dem Bezug von ALG II einen Antrag auf Eingliederungshilfe für behinderte Menschen nach SgB XII gestellt hatte. Diese Massnahme begann 4 Wochen nach Erhalt von ALG II.

Vorteil war, das ich während dieser 4 Wochen nur halbstags beim üblichen "Bewerbungstraining" teilnehmen musste.

Während dieser Zeit wurde ich dann einmal zur Arge gebeten. Als ich dem Fallmanager dann zum 2. Mal erklärte das die Reha bis zu einem Jahr daueren könnte, habe ich seitdem nichts mehr von der Arge gehört.

Zwei Tage vor Beginn der Reha reichte ich den Bewilligungsbescheid des Leistungsträgers bei der Arge ein. Auch als Nachweis für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben nach § 33 des Neunten Buches.

Erster Kommentar "Sie stehen ja nicht mehr dem Arbeitsmarkt zur Verfügung" Sehen sie mal, ob sie nicht zB Anspruch auf Krankengeld haben. Ich wieder zurück zum Sozialamt... "Bringen Sie uns einen Ablehnungsbescheid von der Arge" dann reichen wir Widerspruch ein.

Einen ersten Widerspruch wegen nterhaltsvermutung auf den ersten Bescheid ist nach 3 Monaten immer noch nicht entschieden. Nun hat die Arge vor 2 Wochen ohne Bescheid die Zahlung eingestellt. Ich habe angerufen "Arge: Ich habe keine Ahnung, warum noch nichts überwiesen wurde. Wir rufen sie zurück"

Schon frustrierend
Chipsy ist offline  
Alt 16.10.2006, 12:30   #7
MissMarple->Emailproblem
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Registriert seit: 12.10.2006
Ort: Westfalen
Beiträge: 332
MissMarple
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ARGE Köln probiert neues Konzept unter dem Unternehmer Roland Berger.
http://hahn.blogkade.de/archives/257...sigen-aus.html

interessant besonders dieser Absatz:
Zitat:
Den meisten Kontakt zum Fallmanager erhalten dabei die Erwerbslosen zwischen 25 und 40 Jahren mit abgeschlossener Ausbildung. Hingegen sollen Schwerbehinderte und nicht weiter definierte sonstige Arbeitslose maximal zweimal im Jahr einen Kontakt zum Fallmanager erhalten. Stellungnahmen hierzu wurden sowohl vom Geschäftsführer der Kölner ARGE, Josef Ludwig, als auch von der Unternehmensberatung Roland Berger abgelehnt.
so viel zum Thema Artikel 3 GG:
niemand darf wegen Andersartigkeit oder Behinderung benachteiligt oder schlechter gestellt werden...

nach bekannt werden dieser Meldung haben wohl einige HartzIv Empfänger vor der ARGE in Köln demonstriert, keine AHnung wie es ausgeht, man bekommt solche Meldungen ja immer nur mühsam via Internet, da es sonst eher tot geschwiegen wird im Rundfunk.

MMarple
__

Ich gebe hier lediglich meine persönlich Meinung und Erfahrungen wieder.

Manchmal ist etwas PISA und Dummheit gar nicht so schlecht. Unvorstellbar was im Land los wäre, wenn die Leute endlich kapieren würden was um sie herum so passiert. (Volker Pispers)
MissMarple ist offline  
Alt 16.10.2006, 12:36   #8
kalle
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Ort: Selmsdorf
Beiträge: 1.496
kalle
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Dann guck mal hier im Forum oder auf der Portalseite. Da war das ELO wohl auch mit beteiligt. ;)
__

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen
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kalle ist offline  
Alt 16.10.2006, 13:37   #9
Logo->Emailproblem
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Registriert seit: 04.04.2006
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 77
Logo
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Harz 4 und Behinderung ist ein rotes Tuch für mich.Ich wurde schon zu ALG 1
Zeiten beim AA als behinderter mit 50% in der Rehaabteilung geführt.Jetzt bekam ich nach 20 Monaten Hartzbezug einen Termin bei der Arge Düsseldorf und lernte auch so meinen Fallmanager kennen.Ich habe jetzt die Auflage bis Anfang November ihm zu beweisen das ich krank bin ansonsten gibts nen 1 € Job.
Mein Hinweis das es seitens des Arbeitsamtes eine Akte gäbe und auch Gutachten die das Arbeitsamt in Auftrag gegeben hätte intressiert nicht.Er sagt diese Unterlagen gäb es nicht mehr die Rehaabteilung aufgelöst.Er will das ich Atteste bringe damit er sie beurteilen kann.
AmArsch kreist der Hammer von mir bekommt er nichts, dann soll er doch wenn er meint, mich sanktionieren.Denn ich haben andere Probleme ich muss mich noch einer Operation unterziehn und das ist genug Stress für mich.Da brauch nicht so einen Vogel der meint ich wäre nur zu faul.


Soviel mal zu dem Thema und Unterstützung bekomm ich von denen eh nicht.





MFG Logo
__

Und dann war da noch der Arbeitslose,der die Wochendbeilage seiner Tageszeitung mit dem Titel"Wohnen und Leben"immer sofort wegschmiss,weil er der Meinung war,das er weder wohne noch lebe.........
Wolfgang J.Reus
(*1959),deutscher Journalist,Satiriker und Lyriker



Gefundene Veler, Ironie und Sarkasmus können behalten werden
Logo ist offline  
Alt 16.10.2006, 13:44   #10
Arania->Emailproblem
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Beiträge: 17.196
Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Zitat:
Mein Hinweis das es seitens des Arbeitsamtes eine Akte gäbe und auch Gutachten die das Arbeitsamt in Auftrag gegeben hätte intressiert nicht.Er sagt diese Unterlagen gäb es nicht mehr die Rehaabteilung aufgelöst.Er will das ich Atteste bringe damit er sie beurteilen kann.
Das ist absoluter Blödsinn, keine Behörde löst Akten auf sondern gibt sie weiter wenn sich eine Unterbehörde auflöst, ansonsten muß er sehen wie er sich sich beschafft.
Allerdings kann er von Dir neue Unterlagen über Deinen jetzigen Gesundheitszustand verlangen, muß dann aber die Kosten tragen.

Das heisst er kann Dich zum Amtsarzt schicken um Deine Arbeitsfähigkeit testen zu lassen und dem musst Du auch nachkommen.

Ich hatte vor Jahren auch mal eine SB die meinte sie könnte sich über alles hinwegsetzen, das wurde dann sehr unangenehm für sie
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline  
Alt 10.01.2007, 05:30   #11
Unwichtig->Emailproblem
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Registriert seit: 09.01.2007
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Unwichtig
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Unwichtig ist offline  
Alt 10.01.2007, 06:20   #12
sindytomlea->Emailproblem
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Registriert seit: 01.06.2006
Beiträge: 143
sindytomlea
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Hallo,

ich nehm mal die Gliederung so auf wie sie ist:

Wie gehen die mit Euch um?
dies ist die einzigste Stelle im Amt, wo man ein gewisses Maß an Achtung entgegenbringen kann, die sich wegen einer Falschbearbeitung auch mal gegen die Leistungsabteilung gewandt haben.

Freundlichkeit.
Der Mann, der zuständig war bzw. ist selber behindert. Hatte ja auch eine EGV vogelegt bekommen - mit 1 Bewerbung je Monat, mit der Option jederzeit nach Haus fahren zu können - nach kurzer E-Mail info. Also von der Sicht her war er absolut ok.

Sachverstand.
Tja, da nicht viel gelaufen ist - keine Ahnung. Er sagte mir in dem einzig geführten Gespäch, das ich aufgrund meiner Behinderung trotz meiner Bildung definitiv keine Chance habe. Hier in der Stadt geht alles nach dem Schein und als Behinderter ist man da nich so das ideal. Trotz aller Leistungen, die AG in Anspruch nehmen können wird man kaum eine Chance haben. Er habe es oft genug erlebt, das nicht der Sachverstand unbedingt an erster Stelle steht. Fragte noch was ich machen wolle. Ich sagte es ihm. Er sah zwar des Uraltgutachten - was noch vor den 2 schiefgegangenen OP´s am Kreuz war, aber meinte des ist ja in der AKte nur für die Katz und ohne jegliche Bedeutung. Ich sagte auch, das es dazu einen Widerspruch gab.

Problemlösungen.
tja, bis auf den einen Vorfall mit der LEistungsabteilung - der sehr gut damals gelöst wurde, kann ich nix sagen. Wobei ich insgesamt es für mich innerlich sehr gut fand, das vor mit ein - sag es mal salopp - gleichleidender saß. Persönlich fand ich es besser, als eine 25jährige die gesund war. Aber ich denke dies ist nur en Gedanke und wird wohl jeder irgendwo anders sehen.

Förderungen oder nur Forderungen?
Forderung - gut die EGV mit einer BEwerbung je Monat, er erkannte aufgrund meines schlechten Laufbildes auch an, das ich die jeweilige Überischt der Bewerbung ihn alles per Mail via pdf zustellen konnte - also ideal aus meiner Sicht. Gut Förderung gab es denn keine, da ja insgesamt der Hickhack los ging.

Insgesamt muss ich sagen, bin ich ja nun schon Mitte letzen Jahres nicht mehr im Amt gewesen. Es läuft nur noch alles über einen ANwalt + Klage. Und dieser letzter Besuch was so, das ich meinen Sohn mitgenommen habe, damit ich ruhig bleibe. Vor meinem Sohn würde ich niemals die Fassung verlieren. Aber es war auch gut so, den wenn man gesagt bekommt und der arme Sachbearbeiter sich bei einer Mutter beschwert wo alles mehr als knapp ist, ihr wisst es ja selber, weil er für seine sooo schwere und viele Arbeit zu wenig Geld bekommt und man eigentlich sich gar nicht auf dem Amt sehen lassen sollte, darf man schon mal intensiv drübern nachdenken, den Schreibtisch neu zu sortieren. Aber wie gesagt mein Sohn war bei. Naja und wenn man gesagt bekommt, das Aussagen von einem anderen Amt, die man nur weitergibt und ansatzweise versucht zu erklären in so einen dummen Schädel gleich hingestellt wird, das man zu seinen gunsten (wobei er nicht mal begriffen hat, das es für mich als Nachteil zu sehen war bzw. ist) des BGB beugen. Was soll sowas, für mich gehört dieser Mensch überall hin nur nicht da. Und spätestens als er mir sagte, zu meinem Vorteil soll ich im andrem Amt eine Falschaussage mache, damit ich da Geld bekomme -was ja aber für mich weitere NAchteile bringen würde sprich wo ich massiv Ärger bekommen könnte, war für mich der Ofen aus und bin mit einem lauten Türgeknalle gegangen. Allerdings ich dummer Mensch ich hab ich mich nich mal verabschiedet.

sindytomlea
sindytomlea ist offline  
Alt 10.01.2007, 07:27   #13
Ludwigsburg
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo, Kalle!

Da mußt auf eine Antwort noch etwas warten...werd ich in den nächsten Wochen wohl was zu sagen können....

Gruß aus Ludwigsburg
 
Alt 15.01.2007, 08:41   #14
powerlot
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Registriert seit: 15.01.2007
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Beiträge: 1
powerlot Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Umgang der Behörden mit einer Behinderten

Hallo,

ich bin Lebenspartner und Pfleger einer zu 100 % behinderten querschnittsgelähmten jungen Frau. Was uns widerfahren ist mit Behörden in diesem Bereich ist katatsrophal und skandalös.

Von Förderung keine Spur
Es wurde der klare Versuch unternommen eine Behinderte abzuzocken
Es kann festgestellt werden, daß in unserem Fall klar gelogen wurde
Das krasse Gegenteil von Integration wurde unternommen, ansonsten nur Unverschämtheiten.....

Die Sendung "Mona Lisa" hatte sich für den Fall interessiert. Nach 3 maliger Zusage aber auch wieder Absage war der Fall für das ZDF erledigt.
powerlot ist offline  
Alt 07.02.2007, 02:54   #15
Helga Ulla->Emailproblem
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Registriert seit: 21.01.2007
Beiträge: 620
Helga Ulla
Standard

Umgang der Behörden mit Behinderungen
Freundlichkeit: 2 Sachbearbeiter freundlich, 3 Sachbearbeiter die die Meinung vertraten es gibt nichts mehr wir sind ja nicht das Sozialamt

Sachverstand: der 1.SB bemühte sich und verlegte alle Akten, dann hatte man ca. 1 1/2 Std Zeit bis diese gefunden.

der 2. SB stellte Nachforderungen von vorliegenden Unterlagen

die 3. SB eine rotzfreche Göre, nichts (normal ) mit meinem Fall zu schaffen gab ungefragt aber ihren Kommentar ab

der 4.SB er bearbeitete seiner Meinung nach den Fall gerade einmal, weil ich ja schon da sei, hätte aber hiervon nur unter Kollegen gehört, solle mich aber dringend in 8 Tagen bei Herrn XY vorsprechen

Der 5. SB freundlich, jung und dynamisch
Er bearbeitete zunächst den Fall ganz normal und bemühte sich mir 2 Darlehnsanträge fertig zu machen

Problemlösung

Durch einen der beiden Darlehnanträge wurde der SB gewahr, das sie mir seid Jahren einen Medikamentenzuschuss zahlten und er stellte dies sofort ein.

Nun sind einige Verfahren vorm SG anhängig darunter ein EA.

Dies bei 100% MZ aG, G, RF
Förderungen und Forderungen:

Der Gesetzgeber selbst diskrimeniert ja schon vom Gesetz aus die Behinderten, die in keiner Maßnahme oder Förderung sind, indem er ihnen nicht den Mehrbedarf für Behinderte zahlt, somit sind Behinderte die Allg 2 beziehen unter dem Existensminimum. Denn die Behinderte die in der Grundsicherung sind bekommen diesen Zuschlag und haben mtl 59,00 € mehr. Das ist die Förderung der Behörde, Behinderung gegeneinander auszuspielen.
Helga Ulla ist offline  
Alt 11.02.2007, 06:39   #16
Michael M
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Michael M
Standard Behinderte in Pinneberg bei der gibt es sowas?

hi ,Pinneberg bei der Arge gibt es für Die keine Behinderten.
Als Behinderter wirst man behandelt als ob man top fit ist.
Behinderrung zählt da nicht
trotz Behinderten Ausweis und Buchstabe (z.B.G)
Gruß Michael
Michael M ist offline  
Alt 11.02.2007, 11:30   #17
Angeloo
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Angeloo Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard

Hallo!

Ich bin auch seit 2001 Berufsunfähig und seit dieser Zeit ist auch die Reha-Abteilung für mich zuständig. Da war ich allerdings im März 2005 das letzte Mal. Nun habe ich eine Einladung zum 15.2.07 bekommen, allerdings von der ARGE. Das macht mich stuzig. Ich hoffe nur, dass es keine Probleme gibt, denn was in der ARGE so beschäftigt ist, naja. Mit der Reha hatte ich nie Probleme, da ich ja durch das Amtsäztliche Gutachten stark eingeschränkt bin gibt es für mich auch nichts weiter und das weiß auch die Reha und hat auch nie irgendwelchen Druck auf mich ausgeübt. Wenn die mich nun in der ARGE "verheizen" wollen, na dann gute Nacht. Werde auf jeden Fall darauf hinweisen, das für mich die Reha zuständig ist, die gibt es bei uns noch und da hat ja auch Hartz IV nichts an der Zuständigkeit geändert denke ich. Hat jemand änliche Erfahrungen gemacht?

Angeloo
Angeloo ist offline  
Alt 14.02.2007, 19:47   #18
andy_k->Emailproblem
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andy_k
Standard

erst mal hallo,
bei mir wars nun so dass ich mit 50 % ein Jahr lang in der Rehaabteilung der AA war, dies fällt nun im Jobcenter weg. Es dürfte nur noch einen Unterschied machen wenn man 60 % und ein G hat und deshalb dann keine 3 Stunden am Tag arbeiten könnte. Jedenfalls habe ich es so verstanden beim Ausfüllen des Antrages auf ALG II. Für Freundlich keit der Bearbeiter gibts nur ne 3 und das deshalb weil die Person mir grotten falsche mündliche Angaben gab ohne erstmal im Rechner mein Profil anzuschauen um dann fest zustellen, dass die wohl was versiebt haben. Kompetenz also = setzen 6. Ich frage mich eh schon lange aus welchem Pool die Arge ihre Mitarbeiter rekrutiert. Es gibt sicherlich darunter welche, die ihren Beruf und auch die Sorgen und Fragen ihrer Klienten ernst nehmen, leider gibt es in dem Bereich aber auch einige, die meinen sie seien die Herrscher ueber das Wohl der ALG I / II Bezieher.Was absolut zu verurteilen ist, denn keiner hat sich diese Situation freiwillig ausgesucht. Mir wurde wegen meiner Erkrankung die letzte Anstellung gekündigt ( das ging mit entsprechender Argumentation des Arbeitgebers tatsächlich durch !) Ob nun bei mir gefördert wird , mal sehen was kommt, jedenfalls wird sicherlich gefordert. Und mir bleibt nur das zu tun was ich schon die ganze Zeit tue : Bewerbungen schreiben und hoffen dass mal ein Arbeitgeber drunter ist, dem es auf Qualifikation ankommt und dem dann auch die Antwort auf die Frage nach ener Schwerstbehinderung egal ist.
andy_k ist offline  
Alt 14.02.2007, 20:07   #19
Heiko1961
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Heiko1961
Standard

Bei uns wurde letztes Jahr extra eine Arge nur für Behinderte aufgemacht.:icon_klarsch: Zur Kompetenz kann ich noch nicht viel sagen. Doch Schikane gibt es dort nicht, noch nicht. Man kann ja nie wissen.
Heiko1961 ist offline  
Alt 25.02.2007, 02:10   #20
münchnerkindl->Emailproblem
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münchnerkindl münchnerkindl münchnerkindl
Standard

Zitat von Michael M Beitrag anzeigen
hi ,Pinneberg bei der Arge gibt es für Die keine Behinderten.
Als Behinderter wirst man behandelt als ob man top fit ist.
Behinderrung zählt da nicht
trotz Behinderten Ausweis und Buchstabe (z.B.G)
Gruß Michael

ging mir in München genauso.

Ich glaube allerdings der Sachbearbeiter ist total inkompetent.

Sie wollten mir eine Bewerbungspflicht über 6 Bewerbungen pro Monat mit Eingliederungsvereinbarung aufnötigen. Mit dem Spruch : Sie sind zu jedlichen Bemühungen verpflichtet ihre Arbeitslosigkeit zu beenden. Bla Bla.. Kein Ton von Vorschlägen auf was ich mich bitteschön überhaupt bewerben soll...

Ich hab nur trocken gemeint, wenn die meinen Lebenslauf lesen und fragen was ich seit 1999 gemacht habe dann werde ich wahrheitsgemäss antworten daß ich aufgrund einer psychischen Krankheit arbeitsunfähig war und deshalb auch jetzt noch ziemliche Einschränkungen habe und nicht völlig widerhergestellt bin.

Daraufhin hat er den Passus mit der Bewerbungspflicht weggelassen...

Ich hab es so satt mich ständig rechtfertigen zu müssen zusätzlich zu meinen krankheitsbedingten Problemen...
münchnerkindl ist offline  
Alt 26.02.2007, 01:02   #21
Heiko1961
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Heiko1961
Standard

Zitat:
Ich hab es so satt mich ständig rechtfertigen zu müssen zusätzlich zu meinen krankheitsbedingten Problemen...
Das Problem daran ist, es wird immer ein Problem bleiben.
Denn inkompetent Mitarbeiter wird es weiterhin geben.
Heiko1961 ist offline  
Alt 26.02.2007, 10:12   #22
hjgraf
Gast
 
Beiträge: n/a
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Seit kurzem bin ich als Schwerbehinderter nicht mehr der regionalen ARGE hier in Nürnberg zugeteilt (also Nord oder West usw.) sondern der Zentrale bei der Agentur für Arbeit im Zentrum. Als Sachbearbeiterin, bzw. PAP oder so, hat man mir eine Dame zugeteilt, die selbst betroffen ist. Sie ist Rollstuhlfahrerin mit einer (meine Einschätzung) spastischen Komponente. Mittlerweile wurde ich von ihr ein 2. Mal eingeladen, da zur Zeit in meiner Angelegenheit eine Ermittlung der Bezirksregierung läuft und dazu eine Stellungnahme der aktuellen Sachbearbeitung eingefordert wurde. Bei diesem Termin legte ich meine Aufzeichnungen in Kopie vor, die zeigen wie mich die anderen ARGEn schikanierten.

Zu ihr habe ich etwas mehr Vertrauen, da sie selbst betroffen ist und (wenn nicht gespielt) mir tatsächlich helfen möchte, alles wieder ins Lot zu bekommen. Vielleicht auch deshalb, da ich äußerte dass ich immer noch überlege ob ich nicht Strafanzeige stelle gegen die bisherigen Mitarbeiter der ARGEn, da seit dem schweren Umzug hierher den ich selbst durchführen musste, meine Herzerkrankung (Kardiomyopathie) sich erheblich verschlechtert hat. Nachweislich durch die kürzlich durchgeführte kardiologische Untersuchung. Jedenfalls bot sie mir an, doch an sie persönlich nochmal einen Antrag wegen dem speziellen Bett zu senden, den sie dann mit ihrer Chefin zusammen sofort bearbeiten wollen. Denn es müsse eine Lösung gefunden werden.

Nun, mal sehen........?!
 
Alt 26.02.2007, 15:25   #23
Catweazle
Gast
 
Beiträge: n/a
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GdB 30

Grund: Migräne ohne Aura, Soziale Phobie.

Der Bescheid des Versorgungsamtes liegt der ArGe vor.

Bislang wurde meine Behinderung durch jeden Sachbearbeiter/Fallmanager der ArGe weitgehend ignoriert. Beispiel: Bei Stellenangeboten, die ich bis dato durch die ArGe erhalten habe, wurde meine Behinderung nie berücksichtigt. Ich wurde durch keinen Mitarbeiter der ArGe darüber aufgeklärt, daß beim Vorstellungsgespräch ein Behindertenvertreter anwesend sein muß. Zumindest verhält sich dies im Öffentlichen Dienst so.

Wie gehe ich mit meiner Behinderung (GdB 30) in den Bewerbungsunterlagen um? Ich habe in den vergangenen zwei Jahren viele Sachbearbeiter erlebt und jeder vertrat dazu eine andere Meinung. Der eine sagte: Sie müssen den Grad ihrer Behinderung bereits in den Bewerbungsunterlagen angeben, sie dürfen diese Tatsache nicht verschweigen. Ansonsten ist das ein Grund zur fristlosen Kündigung. Ein anderer Sachbearbeiter meinte: Verschweigen Sie den GdB, machen Sie keine Angaben über ihre Behinderung in ihren Bewerbungsunterlagen. Ansonsten werden Sie nie mehr in ihrem Leben einen Arbeitsplatz bekommen.

In 2006 wurde ich dem sog. Integrationsfachdienst der Diakonie und der Caritas zugewiesen. Endlich hatte ein Sachbearbeiter der ArGe erkannt, daß ich als behinderter Mensch beim Integrationsfachdienst besser aufgehoben bin.

Es war aber eine einzige Enttäuschung.

Zunächst war ich doch positiv überrascht, daß ich im Rahmen dieses Projekts zum ersten Mal seit Jahren von einem Arbeitgeber zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen worden bin. Da interessiert sich jemand für meine Person und meine beruflichen Qualifikationen. Endlich habe ich eine Chance. Das Vorstellungsgespräch bei diesem Arbeitgeber (Öffentlicher Dienst) dauerte aber nicht einmal 15 Minuten. Obwohl die Behindertenbeauftragte während des Gesprächs anwesend war, wurde mir im Verlauf des Gesprächs bald bewußt, daß die Anwesenden mich sehr schnell wieder loshaben wollten. Ein Vorstellungsgespräch, das eigentlich gar keines war. Das Ergebnis stand schon vorher fest: Den brauchen wir nicht als Mitarbeiter.

Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wußte: Ein Arbeitgeber im Öffentlichen Dienst ist dazu verpflichtet behinderte Menschen zum Vorstellungsgespräch einzuladen. Aber darübe hatte mich weder die ArGe, noch der Integrationsfachdienst für behinderte Menschen vorab informiert.

Ein paar Tage später sagte der für mich zuständige Mitarbeiter des Integratinsfachdienstes in einem persönliches Gespräch folgendes zu mir: "So haben Sie zumindest wieder einmal ein Vorstellungsgespräch in der Praxis erlebt, obwohl das Endergebnis schon vorher fest stand."

So oder so ähnlich sind meine Erfahrungen als behinderter Mensch mit der ArGe und den Projekten, die ich durch die regelmäßig wiederkehrenden Eingliederungsvereinbarungen erleben darf.

Im Moment stecke ich in einer Maßnahme der Diakonie, dem sog. Menelaos-Kombilohn-Projekt. Ziel dieses Projektes ist es die Vermittlung eines Arbeitsplatzes im Niedriglohnsektor für max. ein Jahr.

Auch den dortigen Mitarbeiter mußte ich von der Notwendigkeit überzeugen, daß der Grad der Behinderung eine wichtige Info für einen möglichen Arbeitgeber darstellt.

Hartz IV - eine unendliche Geschichte...
 
Alt 26.02.2007, 19:34   #24
Heiko1961
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Heiko1961
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Zitat:
Wie gehe ich mit meiner Behinderung (GdB 30) in den Bewerbungsunterlagen um? Ich habe in den vergangenen zwei Jahren viele Sachbearbeiter erlebt und jeder vertrat dazu eine andere Meinung. Der eine sagte: Sie müssen den Grad ihrer Behinderung bereits in den Bewerbungsunterlagen angeben, sie dürfen diese Tatsache nicht verschweigen. Ansonsten ist das ein Grund zur fristlosen Kündigung. Ein anderer Sachbearbeiter meinte: Verschweigen Sie den GdB, machen Sie keine Angaben über ihre Behinderung in ihren Bewerbungsunterlagen. Ansonsten werden Sie nie mehr in ihrem Leben einen Arbeitsplatz bekommen.
Wie schon in anderen Threads geschrieben, ein Rezept gibt es nicht. Ich gebe schon im Bewerbungsschreiben meine Behinderung bekannt, mit den Hinweis auf evtl. Förderungen.
Beim Einstellungsgespräch, wenn es dazu kommt , sollte man es nicht verschweigen.
Heiko1961 ist offline  
Alt 26.02.2007, 19:55   #25
Angeloo
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Angeloo Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Zitat von Heiko1961 Beitrag anzeigen
Wie schon in anderen Threads geschrieben, ein Rezept gibt es nicht. Ich gebe schon im Bewerbungsschreiben meine Behinderung bekannt, mit den Hinweis auf evtl. Förderungen.
Beim Einstellungsgespräch, wenn es dazu kommt , sollte man es nicht verschweigen.
Hallo Heiko!

Ich habe aber schon Urteile vom Sozialgericht gelesen, die der ARGE recht gaben, weil sie ALG II- Beziehern die Listung gekürzt haben, weil sie in der Bewerbung auf bestehende Behinderungen hingewiesen haben. die ARGE und das Sozialgericht vertreten die Meinung, dass mit dieser "negativen Aussage" von vornherein eine Anstellung verhindert werden soll.

Wie gesagt das ist die Meinung der ARGE und verschiedener Sozialgerichte, NICHT MEINE!
Denn ich bin selber Berufsunfähig und habe verschiedene Krankheiten. Und für mich ist es nicht nachvollziehbar, warum ich die Wahrheit nicht sagen soll, dass finde ich eine Sauerei. Aber das eben verschiedene Sozialgerichte dieser Meinung der ARGE recht geben, ist für mich noch unverständlicher. Darum scheue ich auch davor zurück, dass in der Bewerbung zu schreiben ._(

Angeloo
Angeloo ist offline  
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ALG1und2!so wrid man als behinderter behandelt!!! einfach nu wolfine22 Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege 5 05.04.2006 02:47
Erfahrungen mit der OVB Ali21 Allgemeine Fragen 2 07.02.2006 22:50
Bedarfsgemeinschaft mit Behinderter in Pflegestufe III Herbert.Buttler Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege 1 07.12.2005 22:34


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