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Alt 04.03.2018, 21:08   #1
ubrukelig
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ubrukelig
Standard Reha - wovon leben?

Hallo,
seit weit über einem Jahr leben wir (meine Frau und ich) vom Krankengeld. Es deckt gerade mal den notwendigen Bedarf (gemessen am ALG II-Satz). D.h. wir beziehen kein ALG II zusätzlich. Nun hatte die KK mir eine Zwangsreha aufgedrückt, die ich am 21.03.2018 (Vollstationär, nicht Wohnortnah) antreten werde. Ab da bekomme ich von der RV Übergangsgeld, die Höhe ist mir noch nicht bekannt. Allerdings sagte man mir, es würde "weniger" werden als das KG.

Und dann würden wir unter den ermittelten Bedarf (wir waren bis 03/2016 im ALG II-Bezug) fallen. Was muß ich tun, um nun den "Fehlbetrag" aufzustocken? Wer wäre der erste Ansprechpartner? Sozialamt, Wohngeldstelle oder ARGE?

Ich bin ja dort für mind. 4 Wochen versorgt, dennoch laufen unsere Kosten ja weiter und meine Frau muß ja auch was zum Leben haben... K.A. ob ich auf sowas wie TG Anspruch während des Aufenthalts dort habe (wichtig für die Berechnung).

Die Zeit drängt, für schnelle Hilfe/Ratschläge/Antworten wären wir sehr dankbar.


LG
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Alt 05.03.2018, 08:12   #2
schlaraffenland
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Standard AW: Reha - wovon leben?

Hi ubrukelig (ein wohl sarkastisch gemeinter norwegischer Benutzername ;-) ),

ich gehe davon aus, dass Ihr aufstockend zum Übergangsgeld ALG-II-berechtigt seid, dies schließe ich aus § 11 SGB II und § 11a SGB II. Es sei denn, Ihr verfügt über zu viel Vermögen im Sinne des § 12 SGB II.

Das Sozialamt ist auf keinen Fall Euer Ansprechpartner, weil Du nicht voll erwerbsgemindert bist (unter 3 h erwerbsfähig).

Wohngeld ist nicht bedarfsdeckend wie es das ALG II tun würde, so weit ich weiß. Wohngeld ist nur ein Zuschuss zu den Mietkosten um das Bestreiten der Mietkosten zu ermöglichen.
__

Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine Handlungsempfehlungen und Rechtsauslegungen übernehme ich keine Haftung. Dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung.
schlaraffenland ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2018, 14:29   #3
ubrukelig
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Registriert seit: 27.10.2015
Beiträge: 16
ubrukelig
Standard AW: Reha - wovon leben?

Da wir unterhalb des ALG II- Bedarfs liegen werden, denke ich mal schon, das wir berechtigt wären aufzustocken. Und nein, Vermögen oder Rücklagen haben wir nicht.

Wenn ich jetzt mal davon ausgehe, das das ÜG etwa 85% vom KG liegen wird, dann hätten wir eine Unterdeckung von ca 180 - 200 €. Wobei ÜG, genauso wie KG immer erst im nach hinein ausbezahlt wird.

Der März wäre noch gesichert, eng wirds Anfang April. Dadurch, das ich 14tägige Auszahlungen von der KK bekomme (sonst laufen wir trocken) fällt schon mal eine Auszahlung vom Vormonat in den nächsten hinein.
Bsp. Abrechnungszeitraum 14.02-28.02 -> Auszahlung am 05.03.

Eine reine monatliche Auszahlung war bei uns nicht möglich, da wir zu Beginn des KG -Bezugs blank da standen. Daher Stückelungen bei den Auszahlungen, sonst ständen wir irgendwann wieder blank da.

Anfang April würden, sofern das auch mit dem ÜG klappt ~ 480 € zur Auszahlung an. Unsere Fixkosten belaufen sich im April bei 720 € (1/4jährliche Abschläge von Versicherungen fallen an) sonst liegen wir bei ca 600 €.

Ergo müssen wir schon in diesem Monat Geld für den April uns vom Munde absparen. Nicht einfach, wenn man auch noch 4 Katzen zu verköstigen hat.

Jeden Monat ein harter Kampf am Rande des erträglichen mit den Finanzen. Ansich sind/waren wir froh nichts mit dem JC zu tun zu haben, um nicht da auch noch unsinnige Repressalien schlucken zu müssen.

Nun aber wirds durch den Fehlbetrag noch enger. Jetzt ist guter Rat teuer...
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Alt 06.03.2018, 03:10   #4
ubrukelig
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Beiträge: 16
ubrukelig
Standard AW: Reha - wovon leben?

Sodele,
habe mir mal den ALG2-Antrag downgeloaded und ausgedruckt. Und schon stosse ich auf ein oder DAS Ausschlusskriterium:
Derzeit kann ich nicht mind. 3 Std/tgl arbeiten. Ich bin derzeit (vielleicht hatte ich mich ein wenig unglücklich ausgedrückt) arbeitsunfähig geschrieben. Begutachtet und derzeit Status Quo. Nun soll ja in der anstehenden Reha-Maßnahme geklärt werden, ob ich überhaupt dem Markt wieder zur Verfügung stehen kann, ob ich Erwerbsgemindert eingestuft werde, verrentet etc.pp.
Ich kann derzeit nicht eine einzige Stunde/tgl arbeiten.

Bin im Netz auf folgende Seite gestossen:Wofur ist das Sozialamt zustandig? | HartzBote
Demnach wäre ich jetzt das Sozialamt zuständig? Irgendwie blicke ich nicht durch...

Sicher ist, ab dem 21.03. hätte ich Anspruch auf Übergangsgeld für die Dauer der Reha. Gestern mit der SB telefoniert. Sie kann mir zum jetzigen Zeitpunkt nichtmals mitteilen, wie hoch der tägliche Satz wäre. Das würde erst mit tatsächlichem Beginn der Maßnahme möglich sein, zu berücksichtigen wäre, das mir das ÜG dann allerdings erst nach Abschluß der Maßnahme berechnet und anschliessend ausbezahlt würde.

Und wovon leben wir in der Zwischenzeit? Wovon Miete, Strom, Essen... bezahlen? Wir wären dann ab spätestens Anfang April absolut mittellos.

LG
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Alt 06.03.2018, 04:26   #5
Doppeloma
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Frage AW: Reha - wovon leben?

Hallo ubrukelig,

Zitat:
habe mir mal den ALG2-Antrag downgeloaded und ausgedruckt. Und schon stosse ich auf ein oder DAS Ausschlusskriterium:
Derzeit kann ich nicht mind. 3 Std/tgl arbeiten. Ich bin derzeit (vielleicht hatte ich mich ein wenig unglücklich ausgedrückt) arbeitsunfähig geschrieben.
Na-Und, das heißt ja nichts weiter, als dass du aktuell Arbeits-Unfähig bist ... zur Erwerbsfähigkeit wird es erst in der Reha entsprechende Feststellungen geben und bis dahin bist du schon vom Gesetz her als mindestens 3 Stunden Erwerbsfähig anzusehen = also Kreuz bei "JA".

Zitat:
Begutachtet und derzeit Status Quo. Nun soll ja in der anstehenden Reha-Maßnahme geklärt werden, ob ich überhaupt dem Markt wieder zur Verfügung stehen kann, ob ich Erwerbsgemindert eingestuft werde, verrentet etc.pp.
Ich kann derzeit nicht eine einzige Stunde/tgl arbeiten.
Brauchst du ja auch NICHT mit laufender AU-Bescheinigung und wie du gerade selber festgestellt hast, wird deine Erwerbsfähigkeit erst in der Reha geprüft ... auf eine EM-Rente wird das im Zweifel nicht unbedingt hinauslaufen, dafür sind DRV-Rehas nicht gedacht.

Zitat:
Bin im Netz auf folgende Seite gestossen:Wofur ist das Sozialamt zustandig? | HartzBote
Demnach wäre ich jetzt das Sozialamt zuständig? Irgendwie blicke ich nicht durch...
Vergiss es doch einfach, das Sozial-AMT ist nur zuständig, wenn deine Erwerbsminderung bereits durch die DRV bestätigt wurde, z. B. als Ergebnis dieser Reha.

Zudem übersiehst du völlig, dass auch deine Frau mit zur Bedarfsgemeinschaft gehören wird, warum stellt sie denn nicht den Antrag auf ALGII ???
Alleine bekommst du dort sowieso nichts, das geht nur zusammen ...

Deine Rechnung oben verstehe ich nicht ganz, warum habt ihr nicht längst "Aufstockung" beim JC beantragt, wenn du so wenig Übergangsgeld zu erwarten hast, kann doch mit dem Krankengeld auch gar nicht euer Mindest-Bedarf (nach SGB II) gedeckt sein ...

Euer Regelbedarf wäre pro Person 374 € = 748 € plus "angemessene" Wohnkosten (KdU), also die volle Miete mit Nebenkosten.

Zitat:
Sicher ist, ab dem 21.03. hätte ich Anspruch auf Übergangsgeld für die Dauer der Reha. Gestern mit der SB telefoniert.
Telefonieren geht gar nicht wenn es um Geld geht, hast du denn den Antrag auf Übergangsgeld schon ausgefüllt und (nachweislich) an die DRV geschickt, das ist allerdings so üblich, dass es erst nach der Reha ausgezahlt wird.

Wie lange soll denn deine Reha gehen, ich hatte mal 6 Wochen bewilligt bekommen und da habe ich einen Vorschuss nach 2 Wochen bekommen, weil ich sonst auch nicht "überlebt" hätte ... meine Kosten zu Hause liefen ja auch weiter.

Extra "Tagegeld" gibt es dort allerdings nicht, ich weiß nicht was du dir darunter vorstellst.

Zitat:
Sie kann mir zum jetzigen Zeitpunkt nichtmals mitteilen, wie hoch der tägliche Satz wäre. Das würde erst mit tatsächlichem Beginn der Maßnahme möglich sein, zu berücksichtigen wäre, das mir das ÜG dann allerdings erst nach Abschluß der Maßnahme berechnet und anschliessend ausbezahlt würde.
Das machen die am Telefon sowieso nicht und mit dem JC solltest du auch NICHT telefonieren und deinen Antrag schnellstens komplett ausgefüllt mit allen erforderlichen Nachweisen beim zuständigen JC einreichen (Bestätigung fordern !!!).

Zitat:
Und wovon leben wir in der Zwischenzeit? Wovon Miete, Strom, Essen... bezahlen? Wir wären dann ab spätestens Anfang April absolut mittellos.
Ich verstehe noch nicht mal ganz wovon ihr bisher gelebt habt, was macht deine Frau, wenn deine Erwerbsfähigkeit "in der Schwebe" ist, sollte besser sie den Antrag auf ALG II stellen, sie scheint ja gar kein eigenes Einkommen zu haben ...

Sie kann sich dann auch während deiner Abwesenheit besser um den Antrag kümmern als du selber.

Das JC will aber auch schnellstens wissen, wie hoch dein "Übergangsgeld" dann wäre, es darf aber erst "verrechnet" werden wenn es auch auf dem Konto angekommen ist (Zufluss), für den April dürfte also zunächst mal voller Anspruch auf ALG II bestehen ...

Mit dem Krankengeld was noch kommen wird (jetzt im März) wird das natürlich auch verrechnet und es gibt dann nur was noch fehlt am Gesamtbedarf ...

Aktuell ist jedenfalls das JC zuständig und darum solltest du dich zügig kümmern oder sogar besser gleich deine Frau ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
Doppeloma ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 06.03.2018, 14:00   #6
ubrukelig
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Beiträge: 16
ubrukelig
Standard AW: Reha - wovon leben?

Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Hallo ubrukelig,

Na-Und, das heißt ja nichts weiter, als dass du aktuell Arbeits-Unfähig bist ... zur Erwerbsfähigkeit wird es erst in der Reha entsprechende Feststellungen geben und bis dahin bist du schon vom Gesetz her als mindestens 3 Stunden Erwerbsfähig anzusehen = also Kreuz bei "JA".
Welches Gesetz ist das denn? Das wußte ich nicht, also müßte ich jetzt bewußt Falschangaben machen (denn ich fühle mich auch nach eigenem Ermessen nicht in der Lage 3h/tgl zu arbeiten) Wenn man also diesen Punkt nicht bejahen kann, gibt es also keine andere Stelle?



Zitat:
Deine Rechnung oben verstehe ich nicht ganz, warum habt ihr nicht längst "Aufstockung" beim JC beantragt, wenn du so wenig Übergangsgeld zu erwarten hast, kann doch mit dem Krankengeld auch gar nicht euer Mindest-Bedarf (nach SGB II) gedeckt sein ...

Euer Regelbedarf wäre pro Person 374 € = 748 € plus "angemessene" Wohnkosten (KdU), also die volle Miete mit Nebenkosten.
Oben hatte ich gar keine Rechnung aufgestellt:
Zitat:
Hallo,
seit weit über einem Jahr leben wir (meine Frau und ich) vom Krankengeld. Es deckt gerade mal den notwendigen Bedarf (gemessen am ALG II-Satz). D.h. wir beziehen kein ALG II zusätzlich.
Damit ist doch alles ausgesagt, oder?

Zitat:
Telefonieren geht gar nicht wenn es um Geld geht, hast du denn den Antrag auf Übergangsgeld schon ausgefüllt und (nachweislich) an die DRV geschickt, das ist allerdings so üblich, dass es erst nach der Reha ausgezahlt wird.
Ich wollte lediglich nachfragen, wie weit die Berechnung fertig ist, also wann ich benachrichtigt werde. Und natürlich wurden die Anträge mit Nachweis postalisch gestellt. Auch sollte sie mir jetzt nicht am Telefon was ausrechnen. Ziel ist es doch zu erfahren, ob überhaupt zusätzlich Gelder beantragt werden müssen. Wäre ja nicht der Fall, wenn ÜG i.H.v. KG gezahlt würde.

Zitat:
Wie lange soll denn deine Reha gehen,...
Hatte ich ebenfalls oben geschrieben:
Zitat:
Ich bin ja dort für mind. 4 Wochen versorgt...
Obs länger wird....? Keine Ahnung, kann man heute noch nicht beantworten

Zitat:
Ich verstehe noch nicht mal ganz wovon ihr bisher gelebt habt, was macht deine Frau, wenn deine Erwerbsfähigkeit "in der Schwebe" ist, sollte besser sie den Antrag auf ALG II stellen, sie scheint ja gar kein eigenes Einkommen zu haben ...
Wurde ja mit meinem Eingangspost beantwortet. Und meine Frau ist ohne Erwerb, kann ebenfalls nicht arbeiten. Zudem war bislang immer ich (bis 2016) der Haushaltsvorstand und damit auch der Hauptantragssteller, die Bezugsperson, die man knechten konnte. Meine Frau hatten sie in Ruhe gelassen.

Und nein, sie kann sich in meiner Abwesenheit nicht kümmern. Der kurze Weg zum nächsten Laden ist schon für sie eine Tortour.

Zitat:
Mit dem Krankengeld was noch kommen wird (jetzt im März) wird das natürlich auch verrechnet und es gibt dann nur was noch fehlt am Gesamtbedarf ...
Hatte ich ja geschrieben, das der März gedeckelt ist. Es geht um den April (und dann natürlich, was passiert nach der Reha, wovon leben wir dann...)




Das heisst also für uns jetzt, entweder ALG-2 oder gar nichts?

LG
ubrukelig ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.03.2018, 15:12   #7
saurbier
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Standard AW: Reha - wovon leben?

Hallo ubrukelig,

Zitat:
Das heisst also für uns jetzt, entweder ALG-2 oder gar nichts?
Was bitte heisst ALG-II oder gar nichts.

Wofür ist denn ALG-II geschaffen worden, doch um eine soziale Grundsicherung zu erreichen.

Wenn du so wenig verdient hast, dass nun dein KG nicht ausreicht um euch angemessen und zumindest im Rahmen der Grundsicherung (ALG-II) zu leben, dann bleibt dir nur denn ALG-II Antrag zu stellen.

Wie Doppeloma ja schon ausführte gibt es da in der BG dann 748,-€ plus KdU und damit dürften dann ja wohl die Fixkosten (ca. 720,-€) auch gedeckt sein.

Übrigens - das Übergangsgeld für dich dürfte 68% des letzten Netto betragen. Hier gibt es einen Rechner dazu => Ubergangsgeld-Rechner 2018

Es geht eben immer weiter abwärts, je länger man im Sozialsystem hängt, ist leider so.

Da worst du eh nicht um ein aufstockendes ALG-II herum kommen, denn du weist ja nicht wie es aus der Reha später mal weiter gehen wird.

Ggf. wirst du nach einer Aussteuerung bei der KK wohlmöglich ins ALG-I wechseln müssen (Nathlosigkeitsregelung § 145 SGB III), dann gibt es für euch auch nur 68% ALG-I und da brauchst du dann nach deinen Ausführungen ja auch ein aufstockendes ALG-II.

Da allerdings käme dann deine Frau mit ihrer Arbeitsfähigkeit oder eben nicht mit ins Spiel, weil ihr dann als BG angesehen werdet. Aber mir scheint das dir das wohl bekannt ist.

Ich würde jetzt erst mal schleunigst denn ALG-II Antrag bei JC abgeben, denn bis da das erste Geld kommt dauert auch etwas. Vor allem solltest du die Angelegenheit noch vor deinem Rehaantritt geklärt haben.


Grüße saurbier
saurbier ist offline   Mit Zitat antworten
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