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Start > > -> Nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 26.04.2018, 17:04   #1
Spekulatius1985
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Registriert seit: 05.04.2018
Beiträge: 16
Spekulatius1985
Standard Nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Hallo allerseits,

ich befinde mich derzeit in einer psychosomatischen Reha (von mir selber veranlasst, also ohne dass mich die KK oder die DRV dazu aufgefordert hat), war vorher längere Zeit krankgeschrieben und werde wahrscheinlich auch nicht arbeitsfähig entlassen.
Noch habe ich einen ungekündigten Arbeitsvertrag, weiß aber nicht, ob ich in meinen alten Job wieder zurück will....irgendwann mal.
Meine Frage: Wenn ich nun arbeitsUNfähig entlassen werden SOLLTE (bislang sieht es danach aus), habe ich dann weiterhin Anspruch auf Krankengeld, so lange ich noch nicht ausgesteuert bin? Mein Entlassungstermin ist ca in zwei Wochen und das (bislang von der KK errechnete) Datummeiner Aussteuerung Ende August (versuche das aber noch zu überfrüfen,ob das überhaupt stimmt,was die da errechnet haben - danke MachtsSinn!).
Oder müsste ich evtl (wegen nicht ausreichend erfolgreicher Reha) gleich schon einen Rentenantrag stellen?
Im Prinzip habe ich doch bis zu meiner Aussteuerung ganz normal einen Anspruch auf Krankengeld (so lange mich mein Hausarzt noch nicht wieder gesund schreibt), oder?

Oder könnte mir die DRV oder die KK nach der Reha womöglich mit einer Untersuchung durch einen Begutachter kommen?

Danke schonmal für Eure Hilfe und ganz herzliche Grüße,
Spekulatius
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Alt 26.04.2018, 19:21   #2
Antik 63
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Registriert seit: 13.11.2017
Ort: NRW
Beiträge: 149
Antik 63 Antik 63
Standard AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Hallo Spekulatius 1985,
Zitat:
Meine Frage: Wenn ich nun arbeitsUNfähig entlassen werden SOLLTE (bislang sieht es danach aus), habe ich dann weiterhin Anspruch auf Krankengeld, so lange ich noch nicht ausgesteuert bin?
Ja du hast dann weiterhin Anspruch auf Krankengeld bis du von deiner KK Ausgesteuert wirst.Wenn dein Arzt dich weiter Krank schreibt.Meine KK hat mir damals gesagt wenn ich aus der Reha komme und weiterhin krank bin muss ich mich direkt am nächsten Tag wieder Krankschreiben lassen damit mein Krankengeld weiter läuft.
Zitat:
Oder könnte mir die DRV oder die KK nach der Reha womöglich mit einer Untersuchung durch einen Begutachter kommen?
Das weis ich nicht kann sein bei mir war es nicht so ich hatte keine Begutachtung.

Es Grüßt Antik 63
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Alt 26.04.2018, 20:25   #3
FrauRossi
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Beiträge: 153
FrauRossi
Standard AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Ja, dann wechselst du wieder in das Krankengeld. Am nächsten Tag nach der Entlassung musst du sofort aber zum Doc wegen einer Krankmeldung. Vorsichtig, falls du am 9. oder 10.5 entlassen wirst, der 11.5 ist ein voller Werktag und fast alle Ärzte haben zu
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Alt 26.04.2018, 23:54   #4
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Hallo Spekulatius1985,

Zitat:
Noch habe ich einen ungekündigten Arbeitsvertrag, weiß aber nicht, ob ich in meinen alten Job wieder zurück will....irgendwann mal.
Ob du kannst (von der konkreten Tätigkeit her) wird auch im Reha-Bericht später drin stehen, ob du "willst" wenn du das gesundheitlich (nach Einschätzung der Reha) noch KANNST, ist eher nebensächlich.

Wenn du diese Arbeit trotzdem nicht mehr machen willst, dann musst du dir eine andere Arbeits suchen, wenn du dafür wieder gesund genug bist.

Zitat:
Meine Frage: Wenn ich nun arbeitsUNfähig entlassen werden SOLLTE (bislang sieht es danach aus), habe ich dann weiterhin Anspruch auf Krankengeld, so lange ich noch nicht ausgesteuert bin?
Ja natürlich, sonst müsstest du ja direkt wieder an deinen vorhandenen Arbeitsplatz zurück kehren ...
Ob die KK dann noch weiter zahlen will, bis du ausgesteuert wirst hängt auch vom Reha-Ergebnis ab und die KK wird nichts unversucht lassen, an den Reha-Bericht zu kommen.

Also achte bitte darauf was du dazu (in der Reha-Klinik) unterschreibst wer den bekommen soll, es genügt einen Arzt anzugeben, damit ihr das dann erst mal selber lesen könnt, was die Reha-Klinik geschrieben hat.

Die KK bekommt NUR die Aufenthalts-Bescheinigung von der Reha-Klinik, wo dann auch vermerkt ist ob du AU oder Arbeits-Fähig entlassen wurdest (mach dir erst eine Kopie davon für deine Unterlagen).
Das gilt aber zunächst nur für den Tag deiner Entlassung, du brauchst also unbedingt (nahtlos) die weitere AU von deinem Arzt, wie es dir schon geschrieben wurde.

Zitat:
Oder müsste ich evtl (wegen nicht ausreichend erfolgreicher Reha) gleich schon einen Rentenantrag stellen?
Warte doch erst mal den Bericht ab, eine AU-Entlassung sagt noch gar nichts dazu aus, wie man deine Erwerbsfähigkeit dort eingeschätzt haben könnte.
Die bedeutet erst mal NUR, dass du (noch) nicht sofort wieder zur Arbeit gehen kannst / musst ...

Im Bericht wird dann genauer drin stehen, für wie lange man das noch so sehen möchte und / oder ob man deine gesamte Erwerbsfähigkeit wirklich für so stark gefährdet ansieht, dass eine EM-Rente bewilligt werden sollte ...

Wenn die DRV später den Reha-Bericht ausgewertet hat und das auch so sehen würde, dann wird man dir das schriftlich mitteilen, dass du wegen erfolgloser Reha einen EM-Renten-Antrag stellen sollst ... das kann aber einige Wochen dauern.

Denn diese Entscheidung liegt bei der DRV und NICHT bei der Reha-Klinik (auch nicht bei der KK), es ist aber eher unwahrscheinlich, dass man dich dazu (von der DRV) auffordern wird.

Oder wurde dir dazu was angedeutet in der Reha-Klinik, letztlich ist es aber ziemlich egal was die dort erzählen solange du noch dort bist.
Wichtig ist später nur der Reha-Bericht und wie die DRV das einordnen wird.

Die KK kann natürlich trotzdem einen Antrag auf EM-Rente verlangen, das heißt aber auch noch lange nicht, dass du auch eine bekommen wirst, es kommt immer noch darauf an WARUM die Reha nicht so erfolgreich für dich war ...

Sehr wahrscheinlich wird man dann weitere Behandlung / Therapien "empfehlen", damit es dir mal (bald) besser gehen könnte ... es ist nicht das vorderste Ziel dieser Kliniken Rentenfälle zu entlassen ...

Zitat:
Im Prinzip habe ich doch bis zu meiner Aussteuerung ganz normal einen Anspruch auf Krankengeld (so lange mich mein Hausarzt noch nicht wieder gesund schreibt), oder?
Richtig, du hast weiter (wieder) Anspruch auf Krankengeld so lange dein Arzt dich AU schreibt, aber höchstens bis zur Aussteuerung.

Zitat:
Oder könnte mir die DRV oder die KK nach der Reha womöglich mit einer Untersuchung durch einen Begutachter kommen?
Wozu sollte dich die DRV aktuell begutachten wollen, du bist doch gerade in einer DRV-Reha, das gilt als "Langzeit-Gutachten" ...

Die KK kann dich zum MDK schicken, wenn sie nicht so gerne bis zur Aussteuerung zahlen möchte, dazu wäre sie dann verpflichtet ... ehe das Krankengeld (vor der Aussteuerung) beendet werden darf.
Das kann durchaus noch kommen, schon weil die immer gerne wissen möchten wie die Reha so gelaufen ist und warum du nun immer noch weiter krank bist.

Das geht aber auch nur einen Arzt was an (also NICHT die KK-SB) und der sitzt nun mal beim MDK (Med. Dienst der Krankenkassen) als medizinische Beratung für die KK.

Jetzt warte erst mal die Entlassung ab und mach dir nicht so viele Gedanken was danach nun sein wird, dann kann dir die Reha auch nicht viel weiterhelfen, die du doch selber unbedingt haben wolltest.

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
Doppeloma ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 29.04.2018, 11:54   #5
Spekulatius1985
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Beiträge: 16
Spekulatius1985
Standard AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Viiielen lieben Dank schonmal an euch alle, insbesondere an Doppeloma, für die sehr, sehr hilfreichen Antworten!

Ich habe noch folgende Fragen:
Da ich der meinung bin, dass meine Aussteuerung von meiner KK nbicht richtig errechnet wurde, und ich telefonisch bei der KK hierzu nichts erreichen konnte,
habe ich nun folgenden Brief aufgesetzt, den ich meiner KK schicken möchte:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Nach § 48 Abs. 1 SGB V erhalten Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung Krankengeld grundsätzlich ohne zeitliche Begrenzung, für den Fall der Arbeitsunfähigkeit wegen derselben Krankheit jedoch für längstens achtundsiebzig Wochen innerhalb von je drei Jahren (Blockfrist), gerechnet vom Tage des Beginns der Arbeitsunfähigkeit an.

Bei der Ermittlung und Berechnung des Dreijahreszeitraums (der so genannten Blockfrist) ist nach dem Grundsatz der starren Blockfrist vorzugehen. Dies bedeutet, der - erstmalige - Eintritt der Arbeitsunfähigkeit setzt für die ihr zu Grunde liegende Krankheit eine Kette aufeinander folgender Blockfristen in Gang, innerhalb derer wegen derselben Krankheit jeweils bis zu 78 Wochen (= 546 Tage) Krankengeld bezogen werden kann. Der Blockfristbeginn richtet sich ausschließlich nach dem Beginn der Arbeitsunfähigkeit.
(BSG, Urteil v. 17.4.1970, 3 RK 41/69 USK 7064, auch BSG, Urteil v. 28.8.1970, 3 RK 15/69, USK 7095.)

Ich bitte Sie deshalb, mir mitzuteilen, wie Sie die Blockfristen ermittelt haben, die lt. Ihrer telefonischen Aussage am 25.04.2018 zu meiner Aussteuerung am 07.09.2018 führen sollen. Hierzu übersenden Sie mir bitte eine Aufstellung meiner gesamten Zeiten von Arbeitsunfähigkeit seit Beginn des erstmaligen Auftretens der Diagnose Essstörungen/Depression.

Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich!

Mit freundlichen Grüßen


1.) Meint ihr, das kann man so abschicken?
2.) wäre es eurer Meinung nach sinnvoll, das jetzt schon abzuschicken (möchte halt gern so schnell wie möglich wissen, woran ich bin) oder sollte ich damit abwarten, bis mir meine KK meine Aussteuerung per Post mitteilt (möchte ja nun auch keine schlafenden Hunde wecken oder mir ins eigene Bein schießen)?


Ansonsten habe ich jetzt verstanden,
dass ich bei meiner Entlassung aus der Reha sagen sollte, dass mein Entlassungsbericht NUR an meinen Hausarzt weitergeschickt werden darf - nicht an die DRV und nicht an die KK - richtig?

Liebe Grüße nochmals und einen hoffentlich genau so sonnigen Sonntag wie hier!
Spekulatius
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Alt 29.04.2018, 14:03   #6
Spekulatius1985
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Spekulatius1985
Standard AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Nachtrag:
Ich habe nun gestern folgenden Brief meiner KK erhalten.

elo1.jpg

elo2.jpg

Schon wieder ein neues Aussteuerungsdatum (telefonisch meinten sie noch 7.9.2018).
Ich bin mir ganz sicher, dass ich vom 14.02. - 14.3.2012 wegen der selben Diagnose schon in stationärer Behandlung (Krankenhaus über die KK) war und habe darüber auch Belege. Dies wurde in der Berechnung gar nicht berücksichtigt.
Auch war ich vor dem stationären Aufenthalt von Anfang Dezember 2011 bis zur Aufnahme im Krankenhaus am 14.2.2012 schon krank geschrieben (vermutlich ebenfalls auf Depressionen - bin mir darüber allerdings nicht sicher, weil keine Belege mehr vorhanden).
Also müsste meine erste Blockfrist ja spätestens eigentlich am 14.2.2012 begonnen haben (dass ich da wegen dieser Diagnosen AU war könnte ich, wie gesagt durch die Krankenhausbescheinigung und Arztbriefe belegen), tatsächlich wahrscheinlich aber schon ab Dezember 2011 (da ich hierzu keine Belege habe,muss /sollte ich das vielleicht gar nicht unbedingt selbst erwähnen?).
Ob ich vor Dezember 2011 jemals schon auf diese Diagnose AU war, weiß ich leider nicht (denke aber eigtl nicht).

Der Brief, den ich nun von der KK bekommen habe (auch sehr nett: Sie haben ihn an meine Anschrift ZU HAUSE geschickt, obwohl ich Ihnen dreimal(!) am Telefon gesagt habe, dass sie ihn doch bitte direkt an meine Reha-Klinik-Adresse schicken sollen - die wissen doch auch selbst, dass ich gerade in der Klinik bin!), ist offensichtlich schon die Mitteilung über das Ende des Anspruchs auf Krankengeld. Da müsste ich mich also aus der Reha heraus um einen Widerspruch (bis 24.05.2018) bemühen.
Spekulatius1985 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.04.2018, 17:54   #7
Spekulatius1985
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Spekulatius1985
Standard AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Wäre seeeehr dankbar, wenn mir hierzu nochmal jemand was sagen/raten könnte.
Danke!

Geändert von Spekulatius1985 (29.04.2018 um 18:53 Uhr)
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Alt 29.04.2018, 23:53   #8
Machts Sinn
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Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn
Standard Vereinfachungsregelung der Krankenkassen zum Nachteil der Versicherten

Hallo Spekulatius1985,

zu - auch chronol. - unklaren Angaben
lässt sich kaum eindeutig antworten.

Erstmal ein Beispiel:

dieselbe Krankheit
erstmals arbeitsunfähig ab 05.11.2011
danach mehrfach arbeitsunfähig
zuletzt wieder ab 21.08.2017, weiterhin
bisher keine Aussteuerung

Blockfristen lt. Bundessozialgericht
05.11.2011 bis 04.11.2014
05.11.2014 bis 04.11.2017
05.11.2017 bis 04.11.2020

mit Beginn der letzten Blockfrist, ab 05.11.2017,
besteht erneut Anspruch auf Krankengeld für
78 Wochen
, also bis Ende April/Anfang Mai 2019

Das mitgeteilte Leistungsende Mitte September 2018
beruht wohl auf der Verzichts-/Vereinfachungsregelung
der Krankenkassen zum Nachteil der Versicherten:
https://www.elo-forum.org/attachment...ckfrist001.pdf
https://www.vdek.com/vertragspartner...V_20120905.pdf

Wie viele Versicherte sind so wohl schon um wieviel
Millionen Krankengeld "geprellt" worden?

Also erst mal nachdenken – nichts übers Knie brechen!
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Alt 30.04.2018, 02:05   #9
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Hallo Spekulatius1985,

Zitat:
Der Brief, den ich nun von der KK bekommen habe (auch sehr nett: Sie haben ihn an meine Anschrift ZU HAUSE geschickt, obwohl ich Ihnen dreimal(!) am Telefon gesagt habe, dass sie ihn doch bitte direkt an meine Reha-Klinik-Adresse schicken sollen - die wissen doch auch selbst, dass ich gerade in der Klinik bin!),
Der Brief ist nicht "nett" sondern absoluter Schwachsinn, diese Aufzählung von AU-Zeiten enthält ja keinerlei Aussagen zu den jeweiligen Diagnosen, also kann daraus auch KEINE Blockfrist für deine aktuelle Diagnose abgelesen werden ...

Das beginnt irgendwann Ende 2015, endet mit einer AU bis Ende 2016 und wie kommt man von da aus nun zu 09/ 2018 für deine Aussteuerung ???

Da "passt" ja GAR NICHTS ...

Auf welche Anfrage hast du denn dieses Schreiben nun bekommen ???
Du solltest unbedingt aufhören mit denen zu telefonieren und schon gar nicht JETZT (während der laufenden Reha) was mit der KK diskutieren.

Zitat:
ist offensichtlich schon die Mitteilung über das Ende des Anspruchs auf Krankengeld. Da müsste ich mich also aus der Reha heraus um einen Widerspruch (bis 24.05.2018) bemühen.
Aktuell KANN dir die KK weder telefonisch noch schriftlich verbindlich mitteilen wann du ausgesteuert werden könntest ... du bist in Reha und beziehst aktuell KEIN Krankengeld mehr ... sondern Übergangsgeld von der DRV ...

Ich würde mich da auch nicht auf das telefonisch genannte Datum beziehen, NUR eine schriftliche Mitteilung dazu hat überhaupt Bedeutung und man kann auch noch später Überprüfungsantrag stellen ...

Zudem gilt die Frist (für den Widerspruch) ab Kenntnisnahme und wenn du (wegen Reha) nicht zu Hause bist (was der KK ja bekannt ist), kannst du diese Post auch erst NACH der Reha "zur Kenntnis" nehmen.
Eine Aussteuerung KANN erst dann wirklich berechnet und dir mitgeteilt werden, wenn du DANACH auch weiter vom Arzt AU geschrieben wirst ... sonst wird es ja gar keine Aussteuerung geben ...

Im Moment ist das zwar sehr wahrscheinlich (dass du weiter AU sein wirst), aber trotzdem noch KEIN FAKT mit dem die KK schon "arbeiten" könnte, um dir den Tag der Aussteuerung definitiv schon mitzuteilen.

Du solltest dir zunächst mal die PC-Liste zu deinen AU mit Diagnosen seit 2010 (weil du ja schreibst, du wärst 2011 zum ersten Male mit dieser Diagnose AU gewesen) einfordern, das ist ein Beleg, den die KK haben MUSS und den sie auch nicht so ohne Weiteres manipulieren kann.

Du hast einen Rechtsanspruch darauf, um die (wahrscheinlich baldige) Aussteuerung kontrollieren zu können ...

Dein obiges Anschreiben solltest du dir noch aufsparen bis du diese Liste vorliegen hast und man wirklich nachprüfen KANN, ob dein Widerspruch gegen die Aussteuerung (entsprechend dieser Vorgaben dazu) berechtigt ist.

Während einer Reha-Maßnahme kann die KK dir eigentlich kaum rechtmäßig deine nachfolgende Aussteuerung mitteilen, das sollte man schon vor Reha-Antritt wissen, wenn das in diesem Zeitraum geschehen wird oder man muss es dir eben anschließend mitteilen.

Deine Post wird die KK immer an deine Heimat-Anschrift schicken, es könnte ja auch sein, dass die Reha vorzeitig beendet wird ... darum solltest du dich erst weiter kümmern wenn du wieder zu Hause bist.

Aktuell solltest du dich mehr mit der Reha befassen und nicht vorrangig nur mit der baldigen Aussteuerung (bis September wäre ja auch noch etwas Zeit) ... was man dir am Telefon so erzählt, hat überhaupt KEINE rechtliche Relevanz ...

Zitat:
Ansonsten habe ich jetzt verstanden,
dass ich bei meiner Entlassung aus der Reha sagen sollte, dass mein Entlassungsbericht NUR an meinen Hausarzt weitergeschickt werden darf - nicht an die DRV und nicht an die KK - richtig?
Nein, das hast du NICHT verstanden, dazu bekommst du ein Formular vorgelegt, wo du eintragen UND unterschreiben musst wer den Bericht dann bekommen soll.

Das wird nicht einfach "nur so gesagt", das ist praktisch eine Schweigepflicht-Entbindung für die Reha -Klinik ... z.B. deinen behandelnden Arzt betreffend, der bekommt auch nicht alles, wenn du das nicht möchtest ...

Sollte die KK da schon "vorgedruckt" sein (auf dem Formular) kannst du das durchstreichen, es ist DEINE freie Entscheidung, wer den Bericht bekommen darf.

Die DRV (als Kostenträger) bekommt den Bericht in der Regel schon "von Amts-wegen", denn die hat ja diese Reha bezahlt für dich ... darf den Bericht dann aber auch NUR mit deiner Erlaubnis an andere Stellen weitergeben.

Du solltest unbedingt IMMER genau darauf achten was du unterschreibst, wenn man dir irgendwelche Papier hinlegt und nur meint: "Unterschreiben Sie das mal schnell" ...

Lies dir IMMER alles genau durch und frage nach wenn du was nicht verstehst, ehe du "schnell mal" was unterschreibst was du später bereuen könntest.

MfG Doppeloma
__

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Doppeloma ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 30.04.2018, 13:46   #10
Spekulatius1985
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Spekulatius1985
Standard AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Zitat:
Das mitgeteilte Leistungsende Mitte September 2018
beruht wohl auf der Verzichts-/Vereinfachungsregelung
der Krankenkassen zum Nachteil der Versicherten:
https://www.elo-forum.org/attachment...ckfrist001.pdf
-> Da diese Verzichts-/Vereinfachungsregelung aber nicht rechtens ist, kann und sollte ich dagegen vorgehen - richtig?

Zitat:
Der Brief ist nicht "nett" sondern absoluter Schwachsinn, diese Aufzählung von AU-Zeiten enthält ja keinerlei Aussagen zu den jeweiligen Diagnosen, also kann daraus auch KEINE Blockfrist für deine aktuelle Diagnose abgelesen werden ...

Das beginnt irgendwann Ende 2015, endet mit einer AU bis Ende 2016 und wie kommt man von da aus nun zu 09/ 2018 für deine Aussteuerung ???

Da "passt" ja GAR NICHTS ...

Auf welche Anfrage hast du denn dieses Schreiben nun bekommen ???
Du solltest unbedingt aufhören mit denen zu telefonieren und schon gar nicht JETZT (während der laufenden Reha) was mit der KK diskutieren.
-> ich hatte bei der KK angerufen und darum gebeten, mir die Berechnung meiner Aussteuerung schriftlich zukommen zu lassen, da ich die Blockfristen selber so nicht nachvolliehen kann.
Am Telefon war die KK-dame sehr genervt und meinte,das sei alles schwierig zu erklären und sie könnten auch vor 2014 gar keine Daten einsehen, blah blah, und sie versuche sich mal darum zu kümmern und schickemir dann was.

Wie gesagt, dass ich vom14.2. - 14-3. 2012 wegen genau dieser Doiagnose schonmal in einem Krankenhaus war, kann ich sogar belegen. Vorher war ich seit Anfang Dezember 2011 bis um KH-Aufenthalt AU (auf welche Diagnose genau weiß ich nicht,ich schätze aber ebenfalls die entsprechende Diagnose. Hab darüber leider keine Belege mehr. Von AU-Zeiten davor weiß ich nichts mehr,ich glaube, da war nichts.).

Zitat:
Aktuell KANN dir die KK weder telefonisch noch schriftlich verbindlich mitteilen wann du ausgesteuert werden könntest ... du bist in Reha und beziehst aktuell KEIN Krankengeld mehr ... sondern Übergangsgeld von der DRV ...

Ich würde mich da auch nicht auf das telefonisch genannte Datum beziehen, NUR eine schriftliche Mitteilung dazu hat überhaupt Bedeutung und man kann auch noch später Überprüfungsantrag stellen ...

Zudem gilt die Frist (für den Widerspruch) ab Kenntnisnahme und wenn du (wegen Reha) nicht zu Hause bist (was der KK ja bekannt ist), kannst du diese Post auch erst NACH der Reha "zur Kenntnis" nehmen.
Eine Aussteuerung KANN erst dann wirklich berechnet und dir mitgeteilt werden, wenn du DANACH auch weiter vom Arzt AU geschrieben wirst ... sonst wird es ja gar keine Aussteuerung geben ...
Ok. SCHRIFTLICH (also nicht nur telefonisch) HABE ich es jetzt ja (bzw liegt es zu Hause und ich könnte behaupten,da gerade in der Reha, ich hätte davon auch erst nach meiner Entlassung Kenntnis genommen.
Ich hoffe, darauf kann ich mich verlassen, dass erst ab da meine im Brief genannte Widerspruchsfrist beginnt?!

Liebe Doppeloma, du schreibst "später Überürüfungsantrag stellen" - Wo/Über wen mache ich das?

Zitat:
Du solltest dir zunächst mal die PC-Liste zu deinen AU mit Diagnosen seit 2010 (weil du ja schreibst, du wärst 2011 zum ersten Male mit dieser Diagnose AU gewesen) einfordern, das ist ein Beleg, den die KK haben MUSS und den sie auch nicht so ohne Weiteres manipulieren kann.

Du hast einen Rechtsanspruch darauf, um die (wahrscheinlich baldige) Aussteuerung kontrollieren zu können ...
-> Alles klar. nach der Reha.
Schriftlich beantragen, schätze ich ("Hiermit fordere ich die PC-Liste zu meinen AU mit Diagnosen seit 2010 an.")?

Zitat:
Nein, das hast du NICHT verstanden, dazu bekommst du ein Formular vorgelegt, wo du eintragen UND unterschreiben musst wer den Bericht dann bekommen soll.

Das wird nicht einfach "nur so gesagt", das ist praktisch eine Schweigepflicht-Entbindung für die Reha -Klinik ... z.B. deinen behandelnden Arzt betreffend, der bekommt auch nicht alles, wenn du das nicht möchtest ...

Sollte die KK da schon "vorgedruckt" sein (auf dem Formular) kannst du das durchstreichen, es ist DEINE freie Entscheidung, wer den Bericht bekommen darf.

Die DRV (als Kostenträger) bekommt den Bericht in der Regel schon "von Amts-wegen", denn die hat ja diese Reha bezahlt für dich ... darf den Bericht dann aber auch NUR mit deiner Erlaubnis an andere Stellen weitergeben.

Du solltest unbedingt IMMER genau darauf achten was du unterschreibst, wenn man dir irgendwelche Papier hinlegt und nur meint: "Unterschreiben Sie das mal schnell" ...

Lies dir IMMER alles genau durch und frage nach wenn du was nicht verstehst, ehe du "schnell mal" was unterschreibst was du später bereuen könntest.
-> Alles klar. Puh,hoffentlich geht das alles gut.
Der Super-Gau wäre jetzt, wenn sie mich arbeitsfähig entlassen.Aber ich hoffe einfach mal das beste.

Danke, danke, danke nochmals!!!
Spekulatius1985 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.04.2018, 16:58   #11
Machts Sinn
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Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn
Standard AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Zitat von Spekulatius1985 Beitrag anzeigen
Da diese Verzichts-/Vereinfachungsregelung aber nicht
rechtens ist, kann und sollte ich dagegen vorgehen - richtig?
Vielleicht könnt ihr - du, VATERinNot und Tabu - euch verbünden
und gemeinsam aktiv werden. Gemeinsamkeit macht stärker:

https://www.elo-forum.org/schwerbehi...ml#post2288697
Machts Sinn ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 30.04.2018, 18:54   #12
FrauRossi
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FrauRossi
Standard AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Ich hab jetzt nicht alles gelesen, aber es lohnt sich nicht, dich aufzuregen. Selbst wenn das Krankengeld im September ausläuft, hast du ja bereits im Dezember nach deren Dokumentation Neuanspruch
FrauRossi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.04.2018, 20:04   #13
Machts Sinn
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Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn
Standard AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

.
Das halte ich für einen Irrtum, § 48 Abs. 2 SGB V -
https://dejure.org/gesetze/SGB_V/48.html
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Alt 30.04.2018, 20:34   #14
FrauRossi
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FrauRossi
Standard AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Wenn wie hier von der Krankenkasse dargelegt das erste krank 12/15 war, dann beginnt eine neue Blockfrist 12/18 sofern sie zwischendurch insgesamt 6 Monate arbeitsfähig war. Natürlich
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Alt 01.05.2018, 00:58   #15
Doppeloma
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Frage AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Hallo Frau Rossi,

Zitat:
Ich hab jetzt nicht alles gelesen, aber es lohnt sich nicht, dich aufzuregen. Selbst wenn das Krankengeld im September ausläuft, hast du ja bereits im Dezember nach deren Dokumentation Neuanspruch
Vielleicht solltest du aber in diesem Falle mal ALLES lesen, es gibt keinen neuen Anspruch auf Krankengeld wenn man weiterhin (auch nach Ablauf einer Reha) mit der ausgesteuerten Krankheit (bis zur Aussteuerung und danach) AU geschrieben ist.

Zitat:
Wenn wie hier von der Krankenkasse dargelegt das erste krank 12/15 war, dann beginnt eine neue Blockfrist 12/18 sofern sie zwischendurch insgesamt 6 Monate arbeitsfähig war. Natürlich
Der oder die TE ist aber NICHT Arbeits-Fähig und wird es auch (wahrscheinlich) nicht lange genug sein, NACH dem Ende der aktuellen Blockfrist (und dabei versicherungspflichtig beschäftigt für mindestens 6 Monate), jedenfalls sieht es aktuell NICHT danach aus.

Man muss nicht überall mitmischen (wollen) wenn man die Zusammenhänge nicht versteht (oder nicht gelesen hat) ... es hat nicht jeder so viel "Glück" wie du, langfristig immer wieder neu Krankengeld zu bekommen ...

Wie das geht verstehe ich z.B. auch überhaupt nicht ... aber das gehört hier nicht her.

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 01.05.2018, 10:11   #16
Spekulatius1985
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Spekulatius1985
Standard AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Nee nee nee, eben drum: Erneuten Anspruch auf KG habe ich nach der Aussteuerung ja erst wieder nach sechsmonatiger Arbeitsfähigkeit, was diese Erkrankung betrifft.
Nutzt mir alles also gerade gar nicht wirklich.


Ich werde also nach der Reha schriftlich bei meiner KK eine PC-Liste meiner AU-Zeiten mit Diagnosen der vergangenen zehn jahre anfordern und dann mal schauen, wie es weitergeht.
Hoffe ich mal, dass mir die KK nicht blöde kommt wegen der Widerspruchsfrist (gibt es dafür eigentlich irgendwelche Belege/Paragraphen, Doppeloma, dass ich das Schreiben meiner KK ja erst NACH meiner Entlassung aus der Reha zur Kenntnis nehmen konnte und sich dadurch meine Widerspruchsfrist verlängert? Ich kann denen ja schlecht sagen, mir wäre über ein Forum dazu geraten worden?!).

Wenn man sich diesen Strang hier z.B. mal durchliest
https://www.elo-forum.org/schwerbehi...04/index4.html ,
kann man ja echt nur noch sauer werden...

Sauerei das alles.

Ich hätte keine große Lust, deswegen vor´s Sozialgericht ziehen zu müssen.:(
Vdk-Mitglied bin ich nicht (bislang liest man hier ja aber auch nicht wirklich viel Gutes vom Vdk?!), dafür jedoch bei der Verdi-Gewerkschaft.
Die beraten und vertreten(?) mich hier imZweifelsfalle doch aber auch, oder?

Danke, danke nochmals
Doppel-Oma,
Macht´sSinn und VaterInNot.
Wäre ich nicht zuuuufällig auf dieses Forumgestoßen, hätte ich das Aussteuerungsdatum meiner KK wahrscheinlich ziemlich blauäugig niemals angezweifelt und kleinlaut so hingenommen.
Tse.

Dann versuch ich jetzt erstmal in Ruhe meine Reha abzuschließen hier und bin gespannt, wie das alles weitergeht danach.

Danke!
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Alt 01.05.2018, 11:12   #17
Machts Sinn
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Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn
Standard AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Zitat von Spekulatius1985 Beitrag anzeigen

Hoffe ich mal, dass mir die KK nicht blöde kommt
wegen der Widerspruchsfrist.

Die Widerspruchsfrist musst du auf jeden Fall wahren!
(z. B. indem du zunächst den Widerspruch ohne Begrün-
dung einreichst und diese für später ankündigst).

Ja, versuch in Ruhe deine Reha abzuschließen. Aber
schon mal zur Info: das Thema Aussteuerung wird
langsam heiß:

http://www.krankenkassenforum.de/-vp88373.html#88373

Schönen Feiertag!
Machts Sinn
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Alt 01.05.2018, 18:28   #18
Machts Sinn
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Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn
Standard AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Zitat von Spekulatius1985 Beitrag anzeigen

Vdk-Mitglied bin ich nicht (bislang liest man hier ja aber auch
nicht wirklich viel Gutes vom Vdk?!), dafür jedoch bei der Verdi-
Gewerkschaft. Die beraten und vertreten(?) mich hier im Zweifels-
falle doch aber auch, oder?

Schau mal hier: https://www.verdi.de/service/beratun...8-00093d114afd
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Alt 08.05.2018, 08:58   #19
Machts Sinn
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Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn Machts Sinn
Standard Vereinfachungsregelung der Krankenkassen zum Nachteil der Versicherten

Zitat von Spekulatius1985 Beitrag anzeigen

Da diese Verzichts-/Vereinfachungsregelung aber nicht rechtens
ist, kann und sollte ich dagegen vorgehen - richtig?

Moin Spekulatius1985,

das scheint nicht sehr schwierig zu sein. Offensichtlich hat Tabu bei
der AOK PLUS Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen da
eine offene Türe erwischt:

http://www.krankenkassenforum.de/-vp88424.html#88424

Schönen Gruß!
Machts Sinn
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Alt 10.05.2018, 20:40   #20
Spekulatius1985
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Spekulatius1985
Standard AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Danke MachtsSinn,

leider krieg ich es nicht hin den Link zu öffnen, warumauch immer (ging mir jetzt aber schon mehrfach so bei Verlinkungen zum Krankenkassenforum, hmm).
Könntest du die entsprechenden Passagen hier evtl einfach reinkopieren?
Macht mich gerade sehr neugierig.

Daaanke dir schonmal!
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Alt 11.05.2018, 10:23   #21
saurbier
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saurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiert
Standard AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Versuche es doch einfach mal mit - in einem neuen Link - zu öffnen.

Hier im Forum werden zugriffe auf externe Links seit einiger Zeit nicht mehr ausgeführt.

Abhilfe schaft also, den markierten Link mit der rechten Maustaste ansteuern und dann im Auswahlmenu auf - Link in neuem TAB öffnen, oder auch Link in neuem Fenster öffnen -.


Grüße saurbier
saurbier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.05.2018, 19:40   #22
Doppeloma
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Cool AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Hallo saurbier,

Zitat:
Hier im Forum werden zugriffe auf externe Links seit einiger Zeit nicht mehr ausgeführt.
Das ist so auch nicht korrekt, es gibt jede Menge Links zu seriösen Informationen / gesetzlichen Grundlagen, die auch funktionieren.

Es gibt eben Seiten im Internet wo es sich nicht unbedingt lohnt nachzulesen, wenn man gezielt NEUE Antworten sucht und dann hilft bei Bedarf auch schon "Link kopieren" weiter wenn man sich das unbedingt antun möchte ...

Mein Browser verweigert einige hier verlinkte Seiten auch regelmäßig (das liegt nicht am ELO sondern am meinen persönlichen Sicherheits-Einstellungen) und ich habe durchaus schnell herausgefunden, wie ich das (bei Interesse oder eher aus Neugierde) dann trotzdem nachlesen kann.

Mein Fazit, es LOHNT sich meist einfach NICHT ...

Denn es wird nur endlos wiederholt, was hier schon ausgiebig (zum Teil mehrfach von den gleichen Usern) diskutiert wurde und bewegt sich schnell in Richtungen, die eher nach "Beweihräucherung der Akteure" als nach tatsächlicher Information klingen ...

Wer das unbedingt haben möchte, dem ist dieser kleine "Umweg" auf diese Seiten sicher auch zuzumuten, was als Link gar nicht erwünscht ist wird gelöscht, das sollte dir doch auch aus den Forenregeln schon bekannt sein...

MfG Doppeloma
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Alt 13.05.2018, 12:54   #23
Spekulatius1985
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Spekulatius1985
Standard AW: nach der Reha arbeitsunfähig entlassen, aber noch Anspruch auf Krankengeld

Daaanke euch nochmals, habe den Link zwischenzeitlich natürlich längst öffnen können, aber dennoch danke für die Hilfestellung/Nachhilfe.

Mir kommt gerade noch eine andere Frage auf:
Die letzte AU meiner Hausärztin war vor meiner Reha vom 23.2. bis zum 23.3.2018.
Am 19.3.2018 wurde ich dann in die Reha-Klinik aufgenommen.

Vergangene Woche stellte ich fest, dass ich für den Zeitraum 23.2. bis zum 19.3. von der KK gar kein Krankengeld mehr überwiesen bekommen habe.
Ach du Sch......, hätte ich der KK nochmal gesondert mitteilen müssen, wann genau meine Reha losging? Die Aufnahme in der Klinik erfolgte ziemlich plötzlich und spontan und ich war so mit Packen und Organisieren beschäftigt, dass ich mir darum gar keine Gedanken mehr gemacht hatte.
Ich dachte mir halt, ich bin ja eh bis zum 23.3. von meiner Hausärztin aus AU und in der Klinik dann automatisch weiterhin.
Irgendwie war ich davon ausgegangen, dass meine KK das automatisch durch die Rentenversicherung erfährt - seit Beginn meiner Reha bekomme ich von der ja auch Übergangsgeld statt wie vorher Krankengeld.
Eine Aufenthaltsbescheinigung an meinen Arbeitgeber (hab ja noch einen ruhenden Arbeitsplatz) hat mir das Sekretariat der Klinik gleich in die Hand gedrückt bzw in meinem Auftrag dann per Fax an meinen AG weitergeleitet, aber an die KK.... wurde irgendwie nichts geschickt,.... fällt mir halt jetzt im Nachhinein erst auf, als ich die fehlende Zahlung vom 23.2. zum Aufnahmetag 19.3. bemerke.

Neeeeeeeeiiiiinnnn!!! Ich hoffe, ich hab da jetzt keinen groben Fehler begangen.
Hilfe!!!!!!!!!!!!!!!


Ansonsten: Schreibe gleich meinen formlosen Widerspruch wegen der Aussteuerungsbenachrichtigung und die gleichzeitige aufforderung zur Auflistung meiner AUs mit Diagnoseschlüsseln der vergangenen zehn Jahre an meine Krankenkasse (per Fax, per Mail und per Einschreiben - richtig?) und geb das dann (vermutlich - so zumindest gerade meine Überlegungen, dass das am schlauesten ist) an die Verdi/den DGB weiter, so dass die sich dann hoffentlich weiter darum kümmern.

Und sonst.... joa, noch nichts Neues bei mir.
Es bleibt wohl dabei, dass ich AU aus der Klinik entlassen werde (nach dann neun Wochen), wie mein Lewistungsvermögen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eingestuft wird, weiß ich aber noch nicht (schätze mal, ohne Einschränkungen, aber lass ich mich mal überraschen).

Und bei meiner Entlassung setze ich dann für die Weiterleitung des Entlassungsbericht lediglich ein Kreuzchen für meinen Hausarzt - keine Krankenkasse, richtig?
Die DRV (Kostenträger der Reha) kriegt den Bericht ja sowieso, richtig?


Einen schönen sonnigen Sonntag euch allen (puh, ist das ein Wetterchen heute !)!
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Alt 13.05.2018, 22:59   #24
Machts Sinn
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Hallo Spekulatius1985

die noch ausstehende Krankengeldzahlung dürfte kein Problem sein, wenn die Krankenkasse den Sachverhalt kennt.

Wie lautet denn die Rechtsbehelfsbelehrung im Aussteuerungsbescheid? Zu meinen Zeiten war der Widerspruch nur schriftlich (auch Fax) oder zur Niederschrift möglich, E-Mail ging gar nicht.

Und wieso willst du die Auskunft nur für die letzten 10 Jahre?

Schönen Gruß
Machts Sinn
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Alt 13.05.2018, 23:22   #25
Kerstin_K
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Zitat von Machts Sinn Beitrag anzeigen

Und wieso willst du die Auskunft nur für die letzten 10 Jahre?
Na, wegen der Blockflöten denke ich mal.
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