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Start > > -> Arbeitsunfähig und trotzdem kein Krankenschein/Attest

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 30.11.2007, 16:00   #1
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Unglücklich Arbeitsunfähig und trotzdem kein Krankenschein/Attest

Ich bin 100% arbeitsunfähig und möchte eine Gesprächstherapie machen. Wieso zicken die Ärzte herum und schreiben mich nur eine Woche krank, wieso bekomme ich kein vorläufiges Attest? Das kann doch echt nicht war sein. Bin ich denn nur eine kleine billige Kassenpatientin?

Immer diese Angst wenn die Woche rum ist , in diesem falle der Sonntag, ob ich noch eine Krankmeldung bekomme oder nicht? Oder ob mich die ARGE in einen 1€ Job steckt den ich definitiv aus gesundheitlichen Gründen nicht nach gehen kann.

Tageskliniken und Kliniken mit Übernachtung sind nicht mein Ziel, da schon gemacht, und körperlich für mich zu anstrengend. Es kommt definitiv nur eine Therapie in Frage die ich 1 bis 3 mal die Woche, im sitzen ohne körperliche Anstrengung, für eine Stunde oder auch 2, ist egal, und dann wieder nach hause gehen kann. alles andere geht nicht da die Kliniken keine Rücksicht auf Menschen nehmen die nicht lange stehen können und nicht den ganzen Tag von A nach B geschickt werden können und auch keinen Sport machen können. SO MEINE EIGENE ERFAHRUNG!!!

Und was passiert wenn die Therapie zu ende ist? Also ich bin ja arbeitslos weil ich krank bin und nicht lange stehen kann und auch sonst nix anstrengendes machen kann. Nur Bürotätigkeiten! Was wenn die Therapie um sonst war und die Ärzte sich wieder stur stellen und man mir nicht bescheinigt das ich keine körperlich anstrengende Tätigkeiten ausüben kann??? Das ist meine nächste große Sorge. Ich finde es echt zum kotzen das man so von den Ärzten abhängig ist wenn man keine Organische Krankheit hat!!!

Brauche dringend RAT vom PROFI

PS: Hilfe oder gar Tipps von der Krankenkasse gibt es auch nicht. Ich hab auch keine Ahnung wo ich mal hin gehen kann und mal eine ordentliche Beratung bekomme. Ich fühle mich irgendwie ohnmächtig.
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Alt 30.11.2007, 16:28   #2
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Du kannst eine Überprüfung der Erwerbsfähigkeit beim Amt beantragen. Dann werden sie Dich zum Gutachter schicken der Dich dann auch längerfristig krankschreiben kann (wenn Du an einen guten gerätst..).

Ansonsten, das Problem kenne ich. Ein paar Wochen krankgeschrieben, konnten mir auch nicht weiterhelfen, und dann die Aussage "na suchen sie sich doch einen Job dann gehts ihnen wieder besser". Der Psychiater bei dem ich jetzt bin ist glaube ich der 8. in 10 Jahren und der erste der meine Beschwerden zumindest ansatzweise ernstnimmt.

Um welches Fachgebiet geht es denn? Du musst beim Arzt schon ganz DRASTISCH schildern was passiert wenn Du arbeiten musst...
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Alt 30.11.2007, 17:00   #3
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Frage Amt? Steh ein wenig auf dem Schlauch!?

Lieben Dank für die Antwort!
Ich muss aber mal ganz dumm fragen, welches Amt?
Meinst du das Arbeitsamt (Amtsarzt/Psychologen)? Das kannst du vergessen, hab ich auch schon hinter mir. Der hat eine einfache 08/15 Untersuchung von ca. 10 min. gemacht, bisschen klopfen hier bisschen klopfen da (Reflexe) und ein weinig strecken und gerade laufen, mit dem Beschluss das ich gesund sei und alle Jobs ohne Einschränkungen machen kann, nur schriftlich können dir mir nix bestätigen, nur große Klappe aber nix aussagefähiges.

Kannst du mir das noch etwas genauer beschreiben, für ganz DUMME

DANKE!
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Alt 30.11.2007, 17:45   #4
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Tja, das hatte ich gemeint, beim Arbeitsamt eine Überprüfung der Arbeitsfähigkeit durch Begutachtung beantragen..

Hm wenn das nix gebracht hat.. Was passiert denn wenn Du arbeiten musst? Wie lange geht Belastung Deiner Erfahrung nach gut? Was passiert wenn es nicht mehr geht?

Es ist ja so daß eine arbeitslose Person nur dann krankgeschrieben werden darf wenn sie weniger als 3 Stunden regelmässig arbeiten kann.. Wann hast du zuletzt gearbeitet und wie ging es da?

Um eine Strategie zu überlegen wären ein paar mehr Infos nützlich.

Ich habe das so genhandhabt daß ich mcih von meinem Psychodoc als er mal wieder ankam "jaaa, sie können aber doch arbeiten (grrmpfh bla)" ihm gesagt habe er soll mir ein Attest schreiben daß ich 3 Stunden am Tag arbeitsfähig bin. Ich wollte es wissen. Es geht nach 9 Monaten solala. Die Belastung ist auch bei dem Ein Euro Job den ich mir ausgesucht habe nicht mit Arbeit in einer normalen Firma zu vergleichen meistens. Wäre das nicht der Fall hätte ich mich wieder krankschreiben lassen, weil ich dann den physichen Nachweis erbracht hätte daß es in der praktischen Erprobung eben NICHT geht.

Das könntest du auch machen. Attest über drei Stunden und dann den Nachweis erbringen daß es entweder geht oder eben nicht. Wenn Du mit akuten Beschwerden kommst wird der Doc dich doch wieder krankschreiben, oder?

Liebe grüsse,

Petra
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Alt 30.11.2007, 19:24   #5
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Frage Das ist sehr kompliziert ?!?!?!?

Hallo Petra,

Das ist sehr kompliziert und auch nicht in wenigen Sätzen zu beschreiben, ich versuche es so kurz wie möglich zu machen mit den wichtigsten Infos!

Ich (36 J.) bin mit 21 Jahren krank geworden und hatte einen Job im New Yorker, top Kollegen, Top Arbeitszeiten & Top Bezahlung. Ich stand wie gewohnt im Verkauf und ging meiner Arbeit nach. plötzlich bekam ich schmerzen in den Beinen, ich sackte zusammen und konnte nicht mehr stehen geschweige denn laufen. Es folgte die rennerrei von Arzt zu Arzt usw.

Man wollte oder konnte mir nicht helfen. Nach einigen Jahren lernte ich mit den Schmerzen zu leben. Zwischendurch arbeitete ich als Kassiererin (8 Jahre), da ich ja nicht mehr stehen konnte. Als auch das nicht mehr ging weil ich nun auch Schmerzen im Rücken bekam begann meine Arbeitslosigkeit nun schon seit etwas mehr als 7 Jahren.

Organische Erkrankung absolut ausgeschossen, da psychosomatischer Natur. WARUM? Ganz kurz beschrieben: Ich wuchs in asozialen Verhältnissen auf unter anderem: geistige Verwahrlosung, Prügel, Beleidigungen, Demütigungen, Liebesentzug und das übliche bla bla. Ich kam zu Pflegeeltern: das gleiche in Grün nur ohne Körperverletzung aber jede menge Psychoterror. Trotz des hohen Drucks war ich eine gute Schülerin.und und und

Zuvor war ich kern gesund und überdurchschnittlich sportlich und super schlank: 55kg bei 174cm komplett durchtrainiert.

In den 7 jahren Arbeitslosigkeit habe ich vergebens versucht eine Umschulung oder eine Weiterbildung fürs Büro zu bekommen. Dies wurde mir jedesmal ohne Begründungen weder mündlich noch schriftlich abgelehnt oder bekam teilweise gar keine Antwort.

Nun nach 7 Jahren Faulheit der ARGE werde ich plötzlich mit 1€ Jobs bombardiert, dies ja bekanntlich nicht der Psyche dienlich ist sondern eher einen noch kranker macht, da Menschenunwürdig und demütigend ist. Ich habe den Standpunkt das Arbeit alleine nicht glücklich macht, sondern auch die Bezahlung stimmen muss, ansonten geht man kaputt, und auch die Armut kann einen krank und kaputt machen kann. Für mich steht die Menschenwürde an oberster Stelle und ich kann erwarten das wenn ich arbeiten gehe auch eine gewisse Lebensqualität mir leisten kann. Um

Also: in den 7 Jahren war ich durch aus in der Lage zu arbeiten auch Vollzeit. Bedingung: Berufliche Umorientierung von einer Stehenden Tätigkeit (Einzelhandel) zur sitzenden Tätigkeit (Büro). Das war alles!

Doch nach 7 Jahre Arbeitslosigkeit, Schikanen und Beleidigungen und unterlassene Hilfeleistung seitens der ARGE bin ich mit meinen Nerven komplett am ***** (SORRY) . Zudem versucht man seit Wochen mich zu schikanieren und droht mir mit Geldkürzungen oder gar komplette streichung der Leistungen.

Nun, nach so langer Zeit musste ich leider feststellen das ich zur Zeit total arbeitsunfähig bin und meine Konzentration und meine Leistungsfähigkeit auf NULL stehen. Jeder kleinster Stress oder auch Lärm macht mich aggressiv/nervös weil meine Nerven blank liegen. Zu meinen Schmerzen in den Beinen und Rücken kommen noch Allergien hinzu, chronische Kopfschmerzen, Migräne und starke Lärmempfindlichkeit.

Was passiert wenn ich arbeiten muss?
Trotz meiner Vergangenheit war ich immer ein fröhlicher Mensch. Immer hilfsbereit und gesprächig. Nun bin ich irgend wie verstummt bekomme den Mund nicht mehr auf weil selbst das mich viel Kraft und Nerven kostet.

Wenn ich arbeiten müsste, im stehen, dann würde ich erst einmal aggressiv werden weil man meinen Gesundheitszustand ignoriert bzw. ich als Person ignoriert werde. Die Schmerzen, die ja immer da sind und nie weg gehen, würden sich verschlimmern, ich würde Muskelkrämpfe bekommen, und vermutlich nach einer Zeit könnte ich mich gar nicht mehr auf den Beinen halten und würde anfangen zu zittern. Wenn dann noch bücken und heben usw. hinzu kommen würde ich dann auch Rückenschmerzen bekommen.

Dies ist ja alles psychosomatisch, das heißt: wenn ich zu etwas gezwungen werde, würde sich mein Gesundheitszustand verschlimmern, da ich mein ganzes Leben lang zu irgendwelchen Dingen gezwungen wurde und ich nie gefragt worden bin ob ich das will oder ob ich Spaß daran habe.

ALSO:
Wer nun auf die Idee kommt ich hätte Drogen Probleme, den muss ich eintäuschen, ich bin zwar krank und arbeitslos aber meinen Verstand und meinen Stolz würde ich nie verlieren.

Ich bin absoluter Drogen Gegner!!
Für die die es immer noch nicht begriffen haben: Auch Zigaretten sind Drogen!!! Alkohol auch!!!


Eine kurze Zusammenfassung in Langformat,
du siehst das es schwer ist meine Geschichte kurz zu halten.

Ich hoffe ich konnte dir die Wichtigsten Infos liefern.

Lieben Gruß
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Alt 30.11.2007, 20:13   #6
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münchnerkindl münchnerkindl münchnerkindl
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Okay. Du bist mit der Psyche ziemlich runter im Moment...

Ich würde es folgendermassen machen: Zuerst einen vernünftigen Psychiater suchen. Dich von dem in eine vernünftige und passende psychosomatische Klinik überweisen lassen und erstmal was für Deine seelische Situation tun (Du musst das so sehen, Du tust was für Dich das Dir guttut, für DICH, Du gehst NICHT in die Klappse wo nur Versager hinkommen!!) Du brauchst jetzt jemand der Dir den Rücken stärkt und hinter Dir steht!!
Der geregelte Tagesablauf mit zumindest ein bischen an Anforderungen an Dich sollte auch schonmal helfen Deine Konzentration etc. wieder zu verbessern. Das verschlechtert sich nämlich durch rumhocken massiv.
Von denen dann ein Attest daß Du 3 Stunden arbeiten kannst, nur sitzend etc. Und dann einen dementsprchenden Job als Maßnahme, wo Du nicht so gefordert wirst wie in einem mormalen Job und wo es okay ist daß Du Einschränkungen hast. Wenn es nciht geht bzw Du Schikanen ausgesetzt bist. sofort wieder krankschreiben lassen. Die besste Waffe gegen diese Arge Nervbeulen ist immer noch ein Attest :-)

Ich habe im Moment einen Ein-Euro-Job den ich für den Einstiegsversuch gewählt habe (Tierpark im Futterhof helfen), der Umgang dort ist sehr angenehm, die Mitarbeiter dort alle wirklich lustig, die Arbeit die meiste Zeit okay, also wenig Sachen die mir durch längere Konzentration Blackouts machen. Meine Leistungsfähigkeit hat sich dadurch in den 9 Monaten immerhin gebessert, wenn es auch nicht so ist daß ich so ohne weiteres einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt annehmen könnte...

Ich bin übrigens auch ein Gegener aller Arten von Drogen, Zigarretten, Alk etc.
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Alt 30.11.2007, 20:59   #7
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hallo, aber das hatte ich ja schon geschildert das ich nicht in eine Klinik kann.

Aber trotzdem DANKE!

Zitat von münchnerkindl Beitrag anzeigen
Okay. Du bist mit der Psyche ziemlich runter im Moment...

Ich würde es folgendermassen machen: Zuerst einen vernünftigen Psychiater suchen. Dich von dem in eine vernünftige und passende psychosomatische Klinik überweisen lassen und erstmal was für Deine seelische Situation tun (Du musst das so sehen, Du tust was für Dich das Dir guttut, für DICH, Du gehst NICHT in die Klappse wo nur Versager hinkommen!!) Du brauchst jetzt jemand der Dir den Rücken stärkt und hinter Dir steht!!
Der geregelte Tagesablauf mit zumindest ein bischen an Anforderungen an Dich sollte auch schonmal helfen Deine Konzentration etc. wieder zu verbessern. Das verschlechtert sich nämlich durch rumhocken massiv.
Von denen dann ein Attest daß Du 3 Stunden arbeiten kannst, nur sitzend etc. Und dann einen dementsprchenden Job als Maßnahme, wo Du nicht so gefordert wirst wie in einem mormalen Job und wo es okay ist daß Du Einschränkungen hast. Wenn es nciht geht bzw Du Schikanen ausgesetzt bist. sofort wieder krankschreiben lassen. Die besste Waffe gegen diese Arge Nervbeulen ist immer noch ein Attest :-)

Ich habe im Moment einen Ein-Euro-Job den ich für den Einstiegsversuch gewählt habe (Tierpark im Futterhof helfen), der Umgang dort ist sehr angenehm, die Mitarbeiter dort alle wirklich lustig, die Arbeit die meiste Zeit okay, also wenig Sachen die mir durch längere Konzentration Blackouts machen. Meine Leistungsfähigkeit hat sich dadurch in den 9 Monaten immerhin gebessert, wenn es auch nicht so ist daß ich so ohne weiteres einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt annehmen könnte...

Ich bin übrigens auch ein Gegener aller Arten von Drogen, Zigarretten, Alk etc.
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Alt 30.11.2007, 21:07   #8
Martin Behrsing
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Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Also erstmal einen Facharzt für psychotherpeutische Medizin aufsuchen oder direkt zu einem Psychiater. Die können aus fachätztlicher Sicht auch länger krank schreiben.
Eine Gesrpächstherapie mehr wie einmal die Woche zu machen, wäre nicht sinnvoll (habe selbst eine Ausbildung in Gesprächstherapie). Gesprächstherapie ist allerdings ein Verfahren, was von den kassenärztlichen Vereinigungen nicht anerkannt wird. Also bleibt dir nuir entweder eine tiefen-psychologisch-fundiertes, verhaltenstherapeutes oder psychoanalytischen Verfahren übrig, wobei im ersten Fall oft auch Therapeuten sind, die auch eine Ausbildung in Gerpächstherapie haben. Bei dem was Du beschreibst wird in der regel kein psychoanalytisches Verfahren gemacht.
Ebenso sollte man wirklich schauen, ob nicht wirklich im Vorfeld ein stat. Aufenthalt (Tagesklinik etc) notwendig ist, damit das ganze etwas abgekürzt werden kann. Bei dem was Du beschreibst sind mind. 50-80 Stunden angesagt (also 2 Jahre Behandlung beim Therapeuten).
__

Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Alt 30.11.2007, 22:11   #9
Waldemar123->Emailproblem
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Waldemar123
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Ich möchte mich den Vorgängern anschließen, mir fällt noch ein:

Zitat:
Ich bin 100% arbeitsunfähig und möchte eine Gesprächstherapie machen. Wieso zicken die Ärzte herum und schreiben mich nur eine Woche krank, wieso bekomme ich kein vorläufiges Attest? Das kann doch echt nicht war sein.
Ärzte haben Verantwortung.
(z.B. Befragung, Beobachtung um eine genaue Diagnose erstellen zu können,
Vorsichtsmaßnahmen Suizid ect., der psychische Bereich ist nicht ganz so einfach)

Manche (einige wenige?) Neurologen stellen für dich einen Antrag bei der KK z.B. 25 Std., damit die Gesprächstherapie z. B. bei einen Heilpraktiker für Psychotherapie oder "Gesprächs-"Therapeuten bezahlt wird.
Zitat:
Und was passiert wenn die Therapie zu ende ist? Also ich bin ja arbeitslos weil ich krank bin und nicht lange stehen kann und auch sonst nix anstrengendes machen kann. Nur Bürotätigkeiten! Was wenn die Therapie um sonst war und die Ärzte sich wieder stur stellen und man mir nicht bescheinigt das ich keine körperlich anstrengende Tätigkeiten ausüben kann???
Was ist dein Ziel ?
Was möchtest du für dich selbst erreichen ?
Therapie kann sehr anstrengend sein.

Zitat:
Zwischendurch arbeitete ich als Kassiererin (8 Jahre), da ich ja nicht mehr stehen konnte. Als auch das nicht mehr ging weil ich nun auch Schmerzen im Rücken bekam begann meine Arbeitslosigkeit nun schon seit etwas mehr als 7 Jahren.
Wenn du als sitzende Kassiererin unter Rückenschmerzen gelitten hast,
dann wird das ohne Therapie auch nicht viel anderes im Büro-Bereich aussehen.
Zitat:
Bedingung: Berufliche Umorientierung von einer Stehenden Tätigkeit (Einzelhandel) zur sitzenden Tätigkeit (Büro). Das war alles!
Ein ehemaliger Arbeitskollege von mir hat ohne weiteres eine Umschulung "Reha-Maßnahme" bekommen,
aber der konnte trotz seiner Rückenschmerzen noch sitzen.

Hattest du schon mal einen Termin bei einem Neurologen?

Hattest du schon mal eine Kur im psychosomatischen Bereich?

Gruß Waldemar (persönliche Sicht)
Waldemar123 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.11.2007, 23:25   #10
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Ich kann mir jetzt nciht vorstellen was an dem Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik körperlich zu anstrengend sein sollte? Wenn körperliche Probleme vorliegen wird doch von Dir sicherlich nicht verlangt daß Du grossartig Sport oder sowas machst ...

Ob Du nun in einem sitzenden Beruf sitzt oder in einer Therapiegruppe, wo ist der Unterschied?
münchnerkindl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.12.2007, 00:10   #11
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Kopflos
Standard Autsch ;-)

Hallo, AUTSCH da hat jemand überhaupt keine Ahnung wie anstrengend die Tätigkeit einer Kassiererin ist!? Also an der Kasse zu arbeiten ist 100mal anstrengender als ganz normal am Schreibtisch zu sitzen ;-)

bewege du mal deinen Rücken ständig hin und her 9 stunden lang 5 tage die woche und schiebe schwere dinge übers Band UND stehe auf und ab und sitzen und wieder aufstehen usw. ,...dann weiste bescheid ;-) und dann putze die Kasse noch TÄGLICH! UND dann sitze noch im Winter ständig im kalten Durchzug! Weiste Bescheid ;-)! Rein nur von der Schwere der Arbeit müssten Kassiererinnen das Doppelte verdienen als wie eine die bequem im Büro sitzt.

Natürlich gehe ich nicht gerade von einem Edika aus, sondern ein großes Unternehmen mit 30 Kassen, wo die Kassen von montags bis Samstags Proppen voll sind.


Zitat von Waldemar123 Beitrag anzeigen
Ich möchte mich den Vorgängern anschließen, mir fällt noch ein:



Ärzte haben Verantwortung.
(z.B. Befragung, Beobachtung um eine genaue Diagnose erstellen zu können,
Vorsichtsmaßnahmen Suizid ect., der psychische Bereich ist nicht ganz so einfach)

Manche (einige wenige?) Neurologen stellen für dich einen Antrag bei der KK z.B. 25 Std., damit die Gesprächstherapie z. B. bei einen Heilpraktiker für Psychotherapie oder "Gesprächs-"Therapeuten bezahlt wird.


Was ist dein Ziel ?
Was möchtest du für dich selbst erreichen ?
Therapie kann sehr anstrengend sein.


Wenn du als sitzende Kassiererin unter Rückenschmerzen gelitten hast,
dann wird das ohne Therapie auch nicht viel anderes im Büro-Bereich aussehen.


Ein ehemaliger Arbeitskollege von mir hat ohne weiteres eine Umschulung "Reha-Maßnahme" bekommen,
aber der konnte trotz seiner Rückenschmerzen noch sitzen.

Hattest du schon mal einen Termin bei einem Neurologen?

Hattest du schon mal eine Kur im psychosomatischen Bereich?

Gruß Waldemar (persönliche Sicht)
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Alt 01.12.2007, 00:13   #12
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Kopflos
Standard Das habe ich ja bereits beschriben

Hallo, das habe ich ja bereits beschrieben, ich kenne keine Klinik wie du sie beschreibst sondern das ich den ganzen tag von a nach b muss um irgendwelche Untersuchungen zu machen oder Besprechungen, Übungen und weis noch alles, da war nix im sitzen ;-)

Zitat von münchnerkindl Beitrag anzeigen
Ich kann mir jetzt nciht vorstellen was an dem Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik körperlich zu anstrengend sein sollte? Wenn körperliche Probleme vorliegen wird doch von Dir sicherlich nicht verlangt daß Du grossartig Sport oder sowas machst ...

Ob Du nun in einem sitzenden Beruf sitzt oder in einer Therapiegruppe, wo ist der Unterschied?
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Alt 01.12.2007, 00:59   #13
Waldemar123->Emailproblem
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Waldemar123
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Hallo Kopflos,

ich habe alle deine Beiträge gelesen.

Unsere Frauen im großen Werk, die müssen schon mal von A nach B laufen.
z. B. wichtige Post oder wichtige technische Zeichnungen von A nach B und C.

Und wenn im Büro über 220 Tasten-Anschläge geschrieben werden müssen,
da wird auch einiges an physikalischer Kraft bewegt,
das kann schon über Arme und Rücken gehen. (z.B. Sehnenentzündung ect.)

Während einer Umschulung musst du schon meist von ca. 7:30 Uhr bis ca. 16:00 Uhr sitzen.

Lach, na und dann noch deine anderen Dinge die du so geschrieben. (schau mal)

Also ich bin der Meinung, dass eine genaue Diagnose gestellt werden müsste.

Falls du nicht therapiefähig sein solltest, dann müsste wegen einer Rente geschaut werden.

Aber vorher musst du da irgendwie durch?

In erster Linie solltest du dir die Frage stellen:

Für wen möchte ich diese Therapie machen?
Für mich selbst oder für die anderen ?

Ein Therapie sollte die Lebensqualität steigern und zwar des Therapiebedürftigen.

Gruß Waldemar

PS: Sprich noch mal mit den zuständigen Ärzten.
Waldemar123 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.12.2007, 01:38   #14
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Waldemar123
Blinzeln

Ich möchte noch etwas ganz Wichtiges ergänzen:

aufgrund deiner ganzen Vorgeschichte sehe ich es als sehr schwierig, einen passenden Arbeitsplatz zu finden, da überwiegend Mobbing (Neid, Mißgunst, Ansch...) vorherrschen.

Zumindest sehe ich das momentan bei uns verstärkt, da die Arbeitsplätze auf der Kippe stehen.

Es ist wirklich fraglich ob du das heutige Arbeitsklima ohne vorherige Therapie verkraften würdest.

LG Waldemar
Waldemar123 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.12.2007, 09:41   #15
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münchnerkindl münchnerkindl münchnerkindl
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Also ich hab mir die Psychsosomatische Station in Harlaching und in Haar angesehen, die sind beide klein, also zwei Etagen eines Altbauhauses bzw ein grösserer Bungalow. Und abgesehen von dem Angebot von Nordic Walking ist da rein garnichts an Wegen. Der Weg vom Therapieraum 1 zum nächsten ist maximal 50 Meter im einen Fall, 20 im anderen. Und es hat einen Aufzug in dem Altbau.

Untersuchungen (körperliche) gibts da nicht routinemässig.. Du brauchst einfach eine geeignete kleine Klinik.
Schau mal in Deiner Nähe nach großen Krankenhäusern die auch eine Station für Psychotherapie betreiben, das ist im allgemeinen kleiner als eine grosse psychosomatische Reha-Klinik mit langen Wegen. Geht mit Überweisung des Arztes auf Krankenkasse..
münchnerkindl ist offline   Mit Zitat antworten
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