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Start > > -> Aussteuerung - Nahtlosigkeit und nun wieder arbeitsfähig. Wie weiter ?

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 04.09.2017, 17:17   #1
HermineL
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Beiträge: 92
HermineL
Standard Aussteuerung - Nahtlosigkeit und nun wieder arbeitsfähig. Wie weiter ?

Hallo an alle,

hoffe das ich hier im richtigen Unterforum schreibe. Wenn nicht bitte verschiebt es.

Ich war seit Herbst 2015 krank und wurde in diesem Frühjahr ausgesteuert. Ich habe mich dann bei der Agentur für Arbeit gemeldet und bekomme seit dem
Arbeitslosengeld auf Grund von Nahtlosigkeit. Die Agentur für Arbeit hat mich im April zum medizinischen Dienst geschickt der zu der Auffassung gekommen
ist das ich in den nächsten 6 Monaten nur unter 3 Stunden täglich arbeiten könnte.

Daraufhin hat mich die Agentur für Arbeit Ende Mai aufgefordert einen Rehaantrag bei der DRV zu stellen was ich auch tat. Die DRV lies sich viel Zeit und
erst Mitte August bekam ich den Bescheid das ich eine 5 wöchige Reha vollstationär machen soll. Die Klinik hat sich auch schon gemeldet und mir einen
für den 27.09.2017 gegeben.

So wiet so gut aber jetzt komme ich zum eigentlichen Punkt. Ich bin mittelerweile nicht mehr Arbeitsunfähig geschrieben und auch mein Doc ist wie ich
der Meinung das ich wieder arbeiten kann. Ich hatte einige körperliche Probleme die ich aber überweigend schon seit Anfang des Jahres wieder im Griff
habe und zuletzt war ich wegen Depressionen arbeitsunfähig. Hier wurde ich mittlerweile sehr gut medikamentös eigestellt so das ich mich wieder fit fühle.

Wie sieht das jetzt zum einen mit der Reha aus und zum anderen mit der Agentur für Arbeit.
Kann ich die Reha schadlos für mich absagen ?
Wie verhalte ich mich der Agentur für Arbeit gegenüber?

Die 6 Monate die mich der medizinische Dienst als nicht arbeitsfähig sah sind ja noch nicht um. Ich würde aber gerne versuchen eine Weiterbildung zu machen
um wieder im Beruf Fuß fassen zu können. Mein ALG 1 läuft regulär Ende Oktober aus. Deswegen will ich nicht mehr warten und direkt mit der Agentur für Arbeit
darüber reden und sehen ob ich dort eine Chance habe die Weiterbildung die 7 Monate dauert finanziert zu bekommen.

Auf der anderen Seite würde ich ja meinen ALG1 Anspruch verlängern wenn ich die Reha antreten würde.

Wozu könnt Ihr mir raten ?
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Alt 04.09.2017, 21:01   #2
lunalilli
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Ort: Hessen
Beiträge: 78
lunalilli
Standard AW: Aussteuerung - Nahtlosigkeit und nun wieder arbeitsfähig. Wie weiter ?

Hallo Hermine,

super, dass du dich nach all den Strapazen wieder so fit fühlst, dass du wieder arbeiten gehen möchtest.

Ich würde die Reha auf jeden fall machen. Auch wenn du dich jetzt fit fühlst, könnest du dort deine wirkliche Bealstbarkeit überprüfen. Durch die vielen Anwendungen - die zeitlich ja meistens so dicht zusammen liegen - siehst du, wie belastbar du bist.

Und wenn du nach der Reha arbeitsfähig entlassen wirst, ist das eine bessere Grundlage um beim JC eine Wiedereingliederung (auch Maßnahme) zu bekommen.

Wünsche dir viel Glück :-)

Gruß, Luna
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Alt 05.09.2017, 05:18   #3
HermineL
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HermineL
Standard AW: Aussteuerung - Nahtlosigkeit und nun wieder arbeitsfähig. Wie weiter ?

Danke lunalilli. Das JC hat allerdings nichts damit zu tun. Ich bekomme ALG 1 und nicht ALG 2.
Reha ist ja schön und gut aber ich könnte dieses Jahr noch eine Weiterbildung anfangen. Mache ich die Reha dann habe ich Wartezeit bis in den März. Bis dahin bin ich aber in der Tat im ALG2.

Kann mir sonst wirklich keiner weiterhelfen. Will ja nichts bei der Agentur für Arbeit verkehrt machen. Nur bin ich ja für die Krank nach Aussage des medizinischen Dienst.
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Alt 05.09.2017, 06:59   #4
Dark Vampire
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Standard AW: Aussteuerung - Nahtlosigkeit und nun wieder arbeitsfähig. Wie weiter ?

Und aufgrund dessen wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Weiterbildung bekommen.

Ich würde auch die Reha machen, das zeigt dir wie belastbar du wirklich bist und erhöht einerseits deine Chancen auf ne Weiterbildung die ja vorrangig von der DRV bezahlt werden soll.Das wird dir auch das Arbeitsamt sagen. weiterer Vorteil, wenn im Rehabericht eine Weiterbildung angeraten wird, wird diese eher genehmigt. Dann dauert das zwar bis März aber dann haste das sicherer als wenn du jetzt die Reha absagst und dir keine Weiterbildung genehmigt wird aufgrund dessen wegen ärztlichen Dienst, dann müsstest so oder so warten bis März, der Genehmigungsprozeß kann sich durchaus ne ganze Weile hinziehen.....
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Alt 05.09.2017, 08:00   #5
axellino
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Standard AW: Aussteuerung - Nahtlosigkeit und nun wieder arbeitsfähig. Wie weiter ?

Guten Morgen,

Zitat:
Nur bin ich ja für die Krank nach Aussage des medizinischen Dienst.
Du bist nicht nur krank laut des Gutachtens des ÄD, sondern weniger wie 3 Std. tgl. auf 6 Monate hinaus leistungsfähig auf den Arbeitsmarkt und die Rentenversicherung folgt den Gutachten oder teilen davon und sieht deine Erwerbsfähigkeit als eingeschränkt oder ebend gefährdet an und zur Besserung dessen, wird Dir auf deinen Antrag hin, eine Reha bewilligt.

Aus diesen Gründen kannst Du die bewilligte Reha aus meiner Sicht, nicht jetzt einfach schadlos absagen, um ggfls. eine Weiterbildung von der Arbeitsagentur finanziert zu bekommen, wobei ich da auch so meine Zweifel über die Erfolgsaussichten einer Bewilligung hätte, wenn dein ALG 1 Anspruch in 10/2017 endet.

Aufjedenfall unterliegst Du mit der bewilligten Reha, einer Mitwirkungspflicht gegenüber der Rentenversicherung.

§ 145 Abs.2 SGB III

Zitat:
4Kommt die leistungsgeminderte Person ihren Mitwirkungspflichten gegenüber dem Träger der medizinischen Rehabilitation oder der Teilhabe am Arbeitsleben nicht nach, so ruht der Anspruch auf Arbeitslosengeld von dem Tag nach Unterlassen der Mitwirkung bis zu dem Tag, an dem die Mitwirkung nachgeholt wird.
So denn Du tatsächlich eine anderen Weg gehen willst, wäre die Rentenversicherung dein erster Ansprechpartner, so das diese ggfls. die Einschätzung deiner Erwerbsfähigkeit aufgibt und sie somit die Reha Bewilligung zurückzieht, was ich persönlich aufgrund deiner Darlegungen hin, nicht machen würde, denn es wird sicher auch schon seine Gründe haben, das man Dir eine Reha zur Besserung deiner Erwerbsfähigkeit bewilligt hat.
__

Wer Rechtschreibfehler findet,darf sie gerne behalten !!!!

Geändert von axellino (05.09.2017 um 09:02 Uhr)
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Alt 05.09.2017, 12:20   #6
HermineL
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HermineL
Standard AW: Aussteuerung - Nahtlosigkeit und nun wieder arbeitsfähig. Wie weiter ?

Danke für die Ausführungen und Tips.

Habe gerade noch einmal nachgeschaut und gesehen das diese 6 Monate die der MD festgestellt hat am 18.09.2017 um sind. Das Gutachten ist vom 17.03.2017.

Wenn die Agentur für Arbeit dann wissen will ob ich jetzt wieder erwerbsfähig bin müsste sie doch zuerst einmal den MD erneut einschalten.
Mit dem Datum ist doch eine Minderung der Leistungsfähigkeit nach § 145 gar nicht mehr gegeben oder sehe ich da etwas verkehrt ?


Zitat von axellino Beitrag anzeigen
Aus diesen Gründen kannst Du die bewilligte Reha aus meiner Sicht, nicht jetzt einfach schadlos absagen, um ggfls. eine Weiterbildung von der Arbeitsagentur finanziert zu bekommen, wobei ich da auch so meine Zweifel über die Erfolgsaussichten einer Bewilligung hätte, wenn dein ALG 1 Anspruch in 10/2017 endet.
Es wäre zwar gut wenn die Agentur das bewilligen würde aber da hänge ich nicht zwingend von ab. Ich würde das ganze auch mit einer AFBG Förderung durchziehen. Sowohl Weiterbildung als auch ich selber erfüllen die Vorgaben.
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Alt 05.09.2017, 13:16   #7
axellino
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Standard AW: Aussteuerung - Nahtlosigkeit und nun wieder arbeitsfähig. Wie weiter ?

Zitat von HermineL Beitrag anzeigen
Habe gerade noch einmal nachgeschaut und gesehen das diese 6 Monate die der MD festgestellt hat am 18.09.2017 um sind. Das Gutachten ist vom 17.03.2017.

Wenn die Agentur für Arbeit dann wissen will ob ich jetzt wieder erwerbsfähig bin müsste sie doch zuerst einmal den MD erneut einschalten.
Mit dem Datum ist doch eine Minderung der Leistungsfähigkeit nach § 145 gar nicht mehr gegeben oder sehe ich da etwas verkehrt? .
Ich glaube mal nicht, das der MD erneut eingeschaltet wird.
Die Feststellung der Rentenversicherung, aufgrund deines Rehaantrags, das deine Erwerbsfähigkeit eingeschränkt oder ebend gefährdet ist, steht erstmal fest und diese steht ueber der Feststellung des MD, betreffend deiner Leistungsfähigkeit auf den Arbeitsmarkt und diese ist auch für alle anderen Leistungstraeger bindend.

Mit der bewilligten Reha hat die Rentenversicherung auch entschieden, das deine Erwerbsminderung damit ggfls. gebessert oder behoben werden könnte.

So sehe ich das zumindest, ggfls. sehe das auch verkehrt, darum klopf dch mal bei deinen Leistungstraeger an,, was er auf deiner Fragestellung antwortet.
__

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Alt 05.09.2017, 13:47   #8
HermineL
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HermineL
Standard AW: Aussteuerung - Nahtlosigkeit und nun wieder arbeitsfähig. Wie weiter ?

Ich verstehe deine Einwände und kann das auch nachvollziehen. Ich sondiere ja momentan auch nur welche Möglichkeiten ich habe und was mir Probleme machen könnte.

Wenn ich die Reha nicht antrete würde die Agentur wohl die Leistung einstellen. So habe ich deine Ausführungen bisher verstanden.

Die Weiterbildung die ich machen möchte beginnt Mitte Oktober. Der Start der nächsten Möglichkeit liegt , nach heutiger Nachfrage, bei Mitte August 2018. Ich würde somit fast ein ganzes Jahr verlieren was in meinem Alter evident ist.

Aus diesen Gründen suche ich ja einen Weg. Bei einer Förderung mit AFBG würde ich rund 1.470 Euro im Monat haben. 250 Euro weniger als ALG 1. Damit kann ich leben wenn die Agentur die Leistungen einstellen würde. Im Juni nächstes Jahr wenn die Weiterbildung fertig ist müsste ich wohl erst einmal ALG 2 beantragen.


Also habe ich 2 Optionen wenn ich das richtig sehe:

Option 1 ist die Reha anzutreten, erst einmal Übergangsgeld bekommen, dann wieder ALG 1 bis es ausläuft. (Durch das Übergangsgeld verschiebt sich das Ende doch oder ?)
Nach Ablauf der Reha schauen wer mir evtl. eine Weiterbildung zahlt. Agentur wohl nicht weil die Leistung eh ausläuft.
Hier verliere ich fast 1 Jahr.

Option 2 ist die Weiterbildung Mitte Oktober zu beginnen. Unabhängig davon ob dies durch die Agentur gefördert wird oder durch AFBG. Vorteil wäre fast ein Jahr zu sparen.
Die Unbekannte hier ist wie die DRV reagiert wenn ich die Reha nicht antrete.

Option 3 ist die Reha anzutreten und nach ca. 3 Wochen rechtzeitig zum Beginn der Weiterbildung abzubrechen.
Folgen hier unbekannt.


Nicht einfach hier die richtige Entscheidung zu treffen aber ich habe ja zumindest hier schon einmal Denkanstöße bekommen.


P.S.: Wenn ich mich für die Weiterbildung durch AFBG entscheide wie sieht das dann mit den Krankenkassenbeiträgen aus. Hat da einer Ahnung von ?
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Alt 05.09.2017, 16:05   #9
axellino
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Standard AW: Aussteuerung - Nahtlosigkeit und nun wieder arbeitsfähig. Wie weiter ?

Zitat:
ist die Reha anzutreten, erst einmal Übergangsgeld bekommen, dann wieder ALG 1 bis es ausläuft.
(Durch das Übergangsgeld verschiebt sich das Ende doch oder ?)
Ja !
Für die Zeit wo Du Übergangsgeld erhälst, wird Dein Anspruch auf Arbeitslosengeld "gestoppt" für die Dauer der Reha.
Erst wenn Du wieder "Arbeitsfähig" bist, nach der Reha, wird das ALG 1 weiter bezahlt wo man aufgehört hat.
Also kein Verlust der Anspruchsdauer, sondern nur eine Pause.

Zitat:
Also habe ich 2 Optionen wenn ich das richtig sehe:
Eine weitere Option hattee Dir in Beitrag 5 genannt.

Zitat:
ch bin mittelerweile nicht mehr Arbeitsunfähig geschrieben und auch mein Doc ist wie ich
der Meinung das ich wieder arbeiten kann. Ich hatte einige körperliche Probleme die ich aber überweigend schon seit Anfang des Jahres wieder im Griff
habe und zuletzt war ich wegen Depressionen arbeitsunfähig. Hier wurde ich mittlerweile sehr gut medikamentös eigestellt so das ich mich wieder fit fühle.
Wende dich ggfls. direkt an die Rentenversicherung und lege ihnen dar, das Du wieder voll fit für den Arbeitsmarkt bist und eine Reha absolut überflüssig wäre und bittest darum die Bewilligung dessen aufzuheben.
Dies sollten Dir deine behandelnen Ärzte ggfls. auch schriftlich bestätigen, darum wäre natürlich bei dieser Option, vorab ein Gespräch mit deinen behandelnen Ärzten angebracht.

Eigentlich sollte die Rentenversicherung über so eine Nachricht deinerseits, hocherfreut sein, denn man könnte dich ja somit als Kostenfaktor erstmal ausbuchen
__

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Alt 06.09.2017, 03:03   #10
Doppeloma
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Frage AW: Aussteuerung - Nahtlosigkeit und nun wieder arbeitsfähig. Wie weiter ?

Hallo HermineL,

gehe nochmal in deinen 1. Beitrag zurück, denn ein entscheidender Punkt wurde bisher bei allen Ratschlägen nicht beachtet.

Zitat:
Ich war seit Herbst 2015 krank und wurde in diesem Frühjahr ausgesteuert. Ich habe mich dann bei der Agentur für Arbeit gemeldet und bekomme seit dem
Arbeitslosengeld auf Grund von Nahtlosigkeit.
Soweit der übliche Ablauf nach einer Aussteuerung.

Zitat:
Die Agentur für Arbeit hat mich im April zum medizinischen Dienst geschickt der zu der Auffassung gekommen
ist das ich in den nächsten 6 Monaten nur unter 3 Stunden täglich arbeiten könnte.
Hier hast du bereits einen Denkfehler, liegt dir dieses ÄD-Gutachten komplett vor, sonst solltest du dir das mal DIREKT beim ÄD in Kopie abholen, es gibt einen Teil B (den bekommt sonst der Arbeitsvermittler) und einen Teil A mit den medizinischen Informationen.

Diese Beurteilung gilt nun NICHT für 6 Monate sondern es wurde eingeschätzt, dass du mindestens (eher länger) als 6 Monate UNTER 3 Stunden Leistungsfähig sein wirst.

Das ist eine relativ unbewiesene (eher willkürliche) Prognose des ÄD, damit dir überhaupt die "Nahtlosigkeit" bewilligt wird, bist du beim Arzt gewesen oder wurde nach "Aktenlage" begutachtet ???

Wie viel über 6 Monate muss der ÄD nicht feststellen wollen, es ist eigentlich nur eine der üblichen, pauschalen "Einteilungen" ohne tatsächliche Bedeutung für eine "Genesungswahrscheinlichkeit" danach.

Zitat:
Daraufhin hat mich die Agentur für Arbeit Ende Mai aufgefordert einen Rehaantrag bei der DRV zu stellen was ich auch tat.
Genau DAFÜR war diese Prognose zusätzlich nötig, um dich auffordern zu können eine med. Reha bei der DRV zu beantragen und dort soll man dann genauer prüfen und feststellen, wie es um deine gesamte Erwerbsfähigkeit bestellt ist, in diesem Falle gibt es dann Prognosen für (wahrscheinlich) 3 Jahre oder länger oder eher weniger ...
Damit hat sich die AfA nun das Entscheidungsrecht (Dispositionsrecht) für diesen Reha-Antrag gesichert und du selbst darfst dazu gar keine eigenen Entscheidungen (Absage/ Verschiebung usw.) mehr treffen.


Zitat:
Die DRV lies sich viel Zeit und erst Mitte August bekam ich den Bescheid das ich eine 5 wöchige Reha vollstationär machen soll. Die Klinik hat sich auch schon gemeldet und mir einen
für den 27.09.2017 gegeben.
Hast du dir diese Klinik selbst ausgewählt, denn dieses Recht hattest du immerhin noch oder hat man dir von der DRV jetzt eine Klinik zugeteilt ???

Zitat:
So wiet so gut aber jetzt komme ich zum eigentlichen Punkt. Ich bin mittelerweile nicht mehr Arbeitsunfähig geschrieben und auch mein Doc ist wie ich
Du beziehst aber immer noch Geld von der AfA und die AU auf deine ausgesteuerte Krankheit hat für die AfA sowieso nie eine besondere Rolle gespielt ... die "Überprüfung" der (bisherigen) ÄD-Ansicht wird nicht (mehr) beim ÄD erfolgen, sondern jetzt in der bewilligten DRV-Reha stattfinden.

Was dein Arzt dazu meint ist dafür irrelevant, danach wird sich die AfA nicht richten, sondern auf das Reha-Ergebnis schauen wollen ... und es anschließend übernehmen.

Zitat:
Wenn ich die Reha nicht antrete würde die Agentur wohl die Leistung einstellen.
Das ist korrekt, denn aus dem Dispositionsrecht bist du jetzt zur "Mitwirkung" verpflichtet.
Schon die Zahlpause während der Reha ist eine Erholungspause für die AfA und man kann sich inzwischen überlegen, was man nach der Reha vielleicht mit dir vor haben könnte.

Hofft vielleicht sogar insgeheim auf eine "Umdeutung" in EM-Rente, was natürlich bei deinem aktuellen Wohlbefinden eher unwahrscheinlich wäre.

Zumal daran nun wieder die DRV und ihre Reha-Kliniken NICHT wirklich interessiert sind ...

Zitat:
Die Weiterbildung die ich machen möchte beginnt Mitte Oktober. Der Start der nächsten Möglichkeit liegt , nach heutiger Nachfrage, bei Mitte August 2018. Ich würde somit fast ein ganzes Jahr verlieren was in meinem Alter evident ist.
Wer würde die Kosten für diese Weiterbildung denn übernehmen, hast du dafür schon eine verbindliche (schriftliche) Zusage ... darf ich fragen wie alt du bist ???

Zitat:
Bei einer Förderung mit AFBG würde ich rund 1.470 Euro im Monat haben. 250 Euro weniger als ALG 1.
Mit dieser Art Förderung kenne ich mich nicht aus, wer hat denn zu entscheiden ob du das machen kannst oder nicht, wann wäre dir eine definitive Zusage dafür bekannt ???

Zitat:
Damit kann ich leben wenn die Agentur die Leistungen einstellen würde.
Wenn das eine 1000 % sichere Angelegenheit ist, dann würde ich das wohl auch versuchen, sofern es echte neue Chancen am Arbeitsmarkt gibt danach.

Auf die Weiterzahlung von ALGI könntest du ja theoretisch auch freiwillig verzichten und dich dort abmelden, musst dich ja nicht rauswerfen lassen.

Bis zum Beginn der Weiterbildung musst du dann aber auch finanziell "überleben" und dich selbst Krankenversichern können.

Zitat:
Im Juni nächstes Jahr wenn die Weiterbildung fertig ist müsste ich wohl erst einmal ALG 2 beantragen.
Dann bliebe dir sogar noch ein Restanspruch auf ALGI übrig eventuell aber ich kann das echt so nicht nachvollziehen, weil ich das nicht kenne, was du da vor hast.

Zitat:
Option 1 ist die Reha anzutreten, erst einmal Übergangsgeld bekommen, dann wieder ALG 1 bis es ausläuft. (Durch das Übergangsgeld verschiebt sich das Ende doch oder ?)
Das ist richtig, nach der Reha beantragst du wieder ALGI und bekommst den Restanspruch neu bewilligt.

Zitat:
Nach Ablauf der Reha schauen wer mir evtl. eine Weiterbildung zahlt. Agentur wohl nicht weil die Leistung eh ausläuft.
Die AfA zahlt dir ganz sicher KEINE berufliche Reha (mehr) denn dafür wäre schon gesetzlich NUR NOCH die DRV zuständig

Zitat:
Option 2 ist die Weiterbildung Mitte Oktober zu beginnen. Unabhängig davon ob dies durch die Agentur gefördert wird oder durch AFBG.
Na so ganz "unabhängig" scheint das ja nicht zu sein, irgendwer muss ja diese Weiterbilung bezahlen wollen, die AfA wird es ganz sicher NICHT sein ...weil dein Anspruch an die DRV vorrangig ist.

Es könnte natürlich in der Reha passieren, dass man dir zu einer LTA (Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben = berufliche Reha) rät und möglichst auch die Antragstellung dort bereits mit dir ganz dringend erledigen möchte, das bedeutet aber nicht, dass du dann auch die aktuell angestrebte Weiterbildung machen darfst ...

Zitat:
Die Unbekannte hier ist wie die DRV reagiert wenn ich die Reha nicht antrete.
Der DRV ist das relativ EGAL, es kommt darauf an wie die AfA dann darauf reagieren wird, falls es doch nicht klappt mit deiner bisherigen Planung.

Zitat:
Option 3 ist die Reha anzutreten und nach ca. 3 Wochen rechtzeitig zum Beginn der Weiterbildung abzubrechen.
Folgen hier unbekannt.
Da wird die konkreten Folgen hier wohl auch Keiner kennen ...

Option 4 wäre noch ein Widerspruch (bei der DRV) gegen die bisher zugeteilte Klinik, weil du dein Klinikwahlrecht nicht wahrnehmen konntest, könnte den Reha-Beginn verzögern bis du alles andere klären konntest, aber das ist auch nur so ein Gedanke von mir ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
Doppeloma ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 06.09.2017, 12:24   #11
HermineL
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Beiträge: 92
HermineL
Standard AW: Aussteuerung - Nahtlosigkeit und nun wieder arbeitsfähig. Wie weiter ?

Hallo Doppeloma

Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Diese Beurteilung gilt nun NICHT für 6 Monate sondern es wurde eingeschätzt, dass du mindestens (eher länger) als 6 Monate UNTER 3 Stunden Leistungsfähig sein wirst.

Das ist eine relativ unbewiesene (eher willkürliche) Prognose des ÄD, damit dir überhaupt die "Nahtlosigkeit" bewilligt wird, bist du beim Arzt gewesen oder wurde nach "Aktenlage" begutachtet ???

Wie viel über 6 Monate muss der ÄD nicht feststellen wollen, es ist eigentlich nur eine der üblichen, pauschalen "Einteilungen" ohne tatsächliche Bedeutung für eine "Genesungswahrscheinlichkeit" danach.
Hier hast vdu in der Tat Recht. Gutachten Teil A und B liegt mir seit April vor.


Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Damit hat sich die AfA nun das Entscheidungsrecht (Dispositionsrecht) für diesen Reha-Antrag gesichert und du selbst darfst dazu gar keine eigenen Entscheidungen (Absage/ Verschiebung usw.) mehr treffen.
Habe ich verstanden aber wo steht geschrieben das ich keine eigenen Entscheidungen mehr treffen kann ?
Wo ist die Rechtsgrundlage ?
Den Termin muss ich mit Stand Heute Morgen so oder so verschieben weil ich in den Herbstferien Anfang Oktober keine Kinderbetreuung habe.


Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Hast du dir diese Klinik selbst ausgewählt, denn dieses Recht hattest du immerhin noch oder hat man dir von der DRV jetzt eine Klinik zugeteilt ???
Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Option 4 wäre noch ein Widerspruch (bei der DRV) gegen die bisher zugeteilte Klinik, weil du dein Klinikwahlrecht nicht wahrnehmen konntest, könnte den Reha-Beginn verzögern bis du alles andere klären konntest, aber das ist auch nur so ein Gedanke von mir ...
Nein ich habe die Klinik nicht selbe gewählt. Ich habe eine ambulante Reha beantrag und eine stationäre, über 100 Kilometer von mir weg, bewilligt bekommen. Aus diesem Grund habe ich um eine Umeinweisung beio der DRV gebeten (Hätte ich dann wohl auch nicht gedurft nach deiner Aussage zuvor). Dies hat die DRV negativ beschieden da bei meinem Krankheitsbild nur eine 5-6 Wöchige stationäre Reha möglich ist und die von der DRV ausgewählte Klinik ist schon die , die am nächsten zu meinem Wohnort gelegen ist.


Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Was dein Arzt dazu meint ist dafür irrelevant, danach wird sich die AfA nicht richten, sondern auf das Reha-Ergebnis schauen wollen ... und es anschließend übernehmen.
Es mag ja sein das die AFA sich am Reha-Ergebnis orientieren will und wird aber wie mein Gesundheitszustand aktuell ist entscheidet immer noch der behandelnde Facharzt und nicht die AFA. Was dieser mir sagt wie ich mit meinem Zustand umgehen muss ist nicht irrelevant.


Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Wer würde die Kosten für diese Weiterbildung denn übernehmen, hast du dafür schon eine verbindliche (schriftliche) Zusage ... darf ich fragen wie alt du bist ???
Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Mit dieser Art Förderung kenne ich mich nicht aus, wer hat denn zu entscheiden ob du das machen kannst oder nicht, wann wäre dir eine definitive Zusage dafür bekannt ???
Die Kosten der Weiterbildung würde, wenn ich mich für die Förderung durch AFBG entscheide, auch im Rahmen des AFBG übernommen werden. Eine verbindliche Zusage dafür bedarf es nicht. Wenn man die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt hat meinen einen Rechtsanspruch auf die Förderung. Die Zulassung hat mir die IHK schon erteilt. Allerdings gibt es bei der Bewilligung Bearbeitungszeiten bis zu 2 Monate bei der KFW. Mein Alter ist "noch" 53.


Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Wenn das eine 1000 % sichere Angelegenheit ist, dann würde ich das wohl auch versuchen, sofern es echte neue Chancen am Arbeitsmarkt gibt danach.
Die gibt es definitiv. Es ist eher so das mir permanent diese noch fehlende Weiterbildung die Türen verschließt.


Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Bis zum Beginn der Weiterbildung musst du dann aber auch finanziell "überleben" und dich selbst Krankenversichern können.
Deswegen denke ich das ich zweigleisig fahren sollte. Den Antrag nach AFBG stellen und trotzdem die Reha antreten. Damit erhalte ich weiter Leistungen und könnte dann wenn es soweit ist die Reha abbrechen und die Weiterbildung antreten. Das Thema Krankenversicherung wird akut wenn ich die Weiterbildung beginnen sollte denn da konnte ich noch nicht klären wie dies dann läuft. Zumal der Rest der Familie über mich familienversichert ist.


Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Dann bliebe dir sogar noch ein Restanspruch auf ALGI übrig eventuell aber ich kann das echt so nicht nachvollziehen, weil ich das nicht kenne, was du da vor hast.
Ja das stimmt sind aber dann nur wenige Wochen so ndas ich wohl dann beides direkt beantragen sollte. AFBG ist landläufig besser als Meister-Bafög bekannt.



Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Das ist richtig, nach der Reha beantragst du wieder ALGI und bekommst den Restanspruch neu bewilligt.
Das ist schon einmal gut zu wissen. Fragt sich nur noch wie hoch das Übergangsgeld ist wenn man aus dem ALG1 kommt.


Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Na so ganz "unabhängig" scheint das ja nicht zu sein, irgendwer muss ja diese Weiterbilung bezahlen wollen, die AfA wird es ganz sicher NICHT sein ...weil dein Anspruch an die DRV vorrangig ist.
Na klar wäre es mir löieber wenn die DRV das übernimmt aber durch die Förderung im Rahmen des AFBG bin ich nicht zwingend darauf angewiesen.


Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Es könnte natürlich in der Reha passieren, dass man dir zu einer LTA (Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben = berufliche Reha) rät und möglichst auch die Antragstellung dort bereits mit dir ganz dringend erledigen möchte, das bedeutet aber nicht, dass du dann auch die aktuell angestrebte Weiterbildung machen darfst ...
Nach allem was ich bisher so gelesen habe würde mir dann wahrscheinlich eher eine Umschulung nahegelgt werden. Ob ich das überhaupt will weiß ich selber noch nicht.


Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Der DRV ist das relativ EGAL, es kommt darauf an wie die AfA dann darauf reagieren wird, falls es doch nicht klappt mit deiner bisherigen Planung.
Sehe ich auch so deswegen habe ich mich jetzt, während diesem Posting, dazu entschlossen die Reha anzutreten und so lange durchzuziehen bis ich einen Bescheid auf den Antrag, den ich nun stellen werde, für die Förderung im Rahmen des AFBG habe. Ich denke den Weg über LTA und AFA gehe ich aktuell besser nicht zumal ich hier momentan überhaupt noch nicht abschätzen kann wohin die Reise geht.


Alles nicht so einfach weil man sehr vorsichtig sein muss um sich nicht ins Abseits zu manövrieren. Danke für deine Ausführungen

Geändert von HermineL (06.09.2017 um 12:59 Uhr)
HermineL ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.09.2017, 14:48   #12
HermineL
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Standard AW: Aussteuerung - Nahtlosigkeit und nun wieder arbeitsfähig. Wie weiter ?

Muss doch noch einmal nachfragen. Wer weiß wie hoch das Überbrückungsgeld der DRV ist wenn man vorher ALG 1 hat ?
HermineL ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.09.2017, 16:14   #13
axellino
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Standard AW: Aussteuerung - Nahtlosigkeit und nun wieder arbeitsfähig. Wie weiter ?

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Muss doch noch einmal nachfragen. Wer weiß wie hoch das Überbrückungsgeld der DRV ist wenn man vorher ALG 1 hat ?
Hierzu § 21 Abs. 4 SGB VI

Zitat:
(4) 1Versicherte, die unmittelbar vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit oder, wenn sie nicht arbeitsunfähig sind, unmittelbar vor Beginn der medizinischen Leistungen Arbeitslosengeld bezogen und die zuvor Pflichtbeiträge gezahlt haben, erhalten Übergangsgeld bei medizinischen Leistungen in Höhe des bei Krankheit zu erbringenden Krankengeldes (§ 47b Fünftes Buch); .......................
§ 47b SGB V

Zitat:
(1) 1Das Krankengeld für Versicherte nach § 5 Abs. 1 Nr. 2 wird in Höhe des Betrages des Arbeitslosengeldes oder des Unterhaltsgeldes gewährt, den der Versicherte zuletzt bezogen hat. 2Das Krankengeld wird vom ersten Tage der Arbeitsunfähigkeit an gewährt.
Somit wird Übergangsgeld in Höhe deines ALG 1 gezahlt und es ändert sich somit nix
__

Wer Rechtschreibfehler findet,darf sie gerne behalten !!!!

Geändert von axellino (07.09.2017 um 16:25 Uhr)
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Alt 26.09.2017, 06:24   #14
HermineL
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HermineL
Standard AW: Aussteuerung - Nahtlosigkeit und nun wieder arbeitsfähig. Wie weiter ?

Zitat von axellino Beitrag anzeigen
Somit wird Übergangsgeld in Höhe deines ALG 1 gezahlt und es ändert sich somit nix
Das ist leider nur bedingt richtig wie ich nun feststellen musste.

Es zwar richtig was Axellino schrieb aber dennoch ist mein Übergangsgeld niedriger als mein derzeitiges ALG 1. Das Übergangsgeld ist nur dann genau so hoch wenn man nicht mehr Arbeitsunfähig geschrieben ist.

Dies ergibt aus dem was in den Informationen zu Formular G0510 nachzulesen ist.
Zitat:
Für Bezieher von Arbeitslosengeld von der Agentur für Arbeit bei durchgehender Arbeitsunfähigkeit vom Krankengeldbezug bis zum Beginn der Leistung zur medizinischen Rehabilitation

Während einer durchgehenden Arbeitsunfähigkeit bis zum Beginn der Leistung zur medizinischen Rehabilitation sind die Berechnungsgrundlagen des Krankengeldes für die Berechnung des Übergangsgeldes maßgebend. Dies gilt unabhängig von einem möglichen Arbeitslosengeldbezug nach der Aussteuerung von Krankengeld zuletzt vor der Leistung zur medizinischen Rehabilitation.
Wie ersichtlich berechnet die DRV dann anhand des Krankengelds und nicht von ALG1. Ich bin durchgehend AU seit 2015 und mein Krankengeld berechnet sich bei mir, da ich zum Zeitpunkt der AU im ALG 1 war, nach dem ALG 1von 2015. Dies ist aber niedriger als mein derzeitiges ALG1.


Für alle die in einer ähnlichen Situation sind ist also immer zu beachten das in dem Fall der durchgehenden AU die Zahlen zum Eintritt der AU, die der Krankengeldberechnung zu Grunde liegen, auch die Grundlage der Berechnungen für das Übergangsgeld einer Reha heute sind. Diese können in der Tat von der aktuellen Höhe des ALG 1 abweichen. Besonders dann wenn die Grundlage der ALG 1 Berechnung ein fiktives Gehalt ist.
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