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Start > > -> Welche Auswirkung hat Erwerbsunfähigkeit auf einen Rentenant

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Alt 09.03.2006, 11:34   #1
Westerwaldfee->Emailproblem
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Registriert seit: 21.02.2006
Ort: Westerwald
Beiträge: 61
Westerwaldfee
Standard Welche Auswirkung hat Erwerbsunfähigkeit auf einen Rentenant

Sorry, die Frage hat sich für mich erledigt. Habe eben in einem Bescheid gelesen, dass nicht erwerbsfähige Hilfebedürftige nicht Krankenversichert sind .... Das kann ich mir nicht erlauben :cry:



Hallöle, ich habe da wieder mal eine Frage :|
Wenn ich nun beim Arbeitsamt einen Antrag auf Feststellung meiner Erwerbsunfähigkeit habe, wie wirkt sich das denn auf meinen laufenden Rentenantrag aus? Wer das wer?
Ich muß noch erwähnen, dass ich erst "zarte" 48 bin :lol:

Grüßle
Fee
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Wen der Regen nicht durchnäßt hat, hat nie gespürt wie warm die Sonne ist.
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Alt 10.03.2006, 10:33   #2
kalle
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Benutzerbild von kalle
 
Registriert seit: 05.07.2005
Ort: Selmsdorf
Beiträge: 1.496
kalle
Standard

Auf Deinen Rentenantrag wirkt sich das nicht aus. Beide Stellen untersuchen Dich unabhängig von einander. Der Rentenversicherer kann natürlich den Bericht der AfA anfordern und in seine Begutachtung mit einbeziehen. Trotzdem haben die ihre eigenen Kriterien.

Und wegen der KV......... da werde ich mich noch mal schlau machen. Dat gloobe ick nich. :mrgreen:
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Alt 10.03.2006, 10:55   #3
kalle
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Ort: Selmsdorf
Beiträge: 1.496
kalle
Standard

Ich habe mich zu Deinem Thema wegen der KV eben einmal bei einer KV schlau gemacht:
Wenn Du bisher über ALGII in einer gesetzlichen KV pflichtversichert bist, dann wird auch bei Grusi die KV weiterbestehen können. Du müßtest Dich dann freiwillig weiterversichern. Die Beiträge werden dann vom Sozialamt übernommen. Damit ist dann auch Dein Zwerg wie bisher als Familienmitglied krankenversichert. Ganz individuell musst Du das aber nochmal über Deine KV abklären.

Es gibt auch noch die Möglichkeit, wenn man es versäumt, sich freiwillig zu versichern, das vom Sozialamt alle Kosten übernommen werden. Dann bekommst Du auch eine KV-Karte, nur die Kosten werden vom Amt gezahlt. Die müssen dann auch die Kosten für Deinen Zwerg zahlen. Wenn Du allerdings alles richtig machst, dann zahlen die liebend gerne die KV-Beiträge. Das kommt denen billiger.
Also : Versichert bist Du immer. So oder so.
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Alt 10.03.2006, 11:01   #4
Silvia V
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Zitat:
Sozial-Info Nr. 4
Januar 2005

SGB II: Kranken- und Pflegeversicherungsschutz
Bundesregierung bessert nach – doch es bleiben Lücken

Im neuen SoVD-Leitfaden Die Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) wurde schon im vergangenen Jahr auf die Problematik des fehlenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutzes für bestimmte "Hartz IV-Betroffene" hingewiesen. Am 17. Januar hat die Bundesregierung nachgebessert und eine Härtefallregelung beschlossen.

Problemfall 1: ehemalige Arbeitslosenhilfebezieher

Bezieher von Arbeitslosengeld II sind grundsätzlich in der gesetzlichen Krankenversicherung und der sozialen Pflegeversicherung pflichtversichert, wenn sie nicht schon über die Familienversicherung versichert sind (§ 5 Abs. 1 Nr. 2a SGB V, § 20 Abs. 1 Nr. 2a SGB XI). Dies führt dazu, dass ehemalige Arbeitslosenhilfebezieher, die nach Inkrafttreten des SGB II wegen der Einkommens- und Vermögensanrechnung kein Arbeitslosengeld II erhalten, auch nicht mehr durch die Bundesagentur für Arbeit in der Kranken- und Pflegeversicherung pflichtversichert sind. Sie müssen eine freiwillige oder private Kranken- und Pflegeversicherung abschließen.

Rechnet man nun die Beiträge zu der freiwilligen oder privaten Kranken- und Pflegeversicherung ihrem Bedarf hinzu, würden viele wieder hilfebedürftig und damit in den Leistungsbezug des SGB II fallen. Die Beiträge zur freiwilligen oder privaten Kranken- und Pflegeversicherung werden aber bei der Hilfebedürftigkeitsprüfung im SGB II nicht berücksichtigt, weil Arbeitslosengeld II-Bezieher grundsätzlich pflichtversichert sind. Ein absurder Zirkelschluss also, der auf Kosten der Betroffenen geht.

Problemfall 2: Sozialgeld-Bezieher in nicht ehelichen Lebensgemeinschaften

Eine ähnlich gelagerte Problematik findet sich bei nichterwerbsfähigen Beziehern von Sozialgeld, die mit einem Arbeitslosengeld II-Bezieher in Bedarfsgemeinschaft leben (Seite 127 des SoVD-Leitfadens). Zwar ist der Arbeitslosengeld II-Bezieher in diesen Fällen pflichtversichert und kann für seine nichterwerbsfähigen Angehörigen (Ehegatte und Kinder) eine beitragsfreie Familienversicherung begründen. Bei nichtehelichen Lebensgemeinschaften scheidet die Möglichkeit der Familienversicherung (§ 10 SGB V) jedoch aus, so dass für die nichterwerbsfähigen Sozialgeld-Bezieher in diesen Fällen kein Kranken- und Pflegeversicherungsschutz bestand.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit hat am 17. Januar 2005 reagiert und mitgeteilt, dass in beiden Fällen ein Zuschuss für die freiwillige oder private Kranken- und Pflegeversicherung gewährt werde. Eine gesetzliche Rechtsgrundlage für diesen Zuschuss gibt es derzeit noch nicht, so dass eine abschließende Beurteilung der neuen Rechtslage schwierig ist. Die Abteilung Sozialpolitik geht indes davon aus, dass sich der Zuschuss aus einer entsprechenden Anwendung des § 26 Abs. 2 SGB II ergibt.
http://www.sovd-bv.de/sozialverband_...ent/748.0.html
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"Die Ausschaltung der Schwachen ist der Tod der Gemeinschaft. "

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auswirkung, erwerbsunfaehigkeit, erwerbsunfähigkeit, hat, rentenant, welche

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