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Start > > -> Arbeitsfähig aus Reha entlassen-weiss nicht weiter

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 15.08.2017, 20:28   #1
Laya999
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Registriert seit: 20.10.2016
Beiträge: 24
Laya999
Standard Arbeitsfähig aus Reha entlassen-weiss nicht weiter

Hallo,

Ich habe eine dringende Frage,da ich nicht weiss,was ich machen soll.

Aufgrund diverser psychosomatischer Beschwerden habe ich selber eine psychosomatische Reha beantragt. Ich bin im Alg2 Bezug und war vor der Reha nicht krank geschrieben ( das war wohl ein Fehler).

Die Reha habe ich im Juli voller Hoffnung angetreten,da meine Beschwerden längerfristig sind und ich einen Weg gesucht habe,dass es mir besser geht. Leider war dem nicht so. Einige Hauptbeschwerden wurden viel schlechter und man redete auf mich ein Medikamente zu nehmen. Das lehnte ich ab,da ich das in der Vergangenheit schon versucht habe und ich damit überhaupt nicht zurecht kam. Es handelt sich um Psychopharmarka,welche ich auch generell ablehne ( bitte keine Behlerungen es doch zu versuchen). Die Reha sollte 5 Wochen gehen; ich brach jedoch nach 4 Wochen ab,da ich total erschöpft und extrem übermüdet war. Ich konnte einfach nicht mehr. Ich wurde aus der Reha arbeitsfähig entlassen,da ich auch arbeitsfähig kam ( ich wusste vorher nicht,dass das so ist). Leider fühle ich mich überhaupt nicht arbeitsfähig.

Der SB im Jobcenter weiss natürlich,dass ich in der Reha war. Er möchte natürlich umgehend infomiert werden,ob ich arbeitsfähig bin oder nicht. Er teilte mir vor der Reha mit,dass im Falle von arbeitsfähig eine Maßnahme oder ein Eineuro Job angedacht sei. Da ich mich derzeit,dazu überhaupt nicht in der Lage fühle war ich heute bei meiner behandelten Ärztin ( Psychiaterin) über die ich auch die Reha beantragt habe. Sie sagte mir,dass Sie mich nicht krank schreiben kann,da ich arbeitsfähig aus der Reha entlassen wurde. Jetzt weiss ich nicht was ich machen soll. Ich habe überlegt morgen zu meiner Hausärztin zu gehen, allerdings habe ich da auch Bedenken,da Sie die psychischen Probleme nie so ernst nahm.

Ist es den wirklich so,das eine Au nach der Reha unmöglich ist,wenn man arbeitsfähig entlassen wurde?

Was soll ich machen,wenn ich dem Sb mitteile,dass ich arbeitsfähig entlassen wurde und er mich sofort für etwas zuweist ( Maßnahme/ 1Euro Job)?

Ich hoffe,Ihr habt eine Idee oder einen Ratschlag. Ich weiss wirklich nicht,was ich machen soll.

Vielen Dank für Eure Mühe!
Laya999 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.08.2017, 20:42   #2
ckl1969
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Registriert seit: 11.08.2017
Beiträge: 58
ckl1969
Standard AW: Arbeitsfähig aus Reha entlassen-weiss nicht weiter

Also wenn du arbeitsfähig aus der Reha entlassen wirst, bedeutet dies das du am Tag der Entlassung laut den Ärzten der Reha-Einrichtung arbeitsfähig bist.

Das kann aber am Tag darauf durchaus schon anders sein.

Wenn deine Ärztin dich allerdings nicht krankschreiben will, dann nützt dir diese Erkenntnis jetzt auch nicht wirklich viel. Denn ob sie nu eine AU diagnostiziert und dann eine AU Bescheinigung ausstellt oder nicht, bleibt einzig und alleine ihr überlassen.

Also bleiben bzgl. einer AU Bescheinigung zwei Möglichkeiten. Nochmal mit der Ärztin reden oder wechseln und hoffen, dass du dann dort die AU bekommst.
ckl1969 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.08.2017, 20:57   #3
Bitas
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Beiträge: 334
Bitas Bitas
Standard AW: Arbeitsfähig aus Reha entlassen-weiss nicht weiter

Ich schließe mich meinem Vorredner an.
Deine Psychaterin lügt! Sie hat einfach keine Lust auf die viele Arbeit oder denkt auch das Du nicht krank bist.
Ich war Anfang des Jahres auch in Reha, AU hin, AF raus.....mit der Begründung: Arbeitslose werden so gut wie immer AF entlassen, weil wir dem allgemeinen Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen und da gibt es immer was....z.B Leuchturmwärter.
Sage Deiner Ärztin das Sie Dich nicht belügen soll...oder suche Dir gleich einen Arzt der hinter Dir steht.
Ich habe in diesem Jahr 3 mal den HA gewechselt, jetzt habe ich eine die hinter mir steht und mein Psychater ist sowieso Top.
Man braucht einfach viel Glück, Durchsetzungsvermögen und Kraft.
Alles gute
Bitas
Bitas ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.08.2017, 22:05   #4
ckl1969
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Registriert seit: 11.08.2017
Beiträge: 58
ckl1969
Standard AW: Arbeitsfähig aus Reha entlassen-weiss nicht weiter

Zitat von Bitas Beitrag anzeigen
Deine Psychaterin lügt! Sie hat einfach keine Lust auf die viele Arbeit oder denkt auch das Du nicht krank bist.
Also da du weder die Ärztin kennst noch den Gesundheitszustand der/des TE beurteilen kannst, würd ich mal vorsichtig sein, bevor ich die Ärztin der Lüge bezichtige.

Es kann auch sein, dass sie es ganz einfach nicht besser weiss. Was das Verwaltungstechnische angeht, sind die Damen und Herren Ärzte nämlich auch nicht immer ganz so top informiert.

Es kann natürlich auch sein, dass sie aufgrund von eigenen Untersuchungen und den jetzt vorliegenden Unterlagen der Reha-Einrichtung, den/die TE tatsächlich nicht für so krank hält, dass dies eine AU begründet. Dann wäre es tatsächlich ehrlich, dass auch so zu sagen und sich nicht hinter einer anderen Begründung zu verstecken. Es wäre aber auch grundfalsch, wenn sie dennoch eine AU-Bescheinigung ausstellen würde. Im Prinzip wäre es für die Ärztin sogar strafbar.
ckl1969 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.08.2017, 22:28   #5
Laya999
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Registriert seit: 20.10.2016
Beiträge: 24
Laya999
Standard AW: Arbeitsfähig aus Reha entlassen-weiss nicht weiter

Erst mal vielen Dank für Eure Antworten. Die Psychiaterin meinte zu mir,es sei nicht möglich jemanden au zu schreiben der arbeitsfähig aus der Reha kommt,da die Krankenkasse dies nicht akzeptieren würde. Krankengeld beziehe ich nicht;wie gesagt ich befinde mich mich im Alg2 Bezug.

Ich hatte die Hoffnung,dass die Reha mir weiterhilft. Leider haben sich meine Symptome wie Schlafstörungen und Depressionen verstärkt. Ein genauer Entlassungsbericht kommt erst noch per Post. Ich habe derzeit nur einen Kurzbrief,der auch der Psychiaterin vorliegt. In diesem Kurzbrief sind die Diagnosen aufgeführt. Mein Eindruck ist halt auch,dass die Ärzte ( in der Reha sowie meine Psychiaterin) ausser Medikamenten keine Lösung haben.

Kann ich denn dem Sb selber vorschlagen,dass er mich zum ärztlichen Dienst schickt?
Laya999 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.08.2017, 22:38   #6
isso
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Beiträge: 100
isso
Standard AW: Arbeitsfähig aus Reha entlassen-weiss nicht weiter

Also ich bin AF in die Reha habe eine Verlängerung bekommen und bin AU plus voll leistungsunfähig für den Bezugsberuf aber AF für andere Tätigkeiten unter 3std tägl. entlassen worden.

Auch wie bereits gesagt wird für den Tag gesagt ob oder ob nicht Arbeitsfähig. Auch solltest du eigentlich den Rehabericht mit pos. und negativem Leistungsbild Zielen und Erreichbarkeit sowie Empfehlung für den Rehaträger entlassen worden sein. Hast du das erhalten?

Ich muss sageb dass ich mit der Klinik glpck hatte und nach der Reha auch dort mehrere psychosomatische Akutaufenthalte gemacht habe.

Allerdings ist das Verhalten des Arztes seltsam. Es kann natürlich sein, dass er gemessen an dem Brief und dem dort beschriebenen Leistungsbild schauen möchte aber in der Regel hat es keine Abrechnubgsrelevanz für ihn was Upps ind Pusemuckel gesagt hat.

Vielleicht an einem Beispiel.
DRV hat nache einem Gutachten gesagt kann 6-8Std. arbeiten EMR aufhehiben (wollte ich anstelle 2 weitere Jahre zu hause zu sein hatte eine Bewilligung über 4 Jahre). Termin bei AfA gehabt die dann sagte, ja da kann Behlrde sowieso viel Sageb wir machen ein eigenes pis. und negatives Leistungsbild um wirklich beurteilen zu können was geht in welchem Umfang.

Genau so sollte es ein Arzt machen vor allem auf dem Gebiet. Je nach Diagnose kann aber eben auch genau diese AU mit vollstöndigem Leistungs"ausfall" eher krankheitsverstärkend ein als gesundheitsfördernd im Sinne einer Genesung. Da ist dan sicher im Einzelfall und nach Diagnose sowie dann individuellem Diagnosebild zu schauen.

Wenn der Psychiater aktuell so entscheided wärw zumindest un etwas Luft zu bekommen vielleicht der Gang über einen Hausarzt gut. Denkbar wäre auch (wenn sicherlich nicht favorisiert) zwar zu sagen, ja am Tag der Entlassung galt ich als AF , allerdings ist es im Rahmen einer individellen Betrachtung gewünscht vor vermittlung oder weiterer Planung ein unabhängiges Gutachtung zur Feststellung des positiven und negativen Leistungsbildes einzuholen.

Ggf wäre aber auch zu pberlegen ob dieser spezielle Facharzt langfristig der "richtige" ist... ich fahre Beispielsweise 1.5 Stunden zu meinem habe dafür aber einen Vernünftigen FK wurden in meinem Falm sogar für Therapie und FA vom JC getragen....

LG
isso ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.08.2017, 22:45   #7
ckl1969
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ckl1969
Standard AW: Arbeitsfähig aus Reha entlassen-weiss nicht weiter

Zitat von Laya999 Beitrag anzeigen
Die Psychiaterin meinte zu mir,es sei nicht möglich jemanden au zu schreiben der arbeitsfähig aus der Reha kommt,da die Krankenkasse dies nicht akzeptieren würde. Krankengeld beziehe ich nicht;wie gesagt ich befinde mich mich im Alg2 Bezug.
Das stimmt so nicht. Ich bin damals auch arbeitsfähig entlassen worden und noch am selben Tag durch meinen Arzt krankgeschrieben worden. Da hat die KK auch keinen Ärger gemacht. Und ich habe Krankengeld bezogen.

Zitat von Laya999 Beitrag anzeigen
Mein Eindruck ist halt auch,dass die Ärzte ( in der Reha sowie meine Psychiaterin) ausser Medikamenten keine Lösung haben.
Und wenn es die, zumindest zur Zeit, auch tatsächlich nicht gibt?
Du hast ja bereits geschrieben, dass du Medikamente ablehnst und es auch nicht magst, wenn man versucht dich vom Gegenteil zu überzeugen oder dich "zu belehren". Von daher will ich das jetzt auch nicht machen. Also versuchen dich zu überzeugen, belehren eh niemals. Aber darf ich trotzdem fragen, warum du sie ablehnst?

Vorschlagen kannst du dem SB sicherlich fast alles. Ist halt nur die Frage, ob er deinem Vorschlag folgt. Und noch viel mehr wäre zu fragen, ob der ärztliche Dienst des JC, dann von der Beurteilung der Reha Klinik abweicht und dich als, zumindest teilweise, erwerbsgemindert oder arbeitsunfähig einstuft?
ckl1969 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.08.2017, 23:17   #8
Laya999
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Laya999
Standard

Klar kannst Du fragen,weshalb ich die Medikamente ablehne. Ich habe in der Vergangenheit unterschiedliche Medikamente probiert. Leider waren die Nebenwirkungen stärker als die Wirkung. Die Nebenwirkungen liesen auch nach längerer Zeit nicht nach. Die Ärzte wollten es weiter mit Medikamenten versuchen,aber ich hatte dann ehrlich gesagt die Nase voll.

Ich hätte nicht damit gerechnet,dass die Beschwerden in der Klinik schlimmer werden. Ich bin halt im Moment ziemlich ratlos. Die Reha hat mir fast mehr geschadet als geholfen. Ein Wunder hab ich natürlich nicht erwartet,aber wenigstens einen Ansatz zur Hilfe.

Ich werde schauen,dass ich ambulant einen Arzt finde,der mir helfen kann.
Laya999 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2017, 00:06   #9
Doppeloma
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Frage AW: Arbeitsfähig aus Reha entlassen-weiss nicht weiter

Hallo Laya999,

Zitat:
Aufgrund diverser psychosomatischer Beschwerden habe ich selber eine psychosomatische Reha beantragt. Ich bin im Alg2 Bezug und war vor der Reha nicht krank geschrieben ( das war wohl ein Fehler).
Ob das ein Fehler war, dass du vorher nicht AU geschrieben warst ist schwer einzuschätzen, ich erinnere mich, dass du an anderer Stellen angefragt hast, ob du diese Reha abbrechen solltest ...

Man hat deine Gründe dafür ja dort offenbar nicht sehr ernst genommen, in der Regel ist es besser nicht selbst abzubrechen sondern die Klinik entscheiden zu lassen, ob die Reha besser vorzeitig beendet wird.

Zitat:
Die Reha habe ich im Juli voller Hoffnung angetreten,da meine Beschwerden längerfristig sind und ich einen Weg gesucht habe,dass es mir besser geht. Leider war dem nicht so.
Eine Reha ist eher nicht dafür geeignet, dass was besser wird, was vorher noch gar nicht richtig behandelt wurde ... was hat denn deine Psychiaterin bisher unternommen, damit es dir besser gehen könnte außer dich beim Reha-Antrag zu "unterstützen" ???

Irgendwie wäre es besser wenn du deine Fragen dazu nicht im ganzen Forum verteilen würdest, damit ein Zusammenhang bestehen bleibt.

Zitat:
Einige Hauptbeschwerden wurden viel schlechter und man redete auf mich ein Medikamente zu nehmen. Das lehnte ich ab,da ich das in der Vergangenheit schon versucht habe und ich damit überhaupt nicht zurecht kam. Es handelt sich um Psychopharmarka,welche ich auch generell ablehne ( bitte keine Behlerungen es doch zu versuchen).
Ohne dich jetzt belehren zu wollen, sind es immer Psychopharmaka die gegen psychische Probleme eingesetzt werden aber ich stimme dir zu, dass man damit nicht unbedingt in einer Reha experimentieren sollte ... das habe ich in meiner Reha auch abgelehnt.

Zitat:
Die Reha sollte 5 Wochen gehen; ich brach jedoch nach 4 Wochen ab,da ich total erschöpft und extrem übermüdet war. Ich konnte einfach nicht mehr.
Dann wärst du doch einfach im Bett liegen geblieben, die eine Woche hättest du zur Not auch noch irgendwie überstanden oder man hätte dich "freiwillig" nach Hause geschickt.

Das soll kein Vorwurf sein, das meine ich ernst, wenn du selbst gehst wird man dir das auch im Reha-Bericht negativ ankreiden (wenn man 6 Wochen bleibt wie ich damals, wird das auch gemacht aber man hat wenigstens nicht selber aufgegeben / hingeworfen), ich hoffe du hast dafür gesorgt, dass zunächst NUR ein behandelnder Arzt diesen Bericht bekommen wird.

Zitat:
Ich wurde aus der Reha arbeitsfähig entlassen,da ich auch arbeitsfähig kam ( ich wusste vorher nicht,dass das so ist). Leider fühle ich mich überhaupt nicht arbeitsfähig.
Das ist tatsächlich so "üblich" denn die DRV möchte ja Erfolgsmeldungen von diesen Kliniken haben und eine AU-Entlassung wenn du ohne AU hin gekommen bist, zeugt ja nicht gerade vom "Erfolg" einer solchen Reha-Maßnahme.

Kann allerdings den Hinweisen nur zustimmen, dass man nicht unbedingt "gesund" sein und bleiben muss, nur weil man es nach Ansicht der Reha-Klinik am Tag X der Entlassung gewesen sein soll.

Für länger hat das gar keine Bedeutung, JEDER ambulante Arzt kann dich sofort AU schreiben, wenn er dich für AU hält ... die Krankenkasse interssiert das nicht mehr besonders wenn man kein Krankengeld mehr bekommt.

Denen musst du ja nicht mal mehr mitteilen, ob du AU oder AF aus der Reha entlassen wurdest, die wollen auch deinen Reha-Bericht nicht mehr haben (um dir angeblich besser helfen zu können), das ist dort alles nur so lange wichtig wie man Krankengeld bekommt.

Zumindest DAS sollte den Ärzten nach gut 10 Jahren Hartz 4 schon bekannt sein, ich glaube kaum, dass schon je ein ambulanter Arzt noch vom MDK (der KK) genervt wurde, wenn er ALG II-Empfänger langfristig AU geschrieben hat ...

Viele Berichte hier beweisen das Gegenteil, manche User sind schon seit Jahren durchgehend AU geschrieben, das JC kann nicht viel dagegen machen und die KK interessiert das gar nicht weiter.

Zitat:
Da ich mich derzeit,dazu überhaupt nicht in der Lage fühle war ich heute bei meiner behandelten Ärztin ( Psychiaterin) über die ich auch die Reha beantragt habe. Sie sagte mir,dass Sie mich nicht krank schreiben kann,da ich arbeitsfähig aus der Reha entlassen wurde.
Daher sehe auch ich das zumindest als "platte Ausrede" an, um dich irgendwie los zu werden, meinem Psychiater wäre es völlig egal gewesen wie ich aus meiner Reha entlassen werde, der hätte mich in jedem Falle weiter AU geschrieben ...

Zitat:
Ich habe überlegt morgen zu meiner Hausärztin zu gehen, allerdings habe ich da auch Bedenken,da Sie die psychischen Probleme nie so ernst nahm.
Wenn du da in deiner Not auch keine Unterstützung zu erwarten hast, dann solltest du dir tatsächlich mal andere Ärzte suchen, dabei kann ich durchaus noch verstehen wenn ein Hausarzt sich nicht so gut mit psychischen Problemen auskennt (oder auskennen will) ..., dass es dir aktuell "Schei**e geht" nach dieser Reha sollte ihm aber schon auffallen ...

Zitat:
Der SB im Jobcenter weiss natürlich,dass ich in der Reha war. Er möchte natürlich umgehend infomiert werden,ob ich arbeitsfähig bin oder nicht.
Dazu bist du ja auch verpflichtet dich dort zurück zu melden wenn du als Arbeits-Fähig entlassen bist aus der Reha ... das Ende der Reha-Maßnahme hättest du generell mitzuteilen und bei AU die entsprechende Bescheinigung nun einzureichen.

Zitat:
Er teilte mir vor der Reha mit,dass im Falle von arbeitsfähig eine Maßnahme oder ein Eineuro Job angedacht sei. Jetzt weiss ich nicht was ich machen soll.
Was der so "andenkt" muss ja erst mal mit dir besprochen werden, ob eine AGH (1-€-Job) für dich überhaupt in Frage kommen kann ist schwer einzuschätzen, wenn man noch so wenig von dir weiß ...

Gibt es eine EGV, die du unterschrieben hast oder einen ersetzenden VA ... dann solltest du uns das mal mitteilen ... eine Maßnahme muss dir "zumutbar" und sinnvoll für dich sein und darf nicht "als Droh- oder Erziehungsmittel" dienen, auch AGH sind dafür NICHT gedacht, sondern sollen das letzte Mittel sein wenn man nicht mehr in den normalen 1. Arbeitsmarkt vermittelt werden kann.

Zitat:
Ist es den wirklich so,das eine Au nach der Reha unmöglich ist,wenn man arbeitsfähig entlassen wurde?
Nein, das ist NICHT so, aber wenn dich kein Arzt AU schreiben will, dann kannst du das natürlich auch nicht erzwingen ... wenn du einen anderen Arzt aufsuchen würdest, der dich noch gar nicht kennt, musst du dem noch nicht mal von der Reha was erzählen.

Dann muss der dich untersuchen, mit dir reden über deine Gesundheits-Probleme und selber entscheiden, ob er dich AU sieht oder nicht ... meine Ärzte hätten mich damit schon vor jeder Vermittlung / Maßnahme oder AGH zu bewahren gewusst ... aber es war nicht nötig, solche "Angebote" hat man mir gar nicht erst gemacht.

Zitat:
Was soll ich machen,wenn ich dem Sb mitteile,dass ich arbeitsfähig entlassen wurde und er mich sofort für etwas zuweist ( Maßnahme/ 1Euro Job)?
Dann gehst du dort hin und sorgst dafür. dass die den Notarzt holen müssen, wenn du nicht "funktionieren" kannst wie es erwartet wird ...
Ob und wie man das verhindern kann wissen wir hier auch erst wenn du konkret was schriftlich dazu hast und dann hier anonymisiert einstellst.

Im Moment wird JEDER der nicht "bei 3 auf dem Baum ist" nach Möglichkeit in irgendein "Förder-Loch" versenkt, damit die ALO-Zahlen schön aussehen werden kurz vor der Wahl ... und die diversen Maßnahme-Träger wollen ja auch ihre Daseinsberechtigung behalten.

Sicherer ausweichen kannst du natürlich mit einem vernünftigen Arzt an deiner Seite, der dich AU schreibt, den solltest du ohnehin schnellstens finden, um deine Probleme mal grundsätzlich anzugehen ...
Vom "still vor dich hin leiden" kann es dir nämlich auf die Dauer auch nicht besser gehen ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
Doppeloma ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2017, 07:22   #10
Bitas
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Bitas Bitas
Standard AW: Arbeitsfähig aus Reha entlassen-weiss nicht weiter

@clk1969,

Laya999 hat jetzt 2 mal ganz klar und deutlich geschrieben, was ihre Psychaterin zu einer AU gesagt hat.
Du denkst diese Ärztin ist unwissend, ich denke sie Lügt.
Selbst wenn Du Recht hast und sie ist unwissend, darf sie nicht solche aussagen treffen, sondern muss sich erst schlau machen und dann reden.
Ich möchte nicht von einem Arzt behandelt werden der nicht mal weiß ob er AU schreiben darf oder nicht.....ich lasse auch nicht meinen PC von jemanden reparieren, der nicht weiß wo der ON/Off Schalter ist.....aber jeder wie er will!
Gruß
Bitas
Bitas ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2017, 07:22   #11
ckl1969
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ckl1969
Standard AW: Arbeitsfähig aus Reha entlassen-weiss nicht weiter

Wohnst du zufällig in oder in der Nähe einer Stadt, mit einer psychiatrischen Klinik (Notfallambulanz) oder sogar einem psychiatrischen Krisendienst?

Die Ärzte dort sind in der Regel ganz anders drauf, dass wäre wahrscheinlich der "einfachste Weg", bevor du jetzt eine Tour durch Arztpraxen antrittst, um eine AU Bescheinigung zu bekommen.

Und was die Medikamente angeht. Ja, die haben teilweise sehr üble Nebenwirkungen. Aber auch hier wäre eine Ambulanz einer Klinik evtl. mal ein Lösungsansatz. Niedergelassene Ärzte sind sehr oft sehr eingefahren und auf wenige Medikamente konzentriert. Die Kliniken sind da häufig, leider auch nicht immer, doch wesentlich flexibler und auch aufgrund der höheren Anzahl von Ärzten, erfahrener.

Noch ein Weg wäre es, dich ein paar Wochen in einer Tagesklinik behandeln zu lassen. Wenn es die für dich wohnortnah gibt. Da wärst du von Montag bis Freitag von 08.00 bis ca. 16.00 "unter ärztlicher Aufsicht", würdest aber immerhin daheim schlafen.
ckl1969 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2017, 17:11   #12
Zwergin
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Zwergin Zwergin
Standard AW: Arbeitsfähig aus Reha entlassen-weiss nicht weiter

Ich würde dir auch raten, den Weg über eine psychiatrische Klinik zu gehen. Deine Psychiaterin und Hausärztin scheinen deine Probleme ja nicht zu sehen, die Reha hat dir ja auch nichts gebracht...

Unabhängig davon ist mir schon öfter aufgefallen, dass wenn die Patienten die Medikamenteneinnahme verweigern oft solche Sachen kommen. Keine weitere Krankschreibung, Entlassung aus Reha als arbeitsfähig... Ich vermute, dass es von den Ärzten dann wohl in die Richtung eingestuft wird: so schlimm kann es ja nicht sein, wenn noch nichteinmal medikamentöse Unterstützung erwünscht ist. Ob das jetzt in Ordnung ist, sei mal dahingestellt.


Zitat:
Dann gehst du dort hin und sorgst dafür. dass die den Notarzt holen müssen, wenn du nicht "funktionieren" kannst wie es erwartet wird ...
Ich glaube nicht, dass bei den geschilderten psychischen Problemen ein Notarzteinsatz nötig sein wird?!?! Ganz ehrlich, ich verstehe, was Doppeloma damit sagen will, aber einen Notarzteinsatz? Das würde ich mir gut überlegen, nicht dass dafür unter Umständen woanders ein wirklich in Lebensgefahr schwebender Mensch stirbt... Da würde es auch reichen, wenn die in der Maßnahme sehen, dass es dir schlecht geht und dir nahelegen, nach Hause zu fahren.
Zwergin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2017, 18:12   #13
Laya999
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Laya999
Standard

Erst mal vielen Dank für die vielen Antworten.

Die Reha habe ich abgebrochen,weil die Symptome jeden Tag schlechter wurden. Ich habe die Ärzte sowie die Pfleger der Einrichtung mehrmals darauf angesprochen und um Hilfe gebeten. Mir wurden immer nur Medikamente angeboten sowie mehr Bewegung empholen. Bewegt habe ich mich dort mehr als genug. Die Erschöpfung war dann jedoch so stark,dass gar nichts mehr ging. Wirklich wohl bei dem Abbruch war mir auch nicht,aber die Erschöpfung war zu gross.

Ich habe derzeit eine Egv,in der eigentlich
nur steht,dass ich verpflichtet bin,dem Sb den Beginn und die Dauer der Reha mitzuteilen und wie ich entlassen werde,also arbeitsfähig oder nicht.Außerdem steht noch drin,dass ich eventuell zum ärztlichen Dienst geschickt werden kann.

Ich werde morgen versuchen noch einmal mit der Hausärztin zu sprechen und mir einen anderen Psychiater zu suchen. Ich kam mir bis jetzt nicht wirklich verstanden vor.

Ich habe ja von der Reha einen Kurzbrief bekommen sowie eine Bestätigung,dass ich arbeitsfähig bin. Per Post soll noch der detaillierte Bericht kommen sowie ein sozialmedizinischer Bericht ( oder so ähnlich). Sowie ich es verstanden habe ist für den Sb nur die Bestätigung ob arbeitsfähig oder nicht wichtig,oder?

Die Ärztin in der Reha erwähnte noch kurz etwas von Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben, ging dann aber nicht weiter darauf ein.
Laya999 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2017, 19:09   #14
oeeo
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oeeo
Standard AW: Arbeitsfähig aus Reha entlassen-weiss nicht weiter

Ich möchte allgemein was zu dem Verhalten der Psychiaterin sagen, ohne jetzt irgendwas zu zitieren.

Ich denke nicht, dass die Psychiaterin "lügt". Das Problem ist, dass man von seiten des Arztes keine Mitwirkung vom Patienten erfährt.
Bei psychosomatischen Beschwerden (ich spreche jetzt mal für Depressionen) wird grundsätzlich versucht, einen medikamentös einzustellen. Psychopharmaka aller Art sind das Mittel der Wahl und man fängt normalerweise mit dem leichtesten an (oder je nach Beschwerdebild). Erst danach wird einem eine Psychotherapie angepasst am eigenen Beschwerdebild angeraten.

Als Patient sollte man Dinge nur ablehnen, wenn es einen Grund hat. Ansonsten kann der behandelnde Arzt davon ausgehen, dass man eben nicht "leicht" ist oder gesunden will.
Ambulant funktioniert das alles Richtung Psychiater nicht allzu gut. Alle sind überbelastet an Patienten und man kann nicht einfach an einem Tag in die Praxis kommen und fragen, ob man die Dosis verringern kann, weil man zu starke Nebenwirkungen hat oder das Medikament absetzen will. Deswegen ist es (auch für das JC) immer besser, dass man stationär irgendwo medikamentös eingestellt wird (offene Psychiatrie). Dafür werden diese Einrichtungen (bei Depressionen) recht oft verwendet. Wenn man spezielle Beschwerden hat wie PTBS etc., wird man von der einen Klinik auf eine Spezialklinik weiterüberwiesen. Ich selbst habe das mit den Aufenthalten wegen Depression hinter mir und habe viel in der Zeit lernen können, wie das System funktioniert. Meine Psychiaterin war immer beruhigt, wenn ich alle paar Monate wieder in die Klinik ging. Man musste eben immer was vorweisen (auch für die Krankenkasse). Die Medikamente halfen nicht bei mir, aber das war zweitrangig. Ich war nachweislich in einer Klinik und habe mich behandeln lassen und Diagnosen, die man viel ernster nimmt als von der ambulanten Seite her.

Du solltest Dir, wenn alle Stricke reißen, einen Psychiater suchen, den Du am Anfang gleich fragst, ob er Dich so lange krankschreiben kann, wie Du krank bist (meine sagte das beim ersten Termin), und der das bejaht. Dann solltest Du überlegen, wie Du in der Zeit, in der das JC Dich dank der Krankschreibungen in Ruhe lässt, versuchst gesund zu werden. Das kann auch sehr lange dauern. Aber Du brauchst in der Hinsicht ein gewisses Ziel.

Ich habe in den letzten 2 Jahren viel über Menschen gelesen, die nicht meinen Weg gegangen sind (ich habe viel an Medikamenten probiert und habe sie bei Bedarf imemr gleich abgesetzt). Alle hatten irgendwie das Problem, dass man ihre Krankheit deswegen nicht anerkannte, weil sie eben nicht das machten, was sie hätten machen sollen. Deswegen würde ich Dir raten, irgendwie ein Zwischending zu finden. Du brauchst eine Anerkennung deiner Krankheit und die geschieht nicht dadurch, dass Du dich der Behandlung verweigerst. Leider.
oeeo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2017, 20:21   #15
Zwergin
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Zwergin Zwergin
Standard AW: Arbeitsfähig aus Reha entlassen-weiss nicht weiter

@oeeo: du hast das sehr gut beschrieben.

Ich denke eben auch, dass viele Ärzte bei Depressionen oder auch anderen Erkrankungen keine Behandlungsbereitschaft sehen, wenn man die Medikamente ablehnt. Diese sind nun mal bei schwereren Erkrankungen meist das Mittel der Wahl + Psychotherapie. Einfach abwarten heilt kaum eine Erkrankung und da kann ich schon verstehen, wenn die Ärzte nicht einfach weiter krank schreiben wollen, wenn nichts aktiv zur möglichen Gesundung beigetragen wird.

Ich stand anfangs Psychopharmaka auch eher skeptisch gegenüber und habe es lang hinausgezögert. Als dann schließlich nichts mehr ging, habe ich mich darauf eingelassen. Letztendlich ein holpriger Weg (Nebenwirkungen, das richtige finden usw.), aber für mich die richtige Entscheidung.
Zwergin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2017, 23:27   #16
isso
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isso
Standard AW: Arbeitsfähig aus Reha entlassen-weiss nicht weiter

Eine Anlaufstelle wäre eine unspezifische oder Diagnosespezifische Institutsambulanz. Diese übernehmen auch eine ambulante Versorgung ohne lange Wartezieten, da sie idR Fachkliniken angegliedert sind.

Zum Thema Medikamente. Hier muss man einfavh unterscheiden zwischen Psychopharmaka und Neuroleptika. Je nach Diagnose kann es schon einemal eine Kombination sein. Und ja Nebenwirkungen können Eintreten legen sich aber meist nach ein paar Wochen.

Je nach Schwere der Depression reicht eben eine einfache Gesprächstherapie (so du sie hast, in der Klinik auf jeden Fall) nicht. Meist wühlt diese zusätzlich auf. Es gibt sicher viele Gründe, die für oder gegen eine Behandlung sprechen. Ich nehme selber seit 2006 on and off welche. So lange wie nötig so kurz wie möglich aber die Mindestdauer etc. Ich habe aber auch einen guten Neurologen und bin selber durch meinen Bezugsberuf im Gesundheitswesen kompetent so dass die Behandlung in Dialog erfolgt, was aber such generell so sein sollte. Die Frage, die mein Arzt stellt ist immer "was muss das Medikament in erster Linie können" oder in meinem Fall auch schon mal "Sie haben ja schon einiges gehabt was wäre s präferierte und meist ist es deckungsgleich".

Dieser Dialog ist wichtig.

Zur Reha, ja diese Verschlechterung ist möglich vor allem wenn vorher nicht ausreichend antherapiert ist. Ich weiß nicht wo du warst. Wenn du aber ggf. Interesse an einer Empfehlung für eine Psychosomatische Fachklinik, die sowohl Reha als auch Akutbehandlungen über die Kassenabrechnung macht u d Deutschlandweites Einzugsgebiet hat, schicke ruhig eine PN ich habe sehr sehr gute Erfahrungen in Hessen gemacht, auch wenn die Anreise was länger für mich ist.

Ich wünsche dir viel Erfolg und immer drsn denken jede Wüste hat irgendwann ein Ende
isso ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.08.2017, 01:44   #17
Doppeloma
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Frage AW: Arbeitsfähig aus Reha entlassen-weiss nicht weiter

Hallo Zwergin,

Zitat:
Ganz ehrlich, ich verstehe, was Doppeloma damit sagen will, aber einen Notarzteinsatz?
Hast wieder mal deinen ganz genauen Tag, oder ...

Wenn du verstehst was ich damit sagen will (wenn auch etwas "überspitzt" ausgedrückt), dann gehe ich mal davon aus, dass es andere User auch so verstehen konnten, denn du bist ja die Einzige die dazu gleich eine Grundsatz-Erklärung für nötig gehalten hat.

Sie sollte da allerdings dann nicht einfach ohne schriftliche Aufforderung hinausmarschieren weil es ihr nicht gut geht ...

Das könnte ihr als Abbruch der Maßnahme auch negativ ausgelegt werden, besonders wenn sie dann keinen Arzt hat, der ihr das per AU auch bestätigt, dass sie die Maßnahme aus gesundheitlichen Gründen verlassen musste.

Deine Sorge um andere Notfälle in allen Ehren aber wenn es mir richtig schlecht geht, dann hilft nur noch ein Notarzt ...

Besser wäre es natürlich wenn dieses perfide Hartz4-System nicht so viel Macht hätte die Menschen in jeder Hinsicht fertig zu machen ... ohne Rücksicht auf Verluste und durch wahlloses (und damit eigentlich unzulässiges) Verfrachten in sinnlose Maßnahmen als "Strafaktion" ....

MfG Doppeloma
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Alt 17.08.2017, 16:02   #18
Zwergin
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Standard AW: Arbeitsfähig aus Reha entlassen-weiss nicht weiter

Zitat:
Hast wieder mal deinen ganz genauen Tag, oder ...

Wenn du verstehst was ich damit sagen will (wenn auch etwas "überspitzt" ausgedrückt), dann gehe ich mal davon aus, dass es andere User auch so verstehen konnten, denn du bist ja die Einzige die dazu gleich eine Grundsatz-Erklärung für nötig gehalten hat.
Ich bin nur realistisch. Nicht jeder versteht Ironie.

Liebe TE, ich wollte keine Grundsatzdiskussion eröffnen, dir nur den Hinweis geben, dass du dir mit einem Notarzteinsatz eventuell Probleme einhandeln könntest (Vortäuschen eines medizinischen Notfalls usw.).

In der Hoffnung, dass dieser Beitrag nun nicht wieder gelöscht wird, der ist an die TE gerichtet
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Alt 17.08.2017, 23:07   #19
Doppeloma
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Frage AW: Arbeitsfähig aus Reha entlassen-weiss nicht weiter

Hallo Zwergin,

um noch mal zum eigentlichen Thema zurück zu kehren ... solltest du vielleicht mal #Post 1 erneut und gründlicher lesen ...

Zitat:
Ich denke eben auch, dass viele Ärzte bei Depressionen oder auch anderen Erkrankungen keine Behandlungsbereitschaft sehen, wenn man die Medikamente ablehnt. Diese sind nun mal bei schwereren Erkrankungen meist das Mittel der Wahl + Psychotherapie.
Bisher gab es ja offenbar noch nicht viel gezielte Behandlung, du hast sicher nur übersehen, dass die TE aus eigenem Antrieb diese Reha beantragt hatte, in der Hoffnung dort Hilfe zu finden.

Das zeugt ja nicht unbedingt davon, dass sie keine Änderung und keine Besserung erreichen will, sie hat es (wahrscheinlich) falsch angefangen, wie soll sie es auch besser wissen ... du solltest doch auch wissen wie schwer solche Probleme Ärzten beizubringen sind ... und wie schwer man sich vor allem SELBER damit tut ...

Depressionen und "andere Erkrankungen" da so in einen Topf zu werfen ist schon ziemlich gewagt, um die Notwendigkeit von Psychopharmaka zu "unterstreichen" ... ich glaube jeder wird schnell einsehen, dass eine Kopfschmerz-Tablette gut gegen Kopfschmerzen ist ...

Das kann und muss man aber nicht ungeprüft und ohne Bedenken äußern zu dürfen, auf Mittel gegen psychische Probleme übernehmen wollen, deren tatsächliche Wirkungsmechanismen zum Teil noch nicht mal wissenschaftlich ausreichend belegt wurden.

"Geheilt" wird damit in der Regel auch Niemand von seinen Problemen, sonst gäbe es ja nicht so viele Berentungen deswegen ... trotz Therapie und Pillen ...

Zitat:
Einfach abwarten heilt kaum eine Erkrankung und da kann ich schon verstehen, wenn die Ärzte nicht einfach weiter krank schreiben wollen, wenn nichts aktiv zur möglichen Gesundung beigetragen wird.
Sie war also bis zur Reha NICHT AU geschrieben (hat sie auch oben erwähnt) und wollte JETZT nach dieser Reha eine AU haben weil sie merkte, das war offenbar der falsche Weg ... und sie möchte damit zumindest erst mal einen gewissen Schutz vor dem JC haben und vor den Forderungen, die man nun dort an sie stellen könnte.

Weil sie ja (angeblich trotz Abbruch weil es ihr schlechter ging) als gesund aus der Reha entlassen wurde ... was helfen ihr da umfangreiche Diskussionen zum tieferen Sinn von Psychopharmaka und ob sie konkret das braucht oder nicht, sollte man vielleicht auch besser den medizinischen Fachleuten überlassen.

Zitat:
Ich stand anfangs Psychopharmaka auch eher skeptisch gegenüber und habe es lang hinausgezögert. Als dann schließlich nichts mehr ging, habe ich mich darauf eingelassen. Letztendlich ein holpriger Weg (Nebenwirkungen, das richtige finden usw.), aber für mich die richtige Entscheidung.
Vermutlich konntest du (trotz deiner anfänglichen Ablehnung) nur dadurch "überzeugt" werden, weil sich ein Arzt die Mühe gemacht hat sich trotz deiner Ablehnung weiter mit dir zu befassen und dich durch seine Behandlung / Betreuung zu einer anderen Einstellung zu bewegen.

Mit Ablehnung überhaupt medizinische Unterstützung zu geben und sei es zunächst mal mit einer AU, um Ruhe vor dem JC zu bekommen und überhaupt mal über sich selbst nachdenken zu können, wird sie aber auch nicht zu überzeugen sein, dass sie nur "die richtigen" Pillen nehmen muss und dann sei die Welt wieder in Ordnung.

Ein guter Psychiater sollte das wissen und nicht mit "fadenscheinigen" Begründungen die AU-Bescheinigung ablehnen, es interessiert die KK (und den MDK) schlicht überhaupt NICHT mehr, ob und wie lange Hartz4-Empfänger AU geschrieben werden ...

Kannst du natürlich so genau nicht (mehr) wissen, ist wohl schon zu lange her oder bist du gar nicht im ALG II-Bezug gewesen vor der EM-Rente ... ???

Zitat:
Ich bin nur realistisch. Nicht jeder versteht Ironie.
Und du entscheidest wer Ironie versteht, wo bitte bist du realistisch ? ,

Du glaubst die einzige Wahrheit und Therapie für Jeden zu kennen der hier von psychischen Problemen schreibt, nur zum Kern der Frage (was sie jetzt beim JC machen soll ohne AU vom Arzt) fällt dir auch nicht wirklich was ein ...

Mir auch nicht im Moment, man wird abwarten müssen was das JC nun tatsächlich mit ihr vor hat ... ehe man überlegen könnte, wie das vielleicht "abzuwehren" ist ... so sehe zumindest ICH das relativ realistisch.

MfG Doppeloma
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Alt 18.08.2017, 01:19   #20
Zwergin
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Zwergin Zwergin
Standard AW: Arbeitsfähig aus Reha entlassen-weiss nicht weiter

Gut, dann halt wieder Off topic am eigentlichen Thema vorbei. Ich sehe es aber nicht als Offtopic, da diese Dinge nun auch bereits von anderen Usern angemerkt wurden und nicht von dir gelöscht wurden.

Ich wollte der TE erklären, dass manche Ärzte eben nicht erfreut sind, wenn die vorgesehenen Therapien abgelehnt werden. Dadurch kann man dann in so eine Situation kommen, dass der Arzt nicht weiter krank schreiben will. Er schlägt Behandlung vor, die wird abgelehnt ->. Keine Bereitschaft zur Behandlung. Heutzutage ist es eben so, dass in der Schulmedizin die Medikamente überwiegen und bei vielen Erkrankungen von der WHO empfohlen werden.

Natürlich kann man es komplett ohne Medikamente durchziehen, sollte sich dann aber einen Arzt suchen, der diese Vorgehensweise unterstützen wird.

Und vor genau dieser Problematik steht die TE ja nun. Sie muss einen Arzt finden, der sie krank schreibt und nicht gleichzeitig den Rezeptblock zückt.

Zitat:
Depressionen und "andere Erkrankungen"
Sorry, hätte wohl besser geschrieben und psychische Erkrankungen.


Zitat:
Weil sie ja (angeblich trotz Abbruch weil es ihr schlechter ging) als gesund aus der Reha entlassen wurde ... was helfen ihr da umfangreiche Diskussionen zum tieferen Sinn von Psychopharmaka und ob sie konkret das braucht oder nicht, sollte man vielleicht auch besser den medizinischen Fachleuten überlassen.
Diese Fachleute muss sie nun anscheinend neu finden, da die bisherigen sie ja diesbezüglich nicht so toll unterstützen. Aus diesem Grund habe ich ihr versucht zu erklären, dass eine ablehnende Haltung gegenüber Medikamenten beim Arzt oft den Eindruck erweckt, dass man sich auf die Behandlung nicht einlassen möchte. Daher in Zukunft am besten jemanden suchen, bei dem das nicht an erster Stelle stehen wird.


Zitat:
Vermutlich konntest du (trotz deiner anfänglichen Ablehnung) nur dadurch "überzeugt" werden, weil sich ein Arzt die Mühe gemacht hat sich trotz deiner Ablehnung weiter mit dir zu befassen und dich durch seine Behandlung / Betreuung zu einer anderen Einstellung zu bewegen
Die Entscheidung habe ich für mich getroffen. Beratung beim Arzt war dabei, klar. Ich habe mich ausführlich mit den Wirkungsweise der ganzen verschiedenen Psychopharmaka beschäftigt, so dass ich wusste auf was ich mich einlasse und welche für mich sinnvollen Wirkungsweisen ich nutzen kann.


Zitat:
Und du entscheidest wer Ironie versteht, wo bitte bist du realistisch
Nochmal: es ist nur eine Anmerkung, dass nicht jeder Mensch fähig ist, Ironie zu verstehen. Oft bedingt durch Krankheit.


Zitat:
Du glaubst die einzige Wahrheit und Therapie für Jeden zu kennen der hier von psychischen Problemen schreibt, nur zum Kern der Frage (was sie jetzt beim JC machen soll ohne AU vom Arzt) fällt dir auch nicht wirklich was ein ...
Dazu schrieb ich eben, dass der Notarzteinsatz zwecks Abbruch der Maßnahme zu Problemen führen könnte.

Ich versuche mein Wissen und meine Ratschläge hier an Hilfesuchende weiterzugeben. Wenn dir meine Antworten nicht gefallen, dann ist es so.
Es gibt aber vielleicht Menschen hier, denen sie helfen können.
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Alt 18.08.2017, 01:22   #21
isso
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isso
Standard AW: Arbeitsfähig aus Reha entlassen-weiss nicht weiter

Um vielleicht auch noch einmal ein wenig auf Thema und Optionen zu lenken.

Ich sehe, dass auch ähnlich wie Doppeloma. Es scheint (auf Basis der bisherigen Informationen) das Pferd etwas von hinten aufgerollt worden zu sein (und leider passiert das nicht selten). Während oftmals der Akutaufenthalt ob in einer Psychiarischen Klinik zur Therapieeinleitung und Stabilisierung oder in eine psychomatischen Klinik mit dem Primärfokus aufzuarbeiten und über ein hinreichendes Therapeutisches Konzept den Ursachen auf den Grund zu gehen, und so langfristig Strategien zur Krankheitsbewältigung zu erlernen, noch sehr stigmatisiert und stiefmütterlich behandelt wird, ist es die Reha in dem Bereich schon weniger.
Doch gerade bei psychischen Erkrankungen ist das so, als würde ich mit dem Dach anfangen, obwohl die Grundmauern und mein Fundament für das Haus noch gar nicht stehen.

Auch sind Psychopharmaka oder Neuroleptika keineswegs Therapieersetzend und sollten auch nicht ohne eingesetzt werden (Hausarzt verschreibt, das wird schon). Aber letztendlich bleib die Therapie.

So nun die Frage, was aber wenn die Hütte brennt. Ja, sicherlich kommt irgendwann, die Option Notarzt aber wann.

Der Notarzt sollte immer das letzte Notfallmittel sein auf der gleichen Stufe, wie der polizeiliche Notruf. Und zwar immer dann wenn eine psychische Krise zu Fremd- und oder Eigengefährdung führt (ich z.B. merke dass ich mir etwas antun möchte).

Doch das passiert ja nicht von jetzt auf gleich und auch wenn, die Hemmschwelle hoch ist gibt es davor ja noch reichlich anderes.

1. Mein Facharzt, ersatzweise, wenn zu weit weg oder keinen Termin (wobei die immer Notfalltermine haben), dann der Hausarzt, ggf. leitet der dann auch einen stationären Aufenthalt ein

2. eine psychiatrische Institutsambulanz oder der sozialpsychiatrische Dienst (ersterer an den meisten Kliniken und letzterer bei Gesundheitsämtern angesiedelt). Auch der kann helfen und Maßnahmen einleiten

3. die Notfallambulanz einer entsprechenden Klinik oder des nächstgelegenen Krankenhausen (das dann aber weiter übermittelt. Wie komme ich da hin? Taxi, Freunde, Krankentransport (Bekommt man auch über die 112 aber sagen, dass kein Blaulicht gebraucht wird und kein Notarzt aber du nicht mehr in der Lage bist eine Klinik selber aufzusuchen

4. der ärztliche Notdienst (der allerdings gerne diskutiert, dass er nur weil jemand nen psychisches Problem hat nicht zu ihm kommen muss, man solle zum Notdienst fahren, er müsse sich um wichtigeres kümmern)

5. Psychiatrische Pflegedienste (können auch unterstützen

6. Hilfe im dem ganzen Wirrwar und Ämtergedönse durch eine freiwillige rechtliche Betreuung, die dann auch im Bereich der Gesundheitsfürsorge unterstützen kann. (und nein es ist schon lange nicht mehr ein entmündigen. Ich habe das selber freiwillig in die Wege geleitet und es war die Entlastung, die ich gebraucht habe. Bin aber immer noch mein eigener Herr. ABER ich musste mich nicht mehr um Gelder, Ämter etc. kümmern sondern die Kommunikation läuft mit meiner Rechtlichen.

7. Ambulant betreutes Wohnen für Menschen mit Psychischer Erkrankung. Man bleibt im eigenen Heim und als Reintegrationshilfe, werden Ziele und Maßnahmen mit einem entsprechend ausgebildeten Sozialarbeiter- oder pädagogen entwickelt. Darüber hinaus erfolgt auch die Begleitungen zu Facharztkonsultationen etc. Und manchmal ist derjenige. Mir persönlich hat auch das in Arztgesprächen, in denen ich dachte, ich bin jetzt im Falschen Film, geholfen, denn meist bist nicht du das Problem, sondern die Schublade in der du landest


Die Frage ist auch immer, was man selber gerade braucht. Kann z.B. eine Krankheitsentlastung durch Alltagsentlastung erfolgen und dann durch Alltagsbegleitung und Therapie eine Stabilisierung erreicht werden, warum dann Medikamente oder die ganze Kavallerie auffahren.

Die Frage wäre wirklich, wenn du dir jetzt dein Wunschszenario vorstellen könntest. Was müsste gerade anders sein, was muss mal von den Schultern weg, damit du vielleicht ein Stück weiter vorwärts kommst. Was brauchst oder wobei brauchst du Entlastung.

Ich wünsche dir weiter alles Gute.
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Alt 18.08.2017, 01:40   #22
Zwergin
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Zwergin Zwergin
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So wie ich es verstehe, geht es darum die Maßnahme möglichst abzuwenden und einen Arzt zu finden, der erstmal weiter krank schreibt, da ihre jetzigen Behandler das wohl nicht weiter tun.
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Alt 18.08.2017, 02:17   #23
Doppeloma
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Hallo Zwergin,

Zitat:
So wie ich es verstehe, geht es darum die Maßnahme möglichst abzuwenden und einen Arzt zu finden, der erstmal weiter krank schreibt, da ihre jetzigen Behandler das wohl nicht weiter tun.
Das zeugt davon, dass du die ganze Zeit eigentlich NICHTS verstanden hast ... noch nicht mal den letzten Beitrag von mir über den du dich per PN so aufgeregt hast ...

Es gibt (noch) keine Maßnahme, sie will auch nicht "erst mal weiter krank geschrieben werden", sie war bisher überhaupt NICHT AU geschrieben und wenn du hier nicht folgen kannst, dann halte dich doch BITTE einfach raus.

MfG Doppeloma
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Alt 15.09.2017, 16:07   #24
Simone17
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Simone17
Standard AW: Arbeitsfähig aus Reha entlassen-weiss nicht weiter

Hallo Laya,

würde mich interessieren, was Du gemacht hast.

Ich hatte eine ähnliche Situation, allerdings nicht nach Reha, sondern daß der HA nicht mehr AU schreiben wolllte bei Depression und Angststörung. - Ich hatte mich dann im Bekannntenkreis umgehört nach einem verständnisvollen Arzt und habe so einen Therapeuten gefunden, der mir mit AU und Therapie geholfen hat. -

Dass Du keine Psychopharmaka nehmen willst, kann ich gut nachfühlen, hatte auch nur NW und kaum noch therapiefähig. -
Ein Psychiater, der in solchen Fällen von nicht therapiewillig spricht, ist mE inkompetent.

Zitat:
oeoe "Ich habe in den letzten 2 Jahren viel über Menschen gelesen, die nicht meinen Weg gegangen sind (ich habe viel an Medikamenten probiert und habe sie bei Bedarf imemr gleich abgesetzt). Alle hatten irgendwie das Problem, dass man ihre Krankheit deswegen nicht anerkannte, weil sie eben nicht das machten, was sie hätten machen sollen. Deswegen würde ich Dir raten, irgendwie ein Zwischending zu finden. Du brauchst eine Anerkennung deiner Krankheit und die geschieht nicht dadurch, dass Du dich der Behandlung verweigerst. Leider."
Da habe ich zum Glück andere Erfahrungen. Ich habe inzwischen unbefristet volle EM, trotzdem ich Medis, die mir nicht gut getan haben, abgesetzt habe und nie stationär war. Dafür habe ich verschiedene ambulante Therapien über die Jahre gemacht und das wurde so anerkannt. -
Man muß dann Ärzte und Therapeuten suchen, die nicht nur auf Medikamente setzen, wenn einem das wichtig ist, es gibt durchaus auch pharmakritische Mediziner.

LG Sim
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