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Alt 16.09.2009, 17:34   #1
Sufenta
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Registriert seit: 09.09.2009
Ort: in einer Wohnung
Beiträge: 408
Sufenta Sufenta
Standard Was kommt nach dem Krankengeld?

Vorabinfos:
SV Job mit Lohnfortzahlung bis 28.02.2008
(Ablauf des Arbeitsvertrages: 30.11.2008)
Krankengeldbezug 29.02.2008 bis 15.01.2009
Beginn berufliche Reha 16.01.2009, Kostenträger: Agentur für Arbeit
Bezug Übergangsgeld (SGB III, §§ 97 ff) 16.01.2009 - 04.09.2009
Die berufliche Reha wurde mit Wirkung zum 04.09.2009 seitens der
Agentur f.A. wegen Krankheit abgebrochen
seit 05.09.2009 Krankengeldanspruch
derzeit AU geschrieben
laufendes Privatinsolvenzverfahren
GdB 70%


Hi,
ich habe meine berufliche Reha jetzt abbrechen müssen und kriege jetzt
erst mal Krankengeld. Bzw. der Antrag läuft gerade.
Meine Krankenkasse hat mir aber schon angekündigt, dass mein Krankengeld
am 18. Januar ausläuft.
Ich hab einen Termin mit meinem Rehaberater und würde dann ggf. Mitte
Januar die Reha neu beginnen und dann wieder Übergangsgeld beziehen.

Was ich aber nicht verstehe ist die Rechnung der Krankenkasse:
Ich habe vom 29.2.08 bis 15.01.09 Krankengeld bezogen, seitdem
Übergangsgeld und jetzt ab 5.09.09 besteht wieder KG Anspruch. Wenn aber
der gesetzliche Krankengeldanspruch bei 18 Monaten liegt komme ich mit
deren Logik nicht ganz klar, warum dann schon im Januar das KG ausläuft
Kann mir das jemand erklären?
Die haben gesagt, es würde da irgendwas angerechnet, ich weiß aber nicht
mehr, was das war.

In diesem Zusammenhang wurde mir dann auch gleich empfohlen, EU Rente zu
beantragen

OK, das ist Teil 1 der Geschichte, wenn alles glatt läuft.

Sonderlich gut gehts mir jetzt immer noch nicht und ich meine, ich bräuchte
noch mal intensive Therapie. Ich hab da zwei Kliniken im Auge, bei beiden
würde es von der Wartezeit bis ich einen Platz kriege sicherlich weit ins Jahr
2010 rein gehen.

Was also sage ich meinem Reha Berater bei dem Termin?

Sage ich nichts davon und fange die neue Reha im Januar wieder an und
hoffe, dass es zwei Jahre lang gut geht - oder breche dann irgendwann wieder
ab so wie jetzt: Weil nix mehr geht? Ich weiß nicht, ob der Reha-Zug dann
nicht erst mal abgefahren ist. Wir bekommen dann auch vermutlich in den
nächsten Jahren eine schwarz-gelbe Bundesregierung und das Geld ist sowieso
knapp...

Oder aber sage ich, dass ich noch eine Klinikbehandlung bräuchte vor der
nächsten Reha? Dann ist im Januar der Wiederbeginn der Reha hinfällig - aber
nicht durch so ein Misstrauen wie im Fall 1 (einfach mal anzufangen und zu
hoffen...) längerfristig versaut.

In Hinblick auf die Entscheidung, was ich und wie ich es mit meinem Reha-
Berater bespreche, würde ich gerne mal eure Meinung hören, nicht dass mir
dann rechtlich ans Bein gepinkelt werden könnte.

Außerdem ergeben sich noch folgende Fragen für den Fall einer weiteren
Klinikbehandlung:

1. Welches Geld steht mir nach Auslaufen des Krankengeldes zu?
Bisher habe ich weder ALG1 noch ALG2 bezogen.

Die Frage ist, ob ich nach Auslaufen des Krankengeldes ALG1 Anspruch hätte,
da ich dann ja zum einen arbeitsfähig sein muss, zum anderen habe ich ja seit
über 1 1/2 Jahren auch nicht mehr gearbeitet. Sozialversicherungsbeiträge
wurden aber sowohl während des Krankengeldbezuges wie auch der Reha
abgeführt.

2. Oder ganz einfach: wenn ich weiterhin krank geschrieben bliebe, würde mir
Übergangsgeld zustehen (ein anderes Übergangsgeld als das was man
WÄHREND einer beruflichen Reha bezieht, den entsprechenden § weiß ich jetzt
nicht, weil ja eine Reha noch im Raum steht und kein EU Rentenantrag gestellt
ist)

3. Oder gibts Grundsicherung - und wenn ja, wie funktioniert das?

Grundsätzlich ist für mich die Variante "arbeitsunfähig" geschrieben zu bleiben
günstiger, da ich durch mein laufendes Insolvenzverfahren sonst gezwungen
bin, Vollzeit zu arbeiten und das gesundheitlich definitiv nicht zu schaffen ist.
Ein Halbtagsjob wäre natürlich auch eine gute (und gesundheitlich machbare)
Option aber wie geschrieben, das Inso-Verfahren...

last but not least: mit einem Antrag auf EU Rente will ich mich gar
nicht anfreunden, das bleibt erst mal komplett außen vor.

Ich stehe mit meiner Frage ziemlich verlassen da, da es doch von
verschiedenen Komponenten abhängt. Bis zu dem normalen Bezug von
Krankengeld (direkt in/nach Arbeitsverhältnis), Bezug von ALG1 (bei
Arbeitslosigkeit) und ALG2 (bei Arbeitslosigkeit) komme ich denktechnisch so
halbwegs klar, aber meine Situation ist irgendwie mit nichts so richtig
vergleichbar.
Vielleicht habt ihr ein paar Antworten für mich?
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