QR-Code des ELO-ForumErwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
Impressum Stichwortsuche Spenden Strafanzeigen Verfahrensrecht Registrieren Hilfe Interessengemeinschaften Kalender Suchen Alle Foren als gelesen markieren

Start > > -> Umschulung Wie lange wird mir der Mehrbedarf gezahlt??

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege

Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


Umschulung Wie lange wird mir der Mehrbedarf gezahlt??

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege

Danke Danke:  0
Thema geschlossen
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 25.01.2006, 15:54   #1
Cyber72
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Cyber72
 
Registriert seit: 07.07.2005
Beiträge: 102
Cyber72
Standard Umschulung Wie lange wird mir der Mehrbedarf gezahlt??

Hallo zusammen, habe mal wieder eine Frage,Mache seit dem 15.11.2005 einen Rehavorbereitungslehrgang und bekomme auch den Mehrbedard in Höhe von 121,-Euro. Jetzt am 01.02.2006 fange ich meine Umschulung an, die bis zum 31.01.2008 geht. Jetzt sagt mir die Arge das ein Mehrbedarf nur ein Jahr gezahlt wird ist das richtig????

Marc
Cyber72 ist offline  
Alt 25.01.2006, 16:01   #2
bschlimme
Gast
 
Benutzerbild von bschlimme
 
Beiträge: n/a
Standard

(4) Erwerbsfähige behinderte Hilfebedürftige, denen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben nach § 33 des Neunten Buches sowie sonstige Hilfen zur Erlangung eines geeigneten Platzes im Arbeitsleben oder Hilfe zur Ausbildung für eine sonstige angemessene Tätigkeit erbracht werden, erhalten einen Mehrbedarf von 35 vom Hundert der nach § 20 maßgebenden Regelleistung. Satz 1 kann auch nach Beendigung der dort genannten Maßnahmen während einer angemessenen Übergangszeit, vor allem einer Einarbeitungszeit, angewendet werden.

SGB II § 21 Leistungen für Mehrbedarfe beim Lebensunterhalt
 
Alt 25.01.2006, 16:03   #3
bschlimme
Gast
 
Benutzerbild von bschlimme
 
Beiträge: n/a
Standard

Cyber72
ich schauemal nach, was ich noch für dich finde ;)
 
Alt 25.01.2006, 16:05   #4
Cyber72
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von Cyber72
 
Registriert seit: 07.07.2005
Beiträge: 102
Cyber72
Standard

Auja das wäre super die sagen nämlich jetzt das ein Mehrbedarf längstens ein Jahr gezahlt wird, was ich mir nicht vorstellen kann.
Cyber72 ist offline  
Alt 25.01.2006, 16:42   #5
bschlimme
Gast
 
Benutzerbild von bschlimme
 
Beiträge: n/a
Standard

Habe noch was gefunden, aber es hilft dir wohl kaum weiter? Welche Leistungen bekommst du während der Umschulung? Vielleicht erzählst du noch ein wenig mehr ;)


Zitat:
Erwerbsfähige Behinderte (Abs. 4)
Erwerbsfähige behinderte Menschen, die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben § 33 SGB IX sowie sonstige Hilfen zur Erlangung eines geeigneten Arbeitsoder Ausbildungshilfe für eine sonstige angemessene Tätigkeit erhalten, i einen Anspruch auf einen Mehrbedarf in Höhe von 35 % des maßgeblichen Regelsatzes.
Nach der Gesetzesbegründung (BT-Dr 15/1516, 57) entspricht diese regelung dem vormaligen Sozialhilferecht (§ 23 Abs. 3 BSHG).
|Eine Sonderregelung wurde für nicht erwerbsfähige Angehörige mit Anspruch auf Sozialgeld getroffen.
Ein Mehrbedarf nach Abs. 4 wird für diesen Personenkreis wird geleistet, wenn Eingliederungshilfe nach § 54 Abs. l Nr. l und 2 SGB XII wird (s. § 28 Rz 15).

Ausgeschlossen von diesem Mehrbedarf sind behinderte Menschen, deren Ausbilldung im Rahmen des BAföG dem Grunde nach förderungsfähig ist (§ 7 Abs. 5),soweit nicht die Ausnahmeregelung des § 7 Abs. 6 greift (s. § 7 Rz 77). Nicht zu den erwerbsfähigen behinderten Menschen zählen behinderte Menschen in einer Wfbm, weil diese gerade denen offen steht, die wegen Art und Schwere ihrer Behinderung nicht, noch nicht oder nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt i werden können (§ 136 Abs. l SGB IX). Zu den Übergangsproblemen iner WfbM und dem allgemeinen Arbeitsmarkt s. Wendt Behindertenrecht 2003-- 215.

Den Begriff der Behinderung definiert § 2 SGB IX. Danach sind Menschen behindert die ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gemein-einträchtigt ist.

Bei den Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben nach § 33 SGB IX handelt es sich um Leistungen zur beruflichen Rehabilitation (der Berufsförderungs- und Berufsausbildungswerke). Vorrangiges Ziel ist die Eingliederung In den allgemeinen Arbeitsmarkt.

Die Anerkennung des Mehrbedarfs setzt voraus, dass der behinderte Mensch im
Sinne des SGB II erwerbsfähig ist und


Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben nach § 33 SGB IX oder sonstige Hilfen zur Erlangung eines geeigneten Arbeitsplatzes oder Ausbildungshilfe für eine angemessene Tätigkeit tatsächlich auch erhält. Dagegen genügt es nicht, dass der Hilfeberechtigte die Voraussetzung für diese Hilfen nur erfüllt (OVG NI - FEVS 36, 108).
Der Mehrbedarf kann nach Satz 2 (Ermessen) auch nach der Beendigung ilci genannten Maßnahmen während einer angemessenen Übergangszeit, vor allein einer Einarbeitungszeit, geleistet werden. Dies wird insbesondere dann in Frage kommen, wenn der behinderte Mensch nach Abschluss der arbeitsfördernden Maßnahmen zunächst noch nicht voll leistungsfähig ist und sich daher in der ersten Teil mit einem geminderten Erwerbseinkommen begnügen muss.
Text entnommen Nomos Kommentar SGB II
 
Alt 25.01.2006, 17:09   #6
Cyber72
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von Cyber72
 
Registriert seit: 07.07.2005
Beiträge: 102
Cyber72
Standard

Hallo bekomme normal Hartz 4 weiter plus Fahrgeld und ja den Mehrbedarf....
Cyber72 ist offline  
Alt 25.01.2006, 20:53   #7
bschlimme
Gast
 
Benutzerbild von bschlimme
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat von Cyber72
Hallo bekomme normal Hartz 4 weiter plus Fahrgeld und ja den Mehrbedarf....
Cyber72

Zitat:
SGB IX § 33 Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

(1) Zur Teilhabe am Arbeitsleben werden die erforderlichen Leistungen erbracht, um die Erwerbsfähigkeit behinderter oder von Behinderung bedrohter Menschen entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit zu erhalten, zu verbessern, herzustellen oder wiederherzustellen und ihre Teilhabe am Arbeitsleben möglichst auf Dauer zu sichern.

Die Leistungen umfassen insbesondere
1. Hilfen zur Erhaltung oder Erlangung eines Arbeitsplatzes einschließlich
Leistungen zur Beratung und Vermittlung, Trainingsmaßnahmen und
Mobilitätshilfen,
2. Berufsvorbereitung einschließlich einer wegen der Behinderung
erforderlichen Grundausbildung,
3. berufliche Anpassung und Weiterbildung, auch soweit die Leistungen einen
zur Teilnahme erforderlichen schulischen Abschluss einschließen,
4. berufliche Ausbildung, auch soweit die Leistungen in einem zeitlich nicht
überwiegenden Abschnitt schulisch durchgeführt werden,
5. Überbrückungsgeld entsprechend § 57 des Dritten Buches durch die
Rehabilitationsträger nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 bis 5,
6. sonstige Hilfen zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben, um behinderten
Menschen eine angemessene und geeignete Beschäftigung oder eine
selbständige Tätigkeit zu ermöglichen und zu erhalten.

(4) Bei der Auswahl der Leistungen werden Eignung, Neigung, bisherige Tätigkeit sowie Lage und Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt angemessen berücksichtigt. Soweit erforderlich, wird dabei die berufliche Eignung abgeklärt oder eine Arbeitserprobung durchgeführt; in diesem Fall werden die Kosten nach Absatz 7, Reisekosten nach § 53 sowie Haushaltshilfe und Kinderbetreuungskosten nach § 54 übernommen.

(5) Die Leistungen werden auch für Zeiten notwendiger Praktika erbracht.

(6) Die Leistungen umfassen auch medizinische, psychologische und pädagogische Hilfen, soweit diese Leistungen im Einzelfall erforderlich sind, um die in Absatz 1 genannten Ziele zu erreichen oder zu sichern und Krankheitsfolgen zu vermeiden, zu überwinden, zu mindern oder ihre Verschlimmerung zu verhüten, insbesondere

1. Hilfen zur Unterstützung bei der Krankheits- und Behinderungsverarbeitung,

2. Aktivierung von Selbsthilfepotentialen,
3. mit Zustimmung der Leistungsberechtigten Information und Beratung von
Partnern und Angehörigen sowie von Vorgesetzten und Kollegen,
4. Vermittlung von Kontakten zu örtlichen Selbsthilfe- und
Beratungsmöglichkeiten,
5. Hilfen zur seelischen Stabilisierung und zur Förderung der sozialen
Kompetenz, unter anderem durch Training sozialer und kommunikativer
Fähigkeiten und im Umgang mit Krisensituationen,
6. Training lebenspraktischer Fähigkeiten,
7. Anleitung und Motivation zur Inanspruchnahme von Leistungen zur Teilhabe
am Arbeitsleben,
8. Beteiligung von Integrationsfachdiensten im Rahmen ihrer Aufgabenstellung
(§ 110).
(7) Zu den Leistungen gehört auch die Übernahme
1. der erforderlichen Kosten für Unterkunft und Verpflegung, wenn für die
Ausführung einer Leistung eine Unterbringung außerhalb des eigenen oder
des elterlichen Haushalts wegen Art oder Schwere der Behinderung oder zur
Sicherung des Erfolges der Teilhabe notwendig ist,
2. der erforderlichen Kosten, die mit der Ausführung einer Leistung in
unmittelbarem Zusammenhang stehen, insbesondere für Lehrgangskosten,
Prüfungsgebühren, Lernmittel, Arbeitskleidung und Arbeitsgerät.
(8) Leistungen nach Absatz 3 Nr. 1 und 6 umfassen auch
1. Kraftfahrzeughilfe nach der Kraftfahrzeughilfe-Verordnung,
2. den Ausgleich unvermeidbaren Verdienstausfalls des behinderten Menschen
oder einer erforderlichen Begleitperson wegen Fahrten der An- und Abreise
zu einer Bildungsmaßnahme und zur Vorstellung bei einem Arbeitgeber, einem
Träger oder einer Einrichtung für behinderte Menschen durch die
Rehabilitationsträger nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 bis 5,
3. die Kosten einer notwendigen Arbeitsassistenz für schwerbehinderte
Menschen als Hilfe zur Erlangung eines Arbeitsplatzes,
4. Kosten für Hilfsmittel, die wegen Art oder Schwere der Behinderung zur
Berufsausübung, zur Teilnahme an einer Leistung zur Teilhabe am
Arbeitsleben oder zur Erhöhung der Sicherheit auf dem Weg vom und zum
Arbeitsplatz und am Arbeitsplatz erforderlich sind, es sei denn, dass eine
Verpflichtung des Arbeitgebers besteht oder solche Leistungen als
medizinische Leistung erbracht werden können,
5. Kosten technischer Arbeitshilfen, die wegen Art oder Schwere der
Behinderung zur Berufsausübung erforderlich sind und
6. Kosten der Beschaffung, der Ausstattung und der Erhaltung einer
behinderungsgerechten Wohnung in angemessenem Umfang.

Die Leistung nach Satz 1 Nr. 3 wird für die Dauer von bis zu drei Jahren erbracht und in Abstimmung mit dem Rehabilitationsträger nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 durch das Integrationsamt nach § 102 Abs. 4 ausgeführt. Der Der Rehabilitationsträger erstattet dem Integrationsamt seine Aufwendungen. Der Anspruch nach § 102 Abs. 4 bleibt unberührt.
 
Thema geschlossen

Lesezeichen

Stichwortsuche
umschulung, lange, mir, mehrbedarf, gezahlt

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
ALG I wird für Ältere länger gezahlt Georgia Archiv - News Diskussionen Tagespresse 8 14.11.2007 08:09
wird mir Umzug gezahlt susi25 ALG II 9 20.08.2007 15:06
Bis wann wird das ALG 1 gezahlt? Neuer Job ab 15.09/01.10.07 Vo_WA Allgemeine Fragen 1 01.07.2007 18:34
Krankenkassenbeitrag wird nicht gezahlt Eka Bedarfs- / Haushalts- u. Wohngemeinschaften / Familie 4 04.02.2006 10:17
Wird PC vom Amt gezahlt? rom22 ALG II 30 18.11.2005 22:12


Es ist jetzt 21:56 Uhr.

Powered by vBulletin® (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2018, Jelsoft Enterprises Ltd.
Template-Modifikationen durch TMS
Search Engine Optimisation provided by DragonByte SEO (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2018 DragonByte Technologies Ltd.
Feedback Buttons provided by Advanced Post Thanks / Like (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2018 DragonByte Technologies Ltd.
ELO-Forum by Erwerbslosenforum Deutschland