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Start > > -> Aussteuerung Krankengeld .Arbeitsunfähig seit 05.01.2017

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 03.04.2018, 16:09   #1
hoffnung88
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hoffnung88
Lächeln Aussteuerung Krankengeld .Arbeitsunfähig seit 05.01.2017

Hallo,

Ich habe mich lange nicht gemeldet wegen meiner Therapie.

Ich versuche alles zusammenzufassen. Denn ich weiss nicht wie ich gegenüber der ARGE jetzt vorgehen soll-

Folgendes :

Ich bin 28. Deutscher Staatsbürger. Soziale Arbeit studiert (6 Semester abgebrochen) getrennt Lebend (Scheidung läuft) keine Kinder und Arbeitsunfähig seit über einem Jahr.

Ich habe nach der ersten Krankschreibung die Kündigung (Probezeit) erhalten und seither beziehe ich Krankengeld (560 E)
Ich bekomme zusätzlich Trennungsunterhalt in Höhe von 400 Euro. Ich weiss nicht ob ich es nach der Scheidung bekomme. Meine Anwältin sagt es schaue gut aus, denn PKH wurde für Nachehelichen Unterhalt bewilligt.

Nun zu meiner Gesundheit :
Schwere Depression. PTBS. Soziale Phobie. Panik. Diese Diagnosen wurde von meine Psychologen attestiert. Das schlimmste ist die Soziale Phobie.

Jetzt muss ich bald ( Juni wahrscheinlich) zum Jobcenter. Denn ich werde ausgesteuert von der Krankenkasse.

Ich weiss, dass mich das Jobcenter zwingen wird irgendeine Tätigkeit nachzugehen, welche ich nicht schaffe. Mit Menschen fällt es mir schwer.


Meine Fragen daher :

was soll ich jetzt beantragen ? wie schaut es mit meiner Gesundheit aus ? wird es berücksichtigt ? habe eine Behinderung in Höhe von 40 Gdb.

Danke
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Alt 03.04.2018, 16:48   #2
FrauRossi
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FrauRossi
Standard AW: Aussteuerung Krankengeld .Arbeitsunfähig seit 05.01.2017

Erstmal müsste man dazu fragen, wie lange du in die Rentenkasse eingezahlt hast?
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Alt 03.04.2018, 16:52   #3
hoffnung88
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hoffnung88
Standard AW: Aussteuerung Krankengeld .Arbeitsunfähig seit 05.01.2017

Zitat von FrauRossi Beitrag anzeigen
Erstmal müsste man dazu fragen, wie lange du in die Rentenkasse eingezahlt hast?
Hallo,

Danke für deine Antwort. Ich habe leider kaum was eingezahlt. Ich habe während meines Studiums zwar gejobbt, aber lediglich auf 400 Euro Basis. Ich weiss nicht ob ich nach dem Versorgungsausgleich während der Scheidung die Voraussetzungen erfülle.
hoffnung88 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.04.2018, 17:00   #4
schlaraffenland
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Standard AW: Aussteuerung Krankengeld .Arbeitsunfähig seit 05.01.2017

Hi hoffnung88,

falls Du keinen Anspruch auf ALG I (mehr) hast, dann ist in der Tat das Jobcenter als Leistungsträger für Dich zuständig, und zwar mindestens so lange, bis geklärt ist, dass Du mindestens 3 h täglich erwerbsfähig auf dem allgemeinem Arbeitsmarkt bist. Der allgemeine Arbeitsmarkt meint jede nur denkbare Tätigkeit, die es auf dem Arbeitsmarkt gibt.

Wenn sich herausstellt, dass Du mindestens 3 h täglich erwerbsfähig bist auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, ist das Jobcenter weiterhin Dein zuständiger Leistungsträger.

Wer stellt fest, ob Du nun unter oder mindestens 3 h erwerbsfähig bist auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt? Die Behörde mit der höchsten Entscheidungsbefugnis in dieser Sache ist die Deutsche Rentenversicherung (DRV), alle anderen Behörden haben sich nach den diesbezüglichen Beurteilungen der DRV zu richten.

Stellt die DRV fest, dass Du unter 3 h erwerbsfähig bist auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, ergeben sich folgende Möglichkeiten des Leistungsbezugs:

a) Die DRV bewilligt Dir eine volle Erwerbsminderungsrente wegen einer Erwerbsfähigkeit von unter 3 h täglich. Die Rente reicht aus um Deinen Lebensunterhalt im Sinne der Grundsicherung für Arbeitssuchende (ALG II bzw. "Hartz IV") und im Sinne der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII zu bestreiten.

b) Die DRV bewilligt Dir eine volle Erwerbsminderungsrente wegen einer Erwerbsfähigkeit von unter 3 h täglich. Die Rente reicht nicht aus um Deinen Lebensunterhalt im Sinne der Grundsicherung für Arbeitssuchende (ALG II bzw. "Hartz IV") und im Sinne der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII zu bestreiten. Dann hast Du Anspruch auf ergänzende ("aufstockende") Leistungen durch den Leistungsträger für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII ("Sozialamt"), so dass Du quasi genau so viel Geld bekommst wie ein Hartz-IV-Bezieher.

c) Die DRV bewilligt Dir keine volle Erwerbsminderungsrente wegen einer Erwerbsfähigkeit von unter 3 h täglich, weil Du nicht die hierfür erforderlichen Rentenbeiträge eingezahlt hast, stellt aber fest, dass Du unter 3 h erwerbsfähig bist. Dann hast Du Anspruch auf volle Leistungen durch den Leistungsträger für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII ("Sozialamt"), es sei denn, Du lebst in Partnerschaft mit einer anderen Person zusammen oder mit einem Verwandten, der unwiderlegbar für Deinen Lebensunterhalt aufkommt. Oder hast zu viel Vermögen (Du darfst maximal 5.000 € an Vermögen besitzen).

Hier gibt es weitere Informationen über die Erwerbsminderungsrente:

http://www.bpb.de/politik/innenpolit...oder-teilweise

Wenn Du in den letzten 5 Jahren mindestens 3 Jahre lang Rentenbeiträge gezahlt hast (beim Bezug von Krankengeld werden auch Rentenbeiträge an die Rentenversicherung abgeführt), und Du möchtest den Status "für unter 3 h erwerbsfähig" (volle Erwerbsminderung) zuerkannt bekommen, dann solltest Du einen Antrag auf Bewilligung einer Erwerbsminderungsrente bei der Rentenversicherung stellen, idealerweise bevor Du in den Leistungsbezug beim Jobcenter kommst.

Während Dein Antrag auf eine Erwerbsminderungsrente läuft, solltest Du Dich lückenlos krankschreiben lassen. Dann lässt Dich das Jobcenter auch in Ruhe, so meine persönliche Erfahrung.

Wenn Du Du nicht in den letzten 5 Jahren mindestens 3 Jahre lang Rentenbeiträge gezahlt hast , dann brauchst Du keinen Antrag auf Erwerbsminderungsrente bei der Rentenversicherung stellen, weil der dann abgelehnt werden würde.

Sondern ALG II beantragen und im Antrag auf ALG II auf die Frage "Sind Sie in der Lage, mindestens 3 h pro Tag zu arbeiten?" die Felder "Ja" und "Nein" ankreuzen, und daneben schreiben, dass Du von der Krankenkasse ausgesteuert worden bist und keinen Anspruch auf ALG I hast.

Das Jobcenter muss für Dich dann aufkommen. Es wird vielleicht auf die Idee kommen Dich aufs Sozialamt zu verweisen, aber das Sozialamt ist nicht zuständig für Dich, und das kann Dir das Sozialamt auch schriftlich bestätigen (habe ich selber mal als Beistand erlebt). Mit dieser Bestätigung gehst Du dann wieder zum Jobcenter, und dann kann das Jobcenter gar nicht anders als Dir ALG II zu bewilligen.

Und dann wird das Jobcenter Dich zum Ärztlichen Dienst der Agentur für Arbeit schicken. Der Ärztliche Dienst wird dann über Deine Erwerbsfähigkeit entscheiden. Wenn der Ärztliche Dienst Dich als für unter 3 h täglich erwerbsfähig für mehr als 6 Monate einstuft, wird das Jobcenter Dich zum Sozialamt schicken, das Dir dann vielleicht sofort Leistungen bewilligt, in gleicher Höhe wie vom Jobcenter.

Unter Umständen wird das Sozialamt aber Deine Erwerbsfähigkeit über die Deutsche Rentenversicherung begutachten lassen, ehe es Dir Leistungen bewilligt, denn, wie ich oben bereits schrieb: Die Deutsche Rentenversicherung ist die Behörde mit der obersten Entscheidungsbefugnis darüber, ob jemand nun erwerbsgemindert ist oder nicht.

Das war viel Text, ich weiß. Hoffentlich verwirrt Dich das alles nicht, dieser komplizierte Behördendschungel, oder macht Dir Angst. Du brauchst aber keine Angst zu haben

Stelle gerne weitere Fragen, falls etwas unklar ist.
__

Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine Handlungsempfehlungen und Rechtsauslegungen übernehme ich keine Haftung. Dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung.
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Alt 03.04.2018, 19:19   #5
hoffnung88
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hoffnung88
Standard AW: Aussteuerung Krankengeld .Arbeitsunfähig seit 05.01.2017

Danke für deine Antwort @Schlaraffenland

Es ist so, dass meine Ärzte mich natürlich dazu drängen mir mühe zu geben undzwar soll ich mich zusammenreissen und mein Studium wieder antreten.Jedoch versteht mich keiner wie es ist jede Sekunde das Gefühl zu haben jemand will mich angreifen oder jemand verfolgt mich. Es ist wirklich richtig schlimm aus der Wohnung zu gehen.

Daher bin ich mir sicher, dass das Gutachten vom Amtsarzt des Jobcenters auch zu diesem Beschluss kommt. Ich leide sehr unter den Vorurteilen gegenüber psychisch kranke Menschen.

Jedoch würde sich jeder ausmahlen können wie es ist, wenn man hört was ich alles durchgemacht habe.

Nun folgende Frage :

Wie kann ich meine Ärzte darauf ansprechen mir sowas zu attestieren ? bzw. wie ist es, wenn der Amtsarzt etwas anderes feststellt bzw. die DRV ?

Ich habe wirklich versucht wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Habe es immer wieder geschafft. Aber jetzt schaffe ich es nicht mehr.

Hatte auch n Suizid hinter mir. Leider schief gelaufen. War aber definitiv kein "Hilferuf" wie viele behaupten.

Meine Ärzte - so mein Eindruck - wollen nicht aufgeben. Und sie würden da nicht mitmachen, dass ich auf dauer nichts mehr auf die Reihe kriege. Denn sie sehen - viel Potenzial- in mir. Mit fünf Sprachen und meinem guten Charakter wäre es schade aufzugeben.

Ich vermeide es zu bei den Sprechstunden zu erwähnen, dass ich manchmal so sehr verzweifelt bin und einfach nur ans Sterben denke.
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Alt 03.04.2018, 19:35   #6
Machts Sinn
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Standard AW: Aussteuerung Krankengeld .Arbeitsunfähig seit 05.01.2017

Hallo hoffnung88,

warst du vor 05.01.2017 nie wegen derselben Krankheit oder
wegen einer damit zusammenhängenden Krankheit arbeitsunfähig?

Ich lese immer "Jobcenter", meine aber, dass die Arbeitsagentur - AA -
nach der Krankengeld-Aussteuerung vorrangig für dich zuständig wäre,
das Jobcenter evtl. für aufstockende Leistungen.

Also finanziell gibt es Hoffnung: Alg 1, über die Verfügbarkeit oder
über die Nahtlosigkeitsregelung.

Zur gesundheitlichen Situation kann ich nichts beitragen, außer
der Hoffnung, dass du in fachärztlicher Behandlung bist.

Schönen Gruß!
Machts Sinn
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Alt 03.04.2018, 20:07   #7
schlaraffenland
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Standard AW: Aussteuerung Krankengeld .Arbeitsunfähig seit 05.01.2017

Zitat von hoffnung88 Beitrag anzeigen
Danke für deine Antwort @Schlaraffenland
Gern geschehen

Du scheinst wirklich eine (längere) Auszeit haben zu wollen, ohne jegliche Verpflichtung dabei eine Erwerbstätigkeit aufnehmen zu müssen. Korrigiere mich bitte, falls ich mit meiner Interpretation falsch liege.

Zitat:
Es ist so, dass meine Ärzte mich natürlich dazu drängen mir mühe zu geben undzwar soll ich mich zusammenreissen und mein Studium wieder antreten.Jedoch versteht mich keiner wie es ist jede Sekunde das Gefühl zu haben jemand will mich angreifen oder jemand verfolgt mich. Es ist wirklich richtig schlimm aus der Wohnung zu gehen.
Wenn Du zur Zeit nicht vollumfänglich am gesellschaftlichen Leben teilnehmen kannst, dann heißt das ja noch lange nicht, dass sich das niemals wieder ändern wird. Du könntest z. B. im vor dem allgemeinen Arbeitsmarkt geschützten Status als Erwerbsgeminderter eine Psychotherapie oder einen Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik absolvieren, vielleicht geht ja auch Letzteres in Form eines ambulanten Klinikaufenthalts. Und es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Dir solche therapeutischen Maßnahmen helfen.

Zitat:
Daher bin ich mir sicher, dass das Gutachten vom Amtsarzt des Jobcenters auch zu diesem Beschluss kommt. Ich leide sehr unter den Vorurteilen gegenüber psychisch kranke Menschen.
Meinst Du, dass der Amtsarzt zum Schluss kommt, dass Du voll erwerbsgemindert (unter 3 h erwerbsfähig) bist?

Das mit den Vorurteilen gegenüber Menschen mit psychischen Leiden kenne ich auch. Ich bin voll erwerbsgemindert aufgrund meiner Psyche. Mir unterstellen einige Leute, ich sei gar nicht krank. Weil ich nicht krank aussehe. Meiner Meinung nach muss man dem Volksmund nach körperlich gebrechlich sein um nicht mehr arbeiten zu können. Hat man dem Volksmund nach kein körperliches Gebrechen, dann heißt es "Du siehst gesund aus, Du kannst arbeiten gehen!"

Zitat:
Wie kann ich meine Ärzte darauf ansprechen mir sowas zu attestieren ? bzw. wie ist es, wenn der Amtsarzt etwas anderes feststellt bzw. die DRV ?
Eine Erwerbsminderung können niedergelassene Ärzte nicht attestieren, das können nur der Ärztliche Dienst der Agentur für Arbeit, die DRV und vielleicht auch Gesundheitsämter. Niedergelassene Ärzte stellen nur Diagnosen und können Einschätzungen hinsichtlich der (Rest-) Leistungsfähigkeit abgeben. Die letztendliche Eintscheidung darüber, ob jemand unter 3 h erwerbsgemindert ist, treffen der Ärztliche Dienst der Agentur für Arbeit oder vielleicht Gesundheitsämter und - als oberster Entscheider - die Deutsche Rentenversicherung.

Das bedeutet, dass der DRV ein Gutachten des Ärztlichen Dienstes der Agentur für Arbeit vollkommen egal sein kann. Der Ärztliche Dienst der Agentur für Arbeit ist in der Hierarchie unterhalb der DRV angesiedelt.

Zitat:
Ich habe wirklich versucht wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Habe es immer wieder geschafft. Aber jetzt schaffe ich es nicht mehr.
Also brauchst Du ne Auszeit, wie lange diese dauern wird, ist erst Mal irrelevant. Du wünscht Dir also, dass man Dich als voll erwerbsgemindert einstuft.

Zitat:
Hatte auch n Suizid hinter mir. Leider schief gelaufen. War aber definitiv kein "Hilferuf" wie viele behaupten.
Es muss Dir wirklich sehr sehr schlecht gegangen sein. Das tut mir wirklich sehr leid.

Zitat:
Meine Ärzte - so mein Eindruck - wollen nicht aufgeben. Und sie würden da nicht mitmachen, dass ich auf dauer nichts mehr auf die Reihe kriege. Denn sie sehen - viel Potenzial- in mir. Mit fünf Sprachen und meinem guten Charakter wäre es schade aufzugeben.
Ich kann auch mehrere Sprachen, einige gut, andere eher schlecht.

Deine Ärzte können Dich immer noch weiterbehandeln, nachdem Dir der Status "voll erwerbsgemindert" attestiert worden ist. "Erwerbsgemindert" bedeutet ja nicht, dass man nicht mehr zum Arzt oder Psychologen geht.

Zitat:
Ich vermeide es zu bei den Sprechstunden zu erwähnen, dass ich manchmal so sehr verzweifelt bin und einfach nur ans Sterben denke.
Ich kenne jemanden, der ist seit Jahren so depressiv, dass er seit ca. 1 Jahr voll erwerbsgemindert ist, davor hat er ALG II bezogen. Ihn plagen ab und an vehemente Selbstmordgedanken. Er ist weiterhin in psychiatrischer Behandlung.

Du solltest Deine Selbstmordgedanken vielleicht doch gegenüber Deinem Arzt erwähnen, damit er sich ein genaueres Bild über Deine Erkrankungen machen kann. Entsprechend eindeutig werden seine Berichte für die Beurteilungen durch den Ärztlichen Dienst der Agentur für Arbeit bzw. durch die DRV sein. Deine Ärzte sind Zulieferer für den Ärztlichen Dienst der Agentur für Arbeit und für die DRV, beide verwenden ärztliche Atteste und Gutachten um zu einem Ergebnis hinsichtlich der Erwerbsfähigkeit/-minderung eines Menschen zu kommen.
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Alt 03.04.2018, 20:09   #8
hoffnung88
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hoffnung88
Standard AW: Aussteuerung Krankengeld .Arbeitsunfähig seit 05.01.2017

Nein. Ich war zwar im Dezember für 2 Wochen Krankgeschrieben. Aber da ging es um eine Operation.

Wieso ist die AA für mich zuständig. Nach Abfall des Krankengeldes habe ich ja nur noch 400 Euro Unterhalt - falls überhaupt nach der Scheidung-.

Alg 1, über die Verfügbarkeit oder
über die Nahtlosigkeitsregelung. Was ist das ? dafür müsste ich doch in der DRV genug eingezahlt haben oder ?

Danke für deine Bemühungen
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Alt 03.04.2018, 20:16   #9
schlaraffenland
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Standard AW: Aussteuerung Krankengeld .Arbeitsunfähig seit 05.01.2017

hoffnung88, wenn Du

1. Anspruch auf ALG I hättest und

2. aufgrund der gleichen Diagnose(n) 78 Wochen lang Krankengeld bezogen hättest,

würde Dich die Krankenkasse aussteuern, und Du würdest im Rahmen der "Nahtlosigkeitsregelung" von der Agentur für Arbeit ALG I erhalten gemäß § 145 SGB III.

Du scheinst aber nicht die Voraussetzungen für den Bezug von ALG I im Rahmen dieser Nahtlosigkeitsregelung zu erfüllen.

Deswegen die Frage: Warum hast Du den Begriff "Aussteuerung" in der Überschrift Deines Themas hier verwendet? Du hast offensichtlich nicht 78 Wochen lang wegen der gleichen Diagnose(n) Krankengeld bezogen.

Will Dich die Krankenversicherung loswerden? Hat sie Dir geschrieben, dass Du ALG II beantragen sollst?
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Alt 03.04.2018, 20:21   #10
hoffnung88
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Standard AW: Aussteuerung Krankengeld .Arbeitsunfähig seit 05.01.2017

@Schlaraffenland.

Vielen vielen Dank für die Ausführliche Antwort.
Ich weiss leider immer noch nicht wie man zitieren kann.

Ich brauche eine Auszeit ja. Jedoch gönnt es mir irgendwie keiner. Habe ein Scheidungsverfahren, bald Insolvenzverfahren. Muss immer 1 mal in der Woche zur Psychologin und 1 mal in 3 Wochen zum Psychiater. Die Medikamente haben meinen Wesen zerstört.

Ich erwähne tatsächlich nicht immer wie es mir geht. Denn ich habe dann angst, dass sie mich Zwangseinweisen. Habe ich schon erlebt.

Sogar in Deutschland fühle ich mich kaum mehr wohl. Am liebsten unsichtbar sein. Am liebsten würde ich ne Auszeit haben und zu meiner Mutter fliegen (Ausland) jedoch ist dies kaum möglich wegen Krankenkasse, Arzttermine usw...

Ich könnte mir z.B. vorstellen in einem Callcenter zu arbeiten. Das würde ich wirklich ausprobieren. Aber ich würde es unter Zwang machen. Denn öffentliche Verkehrsmittel sind für mich die Hölle. Das versteht einfach niemand.

Zurück zum Thema : wie muss ich jetzt vorgehen ? welchen Antrag für AA und kann ich es jetzt schon machen ? und so wie es ausschaut gibt es kein ALG1 denn Ausbildung gekündigt und keine ausreichende Einzahlungen in die DRV stimmts ?
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Alt 03.04.2018, 20:31   #11
hoffnung88
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Zitat von schlaraffenland Beitrag anzeigen
hoffnung88, wenn Du

1. Anspruch auf ALG I hättest und

2. aufgrund der gleichen Diagnose(n) 78 Wochen lang Krankengeld bezogen hättest,

würde Dich die Krankenkasse aussteuern, und Du würdest im Rahmen der "Nahtlosigkeitsregelung" von der Agentur für Arbeit ALG I erhalten gemäß § 145 SGB III.

Du scheinst aber nicht die Voraussetzungen für den Bezug von ALG I im Rahmen dieser Nahtlosigkeitsregelung zu erfüllen.

Deswegen die Frage: Warum hast Du den Begriff "Aussteuerung" in der Überschrift Deines Themas hier verwendet? Du hast offensichtlich nicht 78 Wochen lang wegen der gleichen Diagnose(n) Krankengeld bezogen.

Will Dich die Krankenversicherung loswerden? Hat sie Dir geschrieben, dass Du ALG II beantragen sollst?
Doch doch ich war/bin (bald) wegen derselben Diagnose AU geschrieben und Krankengeld bezogen. Seit dem 02.02.2017 erhalte ich Krankengeld wegen derselben Diagnose und werde (bald) von der Krankenkasse ausgesteuert. Die Krankenkasse kann mich nicht loswerden. Denn Reha wurde wie gewünscht beantragt doch meine Ärzte haben es irgendwie geschafft dies zum Ablehnen zu bringen. Grund : Rehaunfähigkeit. Das heisst ich bekomme Krankengeld bis es ausläuft. Und das ist es ja bald.

Ich meine ALG1 kann nicht funktionieren, weil ich die Voraussetzungen der DRV (Einzahlung) nicht erfülle.
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Alt 03.04.2018, 20:38   #12
Machts Sinn
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.
schlaraffenland und hoffnung888,

welche Zweifel habt ihr bei Alg 1?
(mit der DRV hat das nichts zu tun.)
Meiner Meinung nach ist der Kranken-
geld-Bezug anwartschaftsbegründend.
Machts Sinn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.04.2018, 20:41   #13
hoffnung88
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hoffnung88
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Zitat von Machts Sinn Beitrag anzeigen
.
Hallo Schlaraffenland und hoffnung888,

welche Zweifel habt ihr bei Alg 1?
(mit der DRV hat das nichts zu tun.)
Meiner Meinung nach ist der Kranken-
geld-Bezug anwartschaftsbegründend.
Ich kenne mich da ja nicht aus. Ich denke aber man müsse die 3 Jahre Einzahlungen erfüllt haben. Denn ich wurde direkt nach der Krankmeldung in der Ausbildung gekündigt und insgesamt wurden nur 4 Monate Ausbildung und 78 Wochen Krankengeld in die DRV eingezahlt.
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Alt 03.04.2018, 20:45   #14
Machts Sinn
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.
Irrtum!
Siehe hier, Seiten 32, 34
https://con.arbeitsagentur.de/prod/a...e_ba015368.pdf
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Alt 03.04.2018, 20:51   #15
schlaraffenland
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@hoffnung88

Zitat von hoffnung88 Beitrag anzeigen
Vielen vielen Dank für die Ausführliche Antwort.
Gern geschehen

Zitat:
Ich weiss leider immer noch nicht wie man zitieren kann.
Das ist erst einmal egal.

Zitat:
Ich brauche eine Auszeit ja. Jedoch gönnt es mir irgendwie keiner. Habe ein Scheidungsverfahren, bald Insolvenzverfahren. Muss immer 1 mal in der Woche zur Psychologin und 1 mal in 3 Wochen zum Psychiater. Die Medikamente haben meinen Wesen zerstört.
Oh je, da gibt es neben der gesundheitlichen Situation auch sonstige Problemlagen bei Dir. Vielleicht hat ja jemand anders da Tipps diesbezüglich?

Das mit den Medikamenten: Kenne ich. Ich habe mal probeweise ein anderes Medikament genommen, das hat mich komplett müde gemacht, mir war alles irgendwie ziemlich egal, und konzentrieren konnte ich mich auch nicht mehr. Nach 4 Tagen habe ich es abgesetzt. Ob Du das auch machen solltest, weiß ich nicht. Frage Deinen Arzt, ob er Dir nicht ein anderes Medikament geben kann.

Zitat:
Ich erwähne tatsächlich nicht immer wie es mir geht. Denn ich habe dann angst, dass sie mich Zwangseinweisen. Habe ich schon erlebt.
Ja, das mit dem Einweisen, das ist möglich, das ist mir bewusst.

Zitat:
Sogar in Deutschland fühle ich mich kaum mehr wohl. Am liebsten unsichtbar sein. Am liebsten würde ich ne Auszeit haben und zu meiner Mutter fliegen (Ausland) jedoch ist dies kaum möglich wegen Krankenkasse, Arzttermine usw...
Hm. Da weiß ich nichts zu schreiben. Ich weiß nur, dass ein Ortswechsel nicht gleichbedeutend ist mit dem Verschwinden all der Probleme, denen man ausgesetzt ist. Probleme sind dafür da, dass man sie löst. Und nicht, dass man vor ihnen flieht.

Zitat:
Ich könnte mir z.B. vorstellen in einem Callcenter zu arbeiten. Das würde ich wirklich ausprobieren. Aber ich würde es unter Zwang machen. Denn öffentliche Verkehrsmittel sind für mich die Hölle. Das versteht einfach niemand.
Ich glaube, die Arbeit in einem Callcenter würdest Du nicht lange aushalten. Ich habe so ne Arbeit mal gemacht, es war sehr anstrengend. Wenn man dann psychisch angeschlagen oder gar psychisch akut erkrankt ist, dann hält man so ne Arbeit nicht lange durch.

Ganz abgesehen von der Frage, wie Du zum Callcenter kommen würdest.

Zitat:
Zurück zum Thema : wie muss ich jetzt vorgehen ? welchen Antrag für AA und kann ich es jetzt schon machen ? und so wie es ausschaut gibt es kein ALG1 denn Ausbildung gekündigt und keine ausreichende Einzahlungen in die DRV stimmts ?
Der Anspruch auf ALG I ergibt sich nicht durch Rentenbeiträge, sondern durch Einzahlungen in die Arbeitslosenversicherung. Damit Du Anspruch auf ALG I haben würdest, hättest Du mindestens 1 Jahr lang Beiträge in die Arbeitslosenversicherung abführen müssen. Ich weiß nur nicht, bis maximal zu welchem Zeitpunkt in der Vergangenheit zurück Du diese Beiträge hättest abführen müssen, um jetzt noch Anspruch auf ALG I haben zu können.

Du kannst ja erstmal zur Agentur für Arbeit gehen und fragen, ob Du Anspruch auf ALG I hättest. Falls nicht, lässt Du Dir gleich von denen eine Negativbescheinigung ausstellen (die besagt, dass Du keinen Anspruch auf ALG I hast).

Mit der Negativbescheinigung gehst Du dann zum Jobcenter und holst Dir den Antrag auf ALG II ("Hartz IV").

Im Antrag auf ALG II kreuzt Du bei der Frage "Können Sie einer Beschäftigung mit einer Mindestarbeitszeit von wöchentlich 15 h / mit einer täglichen Arbeitszeit von mindestens 3 h nachgehen?" sowohl "Ja" als auch "Nein" an und schreibst daneben:

"Hiermit beantrage ich ALG II gemäß § 44a SGB II"

und legst dem Antrag das Schreiben Deiner Krankenkasse bei, das besagt, dass Du ab dem 1.5.2018 kein Krankengeld mehr bekommen wirst (Du scheinst so ein Schreiben erhalten zu haben). Falls das auch so in dem Schreiben der KK drinsteht, ich kenne den Wortlaut dieses Schreibens nicht.

Wenn Du eine aktuelle Krankschreibung hast, legst Du diese Deinem Antrag auch bei.

Und dann reichst Du den Antrag auf ALG II ein. Mehr brauchst Du erstmal nicht tun.
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Alt 03.04.2018, 20:54   #16
schlaraffenland
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@Machts Sinn: Danke für Deinen Hinweis auf das "Merkblatt für Arbeitslose".

@hoffnung88: Gehe erst Mal bitte zur Agentur für Arbeit und kläre dort ab, ob Du ausreichend lang in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hast um Anspruch auf ALG I zu haben. Denn mit dem Bezug von Krankengeld zahlt die KK auch gleichzeitig in die Arbeitslosenversicherung für Dich ein.
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Alt 03.04.2018, 21:30   #17
hoffnung88
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hoffnung88
Standard AW: Aussteuerung Krankengeld .Arbeitsunfähig seit 05.01.2017

vielen vielen Dank @Schlaraffenland und @machts sinn. Ich werde das so machen.

Ich weiss nur, dass ich während der Ausbildung (4 Monate) und halt die 78 Wochen in die Arbeitslosenversichung eingezahlt habe. Auch wenn nur wenig. Muss mich dort mal beraten lassen. Die Schuldnerberaterin meinte ich hätte keinen Anspruch. Aber mal schauen. Danke euch nochmals. Mir kommen ja noch die Tränen.
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Alt 03.04.2018, 21:42   #18
Machts Sinn
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Standard AW: Aussteuerung Krankengeld .Arbeitsunfähig seit 05.01.2017

.
Und wenn man dir nicht glauben will,
kannst du auf § 26 SGB III verweisen
https://dejure.org/gesetze/SGB_III/26.html
und auf die Fachlichen Weisungen der
Bundesagentur für Arbeit dazu
https://con.arbeitsagentur.de/prod/a...6_ba015173.pdf
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Alt 03.04.2018, 22:31   #19
hoffnung88
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hoffnung88
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@macht Sinn. Wenn die was nicht glauben wollen ? Entschuldigung habe den Faden verloren ^^
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Alt 03.04.2018, 22:44   #20
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Standard AW: Aussteuerung Krankengeld .Arbeitsunfähig seit 05.01.2017

.
... das die Anwartschaftszeit als versicherungsrechtliche
Voraussetzung für den Anspruch auf Arbeitslosengeld erfüllt ist:
https://dejure.org/gesetze/SGB_III/142.html
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Alt 04.04.2018, 21:23   #21
hoffnung88
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Zitat von Machts Sinn Beitrag anzeigen
.
... das die Anwartschaftszeit als versicherungsrechtliche
Voraussetzung für den Anspruch auf Arbeitslosengeld erfüllt ist:
https://dejure.org/gesetze/SGB_III/142.html
Aso ok Danke dir <3
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Alt 17.05.2018, 17:59   #22
hoffnung88
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hoffnung88
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Hallo,

Ich melde mich mal wieder.
Hab von der KK ein Schreiben bekommen. Krankengeld endet am 06.07.2018 und soll ich mich bei der Agentur melden.

Worauf soll ich achten ?

Der Psychiater hat schon angedeutet, dass es mit der AU nicht ewig weiter gehen kann. Trotz starker Psychopharmaka und sehr sehr starken sozialen Phobie, will er mich bald Gesund schreiben. Dann schicken mich Jobcenter sowie Arzt in den Tod.

Wann soll ich zur Agentur und was soll ich dort beantragen bzw sagen ? muss ich AU geschrieben sein nach dem 06.07 ?


Würde mich freuen, wenn mir jemand die Trickse der Agentur nennt. Denn ich habe so vieles gehört. Also, dass sie Menschen noch kränker machen
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.arbeitsunfähig, 05.01.2017, aussteuerung, krankengeld

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