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Start > > -> welche Erfahrungen mit Schmerzmitteln, Opiaten, Therapien habt ihr gemacht ?


Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 24.09.2017, 17:32   #1
painfull
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painfull
Standard welche Erfahrungen mit Schmerzmitteln, Opiaten, Therapien habt ihr gemacht ?

Liebe gesundheitsgeplagte Fories,
Vielleicht koennen wir in diesem Treat hilfreiches in puncto Schmerzlindernderung austauschen ?

Ich nehme seit 1,5 Jahren ein oxycodonhaltiges Opiat 3x 20mg retard dazu Entzuendungshemmer in Form von Noverminsulfon , Ibuprofen und Etericoxibe
von einer annähernd Schmerzfreiheit nur zu träumen.Pregabilin hat mich total umgehauen. Ich denke ich wurde da noch nicht optimal eingestellt. Mein koerper spricht sehr sensible auf die nebenwirkungen an.
Dauermuedigkeit, Konzentrationsstoerungen, Uebelkeit, Schwindel sind an der Tagesordnung. Schmerzbedingte Schlaflosigkeit trägt den Feinschliff bei.
Vielleicht muss das vertraegliche erst noch gefunden werden ?
Mein Schmerztherapeut sieht sich allerdings am Ende schlug mir eine Schmerzklinik in Mainz vor.
Ich war letztes Jahr in Bad Bergzabern zur multimodualen Schmerztherapie, leider ohne Erfolg. Wer ausschließlich Wirbelsäulenprobleme hat ist dort gut aufgehoben.
Ich hörte inzwischen von einer Klinik in Bad Aibling die sehr gut sein soll.
Hat jemand gute Erfahrungen mit Entzündungshemmern und oder Opiaten im orthopädischen Bereich ?
und für Nervenschmerzen ?

LG Simi

Geändert von painfull (24.09.2017 um 18:53 Uhr)
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Alt 24.09.2017, 18:13   #2
doppelhexe
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doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe
Standard AW: welche Erfahrungen mit Schmerzmitteln, Opiaten, Therapien habt ihr gemacht ?

ich persönlich nehem im mom 2x10mg oxycodon retard (langwirksam), 2-4x5mg oxycodon akut (schnell anflutend) und 2-4x500mg novalminsulfon

schmerzfrei bin ich nicht, das oxy sorgt aber dafür, das der schmerz nicht lebensbestimmend in den vordergrund rückt... mehr wäre von ärztlicher seite möglich und nötig, aber ich reagiere zu sensibel auf alles, was iwie in den gehirnstoffwechsel eingreift.

und was nutzt es mir, wenn ich schmerzfrei aber zu nichts zu gebrauchen bin, ich mag nicht 24 stunden am tag sabbernd in der ecke liegen...

gegen cox2-hemmer (zb. dein Etoricoxib) habe ich mich vehement gewehrt. grade bei mischmedikamentierung sind mir da die gefahren zu groß.

wichtig wäre meiner meinung nach für dich, endlich besseren schlaf zu finden. dazu solltest du einen neurologen/psychiater einschalten. es gibt antidepressiva, die in geringer dosierung schmerzlindernd (grade nervenschmerzen) und schlafanstoßend wirken.

mein medikament ist offiziell nicht für diesen bereich zugelassen, da ich aber auch andere krankheiten habe, für die dieses medikamen (in höherer dosierung) zugelassen ist haben wir einen versuch gewagt.

ich kann damit jedenfalls ca. 7 stunden gut durchschlafen, was auch großen einfluss auf die schmerzverarbeitung hat.

eine gute multimodale schmerztherapie stürzt sich aber, wie der name schon sagt, nicht nur auf die medikation. es ist wichtig, die schmerzverarbeitung zb. durch verhaltensänderung zu beeinflussen, ablenkungsmechanismen zu finden, eine für sich geeignete bewegungsart zu finden die günstigsterweise auch noch spaß macht - bewegung (nicht sport!!!) ist wichtig ...

und auch die psychische belastung sollte nicht übersehen werden, es gibt psychologen, die sich auch auf schmerz spezialisiert haben. ist nur oft mit viel fahrerei verbunden, da die meist nicht um die ecke arbeiten.

wichtig ist auch zu lernen, dem körper angemessene ruhepausen zu gönnen

wenn dein schmerztherapeut am ende ist mit seinem latein... dann such nach einem neuen Schmerztherapeutinnen und -therapeuten — Patiententelefon Webguide

informiere dich auf bewertungsportalen, wichtig ist, das die patienten sich bei dem jenigen als patient wahrgenommen fühlen, mitgenommen und ernst genommen werden

manche fahren zu ihrem bis zu 6/7 stunden, wenn der hausarzt gut eingebunden ist, dann funktioniert das prima

seinen chronischen schmerz in den griff zu bekommen ist arbeit, bei der suche nach den richtigen therapeuten und dann bei der therapie

das richtige in allen bereichen zu finden ist oft nicht einfach, oft ein langer weg... aber man kann nur dranbleiben oder aufgeben...
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Alt 24.09.2017, 18:16   #3
Katzenstube
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Katzenstube Katzenstube Katzenstube
Standard AW: welche Erfahrungen mit Schmerzmitteln, Opiaten, Therapien habt ihr gemacht ?

Hallo Painfull,
Ab März schlimme Schmerzen in der Hüfte, Hausarzt verschrieb Tilidin und Diclofenaic. Trotz 3 x 100 Tilidin und 3 x Diclofenac 75 täglich nahmen die Schmerzen nicht ab. Mehrere Besuche Hausarztpraxis, dann eigenmächtig (sehr zum Ärger der Hausarztpraxis, die sich weigerte Labor/Blutuntersuchung zu machen) zum Chirurgen.

Der Chirurg stellte zwei desolate Hüften fest, nahm aber Blut ab und stellte bitterböse Entzündungen fest. Antibiotika und Cortison erlaubten mir langsam wieder zu laufen zu beginnen. Eine Gelenkspritze nach drei Wochen wirkte dann auch ganz langsam.

Hausarztpraxis gewechselt und bei neuer Ärztin erneut auf Laborwerte der Schilddrüse bestanden (die beiden Hausärzte im Vorfeld behaupteten ohne Befund), sie stellte eine Unterfunktion fest. Mit Einnahme des Schilddrüsenpräparates nahmen die Schmerzen nochmals ab. Vermutlich weil der Körper nun annähernd normal arbeitete und nicht noch gegen die Unterfunktion angehen musste.

Ganz nebenbei gehe ich noch - selbstbezahlt - zu einer energitschen Chiropraktikerin (die sagt ein Muskel geht nicht mehr und das Gewebe sei verstopft, aber Arthrose und notwendige Hüft-OP sieht sie nicht).

Fehlende Behandlung der Schilddrüse sorgte für eine Steigerung der anderen Probleme und eventuell für viele Monate Schmerzen und zeitweise Verlust der Lauffähigkeit. Ich will damit sagen der RICHTIGE Arzt muss auf die RICHTIGEN Zusammenhänge kommen und dann auch noch RICHTIG reagieren.

Ich bin noch nicht schmerzfrei. Ich nehme noch 1 x morgens (wegen der Arbeit) 75 mg Diclofenac, aber ich beginne wieder Leben zu spüren. Ich kann auch mal wieder laufen ohne dass schon von weitem gesehen wird, da kommt eine gehbehinderte.

Ich wünsche Dir die RICHTIGEN Ärzte mit helfenden Diagnosen.

lieben Gruß von katzenstube
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Alt 24.09.2017, 19:24   #4
Siuan
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Siuan
Standard AW: welche Erfahrungen mit Schmerzmitteln, Opiaten, Therapien habt ihr gemacht ?

Was soll ich sagen - Es ist eine Tortur, das richtige Mittel für sich zu finden und selbst wenn man denkt, man hat es geschafft, beginnt man wohl wieder von vorn.
Wirklich richtig schmerzfrei war ich mit einem Fentanyl-Pflaster (72 Stunden war das auf der Haut), aber von den 72 Stunden habe ich 30-40 Stunden nichts in mir behalten. Meine Tochter meinte damals auch zu mir, ich wäre bei jedem Pups in die Luft gegangen und hätte rumgezickt. Naja und abgenommen hab ich auch nicht unwesentlich (wäre schön, wenns bei dem Gewicht geblieben wäre).

Jedenfalls fragte ein Schmerztherapeut was ich meinen Hausarzt angeboten hätte, um Fentanyl zu bekommen? Er ging so gar soweit, dass er mir Erpressung gegenüber dem Hausarzt unterstellte. Sofort wurde das Mittel Fentanyl abgesetzt und ich wurde bei dem Arzt zum Versuchskaninchen. Angefangen von täglichen Infusionen, um den Entzug abzumildern und die Schmerzen "gering" zu halten. (Nein, sie kamen wieder!!!!) Dann folgten Versuche mit Tilidin, Oxycodon, Tramadol, Diclofenac und immer in Verbindung mit Amitriptylin (weil der Arzt der Meinung ist, dass ich unter Depri leiden würde und außerdem hätte man festgestellt, dass man mit Zugabe von Amitriptylin weniger Schmerzmittel bräuchte). Dummerweise ist jede nachfolgende Untersuchung und Reha nur auf diesen Kommentar "psychosomatiches Schmerzen mit Drepri" von diesem Arzt eingestiegen, anstatt nach der wirklichen Ursache zu suchen.
Fazit von seinen Medi-Versuchen war: Ich hatte immer noch wahnsinnige Schmerzen (Beinausfälle), massive Wortfindungsstörungen (echt übel sowas), konnte nicht mehr mal geradeaus laufen, musste ständig betreut werden, weil selbst der Toilettengang für mich gefährlich wurde. Alltägliche Dinge, wie Einkaufen waren gar nicht mehr möglich. Ich wurde in der Zeit richtig stinkig (zum Leidwesen meiner Tochter), zum Glück hat sie anständig zurück gepupst, sonst wäre mir die Wesensveränderung noch nicht einmal aufgefallen. Und alles nur, weil diese Abhängigkeit für mich kein haltbarer Zustand war. An Konzentration war gar nicht mehr zu denken, Schlaflosigkeit und Müdigkeit waren ständige Begleiter (im Sitzen einnicken ging wunderbar, aber wehe ich lag im Bett, die Schmerzen trieben mich wieder raus).
Besagter Schmerztherapeut wollte davon nichts wissen, weder von meinen Schmerzen, noch von massiven Beeinträchtigungen. Er meinte mit den Fäusten auf den Tisch hauend, wenn ich mich nicht auf seine Behandlung einlasse, könnte ich das Haus dort verlassen, wo der Mauerer das Loch gelassen hätte.
Nun, nach dem Erlebnis (meine Tochter war da auch anwesend) habe ich alle Medis von diesem Arzt in den Müll geworfen und nen kalten Entzug gemacht. Ich weiß nicht, was in der Zeit schlimmer war, der kalte Entzug oder die Schmerzen *grübel* Als unterschützende Hilfsmittel nahm ich einzig nur Ibuprofen zu mir.

Hab mir 3 Monate später einen neuen Schmerztherapeuten gesucht und bin bei dem hoch zufrieden. Bekomme seit her Norspan (7 Tage Pflaster) und alle 4-6 Wochen eine Akupunktur, vertrage das Medi sehr gut und die Schmerzen sind auch so leidlich in Grenzen gehalten. Auf Antidepressiva hat dieser Schmerztherapeut völlig verzichtet und hätte ich auch nach den Erfahrungen abgelehnt. Meine Tochter konnte sich wieder auf sich selbst konzentrieren und ich bin nicht mehr von ihrer Betreuung abhängig.
Leider scheint das Norspan nicht mehr so die Wirkung zu haben wie vor 3 Jahren, eine höhere Dosierung kommt wohl auch nicht in Betracht, weil ich schon bei der höchsten Menge bin. Jedes Aufstehen, jedes Gehen ist jetzt schmerzhaft, aber noch(!) aushaltbar. Andere Bewegungen, wie Treppen steigen oder Hinderniss mit einem größeren Schritt überwinden, muss ich wohlüberlegt setzen und der Schmerzpegel erhöht sich bei den "besonderen" Bewegungen extrem. Gern halte ich mich dabei auch immer fest, sei es Geländer oder Pfosten, einfach um einen Sturz abzusichern. Jetzt fängt auch wieder die Phase an, wo ich weniger Konzentration und Schlafmangel habe und gleichzeitig Dauermüde bin und ich kann nicht erklären warum. Ich brauche Wärme, viel viel Wärme rund um Hüfte und Steißbein. Noch weiß mein Arzt nichts davon, doch bald muss ich ihn wohl informieren, dass wir etwas verändern müssen.
Siuan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.09.2017, 19:26   #5
painfull
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painfull
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Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
ich persönlich nehem im mom 2x10mg oxycodon retard (langwirksam), 2-4x5mg oxycodon akut (schnell anflutend) und 2-4x500mg novalminsulfon
DAS klingt sehr gut ! Vor allem dass du akut besser regulieren kannst. Damit könnte mir auch mehr geholfen sein.

.
Zitat:
aber ich reagiGere zu sensibel auf alles, was iwie in den gehirnstoffwechsel eingreift.
Genau DAS ist auch mein Problem das macht sehr benebelt und müde, was mich oft m e h r einschränkt als die Schmerzen Ansich.

Zitat:
gegen cox2-hemmer (zb. dein Etoricoxib) habe ich mich vehement gewehrt. grade bei mischmedikamentierung sind mir da die gefahren zu groß.
Ich Vertrags auch nicht wirklich hatte schon extreme Nebenwirkungen, ich denk noverminsulfon ist da harmloser wenn auch weniger Entzündung shemend.

Zitat:
wichtig wäre meiner meinung nach für dich, endlich besseren schlaf zu finden. dazu solltest du einen neurologen/psychiater einschalten. es gibt antidepressiva, die in geringer dosierung schmerzlindernd (grade nervenschmerzen) und schlafanstoßend wirken.
oh JA absolut ! Sollte ich mal ausnahmsweise etwas geschlafen haben ging es mir schmerzmaessig und insgesamt besser.
Kennst Du dazu ein Beispiel ? Ich hatte mal eine Diazepam getestet damit hatte ich 5 Stunden geschlafen allerdings ist das ein benzo und soll auch abhängig machen (?)


Zitat:
ich kann damit jedenfalls ca. 7 stunden gut durchschlafen, was auch großen einfluss auf die schmerzverarbeitung hat.
Ein Traum ! Wie heisst der Wirkstoff ? Vllt passts ja auch bei mir zufällig zu anderen Sachen wer weiß ?

Zitat:
eine gute multimodale schmerztherapie stürzt sich aber, wie der name schon sagt, nicht nur auf die medikation. es ist wichtig, die schmerzverarbeitung zb. durch verhaltensänderung zu beeinflussen, ablenkungsmechanismen zu finden, eine für sich geeignete bewegungsart zu finden die günstigsterweise auch noch spaß macht - bewegung (nicht sport!!!) ist wichtig
... JA das stimmt aber zur Bewegung sollte zunächst das Medikament diese ermöglichen, dann geht das andere alles leichter.

Zitat:
einen chronischen schmerz in den griff zu bekommen ist arbeit, bei der suche nach den richtigen therapeuten und dann bei der therapie
JA, vor allem an der Therapie klemmt sehr. Da kam ausser ein Physiologen und das erst auf Nachfrage gar nichts von ihm. Er ist Anästhesist "mehr" anscheinend auch nicht, wenn ich dein weg lese und auch jetzt Folgebeitrag was da alles untersucht und getestet wurde, bin ich beim falschen Doc.


Zitat:
und auch die psychische belastung sollte nicht übersehen werden, es gibt psychologen, die sich auch auf schmerz spezialisiert haben. ist nur oft mit viel fahrerei verbunden, da die meist nicht um die ecke arbeiten
. Okay wusste ich nicht, danke ! Fähren ist halt schwierig für mich z.zt. ich schau mal was ich finden und erreichen kann.

Geändert von painfull (24.09.2017 um 19:42 Uhr)
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Alt 24.09.2017, 20:17   #6
doppelhexe
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doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe
Standard AW: welche Erfahrungen mit Schmerzmitteln, Opiaten, Therapien habt ihr gemacht ?

Zitat von painfull Beitrag anzeigen
Ich Vertrags auch nicht wirklich hatte schon extreme Nebenwirkungen, ich denk noverminsulfon ist da harmloser wenn auch weniger Entzündung shemend.
es gibt menschen, die mit naproxen bessere erfahrungen gemacht haben...

Zitat von painfull Beitrag anzeigen
... ich hatte mal eine Diazepam getestet damit hatte ich 5 Stunden geschlafen allerdings ist das ein benzo und soll auch abhängig machen (?)
finger weg, die dinger machen innerhalb von 2-3 wochen schwerst abhängig... der entzug war für mich die hölle... das ärzte sowas überhaupt noch verschreiben...


Zitat von painfull Beitrag anzeigen
Ein Traum ! Wie heisst der Wirkstoff ? Vllt passts ja auch bei mir zufällig zu anderen Sachen wer weiß ?
wie gesagt, eigentlich nicht wegen schmerzen und schlaf zugelassen... ich krieg 50mg quetiapin

Zitat von painfull Beitrag anzeigen
... JA das stimmt aber zur Bewegung sollte zunächst das Medikament diese ermöglichen, dann geht das andere alles leichter.
nein, bewegung ist auch, wenn man 1 x täglich ne runde um den block geht, trotz schmerzen... ich hab da sogar mit 1 x in der woche angefangen und mach das nun 3 x am tag... kann auch in begleitung schon weitere strecken gehen jetzt
doppelhexe ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 24.09.2017, 20:48   #7
Siuan
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Siuan
Standard AW: welche Erfahrungen mit Schmerzmitteln, Opiaten, Therapien habt ihr gemacht ?

Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
nein, bewegung ist auch, wenn man 1 x täglich ne runde um den block geht, trotz schmerzen... ich hab da sogar mit 1 x in der woche angefangen und mach das nun 3 x am tag... kann auch in begleitung schon weitere strecken gehen jetzt
Das kann ich nur zu 100% bestätigen. Habe anfangs noch nicht einmal das gekonnt und dagegen angekämpft. Als ich wieder die Schritte "drin" hatte, habe ich versucht die Beine wieder seitwärts bewegen zu können, dieser Kampf war um einiges härter und schwieriger. Erst dann habe ich mit Treppen auf- und absteigen begonnen. Treppen aufsteigen fällt mir immer noch schwer und mache ich ehrlich gesagt heute immer noch ungern, genau so wie kleine Hügel runterwärts laufen, aber es geht, wenn auch nicht schmerzfrei.
Ich bin nur froh, dass der Hund mittlerweile auch alt ist, dass ihn andere Hunde nicht mehr interessieren und er auch nicht mehr an der Leine zerrt, denn das würde die täglichen Spaziergänge zur Qual werden lassen. So ist es aber immer sehr entspannend für beide Seiten.
Siuan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.09.2017, 23:24   #8
painfull
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painfull
Standard AW: welche Erfahrungen mit Schmerzmitteln, Opiaten, Therapien habt ihr gemacht ?

@katzenstube

Vielen Dank; sehr interessant Dein Beitrag !
Ich habe zwar auch orthopaedisch bedingte Schmerzen ABER so einiges kommt mir bekannt vor ! Da auf einer mrt auch entzündete Muskulatur zu sehen waren bat ich den Hausarzt um Prüfung der blutwerte auf entzuendungen.Fehlanzeige das solle ein rheumaarzt machen ggf.
Intuitiv fragte ich auch nach Schilddrüse u.a. wegen der extremen Müdigkeit usw. Meinte er der tsh wert sei ok, da müssen aber ja ganz andere werte noch getestet werden ?! :/
Ich glaub schon dass die eine unterfunktion hat und wenn tatsächlich so ist dürfte ich das orthodon gar nicht nehmen!
Jetzt im Rentenverfahren den Hausarzt zu wechseln ist sicher nicht so toll aber ich fuell mich da auch nicht gut betreut und wenn er da genauso hinter mir steht....
Mir ging mal das Opiat aus er hat es nicht verschrieben nichtmal 10 Stueck uebers WE musste 80 km zum Schmerztherapeut fahren.
ja ein richtiger Arzt mit der richtigen Diagnosen den wünsche ich mir auch.
Die energetische Chirotherapie wo ist die Zuhause ?
schön dass es Dir soviel besser geht !
LG Simi

Geändert von painfull (24.09.2017 um 23:35 Uhr)
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Alt 25.09.2017, 07:27   #9
painfull
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painfull
Standard AW: welche Erfahrungen mit Schmerzmitteln, Opiaten, Therapien habt ihr gemacht ?

@Doppelhexe
Zitat:
Zitat von painfull:
... ich hatte mal eine Diazepam getestet damit hatte ich 5 Stunden geschlafen allerdings ist das ein benzo und soll auch abhängig machen (?)

finger weg, die dinger machen innerhalb von 2-3 wochen schwerst abhängig... der entzug war für mich die hölle... das ärzte sowas überhaupt noch verschreiben...
Jaaa, mein Hausarzt :( schlug es vor letztens...ich entschied mich für melatonin was e t w a s Beim einschlafen half aber nicht ausreichend zum durchschlafen
An was dachtest Du ? Amitryptilin besser ?
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Alt 25.09.2017, 07:41   #10
doppelhexe
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@Doppelhexe

An was dachtest Du ? Amitryptilin besser ?
vielen hilft amitryptilin. man muss halt probieren. vor allem mit minimalsten dosierungen angangen.
und vor allem versuchen, die ersten 14 tage durchzuhalten, wo die meisten medikamente probleme machen während der eingewöhnung. gibt ja nebenwirkungen und man muss für sich rausfinden, womit man leben kann und was garnicht geht. viele nebenwirkungen verschwinden aber in den ersten 14 tagen

wie gesagt, ich nehm quetiapin
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Alt 25.09.2017, 08:25   #11
Zerberus X
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Zerberus X Zerberus X Zerberus X
Standard AW: welche Erfahrungen mit Schmerzmitteln, Opiaten, Therapien habt ihr gemacht ?

Ist doch ganz einfach die Ursachen der Schmerzen bekämpfen und nicht die Schmerzen,bei Zahnschmerzen klappt das auch.
__

Installiere Winter.
█████████░░░░░░░░░░░░ 39 % fertig
Installation fehlgeschlagen!
404 Fehler: Winter wurde nicht gefunden.
Versuche es bitte später nochmal.
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Alt 25.09.2017, 09:30   #12
nelli52134
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nelli52134
Standard AW: welche Erfahrungen mit Schmerzmitteln, Opiaten, Therapien habt ihr gemacht ?

Hallo

Mit Tillidin hab ich keine guten erfahrungen gemacht.Bei einnahme von 4 Stück am Tag vor lauter Schmerzen war ich geistig total abgetretten.
Habe dann im Krankenhaus ne Schmerztherapie machen müssen,dort bin ich dann auf Hydromorphon 4mg und Mirtazapin eingstellt worden.
Mittlerweile bin ich schon bei 12mg.Aber ich merke das ich unbedingt wieder hin muss zur Schmerztherapeutin.Als Notfall Schmerzmedi habe ich noch Palladon das ist genau das gleiche wie die Hydromorphon nur das Palladon sofort wirkt.
Entzündungshemmer nehm ich auch aber nur für ein paar Tage.

Dadurch das mein Körper sich selber angreift und mir nach und nach die Gelenke zerstört ,muss ich mich alle 14 Tage selber spritzen mit einem Medikament das das Immunsystem runterfährt.Das kann zwar die erkrankung nicht heilen aber verlangsamen.
Mit meinen 43 Jahren fühle ich mich öfters als wäre mein Verfallsdatum weit überschritten.
Ich bin froh das es diese Schmerzmedis gibt,denn ohne hätte ich sehr warscheinlich mir schon die Kugel gegeben.

LG
nelli
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Alt 25.09.2017, 10:03   #13
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Zitat von Zerberus X Beitrag anzeigen
Ist doch ganz einfach die Ursachen der Schmerzen bekämpfen und nicht die Schmerzen,bei Zahnschmerzen klappt das auch.
ich gehe davon aus, das die ursache bereits gefunden ist und behandelt wird. bis die beseitigt ist muss aber auch auch an den symptomen gearbeitet werden.

bei gebrochenen rippen sollte man ja auch die schmerzen behandeln, bis der bruch verheilt ist und keine schmerzen mehr macht.

bei manchen krankheiten kann die ursache aber nicht beseitigt werden, auch dann muss an den folgen gearbeitet werden.

wer sich mit einem, nicht wieder umkehrbaren, schmerzgedächtnis rumplagt wird das bestätigen, da ist die ursache längst behoben, der schmerz aber hat sich verselbstsändigt.

und um die ursache zu beseitigen muss man erstmal ärzte finden, die sich das antun und nicht nach 0/8/15 schon den rezeptblock in der hand haben, während patient noch die karte einlesen lässt.

das gesundheitssystem ist schon lange nicht mehr das bild, was in der öffentlichkeit gemalt wird.

und wer keinen arzt findet, der sich noch auf die suche machen will, der wird deswegen nicht auf schmerzstillende medikamente verzichten, nur weil die die ursache nicht beheben...
doppelhexe ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 25.09.2017, 10:30   #14
saurbier
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Hallo painfull,

ich hab dir ja bereits auf deine PN geantwortet.

Ggf. wäre die Schmerzambulanz im Krankenhaus Schleiden ja eine interessante Möglichkeit für dich. Kannst ja mal die Homepage aufsuchen und dich dort über den Arzt etwas näher informieren.

Der arbeitet bereits seit den 90er Jahren dort und hat einen sehr guten Ruf bei Schmerzpatienten.

Meine Erfahrungen sind sehr gute, vor allem gibt er sich Mühe im Umgang mit den Patienten, wenngleich nicht jedem seine Art gefällt.

Als ich damals dort hin kam (bereits Teil-EMR nach drei anderen Schmerztherapeuten), wurde ich zum ersten Mal von einem Arzt fast 6 Std. untersucht (Untersuchung/Labor/Gespräch etc.). Unmittelbar danach bekam ich dann einen 10 tägigen Krankenhausaufenthalt mit Schmerzpumpe u. wie bereits erwähnt entsprechender Infusionen.

Einen Versuch dürfte es ggf. Wert sein, je nachdem von wo du anreisen mußt.

Schmerzkliniken gibt es viele, ja sogar inzwischen sehr viele. ich vermute mal das man damit gut Geld verdienen kann, denn in den letzten Jahren sind hier im Raum Köln/Bonn unzählige entstanden. Da vermute ich mal dürften dann leider nicht alle zu den besten zu gehören, was ich auch schon erleben durfte.

Übrigens, mein Hausarzt hat mir die letzten Jahre immer die Medikamente verordnet, nachdem er vom Schmerztherapeuten entsprechende Untersuchungsberichte erhielt. Da war es nie notwendig fürs BTM 100km (einfache Strecke) zu fahren.

Leider hat mein Hausarzt nun seine Praxis aufgeben und da bleibt mal abzuwarten wie seine Nachfolgerin nun reagieren wird, denn die hat sich auf Psychosomatische Grundversorgung eingeschossen lt. ihrer Vita.

Hinsichtlich der Bennenung was ein jeder für Medikamente erhält halte ich nicht viel, denn jeder Mensch reagiert nun mal anders auf Medikamente, dafür gibt es leider viel zu viele die der Pharmaindustrie die Kassen füllen - zum Teil sogar nur minimal abgewandelt.

Mir scheint es da viel wichtiger das man sowas individuell mit dem Arzt im Rahmen einer ausgiebigen Anamnese austesten sollte. Da ist dann auch ein möglicher psychischer Einfluss nicht unbeachtlich, da dadurch körperliche Probleme überdeckt werden können/könnten.

Mich verwundert da dann auch schon, daß man dich offensichtlich nach so kurzer Zeit auf Oxycodon eingestellt hat, gibt es doch noch unzählige Schmerzmedikamente unterhalb dessen, wo da dann die Frage bliebe nach einem angemessenen Einstieg. ich meine dies im Zusammenhang mit dem Umstand, daß Schmerzpatienten zumeist für den rest ihres Lebens auf ein derartiges Medikament ja angewiesen sein werden und da muß man dann ja immer wieder eine Steigerungsrate finden können. Nur wie soll das gehen wenn man bereits so hoch einsteigt. Bei mir fing alles bereits mit 40 Jahren an. Ich hab da also wohlmöglich noch weitere 40 Jahre mit BTM vor mir.


Grüße saurbier
saurbier ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 25.09.2017, 10:44   #15
painfull
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painfull
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Zitat:
um die ursache zu beseitigen muss man erstmal ärzte finden, die sich das antun und nicht nach 0/8/15 schon den rezeptblock in der hand haben, während patient noch die karte einlesen lässt.
DAS ist nicht immer einfach! Vieles wird schnell abgetan und braucht Monate gar jahre bis endlich die Ursache gefunden ist. Ich
Wurde in die Schmerzklinik geschickt, und dort falsch behandelt, BEVOR einer von 4 Ärzten fähig war mal ein mrt zu veranlassen, 4 Monate nach Klinik und 1Jahr nach Verursachung!
Ich habe heute noch eine Baustelle um die sich keiner bemüht.
Wenn man schon länger unter Schmerzen leidet ist die Gefahr gross dass man nicht ernst genommen wird und DADURCH einiges sich verschleppt.
mein Hausarzt tat zb schmerzen und missempfindungen gänzlich ab....ein Orthopaede rät heute , 9 monate spaeter, zur op! Da der schaden jetzt zu gross waer sich das nun verchronifiziert habe . RECHTZEITIG wäre konservativ was möglich gewesen.
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Alt 25.09.2017, 11:05   #16
AsbachUralt
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@Doppelhexe


Jaaa, mein Hausarzt :( schlug es vor letztens...ich entschied mich für melatonin was e t w a s Beim einschlafen half aber nicht ausreichend zum durchschlafen
An was dachtest Du ? Amitryptilin besser ?
Mein Psychiater sagte schon vor 10 Jahren, dass Amitryptylin nicht mehr Zeitgemäß wäre und hat mir Trazodon verschrieben.
Seither habe ich bei 250 mg Tagesdosis, davon 100 mg vor dem Einschlafen, keinerlei Schlafprobleme mehr, keine körperlichen Symptome wie Angstattacken mit starker Atemnot, dazu Null Nebenwirkung trotz gleichbleibender Dosis, die aber einige Wochen benötigt, bis man sie gefunden hat. Ich leg mich ins Bett und schlafe tief und fest meine 8-9 Stunden.
In den USA ist übrigens Trazodon das meist verschriebene Schlafmittel, obwohl es eigentlich ein Anti Depressivum ist. Aber es macht nicht Abhängig und das ist das wichtigste.
Bei Amitryptylin hatte ich als Nebenwirkung starke Mundtrockenheit und das Restless Legs Syndrom, alles verschwand mit dem Absetzen.
AsbachUralt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.09.2017, 11:11   #17
saurbier
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Standard AW: welche Erfahrungen mit Schmerzmitteln, Opiaten, Therapien habt ihr gemacht ?

Zitat:
wer sich mit einem, nicht wieder umkehrbaren, schmerzgedächtnis rumplagt wird das bestätigen, da ist die ursache längst behoben, der schmerz aber hat sich verselbstsändigt.
Tja, und da kennen wir doch die Medizin der meisten Gutachter (z.B. MdK etc.) die dann mit psychosomatisch oder somatoformen Störungen kommen.

Patienten bei denen die Ärzte keine Zeit mehr haben wirklich nach der Ursache zu forschen, solange eben ein Röntgenbild oder Laborbefund nichts zeigt, ist nichts einfacher als auf psychosomatisch oder somatoforme Störungen abzustellen. Das spart unheimlich viel Arbeit und bringt schnelles Geld.

Es war bei mir damals seitens des MdK Mediziners auch mal so, als er mir anhand des Rehaberichtes und aufgrund meiner schriftlichen Beschwerde bei Kassenvorstand mit der Diagnose kam. Für diesen Gutachter ein mehr als erbährmliches Gutachten, nachdem ich bereits fast 10 Jahre zuvor von einem Gerichtsgutachter (Orthopäde) mittels einfacher Röntgenbilder nachweislich meine kaputten Knochen bestätig bekam und neuerlich eine Schulter-OP wegen Verkalkung u. wohlmöglich einem Sehenanriss (MRT) im Raum stand.

Ich sag nur, Amerika sei dank, die Ärzte haben eine neue Diagnose geschenkt bekommen. Fragt euch mal, warum hierzulande seit 2005 die psychischen Erkrankungen um mehr als 80% zugenommen haben (lt. AOK).

Schaue ich mir so manchen Arzt und seine Eingangsuntersuchungen an, dann frag ich mich wo ich da gelandet bin - bei einem Wahrsager der in die Glaskugel schaut, oder bei jemanden der seinen Beruf 7 Jahre gelernt hat.

Ein kleines Beispiel war mal ein Schmerztherapeut, der seine Diagnose nach einem 10min. Gespräch stellte. Oder ein Rehaarzt der mir vorhielt, ich solle mir ein Beispiel an unsere Fußballer nehmen, die ja nach wenigen Wochen wieder Topfit sind, selbst aber nicht mal eine Spritze in eine Vene setzen konnte.

Zitat:
und wer keinen arzt findet, der sich noch auf die suche machen will, der wird deswegen nicht auf schmerzstillende medikamente verzichten, nur weil die die ursache nicht beheben...
Was kann man da schon anderes machen, wenn man Nachts vor Schmerzen nicht schlafen kann.


Grüße saurbier
saurbier ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 25.09.2017, 11:29   #18
saurbier
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saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier
Standard AW: welche Erfahrungen mit Schmerzmitteln, Opiaten, Therapien habt ihr gemacht ?

Hallo painfull,

Zitat:
mein Hausarzt tat zb schmerzen und missempfindungen gänzlich ab
Nun dann dürfte dein Hausarzt wohl nicht der geeignete Arzt für dich sein, vor allem als Hausarzt, wo man wohl häufiger hin geht.

Also wenn ich zum meinem ging, dann behandelte er mich wie es sich gehört, oder aber er gab mir eine Überweisung zu einem Facharzt.

So zumindest sollte ein Hausarzt niemanden behandeln.

Zitat:
ein Orthopaede rät heute , 9 monate spaeter, zur op! Da der schaden jetzt zu gross waer sich das nun verchronifiziert habe
Nun ja, dann wäre dennoch ernsthaft zu überlegen, ob da eine OP nicht auf Dauer die bessere Lösung wäre, als sich nun ggf. dauerhaft mit Schmerzmedikamenten zu versorgen. Immer vorausgesetzt ein OP würde was bringen!

Zitat:
Wurde in die Schmerzklinik geschickt, und dort falsch behandelt, BEVOR einer von 4 Ärzten fähig war mal ein mrt zu veranlassen, 4 Monate nach Klinik und 1Jahr nach Verursachung!
Das hört sich schon mal gar nicht gut an, denn gerade in einer Schmerzklinik sollten die Ärzte schon wissen, was sie machen. Vor allem sollte vorher Diagnostisch (Labor, C´t, MRT etc.) alles abgeklärt sein, bevor man überhaupt in eine Schmerzklinik geht.

Sowas kann ich glücklicher Weise mal nicht berichten, abgesehen von der DRV Rehakliniken. Meine ambulanten Rehas die ich hier vor Ort durchgeführt hatte, waren zumindest immer für mich zufrieden stellend und halfen mir - wenn auch nur für knapp zwei Jahre, denn dort wurde meine Muskulatur wieder aufgebaut. genau das ist es auch was mein Schmerztherapeut als Unterstützung angeraten hat (Aufbau der Tiefenmuskulatur des Stützapparates).


Grüße saurbier
saurbier ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 25.09.2017, 11:36   #19
painfull
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painfull
Standard AW: welche Erfahrungen mit Schmerzmitteln, Opiaten, Therapien habt ihr gemacht ?

Zitat:
Mir scheint es da viel wichtiger das man sowas individuell mit dem Arzt im Rahmen einer ausgiebigen Anamnese austesten sollte. Da ist dann auch ein möglicher psychischer Einfluss nicht unbeachtlich, da dadurch körperliche Probleme überdeckt werden können/könnten.
Mein "Schmerztherapeut" schrieb in den Bericht an den Hausarzt..." die Befunderhebung setze er voraus " (!?) es erfolgte ein Gespräch zum klinikbericht , KEINE Untersuchung.
Wie meinst Du das mit dem psychischen Einfluss ? Dass Z. B. meine PTBS die dei Verletzungen überlagert e ?

Zitat:
Mich verwundert da dann auch schon, daß man dich offensichtlich nach so kurzer Zeit auf Oxycodon eingestellt hat, gibt es doch noch unzählige Schmerzmedikamente unterhalb dessen,
Das geschah in der Klinik mit 2x 5mg obwohl ich vorher so gut wie nichts einnahm (ibuprofen) . Ich war in der klinik zur Ursachenfindung, die aber gingen nur auf Schmerzreduktion. Es wirkte nichtund wurde t auf 2x 10 mg und vom schmerztherapeut auf 3 x 20 erhoeht. Ein anderer Arzt hielt bereits 2x20 fuer zuviel, heute weiß ich er hat (t) e Recht. Seine Empfehlung war eine Klinik in lahr zu dieser Zeit wollte ich nicht schon wieder in ein kkh waren erst 6 Monate vergangen.
Auch ich habe vielleicht noch 40 Jahre vor mir ich hoffedoch sehr mal wieder ohne opiat.
Knicke hier in l sekundenschlaf. LG simi
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Alt 25.09.2017, 11:53   #20
doppelhexe
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doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe
Standard AW: welche Erfahrungen mit Schmerzmitteln, Opiaten, Therapien habt ihr gemacht ?

Zitat von painfull Beitrag anzeigen
...zu dieser Zeit wollte ich nicht schon wieder in ein kkh waren erst 6 Monate vergangen. ...
sorry, das hätte mich nicht abgehalten...

aber du solltest nicht nur auf empfehlungen deiner ärzte oder hier setzen... sondern dich mit den empfehlungen auseinandersetzen...

bewertungsportale helfen da ungemein, zumindest, wenn die bewertungen in die tausende (5 bewertungen + üder - sagen garnix aus) gehen, überwiegend gute beurteilungen bei rumkommen und auch negative nicht unter den teppich gekehrt, sondern möglichst kommentiert werden.
wie eine klinik mit patieneten umgeht können am besten die patienten beurteilen...

und ich hab mir bis jetzt aus jeder klinik was für mich mitnehmen können, auch wenns meine hauptprobleme vielleicht nicht gelöst hat...

ich hab zum glück keine 40 jahre mehr vor mir... und wenn sich nicht iwann was grundlegend an meiner situation ändert ists auch nicht schade drum.

nach berchtesgaden aber werde ich nächstes jahr unbedingt wieder gehen, ich hab noch nicht aufgegeben...
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Alt 25.09.2017, 12:49   #21
painfull
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painfull
Standard AW: welche Erfahrungen mit Schmerzmitteln, Opiaten, Therapien habt ihr gemacht ?

Die Klinik in Lahr hatte auch mehr schlechte als rechte Bewertungen
Die Schädigung in der ersten Klinik erfahren hatte hielt mich auch ab.

Geändert von painfull (25.09.2017 um 14:13 Uhr)
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Alt 25.09.2017, 13:17   #22
doppelhexe
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doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe
Standard AW: welche Erfahrungen mit Schmerzmitteln, Opiaten, Therapien habt ihr gemacht ?

@ painfull... was ist mit dir oder deinem PC los? warum wird der text, den du vor 1 stunde gepostet hast, jetzt schon zum 2. mal später erneut gepostet?

auch wenn du dich noch so oft wiederholst, kann man dir NOCH mehr auch nicht helfen...
doppelhexe ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 25.09.2017, 14:06   #23
painfull
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painfull
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Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
@ painfull... was ist mit dir oder deinem PC los? warum wird der text, den du vor 1 stunde gepostet hast, jetzt schon zum 2. mal später erneut gepostet?

auch wenn du dich wiederholst, kann man dir NOCH mehr auch nicht helfen...
Ich weiß nicht wie das passiert ist. Mein Handy "klemmt" manchmal (?) Ich möchte nichts wiederholen, war keine Absicht. Ich versuch das mal zu löschen.
painfull ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.09.2017, 14:32   #24
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nelli52134
Standard AW: welche Erfahrungen mit Schmerzmitteln, Opiaten, Therapien habt ihr gemacht ?

Zitat von Zerberus X Beitrag anzeigen
Ist doch ganz einfach die Ursachen der Schmerzen bekämpfen und nicht die Schmerzen,bei Zahnschmerzen klappt das auch.
Schön wäre es wenn das funktionieren würde,vor allem wenn wie bei mir der auslöser für die erkrankung noch gar nicht gefunden worden ist.Dafür ist sie zu selten.
Wenn ich z.B.bei mir die Gelenke die kaputt sind alle austauschen lassen würde,hätte ich kein eigenes Gelenk mehr im Körper.Ausserdem gibt es nicht für jedes Gelenk ersatz.

Ausserdem wer Garantiert mir das ich dann keine Schmerzen mehr hätte,da auch die Sehnenansätze betroffen sind.
Da nehm ich lieber bis an mein Lebensende BTM.

LG
nelli
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Alt 26.09.2017, 03:04   #25
painfull
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painfull
Standard AW: welche Erfahrungen mit Schmerzmitteln, Opiaten, Therapien habt ihr gemacht ?

Zitat:
Ausserdem wer garantiert mir das ich dann keine Schmerzen mehr hätte,da auch die Sehnenansätze betroffen sind.
Da nehm ich lieber bis an mein Lebensende BTM.
Liebe Nelly ldie Sehnen sind besonders Schmerzhaft finde ich. Hast du das Gefühl dass dir das hydromorphin dabei hilft ?
painfull ist offline   Mit Zitat antworten
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