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Start > > -> Bis wann muß das Versorgungsamt einen Widerspruch bearbeitet haben?

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 23.09.2017, 17:39   #1
Krank
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Beiträge: 16
Krank
Frage Bis wann muß das Versorgungsamt einen Widerspruch bearbeitet haben?

Hallo an alle,
ich habe einen GdB von 50% bekommen, worüber ich eigentlich sehr glücklich bin, ABER......ich hätte gerne noch das Merkzeichen ,,G" gehabt und bin im Juni in Widerspruch gegangen.

Wie lange kann sich das Versorgungsamt Zeit lassen? Auch hier ist der SoVd für mich in Widerspruch gegangen.
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Alt 24.09.2017, 01:48   #2
Doppeloma
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Ort: Insel Rügen
Beiträge: 9.307
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Frage AW: Widerspruch Versorgungsamt wegen GdB

Hallo Krank,

Zitat:
ich habe einen GdB von 50% bekommen, worüber ich eigentlich sehr glücklich bin, ABER......ich hätte gerne noch das Merkzeichen ,,G" gehabt und bin im Juni in Widerspruch gegangen.
Na-Ja, die Frage ist ja nicht was du "gerne" hättest, sondern ob deine konkreten Behinderungen / Einschränkungen ein Merkzeichen "G" auch erforderlich machen und was macht dich an einem Schwerbehinderten-Status "glücklich" ?

Wurde denn zunächst mal die versorgungsärztliche Stellungnahme zur Einsicht angefordert und hattest du das Merkzeichen direkt auch mit beantragt ?
Dann sollte man dir im Bescheid ja auch erklärt haben, warum man das nicht bewilligen wollte ...

Hast du dich selbst noch schriftlich (als Begründung zum Widerspruch) dazu geäußert, warum du meinst dieses Merkzeichen bekommen zu müssen, hast du noch zusätzliche Arztberichte eingereicht, die das bestätigen würden ?

Die SB dort können alllerdings nur mit den Arztberichten / Diagnosen wenig anfangen, wenn eine persönliche Schilderung deiner Beschwerden fehlt, das steht in den Arztberichten meist so genau gar nicht drin.

Zitat:
Wie lange kann sich das Versorgungsamt Zeit lassen? Auch hier ist der SoVd für mich in Widerspruch gegangen.
Für die Entscheidung zu einem Widerspruch kann sich die Behörde 3 Monate Zeit lassen, ist dir denn was bekannt, ob z.B. noch mal deine Ärzte angeschrieben wurden, das kann sich natürlich auch mal länger hinziehen.

Ansonsten kann auch hier eine "Untätigkeits-Klage" eingereicht werden am Sozialgericht, wenn sich noch gar nichts getan hat, damit der Bescheid endlich erledigt werden muss.

Leider scheint ja der SovD nicht besonders auf "Zack" zu sein in deinen Angelegenheiten ... wie man schon deinem anderen Thema entnehmen kann.

Anträge und Widersprüche beim Versorgungsamt haben wir immer alleine gemacht, dann wussten wir wenigstens auch genau, welche medizinischen Unterlagen und Erklärungen die von uns bekommen hatten.

Es sind übrigens keine "Prozente", es ist einfach ein Grad der Behinderung von 50 (GdB 50) ... bei der DRV hat das aber für eine EM-Rente in der Regel KEINE Bedeutung, ob du einen Schwerbehinderten-Ausweis hast oder nicht und welchen GdB oder welche Merkzeichen.

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

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Alt 24.09.2017, 06:51   #3
Krank
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Beiträge: 16
Krank
Standard

Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Hallo Krank,

Also bei der ersten Antragstellung hatte ich das ,,G" mit angegeben und auch ein extra Schreiben aufgesetzt, warum ich der Meinung bin, dass ich das G bräuchte. Ich habe das ,, G" nicht bekommen, weil :
die gesundheitlichen Gründe dafür nicht vorliegen würden. Menschen sind behindert, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen am gesellschaftlichen Leben dauerhaft nur beeinträchtigt teilnehmen können .

Würdet Ihr noch mal aktuelle Unterlagen und noch mal ein separates Schreiben aufsetzen, wo die alltäglichen Beschwerden geschildert werden?

Was würdet Ihr machen, wenn Ihr in der Zwischenzeit sehr unzufrieden mit Eurem Orthopäden geworden seid und er Euch auch schon mal was angemeckert hat und ihr leicht zurück ?

Geändert von Goldfield (24.09.2017 um 07:26 Uhr) Grund: Zitat gekürzt
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Alt 24.09.2017, 08:30   #4
Curt The Cat
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Ort: in der Stadt mit x
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Standard AW: Bis wann muß das Versorgungsamt einen Widerspruch bearbeitet haben?

Moinsen Krank und willkommen hier ...!

Ich war mal so frei und hab' den Titel Deines Fadens etwas abgerundet. Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit muß sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11
Zitat:
11. Themen/Threads erstellen
Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften,oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder Widerspruch Versorgungsamt wegen GdB, sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 110! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

Erhellendes zum Thema findet man auch hier ... ->klick

Ich wünsche Dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt hier im Forum.


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Beste Grüße aus der Stadt mit x
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Curt The Cat


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Alt 24.09.2017, 21:08   #5
Doppeloma
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Frage AW: Bis wann muß das Versorgungsamt einen Widerspruch bearbeitet haben?

Hallo Krank,

Zitat:
Also bei der ersten Antragstellung hatte ich das ,,G" mit angegeben und auch ein extra Schreiben aufgesetzt, warum ich der Meinung bin, dass ich das G bräuchte. Ich habe das ,, G" nicht bekommen, weil : die gesundheitlichen Gründe dafür nicht vorliegen würden.
Das ist ja viel zu allgemein um ein Merkzeichen abzulehnen, das es (in der Regel) nur für besondere Bewegungseinschränkungen gibt (die aber nicht nur orthopädischer Natur sein müssen ), wann war denn deine erste Antragstelleung und welchen GdB hast du dann bekommen ???

Unter GdB 50 werden ohnehin noch keine Merkzeichen erteilt, du solltest etwas genauer schreiben was nun wann gewesen ist, wenn du hilfreiche Antworten bekommen möchtest.
Niemand hat hier Lust und Zeit sich das selber "zusammenreimen zu müssen".

Zitat:
Menschen sind behindert, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen am gesellschaftlichen Leben dauerhaft nur beeinträchtigt teilnehmen können .
Das ist eine Begründung die mit einem Merkzeichen überhaupt NICHTS zu tun hat, sondern nur erklärt wann man überhaupt einen GdB bekommen könnte ...

Zitat:
Würdet Ihr noch mal aktuelle Unterlagen und noch mal ein separates Schreiben aufsetzen, wo die alltäglichen Beschwerden geschildert werden?
Wenn du noch was erreichen willst mit deinem Widerspruch, solltest du das tun für die Begründung, ansonsten kannst du den Widerspruch auch (schriftlich / nachweislich) zurücknehmen und den Kampf, um das Merkzeichen "G" auf etwas später verschieben.

Vielleicht solltest du dich zunächst mal auf deinen Antrag wegen EM-Rente konzentrieren und dich nicht so verzetteln, kein Wunder dass du dabei den Überblick völlig verlierst ... ???

Zitat:
Was würdet Ihr machen, wenn Ihr in der Zwischenzeit sehr unzufrieden mit Eurem Orthopäden geworden seid und er Euch auch schon mal was angemeckert hat und ihr leicht zurück ?
Diese Frage solltest du dir doch selbst beantworten können, wenn man mit einem Arzt gar nicht klar kommt, dann sollte man sich einen anderen suchen wo das besser "passt", so ein Arzt wird dich sicher auch nicht bei der EM-Rente in dem Maße unterstützen, wie das erforderlich ist.

MfG Doppeloma
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Alt 24.09.2017, 21:14   #6
Krank
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Standard AW: Bis wann muß das Versorgungsamt einen Widerspruch bearbeitet haben?

Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Hallo Krank,
Der Antrag müsste im Februar /März gewesen sein und im Sommer habe ich dann einen GdB von 50% bekommen . Leider habe ich nicht nur orthopädische Diagnosen und Beschwerden 😔😔😔.

Ich sollte eine eigene Stellungnahme aufsetzen. Hier sollte deutlich werden, inwieweit ich im Alltag eingeschränkt bin. Das habe ich damals natürlich auch gemacht . Mein Gesundheitszustand hat sich zunehmend verschlechtert. Kann ich noch mal eine Stellungnahme einreichen in der Hoffnung , dass es zur Bearbeitung hinzugezogen wird ?

Geändert von Doppeloma (24.09.2017 um 23:42 Uhr) Grund: Bitte KEINE Vollzitate !
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Alt 24.09.2017, 23:59   #7
Doppeloma
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Info AW: Bis wann muß das Versorgungsamt einen Widerspruch bearbeitet haben?

Hallo Krank,

mache dich hiermit erneut (und letztmalig) darauf aufmerksam, dass Vollzitate überflüssig und unerwünscht sind, auch in einem Forum gibt es Regeln, die beachtet werden sollten.

Benutze den Button "Antworten" (links unten) oder lösche den überflüssigen Text selber aus deiner Antwort, sonst werden deine Beiträge bald komplett gelöscht und nicht nur die Zitate.

Zitat:
Der Antrag müsste im Februar /März gewesen sein und im Sommer habe ich dann einen GdB von 50% bekommen . Leider habe ich nicht nur orthopädische Diagnosen und Beschwerden 😔😔😔.
Das bestreitet ja Niemand aber das musst du dem Versorgungsamt erklären und nicht uns hier.
Zudem sind für Merkzeichen ganz besondere Einschränkungen zusätzlich erforderlich, die können trotz vieler Krankheiten und Diagnosen fehlen.

Zitat:
Ich sollte eine eigene Stellungnahme aufsetzen. Hier sollte deutlich werden, inwieweit ich im Alltag eingeschränkt bin. Das habe ich damals natürlich auch gemacht .
Hat man ja offenbar auch Vieles anerkannt, zu den Ktiterien das "G" zu bekommen hat es aber offenbar trotzdem nicht gereicht oder da fehlte die nötige Deutlichkeit in deiner Stellungnahme.

Es ist sehr schwierig Merkzeichen bewilligt zu bekommen, weil da ja wenigstens einige finanzielle "Vorteile" dran hängen könnten ...

Zitat:
Mein Gesundheitszustand hat sich zunehmend verschlechtert. Kann ich noch mal eine Stellungnahme einreichen in der Hoffnung , dass es zur Bearbeitung hinzugezogen wird ?
Versuchen kann man immer alles, aber man kann auch mal einige Monate abwarten und dann einen "Verschlimmerungs-Antrag" stellen mit frischen Argumenten, vielleicht solltest du dich aktuell besser intensiv um deinen EM-Renten-Antrag kümmern.

Bei so vielen "Baustellen" wundert es mich nicht, dass es dir immer schlechter geht, für deine Gesundheit bleibt ja gar keine Zeit und Kraft mehr übrig.

MfG Doppeloma
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Alt 25.09.2017, 09:44   #8
Krank
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Was wäre denn besser in dem Fall ?
Unterlagen und Stellungnahme noch nachreichen oder einen Verschlimmerungsantrag stellen?

Kann es mir auch passieren, dass ich danach zum Beispiel anstatt 50 nur noch 40 oder so bekomme ?
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Alt 25.09.2017, 14:37   #9
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: Bis wann muß das Versorgungsamt einen Widerspruch bearbeitet haben?

Hallo Krank,

Zitat:
Was wäre denn besser in dem Fall ?
Unterlagen und Stellungnahme noch nachreichen oder einen Verschlimmerungsantrag stellen?
Wer soll dir das hier beantworten können, wir kennen doch deine ganzen Unterlagen gar nicht ???
Aktuell hast du Widerspruch eingelegt gegen den Bescheid, weil du das "G" noch dazu haben willst ...

Dann reiche was nach, von dem du annehmen kannst, dass du das Merkzeichen im Widerspruch noch bekommen kannst, das Verfahren muss ja erst mal abgeschlossen sein.

Dafür muss es einen Widerspruchs-Bescheid geben ODER du nimmst den Widerspruch zurück, dann ist der Bescheid erst mal so gültig wie du ihn bisher bekommen hast.

Einen neuen Antrag (auf Verschlimmerung) kannst / solltest du erst stellen, wenn dieser aktuelle Bescheid auch rechtsverbindlich geworden ist und es MUSS eben auch eine klare (nachweisbare) Verschlimmerung geben, damit da was geändert werden könnte vom Versorgungsamt.

Man sollte damit also schon so 6 - 12 Monate warten, ehe man eine "Erhöhung" des GdB und die Zuerkennung von Merkzeichen überprüfen lassen will ... was anderes ist so ein "Verschlimmerungs-Antrag" nicht.

Zitat:
Kann es mir auch passieren, dass ich danach zum Beispiel anstatt 50 nur noch 40 oder so bekomme ?
Auch das kann passieren, bei den Anträgen wird immer der gesamte GdB neu geprüft, darum vermeiden auch viele, die den Schwerbehinderten-Ausweis erst mal erreicht haben, unnötige "Verschlimmerungs-Anträge" zu stellen ... da gab es schon manche böse Überraschung.

Ich weiß sowieso nicht genau was du dir davon erhoffst, wenn du vor hast EM-Rente zu beantragen.

Dafür hat es keine Bedeutung, ob du diesen Ausweis hast oder nicht und als EM-Rentner kannst du so gut wie NICHTS damit anfangen.

Mir ist schon klar, dass es andere Meinungen dazu gibt aber die "Steuer-Vorteile" nützen auch nur was, wenn man überhaupt Steuern zahlen muss ...

Mein Männe hat inzwischen GdB 90 (über viele Jahre und viele Anträge und Widersprüche) wegen Verschlimmerung bekommen, nun wurde ihm auch das "G" bewilligt, bis dahin wurde das für seine diversen orthopädischen Probleme immer abgelehnt.

Nun hat er einen Defibrillator, weil er fast gestorben wäre und dafür bekam er jetzt auch das Merkzeichen "G" bewilligt und der schon vorhandene GdB 50 wurde auf GdB 90 erhöht deswegen.

Was hat er nun davon, nicht viel, denn die Wertmarke (80 € im Jahr) müssen wir noch selber kaufen und bezahlen und er nutzt sie eigentlich nur, um Gelegentlich mal mit dem Zug in den nächsten Ort zum Arzt-Termin zu fahren, anstatt mit dem (noch vorhandenen) Auto.

Für sonstigen Reisen oder Unternehmungen damit geht es ihm gar nicht gut genug, zudem fehlt uns das Geld dafür überhaupt richtige Reisen machen zu können, ich muss ja überall noch voll bezahlen, das "B" wurde ihm (trotz Antrag darauf) auch nicht bewilligt.

Die tolle "Behinderten-Steuer-Pauschale" (ich habe auch eine auf GdB 40) nützt uns GAR NICHTS, wir zahlen keine Steuern auf unsere mickrigen EM-Renten.

Die sind aber (nach Behörden-Ansicht) nicht mickrig genug, um noch irgendwas dazu bekommen zu können ... also MÜSSEN wir ALLES irgendwie selber bezahlen davon.

MfG Doppeloma
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Alt 02.10.2017, 16:07   #10
Krank
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Standard AW: Bis wann muß das Versorgungsamt einen Widerspruch bearbeitet haben?

Sorry, dass ich mich erst jetzt wieder melde. Ich werde meine Stellungnahme einfach noch mal beim Versorgungsamt nachreichen.

Vielleicht wird die bei dem ,,Widerspruch" berücksichtigt.
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Alt 02.10.2017, 18:57   #11
Muzel
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Muzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel Enagagiert
Standard AW: Bis wann muß das Versorgungsamt einen Widerspruch bearbeitet haben?

Das habe ich für meine Schwiegermutter auch gemacht. Ich habe den 'Schwerbehindertenantrag gestellt und nur kurze Zeit später musste sie notfallmäßig ins KH. Ich habe alle Krankenhausberichte nachgereicht und sie wurden auch berücksichtigt.
__

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