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Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 09.12.2007, 23:28   #1
moenchen6
Gast
 
Beiträge: n/a
Rotes Gesicht Ablehnung Rentanantrag

Hallo,

habe ein riesiges Problem mit der LVA.
Ich bin 54 Jahre und 2004 arbeitslos geworden. Seit ca. 2. Jahren beziehe ich nun auch Hartz IV.

Über 35 Jahre habe ich als Tsichler auf dem Bau gearbeitet und war kaum krank. Jetzt wo ich 2004 arbeitslos geworden bin geht es mir Tag für Tag schlechter.

In 2005 habe ich mich außerdem unters Messer gelegt, da ich kaum noch aufrecht gehen konnte, weil meine Wirbelsäule verschleißt war. Daraufhin wurde mir meine Wirbelsäule versteift. Außerdem leide ich seit der Kindheit auf einem Auge an Blindheit und auf dem anderen Auge hat der Arzt Grünen Star festgestellt. Langes gehen und sitzen (mehr als 10 Minuten) ist außerdem nicht mehr drin. Mein Geruchssinn ist seit Jahren auch komplett verschwunden ( rieche überhaupt nichts mehr). Kraftlosigkeit, Taubheit in den Beinen. Darf nicht mehr schwer heben und tragen, auf Leitern stehen, keine eintönige Arbeit (Wechsel von Sitzen und Stehen).

All diese Befunde und noch vieles mehr wurde mir von meinen Hausarzt und von der LVA bestätigt. Habe somit schon drei Anträge auf Rente auf Erwerbsminderung gestellt und alle wurden abgelehnt. Obwohl mir die LVA jedesmal die oben stehenden Krankheiten anerkennt und mir auch meinen Tischlerberuf aberkannt hat, hält Sie mich immer noch für arbeitsfähig.
Die LVA schlägt mir div Jobrichtungen wie Werkzeugausgeber und Endkontrolleur vor. (Wo zum Teufel gibt es solch einen Job?)

Solangsam weiß ich nicht mehr weiter. Meine körperliche Situation sagt aber etwas anderes. Bekomme kaum eine Arbeit alleine erledigt oder es dauert ewig.

Was muss ich machen, um entlich die Rente zu erhalten.

Habe ich bessere Chancen, wenn mich der Medizinische Dienst der ARGE auch noch arbeitsunfähig schreibt?

Wenn mich der Medizinsiche Dienst arbeitsunfähigschreibt- welche Einrichtung ist dann für mich zuständig. Woher bekomme ich mein Geld?

Bitte um Antwort, da ich dam nächst zum med. Dienst geschickt werde
 
Alt 09.12.2007, 23:38   #2
Arania->Emailproblem
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Registriert seit: 05.09.2005
Beiträge: 17.182
Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Wenn Dich der medizinische Dienst der ARGE erwerbsunfähig schreibt, dann ist das Sozialamt für Dich zuständig, andere Behörde, dasselbe Geld.

Dies gilt aber nur wenn Du unter 3 Stunden am Tag erwerbsfähig bist
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline  
Alt 10.12.2007, 00:52   #3
Helga Ulla->Emailproblem
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Registriert seit: 21.01.2007
Beiträge: 620
Helga Ulla
Standard

Beantrage beim Versorgungsamt einen Behindertenausweis, dringend.
Falls Du durch Deine Geh und Steh Schwierigkeiten ein G in den Ausweis bekommst, bekommst Du auch mehr Geldbeim Sozialamt.
Die Regelsätze sind gleich, nur die Vermögenswerte sind niedriger angesetzt.
Helga Ulla ist offline  
Alt 10.12.2007, 00:58   #4
kalle
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von kalle
 
Registriert seit: 05.07.2005
Ort: Selmsdorf
Beiträge: 1.496
kalle
Standard

Zitat von Arania Beitrag anzeigen
Wenn Dich der medizinische Dienst der ARGE erwerbsunfähig schreibt, dann ist das Sozialamt für Dich zuständig, andere Behörde, dasselbe Geld.

Dies gilt aber nur wenn Du unter 3 Stunden am Tag erwerbsfähig bist
Das ist leider nicht ganz richtig. Wenn die Arge-Untersuchung ihn EU schreibt, dann bezweifelt die Grusi und das Sozi diese Untersuchung und verlangt eine Untersuchung durch die Rentenversicherung, bzw. einen Rentenantrag. Da die ihn aber wieder /immer noch für Arbeitsfähig hält beginnt der Kreislauf von vorne. Also bleibt die Arge weiterhin zuständig.
Trifft mich auch gerade.
Ist ein Kreislauf.
Einzige Möglichkeit: Klagen.
Die Rente einklagen. Ist im Pronzip die einzige Möglichkeit.

Den SB-Ausweis würde ich angesichts der Krankheiten auch dringend beantragen.
__

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen
entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen
keinerlei Rechtsberatung dar. Sollte ein h fehlen, liege ich am Notebook und da funzt es nicht. http://www.teudt.de/rolligrafik513.jpg
Mit Dank an Pixelfool
kalle ist offline  
Alt 10.12.2007, 01:11   #5
Lothenon->Emailproblem
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Registriert seit: 26.05.2006
Beiträge: 317
Lothenon
Standard

Zitat von Arania Beitrag anzeigen
Wenn Dich der medizinische Dienst der ARGE erwerbsunfähig schreibt, dann ist das Sozialamt für Dich zuständig, andere Behörde, dasselbe Geld.

Dies gilt aber nur wenn Du unter 3 Stunden am Tag erwerbsfähig bist
"Nahtlosigkeitsfälle" im SGB II?

Anliegen:
Bei der Prüfung der Erwerbsfähigkeit i.S.d. § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 i.V.m. § 8 Abs. 1 SGB II wird stets auf die Definition der vollen Erwerbsminderung i.S. des Rentenrechts verwiesen.
1. Ist von Erwerbsfähigkeit auszugehen, solange der zuständige Rententräger volle Erwerbsminderung noch nicht mit Bescheid festgestellt hat?
2. Wie ist zu verfahren, wenn Zweifel an der Erwerbsfähigkeit bestehen (bis zur Vorlage des ärztlichen Gutachtens) bzw. wenn der ärztliche Dienst dauerhafte Erwerbsunfähigkeit feststellt?
3. Fällt ein Hilfebedürftiger während eines laufenden Nahtlosigkeitsverfahren gem. § 125 SGB III unter den Berechtigtenkreis des SGB II oder des SGB XII?

Antwort:
1. Im Gegensatz zu den Regelungen im SGB III kommt es nicht auf eine Feststellung des Rententrägers über dauerhafte Erwerbsunfähigkeit an. Nach § 44a SGB II stellt die Agentur für Arbeit fest, ob der Arbeitsuchende erwerbsfähig ist. Wird durch den Rententräger volle Erwerbsunfähigkeit festgestellt, wird die Agentur vermutlich zu keinem anderen Ergebnis kommen.
2. Verzögerungen bei der Durchführung ärztlicher Begutachtungen dürfen nicht zu Lasten des Hilfebedürftigen gehen. Bis zur endgültigen Feststellung der Erwerbsunfähigkeit (gegebenenfalls durch die Einigungsstelle) sind Leistungen nach dem SGB II zu erbringen.
3. Sofern Leistungen nach § 125 SGB III ("Nahtlosigkeitsfälle") bis zum 31.12.04 gewährt werden, gilt nach § 65c SGB II die Einigungsstelle als angerufen. Bis zur Entscheidung der Einigungsstelle sind nach § 44a Satz 3 SGB II Leistungen von der Agentur bzw. vom kommunalen Träger zu erbringen. Bedingt durch die Änderung des Leistungsträgers und der Leistungsart ist dem zuständigen Rentenversicherungsträger für die Zeit ab 01.01.2005 ein neuerlicher Erstattungsanspruch nach § 103 SGB X anzuzeigen. Wird dem Betroffenen Rente wegen voller Erwerbsminderung zuerkannt, steht dem Träger nach SGB II ein Erstattungsanspruch gemäß §§ 102 ff. SGB X zu. Gleichzeitig ist der Beitragserstattungsanspruch nach § 40 SGB II i.V.m. § 335 Abs.2 SGB III (Kranken- und Pflegeversicherung) beim Rentenversicherungsträger geltend zu machen.

Hinweise:

§ 8 SGB II, BY-0087-261004-§ 8
__

Kapitalismus ist Egoismus zum System erhoben. (Gerald Dunkl)

Aktuelle Rechtsprechung des BSG zu § 22 SGB II - Leistungen für Unterkunft und Heizung (PDF)
von Wolfgang Eicher, Vorsitzender Richter am Bundessozialgericht
Lothenon ist offline  
Alt 10.12.2007, 14:34   #6
Arania->Emailproblem
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Registriert seit: 05.09.2005
Beiträge: 17.182
Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Zitat von kalle Beitrag anzeigen
Das ist leider nicht ganz richtig. Wenn die Arge-Untersuchung ihn EU schreibt, dann bezweifelt die Grusi und das Sozi diese Untersuchung und verlangt eine Untersuchung durch die Rentenversicherung, bzw. einen Rentenantrag. Da die ihn aber wieder /immer noch für Arbeitsfähig hält beginnt der Kreislauf von vorne. Also bleibt die Arge weiterhin zuständig.
Trifft mich auch gerade.
Ist ein Kreislauf.
Einzige Möglichkeit: Klagen.
Die Rente einklagen. Ist im Pronzip die einzige Möglichkeit.

Den SB-Ausweis würde ich angesichts der Krankheiten auch dringend beantragen.

Ja Kalle das war mir schon bewusst, nur war das erstmal der nächste Schritt und die Frage wer dann was zahlt, das das Ganze dann wieder von vorne losgeht wenn man Rente haben möchte, habe ich mir schon gedacht, leider
__

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Arania ist offline  
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